News

 Mittwoch, 19. Oktober 2005 

Vier Beach-Duos treten in Brasilien an
Dramatik pur beim Rottenburger Erfolg in Schwaig
Evivo Düren verpasst Sensation denkbar knapp
RTL beendet Beachvolleyball-Übertragungen
KSC: Erfolgsstory mit drei Buchstaben
RTL schaltet Beachvolleyball ab
USC 2 im Pokal zu kleine Holthaus' altem Verein

Oktober 2005

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Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 19. Oktober 2005

     

Vier Beach-Duos treten in Brasilien an

Rund anderthalb Monate nach den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand und fast zwei Monate nach dem letzten Auftritt der deutschen Beach-Duos auf der World Tour wird es für vier DVV-Duos wieder spannend: Vom 18.-23. Oktober findet in Salvador/Brasilien eine Doppelveranstaltung für Frauen (18.-22.) und Männer (19.-23.) statt.

Während die deutschen Top-Duos in der Weltrangliste zum großen Teil ihre Saison schon beendet haben, greifen, Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (beide Münster), Sara Goller/Laura Ludwig (Kiel/Leverkusen), Helke Claasen/Antje Röder (beide Berlin) und Marvin Polte/Thorsten Schoen (Essen/Schüttorf) nochmals an. Während Brink-Abeler/Jurich und Goller/Ludwig für das Hauptfeld gesetzt sind, müssen Claasen/Röder sich erst in der Qualifikation am 18. Oktober für das Hauptfeld behaupten.

Polte/Schoen müssen wohl auch in der Qualifikation antreten am 19. Oktober, es sei denn, ein oder zwei gemeldete Hauptfeld-Teams sagen noch kurzfristig ab. Polte/Schoen hätten als Nummer zwei der Qualifikation gute Chancen nachzurücken.
Nach dem Turnier in Salvador folgen noch die beiden Doppel-Veranstaltungen in Acapulco (25.-30. Oktober) und Kapstadt/Südafrika (Frauen vom 16.-20. November, Männer vom 23.-27. November).

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 19. Oktober 2005

   www.volleyball-bundesliga.de 

Dramatik pur beim Rottenburger Erfolg in Schwaig

Nach 0:2-Satzrückstand und einem 11:13-Rückstand im fünften Satz gelang dem TV Rottenburg noch der wichtige 3:2-Erfolg beim starken Aufsteiger und bis dahin ungeschlagenen Tabellenzweiten Schwaig. „Das war Volleyball auf ganz hohem Niveau, in der 2. Liga habe ich kaum ein besseres Spiel gesehen“, sagte TVR-Trainer Müller-Angstenberger.

„Heute hatten wir das Quäntchen Glück, das uns in Wiesbaden gefehlt hat“, so der TVR-Trainer, „Schwaig hat ein Riesenteam, das war heute ganz großer Sport.“ So eng kann es zugehen im Volleyball. Fast zwei Stunden kämpfte man auf des Messers Schneide. Hatte die drohende Niederlage nach 0:2-Satzrückstand fast abgewendet und die Partie zum 2:2 Satzstand ausgeglichen.

Im fünften und entscheidenden Satz zeigte die Anzeigetafel 11:13 gegen die Mannschaft des TV Rottenburg. Eigentlich war der SV Schwaig schon durch, gute Nerven waren gefragt. Diese besaß der TV Rottenburg am vergangenen Samstag. Über die folgenden vier Punkte spricht Kapitän Thomas Welz mit leuchtenden Augen: „11:13 – Aufschlag Schwaig. Die Annahme sicher, wuchtiger Angriff Schmeckenbecher - 12:13. Knallharter Sprungaufschlag Schneider, Abwehr Belizer, Rückraum Schneider,13:13 – ein unglaublicher Ball. Erneut starker Aufschlag Schneider, gegnerischer Ball auf die Netzkante - trocken versenkt von Klippel, 14:13. Schneider wieder volles Risiko, Angriff Schwaig, Monsterblock Klippel - Rottenburg gewinnt 15:13, einfach unglaublich.“

Dabei sah es lange nicht gut aus für die Bischofstädter. Nach zwei knapp verlorenen Sätzen (23:25, 23:25) stand der TV Rottenburg schon mit einem Bein im Mittelfeld der Tabelle. Dann kam der Moment des Trainers, an dem er seine angekündigten Trümpfe ausspielte. Nachdem sein erstes Ass Jonas Leidig den verletzten Stjepan Masic die gesamte Partie hervorragend ersetzte, zog der TVR-Trainer sein zweites Ass aus dem Ärmel.

Stefan Schmeckenbecher ersetzte den grippegeschwächten Clint Coe. Eine Karte die stach. Und wie! „Seine Quote war überwältigend, schade, dass wir keine genaue Statistik führen konnten. Das waren weit über 90% und Stefan hat wirklich viele Bälle bekommen“, war Müller beeindruckt vom Comeback seines früheren Schützlings.

Im Sog von „Schmeckes´“ Angriffsquote gelang Rottenburg die Rückkehr in die Partie. Mit 25:15 und 17:14 führte der TVR schon, ehe Schwaig, angefeuert vom Publikum und mit einem ebenfalls überragenden Benjamin Kucera, das Spiel zu seinen Gunsten beenden wollte. Die Rottenburger retteten ihren Vorsprung gerade noch ins Ziel (25:23), um nach einem hart umkämpften fünften Satz beim Stand von 11:13 die endgültige Wende zu eigenen Gunsten zu schaffen.

Damit rückt der TVR nach Punkten an die Franken heran und verteidigt seinen dritten Platz vor der richtungsweisenden Partie gegen Freiburg. Am kommenden Samstag geht es mit dem Fanbus ins Breisgau. Mit einem Sieg wären die Rottenburger beim Kampf um die Meisterschaft wieder dick im Geschäft. „Nach dieser Partie ist unser Selbstbewusstsein gewachsen, unsere Mannschaft war nie stärker“, sagt Müller, „ich hoffe auf viel Unterstützung unserer Fans, die Mannschaft hat es verdient.“
Anmeldungen für die Fahrt am 22.10. nach Freiburg im Rottenburger Sportpark 1861 (Tel.: 07472-1861), sowie bei Kassier Gottfried Neumann (Tel.: 07472-96440). Preis für Fahrt und Eintritt 12 €, ermäßigt 6 €, Abfahrt ist um 11 Uhr an der Hohenberghalle.

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Mittwoch, 19. Oktober 2005

     

Evivo Düren verpasst Sensation denkbar knapp

2 Matchballe gegen Sisley Treviso!

Am ersten Spieltag der Indesit-Champions-League ist Volleyball-Bundesligist evivo Düren nur äußerst knapp an einer Sensation vorbei geschrammt. Nach 65 Spielminuten führte der deutsche Vizemeister in Jesolo gegen den italienischen Serienmeister und Champions-League-Gewinner von 2003 nicht nur völlig überraschend mit 2:0 Sätzen. Nein die Truppe von Trainer Bernd Werscheck hatte gegen das Starensemble den ersten von zwei Matchballen! 26:25 und 27:26 lagen Dürener in Führung, bereit bei Ihrem ersten Europapokal-Abend gleich Geschichte zu schreiben. Ein 3:0 in Treviso wäre ein Paukenschlag schlechthin gewesen und hätte die gesamte Volleyball-Fachwelt in grenzenloses Erstaunen versetzt.

Leider reichte es am Ende nicht ganz. Nach knapp 2 Stunden Spielzeit hatte der Favorit so gerade noch einmal die Kurve bekommen. Aber er musste sich mächtig strecken. Den unbekannten Underdog aus Düren hatten die Verantwortlichen von Sisley Treviso völlig unterschätzt. So hatte der Coach der Gastgeber lediglich drei Akteure seiner Starting Six zum, Matchbeginn aufgeboten. Und das rächte sich! Dürens Trainer Bernd Werscheck hingegen vertraute auf seine Stammsechs mit Quero, Holschen, Elsner, Kröger, Roque, Wiederschein und Lieber als Libero.

In den ersten beiden Sätzen hatten die Gastgeber gegen druckvollen Aufschläge der Dürener Ihre liebe Not in der Annahme. Hinzu kam gute Blockarbeit und seinerseits eine gute Feldabwehr bei evivo. Treviso hingegen nahm den Gegner offensichtlich nicht richtig ernst und als dies dem italienischen Champion bewusst wurde hatte sich der deutsche Vizemeister in einen Rausch gespielt.

So endeten die Sätze 1 und 2 relativ klar mit 25:22 und 25:19 für evivo Düren, wobei der Venezolaner Heriberto Quero an seine gute Form in der Bundesliga anknüpfte und Luiz Roque im Block fleißig Punkte sammelte und auch vor großen Namen keine Angst zeigte. Ein Einerblock gegen den Weltklassespieler Fey von Roque war schon mehr als sehenswert.

Wahnsinns-Stimmung auch bei den Moskitos! Knapp 100 Zuschauer hatten sich in der Gaststätte „Alt-Birkesdorf“ versammelt um die Geschehnisse auf dem Bildschirm bei der Live-Übertragung des Pay-TV-Senders Premiere zu verfolgen. Diese Stimmung steigerte sich noch in Satz 3 als Düren über 11:6 und 16:12 den Gastgebern wegzog. Längst hatte der Trainer der Gastgeber seine beste Formation aufs Feld geschickt, doch selbst die hatte es gegen die wie entfesselt aufspielenden Dürener schwer das Ruder herum zu reisen. Mit dem 16:16 Ausgleich war Treviso dran, aber evivo ließ sich nicht abschütteln. Mit viel Glück konnte Treviso den 3. Satz mit 29:27 für sich entscheiden.

Mit dem gewonnen 3. Satz kehrte das Selbstvertrauen beim italienischen Meister zurück. Die Gastgeber wurden stärker und evivo haderte wohl noch mit dem Schicksaal so knapp die Sensation verpasst zu haben. So kam es dass Düren immer wenn auch geringen Rückstand von 3 Punkten hinter her laufen mussten.  Je länger das Spiel dauerte desto  mehr warf Treviso all seine internationale Erfahrung in die Wagschale.  Die Aufschläge der Gäste hingegen waren nicht mehr so druckvoll und wurden von der Annahme von Sisley Treviso entschärft.

Mit 25:22 und 15:10 im Tiebreak drehte Treviso das Spiel nach zwei Stunden Spielzeit und verhinderte einen Fehlstart auf europäischen Parkett.  Die Mannschaft von Trainer Bernd Wehrscheck jedoch spielte unbekümmert und darf zurecht mit der gezeigten Leistung mehr als zufrieden sein. Als europäischer Nobody angereist brachte die Mannschaft von Bernd Werscheck den großen Favoriten ins Wanken, auch wenn er letztlich nicht fiel.

Noch 10 Minuten nach Spielschluss feierten die Moskitos daher mit Sprechchören wie „Wir sind stolz auf unser Team und Düren ist die geilste Stadt der Welt“ den überzeugenden Europacup-Auftritt des deutschen Vizemeisters. Es ist anzunehmen, dass sich der Trainer der Gastgeber in einem Weltatlas nun doch einmal anschaut wo Düren eigentlich liegt um das Rückspiel nicht zu verpassen.

Mit dieser Leistung hat evivo Düren mit seinem ersten Auftritt auf internationaler Bühne den deutschen Volleyball und die Stadt Düren mehr als würdig vertreten. Bleibt zu wünschen, dass weitere Sponsoren ob dieser tollen Partie ihr Herz für evivo entdecken werden und den Dürener Volleyball künftig unterstützen. Schließlich ist der Etat des italienischen Meisters 10 x so hoch wie der Dürener Finanzrahmen, nur um die Dimensionen der Partie David gegen Goliath einmal aufzuzeigen.

Was bleibt war ein nach Spielschluss doch etwas enttäuschter Trainer Bernd Werscheck, der der vergebenen Siegeschance nachtrauerte. Doch für Ihn und das Team gilt es das Spiel schnell abzuhaken und sich wieder im grauen Ligaalltag zurecht zu finden.  Trotz  und gerade wegen der körperlichen Belastung ist Aufsteiger Oststeinbeck am Samstag ein mehr als ernst zu nehmender Gegner. Doch solche Spiele schweißen eine Mannschaft zusammen!

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Mittwoch, 19. Oktober 2005

    http://de.sports.yahoo.com 

RTL beendet Beachvolleyball-Übertragungen

Berlin (dpa) - Nach nur einem Jahr beendet der Kölner Sender RTL seine Fernseh-Übertragungen von der nationalen Mastersserie im Beachvolleyball.

(Smash-Kommentar: Es reicht also offensichtlich nicht, wie RTL hauptsächlich auf „Sex sells“ zu setzen. Die Zuschauer wollen Sport sehen, wenn Sport angekündigt ist. In einer halbstündigen Sendung im Rahmen der Beach-WM gab es ca. 7 Minuten Beach-Volleyball, der Rest war Gerede an Beach-Bars und Werbung. Da liegt es natürlich an der Sportart, dass die Fans wegschauen ...)

 

 

Deutschland - Neues Deutschland

 Mittwoch, 19. Oktober 2005

   www.nd-online.de 

KSC: Erfolgsstory mit drei Buchstaben

Dem Köpenicker SC gelang der Durchmarsch bis in die 1. Bundesliga 

»Wir werden besonders in den ersten Spielen viel Lehrgeld zahlen«, war sich Cheftrainer Michael Lehmann sicher, »aber meine Mannschaft ist hochmotiviert.«

 

 

Deutschland - Die Welt

 Mittwoch, 19. Oktober 2005

   www.welt.de 

RTL schaltet Beachvolleyball ab

Ausstieg des privaten Fernsehsenders bringt den deutschen Verband in Bedrängnis

Berlin - Werner von Moltke hatte schon so "einen Animus im Bauch". Über Monate klagte RTL über schlechte Quoten der Beachvolleyball-Übertragungen, gestern ist aus der Ahnung des Verbandschefs ein Fakt geworden: Nach nur einem Jahr zieht sich der Kölner Sender aus der nationalen Mastersserie zurück.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Mittwoch, 19. Oktober 2005

   www.westline.de 

USC 2 im Pokal zu kleine Holthaus' altem Verein

Münster - Wiedersehen macht Freude. Ob diese ungetrübt bleibt, entscheiden heute die Volleyballerinnen des USC Münster 2 für ihren Trainer Tom kleine Holthaus.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel