News

 Dienstag, 11. Oktober 2005 

Okka und Steffi wischen für die Cowboys
Cowboys siegen nach epischem Kampf
SSC bereit für neue Bundesliga-Saison
Fischbek verpflichtet Claudia Lehmann
Internat Frankfurt: Starker Gegner beendet Siegesserie
1. Liga Männer: Drei Fünf-Satz-Krimis
Sport und Show bei den Roten Raben
Volleyball-Fachkraft für Zuspiel und Hellseherei
Pirates unterliegen Adler nach langem Kampf
TV Fischbek verpflichtet Claudia Lehmann
Auswahlteams zu Gast in Münster
Heimpremiere für Humann - Düren kommt
Bayer: Ein Auftakt-Krimi mit glücklichem Ende
Wandlungen am Netz: VCW wirkt aggressiver

Oktober 2005

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Deutschland - Smash-News

 Dienstag, 11. Oktober 2005

    

Okka und Steffi wischen für die Cowboys

Zwei prominente Wischerinnen sind am Mittwoch Mittwoch in der Wandsbeker Sporthalle (Rüterstraße, U-Bahn Wandsbek Markt) beim Heimspielknaller des Oststeinbeker SV gegen die „Weltauswahl“ (Bernd Schlesinger) des amtierenden Deutschen Meisters VfB Friedrichshafen an der Arbeit: die Weltklasse-Beacherinnen Okka Rau und Steffi Pohl wollen sich mit diesem Einsatz für die Trainingsunterstützung der Ostbek Cowboys während des vergangenen Sommers bedanken.

Damit die Oststeinbeker Fans auch rechtzeitig mit der richtigen Stimmung in die richtige Halle kommen, fährt ein Shuttle-Bus ab Oststeinbek Rathaus um 18 Uhr und 18.45 Uhr zur Sporthalle Wandsbek. Hin- und Rückfahrt sind kostenlos, eine Reservierung ist nicht möglich, Bären-Stimmung aber sicher.

Wer ganz auf Nummer Sicher gehen will, kauft sich sein Ticket in den Vorverkaufsstellen des Vereins: Pfeiffer-Optik, Knut Ruckert, Isestraße 1 in Eimsbüttel (U-Bahn Hoheluftchaussee) und Sport-Student Oststeinbek, Kampstraße 5. Dort kann man auch telefonisch bestellen unter 040 – 712 70 35.

Es geht früh los am Mittwoch, die Oststeinbeker bringen die Party in die Halle: Ab 18 Uhr spielt am Mittwoch in der Wandsbeker Sporthalle die Cover-Band “Untouchables”, zum Einstimmen gibt’s ne After-Work-Party ...

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 11. Oktober 2005

    

Cowboys siegen in Rüsselsheim - nach epischem Kampf

TG Rüsselsheim – Oststeinbeker SV 2:3 (26:24, 20:25, 25:22, 28:30, 14:16)

„Ich bin fix und fertig.“ Zehn Minuten nach Spielschluss saß OSV-Macher Jan Schneider wie geplättet da, während um ihn herum der Jubel seiner Ostbek Cowboys langsam verebbte. „Da war das engste Match, das ich je gesehen habe.“ Das Duell zweier Aufsteiger mag keine Partie gewesen sein, die dem deutschen Volleyball den Weg in eine goldene Zukunft weisen wird, zu nervös agierten die Spieler in wichtigen Situationen, das Niveau schwankte zwischen tatsächlich erstligareif und ziemlich ausbaufähig. Aber was für ein packendes Debüt für beide Klubs in der 1. Bundesliga, was für ein erbittertes Ringen um den Sieg!

In die großzügige Köbel-Halle waren 1200 Zuschauer geströmt, die auf einen Erfolg ihrer Mannschaft hofften. Lange Zeit bestimmten aber die 20 mitgereisten OSV-Fans den Takt, ehe die Rüsselsheimer Spieler ihre zuvor etwas reservierten Zuschauer mitrissen. Am Ende war es Kreischen, Ächzen, Schreien – und Entsetzen bei den Hausherren, Tanz und Jubel auf Seiten der Gäste.

Zu Beginn noch sah alles nach einem typischen Zweitligaspiel aus, unnötige Fehler auf beiden Seiten, dazwischen bestaunenswerte Aktionen. OSV-Trainer Bernd Schlesinger begann im Zuspiel mit Timo Timpe, in der Mitte mit Stefan Trienen und Felix Braun, setzte über außen auf Patrick Stellmann und Björn Domroese und zog diagonal Mirko Suhren dem sprunggewaltigen Christian Proske vor. Die Rüsselsheimer wirkten erfahrener, erwachsener, größer, die Ostbeker schneller, beweglicher und als Team kompakter. Unterm Strich mündete das in ein Kräfte-Patt auf dem Feld.

Im ersten Satz begannen die Gäste stark, schon jetzt deutete Stellmann an, dass er das Spiel seines Lebens liefern würde. Timpe setzte daneben vor allem immer wieder Braun ein, der mit schnellem Armzug überlegt punktete. Mit 14:10 ging der OSV in Führung, dann aber gewann die TG an Sicherheit. Zuspieler Thilo von Hagen spielte seine Angreifer immer öfter frei, der Block der Gastgeber stand plötzlich, Ausgleich, knapper Rückstand für den OSV, dann eine 23:22-Führung, Fehlaufschlag Oststeinbek, bald 24:24, zwei Punkte an die TG, aus, Satz weg. „Den haben wir verschenkt“, sagte Cowboys-Coach Schlesinger. „wir haben Rüsselsheim stark gemacht.“ Davon war im zweiten Satz nicht mehr viel zu sehen, nun dominierten die Hamburger, zogen auf 19:14 davon, gaben den Vorsprung nicht mehr aus der Hand, 25:20. „In dieser Phase haben wir an die besten Leistungen der Vorbereitung angeknüpft“, sagte Schlesinger. „Da waren endlich Männer-Aufschläge dabei.“

Nun kämpfte sich Rüsselsheim zurück ins Spiel. Ex-Nationalspieler Edgar Krank, die spektakuläre Neuverpflichtung der TG, wurde vom Feld genommen, zu selten hatte er über außen punkten können. Ein anderer Rüsselsheimer rückte in den Blickpunkt, Frank Bachmann, der mit großem Willen und gewaltigen Schlägen zum Leader seines Teams wurde. Das peitschte jetzt das Publikum auf, es wurde laut in der Halle, hektisch, leidenschaftlich, doch stets blieb es fair. Und die Cowboys, die diesen Hexenkessel mit ihrem couragiertem Spiel selbst heraufbeschworen hatten? Blieben cool, fanden die Balance zwischen Spiellust und Ruhe. Dennoch schienen sie zu unterliegen. Mit 22:25 verloren sie den dritten Satz, blieben im vierten zwar stets in Schlagweite, liefen aber in der Schlussphase einem knappen Rückstand hinterher.

Nun überschlug sich das Geschehen, Matchball Rüsselsheim, Satzball Oststeinbek, wieder Matchball Rüsselsheim. Immer wieder hielten beide Abwehrreihen den Ball im Spiel, den Angreifern fehlte die letzte Entschlossenheit, es war ein Kampf der Nerven. Es verlor ihn der junge Anton Borger, der zuvor eine tadellose Leistung gezeigt hatte. Nun, beim Stand von 27:26, fiel der Ball wie ein reifer Apfel vom Himmel, direkt auf seine Seite, OSV-Zuspieler Timpe duckte sich in der Luft weg, Borger schlug lang – zu lang. Statt TG-Sieg wieder Ausgleich. Die Ostbek Cowboys konnten ihr Glück kaum fassen. Doch von jetzt an hatten sie das Momentum auf ihrer Seite. Wer ihren Satzball zum 30:28 verwandelte? Die Details verloren sich im Rausch der überwallenden Gefühle. Die spätere Recherche ergab: Christian Proske, inzwischen für Suhren auf dem Feld.

2:2 also, die Gäste waren wieder im Match, und es ging so weiter, wie es aufgehört hatte, eng und umkämpft und wild entschlossen, von beiden Teams, ein sagenhaft spannendes Spiel, das allen Zeugen das Letzte abverlangte.

Mosaik eines Tie-Breaks: TG-Spieler, die sich vor ihren Fans aufbauen, brüllen, klatschen. Cowboys, die sich nach jedem Ballwechsel neu einschwören. Trainer Schlesinger mit Veitstänzen der Verzweiflung, geballter Faust nach wichtigen Punkten. Bachmanns verirrter Aufschlag, der immer noch unterwegs sein dürfte. Domroeses Brachialschlag von der vier, beinahe aus dem Hinterfeld, beim Stand von 13:13.

Und dann Stellmanns Block, der entscheidende Block, der eine, der für die kleine Ostbeker Ewigkeit. Stellmann fiel danach einfach um. „Ich weiß nichts mehr davon“, sagte er danach, „ich weiß nur noch, dass ich zu Timo sagte, lass mich mal auf der zwei blocken, ich mach dem Burschen die Linie zu.“ Er machte die Linie zu. Er blockte den Burschen.

16:14.

Der Oststeinbeker SV hatte sein erstes Spiel in der 1. Bundesliga gewonnen. Unterm Silberbart strahlte Bernd Schlesinger so breit, wie man es selten sieht. „Ich bin stolz auf die Jungs. Ich ärgere mich zwar über so viele Dinge, aber ich bin wirklich stolz. Sie sind gewachsen in den letzten Monaten, als Spieler und als Persönlichkeiten, und das freut mich am meisten.“

Die Gastgeber aber haderten zurecht über die vergebene große Chance. „Wir hatten es doch in der Hand“, sagte der starke Thilo von Hagen, „so ein Spiel darfst du einfach nicht mehr verlieren. Das geht eigentlich nicht."

Entsprechend erleichtert war OSV-Kapitän Jan Buhrmester, der, so kurz nach seiner Rückkehr aus den USA, nur zu Kurzeinsätzen gekommen war: „Wir haben glücklich gewonnen, aber zugleich auch sehr verdient. Diesem Spiel hätten wir noch lange nachgetrauert.“

Für beide Aufsteiger brechen nun harte Zeiten an, die Top-Klubs der Liga warten in den kommenden Wochen, Erfolge einzufahren dürfte sehr schwer werden. Umso euphorischer war OSV-Macher Jan Schneider gestimmt: „Wir leben jetzt unseren Traum, wir sind mittendrin. Sechs Monate lang haben wir gearbeitet, am Ende war es wie in einem Trichter, die Spannung war sehr, sehr groß. Jetzt haben wir unseren Sieg. Was auch immer in den nächsten Monaten passiert, auf diesen zwei Punkten werden wir aufbauen. Und das Match gegen Friedrichshafen können wir nun nach allen Regeln der Kunst genießen. Hamburgs Wilder Osten wird beben.“

Wieder zu Hause war der OSV-Tross schließlich am Sonntag morgen um sechs Uhr, mehr als 21 Stunden nach der Abfahrt. Mit ihrem Buffet im Bus hatten sich die Mädels vom Fan-Club wieder selbst übertroffen, und es gab auch was zu trinken.

Es war, die Welt steht still, ein schöner Tag.

 

 

Deutschland - Schweriner SC-News

 Dienstag, 11. Oktober 2005

    

SSC bereit für neue Bundesliga-Saison

Schweriner Team steigert sich von Spiel zu Spiel und gewinnt eigenes Vorbereitungsturnier /  3-0-Sieg im Finale gegen Vilsbiburg

Die neue Bundesliga-Saison kann aus Sicht des Schweriner SC losgehen – die SSC-Damen scheinen reif für die neue Spielzeit zu sein. Mit dem Sieg beim eigenen Vorbereitungsturnier zeigte der SSC gegen die Konkurrenz aus Vilsbiburg, Hamburg und Braunschweig, dass er für die kommenden Aufgaben bereit ist. Vor allem der klare 3-0-Finalsieg gegen die Roten Raben löste beim SSC Freude und Zufriedenheit aus: „Ich bin besonders mit dem Finale, aber auch mit dem Wochenende insgesamt zufrieden. Das Team hat sich immer mehr gesteigert und im letzten Spiel gegen Vilsbiburg eine sehr gute Leistung gezeigt. Und das alles ohne Sylvia Roll. Deswegen bin ich stolz auf mein Team“, resümierte Trainer Tore Aleksandersen nach dem Finale.

Dass der SSC-Coach am Ende des Turniers zu so einem positiven Fazit kommen würde, hätte zu Turnierbeginn wohl niemand so recht geglaubt. Der SSC startete im ersten Spiel gegen Vilsbiburg gleich mit einer 1-3-Niederlage und mit der scheinbaren Erkenntnis, dass es ohne Sylvia Roll für einen Sieg gegen einen starken Konkurrent nicht reicht. Diese Annahme musste man im weiteren Turnierverlauf aber immer mehr revidieren, denn die SSC-Damen steigerten von Spiel zu Spiel. In der zweiten Partie folgte ein zwar mühsamer 3-2-Sieg gegen den USC Braunschweig, sehr positiv war allerdings, dass der SSC nicht wie in der letzten Saison fast ausschließlich enge Partien verliert, sondern auch 5-Satz-Spiele für sich entscheiden kann. Im dritten Turnierspiel gegen den TV Fischbek Hamburg ließ es der SSC gar nicht erst so knapp werden, sondern gewann, wieder mit einer Leistungssteigerung, mit 3:1-Sätzen. Die Krönung, nicht nur vom Ergebnis, sondern auch in punkto Leistung zeigten die Schweriner-Damen dann im Finale. Fast alles machten sie besser als noch beim Eröffnungsspiel gegen Vilsbiburg. Kämpferisch stark, spielte der SSC bis auf eine kurze Ausnahme im dritten Satz, konstant und gut. Vor allem in entscheiden Phasen setzten die Schwerinerinnen die „Big Points“ und ließen den Raben keine Chance auf den Sieg – 3:0 siegte der SSC.

Mit diesem positiven Turnierverlauf kann der SSC selbstbewusst zum Saisonstart am kommenden Samstag nach Leverkusen fahren. Denn das gesamte Team weiß jetzt um seine Stärke und hat bewiesen, dass es selbst einen Ausfall ihres Kapitäns Sylvia Roll wegstecken kann. Das lässt aus Schweriner Sicht hoffen, dass die Saison ähnlich positive verlaufen kann, wie dieses Vorbereitungsturnier.

(mawi)

 

 

Deutschland - Smash-News

 Dienstag, 11. Oktober 2005

    

Fischbek verpflichtet Claudia Lehmann

Der TV Fischbek hat am Wochenende beim Vorbereitungsturnier in Schwerin - wo gegen den USC Braunschweig zweimal gewonnen ( 3:1 und 3:0 ), aber gegen Rote Raben Vilsbiburg 0:3 und gegen Schweriner SC 1:3 verloren wurde - die 20 jährige Universalspielerin Claudia Lehmann für ein Jahr verpflichtet.

Die gebürtige Suhlerin wurde als Gastspielerin bereits an beiden Turniertagen mit Vertrag als neue Lizenz-Spielerin eingesetzt. Auch nahm sie schon seit einigen Wochen am Fischbeker Training teil. Fischbeks Manager Lüders: „Hier hat sie bereits deutlich gemacht, dass sie unbedingt die Herausforderung 1.Bundesliga sucht. Ihr Verhalten war einfach super, ihr Engagement einmalig.“

Claudia Lehmann ist 181 cm groß und spielte von 2002-2004   in der Bundesligamannschaft der Sparkasse SSK Feldkirch (1. Bundesliga Österreich). Ab 2004 konzentrierte sie sich auf Beach-Volleyball und gehört seitdem mit zu den besten Beacherinnen in Deutschland. Zurzeit wohnt sie in Kiel, gehört dem Beach-Volleyball Olympiastützpunkt an und hat in Kiel ein Studium begonnen. Sie wird die Belastung auf sich nehmen, wöchentlich mindestens fünfmal mit dem PKW nach Fischbek zu fahren.

Claudia Lehmann ist als Universalspielerin auf vielen Positionen einsetzbar. Lüders: „Beim Turnier in Schwerin war schon deutlich zu sehen, dass sie sehr wertvoll für uns werden kann. Wenn der Deutsche Volleyball-Verband mitspielt und sich mit der Lizenzvergabe beeilt, wird sie schon am kommenden Samstag in Ihrer Heimatstadt Suhl für uns auflaufen.“ 

Ob die rumänische Nationalspielerin Anca Bergmann wieder für die Fischbekerinnen spielen wird, entscheidet sich laut Lüders voraussichtlich in den nächsten 14 Tagen.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 11. Oktober 2005

    www.volleyball-bundesliga.de 

Internat Frankfurt: Starker Gegner beendet Siegesserie

Jede Siegesserie geht ein Mal zu Ende, auch die des Volleyball-Internats Frankfurt: Am vierten Spieltag erwischte es die bis dahin verlustpunkt- und satzfreien Spieler von Trainer Stewart Bernard. Mit 0:3 (20-25, 22-25, 21-25) unterlagen sie dem VC Bad Dürrenberg/Spergau. Durch die Niederlage rutschte das Internat auf Platz drei der Tabelle zurück.

Über 800 Zuschauer verwandelten die Halle in einen Hexenkessel und gaben dem Spiel zweier ungeschlagener Teams einen würdigen Rahmen. Die Gastgeber, vor der Saison mit dem Bundesliga erfahrenen Diagonalangreifer Haroldas Cyvas spektakulär verstärkt, erwischten einen hervorragenden Start. Kaum war der erste Pfiff ertönt, lagen die Internatler mit 1:7 hinten. Die Annahme kam nicht optimal und die Angreifer konnten sich gegen den starken Block der Gastgeber nicht durchsetzen. Zwar fingen sich die Mannen um Zuspieler Lukas Kampa und konnten auf 9:12 verkürzen, zu mehr reichte es jedoch nicht.

Im zweiten und dritten Satz erlebten die Zuschauer eine ausgeglichenere Partie, die erst in der Schlussphase entschieden wurde: "Wir hatten durchaus Chancen, einen Satz zu gewinnen, aber leider haben das einige Eigenfehler auf unserer Seite verhindert", meinte Erik Wichert.
Mit 6:2-Punkten rangiert das Internat nun auf Platz drei hinter den bisher verlustpunktfreien Teams von Bad Dürrenberg/Spergau und Netzhoppers Königswusterhausen. Die Spieler haben nun knapp drei Wochen spielfrei, ehe es am 29. Oktober um 15.00 Uhr zum Prestige-Duell gegen das Zurich Team VC Olympia Berlin kommt.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Dienstag, 11. Oktober 2005

    www.volleyball.de 

1. Liga Männer: Drei Fünf-Satz-Krimis

Gleich drei Fünf-Satz-Krimis zum Auftakt – die am Wochenende gestartete neue Spielzeit der Männer-Bundesliga verspricht jede Menge Spannung. Auf der anderen Seite untermauerten die drei Favoriten VfB Friedrichshafen, Evivo Düren und SCC Berlin auch gleich ihre Vormachtstellung und beendeten ihre Aufgaben jeweils mit klaren Siegen. Nur der SCC Berlin zeigte beim 3:1 (20, 17, -27, 17) gegen Aufsteiger VV Humann Essen noch leichte Anlaufschwierigkeiten. Deutlich wies Titelverteidiger VfB Friedrichshafen indes Aufsteiger VC Markranstädt in die Schranken. Und Champions-League-Teilnehmer Evivo Düren hatte beim 3:0 (18, 15, 35) in Eltmann nur im dritten Durchgang Probleme.

Traditionell über fünf Sätze ging das Duell zwischen dem Moerser SC und dem TSV Unterhaching. Letztendlich hatten die Adler vom Niederrhein beim 3:2 (-18, 20, -20, 21, 13) das glücklichere Ende für sich. „Es war kein gutes Spiel, wir haben zudem noch viele Probleme offenbart“, erklärte MSC-Coach Igor Arbutina. „Aber das Wichtigste ist: Wir haben die zwei Punkte.“ Vor den Augen seines Vaters wechselten auch beim MSC-Star Georg Grozer Licht und Schatten. Zum Duell mit Michael Mayer indes kam es nicht: Der TSV-Kapitän muss bekanntlich wegen seiner Achillessehnen-Verletzung vermutlich noch bis Jahresende pausieren.
TSV-Trainer Mihai Paduretu haderte nach der Partie mit einer folgenschweren Schiedsrichterentscheidung beim Stande von 12:11 für den MSC im fünften Satz. Der Netzschiedsrichter hatte einen Angriffsball Grozers gut gegeben, den der Linienrichter im Aus gesehen hatte. „Bei diesem Spielstand überstimmt man nicht mal eben seinen Linienrichter, der besser zum Ball gestanden hat“, ärgerte sich Paduretu.

Auch Bayer Wuppertal und der VV Leipzig lieferten sich einen spannenden Schlagabtausch – letztendlich beim 3:2 (13, 23, -20, -22, 13) mit dem besseren Ende für Bayer. Damit feierte der neue Trainer Jens Larsen gleichzeitig einen gelungenen Einstand in der Bundesliga. Mit Markus Nitsche gab es aber einen weiteren Debütanten: Der Mittelblocker soll so lange aushelfen, bis Dirk Grübler wieder fit ist. „Er hat eine richtig gute Leistung abgeliefert“, freute sich sein Coach. Wuppertal begann nahezu fehlerfrei, konnte das Niveau aber nicht halten. „Vielleicht lief es zu Beginn zu einfach für uns“, so Larsen. Im dritten und vierten Satz verpuffte der Druck der Gastgeber insbesondere beim Aufschlag – die Gäste aus Sachsen fanden immer besser ins Spiel. Dank der besseren Blockarbeit siegte Bayer letztendlich aber verdient. „Die Mannschaft hat in der entscheidenden Phase Charakter gezeigt und mit Mut gespielt“, freute sich Trainer Larsen.

Am Dienstag abend steht in der Bayer-Halle der alte Klassiker gegen den Moerser SC auf dem Programm. Ein besonderes Spiel auch für den Ex-Moerser Markus Nitsche.

Groß war der Jubel auch bei Trainer Bernd Schlesinger und seinen Cowboys vom Oststeinbeker SV nach dem hart erkämpften 3:2 (-24, 21, -22, 28, 14) im Aufsteiger-Duell bei der TG Rüsselsheim. Zwei Matchbälle mussten die Cowboys im vierten Durchgang abwehren, einen davon schlug TG-Akteur Anton Borger allerdings freistehend ohne Block ins Aus. „Den muss er einfach machen“, befand auch TG-Trainer Raimund Jeuck später. „Das Spiel lebte von viel Kampf und Engagement“, resümierte sein Gegenüber Bernd Schlesinger. „Es war klar, dass beide Teams in ihrem ersten Spiel sehr nervös agieren.“ So war die Eigenfehler-Quote auf beiden Seiten hoch. Entscheidend, so Schlesinger, waren die bessere Abwehrleistung und der dynamischere Angriff. Den Matchball für die Cowboys besorgte Patrick Stellmann mit einem Block gegen Frank Bachmann. Längst sind die Cowboys mit ihren Gedanken aber schon im Spiel am Mittwoch, wenn der VfB seine Visitenkarte abgibt. „Die Euphorie hier ist groß, das konnte man in den letzten Tagen schon merken“, berichtet Trainer Schlesinger. Mindestens 1000 Zuschauer werden erwartet. „Das wird für uns das leichteste Spiel der Saison“, schmunzelt Schlesinger. Wohl wissend, wie die Rollenverteilung aussieht.

Weitere Partien am morgigen Mittwoch: VC Markranstädt – SCC Berlin, VV Humann Essen - Evivo Düren, SG Eltmann – VV Leipzig.

Christian Schyma

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 11. Oktober 2005

    www.volleyballer.de 

Sport und Show bei den Roten Raben

Am Samstag um 19.30 Uhr ist es wieder soweit: Dann starten die Roten Raben Vilsbiburg in die Saison 2005/2006. Der amtierende Vizemeister erwartet zu seinem ersten Heimspiel den VC Wiesbaden. Hier treffen die Raben gleich auf eine „alte“ Bekannte, Bojana Marjanovic, die man schweren Herzens ziehen lassen musste.

Mit der Schweriner Linkshänderin Anika Schulz und der Tschechin Martina Novotna hat Trainer Luis Ferradas nun drei „gestandene“ Frauen als Verstärkung in seinen Reihen. Doch mit der Verpflichtung der 19-jährigen Bulgarin Zvetelina Zarkova als Mittelblockerin, der Zuspielerin Nicole Fetting sowie der Rückkehr von Ina Prechtl , den beiden Chinesinnen Rong Chi und Xiong Zi, Verena Veh, Hana Kovorova, Vroni Pongratz, Regina Daudysch, Spielführerin Katja Wühler und den beiden Nationalspielerinnen Birgit Thumm und Regina Burchardt hat Raben-Trainer Michael Schöps wieder eine schlagkräftige Truppe, die es sich zum Ziel gesetzt hat, um die Plätze Eins bis Vier mit zu spielen. Keine einfache Aufgabe, die aber zu schaffen ist.

Damit ist auch sicher gestellt, dass die Zuschauer in der Vilstalhalle wieder viele spannende Volleyballspiele erleben dürfen.
Ebenfalls klar ist, dass auch in der kommenden Saison das Rahmenprogramm nicht zu kurz kommen wird. Sport und Show gehören bei den Heimspielen der Roten Raben einfach zusammen. Ein Konzept, das von immer mehr Vereinen übernommen wird und – dank seiner Qualität – ein ums andere Mal die Zuschauer in der Vilstalhalle begeistert. Und so wird es auch am kommenden Samstag sein: Das Autohaus Schober aus Velden hat zwei Akrobaten der Extra-Klasse verpflichtet, die die Zuschauer mit ihrem Programm hinreißen werden. „Valentin & Maxim“ bieten ein zweiteiliges Programm, das es so noch nie in Vilsbiburg zu sehen gegeben hat. Den Anfang macht Partnerakrobatik der besonderen Art, bei der so manchem Zuschauer vor Staunen der Mund offen stehen bleiben wird. Nach einer kurzen Umbaupause geht es weiter mit einer Rola-Rola-Show. Sie wissen nicht, was das ist?

Lassen sie sich überraschen und kommen sie am Samstag um 19.30 Uhr in die Vilstalhalle. Schließlich warten auch die bewährte Verlosungsaktion sowie Interessantes aus dem Hause Toyota Schober auf die Zuschauer.
Es ist also alles bereitet für einen spannenden Sport- und Showabend bei den Roten Raben.

Harald Schwarz

 

 

Norddeutschland - Oststeinbeker SV-News

 Samstag, 01. Oktober 2005

     

Pirates unterliegen Adler nach langem Kampf

Ungern dachten die Akteure der Bundesliga-Reserve des OSV an das Spiel zurück, von dem sie vor Jahresfrist sehr schnell aus Kiel zurückkehrten. 0:3 lautete das Ergebnis und gerade einmal etwas über 40 Punkte konnten die Pirates verbuchen. Die deutlichste Niederlage, die das Team in der Aufstiegssaison vergangenes Jahr hinnehmen musste. Verstärkt durch die Neuzugänge und großes Selbstbewusstsein durch die beiden Siege der vergangenen Wochen fuhren die Pirates erneut nach Kiel, bereit, es diesmal besser zu machen.

Trainer Joachim Müller musste auf einigen Positionen umstellen, für den verhinderten Sebastian Neufeld (Polizei-Europameisterschaft in Monaco) rückte Jan Rösler in die Startformation und Heiko Student streifte sich das Libero-Trikot über. Der etatmäßige Libero Eric von Porthan hatte Schwierigkeiten die Halle rechtzeitig zu finden. „Verdammt, in Kiel verfahre ich mich jedes Mal“, gestand von Porthan.

Auf dem Feld entwickelte sich von Beginn an eine sehr ausgeglichene Partie. Beide Teams agierten sehr dynamisch im Angriff und ließen Block wie Feldabwehr kaum eine Chance zur Verteidigung. Einzig und allein die Annahmeleistung der Gastgeber war ein wenig konstanter als die der Pirates und so sicherten sich die Kieler den ersten Durchgang knapp.

Den für Regionalligaverhältnisse zahlreichen Zuschauern bot sich im zweiten Satz ein nahezu unverändertes Bild. Beide Teams agierten auf hohem Regionalliga-Niveau. Doch die Annahme um Interims-Libero Student stand zunehmend sicherer und ermöglichte es Rösler nun auch vermehrt den schnellen Angriff durch die Mitte zu spielen. Dort fand er mit Oliver Kook einen zuverlässigen Abnehmer. Gegen den 20jährigen fanden die Kieler kein Mittel. Nach Belieben punktete er für seine Mannschaft. Kook fand sein Pendant in Oliver Schmäschkes Bruder Michael. Auch er punktete über die Mitte ein ums andere Mal. Dennoch ging dieser Durchgang an die Oststeinbeker.

Der dritte Satz ging erneut knapp verloren und auch der vierte Durchgang drohte den Pirates durch die Finger zu gleiten. 3 Punkte hatten die Gastgeber am kurz vor Satzende Vorsprung vor den Pirates, dann ging Ex-Adler-Spieler Oliver Schmäschke zum Aufschlag. Dank einer gewaltigen Sprungaufschlagserie (17:20 bis Satzende) konnte der Satz noch gedreht werden und die Oststeinbeker retteten sich in den Tie-Break.

Ausgerechnet in dieser Phase leistete sich die OSV-Annahme, die das ganze Spiel über sehr zuverlässig war, eine Auszeit. Das ganze Spiel der Pirates wirkte nun zerfahren, Eigenfehler im Angriff sorgten daür, dass die Gastgeber sich immer weiter absetzen konnte und den Satz schließlich ungefährdet 15:10 gewinnen konnten.

Gegenüber den vergangenen schwächeren Auftritten bei WiWa und gegen Kronshagen zeigte die neu formierte Truppe erstmals den Volleyball, den sie in der Lage ist zu spielen. Insbesondere der junge Oliver Utermöhl lieferte in Annahme und Außenangriff ein starkes Spiel. Das lässt für die nächsten Wochen hoffen, in denen die Pirates jeweils auswärts von Norderstedt (bislang ungeschlagen) und Eimsbüttel empfangen werden.

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Dienstag, 11. Oktober 2005

   www.abendblatt.de 

TV Fischbek verpflichtet Claudia Lehmann

FISCHBEK - Daß es zuweilen darum geht, in der Volleyball-Bundesliga schnell zu reagieren, daran ist Horst Lüders, der Manager des Frauenteams des TV Fischbek, gewöhnt. So muß er nun bis Sonnabend die Spielberechtigung für Claudia Lehmann besorgen, wenn die Fischbekerinnen beim VfB Suhl in die neue Erstliga-Saison starten. Zum Beginn der Woche hat der Klub entschieden, die 20jährige Beachvolleyballerin für die anstehende Hallensaison unter Vertrag zu nehmen.

"Sie paßt nicht nur sportlich, sondern auch menschlich hervorragend in unsere Mannschaft", lobte Lüders. Lehmann hatte zuletzt in der österreichischen Bundesliga in Feldkirch aufgeschlagen. Pikant: Claudia Lehmann dürfte hochmotiviert in die Partie in Suhl gehen. "Mein Vater hat dort die Volleyball-Abteilung mit aufgebaut, ich habe dort angefangen zu spielen", sagte sie.

Beim Vorbereitungsturnier in Schwerin war Claudia Lehmann ebenso wie Mittelblockerin Anca Bergmann dabei. "Ob wir versuchen, Anca unter Vertrag zu nehmen, entscheidet sich nächste Woche", so Horst Lüders. Derzeit prüfe die rumänische Nationalspielerin noch ein Angebot aus Italien, so der Manager. Bergmann wird definitiv nicht bei der Saisonpremiere mit dabei sein.

In Schwerin besiegten die Fischbekerinnen den Liga-Konkurrenten USC Braunschweig zweimal (3:1, 3:0), mußten sich aber in den Gruppenspielen den Roten Raben Vilsbiburg (0:3) sowie Gastgeber Schweriner SC (1:3) geschlagen geben. "Ich habe sehr viel ausprobiert", erläuterte Trainer Helmut von Soosten. Die Ergebnisse seien eher zweitrangig.

Womöglich wird Horst Lüders in den nächsten Tagen noch einmal sehr flexibel sein müssen. Noch sucht Helmut von Soosten eine zweite Zuspielerin. "Es gibt konkrete Kontakte", sagte er. Namen allerdings wollte er nicht verraten.

masch

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Samstag, 01. Oktober 2005

    www.westline.de 

Auswahlteams zu Gast in Münster

Münster. Gleich drei Auswahlmannschaften versammelt der Verbandstrainer des Westdeutschen Volleyballverbandes, Wolfgang Schütz, in der zweiten Ferienwoche in Münster.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Samstag, 01. Oktober 2005

    www.nrz.de 

Heimpremiere für Humann - Düren kommt

VVH hat morgen beim ersten Heimspiel gleich ein Top-Team zu Gast.

Eine Sondergenehmigung für ein Jahr hat der VV Humann erhalten - so lange darf man Erstliga-Volleyball in der Sporthalle Wolfskuhle, die nicht dem gewünschten Standard des Deutschen Volleyball Verbandes entspricht, präsentieren.

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Samstag, 01. Oktober 2005

    www.wz-newsline.de 

Bayer: Ein Auftakt-Krimi mit glücklichem Ende

Die Volleyballer des SV Bayer Wuppertal gewinnen zum Bundesliga-Start mit 3:2 gegen VV Leipzig.

Wuppertal. Spannender hätten es die Bundesliga-Volleyballer des SV Bayer Wuppertal im ersten Meisterschaftsspiel nicht machen können.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Samstag, 01. Oktober 2005

    www.wiesbadener-kurier.de 

Wandlungen am Netz: VCW wirkt aggressiver

3:2 im Testspiel gegen Leverkusen

WIESBADEN Die Wandlungen sind augenscheinlich: Nicht nur die Namen entscheidender Spielerinnen haben sich beim Volleyball-Erstligisten VC Wiesbaden geändert, auch das Auftreten der Mannschaft wirkt im Vergleich zum Vorjahr sehr viel energischer.

 

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