News

 Montag, 11. April 2005 

evivo im Halbfinale: Sicheres 3:0 gegen Unterhaching
USC verliert Nervenschlacht, aber bietet Volleyballfest
YoungStars verlieren in Lohhof
WiWa Hamburg: Ein gelungener Saisonabschluss
Interview mit DVV-Vizepräsident Götz Moser
Aachen gewinnt vor Wahnsinns-Kulisse
3:0! Fischbek mit Sensations-Finale
Titel rückt für Ludwig-Damen in weite Ferne
CarGo! ist gerettet
WSU: Reise nach Berlin lohnte sich nicht
USC 2: Wie aus einem Guss
Erste Niederlage am Berg Fidel
VCM feiert Staffelsieg
SSC: Nur Krivarot und Gollan in Form
VCO Dresden: Freudentänze am Netz
Humann völlig ungefährdet
Jetzt braucht der MSC zwei "Sahnetage"
Obernkirchen aus dem Rennen um Platz drei
Suhl: Spät den Kopf aus der Schlinge gezogen
Sonneberg: Revanche total verschlafen

April 2005

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Zum Medien-Überblick

 

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Montag, 11. April 2005

    

evivo im Halbfinale: Sicheres 3:0 gegen Unterhaching

Mit einer ansprechenden Leistung besiegte Volleyball-Bundesligist evivo Düren im dritten und entscheidenden Spiel den TSV Unterhaching klar und deutlich mit 3:0 Sätzen und steht damit im Play-Off-Halbfinale um die deutsche Meisterschaft. Anders als in der Vorwoche strömten diesmal mehr als 1.600 Zuschauer in die Kreis Düren Arena mit der Folge, dass dort unterstützt vom guten Hallensprecherteam sofort eine tolle Stimmung herrschte und der berühmte Funke direkt vom Publikum auf die Mannschaft übersprang. Hinzu kommt, dass das Team da an und fortsetzte, wo es gegen eine des dritten Satzes gegen Unterhaching aufgehört hatte. 

In nur 70 Minuten ließ die Mannschaft von Trainer Bernd Werschek mit dem 25:18, 25:13 und 25:17 im gesamten Spiel überhaupt keinen Zweifel daran, wer die Arena als Sieger verlassen wird. Hinzu kommt, dass die Dürener so langsam auch die Play.Off-Leidenschaft gepaart mit dem unbändigen Willen gewinnen zu wollen entdeckt haben. Da tauchte ein wieder in die Nationalmannschaft berufener Til Lieber immer wieder ab und holte mit ehrgeizigem Engagement in der Annahme Bälle, die kaum zu bekommen waren. Da haute Routinier Sven Anton mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein und Wut im Bauch den Hachingern die Bälle um die Ohren, dass es eine wahre Freude war. Die Aufschläge und gute Blockarbeit waren zudem ein Garant des Erfolges. 

Sicher man muß berücksichtigen, dass Unterhachings Diagonalangreifer Michi Mayer, dem wir auf diesem Wege gute Besserung wünschen, verletzt fehlte. Aber wer hätte denn andererseits vor Wochen damit gerechnet, dass Düren die wichtigsten Spiele des Jahres ohne Top Angreifer Heriberto Quero erfolgreich bestreiten kann? So zollten fast 200 Zuschauer in der anschließenden öffentlichen Pressekonferenz dem Hachinger Trainer Beifall, als Mihai Paduretu die tadellose Leistung von evivo anerkannte und bemerkte in dieser Form habe das Team durchaus Chancen gegen Berlin.

Seis drum, für Düren ist die (eher lästige) Pflicht nun erfüllt. Mit dem Weiterkommen hat sich das Team erneut für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert. Saisonziel erreicht! was jetzt kommt ist die Kür. Und da kann Düren im ersten Halbfinalspiel am Mittwoch um 19 Uhr in Berlin befreit und ohne Druck aufspielen. Wenn es gelingt die gute Play-Off-Form zu konservieren und mit nach Berlin zu nehmen könnte es diesmal vielleicht statt des seit sechs Spielen üblichen 2:3 mal anders herum ausgehen. Und was mit einem 3:2 Sieg in Berlin dann am kommenden Samstag in der Düren Arena los wäre, nicht auszudenken! Aber noch sind das ganze Wunschträume, da die Spiele erst gespielt werden müssen. Aber...manchmal werden Träume wahr!

PS: Danke Ben Ibata! Der sympathische Hachinger bestritt fast unbemerkt sein letztes Spiel im Unterhachinger Dress und tritt von seiner aktiven Karriere zurück. Wir wünschen Ihm für seine neue Aufgabe im Vorstand von Unterhaching und für seine persönliche Zukunft alles Gute!

PPS: Danke MAOM Mendig! Der Verein hat aus wirtschaftlichen Gründen seinen Bundesliga-Platz zurückgegeben. Mit dem Eifelort verbindet die Dürener eine langjährige Freundschaft auch zwischen den Fanclubs Vulkanpower und Moskitos. Als äusseres Zeichen waren auch gestern einige Fans aus Mendig bei uns in der Halle. Wir sagen Dankeschön für die Unterstützung. Wir wünschen Mendig, dass das Team wie gestern zu hören war, nach erfolgreichen Sponsorenverhandlungen möglicherweise in der 2. Liga an den Start gehen kann.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 11. April 2005

    

USC verliert Nervenschlacht, aber bietet Volleyballfest

Mit 2:3 (23, -27, -10, 20, -15) zog der USC Münster im letzten Spiel der Normalrunde gegen die Roten Raben Vilsburg denkbar knapp den Kürzeren. Dabei sahen 3730 Zuschauer – Saisonrekord in Münster – eine packende und hochklassige Partie

Die Stimmung kocht am Berg Fidel. Keinen Zuschauer hält es mehr auf den Sitzen. Es läuft der fünfte und damit entscheidende Satz im Bundesliga-Spitzenspiel zwischen dem Tabellenersten USC Münster und dem Zweitplatzierten, den Roten Raben Vilsbiburg. Und mit 13:10 liegen die Münsteranerinnen in Front. Dann aber Auszeit durch Vilsbiburgs Trainer Michael Schöps, der seiner Truppe einbläut, noch einmal alles zu geben. Und die Rechnung geht auf. Die Roten Raben gleichen aus, wehren einen Matchball des USC ab und nutzen selbst ihren zweiten zum Spielgewinn. Damit gelingt den Niederbayern, was in dieser Saison noch keiner anderen Mannschaft gelang: Sie entführten zwei Punkte aus der Festung Berg Fidel. „Wir haben das Spiel nicht im fünften, sondern schon Mitte des zweiten Satzes verloren“, resümierte Münsters Trainer Axel Büring.

Hier nämlich lagen Andrea Berg & Co. wie schon in Durchgang eins mit 15:9 komfortabel in Front. Und auch jetzt drehte sich das Blatt. Nur mit einem entscheidenden Unterschied: Während die USClerinnen ihren Vorsprung im ersten Abschnitt knapp ins Ziel retteten (25:23), hatte jetzt Vilsbiburg unter der Regie der glänzend aufgelegten Anja Krause das bessere Ende für sich (27:29). Im folgenden dritten Satz kam Münster nur auf zehn Zähler (10:25, Büring: „Das war ein Debakel.“), meldete sich anschließend vor allem dank einer verbesserten Annahme und sehr zur Freude der 3730 Zuschauer eindrucksvoll zurück (25:20). Auch im entscheidenden Durchgang waren die Unabhängigen zunächst auf der Siegerstraße, zeigten aber schließlich doch noch Nerven.

„Ich möchte Danke sagen“, so Büring. „Dass die Leute in einer Phase, in der bei uns gar nichts ging, aufstehen und singen ,Steht auf, wenn Ihr für Münster seid’, ist ein tolles Gefühl.“ Und auch Schöps zeigte sich einmal mehr beeindruckt vom Münsteraner Publikum: „Hier wird auch bei Punkten geklatscht, die der Gegner macht. Aber das kennen wir von hier ja seit Jahren nicht anders.“

Trotz der Niederlage zieht der USC als Erster der Normalrunde in die abschließende Meisterrunde ein, ist allerdings punktgleich mit Vilsbiburg. Ab dem 15. April warten nun fünf harte Wochen auf die Volleyballerinnen, in denen sie sich jeweils freitags und sonntags in einer Hin- und Rückrunde mit den Roten Raben, dem Dresdner SC, dem VfB 91 Suhl, dem TSV Bayer 04 Leverkusen und dem Schweriner SC messen. „Voll Power und viel Spaß“, verspricht Andrea Berg für diese Partien. „Wir werden versuchen, unsere volle Leistung zu bringen.“ Im ersten Spiel der Meisterrunde ist am kommenden Freitag (15. April, 19.30 Uhr) Schwerin zu Gast in der Halle Berg Fidel.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 11. April 2005

    

YoungStars verlieren in Lohhof

LOHHOF/ FRIEDRICHSHAFEN - Die Volley YoungStars des VfB Friedrichshafen haben ihr letztes Auswärtsspiel knapp verloren. Mit einer 2:3-Niederlage (14:25, 25:23, 25:18, 23:25, 8:15) kehrten sie am Samstag vom SV Lohhof zurück. In der Tabelle belegt das Team von Söhnke Hinz weiterhin Platz acht.

Es war ein Spiel mit Licht und Schatten, in dem die Häfler Zweitligamannschaft am Ende auf der Schattenseite stand. „Am Ende konnten wir den Ausfall von Timo Wilhelm nicht kompensieren“, bilanzierte Söhnke Hinz, der seinem Team „über weite Phasen eine gute Leistung“ bescheinigte.

Bereits zu Beginn deutete sich an, dass Sören Schneider (Zuspiel), Matthias Klippel, Thomas Güßgen (Mittelblock), Marco Hofmann (Diagonal), Alex Wiskirchen, Michael Herbig (Annahme/ Außen) und Libero Thilo Späth mit dem bayerischen Nachwuchs vom SV Lohhof Schwierigkeiten haben. Die Sechs war noch nicht richtig eingespielt, da hatten die Gastgeber schon den ersten Satz mit 25:14 entschieden. Als sich im zweiten Satz ein ähnliches Debakel andeutete, schickte Trainer Hinz im Außenangriff Rafael Dürr für Michael Herbig aufs Feld. Dieser Wechsel machte sich bezahlt, denn die YoungStars drehten den Durchgang zu einem 25:23-Sieg um. Auch im dritten Satz, der mit 25:18 an die Häfler ging, lief alles wie geschmiert.

Im vierten Satz lagen die YoungStars bereits mit 12:8 vorn, als die Lohhofer sich noch einmal aufbäumten und sich Punkt für Punkt erkämpften. Ein paar leichte Fehler auf Seiten des VfB ließen sie zum 13:13 ausgleichen. Lohhof brillierte in der Abwehr und gab keinen Ball verloren, die Häfler vermochten nicht mehr an ihre zuvor gezeigte Leistung anzuknüpfen. Gegen Ende des Satzes kamen sie zwar auf 23:24 heran, mussten sich aber mit 23:25 geschlagen geben. Noch war alles offen, aber Kapitän Alex Wiskirchen und seine Mitspieler fanden nicht mehr richtig ins Spiel zurück und gaben den fünften Satz klar mit 8:15 ab. Söhnke Hinz: „Ein zweites Mal haben wir das Spiel leider nicht kippen können“. Am kommenden Samstag, 16. April, 19.30 Uhr, steht in eigener Halle das Saisonfinale gegen den TuS Eintracht Wiesbaden auf dem Programm.

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Montag, 11. April 2005

    

WiWa Hamburg: Ein gelungener Saisonabschluss

Mit einem deutlichen 3:0-Heimsieg (25:14; 25:14; 25:23) gewann das Team von WiWa Hamburg das letzte Spiel der Saison gegen erschreckend schwache Gäste aus Essen. Noch im Hinspiel im Dezember war SGN Essen ein ernstzunehmender Gegner gewesen, der den WiWa-Spielerinnen beim 3:1-Auswärtssieg alles abverlangt hatte. Nunmehr zeigten sich bei den Gästen die (Verschleiß-)Spuren einer langen Saison.

Die Mannschaft um WiWa-Zuspielerin Jana Takacova gab hingegen noch einmal alles, um sich vor eigenem Publikum mit einem Heimsieg aus der Saison zu verabschieden.

Die ins Team zurückgekehrte Mittelblockerin Silke Niemeyer gab dem Team in der Annahme wieder die nötige Sicherheit, im Angriff wussten sich vor allem Anita Drese und Sandra Landvoigt durchzusetzen. Spielentscheidend war letztlich eine Phase im zweiten Durchgang als Essen sich zwischenzeitlich eine 11:7-Führung herausgearbeitet hatte. Nachdem sich das WiWa-Team das Aufgaberecht erkämpft hatte, gelang es der Mannschaft mit taktisch klugen Aufschlägen von Silke Niemeyer und einer excellenten Block- und Feldabwehrarbeit den Rückstand in eine 21:11-Führung umzudrehen. Damit war der Wille der Essenerinnen gebrochen. Mit einem Cross-Schlag beendete Anita Drese die einseitige Partie nach nur 56 Minuten.

Durch die gleichzeitige Niederlage der Warendorfer SU klettert WiWa Hamburg zumindest für eine Woche auf den zweiten Tabellenrang. Doch sowohl Warendorf als auch der USC Münster sind noch ein Spiel im Rückstand und können sich mit Siegen am letzten Spieltag noch am WiWa-Team vorbeischieben.

“Wenn am Ende ein vierter Rang für uns herausspringt ist das nicht nur eine tolle Platzierung, sondern auch der größte Erfolg in der Geschichte unserer Spielgemeinschaft!“, resümiert WiWa-Chef Jörn Wessel, der jede Spielerin mit einem Blumenstrauß bedachte. „Wir hoffen jetzt natürlich, dass wir unseren Kader zusammen halten können, damit die nächste Saison mindestens genau so gut wird.“

 

 

Deutschland - Beach-Volleyball.de

 Montag, 11. April 2005

   www.beach-volleyball.de 

Interview mit DVV-Vizepräsident Götz Moser

"Im Grunde sind schon alle WM-Tickets weg."

Spricht man mit Götz Moser, merkt man als aufmerksamer Zuhörer recht schnell, wie sehr sich der Vize-Präsidenten des Deutschen Volleyball Verbandes auf die Beach-Volleyball Weltmeisterschaft 2005 freut. Das sportliche Groß-Event im Zentrum Berlins hängt ihm am Herzen. Aus gutem Grund, denn Moser ist nicht nur zweiter Mann beim DVV, sondern auch Präsident des Volleyball Landesverbandes von Berlin. Und so erhofft sich der beachbegeisterte DVV-Funktionär von der WM positive Auswirkung auf die gesamtdeutsche Volleyballbewegung wie auch besonderen Rückenwind für die Berliner Szene. Im Interview mit beach-volleyball.de äußert sich Götz Moser zum aktuellen Stand der WM-Planungen, zur große Nachfrage nach den WM-Tickets und zu seinen Erwartungen an die Deutschen Top-Teams.

beach-volleyball.de: In wie weit profitiert der Landesverband Berlin von der Beach-Volleyball-Weltmeisterschaften 2005?
Götz Moser: Natürlich hat die WM Vorteile für uns, und wir werden diese Vorteile auch nutzen.

Was plant der Berliner Verband in Bezug auf die WM?
Wir machen ja im Vorfeld dieser Beach-Weltmeisterschaft schon eine ganze Menge, das heißt, wir werden unter dem Motto `Berlin baggert´ auf den gesamten Beach-Plätzen, die wir hier in Berlin haben, sehr viel durchführen. Also im Schulbereich, innerhalb des Leistungsbereiches, damit meine ich Jugendmeisterschaften, Berliner Meisterschaften usw. Wir werden im Freizeit-Bereich eine ganze Menge machen, also Mixed-Turniere und dergleichen mehr. Die Studentenmeisterschaften werden bereits auf den Wettkampfplätzen durchgeführt. Wir werden also etwa so zehn Tage im Vorfeld auf den bereits vorhandenen Beach-Plätzen eine Menge von Aktionen durchführen und dann ab Donnerstag den 17. Juni werden bis auf den Centre Court die sechs übrigen Plätze des WM-Geländes fertig sein. Wir werden also diese Plätze dort nutzen und dort wird die Studenten-Meisterschaft durchgeführt. Und am Freitag und Samstag werden Turniere für jedermann wie beispielsweise Schülermannschaften usw. veranstaltet. Also alles schon auf diesem Beach-Gelände.
Dann gibt es weiterhin dieses große Freizeitcamp im Rahmen der Weltmeisterschaft. Da kommen die Leute aus dem Ausland und aus Deutschland. Das sind dann 600 Leute, die auf dem Gelände des Sportforums ebenfalls Beach-Turniere durchführen und dann eben bei der Weltmeisterschaft als Zuschauer und auch sonst als Aktive vor Ort sein werden.

Haben Sie denn beim DVV mit einer so großen Nachfrage nach WM-Tickets gerechnet?
Ja damit haben wir gerechnet. Wir haben das Problem, dass im Grunde genommen schon alles an Tickets weg ist. Wir haben in Berlin ja schon gewisse Erfahrung mit so etwas. Wir veranstalten seit 1993 Beach, seit 1995 die Beach-Open und im vorigen Jahr den Grand Slam – und immer haben wir die gleiche Erfahrung gemacht: Freitag Nachmittag, und die Finaltage Samstag, Sonntag waren immer überlaufen. Da war es immer voll, ob es nun geregnet hat oder schönes Wetter war. Deswegen war uns klar, dass zur WM der gesamte Bereich sehr schnell ausverkauft ist. Wir haben aber auch das Problem, dass wir den Großteil der Karten weiterhin nicht verkaufen – also, dass jeder dort, so wie es im Beach üblich ist, freie kostenlose Platzwahl hat. Nun entsteht die Schwierigkeit, dass wenn Sie am Samstag früh um acht Uhr vorbei kommen, dann kriegen sie noch einen Platz, aber wenn sie den um zehn aufgeben, dann ist er weg. Aber das ist nun mal so im Beach-Volleyball-Sport.

Warum ist Berlin die richtige Stadt für solch ein großes Event?
Ja, weil Berlin schon Erfahrungen gesammelt hat über die vielen Jahre hinweg und dann natürlich, weil Berlin insgesamt im Volleyball - auch Hallenvolleyball – eine Hochburg ist. Wir haben hier ja nicht nur Bundesliga-Mannschaften, sondern auch jede Menge Schülermannschaften – ob nun im Leistungsbereich oder Freizeitbereich. Dazu kommt, dass wir ab 1. Januar 2006 Bundesstützpunkt Beach werden. Bei uns ist auch ein Leistungsbereich, sehr viele Nationalkader sind bei uns. Wir haben zwei Beachteams: Lahme/Müsch und Dieckmann/Scheuerpflug, die für den VC Olympia Berlin starten. Also ich denke, Berlin ist da schon die richtige Stadt. Und natürlich der Veranstaltungsplatz mit diesem Flair, das ist eine Sache, die wir anderen Städten voraus haben. Wir haben kein Wasser, aber wir haben einen hervorragenden Sand sprich Strand.

Wie will man sich in der Sportstadt Berlin von anderen sportlichen Großevents abheben? Zusätzlich findet dann ja im Zeitraum während der WM beispielsweise der Fußball Confederations Cup statt. Wie erreicht man Aufmerksamkeit für die WM?
Als wir den Termin für die WM festgelegt hatten, der natürlich auch mit den anderen Turnieren nicht kollidieren sollte, da wussten wir, dass in diesem Zeitraum auch der Confederations Cup stattfindet. Aber wir wussten auch, dass er nicht in Berlin ist. Und der Kartenverkauf beim Confederations Cup zeigt auch, dass wir mit Beach-Volleyball durchaus konkurrieren können und deswegen haben wir es gemacht.
Wir haben ja mit dem Sender RTL, der das ganze ja „skisprungmäßig“ aufzieht einen sehr guten Partner gefunden, so dass wir denken, dass die WM 2005 für den Beach-Volleyball in Deutschland eine riesige Chance sein wird. Es haben sich dreihundert Medienvertreter dort angemeldet, das zeigt schon einiges. Zwar können wir mit dem Fußball nicht konkurrieren, das ist logisch, aber ich denke, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Wie wichtig ist eine gute Leistung der Deutschen Teams bei der WM?
Das ist für uns eigentlich lebensnotwendig, wenn wir wirklich dort in den Medien präsent sein wollen. Wenn RTL dort live überträgt und die Leute mitgehen, dann müssen wir einfach ein paar Teams haben, die vorne mitspielen. Deswegen haben wir schon vor – ich glaube einem knappen Jahr – die sogenannte „Top-Team-Förderung“ gegründet, also nach dem Motto: „Top Teams – Medaille für Deutschland.“ Diese Top-Teams sind Lahme/Müsch und Pohl/Rau bei den Damen sowie Dieckmann/Scheuerpflug und Dieckmann/Reckermann bei den Herren. Schirmherr dieser vier Top-Teams ist unser Sportsenator hier in Berlin Böger und dann gibt es eine Menge weitere große Firmen wie auch der Verein VC Olympia Berlin, die also diese Förderung unterstützen und beispielsweise für Flüge zu Trainingslagern sorgen, damit die Spieler gut vorbereitet zur WM kommen und wir erhoffen uns auf alle Fälle von den vier Teams eine Medaille und eine Platzierung unter den ersten vier. Das wäre für uns das Non plus Ultra und dann wissen wir, die Trendsportart Beach ist auch in Deutschland angekommen und wird in Zukunft nicht mehr die großen Probleme haben z.B. über Sponsoren die WM eine finanzieren.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 11. April 2005

    

Aachen gewinnt vor Wahnsinns-Kulisse 

Vierter Sieg in Folge - Bina Rollersbroich verletzt

Aachen – Nach fast anderthalb Stunden Spielzeit war es vorbei: ein unglaublich kurzweiliges Spiel vor mehr als 700 enthusiastischen Zuschauern (!), welches die Aachenerinnen (wie das Hinspiel) 3:0 gewinnen konnte. Und hinterher gab es viele Zuschauer, die meinten, so etwas Spannendes noch nie gesehen zu haben.

Und dabei begann es für die Parchimer kurz vor Spielbeginn schon schlecht: Gäste-Zuspielerin Swantje Basan verletzte sich in der Einspielzeit am Sprunggelenk und musste getaped ins Spiel. Doch trotz dieser Verletzung waren es die Zuspielerinnen der beiden Teams, die dem Spiel ihren Stempel aufsetzten. Und Aachens Audrey Hervel war es, die immer wieder den richtigen Pass spielte und damit die richtige Angreiferin einsetzte. Weder Esther Stahl noch Ilka Semmler waren an diesem Nachmittag durch den Block oder die Abwehr Parchims zu halten. Immer wieder schlugen die Bälle im Parchimer Feld ein und zur Abwechslung trugen die cleveren Lobs von Yvonne Altenhof oder Lis Zernickow zur Verunsicherung der jungen Mannschaft aus Schwerin bei. In den beiden ersten Sätzen waren es immer die Alemannia-Spielerinnen, die sich kleinste Vorsprünge erarbeiteten und diese mit großem Kampf ins Ziel retteten.

Doch was echter Kampf manchmal bewerkstelligen kann, bekamen die vielen Zuschauer (Rekord in der Zweiten Liga Nord!) im dritten Satz erst richtig gezeigt: drei, vier Punkte Vorsprung direkt bei Satzbeginn für Parchim und dann bei 4:7 die Verletzung von Libera Bina Rollersbroich. Bei einer Abwehraktion verdrehte sie sich den Rücken so stark, dass gar nichts mehr ging. Unter größten Schmerzen musste sie vom Feld und neben der Bank liegend das Spiel verfolgen. Schnell waren die Parchimerinnen davongezogen und es stand aus Aachener Sicht aussichtslos 9:17.

Ein Spielstand, den man unter normalen Bedingungen nicht aufholen kann. Aber das Publikum machte das Unmögliche möglich. Lautstark und immer wieder den Kampf fordernd, schafften es die Aachener Zuschauer, ihr Team zu einer Riesen-Aufholjagd nach vorne zu peitschen. Und bei 17:21 brachte eine Doppeleinwechslung (Martha Archontoglou und Tania Van den Berghen) im Aachener Team einen erneuten Kick ins Alemannia-Team. Und dann schritt Esther Stahl bei 18:22 zum Aufschlag - und beendete ihre Serie erst beim Matchball!

Bei den letzten drei gespielten Ballwechseln waren der Lärm und die Stimmung in der Halle ohrenbetäubend und vermutlich hatte die gesamte Atmosphäre auch beeinflussenden Effekt auf die junge Gäste-Mannschaft. Und Yvonne Altenhofs Kampfgeist steckte alle an. Aachens Trainer Luc Humblet sprang nach dem verwandelten Matchball ausgelassen durch die Halle und war nach dem Spiel unheimlich stolz auf nunmehr vier Siege in Folge.

Am kommenden Wochenende steht mit dem letzten Spiel in Warendorf das Saisonende an. Alemannia kann durch eine Niederlage nur noch auf Platz 7 abrutschen, aber nach diesem Match ist den Alemannia-Spielerinnen alles zuzutrauen. Nach der Partie wurden viele tolle Preise verlost und die Wertvollste Spielerin der Saison durch das Publikum gewählt: Dritte wurde Esther Stahl, Zweite Audrey Hervel und MvP Alemannias wurde Ilka Semmler!

André Schnitker

 

 

Deutschland - Hamburger Morgenpost

 Montag, 11. April 2005

   www.mopo.de 

3:0! Fischbek mit Sensations-Finale

Für den TV Fischbek ging es nicht mehr um viel, für den Dresdner SC dagegen um alles. Um so überraschender, dass die Hamburger Volleyballerinen im letzten Spiel der Bundesliga-Hauptrunde glatt mit 3:0 (25:22, 25:21, 25:18) beim Dritten siegten.

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Montag, 11. April 2005

   www.dnn-online.de 

Titel rückt für Ludwig-Damen in weite Ferne

Dresden. Ist der Traum vom Meistertitel für die DSC-Volleyballerinnen schon vor Beginn der Meisterrunde ausgeträumt? Der schwache Auftritt der Ludwig-Damen am Sonnabend gegen den TV Fischbek deutet darauf hin. Die Dresdnerinnen gingen vor knapp 2200 Zuschauern gegen den Tabellensiebenten überraschend mit 0:3 (22:25, 21:25, 18:25) unter.

 

 

Deutschland - Ruhr Nachrichten

 Montag, 11. April 2005

   www.westline.de 

CarGo! ist gerettet

Volleyball-Zweitligist CarGo! Bottrop hat den Klassenerhalt geschafft. Die Truppe von Trainer Christian Hohmann (Foto) verlor in Braunschweig zwar mit 1:3 (25:27, 23:25, 25:16, 21:25), doch das reichte für den Ligaverbleib.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 11. April 2005

   www.westline.de 

WSU: Reise nach Berlin lohnte sich nicht

-wol- Warendorf. Den ersten Matchball in Sachen Vizemeisterschaft vergaben die Volleyballerinnen der Warendorfer SU am Wochenende in Berlin, weil sie zwei Niederlagen kassierten.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 11. April 2005

   www.westline.de 

USC 2: Wie aus einem Guss

-wis- Münster. Das hat gepasst. Nach einer überzeugenden Leistung gewann Damenvolleyball-Zweitligist USC Münster II gestern Nachmittag beim MTV Obernkirchen 3:1 (20:25, 25:20, 25:10, 25:23). Es war das vorletzte Punktspiel der laufenden Saison, am kommenden Wochenende sind die Unabhängigen noch einmal in Detmold gefordert.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 11. April 2005

   www.westline.de 

Erste Niederlage am Berg Fidel

Münster. Als der Ball ein letztes Mal in der Hälfte des USC Münster zu Boden tropfte und das große Spiel damit ein Ende fand, legten die Zuschauer einen unsichtbaren Mantel des Schweigens über die Sporthalle Berg Fidel. Bestimmt 15 Sekunden lang herrschte lähmende Stille im Volleyball-Freudenhaus. Dann endlich kehrte das Leben auf die Tribünen zurück.

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Montag, 11. April 2005

   www.lvz-online.de 

VCM feiert Staffelsieg

Den Aufstieg hatten sie schon in der Tasche, am Sonnabend war durch die 2:3-Niederlage von Verfolger Rüsselsheim in Freiburg auch der Staffelsieg in der 2. Bundesliga Süd perfekt.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 11. April 2005

   www.svz.de 

SSC: Nur Krivarot und Gollan in Form

Unnötige 2:3-Niederlage zum Vorrundenabschluss

Leverkusen - Es gibt Niederlagen, die kann man verschmerzen. Vielleicht war der Gegner an diesem Tag einfach zu gut oder es haben in den eigenen Reihen wichtige Spielerinnen gefehlt. Beim 2:3 (26, -11, -22, 22, -9) des Schweriner SC in Leverkusen sieht die Sachlage ein bisschen anders aus.

 

 

Deutschland - Sächsische Zeitung

 Montag, 11. April 2005

   www.sz-online.de 

VCO Dresden: Freudentänze am Netz

Klaus Kaiser und seine Spielerinnen vom VC Olympia Dresden konnten am Sonnabend ihr Glück kaum fassen. Beim letzten Zweitliga-Punktspiel der Saison trafen die Elbestädterinnen auf das Team von AllgäuSternhotel Sonthofen und sie gewannen gegen den Tabellensiebenten klar mit 3:0 (25:20, 26:24, 25:23).

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 11. April 2005

   www.nrz.de 

Humann völlig ungefährdet

SGN-Damen waren beim MTV Obernkirchen chancenlos.

Volleyball-Zweitligist VV Humann entledigte sich seiner letzten Aufgabe in fremder Halle mit einem souveränen 3:0 (25:16, 25:21, 25:19)-Sieg beim Post SV Bielefeld.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 11. April 2005

   www.nrz.de 

Jetzt braucht der MSC zwei "Sahnetage"

Im Play-off-Halbfinale geht es für Moerser zum VfB Friedrichshafen.

Ab zum Bodensee! Volleyball-Bundesligist Moerser SC muss im Play-off-Halbfinale am Mittwoch um 19.30 Uhr beim VfB Friedrichshafen antreten.

 

 

Deutschland - Schaumburger Zeitung

 Montag, 11. April 2005

   www.dewezet.de 

Obernkirchen aus dem Rennen um Platz drei

MTV schlägt Aufsteiger Essen 3:1 und verliert gegen Reserve des USC Münster 1:3

(seb). Für den MTV Obernkirchen gab es am vorletzten Spieltag einen Sieg und eine Niederlage. Das Team von Trainer Laurenz Weiner besiegte SGN Essen mit 3:1, musste sich aber der Reserve des USC Münster mit 1:3 geschlagen geben.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 11. April 2005

   www.freies-wort.de 

Suhl: Spät den Kopf aus der Schlinge gezogen

EMLICHHEIM – Auf eine Spielerin konnte sich der VfB 91 Suhl beim letzten Spiel der Meisterschaftsrunde gegen den SC Union Emlichheim fast über das gesamte Spiel verlassen.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 11. April 2005

   www.freies-wort.de 

Sonneberg: Revanche total verschlafen

FRANKFURT – Die applaudierenden Zuschauer und die johlenden Frankfurter Spieler hat Sonnebergs Trainer Manfred Steinbeißer nach dem Schlusssignal wohl kaum noch realisiert. Reglos saß er auf seinem Stuhl, den Blick auf das leere Spielfeld, mit dem Rücken zusammengesuncken Richtung Tribüne. Einen Kommentar zum 2:3 (27:29, 22:25, 25:18, 26:24, 12:15) gegen die Schüler des Frankfurter Sportinternats konnte er sich erst Stunden später abringen: ...

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel