News

 Samstag, 21. Mai 2005 

DVV-Männer 3:2 über Tschechische Republik
Dieckmann/Scheuerpflug im Halbfinale
US-Girl Laura Benzing blockt künftig für den FTSV
Pokal: Top-Spiel in Friedrichshafen
Im Kreis der Besten um den DM-Titel
Abbing: „Daraus müssen wir lernen“
Kommentar: Neue Epoche
Jürgen Grabowski zieht Exners Traumlos

Mai 2005

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Deutschland - DVV-News

 Samstag, 21. Mai 2005

    

DVV-Männer 3:2 über Tschechische Republik

Morgen um 20.30 Uhr in Dessau

Die deutsche Männer-Nationalmannschaft hat in ihrem ersten Länderspiel des Jahres ein Erfolgserlebnis gefeiert: Gegen die Tschechische Republik gewann die DVV-Auswahl vor 2.400 begeisterten Zuschauern in Zwickau mit 3:2 (25-18, 24:26, 25-21, 23-25, 15-8). Es war das erste Volleyball-Länderspiel in Zwickau seit 21 Jahren. Am 21. Mai treffen beide Teams in Dessau (20.30 Uhr) nochmals aufeinander. Beiden Teams dienen die Spiele als Vorbereitung auf die Vor-WM-Qualifikation vom 27.-29. Mai.
Die Teams begannen in folgenden Starformationen: GER: Frank Dehne, Christian Pampel, Norbert Walter, Stefan Hübner, Björn Andrae, Mark Siebeck, Frank Bachmann. CZE: Petr Zapletal, Jan Stokr, Jiri Kral, Michal Rak, Karel Kvasnicka, Marek Novotny, Petr Habada

1. Satz
Am 24. August 2003 hatte er sein letztes Spiel im DVV-Trikot gemacht, nun war er endlich wieder dabei: Stefan Hübner, Kapitän der Männer-Nationalmannschaft. Und der Italien-Profi agierte so, als wäre er nie weg gewesen, blockte bei seiner ersten Ballberührung den Ball zum 6:3. Beim Stand von 10:6 hatte er bereits drei Blockpunkte auf seinem Konto, u.a. ein Einerblock gegen seinen Mannschaftskollegen in Trento, Michal Rak. Dies war die Grundlage für den Gewinn des ersten Satzes, in dem die deutsche Mannschaft in allen Spielelementen, aber vor allem im Block, einen überzeugenden Eindruck hinterließ. Symptomatisch der letzte Ball im ersten Satz: Hübner blockte seinen vierten Ball zum 25:18.

2. Satz
Während die DVV-Auswahl unverändert den zweiten Satz begann, wechselten die Tschechen Kamil Baranek für Kvasnicka ein. Dies zeigte zumindest zu Beginn Wirkung, denn das fast fehlerfreie deutsche Spiel des ersten Satzes stockte, und die Tschechen gingen mit 3:5 in Front. Ein Doppelblock von Andrae/Hübner sowie ein Ass von Siebeck machte daraus ein 6:5. Von nun an lief es besser bei der DVV-Auswahl, lediglich die Aufschläge waren immer noch zu fehlerhaft und drucklos. Hätte es nicht mehrere Missverständnisse auf deutscher Seite gegeben, wäre der Vorsprung zur zweiten technischen Auszeit noch höher gewesen (16:13). Doch die Tschechen gaben sich nicht geschlagen, agierten aus der Annahme verbessert und gingen nach einem Aufschlagknaller von Rak erstmals wieder in Führung (22:23). Als Dehne seinen Sprungaufschlag hinter die Grundlinie setzte, hatten die Gäste ihren ersten Satzball. Dieser konnte noch abgewehrt werden, doch den zweiten schlug Siebeck in den tschechischen Block – 24:26.

3. Satz: GER: Bakumovski für Siebeck
Nach dem Satzausgleich legten die deutschen Männer in Satz drei los wie die Feuerwehr: Aufschläge von Andrae und Walter zischten den Tschechen nur so um die Ohren (8:2). Dann schlichen sich jedoch wieder Ungenauigkeiten ein, die Tschechen steigerten sich, und es hieß nur noch 14:12. Ein erneuter Zwischenspurt mit Aufschlägen und gut agierender Block- und Feldabwehr ließ den Vorsprung wieder anwachsen (21:17). Dieser Vorsprung reichte, der am Ende eingewechselte Robert Kromm beendete den Satz mit einem schönen Angriff (25:21).

4. Satz
Bakumovski sorgte im vierten Satz mit vier krachenden Aufschlägen in Serie für einen guten Start der DVV-Auswahl (8:4). Doch wie in den Sätzen zuvor konnte der Sieger der European League 2004 verkürzen, ausgleichen bzw. durch ein Ass von Hudecek gar in Führung gehen (15:16). Während die Tschechen in dieser Phase noch zulegen konnten, setzten sich die Unsicherheiten auf deutscher Seite fort. Nach einem Block gegen Bakumovski nahm Bundestrainer Stelian Moculescu eine Auszeit (18:21). Das gab dem Spiel in diesem Satz keine Wende mehr, die Tschechen gewannen und glichen mit 2:2-Sätzen aus (23:25).

5. Satz
Der fünfte und entscheidende Satz geriet zur „One-Man-Show“ des Norbert Walter: Der 2,08 Meter Riese pflückte sich bis zum Seitenwechsel 3 Bälle im Block und machte zwei Punkte im Angriff (8:2). Der „Rest“ war nur noch Formsache, zumal sich Käpt`n Hübner nicht bitten lassen wollte und ebenfalls mehrfach im Block zupackte. Symptomatisch für das Ende des Spiels: Der Doppelblock, das beste deutsche Element an diesem Tag, mit Andrae/Hübner beendete den fünften Satz (15:8) und das Spiel.

Stimmen zum Spiel:

Stefan Hübner: „Ich war relativ ruhig, es ist natürlich schön wieder Nationalmannschaft zu spielen, und Zwickau war ein schöner Ort, wieder dazu zu gehören. Hier und da zwickt es noch bei mir, aber insgesamt ist es OK. Die Tschechen sind ein optimaler Gegner in dieser Phase: Eine gute Mannschaft, gegen die wir gewinnen können. Zum Teil hatten wir noch Abstimmungsprobleme und zu viele Aufschlagfehler, aber insgesamt war das schon ganz ordentlich. Wir wissen, was unsere Stärken sind und woran wir noch arbeiten müssen.“

Stelian Moculescu: „Wir haben teilweise ein hochklassiges Spiel gesehen. Der Einstand von Stefan Hübner war perfekt. Insgesamt haben wir in der Woche Vorbereitung einen guten Geist in der Truppe aufgebaut, die Jungs arbeiten sehr gut mit. Wir müssen noch an Kleinigkeiten wie einer besseren Abstimmung arbeiten, aber ich bin sehr zuversichtlich für die WM-Qualifikation in Finnland.“

Punktbeste Spieler:

GER: Christian Pampel (19 Punkte), Björn Andrae (16), Norbert Walter (16), Stefan Hübner (13)
CZE: Marek Novotny, Michal Rak, Ondrej Hudecek (alle 11)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 21. Mai 2005

    

Dieckmann/Scheuerpflug im Halbfinale

Christoph Dieckmann und Andreas Scheuerpflug setzen ihre Siegesserie fort. Sie stehen nach einem 2:1 (21-15, 27-29, 15-9) Sieg gegen die Argentiner Conde/Salema im Halbfinale der Beach World Tour in Shanghai.

Morgen geht es ebenfalls für die beiden anderen deutschen Duos Julius Brink/Kjell Schneider und Markus Dieckmann/Jonas Reckermann weiter. Brink/Schneider treffen dabei auf die Brasilianer Benjamin/Harley und Dieckmann/Reckermann müssen sich gegen die Schweizer Egger/Laciga durchsetzen.

Das deutsche Beach-Duo Stephanie Pohl und Okka Rau hat bei der ersten World Tour in Shanghai einen hervorragenden 7. Platz erreicht. Nach einem spannenden Match gegen die Niederländerinnen Mooren/Kadijk mußten sie sich dennoch knapp geschlagen geben. Allerdings läßt dieses Ergebnis ebenfalls auf eine vordere Platzierung der Beiden bei der Swatch-FIVB Beach-Volleyball Weltmeisterschaften powered by smart vom 21. bis zum 26. Juni 2005 in Berlin hoffen.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Samstag, 21. Mai 2005

   www.volleyball-bundesliga.de 

US-Girl Laura Benzing blockt künftig für den FTSV

(gk). Kurze Zeit nach Bekanntgabe des Abgangs von Martina Matic, wegen Studiums in ihrer Heimat Kroatien hat der Volleyball-Bundesligist FTSV Straubing adäquaten Ersatz für die Position Mittelblock gefunden. Mit Laura Benzing kommt eine Angreiferin mit Erstliga Erfahrung nach Straubing. Außerdem kommt mit der Außenangreiferin Birgit Fischer ein bekanntes Gesicht zurück nach Straubing.

Bis zum Ende der vergangenen Saison war die 25-jährige Mittelblockerin noch für den Ligakonkurrenten USC Freiburg auf Punktejagd gegangen. Dabei hatte sie dem FTSV Straubing in den beiden Ligaspielen das Leben schwer gemacht. Sie gehörte zu den besten Mittelblockerinnen der Liga und gilt auch als eine der stärksten Aufschlägerinnen. Mittlerweile hat Benzing bereits drei Jahre in deutschen Ligen hinter sich. Zunächst eine Saison bei ihrem jetzigen Club im Breisgau, dann ein Jahr in der höchsten deutschen Spielklasse beim USC Braunschweig und schließlich wieder in Freiburg.

Zuvor hat Benzing die übliche Karriere einer US-Volleyballerin hinter sich. Vier Jahre stand die 1, 85m große Amerikanerin für das Team der Bradley Universität auf dem Feld und bewies bereits dort Führungsqualitäten. So stieß sie mit ihrem Team in ihrer letzten Saison in Amerika bis ins Halbfinale der US-College-Meisterschaften vor und wurde ins Allstar-Team der Liga berufen. „Sie ist eine Vollblutsportlerin und wird sicher auch die Defizite der vergangenen Saison bei uns vergessen machen“, freute sich FTSV-Trainer Wolfgang Schellinger bei der Pressekonferenz mit Donau TV am Dienstagvormittag im Cafe Azzurro über die Neuverpflichtung.

Benzing selbst freut sich sehr in der kommenden Saison für den FTSV zu spielen. „Straubing ist eine tolle Stadt und beim FTSV Straubing sehe ich gute Chancen in der kommenden Saison ein Wort um die ersten drei Plätze mitreden zu können. Ich werde jedenfalls alles dafür tun.“ Laura Benzing wurde am Dienstag im Straubinger Eiscafe Azzurro vorgestellt. Das Donau TV-Logo wird künftig auf der Hose der FTSV-Damen zu finden sein.

Back to the Roots – Birgit Fischer kehrt zu ihren Wurzeln zurück

Das Talent der mittlerweile 23-jährigen war vor elf Jahren in Straubing erkannt worden. Unter der Anleitung von Wolfgang Schellinger, dem jetzigen FTSV-Cheftrainer wurde sie bereits in jungen Jahren zu einer der Stützen des Regionalliga-Teams des VC Straubing. In dieser Zeit schaffte sie dann auch den Sprung in die Jugend- und später auch in die Juniorennationalmannschaft. 1997 brach die 1,86m große Außenangreiferin dann aus Straubing auf, um ihr Glück bei Bayern-Lohhof zu versuchen, wo sie zwei Spielzeiten in der zweiten Bundesliga spielte. Darauf folgten zwei weitere Spielzeiten bei den damals noch in der zweiten Liga spielenden Roten Raben Vilsbiburg mit denen die Neuhausenerin (in der Nähe von Metten) den Aufstieg in die erste Bundesliga feiern konnte. In der Folgesaison wechselte Fischer dann zum VC Harlekin Augsburg und spielte dort noch eine Spielzeit in der ersten Bundesliga ehe sie sich aus Studiengründen eine Auszeit vom Sport nahm. „Jetzt kribbelts aber wieder und ich freue mich darauf für Straubing endlich wieder auf Punktejagd zu gehen“, erklärte Fischer. 

Für FTSV Trainer Wolfgang Schellinger kam die Rückkehr seines früheren Schützlings nicht überraschend: „"Mir war klar, dass Birgit irgend wann wieder in Straubing landet. Sie hat vor Jahren große Erfolge in Straubinger Jugendteams errungen. Als Auswahlspieler hat sie für Bayern und Deutschland viele Länderspiele und Bundespokale erfolgreich mitgestaltet. Ich freue mich, dass sie die Volleyballschuhe wieder schnürt. Fit ist sie immer noch. Sie läuft täglich eine Stunde, geht in den Kraftraum, ist mit Roller-Blades unterwegs. Sie wird in kurzer Zeit wieder zu ihrer alten Form auflaufen. Auf der Außenangriffsposition sorgt sie mit Sicherheit für den Druck, der uns gefehlt hat."

Unabhängig von der Verpflichtung Benzings und Fischers steht der FTSV derzeit in Verhandlungen mit einigen weiteren Spielerinnen. „An erster Stelle steht hier die Suche nach einer neuen Zuspielerin,“ so FTSV Trainer Schellinger, der guter Dinge ist, dass auch diese Position in den nächsten Wochen besetzt werden wird.

Donau TV verstärkt Engagement beim FTSV

Bei der Pressekonferenz im Cafe Azzurro wurde außerdem der Kooperationsvertrag mit dem Fernsehsender Donau TV verlängert. „Wir freuen uns sehr darüber, dass Donau TV sein Engagement beim FTSV erhöht hat. Das zeigt, dass Volleyball in Straubing wieder In ist“, so der Marketingbeauftragte des FTSV Georg Kettenbohrer. Das Donau TV Logo wird künftig auf der Vorderseite der Hose der FTSV-Damen zu sehen sein. Außerdem wird Donau TV über die Heim- und Auswärtsspiele des FTSV Straubing in der kommenden Saison berichten. „Sportsendungen gehören zu den meistgesehenen Sendeformaten, auch bei regionalen Sendern. Daher ist es uns von Donau TV natürlich auch wichtig, dass wir in diesen Sendungen über Spitzensport berichten können. Neben Eishockey und Trabrennen, beides Männerdomänen, wollen wir mit unserem Engagement bei den FTSV Volleyball-Damen unseren Teil dazu beitragen auch den Damen-Spitzensport in unserer Region auf Dauer zu erhalten“, so Heribert Wühr, Geschäftsführer von Donau TV.

 

 

Deutschland - Cellesche Zeitung

 Samstag, 21. Mai 2005

   www.cellesche-zeitung.de 

Pokal: Top-Spiel in Friedrichshafen

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Jürgen Grabowski hat als Glücksfee ein gutes Händchen gehabt. Für das Achtelfinale des Volleyball-Pokals zog der ehemalige Frankfurter die Partie zwischen Double-Gewinner VfB Friedrichshafen und Bayer Wuppertal.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Samstag, 21. Mai 2005

   www.westline.de 

Im Kreis der Besten um den DM-Titel

Münster - Die 16 besten Jugendmannschaften Deutschlands in der weiblichen Jugend B suchen am Wochenende in Dresden den neuen Deutschen Volleyball-Meister " mit dabei ist auch der von Carola Bröter trainierte Nachwuchs des USC Münster, der als Ziel "mindestens die Viertelfinalteilnahme" ausgibt.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Samstag, 21. Mai 2005

   www.freies-wort.de 

Abbing: „Daraus müssen wir lernen“

Der Trainer des VfB Suhl über die alte und die neue Saison – und seinen Urlaub

SUHL – Die Volleyball-Saison ist zu Ende. Die Damen des VfB 91 Suhl schlossen ihr zweites Jahr in der 1. Bundesliga erneut auf dem sechsten Tabellenplatz ab. Einer regulären Ligarunde mit Hin- und Rückspielen, die für den VfB sehr erfolgreich verlief, folgten zehn Playoff-Spiele, die alle verloren wurden. Wir sprachen mit Trainer Han Abbing.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Samstag, 21. Mai 2005

   www.freies-wort.de 

Kommentar: Neue Epoche

Volleyball-Bundesligist VfB 91 Suhl kann mit dieser Saison durchaus zufrieden sein.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Samstag, 21. Mai 2005

   www.wiesbadener-kurier.de 

Jürgen Grabowski zieht Exners Traumlos

VC Wiesbaden im Pokal gegen Dresdner SC

uli. WIESBADEN Fußball-Weltmeister Jürgen Grabowski hat sich für Volleyball-Bundesligist VC Wiesbaden als Glücksbringer erwiesen. Bei der Auslosung der Achtelfinal-Partien im Pokalwettbewerb des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) zog Grabowski ein Heimspiel aus der Lostrommel.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel