News

 Dienstag, 22. März 2005 

VCO-Männer: Den Aufwärtstrend bestätigt
OSV: Noch ein Sieg fehlt zum Aufstiegsspiel
Zittersieg für Fischbek
Volleyball-Ferien in Wandsbek
Düren: Endspurt in der Top-Ligarunde ...
DM-Homepage online
Grün gewinnt mit Bergamo Champions League!
SHVV: Beachsommer 2005 in Schleswig-Holstein
3 Matchbälle reichten nicht gegen Augsburg
Ex-Bundestrainer Zbigniew Jasiukiewicz verstorben
Rote Raben schlagen VCO Berlin mit 3:1
MSC: Jetzt fegen wir Leipzig weg!

März 2005

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Zum Medien-Überblick

 

 

Deutschland - Podeswa-News

 Dienstag, 22. März 2005

   

VCO-Männer: Den Aufwärtstrend bestätigt

Es sei "die Chance nochmals zu zeigen, was wir drauf haben", hatte Mittelblocker Anton Borger vor der Partie verkündet. Am Sonntagnachmittag nutzten Borger und seine Kollegen vom Zürich Team VC Olympia Berlin diese Möglichkeit und bezwangen in der Volleyball-Bundesliga den Ortsrivalen Volley Dogs mit 3:1 (25:18, 23:25, 25:23, 25:21). Die Partie in der heimischen Saefkowhalle vor rund 250 Zuschauern dauerte rund 90 Minuten und bestätigte den Aufwärtstrend bei den Schützlingen von Junioren-Bundestrainer Michael Warm. Mit einem Satzgewinn daheim gegen den Deutschen Meister SC Charlottenburg hatten sie das einjährige Gastspiel im Ligaoberhaus begonnen - mit einem souveränen Erfolg über den anderen Ortsnachbarn beendet. Es war immerhin der neunte Doppelpunktgewinn für die 19/20-Jährigen, deren Saisonhöhepunkt die Teilnahme an der Junioren-Weltmeisterschaft ist.

"Wir hatten uns vorgenommen, unbedingt besser als gegen Dachau zu spielen. Da waren wir doch sehr verkrampft", meinte VCO-Außenangreifer Dirk Mehlberg. Trotz einiger vorheriger Grippeausfälle (Zuspieler Patrick Steuerwald/Libero Martin Pomerenke) und der vorherigen Erfolgsserie der "Flughunde" (vier Siege am Stück) gaben sich die Gastgeber keine Blöße. Wenn die eigenen Aktionen (Aufgabe/Angriff/Block) mit der nötigen Konzentration vorgetragen und abgeschlossen wurden, dann gab es zumeist die nötigen Punkte.

Die Volley Dogs traten keineswegs wie ein Absteiger auf, demonstrierten in vielen engen Situationen ihre Spielstärke und Routine. Doch letztlich "fehlte uns die Power wie zuvor bei den Siegen über Wuppertal oder Mendig. Da waren wir auf jeden Fall stärker", wie Dogs-Kapitän und  Zuspieler Sven Dörendahl sagte. Bei jetzt nur noch zwei Mal Training die Woche seien die Kräfte erschöpft. Was nach dem letzten Spiel am 26. März daheim (19.30) gegen Dachau wird, scheint offen. "Wir haben ein Insolvenzverfahren wegen drohender Zahlungsunfähigkeit angemeldet", bestätigte Dogs-Manager Sönke Michaelis. Ob aber das Verfahren überhaupt eröffnet werde, sei momentan unklar. "Wir haben die Absicht den Spielbetrieb in der Bundesliga oder auch in der 2. Liga fortzuführen, doch das geht nur, wenn unser Konzept durch den Berliner Verband, die Ligaorganisation DVL und den DVV bestätigt wird." Was aus den elf unter Vertrag stehenden Spielern und Trainer Sergej Fjodorow werde, könne man zur Stunde nicht sagen.

Sagen kann man aber, dass ZTVCO am 26. März in Mendig seinen Bundesliga-Ausstand gibt, während am selben Tag das Lokalderby der Frauen, Zürich Team VCO kontra BBVC 68, um 17 Uhr ausnahmsweise in der Turnhalle Paul-Heise-Str. und nicht am Saefkowplatz stattfindet. Eine Woche später, am 2. April, ist erst (17 Uhr) in der Saefkowhalle die Abschiedsvorstellung der ZTVCO-Juniorinnen gegen Emlichheim und anschließend im Freizeitcenter an der B 1 (Schöneiche) der große Saisonkehraus der ZTVCO-Teams.

epo.

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Dienstag, 22. März 2005

  www.abendblatt.de 

OSV: Noch ein Sieg fehlt zum Aufstiegsspiel

Der Oststeinbeker SV besiegt Fortuna Kyritz vor 500 Zuschauern mit 3:0.

Oststeinbek - Das war für die Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV schon die Generalprobe für das Aufstiegsrundenspiel zur Ersten Bundesliga. Vor mehr als 500 Zuschauern besiegten die "Ostbek Cowboys" ihren Lieblingsgegner Fortuna Kyritz mit 3:0 (25:20, 25:18, 25:17). Daß 120 Fans des Gegners mitangereist waren und ihre Mannschaft frenetisch anfeuerten, störte die Oststeinbeker dabei nur wenig. Viel mehr Atmosphäre kann aber auch ein Aufstiegsspiel nicht mehr haben.

"Mental wären wir dafür gut gerüstet", urteilte Trainer Bernd Schlesinger nach dem glatten Sieg. Dabei hatte der Coach auf seine beiden angeschlagenen Diagonalangreifer Christian Proske und Mirko Suhren vorsorglich verzichtet, dafür Außenangreifer Patrick Stellmann auf dieser Position aufgeboten. Und nach kurzer fehlerhafter Einarbeitung füllte Stellmann diese Rolle sehr gut aus. "Das hatte mir vor dem Spiel schon Sorgen bereitet", gab der Coach zu.

"Es hat großen Spaß gemacht, vor dieser Kulisse zu spielen", erklärte Mannschaftsführer Jan Buhrmester, dem nicht anzumerken war, daß er wieder einmal nur unter Schmerzmitteln seine Arbeit im Mittelblock verrichten konnte. Ein Schwachpunkt im OSV-Team war beim Auftritt gegen die Kyritzer nicht auszumachen. "Unsere Niederlage geht auch in dieser Höhe voll in Ordnung", stellte Fortunas Manager Harald Schmidt fest und wünschte schon einmal "alles Gute für das Aufstiegsspiel".

Zwei Partien stehen noch aus - unter den jetzigen Bedingungen reicht den Oststeinbekern ein 3:0 im nächsten Spiel am 9. April beim Tabellenletzten VC Olympia Berlin II, um den zweiten Platz endgültig zu sichern. "Außerdem steht ja noch die Entscheidung über unseren Einspruch gegen den Punktabzug aus dem Hinspiel in Kyritz aus", sagte Buhrmester. Würde dieses Spiel wieder in das ursprüngliche 3:0 umgewertet, wären die Stormarner schon jetzt nicht mehr von Rang zwei zu verdrängen. Doch vor Ostern ist mit der Entscheidung seitens des Deutschen Volleyball-Verbands (DVV) wohl nicht zu rechnen.

Trotzdem beginnen die Planungen für das Aufstiegsspiel schon jetzt. Zudem muß die Meldung für den Spielbetrieb in der Ersten Bundesliga spätestens am 1. April vorliegen. Verbindlich müßten sich die Oststeinbeker allerdings erst Mitte Mai äußern.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Dienstag, 22. März 2005

  www.abendblatt.de 

Zittersieg für Fischbek

Fischbek - Drei Matchbälle mußten die Volleyball-Frauen des TV Fischbek im Bundesliga-Heimspiel gegen den VC Wiesbaden abwehren, ehe das 3:2 (25:19, 24:26, 25:17, 24:26, 17:15) vor rund 400 Zuschauern in der Halle am Neumoorstück feststand. "Wir gehören derzeit vom Niveau her in die untere Hälfte der Liga", sagte Trainer Volker "Jimmy" Czimek.

Der Coach durfte sich bei Routinier Marina Cukseeva bedanken, die in der Endphase des Tiebreaks die Nerven behielt. Mit 12:14 hatten die Fischbekerinnen zurückgelegen, ehe Cukseeva zunächst mit einem Block nach einer Fehlaufgabe der Hessinnen den Ausgleich herstellte, danach mit einem Schmetterball das so wichtige 15:14 besorgte. Die Führung gaben die Fischbekerinnen nicht mehr ab.

Fast folgerichtig: Die 41jährige verwandelte auch den Matchball mit einem Schmetterschlag. Dabei hatte allerdings Zuspielerin Elena Keldibekowa de Westreicher in dieser Phase fast jeden Ball in Richtung der ehemaligen kasachischen Nationalspielerin gestellt. "Es ist toll, wie Marina immer wieder in das Spiel zurückfindet", sagte Czimek.

Wichtig: Nach der Partie wurde ein Sponsorenvertrag mit der Hamburger Stadtentwässerung unterzeichnet.

masch

 

 

Hamburg - CVJM zu Hamburg/WiWa Hamburg-News

 Dienstag, 22. März 2005

   

Volleyball-Ferien in Wandsbek

Mit viel Begeisterung nahmen mehr als 120 Mädchen ab 11 Jahren an den Volleydays 2005 teil, die zum siebten Mal stattfanden, erstmals gemeinsam ausgerichtet von CVJM und WiWa Hamburg. Gemeinsam haben die Zweitliga-Klubs in der ersten Ferienwoche ein kostenloses Volleyball-Trainingsangebot gestaltet – der Erfolg beeindruckt: „Das attraktive Rahmenprogramm und die Chance Volleyball ohne Leistungsdruck auszuüben haben viele begeistert“, berichtet Stefan Schubot, Nachwuchskoordinator beim CVJM.

Geboten wurde den Teilnehmerinnen neben dem täglichen Training in der Sporthalle Wandsbek, ein Show-Training des TV Fischbek, ein persönlicher Olympia-Rückblick des deutschen Co-Nationaltrainers der Olympia-Volleyballerinnen sowie eine Freikarte für das Bundesligaderby WiWa Hamburg – CVJM zu Hamburg. Bei einer Verlosung zum Abschluss konnten wertvolle Preise gewonnen werden.

Während einige der Aktiven zum ersten Mal einen Volleyball in den Händen hielten, gehörten andere zum Kader der Jugendnationalmannschaft - trotz des unterschiedlichen Spielniveaus hatten alle Spaß. „Wir wollten den Jugendlichen in Wandsbek die Möglichkeit geben die Ferien sportlich zu verbringen“, ergänzt WiWa-Trainer Oliver Camp. „Wir freuen uns, dass das Angebot so stark nachgefragt wurde, obwohl Volleyball nur selten im Fernsehen zu sehen ist.“

Viele der bislang nicht-aktiven Mädchen wollen nun unbedingt Volleyball spielen, das Konzept stimmt also. Eine Fortsetzung der Volleydays in den Herbstferien ist geplant.

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Dienstag, 22. März 2005

   

Düren: Endspurt in der Top-Ligarunde ...

... und immer noch ist der Viertelfinalgegner evivos komplett offen.

Durch den Moerser Sieg gegen unsere Mannschaft und die Niederlage Leipzigs gegen Unterhaching verschoben sich die Plätze 4,5 und 6 erneut. Alle drei Mannschaften sind punktgleich, nur das Satzverhältnis entscheidet. Derzeit träfen die Jungs im Viertelfinale auf Leipzig. Nun folgen in der Top-Ligarunde noch drei Partien: evivo erwartet Friedrichshafen, Moers muss nach Leipzig, Unterhaching nach Berlin. Fakt ist derzeit nur, dass wir jetzt keinen Einfluss mehr auf unseren Gegner haben.

Die Fans träumen und reden derzeit fast nur vom Halbfinale. Sollte man dieses erreichen, steht dort höchstwahrscheinlich der SCC Berlin als Gegner, wie man sich das gewünscht hat. Wie erklärt sich das? Nun, eigentlich ist der Modus gar nicht so schwierig…

Entnommen aus „LigaExpress0405_28“:

Die letzten beiden Mannschaften der Ligarunde sind direkt abgestiegen. Nach der Meisterschaftsrunde spielen die Mannschaften der Top-Ligarunde und die ersten beiden Mannschaften der Ligarunde (also die Plätze 1-8) den Deutschen Meister in den Play-Offs aus. (…) Der Sieger der Play-Offs ist Deutscher Meister.

Viertelfinale („best of three“)
Platzziffern entsprechen der Platzierung nach der Meisterschaftsrunde

Hinspiel 3./4.4. 1 gegen 8, 2 gegen 7, 3 gegen 6, 4 gegen 5
Rückspiel 6.4. 8 gegen 1, 7 gegen 2, 6 gegen 3, 5 gegen 4
Mögl. Entscheidungsspiel 9./10.4. 1 gegen 8, 2 gegen 7, 3 gegen 6, 4 gegen 5

Halbfinale („best of three“)
Die Sieger aus den Viertelfinalspielen erhalten entsprechend der Platzierung in der Meisterschaftsrunde aufsteigende Platzziffern

Hinspiel 13.4. 1 gegen 4, 2 gegen 3
Rückspiel 16./17.4. 4 gegen 1, 3 gegen 2
Mögl. Entscheidungsspiel 20.4. 1 gegen 4, 2 gegen 3

Entscheidung um Platz 3 („best of three“)
Die Verlierer aus den Halbfinalspielen erhalten entsprechend der Platzierung in der Meisterschaftsrunde aufsteigende Platzziffern

Hinspiel 23./24.4. 3 gegen 4
Rückspiel 27.4. 4 gegen 3
Mögl. Entscheidungsspiel 30.4./1.5. 3 gegen 4

Finale („best of five“)
Die Sieger aus den Halbfinalspielen erhalten entsprechend der Platzierung in der Meisterschaftsrunde aufsteigende Platzziffern

1.Hinspiel 23./24.4. 1 gegen 2
1.Rückspiel 27.4. 2 gegen 1
2. Hinspiel 30.4./1.5. 1 gegen 2
Mögl. Entscheidungsspiel 4.5. 2 gegen 1
Mögl. Entscheidungsspiel 7./8.5. 1 gegen 2

Dementsprechend steht spätestens am 8.Mai der neue Deutsche Meister fest. Möchte die Mannschaft um Kapitän Sven Anton dabei eine Rolle spielen, hätte sie am Mittwoch die nächste Gelegenheit einen Anspruch darauf anzumelden, wenn der VfB in die ARENA kommt - vielleicht gelingt uns eine ähnliche Überraschung wie dem VV Leipzig. Schließlich haben die Häfler vergangenes Wochenende gegen den SCC Berlin spielen müssen und fliegen gleich am Donnerstag nach Griechenland zum FinalFourTurnier der ChampionsLeague.

Gegen Berlin gab es einen 3:0-Sieg, damit eroberten sich die Württemberger den Platz an der Sonne zurück. Zwar haben beide Mannschaften 2 Niederlagen, der SCC gab aber drei Sätze mehr ab. Sollte Friedrichshafen am Mittwoch gewinnen, stehen die ersten 3 der Meisterschaftsrunde bereits vor den letzten Spielen fest und damit auch der potentielle Halbfinalgegner unserer Lokalmatadoren.

Um möglichst viele Zuschauer mit unseren neuen Fanstaben ausrüsten zu können, erhält jeder Zuschauer der eine Karte für das Spiel gegen Friedrichshafen löst als besondere Aktion kostenlos einen der neuen evivo Fanstabe, damit es noch lauter und stimmgewaltiger in der Arena zugeht. Wir finden das ist die richtige Einstimmung in der Arena vor den Play-Offs.

An dieser Stelle soll noch einmal die Gelegenheit genutzt werden, auf das Spiel der DTV-D-Jugend gegen Sinzig hinzuweisen, das am Mittwoch vor dem Bundesliga-Spiel stattfindet. Es wäre schön, wenn möglichst viele evivo-Fans den Weg in die Halle schon früher finden und somit auch den Dürener Nachwuchs unterstützen.

 

 

Deutschland - CVJM zu Hamburg-News

 Dienstag, 22. März 2005

   

DM-Homepage online

Zur diesjährigen Deutschen Meisterschaft der weiblichen A-Jugend in Hamburg hat Ausrichter CVJM nun eine Website online gestellt. Unter www.dmhamburg.de finden Interessierte alles Notwendige an Informationen, von Gruppenauslosung über Anreisehinweise bis zu nützlichen Tipps zur Stadt Hamburg.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 22. März 2005

   

Grün gewinnt mit Bergamo Champions League!

Deutschlands Super-Star Angelina Grün hat sich mit ihrem Verein Bergamo die europäische Vereinskrone aufgesetzt: Der italienische Tabellenführer setzte sich im rein italienischen Finale der Indesit European Champions League souverän mit 3:0 (25-18, 25-16, 25-17) gegen Novara durch, in dessen Reihen mit Olessya Kulakova eine weitere deutsche Nationalspielerin steht. Platz 3 errang Gastgeber Teneriffa durch ein 3:0 (25-18, 19-25, 25-23, 25-22) über Cannes.

Nachdem sich die italienischen Vereine in den Halbfinals relativ souverän durchgesetzt hatten (Bergamo 3:0 gegen Teneriffa und Novara 3:1 gegen Cannes) wurde das Finale mit Spannung erwartet. Doch Favorit Bergamo setzte Novara so stark unter Druck, dass der Tabellendritte der besten Liga der Welt nicht den Hauch einer Chance hatte. Insbesondere Russlands Weltklassespielerin Lioubov Kilic war von Novara nicht zu halten. Grün spielte beide Partien komplett durch, Kulakova begann im Finale, wurde dann aber ausgewechselt. Sie hatte vergangene Woche wegen starker Rückenprobleme pausieren müssen.

TV-Tipp: Eurosport zeigt am 21. März ab 14.30 Uhr eine Zusammenfassung des Final Four Turniers der Frauen und bringt die Wiederholung am 23. März ab 9.30 Uhr.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 22. März 2005

   

SHVV: Beachsommer 2005 in Schleswig-Holstein

Die Landesmeisterschaften des Schleswig-Holsteinischen Volleyball-Verbandes finden dieses Jahr am 13./14. August in Kiel am Falkensteiner Strand statt. Unterstützt von der GEK spielen die Damen und Herren jeweils in 16-er Feldern um den schleswig-holsteinischen Titel.

Auf den sechs vorangehenden Turnieren der A-Serie können die Teams punkten, um sich zu qualifizieren und sich mit den Konkurrenten zu messen. Das Eröffnungsturnier findet am 22. Mai in Laboe statt. Hier werden jeweils 16 Damen- und Herrenteams erste Beachvolleyball-Luft in Schleswig-Holstein schnuppern und sich für einen langen Sommer warmspielen. Am 11./12. Juni wird die Serie in Eckernförde fortgesetzt. Ebenfalls jeweils 16 Mannschaften baggern und pritschen am Hauptstrand um die nächsten Punkte. Falkenstein wird am 25./26. Juni Austragungsort der Kieler Stadtmeisterschaften 2005 sein. Ein Preisgeld von 500€ soll zusätzlich locken, die 24erer Felder schnell zu belegen. Ein weiteres Highlight folgt bereits eine Woche später, am 2./3. Juli, in Heide, wo auf einem Turnier der DVV-Kategorie 1 dem Sieger aus jeweils 24 Mannschaften nicht nur 8 DVV-Punkte winken. Auch kann sich der Gewinner über 1250€ Preisgeld freuen. Rahmenprogramm bietet das parallel stattfindende Stadtfest. 

Die SHVV-Serie gastiert am 9. Juli zum ersten Mal in Damp, wo erneut 16 Damen- und Herrenmannschaften gegeneinander antreten. Am 30./31. Juli richtet der SHVV das 6. Turnier der Saison in Schönberg, Brasilien aus. Der Finalrunde am Sonntag mit den jeweils acht besten Teams geht am Samstag eine Qualifikation voraus, auf der jeweils 24 Teams um die begehrten Plätze spielen. Die Playersparty für alle Mannschaften, Fans und Gäste lässt den ersten Spieltag neben dem Court mit Livemusik ausklingen.

Schließlich beendet die Landesmeisterschaft am 13./14. August die Beachsaison in Schleswig-Holstein.

Beach-Volleyball im Internet
Turnierkalender

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 22. März 2005

   www.volleyball-bundesliga.de 

3 Matchbälle reichten nicht für Sensation gegen Augsburg

(gk). Dabei hatte es lange Zeit richtig gut ausgesehen für die Straubinger Volleyballerinnen. Nach zwei Sätzen lagen sie überraschend mit 2:0 nach Sätzen in Führung. Doch die Strafrollen, zu denen Augsburgs Trainer Nikolaj Roppel seine Profis in einer Auszeit zu Beginn des dritten Satzes verdonnerte zeigten Wirkung. Die Sätze drei und vier gingen souverän an den Tabellenzweiten aus Schwaben. In Satz fünf boten die FTSV-Damen den Augsburgerinnen wieder paroli und hatten beim Spielstand von 14:12 zwei Matchbälle. Beim Stand von 15:14 einen weiteren. Doch letztlich ging der Satz und somit auch das Spiel mit 16:18 an den VC Augsburg.

Dieses Spiel werden die rund 350 Fans in der Sporthalle der Josefsschule nicht so schnell vergessen. Denn es war all das geboten, was Spitzenvolleyball ausmacht. Packende Ballwechsel, taktische Finessen beider Trainer bis hin zu den oben beschriebenen Augsburger Strafrollen. Doch alles der Reihe nach. Satz eins begannen beide Teams hochkonzentriert und in den Gesichtern der Straubinger Spielerinnen war abzulesen, dass sie endlich den ersten Sieg gegen den VC Augsburg in einem Liga-Spiel einfahren wollten. Bis zur ersten technischen Auszeit konnte sich das Team des VCA um Kapitän Oksana Roppel jedoch auf 6:8 absetzen.

Doch die Straubingerinnen glichen diesen Rückstand wieder aus und gingen ihrerseits mit drei Punkten im Führung. Nach einem As von Mittelblockerin Ursula Hempel stand es 11:8 für den FTSV. Doch wie gewonnen so zerronnen, der Straubinger Block fand in der Folgezeit kein richtiges Mittel gegen die wuchtigen Angriffe der Schwaben und so drehte sich das Spiel wieder. Die Augsburger zogen auf drei Punkte davon. Diesen Vorsprung konnte der VCA dann bis zum 18:21 verteidigen. Bei diesem Spielstand nahm FTSV-Trainer Schellinger Zuspielerin Beate Radtke vom Feld und gab seiner zweiten Zuspielerin Lisa Kurtz das Vertrauen. Sie führte ihr Team wieder heran und trotz einer, von Augsburgs Trainer Roppel genommenen Auszeit glichen die Straubingerinnen aus und hatten beim Stand von 24:23 den ersten Satzball erkämpft. Diesen konnte die Pofi-Truppe aus Augsburg noch abwehren. Dem zweiten Satzball beim Stand von 25:24 für den FTSV konnte der VCA dann aber nichts mehr entgegen setzen. Martina Matic verwertete diesen zum 26:24 und somit war der erste Satz für den FTSV gewonnen.

Im zweiten Durchgang machten die FTSV-Damen zwar den ersten Punkt, gerieten dann aber schnell ins Hintertreffen. Straubings Annahme um Libera Dolores Köber wirkte wie schon des Öfteren in dieser Saison verunsichert und Augsburgs Zuspielerin Andre Vezjak verstand es geschickt ihre Angreiferinnen einzusetzen. So stand es bei der ersten technischen Auszeit 4:8 für die Schwaben und es sah alles nach einem leichten Satzgewinn für den Favoriten aus. Doch die unterkühlt aufspielenden Schwaben hatten die Rechnung ohne den Kampfgeist der FTSV-Damen gemacht. Denn diese fanden über den Kampf wieder zurück ins Spiel und verringerten den Rückstand Zug um Zug. Rechtzeitig zu Satzende war, durch einen mustergültigen Block gegen Augsburgs Außenangreiferin Maryna Gorchanyuk, der 23:23 Ausgleich geschafft. Gorchanyuk war es dann auch, die dem FTSV den ersten Satzball bescherte. Denn ihr Angriffsball schoss weit über die Grundlinie hinaus ins Aus. Somit hatten die FTSV-Damen beim Stand von 24:23 ihren ersten Satzball. Im Gegensatz zu Satz eins konnte der FTSV diesen gleich zur 2:0 Satzführung verwandeln. Augsburgs Annahme hatte den Aufschlag von Straubings Jugendnationalspielerin Ioana Nemtanu nicht unter Kontrolle bringen können.

Satz drei und vier sind schnell erzählt. VCA-Trainer Nikolaj Roppels verordnete Strafrollen zu Beginn des dritten Satzes zeigten Wirkung. Seine sechs Profis spielten fortan konzentrierter und brachten die FTSV-Abwehr mehr und mehr zur Verzweiflung. Auch der Block der Schwaben funktionierte in den Durchgängen drei und vier deutlich besser. Der FTSV dagegen schien dem Kampf in den ersten beiden Sätzen Tribut zollen zu müssen und spielte nicht mehr so druckvoll, wie noch zuvor. Folgerichtig gingen die Sätze drei und vier verdient an den Aufstiegsaspiranten aus Schwaben.

In Satz fünf schien es dann fast so, als ob sich die FTSV-Damen all ihre Kräfte für den finalen Durchgang aufgehoben hätten. Denn sie waren in diesem wieder ein gleichwertiger Gegner des VCA. Viel mehr noch, sie gingen selbst mit 3:1 in Führung. Die Annahme des VCA hatte einen präzise geschlagenen Aufschlag von FTSV-Zuspielerin Beate Radtke nicht entschärfen können. Doch Augsburg kämpfte sich wieder heran und glich beim Stand von 5:5 wieder aus. Danach wechselte beständig die Führung hin und her. Mal hatten die Augsburgerinnen die Nase vorn, dann wieder die Straubingerinnen. Beim Stand von 7:8 wurden das letzte Mal die Seiten gewechselt in diesem Spiel. Als beim Stand von 9:9 der VCA zwei Punkte in Folge machen konnte, schien eine erste Vorentscheidung gefallen. Doch der FTSV kam wieder heran und glich seinerseits durch einen Block von Martina Matic 11:11 aus.

Sie sollte in der Folgezeit zur tragischen Figur des Spiels werden. Denn beim Stand von 14:12 hatte der FTSV die ersten zwei Matchbälle des Spiels. Doch der Aufschlag von Matic stellte für die Annahme des VCA kein Problem dar und der erste Matchball war abgewehrt. Den zweiten Matchball hatte Matic dann persönlich auf der Hand. Denn nach einem Zuspiel von Beate Radtke zeigte Straubings Mittelblockerin Nerven und lud die Augsburgerinnen mit einem Sicherheitsschlag dazu ein, ihrerseits den Punkt und somit auch den 14:14 Ausgleich zu markieren. FTSV-Trainer Schellinger nahm daraufhin eine Auszeit und schwor seine Damen auf die finalen Punkte des Spiels ein. Dies schien zunächst auch zu fruchten, denn der FTSV erkämpfte sich einen weiteren Matchball. Doch auch dieser war sichere Beute für den VCA, der seinerseits beim Stand von 15:16 den ersten Matchball hatte. Doch, die an diesem Abend um jeden Ball fightenden Straubingerinnen konnten diesen noch abwehren. Gegen den zweiten Matchball waren sie dann aber machtlos. Augsburgs Mittelblockerin Ganna Vergun erspähte eine Lücke in der Abwehr des FTSV und platzierte den Ball mit einem Lop in eben derselbigen. Somit gewann der VCA den fünften und entscheidenden Satz mit 16:18. Dem FTSV blieb wie so oft in dieser Saison wieder einmal nur die Erkenntnis, dass man mit den Spitzenteams der Liga mithalten kann, ein Sieg gegen eines der Top-Teams aber wieder einmal nicht geglückt ist.

Als Fazit bleibt festzuhalten. Die rund 350 Volleyball-Fans in der Sporthalle der Josefsschule sahen über 111 Minuten hochklassigen Volleyball bei dem der VC Augsburg letztlich verdient als Sieger vom Platz ging. Ausschlaggebend waren hierfür die geringere Zahl der Eigenfehler sowie die größere Erfahrung der Einzelspielerinnen.

Doch wenn der FTSV eine ähnliche Leistung in den noch ausstehenden sechs Spielen abrufen kann, dann dürfte das Saisonziel Platz vier bis sechs durchaus erreichbar sein. Kommendes Wochenende müssen die Straubingerinnen auswärts beim TSV Allianz Stuttgart antreten. Aktuell belegt der FTSV Straubing den siebten Platz der Tabelle.

Stimmen zum Spiel:

Heiko Koch, Co-Trainer des FTSV: „Unsere Mädels haben phasenweise heute sehr gut gespielt. Im dritten Satz haben wir das Spiel dann etwas schleifen lassen, wohl auch in der Annahme, dass wir in den beiden vorangegangenen Sätzen immer einen Rückstand aufholen haben können. Doch dann hat es im dritten Satz leider nicht gereicht.“

Willi Martens, 1. Vorsitzender VC Augsburg: „Wenn man bedenkt, dass die Straubingerinnen nur drei Mal die Woche trainieren und wir 10 Mal, dann muss man sich fragen, wie schlecht unsere Damen heute gespielt haben, oder wie gut die Straubingerinnen waren.“

Spiel MTV Stuttgart – FTSV Straubing wird nicht annuliert

Nach dem der FTSV Straubing das Spiel beim MTV Stuttgart wegen eines Staus auf der Autobahn München-Stuttgart nicht bestreiten konnte, hat der Staffelleiter Michael Zacharias mittlerweile eine Entscheidung getroffen. „Aufgrund der eingegangenen Stellungnahmen habe ich beschlossen, dass das Spielergebnis nicht annulliert wird. Das Spiel bleibt somit mit 3:0 Sätzen und 75:0 Bällen für den MTV Stuttgart gewertet.“ Welcher Inhalt der Stellungnahmen ihn zu dieser Entscheidung bewogen haben, wollte Zacharias gegenüber Medienvertretern nicht erörtern. FTSV-Trainer Wolfgang Schellinger kann die Entscheidung nicht nachvollziehen. „Wir haben bis jetzt keine Information darüber, welchen Fehler wir gemacht haben. Der Stau war zu keiner Zeit absehbar, da die gesamte Strecke nach Stuttgart frei von witterungsbedingten Störungen gewesen ist.“ Er hat bereits angekündigt, dass der FTSV Protest gegen die Entscheidung des Staffelleiters einlegen wird.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Dienstag, 22. März 2005

   www.volleyball.de 

Ex-Bundestrainer Zbigniew Jasiukiewicz verstorben

Wie erst jetzt bekannt geworden ist, ist am 10. März Zbigniew Jasiukiewicz im Alter von 58 Jahren nach langer schwerer Krankheit gestorben. 

Der gebürtige Pole war hierzulande als Spieler (u.a. Weltmeister 1974 mit Polen, 276 Länderspiele, in der Bundesliga aktiv bei Fortuna Bonn und VBC Paderborn) und als Trainer bekannt. Zu seinen Trainerstationen gehörten die Männer-Nationalmannschaft von Oktober 1983 bis August 1987 sowie Paderborn (1988) und der Moerser SC (1989 bis 1991). Jasiukiewicz lebte zuletzt in Moers.

weg

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 22. März 2005

   www.volleyballer.de 

Rote Raben schlagen VCO Berlin mit 3:1

Am „Tag der Jugend“ in der Vilsbiburger Vilstalhalle sind die Roten Raben ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Vor 1415 Zuschauern gewannen sie nach anfänglichen Schwierigkeiten gegen das Zürich Team VCO Berlin mit 3:1 (22:25, 25:17, 25:14, 25:22).

Da gleichzeitig Spitzenreiter USC Münster bei Raben-Verfolger VfB Suhl mit 3:0 gewann, hat sich in der 1. Volleyball-Bundesliga an der Spitze ein spannender Dreikampf entwickelt.

An der Tabellenspitze bleiben der USC Münster (34 Punkte), der Dresdner SC (32) und die Roten Raben Vilsbiburg (32) vorerst unter sich. Der einzig verbliebene Verfolger des Trios, der VfB Suhl, hat durch seine 0:3-Niederlage gegen Münster schon sechs Punkte Rückstand. Und während die beiden Erstplatzierten ihre schweren Aufgaben meisterten (Dresden gewann 3:1 in Leverkusen), leisteten sich auch die Roten Raben gegen den Tabellenachten, das Zürich Team VC Olympia Berlin, keinen Ausrutscher.

Allerdings taten sich die Vilsbiburgerinnen anfangs gegen die jungen Nachwuchstalente schwerer als erwartet. Vor allem der Raben-Block hatte Mühe, sich auf die Angriffe des VCO einzustellen. Ganz im Gegensatz zu den Gästen: Die wurden ihrem Ruf, zu den blockstärksten Mannschaften der Liga zu gehören, eindrucksvoll gerecht und ließen die Attacken von Katja Wühler, Regina Burchardt oder auch Birgit Thumm ein ums andere Mal verpuffen. Nach einer 3:0-Startführung für die Raben entwickelte sich ein heiß umkämpfter Satz, der bis zum 22:22 völlig offen blieb, ehe die hoch motivierten Gäste mit 25:22 die Nase vorn hatten. Bedeutend sicherer agierten die Roten Raben im zweiten Satz, wenngleich sie sich eine komfortable 8:4-Führung zur ersten technischen Auszeit wieder abknöpfen ließen (12:12). Erst da drückten die Raben aufs Gas: Immer besser gelang es ihnen, den bis dato stabilen VCO-Block auszutricksen, um über 16:12 und 20:14 auf 25:17 davonzuziehen. 

Den jungen Nationalspielerinnen hatten die Roten Raben damit offenbar den Schneid abgekauft, denn es dauerte im dritten Durchgang bis zum 7:0 für Vilsbiburg, ehe der VCO zum ersten Mal punkten konnte. Diese Führung verwalteten die Roten Raben sicher über die gesamte Spielzeit. Mit dazu beitragen konnten auch die starken Nachwuchsspielerinnen auf Vilsbiburger Seite, Hana Kovarova und Iris Nachtmann. Die 18-jährige Veronika Pongratz, dem Bundesliga-Publikum eigentlich nur als Libera bekannt, durfte diesmal ans Netz und kassierte für viele gute Aktionen im Angriff Szenenapplaus von den 1415 Zuschauern. Im vierten Satz ließen die Roten Raben weiter kaum Zweifel am Sieg aufkommen. Die starken Angreiferinnen Katja Wühler und Regina Burchardt punkteten nach Belieben und sorgten für ein sicheres 8:2 und 20:13. Dass die Gastgeberinnen am Ende zu früh einen Gang zurückschalteten, nutzte das Zürich Team gnadenlos aus. Das Team von Juniorinnen-Nationaltrainer Jens Tietböhl kam sogar noch bis auf 23:22 heran, ehe die Roten Raben den 3:1-Sieg unter Dach und Fach brachten.

Ben Weinberger

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Dienstag, 22. März 2005

   www.nrz.de 

MSC: Jetzt fegen wir Leipzig weg!

Moerser SC strotzt nach dem Erfolg gegen Evivo Düren vor Selbstvertrauen und will den vierten Tabellenplatz in der Topligarunde mit aller Macht verteidigen.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel