News

 Samstag, 26. März 2005 

Münster gegen Schwerin – die nächste Runde
Beim TV Fischbek steht ein Umbruch an
VCNAL: Knapp für DM qualifiziert
Nicole Fetting will nicht länger Ersatzspielerin sein
Deutsch-Chinesisches Gipfeltreffen
VfB träumt von der Champions League
Campbell trainiert für sein Comeback
Evivo Düren rehabilitiert sich gegen Friedrichshafen
Das große Interview mit Judith Deister
DSC: Eine offene Rechnung
Vor einem Jahr ging es gegen Schwerin schief
Schwerin: Hoffnung auf ein gutes Ende
Mühlisch und Kvesic dabei
SSC: Kampf annehmen und voll dagegenhalten
MSC hat in Leipzig allerlei vor

März 2005

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Zum Medien-Überblick

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Samstag, 26. März 2005

   

Münster gegen Schwerin – die nächste Runde

Am Karsamstag (26. März, 16.30 Uhr) steht in der Halle Berg Fidel ein Klassiker der Volleyball-Bundesliga auf dem Programm: Der USC Münster, amtierender Deutscher Meister und Pokalsieger 2005, empfängt den fünffachen Deutschen Meister Schweriner SC

Wenn der USC Münster und der Schweriner SC aufeinandertreffen, ist das immer etwas Besonderes. Das ist in etwa solch ein Klassiker, als würden in der Fußball-Bundesliga der FC Schalke 04 und der FC Bayern München gegeneinander antreten. „Nur haben wir bei weitem nicht so viel Geld“, schmunzelt Münsters Trainer Axel Büring. Schließlich wird in Volleyballkreisen mit weitaus geringeren Summen hantiert. Auch in dieser Spielzeit misst Büring dem „ewig jungen Duell“ eine besondere Bedeutung bei, wenngleich Schwerin derzeit nur auf dem fünften Tabellenplatz rangiert, der USC aber das Klassement anführt.

„Die Schwerinerinnen haben mit dem Ausgang der Meisterschaft wohl nichts mehr zu tun, aber die Qualifikation für die Meisterrunde in der Tasche“, sagt Büring. „Sie haben daher keinen Druck – die beste Voraussetzung für das Spiel gegen uns.“ Umgekehrt würden die Münsteranerinnen gern als Erster in die abschließende Runde der besten sechs Teams einziehen. „Wir werden alles daran setzen, um Platz eins zu verteidigen“, so Büring. Dafür wäre ein Sieg gegen den SSC eine gute Grundlage.

Einfach werden es die Schwerinerinnen dem USC allerdings nicht machen, da ist sich auch Spielführerin Andrea Berg sicher. „Wir müssen uns auf einen guten Gegner einstellen, der Bock hat, hier zu spielen“, sagt sie. Mittlerweile hat sich Team aus Mecklenburg-Vorpommern von den größten Verletzungssorgen erholt. Zumindest der Außenangriff ist wieder voll einsatzbereit: Tina Gollan ist nach überstandenen Asthmaproblemen wieder fit und auch Angela Krivorot hat ihre langwierige Bauchmuskelzerrung auskuriert. Allerdings erwischte es nun Zuspielerin Kathleen Weiß. Die 21-Jährige zog sich am Freitag vor einer Woche einen Kapselriss im kleinen Finger zu, so dass ihr Einsatz in Münster fraglich ist. Auf dem Regisseursposten steht jedoch mit der Kanadierin Anne-Marie Lemieux ein mindestens gleichwertiger Ersatz parat.

„Schwerin spielt mit einem unkonventionellen Annahmeriegel und zieht daraus ein kombinationsreiches Spiel auf“, beschreibt Büring die Stärken des fünffachen Deutschen Meisters und fügt hinzu: „Das wird bestimmt eine abwechslungsreiche Partie.“ Dabei muss der 37-Jährige nur auf Alisa Kasselmann verzichten, die sich mit der Jugend-Nationalmannschaft auf der Europameisterschaft in Tallinn (Estland) vorbereitet. „Ich hoffe, dass trotz Ostern viele Leute den Weg zu uns in die Halle finden“, sagt er und Andrea Berg ergänzt: „Je mehr Leute kommen, je mehr Spaß werden wir alle haben.“

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Samstag, 26. März 2005

   www.abendblatt.de 

Beim TV Fischbek steht ein Umbruch an

Es herrscht Ratlosigkeit bei den Volleyball-Frauen des TV Fischbek. Zum zweiten Mal in Folge verpaßt der Klub die Meisterschaftsrunde der Bundesliga, dümpelt im Niemandsland herum. Wie aber geht es mittelfristig weiter? "Auf noch so eine Saison habe ich keine Lust mehr", drückt Mannschaftsführerin Christina Benecke die Stimmungslage aus. Aber was ist zu verändern? Ein Konzept für die nächste Saison können oder wollen derzeit weder Manager Horst Lüders noch Trainer Volker Czimek aufzeigen.

Klar ist nur: Mit mehr Geld als den in diesem Jahr veranschlagten 220 000 Euro kann der TV Fischbek nicht rechnen. Und abseits von Etatfragen muß es personelle Änderungen im Team geben. "Mit nur neun Spielerinnen gehe ich nicht noch einmal in eine Saison", stellt Czimek fest. Derzeit stehen Benecke, Julia Kaufhold und Margarethe Kozuch für die nächste Saison unter Vertrag. Libera Sabine Verwilt-Jungclaus würde weitermachen, wenn sie gefragt wird.

Die kniffligste Entscheidung fällt in Sachen Zuspiel. Zwar hat der Verein mit Elena Keldibekowa de Westreicher eine exquisite Spielmacherin, doch zu einem entsprechenden Preis. Die bisherige Reservezuspielerin Nicole Fetting hat gerade ihre Arbeitsstelle aufgegeben, um sich auf Volleyball zu konzentrieren. Die 24jährige wäre die deutlich kostengünstigere Alternative. Mit dem freiwerdenden Geld könnte die Personalbasis im Angriff verbreitert werden. Mit Talenten aus der deutschen Juniorennationalmannschaft hat Lüders schon verhandelt.

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Samstag, 26. März 2005

   www.abendblatt.de 

VCNAL: Knapp für DM qualifiziert

Norderstedt - Die Volleyball-Senioren II des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn haben sich in der Moorbekhalle bei der Norddeutschen Meisterschaft für die nationalen Titelkämpfe ihrer Altersklasse qualifiziert. Allerdings konnten sich die Norderstedter nur mit Mühe im Finale mit 2:1 (21:25, 25:12, 15:7) gegen den SC Strande durchsetzen. 

Der VCNAL ist über die Pfingsttage Ausrichter der Senioren-DM. "Wir waren nicht richtig eingespielt", sagte Spielertrainer Andreas Meinken. Kein Wunder: Spielmacher Detlef Schwarz kam aus Berlin angereist. Der Zuspieler wohnt seit längerem in der Hauptstadt. Der Rest des Teams will sich aber nun bis zu den Titelkämpfen zumindest einmal in der Woche zum Training treffen.

masch

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Samstag, 26. März 2005

   www.abendblatt.de 

Nicole Fetting will nicht länger Ersatzspielerin sein

Die 24 Jahre alte Zuspielerin hat ihren Job gekündigt, will in der Bundesliga noch einmal richtig angreifen - am liebsten beim TV Fischbek.

Fischbek - Nicole Fetting, Zuspielerin der Volleyball-Bundesliga-Frauen des TV Fischbek, will noch einmal angreifen. "Ich werde mich künftig nur noch auf Volleyball konzentrieren", kündigte die 24jährige an. Ihren Arbeitsplatz als Groß- und Außenhandelskauffrau hat sie gekündigt, um nun auch am Vormittagstraining des Erstliga-Teams teilnehmen zu können. Am Sonnabend, 19 Uhr, treten die Fischbekerinnen beim USC Braunschweig an.

Die frühere Nationalmannschaftsspielmacherin (zwölf Einsätze) ist diesen Schritt mit eigenem wirtschaftlichen Risiko gegangen. "Vom Verein bekomme ich nicht einen Cent mehr", erklärte sie. Das habe sie auch nicht erwartet, betont Fetting. Derzeit lebt die Zuspielerin von ihren Rücklagen. "Zur nächsten Saison muß das aber anders werden", weiß die 1,77 Meter große Spielerin.

Drei Jahre hat Nicole Fetting dem Beruf Vorrang eingeräumt. Ihre Kündigung sei in der Firma mit großem Bedauern aufgenommen worden. "Ich habe mich aber gefragt, was ich im Volleyball noch erreichen will", erklärte sie. Der Status als Ersatzzuspielerin reicht ihr nicht länger. Aber: "Um Ansprüche stellen zu können, muß ich auch vormittags mit der Mannschaft trainieren können." Immerhin hat sie in dieser Saison deutlich mehr Spielanteile bekommen, als in den Jahren zuvor. Das hat Fetting durchaus positiv bemerkt. "Ich würde gern in Fischbek bleiben", sagte sie.

Eher unwahrscheinlich ist aber, daß die frühere Schwerinerin gemeinsam mit Stammzuspielerin Elena Keldibekowa de Westreicher in eine weitere gemeinsame Saison gehen wird. Auch wenn Fetting eine solche Forderung nicht erhebt: Ihr Ehrgeiz wäre unter den neuen Bedingungen zu groß, dann auch die Pässe im Spiel verteilen zu wollen.

Die sensible Peruanerin hingegen reagiert auf Konkurrenz eher verschreckt. Nur, wenn sie das absolute Vertrauen des Trainers verspürt, ist sie auch zu außergewöhnlichen Leistungen fähig. Dann gilt Keldibekowa de Westreicher unter Experten mit als beste Zuspielerin in Deutschland - sie ist allerdings auch eine der Teuersten im Team des TV Fischbek. Eine Konkurrenz der beiden dürfte ausgeschlossen sein.

So werden Trainer Volker "Jimmy" Czimek und Fischbeks Manager Horst Lüders sich schon bald auf eine Personalstrategie für die nächste Saison einigen müssen. Die Gespräche mit den Spielerinnen müßten bald beginnen. Im übrigen: Nicht nur Nicole Fetting wartet darauf.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - WVV-News

 Samstag, 26. März 2005

   

Deutsch-Chinesisches Gipfeltreffen

Am 1., 2. und 3. Juli trifft die deutschen Juniorinnen-Nationalmannschaft in Bottrop, Borken und Herne auf die U20-Auswahl Chinas

Gleich drei Leckerbissen der besonderen Art können die Volleyballfans Anfang Juli genießen. Dann nämlich trifft die deutsche Juniorinnen-Nationalmannschaft (Jahrgang 1986/87) auf die U20-Auswahl Chinas. Und die ist kein Geringer als der Weltmeister. Erste Station des deutsch-chinesischen Gipfeltreffens ist am 1. Juli (19 Uhr) die Dieter-Renz-Halle in Bottrop. Einen Tag später (2. Juli, 18 Uhr) stehen sich beide Teams in der Mergelsberghalle in Borken gegenüber. Der dritte Vergleich findet schließlich am 3. Juli (17 Uhr) in der Halle am Westring in Herne statt. Die drei Länderspiele wurden vom Deutschen Volleyball-Verband (DVV) auf Vorschlag des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV) nach NRW geholt.

Während die Länderspiele den Chinesinnen zur Vorbereitung auf die Juniorinnen-Weltmeistershaft dienen, bilden sie für die Mannschaft von Bundestrainer Jens Tietböhl den Abschluss in ihrer Förderung als Nachwuchs-Nationalmannschaft. Als Siebte der EM im vergangenen Jahr verpassten die Deutschen das WM-Ticket, das nur die drei Erstplatzierten erhielten. „Gegen China zu spielen, wird noch einmal ein Highlight für die Mädchen“, sagt Tietböhl, ahnt aber auch: „Das sind unsere letzten Spiele – das wird emotional“. In den Reihe des DVV-Teams steht mit Lisa Beinborn übrigens auch eine Spielerin aus dem WVV. Die Linkshänderin stammt aus Werne, schmettert aber mittlerweile für den USC Münster in der 1. Liga.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Samstag, 26. März 2005

   

VfB träumt von der Champions League

THESSALONIKI - Am Osterwochenende ist es soweit: Während in der Bundesliga die letzten Punkte vor den Play-offs vergeben werden, spielt der VfB Friedrichshafen im Quartett der besten europäischen Teams. Beim Final Four der Indesit European Champions League trifft das Team von Stelian Moculescu am Samstag (15 Uhr deutsche Zeit) im Halbfinale gegen Tours VB aus Frankreich.

Der spanische Libero Alexis Valido hofft auf einen guten Tag für sich und sein Team „Dann können wir vielleicht gegen Tours gewinnen“. Kapitän Bogdan Jalowietzki denkt noch einen Schritt weiter: „Wenn wir das erste Spiel gewinnen, können wir uns vielleicht eine kleine Hoffnung machen.“ Georg Wiebel, Mittelblocker beim VfB, fasst zusammen: „Die Champions League zu gewinnen ist eine Träumerei.“ VfB-Trainer Stelian Moculescu bleibt vor dem ersten Spiel gegen den französischen Meister auf dem Boden. „Von der Papierform her stehen die Chancen 30:70.“

In der Tat hat der vor wenigen Wochen gekürte Pokalsieger aus Frankreich viele erfahrene Spieler in seinem Team. „Das kann von Nachteil sein“, sagt Manager Bernd Hummernbrum. „Es kann aber auch Vorteile bringen, weil unsere Jungs unbekümmert aufspielen“.

Große Ziele haben weder Management noch Trainer vorgegeben. Stelian Moculescu: „Unsere Ziele in der Champions League sind bereits mehr als erfüllt. Wir wollen gut spielen und an unsere guten Leistungen in den Play-offs anknüpfen.“

Das andere Halbfinale bestreiten am Samstagabend (19.15 Uhr MEZ) der Gastgeber Iraklis Thessaloniki und Lokomotive Belgorod. Während der VfB Friedrichshafen als klarer Außenseiter in das Turnier geht, heißt der Favorit Lokomitive Belgorod, Sieger der Champions League 2003 und 2004.

Final Four für Daheimgebliebene

Wie schon vom Play-off-Spiel aus Athen wird es auch vom Final Four eine Live-Schaltung auf die Großbildleinwand im ARENA-Foyer geben. Bild und Ton kommen vom griechischen Fernsehsender ET3. Gezeigt wird am Samstag, 26. März ab 15 Uhr das Halbfinale zwischen dem VfB Friedrichshafen und Tours VB. Am Ostersonntag werden sowohl das Spiel um Platz 3 (15 Uhr) als auch das Finale (18 Uhr) übertragen. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.

Auch im deutschen Fernsehen wird über das Final-Four-Turnier berichtet. Das SWR Fernsehen überträgt das Halbfinale am Samstag, 26. März von 17 bis 18 Uhr. Sollte der VfB das Finale erreichen, ist eine Übertragung am Sonntag, 27. März von 23.20 bis 0.00 Uhr vorgesehen.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Samstag, 26. März 2005

   www.volleyball-bundesliga.de 

Campbell trainiert für sein Comeback

Die Bundesliga-Volleyballer des SV Bayer Wuppertal wollen im letzten Spiel der Ligarunde mit einem Sieg bei der SG uniVersa Eltmann Selbstvertrauen für das Play-off-Viertelfinale tanken. Am Samstagabend (19.30 Uhr) tritt das Team mit Trainer Mark Lebedew in Eltmann an.

Die Bilanz der Kontrahenten in dieser Saison ist ausgeglichen. Das letzte Aufeinandertreffen gewann der SV Bayer, in der Qualifikationsrunde gingen die Eltmänner als Sieger vom Feld. Für SV Bayer-Coach Lebedew Grund genug, die Hausherren nicht zu unterschätzen. „Ein Sieg wäre sehr wichtig für uns. Immerhin heißt der nächste Gegner wahrscheinlich Friedrichshafen“, so der Australier. Dabei betont Lebedew, dass das Play-off-Viertelfinale natürlich schon in den Köpfen sei, aber die volle Konzentration zunächst der Begegnung in Eltmann gehöre.

Mit dieser Einstellung wurde in der vergangenen Woche auch hochmotiviert trainiert. „Wir haben konsequent daran gearbeitet, unsere Leistungsschwankungen während eines Spiels in den Griff zu bekommen. Das heißt, es war ein sehr intensives Training“, sagt Lebedew. Ein positive Nachricht erreichte den 37-Jährigen Anfang Ende letzter Woche. Mittelblocker Luke Campbell bekam vom Arzt grünes Licht, sein operiertes Knie langsam wieder stärker zu belasten. „Er darf schon laufen, aber Balltraining ist noch nicht möglich“, erklärt der Trainer. „Ich bin froh, dass diese schwierige Zeit für mich langsam aber sicher jetzt zu Ende geht. Es war zum ersten Mal in meiner Karriere, dass ich während der Saison ausgefallen bin“, sagt Luke Campbell, der intensiv an seinem Comeback feilt. „Vielleicht schaffe ich es ja bis zum Play-off-Viertelfinale“, so der ehrgeizige Australier.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Samstag, 26. März 2005

   www.volleyballer.de 

Evivo Düren rehabilitiert sich gegen Friedrichshafen

Nachdem man in Moers am Samstag nicht gut gespielt hat und weder Mannschaft, noch Trainer, noch Fans mit der Leistung zufrieden waren, hatte man im letzten Top-Ligarundenspiel gegen Friedrichshafen die Möglichkeit, vor heimischem Publikum wieder etwas gut zu machen. Und diese Chance nutzten die Jungs.

Schon vor dem Spiel wurde einer frenetisch gefeiert – der genesene Heriberto Quero kam gestern wieder zu kurzen Einsätzen um Spielpraxis zu gewinnen. Beim Hinspiel dieser Partie am 19. Februar hatte er sich eine Bänderdehnung zugezogen und musste 4 Wochen pausieren, was ihm nicht immer leicht fiel, oftmals brachte er auf der Bank mehr Temperament auf als die Kollegen auf dem Feld. Aber jetzt ist er wieder dabei, mit ca. 80%, wie Bernd Werscheck vorher ankündigte: „Er soll vor den Play-Offs auf jeden Fall wieder mit der Mannschaft spielen. Ganz fit ist er noch nicht.“ Somit stand er auch nicht von Anfang an mit auf dem Feld sondern wurde als Joker eingesetzt.

Schon im ersten Satz bewiesen die Gastgeber, dass es zwar um nichts geht, man sich aber keine mangelnde Leistung nachsagen lassen will. Dementsprechend lag man auch zur ersten Auszeit mit 8:4 vorne. Der VfB war zu dieser Zeit gedanklich scheinbar schon in Griechenland. So langsam aber berappelten sich die Gäste und nach der zweiten Auszeit ging’s dann auch beim VfB. Knapp, danke Jochen Schöps, ging der Satz mit 25:27 an die Gäste.

Da hatte das Team Bernd Werschecks aber schon gemerkt, dass heute tatsächlich etwas zu holen war. Sie ließen sich nicht beirren, spielten weiterhin konstant und konzentriert, Ilja Wiederschein stellte passend und verwandelte den einen oder anderen Punkt selber gegen seine ehemaligen Kollegen. Zur Begeisterung des Publikums, die so oder so nicht mit einem 3:0 gerechnet hatten, wurde der zweite Satz überzeugend mit 25:21 an die Rur geholt. Trotzdem blieb die Freude vor allem bei den Rechenexperten der heimischen Fans etwas eingeschränkt: „Die werden doch keinen Scheiß machen und gewinnen???“ Denn nur mit einem Sieg Friedrichshafens wäre der SCC bombensicher auf Platz 2 und damit der eventuele Halbfinalgegner der Lokalmatadoren – da die Spielweise der Berliner evivo besser liegt, bestünde somit wenigstens der Hauch einer Chance auf einen Finaleinzug…

In der 10-Minuten-Pause muss Stelian Moculescu seinen Akteuren die Bedeutung des Spiels noch mal ins Gedächtnis gerufen haben, denn danach ging man konzentrierter an die Sache heran. Davon ließen sich die Dürener Spieler um Kapitän Sven Anton nicht beirren, sie zogen weiterhin ihren Stil durch und so ging dieser Satz erneut nur knapp an die Champions-League-Helden des VfB. Satz 4 dann nutzte Bernd Werscheck zum Ausprobieren, schmiss das System einmal komplett um und nahm somit die 18:25-Niederlage gelassen auf seine Kappe.

Insgesamt zeigten sich vor allem die Dürener Spieler zufrieden mit ihrer Leistung. Tim Elsner bestätigte in der Pressekonferenz, dass man das umgesetzt hätte, was man sich im Training vorgenommen hat.

Die Play-Offs können kommen, Düren ist gewappnet. Doch zunächst einmal sind alle Dürener Fans VfB-Fans – am Wochenende, wenn die Württemberger im Final-Four-Turnier um die schönsten Ostereier im Volleyball spielen…

Meike Bergs

 

 

Deutschland - Beach-Volleyball.de

 Samstag, 26. März 2005

   www.beach-volleyball.de 

Das große Interview mit Judith Deister

Verregnete Wintermonate sind für Judith Deister schon lange kein Thema mehr. Bereits seit vier Jahren verbringt die 29-Jährige die Zeit von September bis April in ihrer Wahlheimat Südafrika. Vergangene Saison spielte Judith Deister die Masters-Tour in Deutschland an der Seite von Mireya Kaup, 2005 steht mit Claudia Lehmann eine neue Partnerin neben ihr auf dem Platz.

In Rio de Janeiro, beim letzten Turnier der Saison 2004, gingen Judith und Claudia erstmals gemeinsam an den Start, in dieser Saison war das Duo bereits bei mehren Turnieren im Rahmen der neuseeländischen Beach-Volleyball-Tour dabei. Mit großem Erfolg, wie sich zeigte: In Wellington holten sie den dritten Rang und am Ohope Beach gelang Deister/Lehmann dann der große Coup. Sie triumphierten im Finale über die beiden Amerikanerinnen Lundquist/ Robertson (immerhin 11. der AVP-Rangliste).
Im Interview mit beach-volleyball.de spricht Judith über den Verlauf ihrer Saisonvorbereitung, die aktuellen Schwierigkeiten beim Südafrikanischen Verband sowie über Partypläne nach einem erfolgreichen Turniertag.

Seit wann bist Du jetzt schon in Südafrika und wie ist es im Ausland zu überwintern? 
Direkt nach Ende der Deutschen Meisterschaften bin ich wieder in meine Wahlheimat Kapstadt. Mittlerweile verbringe ich hier den Großteil des Jahres (Sept. - April), habe eine Aufenthaltsgenehmigung und habe mit meinem Lebensgefährten Casey Heiratspläne für Januar 2006.
Seit vier Jahren habe ich eigentlich das ganze Jahr über "Sommer" und kann mich über zu wenig Sonne nicht beklagen. Die Trainingsbedingungen hier sind optimal, das ganze Jahr hindurch lassen die Temperaturen ein Training draußen zu. Zudem gibt es alternativ ein gutes Fitnessstudio mit eigenem Beachcourt, auf welchen wir ausweichen können, falls es am Camps Bay zu sehr winden sollte. Meist sind Männer unsere Trainingspartner oder aber internationale Spieler, die ebenfalls hier in Kapstadt trainieren.

Trainiert Ihr schon gemeinsam im Sand? Seit wann? Wie läuft die Vorbereitung?
Ich selber habe mit dem Training im Sand im November begonnen. Anfang Dezember ist Claudia dann für insgesamt drei Monate gekommen. Zwischendurch waren wir für vier Wochen in Neuseeland, um an der Turnierserie teilzunehmen.
Seit vier Woche ist Claudia wieder in Deutschland und trainiert in ihrer Traininggruppe in Kiel. Die Vorbereitung zusammen war gut und meistens konnten wir 2-mal täglich zusammen auf dem Feld stehen.

Was sind deiner Meinung nach Eure Stärken und Schwächen?
Da werd ich mich mal nicht so im Detail drüber äußern. Das dürfen unsere Gegner rausfinden.

Claudia ist noch relativ jung. Wieso wolltest Du gerade mit ihr spielen? Ist Erfahrung nicht ein entscheidendes Element im Spiel?
Mit 19 Jahren ist Claudia zwar jung, aber sie hat doch schon ne Menge mitgemacht in ihrem Volleyballeben - mal abgesehen davon, dass sie schon länger spielt als ich. Ich denke, man muss ausprobieren, welcher Partner gut zu einem passt. Oft spielen Komponenten wie Umstände und Timing eine große Rolle, wenn es zur Partnerfindung kommt. Das Alter ist da nur eine Einzelkomponente. Zudem kommt, dass ich eine solche Kombination vorher noch nicht getestet habe - und bislang kann ich nur sagen, dass es bei all dem anstrengenden Training viel Spaß macht und Claus (der Spitzname sagt schon viel) ein wundervoller erheiternder Mensch ist.

Viele deutsche Teams sind durch ihre neue Zusammensetzung schwer berechenbar. Wie wollt Ihr Euch auf die neue Situation einstellen?
Man kennt zwar einige Teams nicht in ihrem Zusammenwirken, dafür aber die Einzelspieler. Es wird wichtig sein, viel zu schauen und zu analysieren während der ersten Turniere. Dabei wird uns mit Sicherheit auch unser Trainer Volkmar Grallert zur Seite stehen. Ansonsten hat man das übliche Hilfsmittel Kamera oder Spielerbeobachtung von einem selber oder einem Dritten.

Die Agentur ECI ist kürzlich aus dem Beach-Volleyball Sport in Südafrika zurückgezogen. Damit ist auch das Turnier in Durban gefährdet. Wie beurteilst Du diese Dinge? Du bist ja vor Ort.
Zunächst muss ich dazu sagen, dass mehr Parteien in diesem schmutzigen Wirrwarr verstrickt sind als nur der Promoter. Seit vielen Jahren nun gibt es Probleme mit dem südafrikanischen Verband. Mittlerweile streiken alle südafrikanischen Spieler, da sie einfach nicht angehört werden - weder vom nationalen Verband noch vom Internationalen Weltverband, der da eigentlich Ordnung und Gerechtigkeit hineinbringen wollte.
Die politischen Kämpfe werden nur leider auf den Schultern der Spieler ausgetragen, die doch eigentlich nur eines wollen: Turniere spielen. Von dem, was ich hier mitbekomme, sind die Gründe für das Absagen des Männerturniers und auch eventuell des Frauenturniers sehr undurchsichtig und nicht gänzlich geklärt.

Wie beurteilst Du den Einstieg von RTL in die Sportart Beach-Volleyball? Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein, damit die Übertragung ein Erfolg wird?
Ich denke, dass der Einstieg von RTL als überaus positiv zu bewerten ist. Es ist super, wenn Beach-Volleyball mehr Medienwirksamkeit bekommt. Dies sollte wiederum andere positive Konsequenzen haben, wie bei Sponsoren
und weiteren Partnern und Förderern des Sports Interesse zu wecken. Ebenso wird sich die TV-Übertragung auch auf Promotor und Verband und am Ende der Kette auch positiv auf uns Spieler auswirken. Es wäre toll, wieder acht Masters spielen zu können.

Und eine Frage zum Schluss: Wenn man auf einem Turnier unerwartet gut aufspielt, wird dann abends auch mal so richtig kräftig gefeiert oder geht Ihr dann pünktlich um zehn ins Bett?
Naja, ich komm ja nun so langsam ins Alter und ich muss mittlerweile mit meinen Energien haushalten - was mich da wahrscheinlich ein wenig von meiner jungen Partnerin unterscheidet. Aber auf jeden Fall darf das Feiern nicht
fehlen. Für einen tollen Erfolg soll man sich auch belohnen.

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Samstag, 26. März 2005

   www.dnn-online.de 

DSC: Eine offene Rechnung

Dresden. Zehn Siege in Folge stehen für die DSC-Volleyballerinnen zu Buche. Der elfte soll am heutigen Oster-Sonnabend folgen. Die Dresdnerinnen erwarten 14 Uhr den VfB Suhl zum Ostderby in der Halle an der Bodenbacher Straße.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Samstag, 26. März 2005

   www.westline.de 

Vor einem Jahr ging es gegen Schwerin schief

Münster. Drei Spieltage noch, dann teilt sich in der Volleyball-Bundesliga der Damen das Feld. Die Creme der nationalen Pritsch- und Baggergilde macht in der Meisterrunde weiter, die andere Hälfte rutscht in die Play-downs.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Samstag, 26. März 2005

   www.westline.de 

Schwerin: Hoffnung auf ein gutes Ende

-wis- Münster. Diese Saison hatten sich alle in Schwerin ganz anders vorgestellt. Nach vorzüglichen Leistungen während eines Trainingslagers in Asien und der Verpflichtung von Nationalspielerin Olyessa Kulakowa waren dem ehemaligen Deutschen Volleyball-Meister sogar Titelchancen eingeräumt worden.

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Samstag, 26. März 2005

   www.lvz-online.de 

Mühlisch und Kvesic dabei

Erleichterung beim VV Leipzig vor dem heutigen "Endspiel" um den vierten Platz in der Volleyball-Meisterrunde (Sonnabend, 19.30 Uhr, Brüderstraße) gegen den Moerser SC: Kapitän Lutz Mühlisch und Zuspieler Jure Kvesic sind wieder mit von der Partie!

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Samstag, 26. März 2005

   www.svz.de 

SSC: Kampf annehmen und voll dagegenhalten

Schweriner Volleyballerinnen heute beim Pokalsieger USC Münster

Schwerin - SSC-Trainer Tore Aleksandersen hat seine Volleyballerinnen auf die heutige Partie beim USC Münster eingeschworen. "Wir müssen aggressiv spielen und um jeden Ball kämpfen", so der Norweger. Auch sein Trainerkollege geht von einem umkämpften Match aus.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Samstag, 26. März 2005

   www.nrz.de 

MSC hat in Leipzig allerlei vor

Bundesligist möchte heute mit einem Sieg den vierten Tabellenplatz sichern. Team reiste bereits gestern an.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel