News

 Mittwoch, 20. April 2005 

Von Soosten zu Fischbek
Von Soosten wird neuer Trainer bei TV Fischbek
OSV: Jeden Tag ein kleines Stück wachsen
Dürener Fans wollen VfB die Hölle heiß machen
1.000 Tonnen Sand für den Münsterplatz
Dramatik in Italiens Profiliga
Berlin wünscht sich Andrae als Kromm-Nachfolger

April 2005

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Zum Medien-Überblick

 

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 20. April 2005

   www.abendblatt.de 

Von Soosten zu Fischbek

Hamburg - Volleyball-Bundesligaklub TV Fischbek trennt sich nach nur einer Saison von Trainer Volker Czimek und verpflichtet ab dem 1. Mai den Hamburger Helmut von Soosten (40), derzeit Co-Trainer der deutschen Frauen. "Wir sehen mit Czimek keine ausreichenden Perspektiven, den Leistungsvolleyball in Hamburg entscheidend voranzubringen", so Manager Horst Lüders. Von Soosten bekommt einen Einjahres-Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr, wenn das Team weiterhin erstklassig antritt.

"Ich bin menschlich sehr enttäuscht", sagt Czimek. Es habe kein Gespräch über die Trennungsgründe gegeben. Allerdings hatte Lüders in den vergangenen Wochen keinen Hehl aus seiner Enttäuschung gemacht, die Meisterschaftsrunde der besten sechs Teams verpaßt zu haben.

Von Soosten will sein Amt beim Deutschen Volleyball-Verband zunächst weiter ausüben. "Das wird in diesem Jahr etwas schwierig, aber es geht", sagt der frühere Zweitligacoach der Frauen des CVJM, der als Entdecker des Fischbeker Talentes Margarethe Kozuch gilt. Klar ist für ihn schon, daß eine der beiden Zuspielerinnen, Nicole Fetting oder Elena Keldibekowa de Westreicher, gehen muß: "Beide wollen Nummer eins sein, das geht nicht."

masch

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Mittwoch, 20. April 2005

   www.abendblatt.de 

Von Soosten wird neuer Trainer bei TV Fischbek

Fischbek - Die Nachricht erreichte die Spielerinnen des Volleyball-Bundesliga-Klubs TV Fischbek auf der Rückfahrt im Bus vom Abstiegsrundenspiel beim 1. VC Wiesbaden auf einer Raststätte. Der Klub wird sich zum Saisonende von Trainer Volker Czimek trennen, seinen Vertrag nach einem Jahr nicht verlängern. Als neuer Coach kommt Helmut von Soosten (40), derzeit noch Co-Trainer der Frauennationalmannschaft und bis vor zwei Jahren langjähriger sportlich Verantwortlicher des gerade abgestiegenen Hamburger Zweitliga-Klubs CVJM.

"Wir sehen einfach keine ausreichende sportliche Perspektive mit Czimek", sagt Fischbeks Manager Horst Lüders. Die Trennung war abzusehen, da Lüders sich seit Wochen nicht für eine Verlängerung des Vertrages mit dem Coach aussprechen mochte. Zudem machte er keinen Hehl aus seiner Enttäuschung über das Verpassen der Meisterschaftsrunde der besten sechs Teams. "Wir gehören nicht in die Abstiegsrunde", sagte er.

"Ich bin über die Art und Weise menschlich sehr enttäuscht", stellte Czimek fest. Es habe keine Aussprache gegeben. Letztendlich sei ihm keine richtige Begründung gegeben worden. Dem Vernehmen nach soll es auch auf der Rückfahrt einige sehr emotionale Kommentare zur Entscheidung Lüders seitens einiger Spielerinnen gegeben haben. "Ich gebe zur ganzen Sache keinen Kommentar ab", sagte Mannschaftsführerin Christina Benecke.

Die Saison wird vom bisherigen Trainer zu Ende gebracht, danach übernimmt von Soosten. "Ich werde so schnell wie möglich mit den Spielerinnen reden", kündigt der designierte Cheftrainer an. Schließlich seien mit Julia Kaufhold, Christina Benecke und Margarethe Kozuch nur drei Spielerinnen für die nächste Serie unter Vertrag. Auch die Zuspielerinnenfrage muß schnell geklärt werden.

masch

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Mittwoch, 20. April 2005

    

OSV: Jeden Tag ein kleines Stück wachsen

Interview mit Jan Schneider, 33, Abteilungsleiter des Bundesliga-Aufsteigers Oststeinbeker SV, über den Erstliga-Kader, das gewachsene Medieninteresse und ein ehrgeiziges Ziel. 

Herr Schneider, am Samstag ab 11 Uhr morgens aufgebaut, bis Sonntag morgens um sechs Uhr den Aufstieg gefeiert, Montag abend bei Hamburg 1 zu Gast, daneben laufen die Planungen für die 1. Bundesliga auf Hochtouren - wie geht´s Ihnen zurzeit?
Danke, bestens. Wir fliegen noch. Das kostet zwar alles viel Kraft, aber wir erfahren so viel Zuspruch von den Fans, den Oststeinbekern, den Journalisten, den Hamburger Sportfreunden, dass wir die Herausforderung 1. Bundesliga mit viel Mut angehen.  

Ein Abenteuer, so haben Sie den Aufstieg genannt.  
Das ist es auch, aber eines, das wir bestehen wollen. Der Aufstieg war sicher ein Wunder, wenn man bedenkt, dass andere Klubs das vier- bis sechsfache Budget eingesetzt hatten. Allerdings eines mit Anlauf: Unser Trainer Bernd Schlesinger arbeitet seit Jahren sehr gewissenhaft, der Kern des Teams ist schon lange zusammen.  

Wird sich der OSV spielerisch verstärken?  
Natürlich müssen wir das. Aus dem jetzigen Kader werden acht Spieler weitermachen, das ist schon mal sehr schön, das haben sich die Jungs auch verdient. Dazu kommt Timo Timpe, der zuletzt in Bottrop gespielt hat und uns auf der Zuspielposition weiterhelfen wird. Drei Plätze sind nach derzeitigem Stand noch frei, am liebsten wären uns drei erfahrene Spieler, unsere Jungs sind ja fast alle noch sehr jung. Wichtiger aber ist uns, dass die Neuen ins Team passen. Denn die Stimmung in der Mannschaft war extrem gut. Das soll auch nächstes Jahr unser Pfund werden, egal, wie oft wir eins auf den Deckel kriegen. Wenn sich ein Türchen öffnet, werden wir da sein. Und wenn wir mal da sind, lassen wir nicht mehr locker.  

Und am Ende?  
Unser Ziel ist der Klassenerhalt, keine Frage. Natürlich wird dies schwer, das Niveau ist sehr hoch, aber bei vier Aufsteigern gehen nächste Saison nur zwei direkt wieder runter. Wir arbeiten derzeit hart daran, die Bedingungen grundlegend zu verbessern. In jeder Beziehung: was Sponsoren, was damit Fahrtgelder für die Spieler, was Trainer angeht...  

Zum derzeit größten Problem: Die DVL-Vorstand hat dem OSV in einem ersten Entschluss die Genehmigung für die Walter-Ruckert-Halle verweigert, man solle in der Hamburger Sporthalle Wandsbek spielen. Geht das denn?  
Wir sind mit den Beteiligten in Gesprächen. Natürlich werden wir rechtzeitig bekannt geben, wenn wir eine Lösung gefunden haben.  

Die DVL hat vor Jahren entschieden, die Kriterien für die Lizenzvergabe zu verschärfen. Wirksam sollen diese Richtlinien nun zur nächsten Saison werden. Verstehen Sie das?  
Der Ansatz ist richtig, um so unseren Sport fernsehgerechter zu machen, die Klubs zu zwingen, professioneller zu arbeiten. Aber als Aufsteiger ist das so schnell nicht zu stemmen. Ein Neuling wie der unsere kann nicht binnen weniger Monate so plötzlich aufrüsten. Wir brauchen ein bisschen Zeit.  

Warum sollte die DVL das auch so sehen?  
Die Euphorie ist einfach unglaublich. Der Hauptverein unterstützt uns nach Kräften, der Ort Oststeinbek und die Region stehen hinter uns. Wir haben Hamburg als Markt entdeckt - alle großen Zeitungen haben ausführlich über uns berichtet, Radiosender haben Reporter geschickt, das NDR-Fernsehen hat einen Beitrag gesendet, der TV-Sender Hamburg 1 sogar zehn Minuten über uns gebracht. Wir haben schon sehr gute Kontakte zu den Medien, nun hoffen wir, eine ganz neue Sponsorenbasis zu gewinnen. Wir wachsen gerade jeden Tag ein kleines Stück.

Interview: Paul Schwarz

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 20. April 2005

    

Dürener Fans wollen VfB die Hölle heiß machen

FRIEDRICHSHAFEN - Alle hatten mit dem SCC Berlin im Finale der Zürich Volleyball Bundesliga gerechnet. Aber Evivo Düren machte dem Titelverteidiger einen dicken Strich durch die Rechnung. Jetzt muss der VfB Friedrichshafen aufpassen, dass er gegen die volleyballverrückten Rheinländer nicht unter die Räder kommt.

„Düren - wo liegt das überhaupt?“ hat sich manch Häfler Volleyballfan gefragt, als der Finalgegner des VfB Friedrichshafen feststand. Kein Wunder, denn in der Stadt, die zwischen Köln und Aachen - auf dem Weg nach Maaseik - liegt, war noch nie Austragungsort eines Finales. Beide Pokal-Endspiele mit Dürener Beteiligung wurden in fremder Halle ausgetragen und sowohl 2001 in Friedrichshafen als auch 2002 in Riesa musste Evivo dem VfB den Vortritt lassen.

Im Gegensatz zum SCC Berlin scheint der VfB dem Team von Bernd Werscheck nicht so zu liegen, hat Düren doch in der Ligarunde immer den Kürzeren gezogen. „Aber das kann sich ja jetzt ändern“, sagt der Evivo-Trainer und fügt hinzu: „Im Finale gelten andere Gesetze“. Mit mehreren Bussen rollen die Evivo-Fans nach Friedrichshafen und wollen die Welle der Volleyball-Euphorie auch in der Häfler ARENA in Bewegung setzen. Drei Radiosender haben ihr Kommen angekündigt, um den Daheimgebliebenen die Partie live über den Äther und durchs Internet zu vermitteln.

Nach 1994, 1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001, 2002 und 2004 steht das Team von Stelian Moculescu bereits zum zehnten Mal im Endspiel. Nach zwei Misserfolgen möchte sich der VfB diesmal die Chance auf die sechste Meisterschaft nicht nehmen lassen. Siegfried Rehm, fiebert dem ersten Finalspiel besonders entgegen: „Gemeinsam mit dem Verein ‚Schweizer Kinder' wette ich, dass mindestens 3000 Zuschauer kommen“. Rehm, der sich in der ARENA-Gästelounge um den Freundeskreis kümmert, ist gleichzeitig Vorsitzender des Vereins „Schweizer Kinder“, der mit dem Geld Waisenhäuser und kranke Kinder in der Region unterstützt. Kann er seine Wette halten, spendet VfB-Manager Bernd Hummernbrum für jeden Zuschauer einen Euro. Aber nicht nur deshalb hofft Siegfried Rehm auf eine große Kulisse: „Es werden schwere Spiele gegen Düren. Je mehr Zuschauer unsere Mannschaft unterstützen, desto besser.“

Zürich Volleyball Bundesliga: Play-offs 2005 - Finale (best of five)

1. Spiel: Samstag, 23. April, 19.30 Uhr, ARENA Friedrichshafen
VfB Friedrichshafen - Evivo Düren
2. Spiel: Mittwoch, 27. April, 19.30 Uhr, Arena Kreis Düren
Evivo Düren - VfB Friedrichshafen
3. Spiel: Samstag, 30. April, 19.30 Uhr, ARENA Friedrichshafen
VfB Friedrichshafen - Evivo Düren
Evtl. 4. Spiel: Mittwoch, 4. Mai, 19.30 Uhr, Arena Kreis Düren
Evivo Düren - VfB Friedrichshafen
Evtl. 5. Spiel: Samstag, 7. Mai, 19.30 Uhr, ARENA Friedrichshafen
VfB Friedrichshafen - Evivo Düren

 

 

Deutschland - Nokia Beach Cup-News

 Mittwoch, 20. April 2005

    

1.000 Tonnen Sand für den Münsterplatz

Nokia Beach Cup Bonn

Die LKWs stehen schon bereit. Ihre wertvolle Fracht: Insgesamt 1.000 Tonnen feinster Quarzsand. Ihr Bestimmungsort: der Bonner Münsterplatz! Denn am ersten Maiwochenende ist es wieder soweit. Dann nämlich startet der Nokia Beach Cup in die Saison 2005. Welch logistischer Aufwand hinter diesem beliebten dreitägigen Event steckt, wissen die wenigsten Zuschauer.

25 voll beladene Vierachser liefern den Sportlern bereits fünf Tage vor Beginn des Turniers ihre Sandkisten. Damit beginnt der eigentliche Aufbau des Events. Rund 100 Helfer sind im Einsatz und sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft, bis der Münsterplatz eine Woche später wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurück versetzt ist. Sobald die drei Courts  für die Aktiven stehen, werden die Tribünen für bis zu 1.200 Fans aufgebaut, 22 Rotationsbanden, bekannt aus der Fußballbundesliga, mit einem Einzelgewicht von 120 Kilo installiert, viele hundert Meter Kabel für die Technik verlegt, über zehn Zelte aufgebaut, Netzanlagen justiert, Getränke gekühlt, Bälle aufgepumpt, Spielershirts verteilt, Startlisten gedruckt...

Die Arbeit der ehrenamtlichen Ballkinder beginnt indes am Freitagvormittag, wenn der Nokia Beach Cup auf dem Münsterplatz mit den Qualifikationsspielen der Männer und Frauen offiziell eröffnet wird. 20 Kinder und Jugendliche des benachbarten TV Stotzheim in Euskirchen sorgen bis zu den spektakulären Finals am Sonntagnachmittag dafür, dass die Beach-Volleyballer sich voll und ganz auf´s Spiel konzentrieren können. Ohne ihr Engagement wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung mit 88 Spielen und einer Gesamtspieldauer von über 30 Stunden nicht vorstellbar.

Wir freuen uns auf den Saisonauftakt des Nokia Beach Cup auf dem Bonner Münsterplatz und würden Sie gerne zu unserem Event begrüßen!

TERMINPLAN:

Qualifikation:   

Freitag  11 bis ca. 18 Uhr

Hauptfeld:   

Samstag inkl. Nachtturnier 8.30 bis 24 Uhr

   

Sonntag  9 bis ca. 16 Uhr

Finalspiele:   

Sonntag  ca. 15 Uhr    

 

 

International - DVV-News

 Mittwoch, 20. April 2005

    

Dramatik in Italiens Profiliga

Stefan Hübner, Norbert Walter und Frank Bachmann, die drei DVV-Nationalspieler in Reihen von Trento haben die Überraschung in den Play-offs der italienischen Meisterschaft verpasst: Im Viertelfinale unterlagen sie in der Serie „Best of Five“ dem Tabellenführer der Normalrunde, Piacenza, mit 2:3-Spielen. Dabei hatte Trento bereits mit 2 gewonnenen Partien geführt...

Im vierten Spiel der Serie war die Dramatik nicht zu überbieten, Trento hatte zwei Matchbälle. Hübner war – wie auch im mit 0:3 verloren gegangenen fünften Spiel bester Akteur bei Trento.

Somit stehen im Halbfinale folgende vier Teams: Piacenza (mit Vincent Lange) – Perugia und Macerata (mit Frank Dehne) – Treviso.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Mittwoch, 20. April 2005

   http://de.sports.yahoo.com 

Berlin wünscht sich Andrae als Kromm-Nachfolger

Zumindest theoretisch hat der entthronte deutsche Volleyball-Meister SC Charlottenburg Berlin nach dem Wechsel von Robert Kromm zum italienischen Erstligisten Modena einen Ersatz für das Super-Talent gefunden. Nur praktisch scheint der Transfer nicht realisiert werden zu können.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel