News

 Montag, 07. November 2005 

Cowboys wie im Rausch: 3:1 gegen Moerser SC
Empfindlicher Rückschlag für OSV-Damen
USC: Trainingslager folgt auf freies Wochenende
VfB Friedrichshafen siegt deutlich gegen Leizpig
Spitzenreiter Sonneberg siegt im Tiebreak
Rote Raben bleiben Tabellenführer
Aachen: Zwölf Stunden Busfahrt für eine Stunde Spiel
SCC stoppt den Dürener Höhenflug
1. Liga Männer: Wuppertal führt
Leverkusens Volleyballerinnen ausgeschieden
Hachinger feiern in Markranstädt ersten Saisonsieg
Fischbek kann vom Schweriner SC lernen
Oststeinbeks wundersamer Sieg
Oststeinbeker Cowboys erkämpfen zweiten Saisonsieg
3:1! Cowboys der Hit
DSC: Arbeitssieg ohne Glanz
Bottrop: Mit Hängen und Würgen
USC gelingt die Revanche
Pokalniederlage erfolgreich verarbeitet
VCM: Das Glück wechselt die Seiten
VVL findet keine Mittel gegen den Meister
SSC sprühte vor Spielwitz
SVF: Mit Extra-Motivation zum klaren Sieg
Blume-Truppe verpasst die Sensation nur knapp
MSC: Schuss ging nach hinten los
Bayer: Ohne Schrammen aus der Wolfskuhle
Der VfB Suhl ist wieder da
Sonneberg: Ergebnis stimmte, sonst viele Lücken

November 2005

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Zum Medien-Überblick

 

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 07. November 2005

     

Cowboys wie im Rausch: 3:1 gegen Moerser SC

Bernd Schlesinger sieht ja ein wenig knorrig aus, mit seinem Silberbart, und er wird nimmermüde, seine junge Spieler zu mahnen, zu sticheln, anzutreiben. Seit ein paar Wochen aber, vielmehr seit Beginn der Saison in der 1. Bundesliga, muss er vor allem eins: die Cowboys tatsächlich loben. Nach dem dramatischen, in jedem Fall erstklassigen 3:1 seiner Schützlinge über den hoch favorisierten Moerser SC sagte er voller Stolz: „Die Jungs wachsen über sich hinaus. Ich hätte das nie erwartet, aber sie haben heute gespielt, wie man in der 1. Liga spielen muss: konzentriert, diszipliniert, aggressiv. Unglaublich, diese Leistung.“

Bei der Heimkehr des OSV in die heimelige Walter-Ruckert-Halle hatten die Verantwortlichen kurz entschlossen zwei Zusatztribünen errichten lassen – wieder unermüdlich im Einsatz: die 3. und 4. Herren des OSV -, dazu rings um das Spielfeld Bänke und Kästen platziert. Fertig war der Hexenkessel mit nunmehr 600 Sitzplätzen. Rund 800 Fans waren schließlich gekommen, das bedeutete eindeutig Rekordbesuch in dieser Halle, „aber wir hätten schon noch 200 Leutchen mehr reinbekommen“, sagte Abteilungschef Jan Schneider. Beide Bürgermeister Oststeinbeks und viele Mitglieder des Gemeinderats ließen sich das Match nicht nehmen. „Unseren herzlichen Dank an die Gemeinde, es gab kein Verkehrschaos, das war alles gut organisiert.“

Das Geschehen auf dem Feld dominierten zunächst die Gäste vom Niederrhein, der Vorjahrsdritte. Vor allem Georg Grozer war vom Block der Oststeinbeker anfangs nicht zu halten, obwohl ihm Trainer Schlesinger in Patrick Stellmann und Felix Braun die beiden besten Blockspieler entgegengestellt hatte. Ungewohnte Annahmeprobleme ließen die Cowboys dazu nicht ins Spiel kommen, schnell war der Satz weg (19:25). Schlesinger stellte sofort um: „In der 1. Liga warte ich da nicht mehr lange, die Jungs wissen das auch.“ Es traf Martin Hofmann, für ihn kam Mirko Suhren, und den gut aufgelegten Zuspieler Timo Timpe, der Sebastian Neufeld weichen musste. Aus einer plötzlich stabilen Annahme heraus begann Neufeld ein präzises, variables Spiel aufzuziehen. Vor allem Suhren, aber auch Björn Domroese und Stellmann über außen punkteten immer wieder.

Von nun an stand die Halle wie eine Wand hinter den Cowboys, die Moerser begannen Nerven zu zeigen. Grozer leistete sich immer wieder Fehler, der Block der Gastgeber stand nun sehr diszipliniert. Stefan Trienen, Braun und später Kapitän Jan Buhrmester stachen ihre Widersacher im Mittelblock klar aus, „sensationell, was die drei geackert haben“, wie Jan Schneider befand, selbst zweitligaerfahren auf dieser anspruchsvollen Position. Nach dem 25:22 gingen die Spieler in die Pause, diesmal wollte der OSV die Chance unbedingt nutzen.

Der Europacup-Teilnehmer aber kehrte konzentrierter aus der Kabine zurück, setzte sich ab, schien beim 17:13 auf den klaren Satzerfolg zuzusteuern. Nun jedoch steigerten sich die Oststeinbeker und begannen in der Feldabwehr die erstaunlichsten Bälle zurückzuholen, vorneweg der phänomenale Libero Hendrik Hofmann, den die Moerser im Aufschlag erst gar nicht anspielten. Und so waren es keine Fehler der Moerser, sondern erarbeitete Punkte des OSV, die den Ausgleich brachten, das Spiel stand nun auf hohem Niveau – am Ende hatten wieder die Cowboys die Nase vorn, 25:22. „Da wusste ich, wir packen das“, sagte der überragende Buhrmester. „Auf dem Feld hat man sein eigenes Wort nicht mehr verstanden, unsere Fans standen so dicht am Spielfeld, alle Leute haben uns angefeuert, die Stimmung hat uns immer weiter nach vorne getrieben.“

Im vierten Satz erreichte die Dramatik ihren Höhepunkt. Immer wieder hielt Grozer das Profi-Ensemble im Spiel, während die Cowboys kaum einen Punkt leichtfertig abgaben. Ihren hauchdünnen Vorsprung brachten sie bis zur Ziellinie. Zwei Matchbälle wehrte der MSC im Stile einer Klassemannschaft ab, ungemein druckvoll, hatte dann selbst einen Satzball, den wiederum Stellmann souverän vereitelte. Ein Übertritt von Grozer aus dem Hinterfeld beendete das Match, 28:26, 3:1, ungläubiger Jubel bei den Gastgebern über diesen Coup, Fassungslosigkeit auf Moerser Seite.

Gäste-Coach Igor Arbutina zeigte sich nach der enttäuschenden Pleite als fairer Sportsmann: „Die niedrige Hallendecke war für uns ungewohnt, aber das hat keine Rolle gespielt. Wir kennen eine solch hitzige Atmosphäre nicht, deswegen haben meine Spieler nicht konzentriert genug gespielt. Wir wussten vorher, dass es ein enges Spiel werden würde, genauso kam es auch. Meinen Glückwunsch an Oststeinbek.“

Im Lager des OSV dagegen herrschte Freude pur, im Restaurant Fairway´s wurde mit Freunden und Fans weiter gefeiert. Platz neun, 4:8 Punkte, punktgleich mit Moers, das ist eine Ausbeute nach sechs Partien, von der auch kühne Träumer (von denen es einige gibt beim OSV) niemals geredet hätten. „Einfach nur geil“, sagte Domroese, der sich in der Annahme unerschütterlich gezeigt hatte. „Das war wie ein Rausch, heute hat es einfach nur Spaß gemacht“, sagte Suhren, der eifrigste Punktesammler. Und Zuspieler Neufeld? Der sagte gar nichts mehr – er war längst unterwegs zu seinem Schichtdienst als Polizist, begleitet von einem NDR-Team. Der Bericht über das Match wird heute, Sonntag, 22.30, im N3-Sportclub gesendet. Und morgen, Montag, 20.15 Uhr, „Rasant“ auf HH1 gucken – das ist ja schon fast Tradition…

 

 

Hamburg - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 07. November 2005

     

Empfindlicher Rückschlag für OSV-Damen

Mit zwei 0:3 Niederlagen kehren die OSV-Damen aus Eimsbüttel zurück. Sowohl der Regionalligaabsteiger GWE als auch das Team des ETV erwiesen sich als zu stark für die Oststeinbekerinnen. Diese präsentierten sich in allen Belangen den beiden gegnerischen Teams unterlegen und konnten zusätzlich diesmal auch kämpferisch zu selten überzeugen.

Das der Spieltag sicherlich schwer werden würde, war schon in der Vorbereitung deutlich geworden. Im Wesentlichen ohne Zuspielerinnen und ohne Diagonalspielerinnen in den letzten beiden Wochen beim Training, wurde das Team am Donnerstag auch noch durch die Nachricht geschockt, dass sich Diagonalspielerin Anne Adolphsen im Rahmen ihres Studiums einen Bänderriss zugezogen hat und nun bis zum neuen Jahr nicht mehr zur Verfügung steht.

Ausschlaggebend für die deutlichen Niederlagen waren neben einer zu zaghaften Spielweise, starke Abstimmungsprobleme in der Annahme und zu wenig zwingende Angriffsaktionen aus dem eigenen Spielaufbau. Lediglich die Mittelblockerinnen erreichten an diesem Spieltag Normalform und das ist gegen zwei so stark motivierte Teams eben zu wenig.

Die deutlichen Niederlagen könnten in der Endabrechnung noch sehr weh tun, denn das Satzverhältnis des OSV ist nun deutlich schlechter geworden beim Kampf um einen Aufstiegsplatz. Das bedeutet, der Druck auf das Team hat zugenommen, an jedem der kommenden Spieltage die optimale Leistung abzurufen, um am Ende auch wirklich vorne zu sein. Wie das Team damit umgehen kann, wird schon am 12.11. in der Halle an der Erikastraße zu sehen sein. Dann müssen die OSV Damen gegen die Damen von der CVJM 2 antreten.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 07. November 2005

     

USC: Trainingslager folgt auf freies Wochenende

Nach dem spielfreien Wochenende machen sich die Volleyballerinnen des USC Münster am Montagmorgen auf den Weg ins Trainingslager nach Hamm. Bis Mittwochabend wollen sie dort die Zeit nutzen, um sich auf die anstehenden Spiele vorzubereiten

Dieses Wochenende hatte für die Volleyballerinnen des USC Münster Seltenheitswert. Weil sie spielfrei waren, konnten sie sich zurücklehnen und die anderen Bundesligapartien entspannt verfolgen. So erlebten Andrea Berg & Co, wie sich Schwerin gegen Hamburg durchsetzte und Vilsbiburg gegen Köpenick genauso wenig in Bedrängnis kam wie Dresden gegen Grimma.

Ab Montagmorgen aber sind auch die Münsteranerinnen wieder verstärkt gefordert. Dann nämlich verabschiedet sich der USC-Tross ins Trainingslager nach Hamm, wo er bis Mittwochabend Quartier bezieht. „Wir wollen trainieren und als Mannschaft weiter zusammenwachsen“, bringt Trainer Axel Büring die Ziele des Kurztrips auf den Punkt und sagt weiter:. „Für uns ist das noch ein Teil der Vorbereitung, für die wir vor der Saison ja nur sehr wenig Zeit hatten.“

Aus diesem Grund hat der Coach jeweils zwei Mal am Tag Übungseinheiten angesetzt und genießt „den Luxus, dass sich die Spielerinnen voll auf Volleyball konzentrieren können“. Doch auch für Abwechslung ist gesorgt. Denn den Abschluss des Trainingslagers bildet ein Besuch beim „Starlight Express“ in Bochum. „Wir waren uns einig, dass wir auch mal etwas anderes machen wollen“, so Büring. „Also kamen wir auf die Idee, ins Musical zu fahren.“

Während Alisa Kasselmann von Montag bis Mittwoch von der Schule freigestellt ist, kann Anika Brinkmann aus schulischen Gründen nicht die gesamte Zeit mit von der Partie sein. Die 19-Jährige wird vormittags die Schulbank drücken und zum Nachmittagstraining nach Hamm reisen. Da auch Ester Volicerova und Steffi Golla mit nach Hamm reisen werden, kann Büring somit auf insgesamt 14 Spielerinnen zurückgreifen.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 07. November 2005

     

VfB Friedrichshafen siegt deutlich gegen Leizpig

Jochen Schöps wieder punktbester Spieler

FRIEDRICHSHAFEN - Der VfB Friedrichshafen bleibt in der Bundesliga in eigener Halle weiterhin ungeschlagen. Gegen den VV Leipzig hatte das Team von Trainer Stelian Moculescu keine Schwierigkeiten und schickte die Sachsen mit einem 3:0 (25:20, 25:15, 25:14) nach Hause.

In der Anfangsphase des Spiels hatte der VfB mehr mit eigenen Abstimmungsproblemen, denn mit dem Gegner zu kämpfen. Kein Wunder, fehlte Annahmespezialist Alexis Valido nach seiner Leistenoperation. Wie angekündigt, lief Ulf Quell mit der Nummer 15 im Libero-Trikot auf. Er machte seine Sache gut, fungierte allerdings nur als halber Libero. Während Mittelblocker Joao Jose auch im Hinterfeld und somit sogar in der Annahme spielte, tauschte Quell nur mit Svetozar Ivanov - und später mit Max Günthör - den Platz. Nach 11:11-Gleichstand zog der VfB jedoch davon und beendete den Satz mit 25:20. Noch klarer endete der zweite Durchgang, den das Team von Stelian Moculescu mit 25:15 für sich entschied. Der dritte Satz verlief bis zum 12:11 ausgeglichen, bevor sich der VfB souverän absetzte und Max Günthör den zweiten Matchball zum 25:14 verwandelte. Punktbester Spieler war einmal mehr Jochen Schöps mit 18 Punkten.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 07. November 2005

    www.volleyball-bundesliga.de 

Spitzenreiter Sonneberg siegt im Tiebreak

Das in Punkto Spannung und Emotionalität erlebnisreiche Aufeinandertreffen zwischen dem 1.Sonneberger VC 04 und der FT 1844 Freiburg endete nach 112 hart umkämpften Spielminuten mit einem glücklichen aber dennoch verdienten Sieg für die Gastgeber aus der Spielzeugstadt.

Wie in den vorherigen Spielen fanden die Sonneberger auch in der Partie gegen den Tabellen Achten aus dem Breisgau anfänglich nicht zu ihrem Spiel, so dass Freiburg schnell mit 5:0 in Front lag. Zwar konnten Schiewe und Katanovic auf 4:5 verkürzen, doch dauerte es bis zum 9:9 ehe Sonneberger erstmals ausgleichen konnte. Die Gastgeber machten nun mehr Druck und kamen vor allem durch die Mitte zu Punkten (15:12). Die kampfstarken Freiburg ließen sich dadurch nicht schocken und drehten von nun an wieder gewaltig auf. Immer häufiger setzte Zuspieler Axel Mende seine Angreifer so gut in Szene, dass der Sonneberger Block und der zeitweilig völlig desorientierte wirkende Annahmeriegel, den Bällen nur noch hinter her schauen konnten. Zwar glich Sonneberg zum 21:21 aus, doch waren es wieder Annahmefehler und Unkonzentriertheiten, die dann letztlich den Satzverlust bescherten.

Durchgang Nummer zwei begann vielversprechender, Punkte durch Nürnberger und Mikailenkov, doch konnte sich der SVC bis zum 9:9 nicht wirklich absetzten. Dann jedoch kam die Zeit der Sonneberger Angreifer. Vor allem Schiewe und Kapitän Nürnberger machten so viel Druck über diagonal und außen, dass selbst der starke Gästeblock keine Chance hatte (19:14). Auch die Blockarbeit funktionierte nun besser. Stefanski und Co. stoppten die Gästeangriffe schon an der Netzkante und sicherten Sonneberg den Satzgewinn mit 25:19.

In Satz drei begann Sonneberg wieder stark. Sowohl Angriffe über Außen (Nürnberger und Katanovic) sowie durch die Mitte zeigten jetzt Wirkung und ließen Sonneberg schnell mit 9:4 davon marschieren. Den Vorsprung verteidigte das Team von Trainer Mario Gödt bis zum 20:17. Dann jedoch brach der SVC unerklärlicher Weise völlig ein. Die FT aus Freiburg kam durch starke Aufgaben und clevere Angriffe, welche die Sonneberger Annahme alt aussehen ließen, zu sieben Punkten in Folge und legte somit die Grundlage für den Gewinn des dritten Satzes (21:25).

In Satz vier erholte sich der Gastgeber schnell, als hätte man den Schalter wieder auf an gestellt, funktionierte nun auch die Mannschaftsabstimmung besser. Der jetzt starke Katanoivic sowie der eingewechselte Uhmann brachten Sonneberg mit 9:5 in Führung. Auch Kapitän Hans-Peter Nürnberger übernahm mehr Verantwortung und verhalf dem Team mit starken Aufschlägen, unter anderem Ass zum 9:5, zum Ausbau der Führung zum 19:10. Zum Satzende glänzte dann wieder Stefan Uhmann, dessen Diagonalbälle der Freiburger Annahme nur so um die Ohren flogen und Sonneberg letztlich den 25:17 Satzgewinn brachten.

Der Tiebreak musste nun das Spiel entscheiden. Wie das ganze Spiel, gestaltete sich dieser sehr wechselhaft und mit vielen Fehlern auf beiden Seiten durchzogen. Sonneberg konnte sich zwar einen 13:8 Vorsprung herausspielen, doch waren es wieder Annahmefehler und einige fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichters, die Freiburger zum 13:13 ausgleichen ließ. Die Emotionen in der Halle waren auf dem Siedepunkt, die Spannung förmlich spürbar, als Freiburg mit einer Fehlaufgabe Sonneberg den ersten Matchball bescherte. Diesmal spielte Zuspieler Tomsicek Stefanski so gut frei, dass dieser zum Sieg für den SVC punkten konnte.

In einem sehr wechselhaften Spiel, setzten sich die Gastgeber mit viel Glück aber dennoch verdient gegen eine starke Freiburger Mannschaft durch. Trainer Mario Gödt, weiß die Leistung völlig richtig einzuordnen: „Wir haben das Spiel heute mit viel Glück gewinnen können. Ich glaube, dass vor allem die Unterstützung des Publikums heute, das entscheidende Zünglein an der Waage war. Letztlich ist es wichtig, dass wir gewonnen haben und Tabellenführer bleiben.“

(sl)

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 07. November 2005

    www.volleyballer.de 

Rote Raben bleiben Tabellenführer

„Wir haben geschwächelt, aber wir sind nicht umgefallen“, meinte Spielführerin Katja Wühler nach dem spannenden Spiel der Roten Raben gegen den Köpenicker SC. Das sei das Positive an diesem Spiel gewesen. Positiv war aber auch, dass die Roten Raben am Samstag Abend in der heimischen Vilstalhalle die Gäste klar mit 3:0 (25:22/26:24/25:20) besiegt hatten und damit auch im fünften Spiel der Saison 2005/2006 unbesiegt geblieben sind.

Als einzige Mannschaft in der Volleyball-Bundesliga der Damen übrigens. Ebenso positiv war der Auftritt von Birgit Thumm. Durch die Verletzung von Zvetelina Zarkova rückte sie auf die Position der Mittelblockerin und hatte hier immer wieder Gelegenheit, sich sowohl im Block als auch im Angriff aus zu zeichnen. Trainer Michael Schöps musste auch die Chinesin Rong Chi ersetzen, die von Rückenproblemen geplagt wurde. Dafür konnte Hana Kovarova ihr Können als Außenangreiferin unter Beweis stellen. Positiv war aber auch, dass 1190 Zuschauer in die Vilstalhalle kamen, um die Roten Raben zu unterstützen. Das war so nicht zu erwarten, da weder ein ansprechendes Rahmenprogramm geboten werden konnte, noch der Köpenicker SC als besonders attraktiver Gegner galt. Die Zuschauer mussten ihr Kommen dafür nicht bereuen: Sie sahen ein spannendes Spiel, das den Roten Raben mehr abverlangte, als sie das erwartet hatten. Bereits im Vorfeld der Begegnung warnte Trainer Michael Schöps davor, die Köpenicker ins Spiel kommen zu lassen. Doch genau das konnten die Roten Raben – gerade in den ersten beiden Sätzen – nur schwer verhindern.

Angetrieben von der Polin Ilona Farkowska und der Dänin Stine Andreasen brachten die Köpenicker die Raben ein ums andere Mal in Verlegenheit und lagen schnell mit 8:4 in Führung. Erst als die Raben ihr Spiel etwas umstellten und schnell über die Mitte an griffen, kamen sie auch besser ins Spiel. Beim 13:13 schaffte Zuspielerin Ina Prechtl erstmals den Ausgleich. Zwar konnten sich die Raben nicht deutlich absetzen, doch Birgt Thumm war es letztlich, die den ersten Satz mit 25:22 unter Dach und Fach brachte.

Auch im zweiten Satz ein ähnliches Bild: Köpenick kämpfte verbissen um jeden Ball und setzte die Raben immer wieder unter Druck. Diese wiederum schafften es nicht, ihre spürbare Nervosität ganz ab zu legen. Gerade die kleinen Unaufmerksamkeiten und Ungenauigkeiten waren es, die Raben-Trainer Michael Schöps immer wieder in Rage brachten. So sah er sich genötigt, beim Stand von 21:18 für Köpenick die gehandicapte Rong Chi für Youngster Hana Kovarova aufs Spielfeld zu schicken. Mit dem 23:23 schafften die Raben auf der Zielgeraden noch den Ausgleich und mit 26:24 auch den Siegpunkt. Dieser knappe Erfolg war es dann auch, der die Köpenicker aus dem Tritt brachte. Der dritte Satz verlief eher unspektakulär, wenn auch nicht weniger spannend. Doch dieses Mal ließen sich die Raben nicht aus der Hand nehmen. Beim 22:18 wechselte Michael Schöps „Micki“ Dömeland und Regina Daudysch – für Ina Prechtl und Katja Wühler – ein und ermöglichte beiden noch etwas Spielpraxis zu sammeln. Auch im dritten Satz war es wieder Birgit Thumm, die den 25:20-Siegpunkt holte.

Spielführerin Katja Wühler meinte nach dem Spiel, dass sie es nicht geschafft hätten ihre Nervosität in den Griff zu bekommen. Sie versprach aber: „Es geht noch besser.“ Raben-Trainer Michael Schöps bemängelte, dass die Konzentration nicht optimal gewesen sei und sich daher viele kleine Fehler in das Spiel seiner Mannschaft eingeschlichen hätten. Köpenicks Trainer Michael Lehmann war ein bisschen enttäuscht vom Spielverlauf. „Wir haben gut gegen gehalten, aber leider wieder verloren.“

Für die Raben bleibt fest zu halten, dass sie sich steigern müssen, wenn sie am kommenden Samstag in Dresden bestehen wollen. Allerdings reisen sie auch als ungeschlagener Tabellenführer nach Sachsen.

Harald Schwarz

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 07. November 2005

    

Aachen: Zwölf Stunden Busfahrt für eine Stunde Spiel

Die Aachener Volleyball-Frauen unterliegen Zweitliga-Aufsteiger Neustadt-Glewe klar 0:3

Neustadt-Glewe – Alemannia Aachen 3:0 (25:16, 25:14, 27:25): Außer Spesen nichts gewesen! Oder: „Wenn Neustadt auch bei Tabellenführer Spandau so gespielt hat, dann wundert mich die Spandauer Niederlage nicht mehr“, musste Co-Trainer Ralph Kranzhoff den Sieg des Aufsteigers unumwunden als „verdient “ bezeichnen. „In dem Video, dass uns vorliegt, hat Neustadt jedenfalls nicht so gut ausgesehen.“

Die Alemanninnen hatten aber auch ganz offensichtlich die lange Anfahrt in den Osten der Republik nicht aus den Beinen schütteln können. „Bis auf Ruth Flemig standen alle neben der Kappe“, musste Kranzhoff bilanzieren. Der Mann, der auch für die Statistik zuständig ist, zählte allein bei der sonst als „Madame Zuverlässig“ bekannten Bina Rollersbroich im ersten Satz fünf direkte Annahmefehler. „So viel hat sie sonst in fünf Spielen nicht“, so Kranzhoff. Rollersbroichs trockener Kommentar nach vergeigtem ersten Satz: „Ich geh mal eben meine Annahme suchen.“

Trainer Luc Humblet reagierte auf den Katastrophenstart mit Positionswechsel. Esther Stahl musste den Mittelblockplatz an die Stammkraft Lis Zernickow abgeben, die aber seit Wochen studienbedingt nicht trainieren kann. Das Resultat war noch ernüchternder für Alemannia – und Trainer Luc Humblet ärgerte sich. Denn Neustadt spielte taktisch wie erwartet hoch über die Außen und dann mit diagonaler Schlagrichtung. „Das haben wir trainiert, aber nichts davon wurde umgesetzt“, so Humblet. Der Coach baute die Aufstellung wieder um und wurde endlich belohnt. Die Partie wogte hin und her, selten konnte sich ein Team ansetzen. Die Entscheidung traf dann möglicherweise der Schiedsrichter. Er ahndete bei 23:23 ein Übergreifen des Neustädter Blocks, der damit das Zuspiel Audrey Hervels verhinderte, nicht. Punkt Neustadt. Aber Aachen wollte an diesem Tag einfach nicht gewinnen. Zwei Satzbälle wurden mit Aufschlagfehlern vergeben, die Niederlage in der Verlängerung war perfekt. Zwölf Stunden Busfahrt für eine Stunde Spiel – keine gute Relation.

Peter Leuchter

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 07. November 2005

    

SCC stoppt den Dürener Höhenflug

Wo nun seine Mannschaft einzuordnen sei? Nationalspieler Sebastian Prüsener zeigte sich am Sonntagnachmittag  nach dem 3:1 (25:18, 20:25, 25:17, 25:17) seines SC Charlottenburg über den Spitzenreiter in der Volleyball-Bundesliga, evivo Düren, ein bisschen ratlos: "Ich weiß es nicht ... wenn wir zuvor gegen Friedrichshafen gewonnen hätten, dann könnte ich etwas dazu sagen ..." Doch beim 0:3 am Bodensee war der SCC chancenlos. Dann musste sich Friedrichshafen bei Düren 1:3 beugen und nun gewannen die Berliner daheim in der Sömmeringstraße nach 94 Spielminuten vor 1700 Zuschauern ungefährdet.

Was SCC-Trainer Michael Warm zur Prophezeiung veranlasste: "Die Meisterschaft scheint ein offenes Rennen zu werden und wir sind dabei." In Friedrichshafen sei sein Team für solch ein Gipfeltreffen noch nicht bereit gewesen, "aber nun fünf Tage vor der wichtigen Qualifikation im CEV-Cup in Spanien nähert sich unsere Mannschaft ihrer Top-Form". Diese Tatsache, ein gewisser Formabfall bei Düren (nach drei emotionsgeladenen Auftritten in der Champions League und dem ersten Triumph über Friedrichshafen) und die Konstellation, dass die Gäste erstmals nicht als Außenseiter sondern mit dem Druck des Favoriten in Berlin antraten, habe zu dem für manche unerwartet klaren Ergebnis geführt.

"Es gibt nichts zu beschönigen: Berlin hat verdient gewonnen. Meine Mannschaft wirkte heute kraft- und saftlos", gestand Dürens Trainer Bernd Werscheck unumwunden ein. Doch sei es wohl aus Sicht der Bundesliga und des Volleyballs eher positiv, "dass wir nun drei Spitzenmannschaften in Deutschland haben, die so eng beieinander liegen, dass Heimrecht oder Tagesform das Zünglein an der Waage bilden".

Evivo-Mittelblocker  Malte Holschen hatte schon beim Vormittagstraining gespürt, dass die Mannschaft nicht die nötige Wettkampfspannung ausstrahlte: "Das bestätigte sich kollektiv gegen den SCC. Alle, mit einer kurzzeitigen Ausnahme durch Sven Anton, blieben unter ihren Möglichkeiten." Werscheck hatte den 35-jährigen Ex-Berliner schon Mitte des ersten Satzes beim 17:12 für Charlottenburg für seinen  eigentlichen Hauptangreifer Heriberto Quero gebracht. Auf den schlaggewaltigen Venezolaner war der Klasseblock des SCC bestens präpariert. Auf den Linkshänder Anton eher nicht. Der Oldie führte Düren auch im zweiten Durchgang zum Satzgewinn, wurde aber danach weitgehend neutralisiert. Bemerkenswert, dass er mit 12 Punkten dennoch erfolgreichster Scorer beim Vizemeister vor Sven Dick (7) war.

Diese Auszeichnung erwarb beim Sieger Marco Liefke mit 22 Punkten vor Mittelblocker Alex Spirovski (12) und dem immer besser ins Spiel integrierten Finnen Matti Ollikainen (10). Der SC Charlottenburg war deutlich wirkungsvoller mit seinen Schnellangriffen über die Mitte, "sowie mit dem Aufschlag und in der Feldabwehr", wie Sebastian Prüsener meinte. Im vierten Satz, als bei Zwischenständen von 11:3 und 20:13 für den SCC den Gästen ein Desaster drohte und der Trainer die Wechselspieler aufs Parkett schickte, erwies sich, dass Dürens Bank das Niveau der ersten Garnitur nicht annähernd erreicht. Da haben der SCC und die VfB-Truppe von Bundestrainer Stelian Moculescu über die Saison gesehen vermutlich Vorteile.

epo

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Montag, 07. November 2005

    www.volleyball.de 

1. Liga Männer: Wuppertal führt

Es klingt kaum glaublich: Nach dem sechsten Sieg in Folge darf sich der SV Bayer Wuppertal über die Tabellenführung in der 1. Liga freuen. Doch der Aufsteiger aus Essen machte es den Gästen nicht einfach. Vier umkämpfte Sätze brauchten die Bergischen, um mit 3:1 (23:25; 25:18; 25:23; 25:22) zu gewinnen.

Wir haben Essen nie wirklich in den Griff bekommen“, konstatierte Trainer Jens Larsen. Dass es dennoch zum Sieg reichte, spricht für den Kampfgeist, mit der die ein oder andere Schwäche kompensiert werden kann. „Wir haben wieder zwei Punkte mehr, aber gegen stärkere Gegner wird das nicht reichen. Ich weiß, dass wir 20 bis 30 Prozent besser spielen können“, sagte Larsen. Der Trainer fand jedoch auch lobende Worte: „Peter Lyck hat heute gut gespielt.“ Der dänische Nationalspieler kam im zweiten Satz für Kapitän Lars Dinglinger.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Montag, 07. November 2005

    http://de.sports.yahoo.com 

Leverkusens Volleyballerinnen ausgeschieden

Bielsko Biala/Polen - Die Volleyballerinnen des TSV Bayer 04 Leverkusen sind im europäischen CEV-Pokal mit drei Niederlagen und ohne Satzgewinn ausgeschieden.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 07. November 2005

    www.volleyballer.de 

Hachinger feiern in Markranstädt ersten Saisonsieg

So langsam hatte man beim TSV Unterhaching geglaubt, die Mannschaft hätte das Siegen verlernt. In allen vier bisher in dieser Saison absolvierten Spielen hatten bei den jungen TSV-Akteuren in den entscheidenden Situationen die Nerven versagt und ein Matchgewinn blieb ihnen verwehrt. Heute beim Auswärtsspiel in Markranstädt, wurden die Hachinger endlich für die vielen Mühen belohnt.

Wieder sollte es bei der Partie, die über die volle Distanz von fünf Sätzen ging, nur auf ein paar wenige entscheidende Punkte ankommen. Nach dem 1:1 Satzausgleich waren es noch die Gastgeber, die den dritten Durchgang knapp mit 26:24 gewinnen konnten. Doch in einer wahren Nervenschlacht waren es diesmal die Schützlinge von Coach Mihai Paduretu, die einen kühlen Kopf behielten. Mit 28:26 erzwangen sie den erneuten Satzausgleich und auch der alles entscheidende Tie-Break ging in die Verlängerung. Wieder kämpften die Hachinger um jeden Punkt und konnten schließlich den Matchball zum 3:2-Sieg (17:25,25:20, 24:26, 28:26, 16:14) verwandeln.

Andreas Bergmann

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 07. November 2005

    www.abendblatt.de 

Fischbek kann vom Schweriner SC lernen

FISCHBEK - Es sei eine andere Volleyball-Welt: "Das ist schon bemerkenswert, was beim Schweriner SC zu beobachten ist", sagte Horst Lüders, Manager der Bundesliga-Frauen des TV Fischbek. Dabei meinte er nicht unbedingt die sportliche Vorstellung des Gastgebers, dem die Fischbekerinnen mit 1:3 (10:15, 25:19, 16:25, 20:25) unterlegen waren, sondern die Art und Weise, mit der Volleyball in Schwerin zelebriert wird.

Während die 700 Zuschauer in der Halle am Lambrechtsgrund ihrem Team zujubeln, können die Sponsoren das Geschehen auf einem Großbildschirm beobachten. Erst kürzlich wurde eine frühere Terrasse zu einem repräsentativen Wintergarten umgebaut, in dem die Sponsoren ein großzügiges Refugium finden und in dem Geschäftsgespräche während des Spiels geführt werden können.

Der Verlust der Punkte in Schwerin war für den TV Fischbek durchaus zu verschmerzen. "Zumal wir in den nächsten Spielen gegen Braunschweig, Grimma und Köpenick die Chance haben, unsere bisherige Erfolgsbilanz auszubauen", so Manager Lüders. Das sieht auch Trainer Helmut von Soosten so: "Die Niederlage geht mit dem Resultat völlig in Ordnung. Schwerin war einfach stark."

Abgucken könnten sich die Fischbeker die Entscheidung der Schweriner, ihre Heimspiele wenn möglich auf einen Freitagabend zu legen. So entgeht der Klub der medialen Konkurrenz des übermachtigen Fußballs. "Über so etwas könnte man mal nachdenken", sagt Lüders. Ein großes Problem gäbe es dann aber beim Hallenaufbau, den in Fischbek ein Vielzahl von ehrenamtlichen Helfern durchführen. "Die können doch nicht jedes Mal Urlaub nehmen, wenn wir ein Heimspiel haben", so der Manager. Jedoch: Soll der TVF auch einmal ganz oben mitspielen, müßte sich noch einiges an der Fischbeker Welt ändern.

masch

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 07. November 2005

    www.abendblatt.de 

Oststeinbeks wundersamer Sieg

Bundesliga-Premiere in der Walter-Ruckert-Halle. Der Aufsteiger nutzt den Heimvorteil und bezwingt den Moerser SC überraschend mit 3:1.

Oststeinbek - Chapeau! Hut ab! Respekt und Staunen sind angebracht vor der Leistung der Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV. Mit dem 3:1 (19:25, 25:22, 25:22, 28:26) über den Moerser SC gelang den "Ostbek Cowboys" nicht nur der erste Heimsieg in der Ersten Bundesliga - und das vor knapp 800 Zuschauern in der eigentlichen Heimat des Teams, in der Walter-Ruckert-Halle am Barsbütteler Weg. Sie besiegten zudem einen Gegner, der eigentlich als Vorjahres-Dritter für den Aufsteiger als unschlagbar galt. Doch die Gesetze des Volleyballs scheinen derzeit aufgehoben für das Team aus der Hamburger Vorstadt.

"Solche Siege gibt es normalerweise nicht", sagte Trainer Bernd Schlesinger, der nach dem Spiel mindestens genauso durchgeschwitzt war wie seine Spieler. Die Mannschaft habe 130 Prozent Leistung gebracht, so seine Einschätzung. Zudem habe die um zwei Meter zu flache und sehr enge Arena dem Aufsteiger einen weiteren Vorteil von 20 Prozent gebracht. Allerdings fehlten die den Gästen aus Moers in ihrer Leistung.

"Die Halle war schon ein Nachteil für uns, aber unsere Niederlage können wir darauf nicht schieben", so der Moerser Coach Igor Arbutina. Seine Mannschaft habe einfach momentan zu viele mentale Probleme.

Dagegen wird in Oststeinbek derzeit fast alles richtig gemacht. Das beginnt im Umfeld mit der fehlerfreien Organisation des Events. Zum Beispiel organisierten Spieler der A- und B-Jugend die Anfahrt auf den Parkplätzen mit einer verwunderlichen Selbstverständlichkeit. Ein anderthalbstündiges Training am Nachmittag mit Schlesinger war der vorausbezahlte Lohn.

Daß der Trainer im zweiten Satz des Spiels die richtigen personellen Entscheidungen traf, gehörte zum außergewöhnlichen Lauf der Dinge: Nach schwachen ersten Durchgang wechselte er im Zuspiel für Timo Timpe Sebastian Neufeld, für Martin Hofmann Mirko Suhren auf der Diagonalposition ein. Und plötzlich lief die Ostbek-Maschine auf Übertouren.

"Das war eines der geilsten Spiele in meiner Volleyball-Karriere", sagte fast fassungslos Mirko Suhren nach der Partie. Daß er im zweiten Satz mehr Punkte erschmetterte als sein Pendant gegenüber, Georg Groszer jun., mochte der Oststeinbeker kaum glauben. Immerhin war der sprunggewaltige Groszer, für den die Gesetze der Schwerkraft fast aufgehoben scheinen, vergangene Saison bester Angreifer, bester Scorer und bester Aufschläger der Liga.

Klar war Groszer nicht in Optimalform, aber auch so immer noch besser als jeder der gastgebenden Angreifer. Doch die Cowboys blockten sich in einen wahren Rausch, holten gar im dritten Satz einen 10:16-Rückstand wieder auf. Auch dies ist eines der kleinen sportlichen Wunder dieser Erstliga-Premiere auf Oststeinbeker Grund.

Bei der Story des Happy-Ends darf die Einwechslung des OSV-Kapitäns Jan Burhrmester für den müde wirkenden Stefan Trienen im Mittelblock beim Stand von 5:7 im vierten Satz nicht vergessen werden. Buhrmester, eigentlich noch nach einem halben Jahr USA-Aufenthalt ohne Volleyball mit Trainingsrückstand, wehrte nicht nur mit einem beherzten Angriffsschlag den Satzball der Moerser beim Stand von 25:26 ab. Er blockte zusammen mit Sebastian Neufeld auch zum 27:26, machte in diesem vierten Durchgang vier Blockpunkte - so viele wie kein anderer seiner Mitspieler während der gesamten Begegnung. Den Matchpunkt setzte dann ausgerechnet Georg Groszer ins Aus.

"Ich hoffe nur, daß die Kraft der Spieler noch lange reicht", sagte Schlesinger mit etwas Abstand zum wundersamen Geschehen auf dem Spielfeld.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Die Welt

 Montag, 07. November 2005

    www.welt.de 

Oststeinbeker Cowboys erkämpfen zweiten Saisonsieg

Das Bild kurz nach Spielschluß war von Kontrasten geprägt: Die Volleyballer aus Oststeinbek bedankten sich bei den unermüdlichen und lautstarken Fans, hielten sich bei den Händen und rissen dieselben in die Höhe, um auch auf der Tribüne "die Welle" heraufzubeschwören.

 

 

Deutschland - Hamburger Morgenpost

 Montag, 07. November 2005

    www.mopo.de 

3:1! Cowboys der Hit

Sensationssieg gegen Moers / Stimmung wie am Millerntor / Trainer cool

Eigentlich gilt Volleyball als Sportart, in der es äußerst selten Sensationen gibt. Doch die Ostbek Cowboys stellen momentan die ganze Bundesliga auf den Kopf.

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Montag, 07. November 2005

    www.dnn-online.de 

DSC: Arbeitssieg ohne Glanz

Dresden. Das erste Sachsen-Derby in der Damen-Bundesliga war spannender als erwartet. Die DSC-Damen, immerhin Vorjahresdritter und Mitfavorit auf den Titel, taten sich vor reichlich 2000 Zuschauern gegen den frech aufspielenden Aufsteiger VC Muldental Grimma schwerer als ihnen lieb war.

 

 

Deutschland - Ruhr Nachrichten

 Montag, 07. November 2005

    www.westline.de 

Bottrop: Mit Hängen und Würgen

Volleyball-Zweitligist CarGo! Bottrop gewann sein Heimspiel gegen den Aufsteiger SV Warnemünde mit 3:1 (23:25, 25:17, 25:23 und 25:20). Eine Gala war der Auftritt gegen den Tabellenvorletzten allerdings nicht.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 07. November 2005

    www.westline.de 

USC gelingt die Revanche

Warendorf. Ich will jetzt nur noch Pokal spielen, erklärte eine enttäuschte Petra Vieth. Die WSU-Kapitänin hatte soeben mit ihren Mannschaftskolleginnen gegen den USC Münster II eine 1:3 (19:25, 25:11, 16:25, 22.25)-Niederlage einstecken müssen und konnte somit in der 2. Bundesliga nicht an die Siege im Pokalwettbewerb anknüpfen.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 07. November 2005

    www.westline.de 

Pokalniederlage erfolgreich verarbeitet

-be- Münster. Keine Revanche für die Pokalniederlage, aber immerhin eine Wiedergutmachung: Mit 3:1 (25:19, 11:25, 25:16, 25:22) setzten sich die Zweitliga-Volleyballerinnen des USC Münster2 gegen die Warendorfer SU durch und ...

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Montag, 07. November 2005

    www.lvz-online.de 

VCM: Das Glück wechselt die Seiten

Markranstädt. Volleyball-Zeit in Markranstädt ist in dieser Saison Krimi-Zeit. Doch das Abonnement des Bundesliga-Neulings auf ein Happyend lief gestern ab. Nach mehr als zwei dramatischen Stunden musste der VCM dem TSV Unterhaching mit 2:3 den Vortritt lassen.

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Montag, 07. November 2005

    www.lvz-online.de 

VVL findet keine Mittel gegen den Meister

Friedrichshafen/Leipzig. Früh um Fünf am Sonntagmorgen waren die Leipziger Volleyballer wieder zu Hause. Im Gepäck eine 0:3-Niederlage (20:25, 15:25, 14:25) beim deutschen Meister VfB Friedrichshafen. 

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 07. November 2005

    www.svz.de 

SSC sprühte vor Spielwitz

Kapitän Sylvia Roll gibt Teamkolleginnen die nötige Sicherheit

Schwerin - Die Stimmung bei den Schweriner Volleyballerinnen war nach dem 3:1 (10, -19, 16, 20)-Sieg gegen den TV Fischbek Hamburg am Freitagabend ausgelassen wie selten.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 07. November 2005

    www.svz.de 

SVF: Mit Extra-Motivation zum klaren Sieg

SV Neustadt-Glewe – Alemannia Aachen 3:0 (16, 14, 27)

Der Neustädter Kapitän musste nach einer alltäglichen Bewegung beim Einspielen ins Schweriner Klinikum eingeliefert werden. Die intensiven Untersuchungen blieben ohne endgültige Diagnose. Die soll heute getroffen werden. In jedem Fall handelt es sich um eine Verletzung im Halswirbelbereich. Als Bia gestern Morgen Besuch von ihren Mitspielerinnen erhielt, war sie schon wieder obenauf – gute Besserung von dieser Stelle.

 

 

Deutschland - Sächsische Zeitung

 Montag, 07. November 2005

    www.sz-online.de 

Blume-Truppe verpasst die Sensation nur knapp

Nach dreiwöchiger Spielpause griffen die Herren des VC Dresden am Sonnabend wieder ins Spielgeschehen der 2. Bundesliga ein. Beim Tabellendritten SV Schwaig mussten sich die Elbestädter nach großem Kampf mit 1:3 (27:29, 25:23, 19:25, 23:25) geschlagen geben.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 07. November 2005

    www.nrz.de 

MSC: Schuss ging nach hinten los

Bei den "Cowboys" aus Oststeinbek stürzten die "Adler" des MSC mit 1:3 ab. Saisonstart ist endgültig verpatzt.

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Montag, 07. November 2005

    www.wz-newsline.de 

Bayer: Ohne Schrammen aus der Wolfskuhle

Mit einem 3:1-Arbeitssieg in Essen setzt sich der SV Bayer an die Tabellenspitze.

Wuppertal. Mit einem 3:1 (23:25, 25:18, 25:23, 25:23)-Arbeitssieg setzten die Volleyballer des SV Bayer am Samstag bei Humann Essen ihren großartigen Saisonstart fort.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 07. November 2005

    www.freies-wort.de 

Der VfB Suhl ist wieder da

3:0-Sieg gegen Braunschweig

Drei Siege aus den letzten drei Spielen: Der VfB 91 Suhl hat sich nach misslungenem Saisonstart eindrucksvoll zurück gemeldet. Der klare Sieg am Samstagabend gegen den USC Braunschweig war der vorläufige Höhepunkt dieses Aufschwungs.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 07. November 2005

    www.freies-wort.de 

Sonneberg: Ergebnis stimmte, sonst viele Lücken

SONNEBERG – Fangen wir mal mit dem Positiven an: Erstens: Das Spiel wurde gewonnen, wenn auch erst mit 15:13 im Tie-Break, nachdem es zuvor vier Sätze lang eine wahre Achterbahnfahrt gegeben hatte: - 21, 19, - 21, 17.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel