News

 Donnerstag, 10. März 2005 

ETV-Frauen siegen in Elmshorn
Aachen will Revanche in Essen
Markus Dieckmann verletzt
„Volleyball tut Frauen/Mädchen gut!“
Moculescu feiert seine schönste Pleite
Sabine Szafraniak beendet lange Karriere
Jorker Gastfreundschaft
"Wir wollen unter die besten Acht Europas!"
Die schönste Niederlage aller Zeiten

März 2005

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Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News

 Donnerstag, 10. März 2005

   

ETV-Frauen siegen in Elmshorn

Das wurde ja auch mal Zeit! Nach vielen Siegen in diversen Vorbereitungsturnieren in den letzten Jahren, wurde es endlich mal Zeit für einen Sieg im Punktspielbetrieb. Die ETV Damen reisten mit 11 motivierten Spielerinnen nach Elmshorn und wollten unbedingt gewinnen, um nicht doch noch um den Klassenerhalt bangen zu müssen.

Der ETV begann mit der Aufstellung Gabi Altrock, Tanja Sander, Anja Danch, Tina Wagner, Marina Laporte-Breysse, Petra Halfmann und Katrin Wiese als Libero. Nach anfänglichem ausgeglichenem Spiel konnte sich der ETV zwischenzeitlich mit 10:7 absetzen. Eine Aufschlagserie von Tanja Sander zum 19:8 und eine von Tina Wagner zum 25:9 machten den ersten Satz perfekt.

Diese Konzentration sollte mit in den zweiten Satz genommen werden. Dies gelang den ETV-Damen sehr gut. Sie gingen schnell mit 6:2 und 12:3 in Führung. Ausschlaggebend dafür war eine sehr stabile Annahme, eine gute Leistung von Tina Wagner und Anja Danch sowie eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung. Auch dieser Satz ging klar mit 25:11 an den ETV unter anderem durch eine Aufschlagserie von Gabi Altrock.

Was nun kam, ist fast schon typisch für die ETV-Damen. Im dritten Satz machten die Elmshornerinnen mehr Druck und schon stand es 13:8 für die VGE. Trainer Christian Grussendorf versuchte durch die Einwechslung von Meike Utzig und Marlies Kratt für Anja Danch und Petra Halfmann das Blatt noch zu wenden, aber die VGE zog bis auf 21:14 davon. Dann noch ein Wechsel auf Außen: Für Gabi Altrock kam Julia Lang ins Spiel. Aber den Satzverlust mit 25:19 konnte die Mannschaft nicht mehr verhindern. Lobend ist zu erwähnen, dass die Einwechselspielerinnen problemlos ins Spiel fanden.

Diesen Satz schnell abhaken und an die Leistung der ersten beiden Sätze anknüpfen, war die Devise für den 4. Satz. Der ETV startete erneut mit der Anfangsaufstellung. Zu Beginn gestaltete sich der Satz sehr ausgeglichen. Dann ging der ETV mit 13:6 und 22:13 in Führung und gab diese auch bis zum Satzende (25:16) nicht wieder ab.

Anschließend feierten alle ausgelassen in der Halle und weiter bei einer Spielerin zu Hause. Nach diesem klaren Sieg soll die positive Stimmung zum letzten Spiel mitgenommen werden, um die Saison zu einem versöhnlichen Abschluss zu bringen. Der letzte Gegner der ETV-Damen ist am 12.3. um 18 Uhr der Eckernförder MTV. Um 15 Uhr spielen die 1. Herren gegen VT Ludwigslust.

Tanja Sander

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Donnerstag, 10. März 2005

   

Aachen will Revanche in Essen

SGN Essen - Alemannia Aachen

Zwar steht am Samstag, 12.03.2005, 18 Uhr, das dritte Auswärtsspiel in Folge auf dem Programm, allerdings müssen die Volleyballerinnen von Alemannia Aachen diesmal nur ins nahe gelegene Essen zur SGN reisen. Im Vergleich zu den beiden letzten Partien in Hamburg bzw. Berlin ein Katzensprung.

Die Essenerinnen konnten im Jahr 2005 – genau wie die Aachenerinnen – erst einen Sieg (3:0) bejubeln, und zwar am 22. Januar gegen das Schlusslicht CVJM Hamburg. Der Aufsteiger aus Essen rangiert momentan mit 10:22 Punkten auf dem neunten und damit drittletzten Platz, die Aachenerinnen sind bei einem Spiel weniger (14:16 Punkte) immer noch sechster im Elferfeld. Bereits zweimal trafen die beiden Teams in dieser Saison aufeinander: das erste Mal im WVV-Pokal-Halbfinale gingen die Aachenerinnen noch mit 3:0 als Sieger vom Feld, vier Wochen später verloren sie aber das Meisterschaftsspiel in Aachen knapp mit 2:3. Gemäß dem Gesetz der Serie wären nun also wieder die Alemanninnen an der Reihe: wenn das nur so einfach wäre!

Im Hinspiel stellten vor allem die gegnerischen Schnellangriffe über die Position 3 die Aachenerinnen immer wieder vor unlösbare Probleme. Und auch das oft unsaubere Zuspiel der Stellerin, das jedoch von den Schiedsrichtern viel zu wenig geahndet wurde, ist noch in schlechter Erinnerung. Sollten die Alemanninnen am Samstag die Essener Mittelblockerinnen in den Griff bekommen, stehen die Zeichen auf Sieg.

Nachdem in der letzten Woche in Aachen die Weichen für die nächste Saison gestellt und intensive Einzelgespräche mit allen Spielerinnen geführt wurden, kann man sich nun im Aachener Lager wieder voll und ganz der laufenden Saison und den nächsten Gegnern widmen. Um sich endgültig aller Sorgen zu entledigen, sollten die Aachenerinnen das Spiel in Essen und auch das nächste am Ostersamstag bei CVJM Hamburg gewinnen. Jedoch darf man die Essenerinnen nicht unterschätzen, da sie bereits mit dem Rücken zur Wand stehen und dieses Spiel auch unbedingt gewinnen wollen. Es bleibt also abzuwarten, welche der beiden Mannschaften am Samstag Abend den zweiten Sieg des Jahres feiern darf.

Unterstützung erhalten die Alemanninnen in Essen wieder von einigen treuen Fans aus der eigenen weiblichen Jugend, die es sich schon nicht nehmen ließen, ihre Mannschaft in Spandau lautstark anzufeuern.

Bina Rollersbroich

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 10. März 2005

   

Markus Dieckmann verletzt

Markus Dieckmann hat sich im Trainingslager auf Fuerteventura einen Finger gebrochen und wird ca. 3 - 4 Wochen mit dem Balltraining aussetzen müssen. Zusammen mit seinem Partner Jonas Reckermann und den deutschen Nationalteams Christoph Dieckmann / Andreas Scheuerpflug bei den Herren und Danja Müsch / Susanne Lahme, Okka Rau / Steffi Pohl und Rieke Brink-Abeler / Hella Jurich hielt er sich zum dreiwöchigen Trainingslager am Jandia Playa auf.

Mit den Schweizer Teams Heyer / Laciga und Kobel / Heuscher waren vier Top Ten Teams der Herren zusammen im Training für die Weltmeisterschaftssaison 2005. Die Verletzung von Markus Dieckmann bedeutet auch, dass er beim Auftakt der World-Tour in Kapstadt nicht an den Start gehen kann. So wird Jonas Reckermann voraussichtlich mit Julius Brink das Turnier in Südafrika bestreiten.

Während Markus Dieckmann zur Behandlung nach Deutschland zurückgeflogen ist, wird Jonas Reckermann noch bis zum Wochenende mit den genannten Teams weitertrainieren. Für Markus Dieckmann stehen in den nächsten Wochen Krafttraining, Laufen und Koordinationsübungen im Sand auf dem Trainingsprogramm. „Nach ausgeheilter Verletzung fliegen wir Anfang April nach Rio de Janeiro, um uns dann wieder zusammen auf die Saison vorzubereiten“, blickt Jonas Reckermann in die Zukunft.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 10. März 2005

   

„Volleyball tut Frauen/Mädchen gut!“

Erste Präsentation der neuen Kampagne des DVV

Am 7. März präsentierte der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) beim DSB-Aktionstag zum Thema „Mädchen und Frauen im Sport“ im Düsseldorfer Landtag sein neuestes Projekt "Volleyball tut Frauen und Mädchen gut." Volleyball ist eine der beliebtesten Sportarten weltweit: ca. 1 Milliarde Menschen spielen Volleyball. In Deutschland sind es alleine 6 Millionen und mehr als 500.000 davon engagieren sich in einem der über 5.000 Volleyballvereine.

Es zeichnet sich vor allem durch Attribute wie: Ästhetik, sportliche Dynamik, Eleganz, Schnelligkeit, Emotion, Teamgeist, technisches Können und spektakuläre Akrobatik aus. Gleichzeitig verbindet man mit der Sportart Volleyball dauerhafte Gesundheit, ein friedliches Zusammenleben und eine aktive Lebensgestaltung.

Prominente Paten, wie beispielsweise Tanja Hart, Nationalspielerin und dreifache Olympia-Teilnehmerin empfehlen nicht nur aus diesen Gründen besonders und gerade Frauen bzw. Mädchen dieses faszinierende Spiel über das hohe Netz: „Volleyball ist mit die attraktivste, ästhetischste und fairste Sportart, die begeistert und den Menschen Eigenschaften wie Teamgeist und Kommunikation vermittelt.“

Um einer breiten weiblichen Öffentlichkeit diese Faszination des Volleyballs in Zukunft näher zu bringen, engagiert sich der Deutsche Volleyball-Verband gemeinsam mit seinen 18 Landesverbänden im Rahmen der Gesellschaftskampagne "Volleyball tut Deutschland gut." nun auch für die explizite Förderung des Volleyballs für Frauen und Mädchen.

Beim DSB-Aktionstag zum Thema „Mädchen und Frauen im Sport“ am 7. März im Düsseldorfer Landtag, bei dem auch Diskussionsrunden zu Themen wie „Frauen tun dem Sport gut“ und „Sport tut Frauen gut“ stattfanden, präsentierte der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) gemeinsam mit dem Westdeutschen Volleyball-Verband (WVV) sein neuestes Projekt "Volleyball tut Frauen und Mädchen gut." mit Materialien und Plakaten zum Thema. Unter anderem informierte sich auch Frau Gisela Hinnemann, Vorsitzende des Sportausschusses des Landtages NRW, am Volleyball-Stand.

Auf der Homepage www.volleyball-tut-deutschland-gut.de gibt es zur Aktion "Volleyball tut Frauen und Mädchen gut." ein Extra-Gewinnspiel.

 

 

Deutschland - Die Welt

 Donnerstag, 10. März 2005

  www.welt.de 

Moculescu feiert seine schönste Pleite

Friedrichshafen - Der Schlüssel erfüllt wieder seinen Zweck. Stets hält ihn Stelian Moculescu (54), der Trainer des VfB Friedrichshafen, während der Spiele seines Teams in der Hand, denn am Bund hängt auch ein kleiner Talisman. Nachdem es einige Zeit schien, als habe den Coach das Glück verlassen, ist er nun wieder obenauf.

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Donnerstag, 10. März 2005

  www.abendblatt.de 

Sabine Szafraniak beendet lange Karriere

Vahrendorf - Wehmut kam nicht auf. "Ich bin einfach froh, wenn ich aus dem Punktspieltrott endlich raus bin", sagte Sabine Szfraniak, Zuspielerin der Oberliga-Volleyballerinnen des TV Vahrendorf. Mit einem 1:3 (17:25, 25:16, 22:25, 23:25) gegen den TSV Giesen und dem 3:2 (22:25, 23:25, 25:20, 25:21, 15:13) über TuSpo Weende endete für die 39jährige der letzte Auftritt in der Sporthalle Nenndorf. Zwar müssen die gesicherten Vahrendorferinnen noch einmal in Salzgitter antreten, "mein Abschied aber war das hier", sagte die Spielmacherin. Vor 25 Jahren hatte die 1,77 Meter große Sabine Szfraniak ihre Volleyball-Karriere beim Hamburger SV begonnen, schaffte mit der VG Alstertal-Harksheide den Sprung in die Bundesliga, war lange Jahre in der 2. Bundesliga als Diagonalangreiferin beim TV Fischbek aktiv, ehe sie über den TSV Glinde zum TV Vahrendorf kam, um die lange Volleyball-Laufbahn ausklingen zu lassen.

Ganz ohne Sport wird es für die Mutter des sechsjährigen Jannik nicht gehen. Nach dem Erfolg über Weende kam Ehemann Jörg aufs Feld, überreichte seiner Frau einen Gutschein zum Bespannen des Tennisschlägers. "Ich spiele bei Grün-Weiss Harburg bei den Frauen 40", sagte sie. Auch mit Volleyball soll noch nicht Schluß sein. Schließlich stehen am 19. Mai noch die norddeutschen Seniorenmeisterschaften in Norderstedt auf dem Programm. Dort will sich "Benni", wie sie gerufen wird, mit den Frauen des TV Fischbek für die deutsche Seniorenmeisterschaften Pfingsten ebenfalls in Norderstedt qualifizieren. Noch einmal mit dem TV Fischbek deutscher Meister werden, wäre wirklich ein Superabschluß.

masch

 

 

Norddeutschland - Harburger Rundschau

 Donnerstag, 10. März 2005

  www.abendblatt.de 

Jorker Gastfreundschaft

Landesmeisterschaften der weiblichen A-Jugend fanden im Alten Land statt.

Jork - Als sich Trainer Volker Schwarmann einen Moment in der Sporthalle des Jorker Schulzentrums unbeobachtet fühlte, trat er vor Frust gegen einen Getränkekasten. Gerade eben hatten seine Volleyball-Mädchen der Jugend A mit einer 1:2-Niederlage gegen den SV Wietmarschen die vom TuS Jork ausgetragenen niedersächsischen Landesmeisterschaften mit einen vierten Platz beendet.  Respektabel, aber irgendwie hatte nicht nur Trainer Volker Schwarmann auf etwas mehr Erfolg gehofft.

"Sportlich können wir uns aber nicht beklagen", sagte Pressesprecher Günther Schultz vom TuS Jork. Meister SCU Emlichheim könne zum Beispiel aus einem Pool von Erstliga-, Regionalliga- und Verbandsligaspielerinnen zurückgreifen und habe dadurch Vorteile. Das Jorker Team um Mannschaftsführerin Inga Hansmann hingegen baggert zum Großteil in der Landesliga. Verstärkt wurde die Mannschaft bei den Landesmeisterschaften im Alten Land immerhin von den regionalliga-erfahrenen Ulla Barnick, Malaika Gehlken und Corinna Krome. Allerdings litt das Trio auch unter den Nachwirkungen der Anstrengungen in der Dritten Liga, in der gerade eben der Klassenerhalt geschafft werden konnte. Corinna Krome kam erst am letzten Spieltag im Zuspiel zum Einsatz, als Anna Warncke verletzt nicht weitermachen konnte. Doch die Drittligaspielmacherin war mit dem Großteil der Mannschaft nicht richtig eingespielt.

In der Geschichte des TuS Jork hatte sich der männliche Nachwuchs schon fünfmal für deutsche Meisterschaften qualifizieren können. Für einen Verein wie den TuS Jork ein herausragendes Ergebnis. Den Mädchen bleibt dieses Erfolgserlebnis weiter verwehrt.

Immerhin: Die Jorker erwiesen sich als geschätzte Gastgeber. Der Wietmarschener Trainer Matthias Haarmann bedankte sich im Namen der anderen elf Gästeteams "für die perfekte und im Detail liebevolle Ausrichtung der Meisterschaften". Da hatte sich Volker Schwarmann auch wieder beruhigt.

masch

 

 

Deutschland - DVJ-News

 Donnerstag, 10. März 2005

   

"Wir wollen unter die besten Acht Europas!"

Vom 29. März bis 03. April werden in Lettland die Volleyball-U19-Europameisterschaften der Jungen stattfinden. Im Interview äußerte sich Bundestrainer Stewart Bernhard über den Stand der Vorbereitung und die Erfolgsaussichten seines Teams:

Die Teilnahme an der Europameisterschaft wurde erst im letzten Qualifikationsspiel perfekt gemacht. Wie wichtig war die Qualifikation für die EM-Endrunde in Hinblick auf die sportlichen Entwicklungsziele der Spieler?
Stewart Bernhard: "Sehr wichtig, vor allem weil unsere Vorbereitung nicht besonders gut verlaufen war. In der Woche vor der EM-Qualifikation haben wir drei Länderspiele gegen Frankreich bestritten und weder ein Spiel noch einen Satz gewinnen können. Mental hat die Mannschaft dann während der Qualifikation wichtige Forschritte gemacht und sich auch im taktischen Bereich enorm verbessert. Besonders positiv ist, dass sich die Jungen von Spiel zu Spiel steigern konnten."

Die Spieler kommen aus dem gesamten Bundesgebiet, was eine zentrale Vorbereitung natürlich erschwert. Welche Maßnahmen sind in diesem Zusammenhang geplant?
SB: "Weil fast alle Spieler noch in der 2. Bundesliga aktiv sind, bleibt uns leider nur eine gemeinsame Woche. Direkt vor der EM - vom 21. bis 26. März - bereiten wir uns in Kienbaum auf das Turnier vor. Während dieses Lehrganges werden wir unter anderem zwei Trainingsspiele gegen das Zürich Team VCO Berlin sowie Fortuna Kyritz bestreiten."

Momentan besteht der Kader aus 18 Jungen, in Lettland werden dann aber nur 12 Spieler dabei sein können. Wann wird sich die endgültige Zusammensetzung des EM-Kaders entscheiden?
SB: "Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit wurde der 12er-Kader bereits benannt. Allerdings sind die anderen sechs Spieler nach wie vor Reservekader, da es beispielsweise aufgrund von Verletzungen immer noch zu Nachnominierungen kommen kann."

Die Auslosung hat Ihnen mit Russland und Polen gleich zwei sehr starke Vorrundengegner beschert. Wie schätzen Sie die Erfolgsaussichten Ihrer Mannschaft ein? Gibt es eine konkrete Zielsetzung für die EM?
SB: "Es ist richtig, dass wir auf zwei sehr starke Kontrahenten treffen werden. Trotzdem wollen wir unter die besten acht Mannschaften Europas kommen. Einen der beiden Vorrundengegner müssen wir also schlagen. Dabei schätze ich die Chancen gegen Polen höher als gegen Russland ein, aber man weiß ja nie!"

Wer ist Ihr Favorit auf den Europameistertitel?
SB: "Ich glaube, dass Russland, Italien und Frankreich die Top-Favoriten sind. Aber auch in anderen Ländern wird inzwischen hervorragende Jugendarbeit geleistet."

Einige Ihrer Schützlinge spielen aufgrund einer Sonderregelung mit dem VC Olympia Berlin bzw. dem Internat Frankfurt in dieser Saison bereits in der 2. Bundesliga der Männer. Welche Bedeutung hat dieses in der deutschen Sportlandschaft beispiellose Projekt in Hinblick auf die Europameisterschaft?
SB: "Ich denke, dass es sehr wichtig ist, dass diese jungen Spieler eine Chance bekommen haben, in der 2. Bundesliga zu spielen. Dabei hat sich das Förderkonzept durchaus bewährt. Aber nicht nur in Berlin und Frankfurt, sondern auch für die Spieler aus Bayern und Baden-Württemberg bestand die Möglichkeit, mit ihren Vereinen wichtige Erfahrungen in Deutschlands zweithöchster Spielklasse zu sammeln. Aufgrund des hohen Niveaus bei der bevorstehenden Europameisterschaft kann das nur vorteilhaft für uns sein."

Matthias Klee

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Donnerstag, 10. März 2005

  www.lvz-online.de 

Die schönste Niederlage aller Zeiten

Friedrichshafen. Selbst gegen Mitternacht konnte Marcus Popp sein Glück nicht so ganz fassen. Die Lichter in der Arena Friedrichshafen waren schon erloschen, als der Volleyballer immer noch mit Teamkollege Simon Tischer auf dem Spielfeld saß. 

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel