News

 Donnerstag, 13. Oktober 2005 

Smash Award 2005 für Bernd Schlesinger
Alemannia: Samstags Liga, sonntags Pokal!
USC auf Entdeckungstour durch Münster
Peking 2008 ist das große Ziel
Häfler siegen souverän
SCC kämpft sich zum ersten Auswärtssieg
Spandau dreimal erfolgreich
Wuppertal gewinnt 3:0 gegen Moers
Cowboys 0:3 gegen Friedrichshafen
Braunschweig: Mit Moral und ganz viel Potenzial
VC Olympia will Signal setzen
Essen: Die Überraschung blieb aus
0:3! "Adler" blieben ziemlich flügellahm

Oktober 2005

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Deutschland - Smash-News

 Donnerstag, 13. Oktober 2005

    

Smash Award 2005 für Bernd Schlesinger

Für besondere Verdienste um den Hamburger Volleyball

Im siebten Jahr verleiht Hamburgs Volleyball -Magazin "Smash Online" einen Ehrenpreis. Der "Smash Award für besondere Verdienste um den Hamburger Volleyball" wird als ehrendes Dankeschön an eine Person des Hamburger Volleyballgeschehens verliehen. 

Preisträger 2005 ist der Volleyballtrainer Bernd Schlesinger (46). Der Smash Award wurde am Mittwoch, dem 12. Oktober im Rahmen des ersten Heimspiels des Oststeinbeker SV in der 1. Bundesliga der Männer gegen den amtierenden Deutschen Meister VfB Friedrichshafen an den Trainer übergeben.

Aus der Rede des Smash-Herausgebers Peter Neese:

"Der diesjährige Preisträger steht seit vielen Jahren für erfolgreichen Volleyball in Hamburg und ganz Deutschland und insbesondere für engagierte Talentförderung. Wohl gut 2/3 der aktuellen männlichen Nationalspieler sind im Volleyball-Internat Frankfurt durch seine Schule gegangen.

Und wo sollte ich ihm den Preis übergeben, wenn nicht hier in seinem quasi zweiten Zuhause, der Sporthalle Wandsbek, wo er vor 11 Jahren beim letzten Hamburger Heimspiel in der Männer-Bundesliga am Spielfeldrand stand und wo er heute mit dem Oststeinbeker SV wieder steht!"

Zur Person Bernd Schlesinger

Der absolute Volleyball-Fachmann Schlesinger ist in Hamburg untrennbar mit der legendären Saison 93/94 des VC Hamburg verbunden. Doch schon 1991 führte er die Frauen des TV Fischbek in die Zweite Bundesliga und wurde 1992 mit den Männern des 1. VC Hamburg deutscher Pokalsieger.

Nach dem darauf folgenden einjährigen Gastspiel beim 1. SC Norderstedt avancierte Schlesinger 1995 zum Sportlichen Leiter des Volleyball-Internats Hoechst und leistete Aufbauarbeit aller ersten Ranges. Sein Traum war es, "irgendwann mit den Junioren mal eine Medaille zu gewinnen". Im März 99 war es soweit: sensationell holten Schlesingers Jungs EM-Silber in Polen und sorgten für die beste DVV-Platzierung der letzten Jahre ... !

Seit 2001 ist Schlesinger auch beim Beach-Volleyball aktiv: die von ihm gecoachten Teams Okka Rau und Steffi Pohl sowie Andreas Scheuerpflug und Christoph Dieckmann erreichten bei den Olympischen Spielen in Athen 2004 jeweils hervorragende 5. Plätze.

Als Trainer des Oststeinbeker SV ist ihm sein jüngster Coup gelungen: der Aufstieg in die 1. Bundesliga! Und so wird Bernd Schlesinger wieder am Spielfeldrand in der Sporthalle Hamburg stehen und sein Team nach vorne puschen, so wie vor mehr als einem Jahrzehnt schon beim VC Hamburg!

Smash Award: Die Preisträger

2005 Bernd Schlesinger Trainer
2004 Oliver Camp Initiator "YoungBeach"
2003 Helmut von Soosten Trainer Jugendleistungsförderung
2002 Gerd Griem Geschäftsführer Hamburger Volleyball-Verband
2001 Dennis Wenzel Webmaster (in memoriam)
2000 Axel Hager Beach-Volleyballer
1999 Petra Kerl Jugendtrainerin

 

Deutschland - Alemannia Aachzen-News

 Donnerstag, 13. Oktober 2005

    

Alemannia: Samstags Liga, sonntags Pokal!

Zwei Spiele am Wochenende im Norden

Nach der Auftaktniederlage und den dann zwei Siegen in Folge (jetzt Tabellenplatz 5 mit 4:2 Punkten) geht es am kommenden Samstag zum Aufsteiger aus Bremen (Tabellenplatz 9 und 2:4 Punkte). Dadurch erklärt sich für Alemannias Team von selbst, dass man diesen Gegner schlagen muss, wenn man wirklich unter die ersten fünf der Liga möchte. Natürlich darf man die Aufsteigerinnen aus der Hansestadt nicht unterschätzen, die am ersten Spieltag die Zweitvertretung USC Münsters knapp mit 3:2 besiegen konnte und danach zwei klare 0:3-Niederlagen gegen WiWa Hamburg und TSV Spandau kassierten. Bei beiden Niederlagen waren die Bremerinnen (Altersschnitt 25,5 Jahre) nach eigenen Angaben nicht clever genug bzw. die jeweiligen Gegner  eine Spur erfahrener als sie selbst. Bremens Trainer Otto Schlake setzt so ganz allmählich seine Spielerinnen unter Druck. Zitat von ihm aus der Bremer Presse: "Im nächsten Spiel gegen Alemannia Aachen haben wir noch mal die Gelegenheit, locker aufzuspielen. Im fünften, sechsten und siebten Spiel müssen wir dann aber langsam die Punkte einfahren!" Alemannias Trainer Luc Humblet hat diese Sorgen nicht und sieht sein Team im Moment im absoluten Aufwärtstrend: „Vor allem Block und Abwehr stabilisieren sich zur Zeit und wir haben gegen Parchim einen großen Schritt nach vorne gemacht.“ Man wird sehen, wie Alemannias Spielerinnen nach den zwei Events zu Hause mit „Hexenkessel-Atmosphäre“ wieder mit dem Alltag auswärts klar kommen. Noch mal Trainer Humblet: „Wenn wir wirklich weiter oben platziert sein wollen, müssen wir auch auswärts sehr gute Leistungen zeigen.“ Direkt nach der Partie geht es abends wieder etwas weiter südlich nach Detmold, wo dann für die sonntägliche Pokal-Begegnung übernachtet wird.

Volleyball WVV-Pokal-Viertelfinale

Im letzten Jahr konnte Alemannia Aachen diesen WVV-Pokal gegen USC Münster II im Finale erstmals gewinnen und steht somit als Titelverteidiger etwas in der Pflicht, zumindest Halb-, wenn nicht wieder das Finale zu erreichen. Auf jeden Fall sollte es beim Spiel gegen den Regionalligisten aus Detmold den Klassenunterschied zu sehen geben, auch, wenn am Vortag in Bremen in der Meisterschaft gespielt wurde. Trainer Luc Humblet hat den kompletten Kader an Bord, so dass aus dem Vollen geschöpft werden kann. Sollten die Aachenerinnen gewinnen, gibt es direkt eine Woche später ein Novum in Aachen zu sehen: am kommenden Sonntag, dem 23. Oktober spielt Alemannia Aachen um 15.00 Uhr in der Bergischen Gasse gegen VC Essen-Borbeck um Zweitligapunkte. Im Anschluß (ca. 17.30 Uhr) würde dann an gleicher Stelle gegen die Warendorfer SU (Zweitligist, der im Viertelfinale Essen-Borbeck geschlagen hat) das Halbfinale des WVV-Pokals gespielt. Doch – wie so oft im Leben: vor dem zweiten Schritt den ersten machen, also am Sonntag in Detmold das Viertelfinale erst mal gewinnen.

André Schnitker

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Donnerstag, 13. Oktober 2005

    

USC auf Entdeckungstour durch Münster

Bei einem Bummel durch die Münsteraner Innenstadt lernten die Volleyballerinnen vom USC Münster am Mittwoch so manches Neue kennen. „Das hat Spaß gemacht“, fand Caroline Wensink. „Jetzt weiß ich wieder ein bisschen mehr über Münster.“

Das war eine Stadttour der besonderer Art, die die Volleyballerinnen vom USC Münster exakt fünf Tage vor dem ersten Bundesligaspiel am Sonntag (16. Oktober, 15.30 Uhr) gegen den Köpenicker SC erlebten. Geleitet von Stadtführerin Gerlinde Lücke marschierte das Team knapp zwei Stunden durch die Münsteraner Innenstadt und lernte dabei so manches über Stadt und Leute dazu. „Ein schöne Abwechslung“, fand Anika Brinkmann, eine von sechs neuen Spielerinnen beim USC. Aber auch Caroline Wensink war vom dem charmant und witzig arrangierten Stadtbummel angetan: „Das hat Spaß gemacht. Und jetzt weiß ich wieder ein bisschen mehr über Münster.“

Erste Station: Rathaus und Friedenssaal. Und zugleich eine gute Gelegenheit für einen Exkurs über die Stadtgeschichte – beispielsweise das Zustandekommen des Westfälischen Friedens im Jahr 1648 sowie zahlreiche andere Friedensverträge. „Wirklich interessant“, so Caroline Wensink. „Ich wusste ja gar nicht, wieviel holländische Geschichte in Münster steckt.“

Weiter ging es auf den Markt, der bei so mancher Spielerin für große Augen sorgte. Aber nicht nur der vielen Stände wegen, sondern auch aufgrund der vielen jungen Leute. „Die Stadt ist super“, so Johanna Barg, die ebenfalls in diesem Sommer zum USC wechselte. „Hier gibt es irgendwie gar nicht so viele ältere Leute wie Hamburg. Das Flair gefällt mir.“ Durch die engen Marktgassen schlängelte sich der USC-Tross weiter zur nächsten Station, dem Paulus-Dom mitsamt seiner astronomischen Uhr, und anschließend wieder zurück bis zur Lambertikirche, an der noch heute die drei Originalkäfige der 1536 hingerichteten und danach zur Schau gestellten Wiedertäufer hängen. „Münster hat den Beinamen K-und-K-Stadt“, erklärte Gerlinde Lücke dann schmunzelnd. „Die K´s stehen für Kneipen und Kirchen.“

Und, weil es in Münster so viele Kirchen gibt, folgte zum Abschluss mit einem Blick in die Überwasserkirche noch Nummer drei. Hier stutzte Anika Brinkmann. „In zwei von den drei Kirchen heute gab es keine Becken mit Weihwasser“, staunte sie und erzählte: „Als Katholikin muss ich mich eigentlich vor dem Betreten einer Kirche immer erst mit etwas Weihwasser bekreuzigen. Da habe ich mich dann schon gefragt: Darf ich hier überhaupt rein oder nicht?“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 13. Oktober 2005

    

Peking 2008 ist das große Ziel

Qualifikationsturniere in Deutschland?

Der Fahrplan mit all seinen Möglichkeiten und Problemen auf dem Weg nach Peking 2008 wurde am Montag und Dienstag auf den Sitzungen des sogenannten "Leitungsstab Spitzensport" der Männer und Frauen besprochen. Teilnehmer waren sowohl bei den Frauen als auch den Männern alle Bundestrainer, Vertreter der Bundesliga sowie des DVV-Präsidiums mit DVV-Präsident Werner von Moltke an der Spitze.

Für den Männerbereich wird in 2006 die Ausrichtung einer EM-Qualifikation angestrebt. Für 2007 sollen die Eventualitäten einer Weltliga-Rückkehr ausgelotet werden. Bei der WM in Japan 2006 ist das Ziel von Bundestrainer Stelian Moculescu und seinen Spielern, im 24-er Teilnehmerfeld einen Platz unter den besten elf Teams zu erreichen, um in der Sportförderung eine Stufe hoch zu klettern (von drei auf zwei).

Frauen-Bundestrainer Hee Wan Lee musste sich zunächst mit der Kritik der Liga auseinandersetzen, dass die Kommunikation und Außendarstellung zuletzt nicht gut war. Dies gelte es abzustellen, um wieder Vertrauen untereinander aufzubauen, so der Tenor der Liga. Zudem soll Lee wieder verstärkt in die Vereine gehen, um mit den Vereinstrainern gemeinsam an der Ausbildung einzelner Spielerinnen zu arbeiten. Hierzu wird der Bundestrainer kurzfristig Termine mit den Vereinen abstimmen. Der Anfang ist vom 28.-30. November geplant, wenn er sich verstärkt um die DVV-Zuspielerinnen kümmert. Wie bei den Männern strebt der DVV die Ausrichtung eines EM-Qualifikationsturniers 2006 an. Zudem wird der Versuch unternommen, die Grand Prix Qualifikation 2006 nach Deutschland zu holen, um 2007 wieder am Grand Prix teilzunehmen. Bei der WM in Japan ist die Zielvorgabe Platz 1-9, um eine Stufe in der Förderung höher eingestuft zu werden (von zwei auf eins).

Um die Chancen auf eine Teilnahme 2008 an den Olympischen Spielen in Peking zu steigern, will sich der DVV zudem um die Ausrichtung eines Olympia-Qualifikationsturniers bewerben. Zu diesem Zeitpunkt ist jedoch nicht klar, ob dies für die Frauen oder für die Männer gelingen kann.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Donnerstag, 13. Oktober 2005

    

Häfler siegen souverän

HAMBURG - Mit einem 3:0-Erfolg endet auch das zweite Saisonspiel für den VfB Friedrichshafen. Beim Aufsteiger Oststeinbeker SV in Hamburg ließen die Häfler mit 25:14, 25:15, 25:19 in den Sätzen keinen Zweifel an ihrer Favoritenstellung aufkommen.
Von Anfang an agierte der VfB hoch konzentriert, auch wenn die 1800 Zuschauer mit einem Höllenspektakel versuchten, die Gäste aus dem Konzept zu bringen. Die Stimmung in der Wandsbeker Sporthalle brachte die Häfler allerdings nicht aus der Ruhe, sondern spornte sie eher an. Schließlich erinnerte die Atmosphäre an die Champions-League in der ARENA Friedrichshafen, wo am 20. Oktober das erste Spiel der Königsklasse gegen Dinamo Moskau ansteht.

Mit Simon Tischer, Elvis Contreras, Svetozar Ivanov, Jochen Schöps, Ashlei Nemer, Joao Jose und Alexis Valido in der Stammformation waren die Gäste vom Bodensee in allen Belangen überlegen. Zuspieler Simon Tischer verstand es immer wieder mit seinen schnellen Bällen die Außenangreifer Nemer und Contreras erfolgreich in Szene zu setzen und die Mittelblocker mit einem schnellen 1. Tempo zu bedienen. Zu schnell für die „Ostbek Cowboys“ in ihrem zweiten Bundesligaspiel.

Ein klares 3:0 - da gab es für den Trainer nichts zu kritisieren. Stelian Moculescu: „Ich war sehr zufrieden mit der Vorstellung meiner Mannschaft, sie hat sich sehr stabil präsentiert.“ Begeistert war er von der Stimmung in der Halle: „Die war wirklich sensationell.“

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Donnerstag, 13. Oktober 2005

    

SCC kämpft sich zum ersten Auswärtssieg

Mit 3:0 gewann der SC Charlottenburg am Mittwoch Abend sein erstes Auswärtsspiel der noch jungen Bundesligasaison bei Aufsteiger VC Markranstädt. Doch die blanken Zahlen täuschen – erst ein Blick auf die Satzresultate (25:23, 25:22, 26:24) verrät, wie eng die Partie letztendlich wirklich war …

Im Vergleich zum Saisonauftakt gegen Humann Essen wies die SCC-Anfangsformation nur eine Veränderung auf, indem Dirk Westphal für Sebastian Prüsener auf die Außenposition rückte. Die Berliner entwickelten von Beginn an viel Druck, gingen deutlich in Führung und alles schien seinen erwarteten Lauf zu nehmen. Doch die Gastgeber hielten dagegen und mit der unbeschwerten Spielweise eines Aufsteigers brachten die Schützlinge von Trainer Michael Mücke den Favoriten aus der Hauptstadt immer mehr in Bedrängnis. Auf diese Weise entwickelte sich ein spannender und ausgeglichener Satz, den der SCC am Ende knapp mit 25:23 für sich entscheiden konnte.

Und auch im zweiten Durchgang überzeugten die Charlottenburger nur phasenweise. Wieder wurde eine deutliche Führung durch eine Mischung aus Unkonzentriertheit und Experimentierfreudigkeit verspielt. Erst zum Satzende konnten sich die Männer um Kapitän Jaroslav Skach wieder steigern und auf 25:22 absetzen.

Wer nun glaubte, dass damit der Kampfgeist der Markranstädter gebrochen sei, musste sich eines Besseren belehren lassen. Von 420 Zuschauern lautstark unterstützt, ergriffen die Gastgeber im dritten Satz sofort die Initiative und erarbeiteten sich über 8:4 und 13:7 bis zum 16:10 einen komfortablen Vorsprung. Doch spätestens jetzt erwachte auch bei den Berlinern, bei denen inzwischen Marcus Böhme für Felix Fischer im Mittelblock agierte, der Siegeswille. Mit einer enormen Energieleistung kämpften sie sich Punkt für Punkt heran, konnten bei 23:23 erstmals ausgleichen und am Ende glücklich mit 26:24 triumphieren.

Entsprechend zwiespältig fiel das Fazit von SCC-Coach Michael Warm aus: „Unsere Leistung war glanzlos aber letztendlich ausreichend, um das Match für uns zu entscheiden. Ein besonderes Lob hat sich heute Marco Liefke verdient, der uns im dritten Satz mit seinen beherzten Aktionen zurück auf die Siegerstraße gebracht hat. Die Abstimmung im Team funktioniert zunehmend besser - wir sind auf dem richtigen Weg.“

 

 

Deutschland - DVL-News

 Donnerstag, 13. Oktober 2005

    www.volleyball-bundesliga.de 

Spandau dreimal erfolgreich

Gleich drei Gastmannschaften der beiden TSV Spandau 1860-Bundesligateams mussten am vergangenen Wochenende mit leeren Händen die Heimreise antreten. Die Damen besiegten zwei ihrer insgesamt 11 Bundesligagegner, am Samstag den Aufsteiger BTS Neustadt-Bremen und am Sonntag sogar den Erstligaabsteiger SCU Emlichheim, die Herren sorgten direkt im Anschluss gegen den USC Braunschweig bereits für den zweiten Favoritensturz in ihrer ersten Bundesligasaison.

Das 3:0 der Damen am Samstag dauerte lediglich 64 Minuten. Nach dem gewonnenen ersten Satz drohte jedoch beim Rückstand von 19:23 ein Satzverlust, der vor allem auf die starke Feldverteidigung der Bremerinnen zurückzuführen gewesen wäre. Durch eine konsequente Aufschlag-Block-Taktik der Spandauerinnen konnte jedoch Punkt für Punkt bis zum umjubelten 25:23-Satzgewinn erkämpft werden. Dieser Rückschlag steckte den Hansestädterinnen anscheinend auch zu Beginn des dritten Satzes noch in den Knochen, da die Berlinerinnen von Beginn an einen komfortablen Punktevorsprung herausarbeiten und bis zum 25:18-Satzerfolg und damit verdienten 3:0-Spielgewinn halten konnten.

Nach dieser souveränen Vorstellung durfte man erst recht auf die tags darauf ausgetragene Doppelveranstaltung des Damen- und Herrenbundesligateams des TSV Spandau gespannt sein. Gegen die stark verjüngten Emlichheimerinnen fand ein im Vergleich zum Vortag fast spiegelbildlicher Spielverlauf statt. Dem überraschend klaren 25:14-Satzgewinn des Teams von Jürgen Schier zu Beginn der Partie folgten zwei hart umkämpfte Sätze, im Verlaufe derer die Berliner Zuschauer (incl. des bereits anwesenden Herrenteams) immer wieder mithalfen, Punkterückstände zu egalisieren. Sowohl Satz 2 als auch Satz 3 gingen schließlich mit knappem Vorsprung (25:22 und 26:24), aber völlig verdient an die TSV-Damen, die sich durch den Doppelerfolg dieses Wochenendes die Tabellenführung in der zweithöchsten deutschen Spielklasse erkämpft haben.

Keine 60 Minuten später ging es für die TSV-Herren darum, sich mit einem Sieg gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn USC Braunschweig im nicht abstiegsgefährdeten Mittelfeld der 2.Bundesliga zu etablieren. Von besonderer Brisanz dürfte dieses Spiel in den Augen der Gäste aus Niedersachsen gewesen sein, da diese bereits in der Vorsaison durch eine Niederlage in eigener Halle den Weg für die Spandauer in das Achtelfinale des DVV-Pokals frei machen mussten. Die rund 140 anwesenden Zuschauer freuten sich umso mehr, dass auch in dieser Saison der erste Satz deutlich mit 25:18 an die Hausherren ging. Im 2.Satz durften die Fans jedoch ihren Augen nicht getraut haben, als die TSVler die Überlegenheit der Anfangsphase nicht aufrechterhalten konnten und trotz mehrerer taktischer Maßnahmen einen 12:25-Satzverlust hinnehmen mussten. 

In dieser schwierigen Situation zahlte sich jedoch die Homogenität der Mannschaft von Gerald Kanig aus, in der vor allem die Ergänzungsspieler den Spielverlauf durch zahlreiche positive Aktionen wieder offen gestalten konnten. Zusammen mit den Zuschauern (incl. der noch vollständig anwesenden Damenmannschaft) feuerte Kapitän Gregor Steinke und vor allem der mittlerweile eingewechselte Volker Braun die Gastgeber spielerisch und verbal permanent an, so dass der wichtige 3.Satz knapp mit 25:22 gewonnen werden konnte. Ähnlich wie im Spiel der TSV-Damen gegen Neustadt-Bremen schien nach diesem Kraftakt der Widerstand des Gastes gebrochen. Mit 25:19 konnte nunmehr auch der 4.Satz und damit der fünfte Tabellenplatz nach einer insgesamt 86-minütigen Spielzeit bejubelt werden.In diesem Zusammenhang nochmals vielen Dank an alle helfenden, d.h. schreibenden, rollenden, spendenden und natürlich klatschenden Hände!

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Donnerstag, 13. Oktober 2005

    www.volleyballer.de 

Wuppertal gewinnt 3:0 gegen Moers

Am heutigen Spieltag hat der SV Bayer Wuppertal den Gast aus Moers mit 3:0 (26:24; 25:20; 25:16) aus der Halle gefegt. Im ersten Satz konnte der Moerser SC noch mithalten und brachte Wuppertal in Bedrängnis. Aber am Ende machten die Gastgeber den Satz mit 26:24 zu. In den folgenden Sätzen konnten das Moerser Team nicht mehr mithalten und Bayer Wuppertal zog schnell davon.

Vorallem durch die schlechte Annahme konnten die Moerser keinen Angriff auf dem Wuppertaler Boden versenken. Für Wuppertal war dies ein wichtiger Test für das am Sonntag angesetzte Spiel gegen den TSV Unterhaching (Anpfiff 15:30 Uhr).

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 13. Oktober 2005

    www.abendblatt.de 

Cowboys 0:3 gegen Friedrichshafen

HAMBURG - Trainer Bernd Schlesinger hatte extra den feinen Zwirn herausgeholt, saß bei der Heimpremiere seines Oststeinbeker SV gegen Meister Friedrichshafen in Anzug und gelber Krawatte mit aufgedruckten, schmetternden Volleyballern auf seiner Bank. "Bei solch einem Anlaß muß man sich doch herausputzen", sagte der 46jährige und wies mit einer Handbewegung auf die 1800 Zuschauer in der Sporthalle Rüterstraße. Nach elf Jahren verdiente die Arena wieder das Attribut "Volleyball-Mekka" - auch wenn es erwartungsgemäß ein 0:3 (14:25, 15:25, 19:25) gab. Noch vor dem ersten Aufschlag schwappte die erste La-ola-Welle durch die Ränge.

Als das Licht ausging und die "Ostbek Cowboys" zum Scheinwerferlicht mit ihren traditionellen Westernhüten einliefen, rasselten und jubelten die Fans. Helmut von Soosten, Coach der Erstliga-Frauen des TV Fischbek, hatte sein Training vorvergelegt, um mit seinem Team zum ersten Aufschlag Platz nehmen zu können. Und wie versprochen hatten die Beachvolleyball-Queens Okka Rau und Stephanie Pohl mit dem Wischbesen an der Seitenlinie Aufstellung genommen.

Die Spieler mühten sich dann redlich, doch zumindest im ersten Satz war die Nervosität nicht zu übersehen. Allein 13 Fehler waren auch für einen Aufsteiger eine zu hohe Quote. Doch mit der Zeit fing sich das Team. Den dritten Durchgang konnten Schlesingers Männer sogar lange offen gestalten. Erst als der starke Brasilianer Ashiel Nemer beim 15:17 an den Aufschlag kam, zog der Meister auf 15:20 davon. "Bei dieser Stimmung und so einem tollen Publikum muß man aufpassen und keinen Fehler machen. Da ist sonst ganz schnell ein Satz weg", zeigte sich Friedrichshafens Trainer Stelian Moculescu durchaus beeindruckt. Er ließ deshalb auch seine stärkste Sechs auf dem Feld. Moculescu: "Von der Atmosphäre her war das ein sehr guter Test für die Champions League."

Die Oststeinbeker freuten sich ihrerseits über jeden Punktgewinn. So Mittelblocker Felix Braun, als er im dritten Durchgang einen Schmetterball im Dreimeterraum des VfB unterbrachte. Da holte der Neuzugang die Säge raus. "Man muß jeden Punkt feiern", so Diagonalangreifer Martin Hofmann. "Mit der Leistung meiner Mannschaft kann ich zufrieden sein", befand Schlesinger.

Die Oststeinbeker mußten auf den Einsatz ihres zweiten Zuspielers Stefan Haarmeyer verzichten. Im Training hatte er sich bei einem Blockversuch eine Daumenverletzung zugezogen. Er muß jetzt operiert werden und fällt für mindestens sechs Wochen aus.

Ergebnisse vom 2. Bundesliga-Spieltag: Markranstädt - SCC Berlin 0:3, Wuppertal - Moers 3:0, Essen - Düren 0:3, Eltmann - Leipzig 3:0.

masch

 

 

Deutschland - Newsclick.de

 Donnerstag, 13. Oktober 2005

    www.newsclick.de 

Braunschweig: Mit Moral und ganz viel Potenzial

Mit dem Abstieg will der USC gar nichts zu tun haben – Die Play-offs wären ein super Erfolg

Manchmal fehlt noch der Killerinstinkt, doch im Laufe der Volleyball-Bundesliga-Saison soll das junge Team des USC Braunschweig auch den entwickeln.

 

 

Deutschland - Sächsische Zeitung

 Donnerstag, 13. Oktober 2005

    www.sz-online.de 

VC Olympia will Signal setzen

VC Olympia Dresden
Wenn an diesem Sonnabend die DSC-Volleyballerinnen gegen Braunschweig in die neue Erstliga-Saison starten, wollen die Talente des VC Olympia Dresden den „großen Kolleginnen“ einen guten Auftakt verschaffen.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Donnerstag, 13. Oktober 2005

    www.nrz.de 

Essen: Die Überraschung blieb aus

450 Zuschauer sahen zur Heimpremiere des VV Humann die erwartete Niederlage gegen Favorit Düren.

Die große Überraschung blieb erwartungsgemäß aus. Volleyball-Erstliga-Aufsteiger VV Humann unterlag evivo Düren glatt mit 0:3 (20:25, 18:25, 23:25).

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Donnerstag, 13. Oktober 2005

    www.nrz.de 

0:3! "Adler" blieben ziemlich flügellahm

Bei Bayer Wuppertal bot der MSC gestern Abend nach starkem Beginn ein "Katastrophenspiel". Mimouh spielte für Neumann.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel