News

 Montag, 09. Mai 2005 

Youngbeach-Ergebnisse
USC: Standing Ovations vor dem Anpfiff
Zum Auftakt in Bonn Platz vier
Grün kann noch auf Meisterschaft hoffen
50 Jahre DVV: Gelungener Festakt
Rumelner Volleyballer wieder Deutscher Meister!
Bayer gewinnt auch zweites Spiel gegen Suhl mit 3:0
USC schüttelt Verfolger ab
Koreng gelingt Traumstart in Beach-Saison

Mai 2005

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Hamburg - Smash-News

 Montag, 09. Mai 2005

   

Youngbeach-Ergebnisse

Beim U16-Turnier der Hamburger Youngbeach-Serie siegten am Sonntag auf dem direkt an der Elbe gelegenen Turnierplatz des Altonaer TSV am Falkensteiner Ufer bei den Mädchen Sean Budiharadjo und Natalia Cukseeva vom CVJM im Finale gegen Ronja Schultz und Julia Fleischmann (TuS Jork/TSV Schwarzenbek). Das Spiel um Platz 3 gewannen Ina und Lena Rosenburg vom Rissener SV gegen Ernetina Abeyie und Zühra Caliskan vom Altonaer TSV.

Bei den Jungen siegten Mommel Mordhorst und Finn Dittelbach vom TSV Husum vor Valentin Begemann/Jonas Wolff (Barsbüttler SV) und Birger Liebentrau/Thief Ketelsen (TSV Husum).

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 09. Mai 2005

   

USC: Standing Ovations vor dem Anpfiff

Mit 3:1 (25:20, 25:19, 24:26, 25:22) besiegte der USC Münster vor gut 3300 begeisterten Zuschauern den Dresdner SC und warf diesen aus dem Rennen um die Meisterschaft. Um den Titel kämpfen nun nur noch Münster und die Roten Raben Vilsbiburg, die derzeit punktgleich auf den Plätzen eins und zwei der Bundesligatabelle rangieren

Es war ein Bild mit hohem Symbolwert, das sich den Mannschaften vom Dresdner SC und USC Münster am Sonntagnachmittag in der Halle Berg Fidel bot. Bevor überhaupt nur ein Ball das Netz überquert hatte, erhoben sich die gut 3300 Zuschauer und begannen, die Teams mit rhythmischem Klatschen anzufeuern. Standing Ovations vor Spielbeginn – so etwas hat es wohl selbst im volleyballverrückten Münster noch nicht gegeben. Die Spielerinnen vom USC bedankten sich bei den Fans auf ihre Weise und besiegten Dresden mit 3:1 (25:20, 25:19, 24:26, 25:22). Die Sachsen sind damit zwei Spieltage vor Ende der Meisterrunde im Rennen um den Meistertitel auf der Strecke geblieben. Sie haben sechs Punkte Rückstand auf Tabellenführer Münster und die punktgleichen Verfolger Rote Raben Vilsbiburg, die nun die Titelfrage unter sich klären.

Gegen Dresden agierte der USC wie aus einem Guss. Die Aufschläge kamen und Block sowie Abwehr funktionierten. Aus der eigenen stabilen Annahme heraus setzte Zuspielerin Tanja Hart ihre Angreiferinnen ein ums andere Mal so in Szene, dass sie die Lücke in Dresdens Block und Feldabwehr fanden. Die Folge: Münster gewann beide Durchgänge souverän. „In den ersten beiden Sätzen haben wir sehr konstant gespielt“, stellte USC-Trainer Axel Büring fest. „Im dritten Satz hat Dresden dann die Annahme stabilisiert und konnte dadurch mehr erstes Tempo spielen.“ Zwar lagen die Münsteranerinnen bis zum 20:18 in Führung. Dann aber kamen die Gäste um Spielführerin Anna Barnak auf und sicherten sich den Abschnitt mit dem zweiten Satzball. Im vierten Satz zeigte sich dann der USC wieder von seiner glänzenden Seite und siegte verdient. „Wir haben dieses Mal nicht den Schwanz eingezogen, sondern gekämpft“, sagte Büring. „Und dann sind wir auch zurückgekommen.“

Eine Sonderlob verdiente sich Libero Janneke van Tienen, die anschließend zur Spielerin des Tages gekürt wurde. „Jip spielt in der Meisterrunde seit Wochen auf sehr hohem Niveau“, sagte Büring. „Sie rackert in Annahme und Abwehr und macht das sehr gut.“

Bevor am kommenden Sonntag (15. Mai, 15 Uhr) die Roten Raben Vilsbiburg zum letzten Saisonspiel am Berg Fidel antreten, reist der USC am Freitag (13. Mai, 19.30 Uhr) zum letzten Auswärtsspiel zum VfB 91 Suhl. Am gleichen Tag empfängt Vilsbiburg den TSV Bayer 04 Leverkusen, der bisher schon alle Meisterschaftsanwärter zum Straucheln, wenn nicht gar zum Fallen brachte. „Wir werden uns erstmal voll auf Suhl konzentrieren“, sagte Büring. „Am Sonntag haben wir dann die Chance, Meister zu werden. Bringt deshalb alle Freunde und Bekannte mit und lasst uns ein schönes Volleyballfest feiern.“

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 09. Mai 2005

   

Zum Auftakt in Bonn Platz vier

Zum Saisonstart beim Nokia Beach Cup in Bonn erreichten Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich vom USC Münster das Halbfinale und belegten nach zwei Niederlagen gegen Günther/Köhler und Banck/Kaup den vierten Platz

Mit Platz vier kehren Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich vom Auftaktturnier der Nokia Beach Cup-Tour in Bonn nach Hause zurück. Ohne Niederlage erreichte das Duo vom USC Münster das Halbfinale. In Abwesenheit der beiden Nationalteams Stephie Pohl und Okka Rau sowie Danja Müsch und Susanne Lahme, die ihre Teilnahme aus Angst vor Verletzungen bei den kühlen Temperaturen kurz vor Turnierstart am Samstag abgesagt hatten, siegten Brink-Abeler/Jurich über Susann Nitzsche/Maria Wendisch (15:9, 15:9), Ruth Flemig/Ilka Semmler (15:12, 15:10) und Sandra Piasecki/Julia Sude (21:16, 21:12).

Im Halbfinale zogen die Deutschen Meister 2004 allerdings mit 0:2 (18:21, 16:21) gegen Anja Günther/Jana Köhler den Kürzeren. Die Berlinerinnen, die das Hauptfeld erst über die Qualifikation erreicht hatten, präsentierten sich hochkonzentriert und ließen die Münsteranerinnen erst gar nicht ins Spiel kommen. Im Spiel um Platz drei mussten sich Brink-Abeler/Jurich schließlich ebenfalls mit 0:2 (18:21, 20:22) Geeske Banck/Mireya Kaup geschlagen geben.

 

 

International - DVV-News

 Montag, 09. Mai 2005

   

Grün kann noch auf Meisterschaft hoffen

Angelina Grün und ihr Verein Bergamo haben die Hoffnung auf den Gewinn der italienischen Meisterschaft noch nicht aufgegeben: Im dritten Spiel der Finalrunde um die Meisterschaft gegen Perugia gewann Bergamo erstmals und verkürzte nach Spielen auf 1:2. Dabei drehten Grün & Co einen 1:2-Satzrückstand noch in einen Sieg um (25-22, 14-25, 22-25, 25-17, 15-9). Am 10. Mai kommt es in Perugia zum vierten Duell. Sollte Bergamo gewinnen, fände das letzte Finalspiel am 14. Mai in Bergamo statt.

Dagegen findet die Entscheidung um die italienische Meisterschaft der Männer ohne deutsche Beteiligung statt: Frank Dehne und sein Verein Macerata schieden im Halbfinale gegen Titelverteidiger Treviso mit 2:3 nach Spielen aus, die letzte Partie ging mit 0:3 (22-25, 20-25, 23-25) verloren. Macerata hatte bereits 2:0 nach Spielen geführt. Im Finale treffen Treviso und Perugia aufeinander, das erste Spiel gewann Treviso mit 3:0.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 09. Mai 2005

   

50 Jahre DVV: Gelungener Festakt mit buntem Rahmen

Tenor: Volleyball tut Deutschland gut

Der 50-jährige Geburtstag des DVV wurde in Fellbach am Abend des 5. Mai gebührend gefeiert. Über 350 Ehrengäste waren in der Schwabenlandhalle zu Gast und erwiesen dem Geburtstagskind die Ehre.

Zum Sektempfang begrüßte zunächst Christoph Palm, Oberbürgermeister der Stadt Fellbach, und Gastgeber des Jubiläums und des Verbandstages die anwesenden Gäste und beglückwünschte den DVV zur Wahl des Festortes: „Fellbach ist eine Volleyball-Hochburg und Volleyball und Fellbach tun sich gegenseitig gut.“

Anschließend begann der eigentliche Festakt. DVV-Präsident Werner von Moltke begrüßte zunächst mit blumigen Worten die zahlreichen Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und natürlich dem Sport. Von Moltke erwähnte, dass es noch drei Gründungsmitglieder von 1955 gäbe, diese aber leider nicht am Festakt teilnehmen könnten. An die Zuhörer gewandt, meinte der amtierende DVV-Präsident: „Wir Volleyballer können stolz darauf sein, dieses Jubiläum feiern zu können und aus einer kleinen Bewegung einen Verband mit über 500.000 Mitgliedern gemacht zu haben.“

Es folgte das erste Grußwort, gesprochen von Ute Vogt, Staatssekretärin des Bundesministerium des Inneren. Frau Vogt übermittelte die Glückwünsche der Bundesregierung und vor allem von Bundesinnenminister Otto Schily. Ute Vogt stellte Volleyball als Paradesport, auch für die Gesellschaft, dar, schließlich seien Teamgeist und Flexibilität auf verschiedenen Positionen auch im Leben entscheidend. „Ich freue mich sehr auf die erste Beach-WM in Berlin und danke dem Steuerzahler, ohne den die Ausrichtung solcher Events nicht möglich wäre“, so Frau Vogt zum sportlichen Highlight des Jahres.

Tanja Gönner, Umweltministerin des Landes Baden-Württemberg, war die nächste Gratulantin. „Ich habe eine große Verbindung zum Volleyball. Erst am Samstag war ich bei der Siegerehrung für den VfB Friedrichshafen, außerdem bin ich als Vorsitzende für die Volleyballer von Bad Saulgau verantwortlich“, stellte Frau Gönner ihre Beziehung zum Volleyballsport heraus. Die Umweltministerin hob insbesondere die Bedeutung des Ehrenamts hervor, das den Sport in der Breite, aber auch in der Spitze erst ermögliche.

Um die Worte sacken zu lassen, wurde ein von DVV-Medienpartner Schmidt Media erstellter Geburtstagsfilm gezeigt. In acht Minuten wurden die größten Erfolge der deutschen Teams beleuchtet und Impressionen gezeigt, die den Volleyballsport in seiner Vielfalt darstellten.

Der erste Redner aus dem Sport folgte. Freiherr Manfred von Richthofen, Präsident des Deutschen Sportbundes, meinte, es sei seine Pflicht zu vielen Feierlichkeiten zu gehen, aber heute wäre dies mit einer besonderen Herzlichkeit verbunden. „Ich gratuliere gerne, denn Volleyball ist eine der attraktivsten Sportarten, geführt von einem der fähigsten und bedeutendsten Präsidenten im deutschen Sport“, so von Richthofen. Volleyball hätte den Sprung von den ehemals „Kleinen Spielen“ im Sportstudium zu einer unglaublich attraktiven und populären Sportart geschafft.

Mit Dr. Klaus Steinbach, Präsident des Nationalen Olympischen Komitees Deutschland, sprach ein „Ehemaliger“ zu den Gästen. Steinbach war jahrelang Mannschaftsarzt der DVV-Frauen und empfand seine Worte deshalb auch als „Kür- und nicht als Pflichtgratulation“. Mit dem Appell an Moderator Michael Antwerpes, Sportchef des Südwest Fernsehens, Volleyball mehr Sendezeit zu geben, sprach Steinbach allen aus dem Herzen. Sein Vortrag endete mit den Worten: „Das NOK wünscht sich starke Verbände wie der DVV einer ist.“

Den Glückwunschreigen beendete André Meyer, Präsident des Europäischen Volleyball-Verbandes. Er hob die hervorragende Kooperation der CEV und des DVV hervor, zuletzt gezeigt bei den Großereignissen Männer-EM 2003, Olympia-Qualifikation der Männer 2004 und Beach-EM 2004. Diese Veranstaltungen hätten Maßstäbe gesetzt, „seit der Männer-EM 2003 wetteifern die Gastgeber von Top-Events, um die beste Veranstaltung zu organisieren“, so Meyer. Er dankte zudem den vielen DVV-Vertretern, die in zahlreichen Funktionen innerhalb der CEV tätig waren und sind und dem europäischen Volleyballsport wichtige Impulse gäben. Meyer beendete seine Ausführungen: „Mit der Kampagne „Volleyball tut Deutschland gut.“ hat der DVV wieder ein Mal ein tolles Zeichen gesetzt, dem hoffentlich viele andere Verbände folgen.“

Nachdem die Schüler Big Band des Friedrich Schiller Gymnasiums für Abwechslung sorgte, lud Michael Antwerpes zu einer ersten Gesprächsrunde zusammen. Steffi Lamers (ehemalige DVV-Präsidentin), Ulrich Feldhoff (Vorsitzender im Bereich Leistungssport des DSB), Heffner (LSB-Präsident Baden-Württemberg) und Hubertus Schröder (Zurich Gruppe) standen Rede und Antwort und äußerten sich zur Attraktivität des Volleyballsports: Mannschaftssport, Leistungs- und Freizeitsport sowie Begeisterungsfähigkeit waren Schlagworte, die fielen. Frau Lamers äußerte sich zuversichtlich, dass Spitzenerfolge in naher Zukunft absehbar wären.

Nachdem die Big Band des Friedrich Schiller Gymnasiums aus Fellbach eine gekonnte Zwischeneinlage zum Besten gab, folgte Jörg Schwenk, DVV-Ehrenmitglied, mit einer 20-minütigen Festrede auf das Geburtstagskind. Schwenk schilderte blumig die Geschichte und den Werdegang des Volleyballsports allgemein und die des DVV im Besonderen. Trotz aller Klippen und Schwierigkeiten hätte der Jubilar eine beachtliche Bilanz vorzuweisen – die Medaillengewinne des DSVB fehlten ebenso wenig wie die in jüngerer Vergangenheit erzielten Erfolge – mit dem Beach-Volleyball biete sich eine große Chance, den gesamten Volleyballsport weiter voran zu bringen. Passend endete Schwenk mit der Feststellung: „Volleyball tut Deutschland gut.“

Moderator Michael Antwerpes bat eine kleine Auswahl der anwesenden Prominenz zu zwei Talkrunden. Zunächst standen Steffi Lamers (ehemalige DVV-Präsidentin, geb. Schnoor), Ulrich Feldhoff (Vorsitzender des Bereich Leistungssport im DSB), Anton Häffner (Präsident des LSV Baden-Württemberg) und Hubertus Schröder (Zurich Gruppe) Rede und Antwort. Alle Befragten hoben die Attraktivität des Volleyballsports mit seinen Attributen Mannschaftssport, Spitzen- und Breitensport sowie Begeisterungsfähigkeit hervor. Auf die Zukunft angesprochen meinte Steffi Lamers: „Ich denke, dass Spitzenerfolge in der Zukunft absehbar sind.“

Die zweite Talkrunde II war mit Renate Riek-Bauer (DVV-Rekordnationalspielerin), René Hecht (DVV-Rekordnationalspieler), Ariane Hornung (geb. Radfan, ehemalige Nationalspielerin), Burkhard Sude (ehemaliger Nationalspieler), Jörg Ahmann (Olympia-Bronze im Beach-Volleyball 2000), Rudi Schumann (Weltmeister mit der DDR 1970), Stelian Moculescu (Bundestrainer Männer) sportlich hochkarätig besetzt. Renate Riek-Bauer stellte klar: „Ich spiele heute noch Volleyball, denn Volleyball tut Deutschland gut. Das war damals so und auch heute noch. Die Attraktivität geht nicht verloren.“ René Hecht ergänzte: „Der Sport hat mir so viel gegeben, es war die schönste Zeit in meinem Leben.“ Rudi Schumann bewertete die neuen Regeländerungen (vor allem die neue Zählweise) positiv und glaubt, „dass der deutsche Volleyball auf einem guten Weg ist.“

Die Musikband beendete den Festakt mit einem letzten Showteil, ehe die Glückwunschgemeinde in den benachbarten Saal zum Büfett ging. Dort lief bereits auf der Leinwand der legendäre Auftritt von Burkhard Sude bei Wetten dass? (1982), als er alleine eine komplette Verbandsligamannschaft bezwang (5:3).

Der Abend wurde abgerundet durch einen tollen Auftritt der Kabarett-Gruppe „Knusper“, die mit Witz, Pantomime und Musikalität Szenenapplaus hervor riefen.

Die Erinnerung an alte Tage, gemeinsame Erfahrungen, Erfolge und Niederlagen waren in den Gesprächen Thema Nummer eins und gingen bis weit in die Nacht. Alle waren sich einig: Volleyball tat Deutschland in den vergangenen 50 Jahren gut und wird dies auch in den nächsten 50 Jahren tun.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 09. Mai 2005

   www.volleyballer.de 

Rumelner Volleyballer wieder Deutscher Meister!

Am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr drohte das Dach der Kreissporthalle Ibbenbüren abzuheben. Gerade eben hatte die die Rumelner A-Jugendlichen von Trainer Freddy Gies die Sensation geschafft und zum zweiten Mal nach 2002 den Titel des Deutschen Meisters gewonnen.

So lagen sich nach dem überaus dramatischen 2:1-Erfolg gegen VfB Friedrichshafen, Spieler, Trainer und die zahlreichen Zuschauer freudetrunken in den Armen und brachten die ohnehin schon siedendheiße Halle zum Überkochen.

Nun aber zuerst mal der Reihe nach. Am Samstag trafen die als Westdeutscher Meister qualifizierten Rumelner in der Vorrunde zuerst auf den Berliner TSC. Hier präsentierte sich der RTV fast schon traditionsgemäß zu Beginn eines Turniers in schwächerer Verfassung mit Schwächen in Annahme und Abwehr. Folgerichtig ging dann auch dieses Spiel mit 0:2 verloren. Anschließend zeigten sie in den Spielen gegen VC Offenburg und FT Adler Kiel verbessert und konnten diese dann klar mit 2:0 Sätzen gewinnen.

In der anschließenden Zwischenrunde gegen USC Braunschweig ließen Sie Ihr erstmalig ihr ganzes Können erahnen. Co-Trainer Ulli Kampa sprach nachher davon, dass dies ein sehr wichtiges Spiel war, da die Jungs es zum ersten Mal schafften, die Vorgaben des Trainergespanns konsequent umzusetzen. Mit einer beachtlichen Leistung fuhren Sie den 2:0-Erfolg nie gefährdet nach Hause. Damit hatten die Rumelner den ersten Tag erfolgreich hinter sich gebracht, und zogen sich zur Regenration in Ihr gemütliches Hotel zurück.

Der Sonntag begann dann für die Rumelner Jungs schon um 6 Uhr, da sie um 9 Uhr schon im Viertelfinale gegen den Vorjahresmeister SCC Berlin zu spielen hatte. An gleicher Stelle hatte die Rumelner in Vorjahr gegen diese Mannschaft verloren. Dafür nahmen die RTVler in eindrucksvoller Manier Revanche. Im besten Spiel des Turniers setzten sich die mit einer hervorragenden Leistung mit 2:1 gegen den Titelfavoriten durch. Dabei war der erste Satz ein Traum: Die RTVler machten fast keine Fehler, die Mittelblocker Henrik Wessel und Lars Lindstaedt blockten und schlugen bärenstark, so dass die Berliner mit 25:14 regelrecht überfahren wurde. Nach verlorenem zweiten Durchgang konnten die Rumelner dann im dritten Satz durch eine hervorragende kämpferische Leistung Satz und Spiel für sich entscheiden. 

Damit war schon mehr geschafft, als man zu hoffen gewagt hatte: die schier übermächtigen Berliner aus dem Turnier geworfen und eine Medaille sicher! Entsprechend schwierig gestallte sich dann die Halbfinalbegegnung gegen den vermeintlich leichten Gegner vom TuS Kriftel. Nach verlorenen ersten Satz fanden sie erst Mitte des Zweiten Satzes wieder zu Ihrem Spiel. Dann aber gab es kein Halten mehr und „Freddies Jungs“ marschierten durch den Satz 2 und 3 mit einer bewundernswerten kämpferischen Leistung, hier vor allen durch Libero Kersten Holthausen. Damit waren sie im Finale und Spieler und Trainer schauten sich jetzt schon völlig ungläubig an, ob dieses unerwarteten, tollen Erfolges. 

In Endspiel dann gegen den VfB Friedrichshafen schienen die RTVler zuerst den Anstrengungen der letzten Spiele Tribut zahlen zu müssen und lagen schnell zurück, doch erneut holten sie einen Rückstand auf und gewannen diesen Durchgang knapp für sich. Während der zweite Durchgang dann an die Häfler ging war der dritte Satz (Tie-Break bis 15) extrem spannend. Immer lagen die Rumelner mit 1 bis 2 Punkten zurück (gewechselt wurde bei 6:8), bis sie sich, wie schon das ganze Turnier herankämpften, ausgleichen (10:10) und dann sogar scheinbar vorentscheidend (13:11) absetzen konnten. Doch dann stockte alle Besuchern der Atem als der bis dahin überragende Rumelner Zuspieler Lukas Kampa bei einer Blockaktion plötzlich umknickte und zu Boden ging. Mit einer Bänderverletzung musste er raus und wurde durch den einzig verbliebenen Ersatzspieler Julian Banse ersetzt. Trotz diesen herben Rückschlages gaben die Rumelner diesen greifbaren Erfolg nicht mehr aus den Händen. Zwei taktische Aufschläge von Thomas Güßgen konnten die Bodensee-Truppe nicht zurück bringen und brachten somit den Rumelner diesen tollen Erfolg. Angeführt wurden die Rumelner (nicht nur) im Finale durch die Außenangreifer Oliver Gies (Kapitän) und Christian Günther, die überragende Leistungen zeigten; belohnt wurde dies dann auch mit einer Einladung zum Jugendnationalmannschafts-Lehrgang in Berlin.

Die Leistung der von Trainer Freddy Gies und Co-Trainer Ulrich Kampa hervorragend eingestellten Truppe ist gar nicht hoch genug zu bewerten. Hier sei nur erwähnt, dass die Rumelner mit 8 Leuten den kleinsten Kader hatten und mit Thomas Kaczmarek auf einen Hauptannahmespieler verzichten mussten. Dieses alles hat die Rumelner Truppe nicht irritiert und dafür eine super kämpferischen Leistung gezeigt, die dann schließlich sogar den entscheidenden Unterschied zu den andern Mannschaften ausgemacht hat.

Harald Protter

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 09. Mai 2005

   www.volleyballer.de 

Bayer gewinnt auch zweites Spiel gegen Suhl mit 3:0

Nachdem 3:0 Sieg am Freitag gegen den Dresdner SC konnten die Leverkusener Damen auch am heutigen Tag punkten. Gegen die Gäste vom VfB Suhl wurde ein klarer 3:0 (25:19; 25:18; 25:22) Sieg gefeiert. "Ich bin überglücklich...die Mannschaft hat an diesem Wochenende hervorragendes geleistet" so Bayer Trainerin Gudula Krause nach dem Spiel.

"Los ALEX hol den PREISS", so ein Transparent der Fans. Aber nicht nur Alexandra Preiß kämpfte um die Punkte sondern alle im Team von Gudula Krause holten das Letzte aus sich heraus.

Die Gäste aus Suhl hatten den Sieg zu keiner Zeit in Aussicht. Durch Verletzungen wichtiger stammspielerinnen geschwächt kitzelten sie dennoch ihre Gastgeber. Bayer ging oft mit bis zu 4 Punkten in Führung, vergab diese jedoch durch unkonzentrierte Aktionen. So kam Suhl immer wieder heran, verlor jedoch sogleich wieder wichtige Ballwechsel.

Der Kampf um die Meisterschaft ist für den TSV Bayer 04 Leverkusen vorbei und das Vorjahresergebnis - Platz 2 - ist auch in weiter unmöglicher Ferne. Das Ziel ist es den 4. Platz zu sichern um auch im nächsten Jahr wieder International im Top-Teams-Cup spielen zu können.

Das letzte Heimspiel wird am Sonntag den 15. Mai um 15Uhr in der Sporthalle Ophoven angepfiffen.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 09. Mai 2005

   www.westline.de 

USC schüttelt Verfolger ab

Münster. Da waren es nur noch zwei. Seit gestern Nachmittag ist amtlich, dass die Deutsche Volleyball-Meisterschaft der Damen zwischen dem USC Münster und den Roten Raben Vilsbiburg entschieden wird. Für den Dresdner SC indes ist alles vorbei.

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Montag, 09. Mai 2005

   www.lvz-online.de 

Koreng gelingt Traumstart in Beach-Saison

Besser hätte die Beach-Saison für Eric Koreng nicht starten können: Beim ersten Auftritt mit seinem neuen Partner DavidKlemperer gewann der Leipziger Volleyballer denNokia Beach Cup in Bonn.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel