News

 Donnerstag, 06. Oktober 2005 

SCC: Weg vom Ein-Mann-Team
Alemannia gegen Parchim: Erinnerungen werden wach!
Grand Champions Cup: Wild cards an Korea und China
Kreismeister der A-Jugend kommt vom TuS Jork
SCC mit erfolgreichem Bundesliga-Start
OSV: Erstklassig am Netz
Bergmann und/oder Lehmann zum TVF?
USC: Blind Date mit Erfolgsgarantie
Saison-Vorbereitung bei SSC-Damen in letzter Phase
VVH erbeutete einen Satz in Berlin
Eintracht: Im Tiebreak gezockt

Oktober 2005

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Deutschland - SCC Berlin-News

 Mittwoch, 05. Oktober 2005

    

SCC: Weg vom Ein-Mann-Team

Berlin. "Hi, I am Matti", sagt er und lächelt freundlich. Nein, Deutsch spreche er noch nicht. Und bei der offiziellen Frage-Antwort-Runde der Pressekonferenz bleibt er außen vor. Sein finnischer Landsmann Nisse Huttunen sitzt neben ihm und dolmetscht.

Matti Ollikainen heißt der Spieler, der bei den Volleyballern des SC Charlottenburg an Stelle von Robert Kromm geholt wurde. Kromm, Shootingstar im deutschen Volleyball, Nationalspieler, 2,12 m lang, hatte sich binnen zwei Jahren zum wichtigsten Punktesammler beim Meister 2003/2004 entwickelt. Oft holte er ein Drittel oder mehr aller Zähler des Teams. Als er diese Qualitäten auch in der Champions League nachwies, war der 21-jährige Außenangreifer nicht mehr zu halten und spielt nun in Italien.

Die Suche eines Nachfolgers wurde beim SCC Chefsache. Bedeutet, Manager  Kaweh Niroomand und Neu-Trainer Michael Warm kümmerten sich persönlich um diese wichtige Personalie. "Als nichts mehr ging, in Osteuropa nichts zu finden war, machte uns Nisse auf Matti aufmerksam", sagt Niroomand. Ollikainen ist 24,  ist "nur" 1,95 m groß, "aber ein deutlich besserer Annahmespieler als Kromm", wie der Manager lobt. Und hat mehr Erfahrung, weil er neben 83 Länderspielen für Finnland die letzte Saison in der finanziell lukrativen russischen Superliga absolviert hat.

Wird er aber dem SCC zu jener Durchschlagskraft im Angriff wie mit Kromm verhelfen? Die Fragestellung sei falsch, meint der Trainer. "Denn das würde ja bedeuten, dass der SCC wie bisher sein Spiel aufzieht. Das aber ist garantiert nicht der Fall. Weil wir an Stelle von Kromm nun Ollikainen haben und die Bank mit einem anderen Zuspieler und anderen Kräften anders bestückt ist."

     Er strebe mit der Mannschaft, so Warm, "eine hohe Variabilität und Ausgeglichenheit des Spiels ohne Schwächen an. Volleyball ist viel zu komplex, als dass der Erfolg zu sehr an einen Spieler geknüpft sein darf". Ein Hinweis darauf, dass die Stärke des SCC in der Vorsaison - Robert Kromm -, zugleich der Schwachpunkt war. In entscheidenden Momenten gegen den Vizemeister Düren oder gegen französisch-italienische Spitzenteams wirkten sich Kromms Annahmeschwächen aus. Und die Tatsache, dass der gegnerische Block ihn derart genau markierte, dass dem SCC mangels Alternativen die Luft aus ging.

      Doch die neue Flexibilität des Spiels, wie könnte die sich beispielsweise schon beim Saisonauftakt zur Bundesliga am Mittwoch, 18.30 Uhr, Sömmeringhalle, gegen Humann Essen zeigen? "Indem wir mehr Schnellangriffe über Spirovski, Fischer oder Böhme aufziehen. Und bei den Angriffen über Außen Ollikainen, Prüsener, Liefke, Gil oder Günther kommen." Der SCC solle schwerer ausrechenbar werden und  insgesamt sein Potenzial ausreizen. Motto: Nicht Robert, Matti oder Marco ist der Star, sondern schlichtweg die Mannschaft.

Ernst Podeswa

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Mittwoch, 05. Oktober 2005

    

Alemannia gegen Parchim: Erinnerungen werden wach!

Wer erinnert sich nicht gerne an das letzte Heimspiel der vergangenen Saison, als die Aachenerinnen einen schon verloren geglaubten hochdramatischen dritten Satz und damit das Spiel gegen Parchim mit Hilfe des phantastischen Publikums noch gewinnen konnten. Eben dieser 1. VC Parchim ist am Sonntag, 09.10.2005, 15 Uhr, wieder zu Gast in der Montessori-Gesamtschule (Bergische Gasse), wenn das zweite Heimspiel in Folge für die Alemanninnen auf dem Programm steht.

Allerdings hat sich das Gesicht der Parchimer Mannschaft im Vergleich zur letzten Saison stark verändert. Verlassen haben das VCP-Team Julia Retzlaff (Schweriner SC), Claudia Bimberg (USC Münster), Anne Stender (1 Jahr nach Frankreich), Sandra Schwartzer, Katharina Wilk, Janina Ahrens (sportliche Laufbahn beendet), Josepha Glaß (aus beruflichen Gründen zurück nach Berlin) und Juliane Reichert (VSV 06 Schwerin). Sandra Gutsche und Nora Kaufmann sind dem Ruf ihres Bundestrainers Dirk Groß gefolgt und werden in den nächsten beiden Jahren beim VC Olympia Rhein-Neckar sportlich ausgebildet.

Nach diesem Aderlass sind noch sieben Spielerinnen aus der vergangenen Saison übrig geblieben. Hinzu kommen sieben Neuzugänge, die alle vom Landesleistungszentrum aus Schwerin kommen. Dazu gehören noch zum erweiterten Kader zwei weitere perspektivreiche Spielerinnen. Alle 16 Spielerinnen trainieren unter der Woche am Bundesstützpunkt in Schwerin und gehen dort auch zur Schule. Das Durchschnittsalter der Mannschaft liegt bei 16,5 Jahren und das Ziel heißt: „Den Klassenerhalt so schnell wie möglich sichern und dann uns Richtung Mittelfeld orientieren“, so Trainer Stefan Bräuer.

Der Anspruch der Alemanninnen ist hingegen ein anderer: sie wollen in dieser Saison unter die ersten fünf Teams der Zwölferstaffel kommen. Ein erster Schritt wurde am vergangenen Sonntag mit dem 3:1-Sieg gegen Potsdam schon gemacht.

Die Parchimer Mädels hingegen sind denkbar schlecht in die neue Saison gestartet und stehen nach zwei Niederlagen (0:3 in Hamburg und 2:3 gegen Spandau) schon mit dem Rücken zur Wand. Allerdings werden sie bestimmt alles daran setzen, sich für die zwei 0:3-Niederlagen gegen Aachen der vergangenen Saison zu revanchieren. Dies wollen die Hausherrinnen natürlich verhindern und möglichst dem phantastischen Publikum innerhalb von acht Tagen den zweiten Heimsieg bescheren.

Zur speziellen Vorbereitung auf das Spiel gegen Parchim bestreiten die Alemanninnen am Freitag noch ein Trainingsspiel im belgischen Thimister. Wegen des Feiertags stand ansonsten allerdings nur ein Training am Mittwoch auf dem Plan, Donnerstag war wegen des am Freitag stattfindenden Freundschaftsspiels frei.

Bevor also am 15./16. Oktober für die Alemanninnen direkt zwei Auswärtsspiele anstehen (Samstag in Bremen und Sonntag Pokalspiel in Detmold), hoffen die „Ladies in black“ an diesem Sonntag auf die Unterstützung ihres Publikums.

Bina Rollersbroich

 

 

International - DVV-News

 Mittwoch, 05. Oktober 2005

    

Grand Champions Cup: Wild cards an Korea und China

Ägyptens Männer haben sich als letzte Mannschaft das Ticket für den Grand Champions Cup 2005 gesichert. Damit stehen die jeweils sechs Teams umfassenden Teilnehmerfelder fest. Bei den Frauen sind dies Japan als Ausrichter, Asienmeister China,
Europameister Polen, Norcecameister USA, Südamerikameister Brasilien und Südkorea (wild card). Bei den Männern nehmen Ausrichter Japan, Afrikameister Ägypten, Europameister Italien, Norcecameister USA, Südamerikameister Brasilien und China (wild card) teil.

Das Frauen-Turnier wird vom 15.-20. November in Tokio und Nagoya ausgetragen, das Turnier der Männer ist im Anschluss vom 22.-27. November in Tokio und Nagano.

Der Wettbewerb wird nach dem Modus "jeder gegen jeden" gespielt. Die Sieger vom letzten Grand Champions Cup, der im Jahr 2001 stattfand, hießen China (Frauen) und Kuba (Männer). Der Grand Champions Cup findet immer in dem Jahr zwischen Olympische Spielen und Weltmeisterschaften statt.

 

 

Deutschland - Stader Tageblatt

 Mittwoch, 05. Oktober 2005

   www.tageblatt.de 

Kreismeister der A-Jugend kommt vom TuS Jork

Titel souverän gesichert

Die weibliche Volleyball-Jugend des TuS Jork sicherte sich bei den ersten A-Jugendmeisterschaften im Landkreis Stade sicher und souverän den Titel.

 

 

Deutschland - Radio Berlin-Brandenburg-News

 Mittwoch, 05. Oktober 2005

   www.rbb-online.de 

SCC mit erfolgreichem Bundesliga-Start

Die Volleyballer des SCC haben einen erfolgreichen Start in die Volleyball-Bundesliga hingelegt. Das Team des neuen Trainers Michael Warm kamen am Mittwochabend vor 1000 Zuschauern zu einem 3:1 (25:20, 25:17, 27:29, 25:17)-Heimsieg über den Aufsteiger Humann Essen.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 05. Oktober 2005

   www.abendblatt.de 

OSV: Erstklassig am Netz

Seit 1995 mußte der Hamburger Männer-Volleyball auf erstklassige Angriffe verzichten. Die Gefahr, daß die Ostbek Cowboys wie einst Norderstedt und der VCH Insolvenz anmelden, tendiert gegen null. Beträgt der Etat Oststeinbeks nur 60 000 Euro. Bernd Schlesinger, unterstützt von Co-Trainer Joachim Müller, setzt beim Ziel Klassenerhalt auf "Herz und Leidenschaft" - sowie Zuspieler Timo Timpe (aus Bottrop), Stefan Trienen (Moers) und Hamburg-Rückkehrer Felix Braun (2,00 m). 

Zur Heimpremiere, dem Duell "Hamburger Jungs gegen Weltauswahl" (Manager Rüdiger Barth), kommt am 12.10. (20 Uhr) gleich Meister und Cup-Sieger VfB Friedrichshafen nach Wandsbek (Rüterstr. 75, Eintr. 7/4 Euro). Smash!

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Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 05. Oktober 2005

   www.abendblatt.de 

Bergmann und/oder Lehmann zum TVF?

Auf der Homepage unter www.tv-fischbek.de ist die rumänische Volleyball-Nationalspielerin Anca Bergmann als Abgang verzeichnet, ihr Trikot mit der Nummer zwölf trägt jetzt die gleichfalls in Rumänien geborene deutsche Jugendnationalspielerin Joana Nemtanu (16). Doch seit einer Woche trainiert Bergmann wieder in Fischbek mit. "Ich würde auch gern wieder hier spielen", sagt die Mittelblockerin. Dabei hatte sie ein detailliertes Angebot aus Athen, auch in Spanien schien man an den Diensten der 214maligen Nationalspielerin sehr interessiert zu sein. "Das hat mir jedenfalls mein Spielerberater aus Italien so erzählt", so Bergmann. Nur: Immer wenn es konkret wurde, war der Herr nicht mal mehr auf dem Handy zu erreichen. Die Konsequenz: Bergmann steht momentan ohne Klub da, muß nach neun Monaten Verletzungspause auch noch an ihrer Form arbeiten. "Derzeit bin ich bei 60 Prozent meiner Leistung", sagt sie.

Noch hat es aber keine Gespräche zwischen dem finanziell knappen TV Fischbek und der Profispielerin gegeben. "Erst muß Trainer Helmut von Soosten entscheiden, ob er Anca will", sagt Manager Horst Lüders. Konkreter dürfte da die Verpflichtung der in Kiel wohnenden Beachvolleyballerin Claudia Lehmann (20) sein. Die aus Suhl stammende Außenangreiferin hat zuletzt zwei Jahre in Feldkirch in der ersten österreichischen Liga geschmettert, sie würde sich gegen ein geringes Entgelt engagieren lassen.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Mittwoch, 05. Oktober 2005

   www.westline.de 

USC: Blind Date mit Erfolgsgarantie

-cku/ag- Münster. Der USC Münster bittet zum Vorstellungstermin: Am morgigen Freitag hat der amtierende Deutsche Meister und Pokalsieger in der Sporthalle am Berg Fidel einen Kennenlernabend der ganz besonderen Art auf die Beine gestellt.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Mittwoch, 05. Oktober 2005

   www.svz.de 

Saison-Vorbereitung bei SSC-Damen in letzter Phase

Am Wochenende Turnier in Schwerin mit vier Bundesligisten

Schwerin - Die Roten Raben aus Vilsbiburg, der USC Braunschweig, der TV Fischbek Hamburg und natürlich Gastgeber Schweriner SC treffen sich ab morgen in der Volleyballhalle am Lambrechtsgrund zum Vorbereitungsturnier auf die am 15. Oktober beginnende Bundesliga-Saison.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Mittwoch, 05. Oktober 2005

   www.nrz.de 

VVH erbeutete einen Satz in Berlin

Erstliga-Aufsteiger unterlag zum Auftakt beim SCC mit 1:3. Neupert-Truppe wehrte sich nach Kräften.

Der SCC Berlin war dann doch eine Nummer zu groß. Die Volleyballer des VV Humann unterlagen zum Saisonauftakt der Ersten Bundesliga dem Meister der Jahre 2003 und 2004 mit 1:3 (20:25, 17:25, 29:27, 17:25), zogen sich beim haushohen Favoriten aber sehr achtbar aus der Affäre.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Mittwoch, 05. Oktober 2005

   www.wiesbadener-kurier.de 

Eintracht: Im Tiebreak gezockt

Volleyballer besiegen Titelkandidat TV Rottenburg vor 250 Fans mit 3:2

WIESBADEN Die Zweitliga-Volleyballer der Wiesbadener Eintracht besiegten in einem dramatischen Spitzenspiel den TV Rottenburg mit 3:2 (25:22, 19:25, 19:25, 25:23, 15:10) und rehabilitierten sich damit eindrucksvoll für die 1:3-Niederlage in Schwaig.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel