News

 Dienstag, 25. Oktober 2005 

Heisser Tipp: Volleyball bei Premiere
Proske fällt sechs Wochen aus
Deutsch-französisches Jugendwerk kennenlernen
Vier DVV-Duos am Traumstrand von Acapulco
Rüsselsheim: Erneut fehlen Zentimeter
WiWa bringt sich um den Lohn
Eimsbütteler Männer mit erfolgreichem Wochenende
Köpenicker SC verliert glatt 3:0 in Leverkusen
Rote Raben erobern Tabellenspitze
VGE: Geschenke verteilt und doch gewonnen
USC stark, aber ohne Satz
Volleyballer aus Elmshorn sind spitze
Münster: Aufarbeitung des nicht Alltäglichen
SV Bayer auch auswärts mit Erfolg

Oktober 2005

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Zum Medien-Überblick

 

 

 

Deutschland - Smash-News

 Dienstag, 25. Oktober 2005

     

Heisser Tipp: Volleyball bei Premiere

Dank eines Premiere - Abos konnte ich letzten Donnerstag das Spiel Friedrichshafen gegen Dinamo Moskau live im TV verfolgen. Großes Lob an den TV Sender Premiere. Im Gegensatz zu RTL konzentrierte sich der Sender auf das Wesentliche: nämlich Volleyball. Ein kurzes Intro mit Portraits dreier Spieler, dann zwei Stunden Volleyball und zum Schluß gut geführte Interviews mit den Beteiligten. Dabei überzeugte vor allem der Moderator des Spiels, der begeistert diesen Knaller kommentierte. Unterstützt von den Experten Stefan Hübner und Danja Müsch.

Nach dem Ausstieg von RTL beim Beach-Volleyball (die außer Interviews und Calmund`s Aufschlag Spiel ja recht wenig vom eigentlichen Sport gezeigt haben) wäre Premiere wohl eine gute Alternative. Nur schade, dass dann nicht jeder Volleyballfan in diesen Genuß kommen wird.

Sven Schöffel

Die nächsten Volleyball-Termine bei Premiere

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 25. Oktober 2005

     

Proske fällt sechs Wochen aus

Christian Proske erlitt beim Heimspiel der Ostbek Cowboys gegen Champions League-Teilnehmer evivo Düren einen doppelten Bänderriss im rechten Sprunggelenk. Das vordere und untere Außenband ist gerissen, es bedeutet mindestens eine sechswöchige Pause.

OSV-Trainer Schlesinger: “Jetzt haben wir in Proske und Haarmeyer schon zwei Langzeit-Verletzte, die Situation wird langsam knifflig. Chripo wird uns mit seiner Schlagkraft sehr fehlen.”

Proske, 24, knickte im ersten Satz gegen Düren beim Stand von 8:8 um. Er ist Hauptangreifer, kommt auf der Diagonalposition zum Einsatz. Kommenden Sonntag spielt der Oststeinbeker SV beim Überraschungs-Schlusslicht VV Leipzig.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 25. Oktober 2005

     

Deutsch-französisches Jugendwerk zum Kennenlernen

Es ist die erste Maßnahme für Manfred Steinbeißer als verantwortlicher Bundestrainer für die Junioren-Nationalmannschaft. Demzufolge steht zunächst "das gemeinsame Kennenlernen" im Rahmen des deutsch-französischen Jugendwerks auf dem Programm. Vom 24. bis 28. Oktober befindet sich der Jahrgang 1987/88 in Montpellier und bestreitet insgesamt drei Länderspiele (24., 25. und 27. Oktober) mit dem gleichaltrigen Nachwuchs Frankreichs.

Daneben steht auch das Austauschen und Miteinander der Jugendlichen und - von Neu-Trainer Steinbeißer und der Mannschaft.
Der deutsche Kader: Kai Kleefisch, Sebastian Kühner, Roy Friedrich, Matthias Böhme, Tim Broshog, Henning Wegter, Eric Weber (alle VC Olympia Berlin), Markus Pielmeier, Ferdinand Tille (beide VC Olympia Kempfenhausen), Sebastian Richter, Max Lake (beide Volleyball-Internat Frankfurt), Thilo Späth (VC Olympia Friedrichshafen)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 25. Oktober 2005

     

Vier DVV-Duos am Traumstrand von Acapulco

Ziel: Besseres Ergebnis als in Salvador

Mit Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (beide Münster), Sara Goller/Laura Ludwig (Kiel/Leverkusen), Helke Claasen/Antje Röder (beide Berlin) und Marvin Polte/Thorsten Schoen (Essen/Schüttorf) nehmen die gleichen vier deutschen Duos an der Beach World Tour in Acapulco/Mexiko vom 25.-30. Oktober teil wie eine Woche zuvor in Salvador/Brasilien. An Mexikos Südwestküste hoffen die vier Duos jedoch auf ein besseres Abschneiden, denn lediglich Brink-Abeler/Jurich konnten in Brasilien mit zwei Siegen und Platz 13 überzeugen. Die anderen drei Teams mussten nach zwei Niederlagen als 25. die Weiterreise antreten.

Die besten Aussichten, auch in Acapulco, zu glänzen, haben erneut Brink-Abeler/Jurich, da sie als einziges deutsches Team für das Hauptfeld gesetzt sind. Die anderen müssen den mühseligen Weg über die Qualifikation gehen, die für die Männer am 25. Oktober startet, für die Frauen einen Tag später.

Acapulco ist sowohl für Frauen als auch Männer das vorletzte Turnier des Jahres, den Saisonabschluss bilden die Turniere in Kapstadt/Südafrika vom 16.-20. November (Frauen) und vom 23.-27. November (Männer).

Bei der World Tour in Salvador siegten mit Walsh/May-Treanor (USA) und Emanuel/Ricardo (BRA) favorisierte Duos.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 25. Oktober 2005

    www.volleyball-bundesliga.de 

Rüsselsheim: Erneut fehlen Zentimeter

RÜSSELSHEIM Es sieht so aus, als sollte sich die Walter-Köbel-Halle zu einer Brutstätte extrem dramatischer Auseinandersetzungen entwickeln. Nach dem um Handbreite verpassten Auftaktsieg gegen Mitaufsteiger Oststeinbeker SV fehlten der Volleyball-Mannschaft der TG Rüsselsheim im zweiten Bundesliga-Heimspiel erneut wenige Zentimeter, um den renommierten Gegner unverhofft in den Tiebreak zu zwingen.

Viele der diesmal gut 1200 Zuschauer hatten bereits jubelnd die Arme in die Höhe gestreckt, als Glücksgöttin Fortuna zum zweiten Mal beschied, sich dem Gast zuzuwenden. Mit allerletztem Einsatz erwischte Wuppertals Libero Florian Wilhelm den Ball ganz dicht vor der Bodenberührung und "kratzte" ihn übers Netz. Da auf der anderen Seite der Zuspieler zu Gunsten eines größeren und damit blockstärkeren Akteurs ausgetauscht worden war, musste Heimkehrer Andreas Kolle einen Verlegenheitspass spielen, den Steffen Jungbluth nicht am Bayer-Dreierblock vorbeibringen konnte. Statt 25:22, was wiederum zur Entscheidungsfindung im fünften Satz geführt hätte, stand es 24:23. Und dann ging alles ganz fix: Der 20-jährige Däne Peter Lyck zeigte keine Nerven, servierte "drei Hammerdinger", wie es später TG-Trainer Raimund Jeuck treffend formulierte, die seinem Team den 3:1 (21:25, 25:20, 25:20, 26:24)-Erfolg und damit den vierten Sieg im vierten Spiel bescherten.

Während die Wuppertaler und ihr rund 15-köpfiger Anhang - inklusive eines laut- wie konditionsstarken Endvierziger-Trommlerduos - den angesichts der Kräfteverhältnisse eigentlich "normalen" Sieg beim Neuling überaus euphorisch feierten, wussten die ohne ihren erkrankten Routinier Edgar Krank angetretenen Gastgeber nicht so recht, wie sie den dritten Misserfolg in der höchsten Spielklasse einordnen sollten. "Ich bin mit dem einen Satzgewinn keinesfalls zufrieden, aber zufrieden darüber, dass wir besser gespielt haben als im ersten und zweiten Spiel. Und wenn dieser Trend so weiter geht, wird irgendwann das erste Spiel fallen. Leider haben wir uns heute wieder zu viele direkte Fehler in der Annahme erlaubt", sagte etwa der TG-Coach.

Während Frank Bachmann den Kopf darüber schüttelte, "dass die jetzt 8:0 Punkte haben und wir sie hätten schlagen können", wurmte es Zuspieler Thilo von Hagen sehr, "dass wir nicht in den fünften Satz gekommen sind. Da hätten die als Favorit mehr Druck gehabt". Christian Günther ärgerte sich am meisten darüber, "dass ausgerechnet der Flo Wilhelm den Ball noch geholt hat. Mit dem habe ich beim Internat Frankfurt zusammen gespielt". Andererseits, so der starke Diagonalangreifer, "sollten wir jetzt endgültig gemerkt haben, dass wir mit Ausnahme von vielleicht drei Mannschaften gegen alle eine Chance haben." Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, "dass noch 15 Prozent bei uns drin sind", wie Jeuck anmerkte. Dass Wuppertals Trainer Jens Larsen der TG "gute Chancen auf den Klassenerhalt" zubilligte, passte ins Gesamtbild.

Gleichwohl der Gast ohne seine zwei etatmäßigen Mittelblocker angetreten war, hätte kaum jemand im Vorfeld einen derart engen Spielverlauf erwartet. Doch als die Nachfahren des zweimaligen Deutschen Meisters im ersten Satz nach einer 15:11-Führung beim 16:17 erstmals hinten lagen, war von Souveränität nichts mehr zu spüren. Der TG-Block - deutlich aufgewertet durch Andreas Kolle - machte eins ums andere Mal dicht. "Wir sind ein ganz junges Team; diese Aufs und Abs sind typisch für uns", sagte Bayer-Trainer Jensen. Schade, dass der Schwung der Satzführung bei der TG dank guter Angaben von Hagens nur bis zum 4:0 im zweiten Abschnitt hielt. Fortan schlug Wuppertal besser auf, wirkte insgesamt konzentrierter. Und obwohl die Rüsselsheimer Annahme deutlich besser funktionierte als im ersten Heimspiel, machten drei, bis vier Patzer pro Satz letztlich den Unterschied.

Als bei einer 21:18-Führung im vierten Satz vieles auf ein rasches Ende hindeutete, bäumte sich die TG - zwischenzeitlich mit dem frisch verpflichteten zweiten Zuspieler Lukas Kampa agierend - nochmal auf. Mittelblocker Anton Borger, vor 14 Tagen der Unglücksrabe beim Matchball gegen Oststeinbek, schlug fünf tolle Aufgaben in Serie zum 23:21-Vorsprung und ließ die Halle frohlocken. Bis zum ersten Satzball. Ob im nächsten Heimspiel gegen SG Eltmann Fortuna vielleicht mal der TG ihre Gunst schenkt?

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Dienstag, 25. Oktober 2005

    

WiWa bringt sich um den Lohn

Mit 4 Siegen in Folge, dem zweiten Tabellenplatz und einer großen Portion Selbstvertrauen ging die Mannschaft von WiWa Hamburg in die Begegnung mit dem Zurich Team VCO Berlin. Im dritten Heimspiel in der Wandsbeker Sporthalle sollte die Erfolgsserie ausgebaut werden. Die zahlreich erschienenen Zuschauer, sahen aber alles andere als eine souveräne, vor Selbstvertrauen strotzende WiWa Mannschaft. Nervös, mit Stellungsfehlern und schlechten Angaben erwischte WiWa Hamburg einen rabenschwarzen Tag und verlor mit 1:3. „Ich habe die Mannschaft noch nie so schlecht spielen sehen, vor allem diese individuellen Fehler haben uns den Sieg gekostet“, gab ein enttäuschter Trainer Carsten Schmidt nach dem Spiel zu.

Der erste Satz war bis zum 8:8 ausgeglichen, doch dann ging die Kette der individuellen Fehler los. Angaben wurden ins Netz gehauen und Stellungsfehler wurden sichtbar. „Es ist uns nicht gelungen, zwei oder mehrere Punkte in Folge zu gewinnen“, sagte Kapitän Silke Niemeyer sichtlich unzufrieden. Die Gäste aus Berlin wirkten frischer, schneller und einsatzfreudiger. So kam es wie es kommen musste, das junge Team aus Berlin ging schnell mit 17:15 in Führung und baute diese noch aus. Nach knapp 20
Minuten verlor WiWa den Satz mit 19:25.

Der zweite Satz verlief ähnlich, anfangs noch ausgeglichen, doch dann die Fehler. Das junge Team aus der Kaderschmiede Berlins zog mit 8:4 davon und gab diese Führung nie ab. Zeitweise konnte WiWa Hamburg einen leid tun, denn immer wenn man das Gefühl hatte, jetzt sind sie in einem Lauf, wurde die Angabe ins Netz befördert. Diese schlechte Ausbeute der eigenen Angaben
verteilte sich über die ganze Mannschaft. „So können wir kein Spiel gewinnen, wenn wir unsere Angaben nicht mal ins Feld schlagen“, resümierte Sandra Landvoigt. Erschwerend kam hinzu, dass die Berlinerinnen konsequent und mit hoher Konzentration ihre Spielzüge vortrugen. Eine überragende Sandra Sell auf Seiten der Gäste, erzielte Punkt um Punkt und beendete auch den zweiten Satz mit einem ehrlichen Schmetterschlag zum 18:25. 

Bei 0:2 Satzrückstand standen die WiWa-Mädels im dritten Satz mit dem Rücken an der Wand. Dieser Rückstand machte noch mal Kräfte frei und WiWa Hamburg spielte wie ausgewechselt. Schnelle Kombinationen brachten die Mannschaft mit 8:2 in Führung. Die Schnellangriffe klappten, die Angaben gingen ins Feld und man sah eine WiWa Mannschaft, wie man sie kannte. Dennoch wurde der dritte Satz nicht souverän gewonnen, durch Annahme-Fehler kamen die Berlinerinnen gefährlich zum 20:18 ran. Der Satz ging aber trotzdem mit 25:20 an WiWa. 

„Für mich war es wie ein Dèja vu, als wir den dritten Satz gewonnen haben“, sagte Trainer Carsten Schmidt, denn im letzten Spiel von WiWa, wurde ein 0:2 Satzrückstand beim Aufsteiger aus Neustadt –Glewe in einen Sieg umgebogen. Das Gleiche sollte heute nicht passieren, zwar war der vierte Satz sehr ausgeglichen und bescherte WiWa einen Satzball zum Satzausgleich. Doch symptomatischer Weise ging gerade diese Angabe ins Netz. Es folgten zwei Eigenfehler und mit 25:27 verlor WiWa den Satz und die Partie. Trotz einer Niederlage, brauchen die Mädels von WiWa nicht die Köpfe hängen lassen, mit 8:2 Punkten ist der zweite Tabellenplatz sicher.

 

 

Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News

 Dienstag, 25. Oktober 2005

    

Eimsbütteler Männer mit erfolgreichem Wochenende

Nachdem man noch vor einigen Wochen gegen die VG Elmshorn knapp mit 2:3 verloren hatte, stand nun für die Eimsbütteler ein Doppelspieltag an. Zunächst mußte man nach Norderstedt und dort gegen die Überraschungsmannschaft dieser Saison spielen, die noch ein Wochenende zuvor gegen den Titelaspiranten aus Oststeinbek mit 3:2 gewonnen hatten. Am Sonntag war man dann bei der VG WiWa zu Gast, die sich ebenfalls ein beeindruckendes Match gegen die VGE am Samstag geliefert hatten.

Norderstedt trat in Bestbesetzung an, was den Eimsbüttelern eigentlich auch hätte gelingen sollen, wäre ihr Topscorer, Martin Scholz nicht beim Einschlagen umgeknickt. Dies führte zu seinem Ausfall, der jedoch vom ETV überraschend gut weggesteckt wurde. Es gelang ihnen sogar die Partie von Beginn an zu diktieren.

Henning Wulff hatte sein Team bestens auf die Norderstedter eingestellt, was sich vor allem in der guten Blockarbeit der Eimsbütteler bemerkbar machte. Drei Sätze lang präsentierten sich die Eimsbütteler als ein gefestigtes Team und machten in den entscheidenden Situationen immer wieder die Punkte. Norderstedt blieb indes das ganze Spiel hinter den Erwartungen zurück und somit kam es zu einem klaren 3:0 Erfolg für den ETV.

Am Sonntag folgte dann das Spiel gegen WiWa, in dem eine klare Rollenverteilung ebenfalls von Beginn an sichtbar wurde. Henning Wulff mischte seine Mannschaft ordentlich durch und ließ Rasmus Mumme und Antonius Baehr sowie die Neuzugänge Stefan Imke über Außen und Martin Hagen auf der Liberoposition von Beginn an spielen. Dazu gesellten sich Sebastian Wriedt, Björn Christian Förster und Gerrit Leinker.

Wie schon am Tag zuvor fanden die Eimsbütteler sehr gut ins Spiel und zeigten drei Sätze lang eine souveräne Leistung. Auch gegen WiWa gelang ihnen ein klarer 3:0 Sieg der sie nun wieder in die vorderen Ränge der Tabelle katapultiert.

In zwei Wochen, am 05.11. um 16 Uhr geht es dann in der Halle Gustav-Falke-Str. gegen die vor der Saison als Meisterschaftsfavorit eingeschätzten Oststeinbeker. Die 1. Damen des ETV spielt danach gegen CVJM Hamburg. Zuvor findet jedoch noch am nächsten Samstag dem 29.10. um 22 Uhr die fast schon legendäre ETV-Party in der Phono-Box (Holstenstraße, Ecke Nobistor) statt, zu der natürlich jeder herzlichst eingeladen ist.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 25. Oktober 2005

    www.volleyballer.de 

Köpeniker SC verliert glatt 3:0 in Leverkusen

Die Damen vom TSV Bayer 04 Leverkusen konnten heute ihren ersten Saisonsieg gegen den Köpenicker SC einfahren und gewannen glatt mit 3:0 (25:17; 25:17; 25:17). Nachdem Leverkusen am Freitag 3:0 beim TV Fischbek-Hamburg verlor war dies ein Lichtblick in Richtung Saisonziel Play-Offs.

In einer Partie bei der das Team um Trainerin Gudula Krause nie aufgab und um jeden Punkt kämpfte konnten die Gäste aus Köpenick nie herankommen. Besonders die Abwehraktionen von Libera Lisa Thomsen retteten so manchen Ball vor dem Fall auf den Boden. Die im Durchschnitt erst 20 Jahre alten Damen von Köpenicks Trainer Michael Lehmann zeigten das sie die erste Saison in der Bundesliga nicht mit dem direkten Abstieg beenden wollen und ärgerten durch Einzelaktionen die Leverkusenerinnen. Doch die Erfahrung der Bayer-Sechs setzte sich durch.
Trauriger Abschluss an diesem Abend war die Verletzung von Köpenicks Saskia Hippe. Bayer hatte bereits Matchball und die Gäste wehrte den ersten erfolgreich ab, doch beim zweiten landete die erst 14-jährige Angreiferin unglücklich und verletzte sich. Sie musste am Spielfeldrand behandelt werden. Den abschliessenden Punkt machte Kristin Stöckmann mit einem Angriff aus dem Hinterfeld.

Das nächste Heimspiel findet am 16. November 2005 gegen die Damen des 1. VC Wiesbaden statt.

www.rokam-digital.de

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 25. Oktober 2005

    www.volleyballer.de 

Rote Raben erobern Tabellenspitze

Das war ein außerordentlich erfolgreiches Wochenende für die Roten Raben: Vier Punkte erkämpft, dabei den amtierenden Deutschen Meister deklassiert und die Tabellenführung in der Volleyball-Bundesliga übernommen. Dazu sahen die 1360 Zuschauer in der Vilsbiburger Vilstalhalle am Sonntag Nachmittag auch noch ein ansprechendes Rahmenprogramm, das dieses Mal von der Vilsbiburger Zeitung organisiert wurde. Die Gruppe „Erato“ für die Großen und den Clown Gregor Gravity für die kleinen Gäste.

Mit ihrem 3:1 (25:20/25:23/19:25/25:22)-Sieg beim USC Braunschweig unterstrichen die Roten Raben ihre Ambitionen, auch in dieser Saison vorne mitspielen zu wollen. Konzentriert und engagiert starteten Katja Wühler und Co. in die Begegnung. Ihrem druckvollen Spiel hatten die Gastgeber erst einmal wenig entgegen zu setzen und so war der erste Satz eine klare Angelegenheit für die Raben; 25:20 hieß es am Ende. Dies setzte sich auch im zweiten Satz so fort. Schnell gingen die Raben wieder in Führung und bauten diese kontinuierlich aus. Doch genau wie gegen Wiesbaden setzte dann wieder der Schlendrian ein; 15:9 hieß es da bereits für die Raben. „Ab da haben wir den Gegner eingeladen, doch wieder zurück ins Spiel zu kommen. Und Braunschweig hat diese Einladung natürlich dankend angenommen“, analysierte Raben-Trainer Michael Schöps. Doch die Raben schafften es gerade noch, diesen Satz mit 25:23 nach Hause zu schaukeln.

Dies gelang im dritten Satz dann nicht mehr; der Satz ging mit 25:19 an die Gastgeber aus Braunschweig. Genau wie im Spiel gegen Wiesbaden, bewiesen die Roten Raben im vierten Satz aber viel Routine, dass sie das Ruder wieder herum reissen konnten. Plötzlich waren Engagement und Konzentration wieder da und der Satz war letztendlich mit 25:22 noch eine deutliche Sache für die Raben.

Eine Mannschaft wie aus einem Guss präsentierte sich den 1360 begeisterten Zuschauern am Sonntag Nachmittag in der Vilstalhalle. Die Roten Raben erteilten dem USC Münster mit einem 3:0-Sieg eine Lehrstunde, die USC-Trainer Axel Büring und seine Spielerinnen so schnell nicht vergessen dürften. Nach dem 25:14/25:17/25:15-Sieg der Raben musste Büring anerkennend feststellen: „Vilsbiburg war in allen Bereichen deutlich besser. Das betrifft sowohl Strategie, Spielqualität als auch Einstellung.“ Bei der Pressekonferenz kurz nach dem Spiel konnte Raben-Spielführerin Katja Wühler noch gar nicht so recht glauben, was ihre Mannschaft geschafft hatte: Im Schnelldurchgang den Deutschen Meister aus der Halle geschossen. Raben-Trainer Michael Schöps – normalerweise kein Freund von großen Lobhudeleien – meinte strahlend: „Das habt ihr grandios gemacht.“

Von Anfang an agierten die Roten Raben aggressiv und engagiert und brachten die USC-Truppe ein ums andere Mal schwer in Verlegenheit. Schon in der Annahme hatte die Münsteraner Probleme und ihre Offensivbemühungen scheiterten immer wieder am prächtig postierten Raben-Block. Dazu zeigte die 19-jährige Raben-Zuspielerin ein überragendes Spiel. Mit sehr gutem Stellungsspiel und überlegten Aktionen setzte sie ihre Angreiferinnen immer wieder geschickt ein. Da konnte es sich Raben-Trainer Michael Schöps locker leisten, auf den Einsatz von Beatrice Dömeland zu verzichten. Für Ina Prechtl war es wichtig, dass sie nicht die alleinige Verantwortung übernehmen muss und mit „Micki“ Dömeland eine Partnerin hat, die jederzeit einspringen kann. So konnte und kann die 19-jährige Vilsbiburgerin locker aufspielen und in überzeugender Manier Regie führen.

In allen drei Sätzen gelang es dem USC nur zu Beginn, den Roten Raben Paroli zu bieten. Im ersten Satz lagen die Gäste bis zum 7:5 in Führung, mussten dann aber die Raben über 10:19 und 12:22 ziehen lassen. Der zweite Satz war auch nur bis zum 10:10 offen, dann legten die Raben einen Gang zu und ließen sich nicht mehr aufhalten. Im dritten Satz liefen die USCler gleich von Anfang an einem Rückstand hinterher, den sie niemals aufholen konnten.

So herrschte nach dem Spiel natürlich ausgelassene Stimmung bei Spielerinnen und Funktionären der Roten Raben. „Die Mädels haben in allen Elementen zu meiner Zufriedenheit gespielt. Und das sage ich selten“, meinte Trainer Michael Schöps nach dem Spiel. Da Dresden, das bisher eine weiße Weste hat, am Sonntag spielfrei hatte, bedeutet der Sieg über den USC Münster für die Roten Raben die Tabellenführung. Am Sonntag müssen die Roten Raben um 16 Uhr bei VC Muldental Grimma antreten, die gegen Suhl mit 1:3 verloren hatten. Raben-Trainer Michael Schöps hat jetzt die schwierige Aufgabe, die Mädels am Boden zu halten, damit sie so konzentriert und engagiert weiter spielen wie bisher.

Harald Schwarz

 

 

Deutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 25. Oktober 2005

    www.abendblatt.de 

VGE: Geschenke verteilt und doch gewonnen

Spitze behauptet. Die Regionalliga-Frauen der VG Elmshorn besiegten den Rissener SV mit 3:1, die Männer kamen zu einem 3:2 über die VG WiWa.

Elmshorn - Nachbarschaftsduelle haben im Sport stets ihren besonderen Reiz - auch wenn die Rollen im Vorfeld klar verteilt scheinen. So gingen die Volleyball-Mannschaften der VG Elmshorn als jeweilige Tabellenführer ihrer Regionalliga-Staffel und klare Favoriten in ihre jüngsten Heimspiele in der neuen KGSE-Halle. Aber während sich die VGE-Frauen tatsächlich relativ mühelos binnen 86 Minuten mit 3:1 (25:17, 22:25, 25:15, 25:16) über Aufsteiger und Schlußlicht Rissener SV durchsetzten, benötigten ihre Vereinskameraden anschließend zwei Stunden, um den Hamburg-Rivalen VG WiWa mit 3:2 (22:25, 25:17, 25:15, 27:29, 15:9) zu besiegen.

Das Spiel der Frauen war dabei von geradezu freundschaftlicher Atmosphäre geprägt - und daß nicht nur, weil die frühere Elmshornerin Astrid Carstens-Schiewe zu den Leistungsträgerinnen beim Rissener SV zählt. So bekam VGE-Zuspielerin Britta Schümann schon vor Spielbeginn von einer früheren Mannschaftskameradin im Zweitliga-Team des CVJM Hamburg ein nachträgliches Präsent zu ihrem 32. Geburtstag überreicht. Hinter soviel Großzügigkeit wollten die Elmshornerinnen ganz offensichtlich nicht zurückstehen und gaben prompt den zweiten Satz ab - ein Geschenk, das Trainer Burkhard Skibitzki überhaupt nicht gefiel. "Das war denn doch des Guten zuviel", ärgerte sich der Coach, der in diesem Durchgang bei Zwischenständen von 4:10 und 11:18 Auszeiten nahm, sich letztlich aber doch über einen "Pflichtsieg" gegen den Tabellenletzten freuen durfte.

Dem Spielertrainer der VGE-Männer, Ekkehard Goller, hatte schon vor der Partie gegen die VG WiWa Böses geschwant, und das "ungute Gefühl" nahm nach dem verlorenen ersten Satz noch zu. Wie zuvor die VGE-Frauen trafen die Elmshorner Volleyball-Männer auf alte Bekannte aus der Hamburger "Szene", die sich auch durch die beiden verlorenen Sätze zwei und drei nicht aus dem Konzept bringen ließen, sondern vielmehr im vierten Durchgang "zurückschlugen". Dabei profitierten auch die Gäste aus Winterhude und Wandsbek von einem Geschenk der besonderen Art - in diesem Falle vier vergebene Matchbälle.

Für ein Happy End aus VGE-Sicht sorgten dann aber die mittlerweile schon berüchtigte Tiebreak-Stärke der Elmshorner und ein Mischa Urbatzka, der in der entscheidenden Phase sein individuelles Können demonstrierte. Von der makellose Bilanz (10:0 Punkte) will sich Goller indes nicht blenden lassen: "Mit diesen Leistungsschwankungen hätten wir gegen manch anderen Gegner verloren."

Ihre nächsten Regionalliga-Partien bestreiten die Elmshorner Volleyball-Teams erst am Sonntag, 20. November, bei der FT Adler Kiel. Um in der vierwöchigen Pause nicht gänzlich aus dem Tritt zu kommen, bestreiten die VGE-Frauen am Donnerstag, dem 3. November, ein Trainingsspiel gegen die Zweitliga-Mannschaft der VG WiWa.

Frank Will

 

 

Deutschland - Newsclick.de

 Dienstag, 25. Oktober 2005

    www.newsclick.de 

USC stark, aber ohne Satz

Volleyball-Bundesligist zwingt Schwerin das Spiel auf, unterliegt aber 0:3

Ein phasenweise phantastisches Spiel hat der USC gestern Nachmittag beim Schweriner SC gezeigt. Jeweils zwei Satzbälle im ersten und dritten Satz erspielte sich der Volleyball-Bundesligist beim Titelanwärter.

 

 

Norddeutschland - Elmshorner Nachrichten

 Dienstag, 25. Oktober 2005

    www.en-online.de 

Volleyballer aus Elmshorn sind spitze

Fünf Spiele fünf Siege: Elmshorn ist ganz oben.

Elmshorn (wa). Mit dem fünften Sieg in Folge stehen die Männer der Volleyball-Gemeinschaft Elmshorn (VGE) weiter an der Tabellenspitze der Regionalliga.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Dienstag, 25. Oktober 2005

    www.westline.de 

Münster: Aufarbeitung des nicht Alltäglichen

Münster. Gestern stand bei den Volleyball-Damen des USC Münster aktive Regeneration auf dem Plan. Man darf dies auch Ruhetag nennen. Ein bisschen Bewegung, ein bisschen Entspannung, jeder für sich.

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Dienstag, 25. Oktober 2005

    www.wz-newsline.de 

SV Bayer auch auswärts mit Erfolg

3:1-Sieg beim Aufsteiger Rüsselsheim.

Wuppertal. Die Volleyballer des SV Bayer bleiben weiterhin ungeschlagen. Im ersten Auswärtsspiel gewannen die Wuppertaler bereits am Samstagabend beim Aufsteiger TG Rüsselsheim mit 3:1 (21:25, 25:20, 25:20, 26:24) und weisen nach vier Spieltagen die stolze Bilanz von 8:0-Punkten auf.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel