News

 Mittwoch, 12. Oktober 2005 

VfB Friedrichshafen spielt im Wilden Westen
“Hamburg gehört einfach in die 1. Bundesliga”
Ostbek Cowboys freuen sich auf deutschen Meister
VCO Rhein-Neckar: Ungefährdeter Sieg in Freiburg
2006 kein Grand Slam Turnier in Berlin!
Bauvorhaben Multifunktionsraum schreitet voran
Dachau: Richtiger Gegner zum richtigen Zeitpunkt
Cowboys erwarten 2000 Volleyballfans
Oststeinbeker rechnen mit 2000 Zuschauern
Schwerin: Volleyballerinnen gerüstet
Auf Nitsche darf SV Bayer auch heute zählen
Feuer frei für die Cowboys
Köpenicker Rasselbande
Holt der VCM den ersten Satz?
VVH übt sich in Bescheidenheit
MSC hat vier englische Patienten

Oktober 2005

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 12. Oktober 2005

    

VfB Friedrichshafen spielt im Wilden Westen

HAMBURG/ FRIEDRICHSHAFEN - Zum Bundesligaspiel nach Hamburg? Das hat es für den VfB Friedrichshafen schon lange nicht mehr gegeben. Am Mittwoch, 12. Oktober, ist es mal wieder soweit. Die Häfler treten um 20 Uhr beim Oststeinbeker SV in der Sporthalle Wandsbek an.

Drei Aufsteiger in Folge hat der Terminplan dem VfB Friedrichshafen zu Saisonbeginn beschert. Dem Heimspiel-Auftakt gegen den VC Markranstädt folgt jetzt das erste Auswärtsspiel. Dazu heben die Häfler am Mittwochmorgen in den hohen Norden ab. Oder besser gesagt in den Wilden Westen, denn Liga-Neulinge aus der Hamburger Peripherie sind besser bekannt unter dem Namen „Ostbek Cowboys“. Was den VfB dort erwartet, weiß am besten Söhnke Hinz, Trainer der YoungStars und als gebürtiger Hamburger Kenner der dortigen Szene. „Es ist ein Team, das keine herausragenden Einzelspieler hat“, sagt Hinz. „Aber Oststeinbek hat ein kompaktes Team und bringt seine Leistung über seine mannschaftliche Geschlossenheit.“ Das bekam am vergangenen Wochenende bereits die TG Rüsselsheim zu spüren. Die Cowboys lagen zweimal nach Sätzen zurück, glichen aber jedes Mal wieder aus - und entschieden den fünften Satz in der Verlängerung mit 16:14 für sich.

So knapp wird es wohl am Mittwoch nicht zugehen. „Niemand erwartet etwas Anderes als ein glattes 0:3 gegen eines der besten Teams aus Europa“, schreibt die Ahrensburger Zeitung in ihrer Montagsausgabe. Nach der viel versprechenden Vorstellung, die der VfB Friedrichshafen im ersten Spiel gegeben hat, sollte ein Sieg für die Häfler auf jeden Fall machbar sein. „Wir werden den Höhenflug stoppen“, gibt sich Co-Trainer Ulf Quell vor dem Spiel in Hamburg siegesgewiss. Bis auf Elvis Contreras, der sich wegen einer Oberschenkelzerrung beim Training etwas zurückhalten musste, haben alle Häfler Spieler voll trainiert. Wenn's hart auf hart kommt, steht der sprunggewaltige Außenangreifer aber für den Einsatz im Wilden Westen bereit.

Unabhängig vom sportlichen Ausgang, wollen die Gastgeber die Begegnung zu einem richtigen Fest machen. Bereits ab 18 Uhr sorgt eine Live-Band in der 2500 Zuschauer fassenden Sporthalle Wandsbek für Stimmung. Außerdem haben sich mit Okka Rau und Steffi Pohl zwei prominente Wischerinnen angekündigt. Die Weltklasse-Beacherinnen wollen sich mit diesem Einsatz für die Trainingsunterstützung der Ostbek Cowboys während des vergangenen Sommers bedanken.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Mittwoch, 12. Oktober 2005

    

“Hamburg gehört einfach in die 1. Bundesliga”

Der Trainer des VfB Friedrichshafen - und Bundestrainer - im exklusiven Interview mit dem "Aufsteiger", dem Saisonheft des Oststeinbeker SV

Stelian, herzlichen Glückwunsch zur WM-Qualifikation mit der Nationalmannschaft, sogar Europameister Italien wurde besiegt. Kommt jetzt der ersehnte Aufschwung für das deutsche Männer-Volleyball?
Moculescu: Ich vermute es. Ich hoffe es. Die Mannschaft hat die Qualität für die Weltspitze, und es wäre an der Zeit, dass die Öffentlichkeit, vor allem das Fernsehen, das auch bemerkt. Aber wir bewegen uns auf dünnem Eis. Die Dichte an Spielern ist gering, wir brauchen Glück, dass keiner ausfällt, sonst werden wir schnell wieder durchgereicht. Die Teams sind alle eng beieinander.

Freuen Sie sich nach all den Jahren, 12 Meistertiteln, und 15 Pokalsiegen überhaupt auf die neue Saison – oder ist da vor allem Routine?
Nein, nein. Da ist immer Aufregung, das ist immer eine neue Herausforderung. Für die Erfolge von gestern kannst Dir heute nix mehr kaufen.

Wie so oft in den letzten Jahren hat der VfB mehrere Spieler abgeben müssen, darunter den Zuspieler Robert Koch. Reicht es für den neuen VfB wieder zur Endrunde in der Champions League?
Das wird sehr schwer. Wir werden am Limit spielen müssen, aber das müssen wir immer, wenn es gegen die Übermannschaften aus Russland, Frankreich, Italien geht. Im Frühjahr nutzten wir die Gunst der Stunde, da hat alles gepasst. Nach der Saison aber haben wir drei Spieler verloren, darunter Bobby Jalowietzki, unsere Integrationsfigur, das ist der herbste Verlust. So einen musst du eigentlich konservieren bis ans Lebensende. Dafür haben wir einige ganz gute Jungs dazubekommen. Zum Beispiel Ashlei, ein guter, junger Brasilianer, hat eine satte Wumme, seine Aufschläge sind ein echtes Pfund. Dann haben wir ja noch Elvis Contreras, das ist auch ein kleiner Farbtupfer, spektakulär für die Zuschauer. Und einen wie Jochen Schöps musst du lange suchen. Bei dem befürchte ich, dass er bald zu gut ist für uns.

Zu gut?
Na, die Italiener haben ihn schon dick im Notizblock stehen.

Wer kann Friedrichshafen diese Saison in der Bundesliga zusetzen?
Düren ist ganz sicher stärker als letztes Jahr. Wir haben gegen die Truppe für den Sender Premiere ein Trainingsspiel gemacht, das war von denen sehr ordentlich. Und Berlin ist sicher nicht schlechter. Da ist ein neuer Trainer, sind neue Ideen, Michael Warm ist ein Guter. Moers? Wenn der Grozer will, macht der Kleinholz aus jedem Gegner. Wenn er nicht will, kannst die vergessen. Wuppertal kenne ich nicht in der neuen Besetzung. Eltmann ist besser als früher. Bei Unterhaching hängt noch viel an dem Michi Mayer, aber die haben das Volleyball verstanden.

Sie sind ein klarer Verfechter einer verkleinerten Liga. Die vier Aufsteiger in dieser Saison müssen Ihnen ein Graus sein.
Das stimmt schon, ich würde eine Liga bevorzugen, in der jeder jeden schlagen kann. Aber: Das gibt´s in keinem Land, in kaum einem Sport. Und ich will mir noch kein Urteil über die Neulinge erlauben.

Wissen Sie denn, wie die Ostbek Cowboys spielen?
Ich kenne Euch nicht. Überhaupt nicht. Daher will ich mich nicht äußern. Ich habe manches gelesen, manches gehört. Aber solange ich keine Videos gesehen habe, sag ich nix.

Das Team des deutschen Meisters wird auch auf Oststeinbek per Video-Studium eingestimmt?
Selbstverständlich. So professionell bereiten wir uns auch auf ein Spiel beim Aufsteiger vor. Denn so einfach kann man als Spitzenteam nicht über die Kleinen drübermarschieren. Übrigens freue ich mich ganz besonders auf das Match in Hamburg.

Wegen der alten Zeiten?
Hamburg ist die einzige Großstadt neben München, in der ich leben möchte. Und dort habe ich meine erste Meisterschaft als Spielertrainer geholt. 1978 mit dem TSV 1860 München, ausverkaufte Sporthalle in Alsterdorf, gegen den HSV. Es war ein Wahnsinn. Traurig, was im Lauf der Jahre aus der Volleyball-Hochburg Hamburg geworden ist. Das ist mir ein Rätsel, wenn ich ehrlich bin. Umso schöner, dass da wieder ein deutliches Lebenszeichen ist. Hamburg gehört einfach in die 1. Bundesliga.

Interview: Rüdiger Barth

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Mittwoch, 12. Oktober 2005

    

Ostbek Cowboys freuen sich auf deutschen Meister

Er hatte sein markantes süffisantes Lächeln im Gesicht, Trainer Bernd Schlesinger, als er am Montag abend vor seine Mannschaft trat. Mit gezielten Hinweisen, aber auch reichlich Gefrozzel bereitete er die Ostbek Cowboys auf das vor, was sie am Mittwoch abend (20 Uhr) gegen den VfB Friedrichshafen erwarten wird. "Wir wollen lernen", sagte Schlesinger, "und lernen, uns zu wehren. Und das geht am besten, indem wir mutig in dieses Spiel gehen, nicht alles so ernst nehmen." Mehr als eine glatte Niederlage scheint sportlich zwar nicht drin gegen die Übermacht vom Bodensee. Aber genießen, das wollen sie alle dieses Match, die Rückkehr des Männer-Volleyballs in der 1. Bundesliga nach Hamburg.

Mehr als 1500 Zuschauer erwarten besonnene Gemüter in der Wandsbeker Sporthalle, manche Fachleute gar 2000. "Keine Ahnung, wie man da vorher eine Schätzung abgeben soll", sagt OSV-Abteilungschef Jan Schneider, "wir werden die Halle abschließen, wenn keiner mehr reinpasst."

Für viele Beobachter ist das Match ein besonderer Tag, in diesen Tagen kommen manche Erinnerungen hoch an die große Zeit des HSV, die legendäre Saison des 1. VC Hamburg, mit Schlesinger auf der Bank. Der Oststeinbeker SV spielte in jenen Zeiten noch in der Bezirksliga - schon damals nannte man sich Cowboys -, "und die 1. Liga war so weit weg wie der Saturn", sagt Schneider.
Nun also das Heimdebüt gegen Friedrichshafen. Der VfB siegte am ersten Spieltag locker gegen Aufsteiger Markranstädt. Wie werden die Sprungaufschläger zu stoppen sein, der Brasilianer Ashlei etwa oder Nationalspieler Jochen Schöps? "Zu stoppen sind die nicht", sagt Schlesinger, "aber man kann sich vorbereiten. Den Annahmeriegel stärken, etwa. Und wenn wir selbstbewusst auftreten, werden die nicht ganz so locker auf den Ball einhämmern, als wenn wir Unsicherheit zeigen."

Das Training der Cowboys war nach dem spektakulären Auswärtserfolg in Rüsselsheim von bester Laune und großer Erleichterung geprägt. "Alle fiebern jetzt auf dieses Spiel hin", sagt Neuzugang Felix Braun, in Rüsselsheim einer der Besten, "wir wollen allen Zuschauern zeigen, dass Erstligavolleyball einfach in diese Stadt gehört. Wir wollen jeden Punkt feiern, als wäre es der Matchball."
Und OSV-Macher Jan Schneider? "Am meisten würde es mich freuen, wenn uns alle unsere treuen Oststeinbeker Fans nach Wandsbek folgen würden und die Hamburger Volleyball-Freunde uns von Herzen annehmen würden. Dann wird es ein Festtag für unseren Sport."

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 12. Oktober 2005

    

VCO Rhein-Neckar: Ungefährdeter Sieg in Freiburg

Freiburg (ML) - Der VC Olympia Rhein Neckar ist weiter obenauf. Mit einem letztlich kaum gefährdeten, aber dennoch umkämpften 3:0 Sieg (23, 26, 20) beim USC Freiburg Rothaus platzierte sich die Talentschmiede aus dem Heidelberger Olympiastützpunkt auf einem hervorragenden fünften Tabellenplatz in der 2. Bundesliga Süd. Gegen den Tabellenletzten genügte dem deutschen Volleyballnachwuchs ein durchschnittliche Leistung. „Wir haben uns nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert, können aber dennoch zufrieden sein“, analysierte Trainer Dirk Groß. Tatsächlich schienen die hervorragenden Leistungen der letzten Partien und die erste klare Favoritenrolle der Saison die jungen Sportler eher zu hemmen, als zu beflügeln. „Wir haben uns selbst zuviel Druck gemacht“, pflichtete der Trainer bei. So hielt der Heidelberger Nachwuchs die Breisgauer zwei Sätze lang kaum auf Distanz. „Insgesamt hatten wir ähnliche Probleme, wie die Deutsche Nationalmannschaft in den letzten beiden Spielen. Kritische Situationen haben wir als Team einfach unclever gelöst.“

Dennoch überzeugten die Stars von Morgen vor allem mit ihrer technischen Überlegenheit. Die bisher verletzte Lisa Rühl auf der Libero-Position verstärkte den Heidelberger Spielaufbau und Zuspielerin Denise Hanke überzeugte mit überlegten und überlegenen Passvarianten. Der VCO bezwang somit bisher alle schlagbaren Gegner souverän und demonstrierte auch mit dem Pflichtsieg in Freiburg, auf dem richtigen Weg zur 1. Liga Niveau zu sein. Was noch zur großen Freude fehlt, ist ein Erfolg gegen einen „großen Gegner“ der 2. Bundesliga Szene. Am nächsten Samstag beim TSV Allianz Stuttgart bietet sich dafür die Möglichkeit. Zur Vorbereitung wird die holländische Juniorinnen-Nationalmannschaft für eine Woche im Olympiastützpunkt zu Gast sein. Zwischen Mittwoch und Samstag stehen neben den üblichen Trainingseinheiten vier Länderspiele auf dem Programm. Ein wahrlich hartes Programm. „Aber letztlich üben wir ja in erster Linie für internationale Aufgaben, und da ist der Rhythmus eben so“, erklärt der weitsichtige Trainer.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 12. Oktober 2005

    

2006 kein Grand Slam Turnier in Berlin!

Im Sommer 2006 findet in Berlin kein Turnier der FIVB World Tour statt. Aus terminlichen und vermarktungstechnischen Gründen sagte der DVV dem internationalen Volleyball-Verband FIVB für das kommende Jahr ab. Ziel ist es aber, im Jahr 2007 wieder auf die World Tour zurück zu kommen und ein Grand Slam Turnier auszurichten.

"Die Fußball-Weltmeisterschaft läuft parallel zu unserem gewohnten Termin im Juni, da ist es unglaublich schwer, dagegen zu halten. Und wir wollen - wie zuletzt bei der WM - eine Top-Veranstaltung auf die Beine stellen, und das ist 2006 unter den besonderen Umständen kaum möglich", so DVV-Präsident Werner von Moltke.

Seit 1995 gastierten in Berlin ein Mal pro Jahr die weltbesten Beach-Volleyballer. Zunächst waren es nur die Männer (1995 - 1999), dann ein Mal nur die Frauen (2000), dann wieder nur die Männer (2001-2002), ehe seit 2003 ein Grand Slam mit beiden Geschlechtern ausgetragen wurde. Im Jahr 2005 erfolgte die Krönung mit der glanzvollen WM.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Mittwoch, 12. Oktober 2005

    

Bauvorhaben Multifunktionsraum schreitet voran

Der Multifunktionsraum am Volleydome Berg Fidel, der dem USC Münster zukünftig als VIP-Raum dienen soll, nimmt langsam Konturen an. Mit der Fertigstellung wird Ende November gerechnet

Gut Ding will Weile haben – den Wahrheitsgehalt dieser Weisheit musste Karsten Krippner, Geschäftsführer des USC Münster, erfahren. Der neue VIP-Raum des USC Münster wird leider nicht zum ersten Heimspiel am 16. Oktober gegen den Köpenicker SC eröffnet. „Das ehrgeizige Ziel Mitte Oktober war leider nicht einzuhalten“, sagt Krippner. „Jetzt hoffen wir, dass wir den Raum beim Heimspiel gegen Schwerin am 2. Dezember zum ersten Mal nutzen können.“

Beim Bau des Multifunktionsraumes wird der USC von der Stadt Münster unterstützt. Mit der Stadt Münster kooperierte der Klub dabei auf finanzieller Ebene, da sich die Stadt mit einer fixen Summe beteiligt. Diese allein reicht jedoch bei weitem nicht aus. „Mindestens die selbe Summe kommt noch einmal vom USC“, sagte Krippner.

Bei der Umsetzung dieses Projekts wird der Verein zudem von zahlreichen Sponsoren unterstützt. Die Holtkamp GmbH beispielsweise ist für die Stahlkonstruktion und damit quasi das Grundgerüst des neuen Raumes und die Firma Thrien für die Metallsysteme an Dach und Wand zuständig. Zudem übernahm die Firma Jungenblut sämtliche Malerarbeiten. Das Architekturbüro Buckebrede, Pohl und Belha, aus deren Feder bereits die Pläne für das Volleydome stammten, ist ebenfalls eingebunden und trägt dafür Sorge, dass der neue Raum im gleichen Stil entsteht wie auch die Halle.

In der neuen Saison wird zudem der VIP-Bereich neu organisiert. Einerseits wird nun zwischen „Ehrenkarten“ und „Ehrkarten Gold“ unterschieden, andererseits wurde die Anzahl der Plätze für beide Bereiche deutlich aufgestockt. Inhaber der „Ehrenkarte“ werden zukünftig im „Stadtwerke-Block“ hinter dem ersten Schiedsrichter sitzen. Inhabern der „Ehrenkarte Gold“ ist ein Platz im „Beresa-Block“ hinter dem zweiten Schiedsrichter reserviert. Damit erhöhte sich allein die Zahl der Plätze für Inhaber der „Ehrenkarte Gold“ von 88 auf 154. Die „Ehrenkarte Gold“ ist zudem nicht nur den Sponsoren vorbehalten. Ein Saisonticket kann für 900 Euro – das zweite kostet dann 600 Euro - auch käuflich erworben werden. Damit erhält man neben dem Sitzplatz im „Beresa-Block“ auch Zugang zum VIP-Raum.

Der USC Münster bedankt sich bei folgenden Sponsoren für ihre Unterstützung: Firma Holtkamp, Firma Oevermann, Firma Thrien, Firma Annegarn, Firma Herber & Petzel, Firma Feldhaus, Tischlerei Middendorf, Firma Jugendblut, Firma Eugen Büring, Firma G. Möhle, Firma Austermann Architekturbüro Buckebrede, Pohl und Belha

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 12. Oktober 2005

   www.volleyballer.de 

Dachau: Richtiger Gegner zum richtigen Zeitpunkt

Der richtige Gegner zum richtigen Zeitpunkt. Des ASV Dachau schlägt in der 2. Volleyball-Bundesliga Süd den schwach spielenden TSV Bad Saulgau sicher mit 3:0 (25:22, 25:15, 25:17). Die Stadtwälder nutzen dabei die Schwächen ihrer Gäste konsequent aus und weisen nun ein ausgeglichenes Punktekonto in der Tabelle vor.

ASV-Trainer Klaus Dammann war die Bedeutung der Partie klar: „Verlieren wir, dann stehen wir im Tabellenkeller“, analysierte er die Ausgangssituation. Doch sein Team spielte im Vergleich zur Vorwoche gegen Freiburg (1:3) von Beginn an konzentriert auf. Dammann setzte gegen Bad Saulgau auf seine Stammformation. Die gegen Freiburg schwachen Denise Werner (Mittelblock) und Matthias Weber (Außenangriff) bekamen erneut eine Chance. „Gegen Freiburg spielte David Plitt im Mittelangriff eine tolle Partie.

Was er allerdings in der vergangenen Woche im Training gezeigt hat, ließ mich von meinem Gedanken abbringen, ihn von Anfang an spielen zu lassen. Matthias Weber ist noch jung. Er muss lernen, mit diesen Situationen umzugehen. Deshalb hat er wieder von Beginn an gespielt“, erklärte Dammann die Aufstellung. Beide, Werner und Weber, zeigten eine gute Leistung und bedankten sich so für das Vertrauen ihres Trainers.

Positiv wirkte sich auf das Dachauer Spiel das Mitwirken von Kapitän Stefan Pomerenke aus. Gegen Freiburg wurde er schmerzlich vermisst; gegen Bad Saulgau führte er sein Team zum Sieg. Wenn einmal eine Dachauer Annahme nicht optimal zu Spielmacher Christopf Stelzer gespielt wurde, dann konnte dieser sich auf den Routinier in den Reihen der Stadtwälder verlassen. Selbst mit „Not-Zuspielen“ wusste der gebbürtige Berliner Pomerenke etwas anzufangen und erzielte so wichtige Punkte für sein Team. Zudem stabilisierte er sein Team in der Annahme und gab so seinen jungen Teamkameraden Berni Schneider und Matthias Weber den nötigen Rückhalt. Weber wurde dann beim Stande von 12:9 für den ASV im dritten Satz gegen Michael Hänsel ausgewechselt, ein Vorwurf oder gar eine schlechte Leistung war ihm aber nicht zu attestieren. Michael „Hänsi“ Hänsel seinerseits ging gewohnt engagiert zu Werke und drückte dem Dachauer Spiel in der Endphase des dritten Durchgangs durch Trick-Aufschläge, eine sichere Annahme und eine gute Leistung im Angriff seinen Stempel auf.

Die Gäste aus Bad Saulgau hatten ihren Gastgebern vom Stadtwald kaum etwas entgegen zu setzen- sie wurden vom ASV förmlich auseinander genommen. Erst wurden die Bad-Städter durch druckvolle und variantenreiche Aufschläge in Bedrängnis gebracht, dann schlug das starke Blockspiel des ASV zu. Die Gäste wirkten phasenweise hilflos, Beispiel dafür ist der zweite Satz. In der ersten technischen Auszeit führte Bad Saulgau mit 8:4, um dann den Satz mit 15:25 abzugeben. Die Dachauer bedankten sich bei den überforderten Gästen und ließen sich nicht zwei Mal bitten.

Eine blitzsaubere Partie auf Dachauer Seite spielte erneut Diagonalangreifer Klaus Thummert. Das 20- jährige Dachauer Eigengewächs zeigt von Beginn der Saison an eine sehr gute Leistung nach der anderen.

Die Stadtwälder werden sich etwas einfallen lassen müssen, wenn Thummert demnächst sein Studium in Landshut beginnt und nicht mehr regelmäßig mit seinen Teamkameraden trainieren kann.

Der ASV kann nun mit 4:4 Punkten beruhigt an die kommenden, schwierigen Aufgaben herangehen. Am kommenden Wochenende müssen die Stadtwälder beim Titelfavoriten vom 1. VC Sonneberg 04 antreten, nur eine Woche später muss der ASV beim heimstarken GSVE Delitzsch seine Visitenkarte abgeben.

Bruno Haelke

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 12. Oktober 2005

   www.abendblatt.de 

Cowboys erwarten 2000 Volleyballfans

HAMBURG - Eine Sportart feiert sich selbst: "Die Halle wird richtig voll", ist sich Rüdiger Barth sicher, der Manager der Volleyballer des Oststeinbeker SV, die heute (20 Uhr, Sporthalle Rüterstraße) gegen Meister VfB Friedrichshafen ihre Heimpremiere haben. Unvorstellbar erscheint es ihm nicht, daß nach elf Jahren Pause des Männer-Erstligavolleyballs in Hamburg gut 2000 Zuschauer mit dabei sind.

"Natürlich ist das für uns auch ein Test, wie hoch das Zuschauerpotential einzuschätzen ist", sagt der Oststeinbeker Volleyball-Chef Jan Schneider. Sollten sich die Erwartungen in Ansätzen erfüllen, dürfte dies für die weitere Entwicklung des Erstliga-Projekts zusätzlichen Schwung bedeuten.

Daß zudem 2000 verkaufte Tickets gut 12 000 Euro in die Kasse des Aufsteigers spülen würden, ist nicht nur ein Nebenaspekt. Bei einem Gesamtetat von 60 000 Euro haben die Verantwortlichen im Schnitt der elf Heimspiele gerade einmal mit einem Gesamtbesuch von 3300 Fans kalkuliert. Was darüber hinausgeht, kann in die weitere Entwicklung von Mannschaft und Strukturen gesteckt werden.

Im Vordergrund steht aber das Volleyball-Fest. Zu den Zutaten gehören die Rockband The Untouchable, die ab 18 Uhr spielt, der kleine Sektempfang für Helfer und VIP-Gäste im eigens improvisierten "Ostbek-Saloon" und die Beachvolleyball-Stars Okka Rau und Stephanie Pohl (beide HSV), die den vergossenen Schweiß aufwischen wollen, um so ihre Unterstützung zu demonstrieren.

Auch Stelian Moculescu, in Personalunion Friedsrichshafen- und Bundestrainer, findet, daß "Hamburg einfach in die Bundesliga gehört". Sportlich wäre alles andere als eine 0:3-Niederlage des Neulings eine Sensation. Zu groß ist der Leistungsabstand zwischen den "Ostbek Cowboys" und dem Multikulti-Schmetterteam aus der Bodenseestadt.

masch

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Mittwoch, 12. Oktober 2005

   www.abendblatt.de 

Oststeinbeker rechnen mit 2000 Zuschauern

OSTSTEINBEK - Viel Zeit, den Auftaktsieg in der Ersten Bundesliga zu genießen, blieb den Volleyball-Männern des Oststeinbeker SV nicht. Am Montag ließ Trainer Bernd Schlesinger seine Spieler zu Beginn des Trainings 20 Minuten lang Fußball spielen, wie er es nach dem 3:2 bei Mitaufsteiger TG Rüsselsheim versprochen hatte. Doch am Ende ließ er sie doch wieder kraftraubend Kästen im Schlußsprung überwinden. Teil der Vorbereitung auf das erste Heimspiel heute (20 Uhr, Sporthalle Wandsbek, Rüterstraße) gegen Meister VfB Friedrichshafen.

"Wir können eigentlich völlig entspannt in diese Partie gehen und Spaß haben", sagte Außenangreifer Björn Domroese. Alles andere als eine 0:3-Niederlage gegen den hohen Favoriten wäre eine sportliche Sensation. Das weiß jeder der Beteiligten.

So geht es auch mehr darum, die Rückkehr des deutschen Elite-Volleyballs im Hamburger Raum nach mehr als elf Jahren Pause zu feiern. "Wir werden dauernd auf das Spiel gegen Friedrichshafen angesprochen", so Schlesinger. Sogar Freunde aus Köln wollen kommen. Das Volleyball-Fieber scheint trotz des zeitgleich in der AOL-Arena geplanten Fußball-Länderspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen China zu lodern. Bis zu 2000 Zuschauer weden erwartet.

Für die Oststeinbeker Fans gibt es sogar einen extra vom HVV angemieteten, kostenlosen Shuttle-Bus, der vom Rathaus jeweils um 18 und 18.45 Uhr zur Halle abfährt. Eine halbe Stunde nach Spielschluß fährt der Bus erstmals zurück. "Diesen Service sind wir unseren Anhängern schuldig", sagte Manager Rüdiger Barth.

Zwei Stunden vor dem Anpfiff wird die Rockband The Untouchables den Zuschauern einheizen. Später gibt es für Unterstützter und VIP-Karten-Besitzer einen kleinen Sektempfang. Helfen werden auch die Beachvolleyball-Stars Okka Rau und Stephanie Pohl. Die Olympia-Fünften von Athen werden sich als Wischerinnen betätigen.

masch

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Mittwoch, 12. Oktober 2005

   www.svz.de 

Schwerin: Volleyballerinnen gerüstet

Bundesliga-Start am Sonnabend in Leverkusen / Um Platz eins bis drei mitspielen

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Mittwoch, 12. Oktober 2005

   www.wz-newsline.de 

Auf Nitsche darf SV Bayer auch heute zählen

Der reaktivierte Mittelblocker des Volleyball-Bundesligisten steht heute im Heimspiel gegen Moers (19.30 Uhr) wieder am Netz. Es bleibt ein Comeback auf Zeit.

 

 

Deutschland - Die Welt

 Mittwoch, 12. Oktober 2005

   www.welt.de 

Feuer frei für die Cowboys

Nach dem Auftaktsieg in Rüsselsheim steht Oststeinbeks Volleyballern heute die erste Party ins Haus

Daß sich die Volleyballer aus Oststeinbek in der Ersten Bundesliga nicht in der Rolle des Punktelieferanten verstehen, haben sie bereits in der ersten Partie am vergangenen Sonnabend nachdrücklich unter Beweis gestellt.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Mittwoch, 12. Oktober 2005

   www.westline.de 

Köpenicker Rasselbande

Münster. Lehrjahre sind bekanntlich keine Herrenjahre. So wundert es nicht, dass Michael Lehmann, Trainer des Aufsteigers Köpenicker SC, die Ziele für die erste Saison im Bundesliga-Oberhaus bewusst niedrig ansetzt.

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Mittwoch, 12. Oktober 2005

   www.lvz-online.de 

Holt der VCM den ersten Satz?

"Jeder Satz hilft", sagt Markranstädts Volleyball-Manager Michael Nickeleit: "Ich denke heute noch mit Schmerzen an unseren Bundesliga-Abstieg, als am Saisonende vier Sätze fehlten." 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Mittwoch, 12. Oktober 2005

   www.nrz.de 

VVH übt sich in Bescheidenheit

Erstligist bekommt es bei seiner Heimpremiere heute mit dem Deutschen Vizemeister evivo Düren zu tun.

Knüppeldick kommt es für die Volleyballer des VV Humann zu Beginn der neuen Saison.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Mittwoch, 12. Oktober 2005

   www.nrz.de 

MSC hat vier englische Patienten

Grozer, Stankovic, Gies und Gutierrez mit Problemen. Arbutina ist aber für Wuppertal-Partie optimistisch.

Mit einem Zittersieg startete der Volleyball-Bundesligist Moerser SC in die neue Saison - ebenso Bayer Wuppertal, der heutige Gegner am zweiten Spieltag (19.30 Uhr).

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel