News

 Dienstag, 29. März 2005 

Friedrichshafen wird Vierter in Thessaloniki
Gute Stimmung beim DVV-Team in Kienbaum
Grit Lehmann weiter in Belgien
Schwerin entführt nur einen Satz aus Münster
VCO-Frauen: Auch ohne den Chef gesiegt
Aachen gewinnt erwartungsgemäß beim Letzten
OSV erhält Kyritz-Punkte zurück
DVJ-Männer: Der Countdown läuft
Raben machen kurzen Prozess mit Wiesbaden
Leipzig komplettiert Volleyball-Playoff
In Tallinn auf Punktejagd
Ludwigs Damen versüßten sich das Osterfest
USC: Wende nach zwei Wechseln
VVL auf Halbfinal-Kurs
Münster ordentlich Paroli geboten
Auch Grozer gab klein bei
Suhl: Mit viel Zuversicht zurück nach Hause

März 2005

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Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 29. März 2005

   

Friedrichshafen wird Vierter in Thessaloniki

Der VfB Friedrichshafen hat beim Finalturnier der Indesit European Champions League den 4. Platz belegt: Im Spiel um Platz 3 unterlag die Mannschaft von Stelian Moculescu Titelverteidiger Belgorod mit 0:3 (19-25, 18-25, 22-25). Im Halbfinale hatte der VfB beim 0:3 gegen Tours keine Chance gehabt. Das Finale bestreiten Gastgeber Thessaloniki (3:2 gegen Belgorod) und Tours.

Friedrichshafen scheitert mit 0:3 an Tours

Beim Final Four Turnier in Thessaloniki unterlag der deutsche Pokalsieger am Ostersamstag dem französischen Tabellenführer Tours VB deutlich mit 0:3 (18-25, 21-25, 19-25).

Die Hoffnung auf ein weiteres „Wunder“ in der europäischen Königsklasse wurden relativ schnell im Keim erstickt. Tours zeigte sich top fit und top motiviert und ließ den „Häflern“ in keinem der Sätze den Hauch einer Chance. Angeführt von Frankreichs Nummer 1 im Zuspiel, Loic de Kergret, Nationallibero Hubert Henno und Bulgaries Angrifff-As Vladimir Nikolov erspielten sich die Franzosen gleich zu Beginn der Sätze deutliche Vorsprünge. Insbesondere die Block- und Feldabwehr funktionierte bei Frankreichs Spitzenklub besser, während die Friedrichshafener im gesamten Match nur zwei Bälle blockten, prallten acht Mal die Bälle den „Häflern“ Angreifern vor die Füße.

Trainer Stelian Moculescu meinte nach dem Spiel: „Die Niederlage schmerzt nicht, denn Tours war auf höchsten Niveau und wir nicht. Wir haben es zu keiner Zeit des Spiels geschafft, die Verkrampfung abzulegen, für viele Spieler war es das erste Mal, bei so einer tollen Sache dabei zu sein. Natürlich sind wir jetzt auch enttäuscht, aber insgesamt muss ich meiner Mannschaft für die tolle Saison in der Champions League ein Riesenkompliment machen.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 29. März 2005

   

Gute Stimmung beim DVV-Team in Kienbaum

In der Abgeschiedenheit des Sportzentrums Kienbaum konnte sich die männliche Jugend-Nationalmannschaft des Deutschen Volleyball-Verbandes während der letzten Tage optimal auf die bevorstehende Europameisterschaft in Lettland vorbereiten. "Hier finden wir hervorragende, leistungssportorientierte Bedingungen. Die Verantwortlichen sind enorm flexibel und lesen uns fast jeden Wunsch von den Augen ab.", lobt Bundestrainer Stewart Bernhard das exzellente Umfeld des Bundesleistungszentrums. Auch mit der Trainingsarbeit seiner Schützlinge zeigt sich der Coach zufrieden: "Alle Spieler waren ebenso konzentriert wie engagiert bei der Sache. Demzufolge haben wir sehr gut trainieren und das Leistungspotential der Mannschaft noch einmal erhöhen können. Die Stimmung im Team ist hervorragend und der während der EM-Qualifikation in Weißrussland gefestigte Teamgeist fand hier seine Bestätigung."

Aber nicht nur die Trainingsleistung, sondern auch die Ergebnisse der letzten Testspiele stimmen optimistisch. Nachdem man zunächst den Zweitligisten Fortuna Kyritz mit 3:1 besiegen konnte, gelang gegen die U21-Junioren-Auswahl ein weiterer Achtungserfolg. Vor den Augen von DVV-Vizepräsident Götz Moser war es zwar zunächst der ältere Jahrgang, der seine athletische Überlegenheit ausspielte und die ersten beiden Durchgänge für sich entschied, doch mit zunehmender Spieldauer legten die Youngster ihren Respekt ab und wurden immer stärker. Der Lohn für dieses couragierte Auftreten waren zwei gewonnene Sätze, so dass der Tie-break das Match entscheiden musste. Hier erinnerten sich die Junioren, die während der letzten Monate als Zürich Team VC Olympia Berlin in der Bundesliga für viel Aufsehen sorgten, wohl an ihren Trainer Michael Warm. Der feierte nämlich an diesem Tag seinen Geburtstag und bekam von seinen Jungen auch prompt einen am Ende verdienten 3:2-Erfolg geschenkt.

Auch wenn man die Ergebnisse dieser Trainingsspiele sicherlich nicht überbewerten darf, zeigen sie dennoch, dass sich die Jungen von Bundestrainer Stewart Bernhard auf einem guten Weg befinden. Dieser soll nun bei der EM in Lettland seine Fortsetzung finden. "Gegen Polen und Russland werden wir zwar Außenseiter, aber nicht chancenlos sein.", schätzt Bernhard die Erfolgsaussichten seines Teams verhalten optimistisch ein. In Riga wird er auf die gleichen zwölf Spieler vertrauen, die bereits bei der EM-Qualifikation in Weißrussland erfolgreich waren. "Es war keine leichte Entscheidung für mich, denn auch einige andere Spieler haben sich während der letzten Tage aufgrund ihrer Leistungen angeboten. Allerdings haben die Jungen, die letztendlich nominiert wurden, sowohl in Kienbaum als auch während der Qualifikation überzeugen können.", begründet der Bundestrainer seinen Entschluss.

Hier die Namen der für die Europameisterschaft nominierten Spieler: Tim Broshog (VCO / Berliner TSC), Kai Kleefisch (VCO / Berliner TSC), Sebastian Kühner (VCO / Berliner TSC), Henning Wegter (VCO / FC Schüttdorf), Lucian Jacowicz (BVVJ / ASV Dachau), Jan Umlauft (BBVJ / Burheim), Max Lake (VIF / TuB Bocholt), Sebastian Richter (VIF / SC Ransbach), Oliver Staab (VIF / TuS Kriftel), Marcus Gensitz (FT Freiburg), Thilo Späth (VfB Friedrichshafen), Gerrit Zeitler (TSV Unterhaching).

 

 

International - Smash-News

 Dienstag, 29. März 2005

   

Grit Lehmann weiter in Belgien

Belgien-Legionärin Grit Lehmann (bisher Tamera Lummen) bleibt noch sicher zwei Jahre in Belgien. Die ehemalige Spielerin von CJD Berlin hat einen Vertrag für 2 Jahre mit Final Four Teilnehmer "Eburon Tongeren" unterschrieben.

Weitere Informationen über Grit's Karriere auf  www.gritlehmann.gmxhome.de

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 29. März 2005

   

Schwerin entführt nur einen Satz aus Münster

Mit 3:1 (-22, 23. 22. 19) gewannen die Volleyballerinnen des USC Münster den Klassiker gegen den Schweriner SC. Damit rangieren die Münsteranerinnen weiterhin an der Spitze des Bundesligaklassements

Die Halle Berg Fidel war in der laufenden Saison für die Gäste des USC Münster kein besonders gutes Pflaster. Keinem Team gelang es, die zwei Punkte aus der Domstadt zu entführen. Nur zwei Mannschaften konnten bisher einen Satzgewinn verbuchen. Eine war der Dresdner SC, die andere am drittletzten Spieltag der Normalrunde der Schweriner SC. Vor 2050 Zuschauern lieferten die Spielerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern den Münsteranerinnen einen spannenden Kampf, mussten aber letztlich doch in deren 3:1-Sieg (-22, 23, 22, 19) einwilligen.

Allerdings machten die Schwerinerinnen es Andrea Berg & Co. am Karsamstag alles andere als einfach. Sie schlugen klug auf und zogen aus einer stabilen Annahme ein variables und druckvolles Angriffsspiel auf. Der USC allerdings konterte und lag so im ersten Satz bis zum 19:17 ständig in Front. Dann drehte sich das Blatt. Schwerin ging in Führung und ein Fehlaufschlag von Andrea Berg besiegelte den Satzverlust des USC. Im zweiten Durchgang begann Münster nervös, ging erst nach der zweiten technischen Auszeit erstmals (18:17) in Führung und nutzte schließlich den dritten Satzball durch einen gelungenen Einbeiner von Nathalie Dambendzet. Genauso umkämpft gestaltete sich der folgende Abschnitt, den aber – dank einer verbesserten Annahme – wiederum der USC gewann. Im vierten Satz fand Münster endlich zu gewohnter Stärke, entschied nun auch die langen Ballwechsel für sich und sicherte sich damit Satz und Sieg.

„Ich bin ein paar Mal gefragt worden, warum es am Anfang bei uns nicht so gut lief“, sagte USC-Trainer Axel Büring. „Die Grund ist ganz einfach. Er heißt Schwerin.“ SSC-Coach Tore Aleksandersen nahm das Kompliment gerne an und attestierte seinem Team, „über 80 bis 85 Prozent der Partie gut gespielt“ zu haben. Für Schwerins Spielführerin Cathrin Schlüter war das nur ein schwacher Trost. „Der erste Satz entsprach unseren Vorstellungen“, sagte sie. „Der Rest dann leider nicht mehr.“ Ein Sonderlob Bürings erhielten noch die eingewechselten Ester Volicerova und Jil Döhnert: „Sie haben Ihre Sache sehr gut gemacht. Ich möchte mich bei ihnen bedanken, aber genauso bei denen, die heute nicht auf dem Feld standen. Sie werden die Meisterschaft mitentscheiden.“

Der USC führt die Tabelle weiterhin mit zwei Punkten Vorsprung auf Dresden und die Roten Raben Vilsbiburg an und würde mit einem Sieg in den beiden noch ausstehenden Begegnungen der Normalrunde als Erster in die Meisterrunde einziehen. Dabei gastiert Münster am 3. April beim TV Fischbek Hamburg und empfängt am 9. April Vilsbiburg. Danach spielen die besten sechs Teams vom 15. April bis 15. Mai um die Deutsche Meisterschaft.

 

 

Deutschland - Podeswa-News

 Dienstag, 29. März 2005

   

VCO-Frauen: Auch ohne den Chef gesiegt

Die demonstrativ (als Unterstützung gedachten?) auf der Bank aufgestellten Schokoladen-Osterhasen halfen nichts. Und auch nicht, dass beim Gegner der Bankchef  fehlte: Der Tabellenvorletzte in der Volleyball-Bundesliga der Frauen Berlin-Brandenburger VC 68 verlor am Ostersonnabend gegen Gastgeber Zürich Team VC Olympia Berlin mit 0:3 (20:25, 22:25, 21:25). Die Partie dauerte 71 Minuten und wurde in der Trainingshalle in der P.-Heyse-Str. ausgetragen, weil die Saefkowhalle durch Handball blockiert war. Rund 250 Zuschauer waren trotz der erneuten  Terminkollision mit den Heimspielen der Volley Dogs und des Deutschen Meisters SC Charlottenburg am gleichen Tage (!) gekommen.

Beim Sieger hatte Co-Trainerin Heike Küchler das Sagen, da Juniorinnen-Bundestrainer Jens Tietböhl bei der Jugend-EM in Estland assistiert. "Das war aber für die Taktik kein Problem", sagte Julia Retzlaff, "denn wir kennen den BBVC aus vielen Trainingsvergleichen bestens".  Die Außenangreiferin und Spielführerin ging ihrer Mannschaft mit bestem Beispiel voran: überzeugend in der Annahme, mit sehr viel Übersicht und Variabilität im Angriff und beweglich und einsatzfreudig in der Abwehr. "Wir haben uns auch nicht aus der Fassung bringen lassen, wenn mal zwei, drei Fehler passierten und immer ins erfolgreiche Spiel zurückgefunden", sagte die 17-Jährige.

BBVC-Trainer Michael Merten, der nach guten Trainingseindrücken eigentlich eine sportliche Revanche für das 1:3 im Dezember erhofft hatte, bewies wieder einmal seinen Realitätssinn: "VCO hat heute verdient gewonnen und in jedem Satz konstanter gespielt. Da hätte bei uns schon alles optimal passen müssen, wenn wir das Parkett als Sieger verlassen wollten." Zwei Mal - jeweils 10:7 im ersten und zweiten Durchgang - führte sein Aufgebot. Aber jedes Mal hatte der Gegner das bessere Ende für sich. Kein Wunder, wenn auf der Gegenseite statt acht zwölf gleichwertige Spielerinnen zur Verfügung stehen. Zudem athletische und konditionelle Vorteile, monatlich ergänzt durch spielerische Fortschritte und gewachsenes Selbstvertrauen.

Doch der Achte der Bundesliga wird sich bald in alle Winde zerstreuen. Während es Julia Retzlaff (derzeit 11. Klasse) ins heimatliche Schwerin zurück zieht, freuen sich Außenangreiferin Stephanie Kestner und Zuspielerin Mareen Apitz, die sich mit Nadja Jenzewski gegen den BBVC die Aufgabe teilte, auf die Option, zum Heimat- und Bundesliga-Topverein Dresdner SC zurückkehren zu können. Besonders gefragt bei den Bundesligisten sind Spielerinnen wie Mittelblockerin Marlit Fischer und Nadja Jenzewski, die im Herbst völlig frei von schulischen Pflichten oder laufender Ausbildung sind. Schwieriger haben es diejenigen mit einem Wechsel in eine andere Umgebung, die ab August die 13. Klasse fürs Abitur zu absolvieren haben. Dem Vernehmen nach sind Verträge übrigens noch nicht abgeschlossen worden.

Ob die eine oder andere in der neuen Saison das Trikot des BBVC 68 überstreifen wird, ist ungewiss. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird dessen Vorstand wegen der finanziell angespannten Lage keine Lizenz für die erste Liga beantragen. Und ob der aufstiegsberechtigte Köpenicker SC sich dies Abenteuer zumutet, wollte am Samstag der anwesende Vereinsvertreter nicht bestätigen.

epo.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Dienstag, 29. März 2005

   

Aachen gewinnt erwartungsgemäß beim Letzten

CVJM Hamburg - Alemannia Aachen 1:3 (14:25, 16:25, 25:19, 11:25)

Insgesamt gesehen war der zweite Hamburg-Trip innerhalb von drei Wochen diesmal eine lohnenswerte und für die Mannschaft Spaß bringende Sache. Zwar war das Spiel nicht immer ansehnlich, dafür war der Gastgeber insgesamt und speziell in den ersten beiden Sätzen überfordert. Auch konnte Hamburg in den Elementen Aufschlag und Angriff nur zu selten Zweitliganiveau bieten, so dass Trainer Luc Humblet munter wechseln konnte und dies auch tat. 

Nach den zwei gewonnenen Sätzen brachte eine gute Phase der Gastgeberinnen zu Beginn des dritten Durchgangs Unsicherheit ins Aachener Team, welche zu kleinen Punktserien der Hamburgerinnen führte. Zu viele „unforced errors“ auf Seiten Alemannias und prompt konnte Hamburg diesen Satz gewinnen, was sie sich gegen Aachen bestimmt nicht erhofft hatten. Doch in Durchgang 4 wieder das gewohnte Bild: Alemannia dominiert mit der gesamten Bandbreite der Aachener Möglichkeiten das Spiel und dieser Satz geht auch am deutlichsten aus. Selbst Esther Stahl bekam nach ihrer längeren Verletzungspause wieder ihren ersten Einsatz und bestach direkt mit vier Punkten in Folge und somit einer 100%-Quote. 

„Käpt’n“ Lis Zernickow konnte in dieser Endphase sogar eine Sprungaufschlagserie produzieren, und nach 1 ½ Stunden Spielzeit bejubelten die Alemanninnen ihren verwandelten zweiten Matchball. Auf der langen Busfahrt wurden die nun erreichten 18:16 Punkte ausgiebig gefeiert, ohne das kommende schwere Auswärtsspiel in Münster (USC II) nächsten Samstagnachmittag zu vergessen.

André Schnitker

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 29. März 2005

   

OSV erhält Kyritz-Punkte zurück

Aufstiegsspiel so gut wie sicher

Frohe Kunde für die Anhänger der Ostbek Cowboys: Über Ostern traf bei Abteilungsleiter Jan Schneider der Bescheid der Spruchkammer Nord des DVV ein. Demnach wird das Zweitliga-Spiel Fortuna Kyritz gegen Oststeinbeker SV von Mitte Dezember gewertet wie gespielt. Somit ist der 3:1-Erfolg des OSV bestätigt, die 0:3-Niederlage am Grünen Tisch widerrufen. Mit jetzt 34:10 Punkten sind die Cowboys so gut wie nicht mehr vom Dritten Bocholt (28:14) zu verdrängen, zumal man 14 Sätze besser liegt.

Bekanntlich hatte in dem Spiel in Kyritz OSV-Trainer Bernd Schlesinger auf der Bank Platz genommen, obwohl er nach zwei gelben Karten eigentlich gesperrt war – wovon allerdings beim OSV keiner etwas wusste. Aufgrund des Fehlverhaltens wertete der Staffelleiter der 2. Liga Nord Männer das Ergebnis nachträglich in ein 3:0 für die Hausherren um. Diese Entscheidung erklärte jetzt die Spruchkammer des DVV für ungültig, „aufgrund einer fehlenden Rechtsgrundlage in der Bundesspielordnung“. Weiter heißt es, „die vom Staffelleiter vorgenommene Wertung des Spiels wird aufgehoben“.

Beim OSV erwartet man nun, dass Trainer Schlesinger für das nächste Match gesperrt werden wird, also für das Gastspiel bei VC Olympia Berlin am 9. April. „Da sollten wir auch ohne ihn den vielleicht noch fehlenden Satz holen“, sagt Schneider. „Jetzt können wir uns sicher sein: Am 23. April findet in Oststeinbek das Aufstiegsspiel statt. Die Jungs und unsere Fans haben sich das wirklich verdient.“ Allerdings müsse man sich noch offiziell beim Verband für die 1. Bundesliga bewerben, alle Unterlagen aber seien beisammen.

Freude also in Oststeinbek, für Kyritz bedeutet die Entscheidung hingegen einen Rückschlag. Nicht vergessen wollte Schneider daher den gleichsam betroffenen Nordrivalen, „für die war es genauso unglücklich wie für uns, dass wir so lange keine Klarheit hatten“, sagt Schneider. „Unsere Klubs, die Fans und die Verantwortlichen, begegnen sich sehr freundschaftlich, das hat man letzte Woche beim Rückspiel eindrucksvoll gesehen. Wir drücken Fortuna im Abstiegskampf die Daumen.“

 

 

Deutschland - DVJ-News

 Dienstag, 29. März 2005

   

DVJ-Männer: Der Countdown läuft

Morgen ist es soweit, die DVV-Jugend-Nationalmannschaft des Jahrgangs 1987/88 startet in ihre erste internationale Meisterschaft. Doch von Angst keine Spur, vielmehr scheinen die Jungen froh zu sein, dass es nun endlich los geht und sie sich der Herausforderung stellen können, die viel schwerer nicht sein könnte. In der wohl ausgeglichensten Vorrundengruppe trifft man mit Polen und Russland auf zwei der stärksten Teilnehmer dieser Europameisterschaft. "Die Gruppenkonstellation ist wahrlich nicht optimal, aber wir werden versuchen, unsere Minimalchance zu nutzen.", gibt sich Delegationsleiter Bernd Zimmermann dennoch kämpferisch.

Um nicht auf ein "Wunder" im Spiel gegen Titelverteidiger Russland hoffen zu müssen, ist im morgigen Auftaktmatch gegen Polen also ein Sieg erforderlich. Bundestrainer Stewart Bernhard glaubt an seine Mannschaft: "Unser ursprüngliches Ziel war die Qualifikation für die EM, so dass wir relativ unbelastet in die Partie gehen können. An einem guten Tag liegen unsere Chancen bei 50:50. Das Team hat sich trotz der begrenzten Möglichkeiten (nur ein 1-wöchiger gemeinsamer Lehrgang, Anm. d. Red.) sehr gut auf das Turnier vorbereitet. Alle Spieler sind fit und hoch motiviert." Und auch Diagonalspieler Max Lake verbreitet Optimismus: "Im heutigen Abschlusstraining und der anschließenden Videoanalyse haben wir uns gut auf den Gegner eingestellt. Ich glaube, wir können morgen gewinnen."

Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams im Dezember 2004 entschieden die Polen klar mit 3:1 für sich. "Wir haben uns allerdings seitdem enorm weiter entwickelt. Obwohl es die gleichen Jungen sind, wird morgen eine ganz andere Mannschaft auf dem Parkett stehen.", relativiert Co-Trainerin Nina Sawatzki diese Statistik. Der polnische Coach Zdzislaw Gogol sieht dies ähnlich: "In den letzten Monaten hat sich auf beiden Seiten einiges getan. Die letzten beiden Testspiele gegen Italien haben wir zwar verloren (0:3 und 2:3, Anm. d. Red.), aber auch wir befinden uns in guter Form. Ich erwarte morgen eine ausgeglichene Partie, bei der möglicherweise die Tagesform entscheidend sein wird."

Hier ein Überblick über die EM-Vorrundengruppen und die Ansetzungen der Deutschen Mannschaft:

Pool A: Russland, Deutschland, Polen
                29. März / 12.00 Uhr: GER - POL
                30. März / 12.00 Uhr: RUS - GER
                31. März / 12.00 Uhr: RUS - POL
Pool B: Italien, Estland, Bulgarien
Pool C: Lettland, Slowakei, Frankreich
Pool D: Serbien & Montenegro, Slowenien, Spanien

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Dienstag, 29. März 2005

  www.volleyball.de 

Raben machen kurzen Prozess mit Wiesbaden

Mit Riesenschritten gehen die Roten Raben der Meisterrunde in der 1. Liga entgegen. Beim 1. VC Wiesbaden wurden die Vilsbiburgerinnen ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht. Sie ließen am klaren 3:0-Sieg (25:20, 25:10, 25:13) nie ernste Zweifel aufkommen. Nach ihrem siebten Sieg in Folge gehören die Roten Raben weiterhin neben dem USC Münster und dem Dresdner SC zum Spitzentrio der Liga.

Durch die Erfolge von Münster und Dresden gegen Schwerin und Suhl ist der Abstand zu den Verfolgern weiter angewachsen. Auch die Roten Raben hielten sich am 20. Spieltag schadlos: Der Tabellenneunte 1. VC Wiesbaden konnte der Mannschaft von Trainer Michael Schöps nur phasenweise Paroli bieten. Wie zu Beginn des ersten Satzes: Da hielten die Hessinnen vor 950 Zuschauern bis zur 15:13-Gästeführung gut mit, ehe die Roten Raben aufdrehten und auf 22:14 davonzogen. Zwar kam der VCW noch auf 23:19 heran, doch nach einer Auszeit von Mike Schöps - seiner einzigen an diesem Abend - machte sein Team den Sack mit 25:20 zu.
Nicht den Hauch einer Chance ließen die Roten Raben den personell geschwächten Gastgeberinnen im zweiten Satz. Über 5:0, 13:7 und 18:9 brachten Katja Wühler und Co. auch diesen Durchgang nach einer guten Viertelstunde mit 25:10 unter Dach und Fach. "Das war eine sehr gute Mannschaftsleistung", lobte Mike Schöps seine Truppe im Anschluss. Im dritten Satz reichte den Raben ein starker Zwischenspurt zum Sieg: Mit 3:6, 5:9 und 10:11 hatte nämlich anfangs Wiesbaden die Nase vorn. Doch nach neun Vilsbiburger Punkten am Stück hatte der VCW den Raben nichts mehr entgegen zu setzen - der Satz endete 25:13.

 

 

Deutschland - Volksstimme Magdeburg

 Dienstag, 29. März 2005

  www.volksstimme.de 

Leipzig komplettiert Volleyball-Playoff

Berlin - In der Volleyball-Bundesliga der Männer steht das Viertelfinal-Playoff fest, das am 3. April in der Serie «best of three» ausgetragen wird.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 29. März 2005

   

In Tallinn auf Punktejagd

Vom 29. März bis 3. April schlagen mit Alisa Kasselmann und Lea Hildebrand zwei Spielerinnen vom USC Münster bei der Europameisterschaft auf. Mit der deutschen Jugend-Nationalmannschaft wollen sie in Tallinn (Estland) mindestens das Viertelfinale erreichen

„Das ist ganz schön aufregend“, sagt Alisa Kasselmann. „Ich weiß, dass ich hier bin, aber ich kann es noch gar nicht glauben.“ Lea Hildebrand geht es genauso: „Ich bin auch total nervös. Ich kann das alles noch gar so richtig einschätzen.“ Kein Wunder, schließlich erleben die beiden Nachwuchs-Volleyballerinnen vom USC Münster gerade ihre erste Europameisterschaft. In Tallinn (Estland) nehmen sie vom 29. März bis 3. April mit der deutschen Nationalmannschaft (Jahrgang 1988/89) an den kontinentalen Titelkämpfen teil.

Obwohl es nach der EM-Qualifikation im Januar auch erst Alisa Kasselmanns zweiter Ausflug mit der DVV-Auswahl ist, zählt die 17-Jährige, die in dieser Saison der Sprung in den Erstligakader schaffte, schon gewissermaßen zum Stammpersonal. Die 16-jährige Lea Hildebrand, die normalerweise für die Zweitligavertretung schmettert, erhielt ihre Berufung erst beim abschließenden Lehrgang in der vergangenen Woche in Kienbaum.

In der winterlichen estnischen Hauptstadt wollen die deutschen Youngster mindestens das Viertelfinale erreichen. Um in die Runde der besten Acht einzuziehen, müssen sie wenigstens eines der beiden Vorrundenspiele gewinnen. Erster Gegner ist heute (13.30 Uhr MEZ) Serbien-Montenegro. Nach einem spielfreien Tag wartet am Donnerstag (31. März, 18.30 Uhr) Tschechien. „Serbien-Montenegro hat eine sehr athletische Mannschaft und die Tschechinnen sind sehr spielfähig“, sagt Nachwuchs-Bundestrainer Dirk Groß. „Es wird wichtig sein, dass erste Spiel gut zu meistern und möglichst mit einem Sieg in das Turnier zu starten.“

Der Spielplan

29.3. (13.30 Uhr MEZ) Vorrunde: Deutschland – Serbien-Montenegro
31.3. (18.30 Uhr MEZ) Vorrunde: Deutschland – Tschechien
1.4. Viertelfinalspiele um die Plätze 1-8 und Halbfinalspiele um die Plätze 9-12
2.4. Halbfinalspiele um die Plätze 1-8 und Finalspiele um die Plätze 9-12
3.4. Finalspiele um die Plätze 1-8

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Dienstag, 29. März 2005

  www.dnn-online.de 

Ludwigs Damen versüßten sich das Osterfest

Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen basteln weiter an ihrer Erfolgsserie. Am Ostersonnabend setzten sich die Elbestädterinnen daheim im Ostderby gegen den VfB Suhl deutlich mit 3:0 (25:21, 25:23, 25:17) durch. Damit blieben die Ludwig-Damen auch im elften Spiel in Folge ohne Niederlage.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Dienstag, 29. März 2005

  www.westline.de 

USC: Wende nach zwei Wechseln

Münster. Manchmal in den vergangenen Wochen ist den Volleyball-Damen des USC Münster vieles sehr leicht von den Händen gegangen. Dass dies nicht als Dauerzustand taugt, erfuhren sie am Samstag im Heimspiel gegen den Schweriner SC.

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Dienstag, 29. März 2005

  www.lvz-online.de 

VVL auf Halbfinal-Kurs

Leipzig. Inmitten des Jubels schaute nur ein Leipziger etwas traurig drein. Christoph Helbig humpelte auf Krücken durch die Halle, wegen eines Bänderrisses im Sprunggelenk ist die Saison für den 21-Jährigen bereits zu Ende. "Schade, aber die Jungs haben das heute super gelöst", tröstete er sich.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Dienstag, 29. März 2005

  www.svz.de 

Münster ordentlich Paroli geboten

Schweriner Volleyballerinnen verloren nach guter Leistung beim USC mit 1:3

Schwerin - Die Volleyballerinnen des Schweriner SC lieferten dem USC Münster in dessen heimischer Halle einen spannenden Kampf, brachten den Pokalsieger in einige brenzlige Situationen. Erst nach 94 Minuten mussten sich die Schützlinge von Trainer Tore Aleksandersen mit 1:3 (22, -23, -22, -19) geschlagen geben.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Dienstag, 29. März 2005

  www.nrz.de 

Auch Grozer gab klein bei

Bundesligist Moerser SC verlor im letzten Punktspiel mit 0:3 beim VV Leipzig und trifft im Play-off-Viertelfinale erneut auf diesen Gegner. "Adler" brachen im dritten Satz ein.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Dienstag, 29. März 2005

  www.freies-wort.de 

Suhl: Mit viel Zuversicht zurück nach Hause

DRESDEN – Ein Satzgewinn ist dem VfB 91 Suhl beim Dresdner SC zwar verwehrt geblieben. Die Erkenntnis, wieder auf dem aufsteigenden Ast zu sein, nahm die Mannschaft aber aus der sächsischen Hauptstadt mit zurück nach Hause.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel