News

 Montag, 21. November 2005 

Cowboys liefern Eltmann großen Kampf
Münster bleibt die Nummer eins im Westen
VfB Friedrichshafen gewinnt in Wuppertal
Volley YoungStars verlieren gegen Sonneberg
VVH war schon fast geschlagen
Eimsbüttel gewinnt gegen TSV Kronshagen
evivo: Moerser SC kein Stolperstein
Aachen verliert ohne Leidenschaft in Emlichheim
SCC festigt seine Spitzenposition
1300 Fans feiern den SV Bayer trotz 0:3
Beach-Duo aus USA gewinnt Abschluss-Turnier
Hausputz a la FTSV
VCN-Damen mit vielen Schwächen
OSV erkämpft einen Satz
Fischbek siegt und erwartet Neuzugang
Oststeinbek: Starkes 1:3
DSC besteht Kampf in der Wolfsgrube mit Bravour
CarGo! legt zu, wenn´s nötig ist
WSU punktet nur beim Publikum
USC weiter verbessert
USC 2 scheitert am eigenen Anspruch
Ära Nikolic vor dem Ende
Markranstädt: Souverän und abgezockt
Schwerin: Mit Selbstvertrauen in die kurze Pause
SVF: Wichtige Punkte nach "blankem Chaos"
Neustadt: In dieser Form weit vorne zu erwarten
VC Dresden kassiert weitere Pleite
Nichts zu holen für Humann
Die "Eagles" hofften vergeblich
Suhl: Schade, schade, schade ...
„Auf die Feinarbeit kommt’s an“
SVC: 1000 Kilometer für 56 Minuten zurück gelegt

November 2005

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Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 21. November 2005

     

Cowboys liefern Eltmann großen Kampf

Sieben Stunden Busfahrt - das stand vor der besten Auswärtsleistung der Ostbek Cowboys in der 1. Bundesliga. Bei der SG Eltmann, Tabellenfünfter, wehrten sich die Spieler von Bernd Schlesinger mit bemerkenswertem Herz, ehe sie sich in die 1:3-Niederlage (18:25, 35:33, 17:25, 20:25) fügen mussten. „Eine tolle Energieleistung“, sagte Schlesinger, „die Jungs waren mutig und frech. Wenn wir nicht unter Druck zwei, drei Fehler in den wichtigen Phasen gemacht hätten, hätten wir hier sogar eine Siegchance gehabt.“

Das neuformierte, ambitionierte Team der Unterfranken gehört mittlerweile zur Spitzengruppe der 1. Liga, von einem Klassenunterschied war jedoch nichts zu sehen. Bis zum 18:20 blieb der Oststeinbeker SV im ersten Satz in Schlagweite, ebenso lange im vierten Satz, ehe die Gastgeber in ihrer internationalen Star-Besetzung davonzogen.

Höhepunkt aus OSV-Sicht: der hochdramatische zweite Satz, in dem die Gäste ein 14:19 aufholten, mehrere Eltmänner Satzbälle abwehrten, ehe Patrick Stellmann eine Zuspielfinte erahnte und per Block zum Satzausgleich punktete. „Ein offener Schlagabtausch“ sei das gewesen, sagte Kapitän Jan Buhrmester. „In dieser Phase haben wir gezeigt, dass wir sehr gut spielen können, wenn es eng wird. Leider halten wir das noch nicht lange genug durch, um ein Team wie Eltmann zu schlagen, das müssen wir erst lernen. Aber es war ein geiles Spiel.“

Die Voraussetzungen waren denkbar ungünstig: Neben den verletzten Proske und Haarmeyer konnte auch Stefan Trienen (private Gründe) nicht auflaufen, Schlesinger hatte nur neun Spieler zur Verfügung. Buhrmester plagt sich mit entzündeten Mandeln, Björn Domroese mit einer Leistenzerrung – die Sorgen des Coaches waren groß, zumal Zuspieler Sebastian Neufeld wegen seines Dienstes zuletzt nicht mit dem Team trainieren konnte und Mittelblocker Felix Braun für seine IT-Firma zwölf Stunden am Tag ackern musste, Training ebenso ausgeschlossen. „Darüber dürfen wir uns keine grauen Haare wachsen lassen, so ist das eben“, sagte Schlesinger. „Umso schöner, dass sich die Mannschaft trotzdem entwickelt, hier ein derart mitreißendes Spiel abliefert.“

Das sahen auch die 600 Zuschauer so, die sich mit den zehn nimmermüden OSV-Fans ein faires Duell lieferten. „Unter volleyballradio.de hörte sich das absolut ebenbürtig an“, sagte Abteilungschef Jan Schneider, der diesmal zu Hause geblieben war. „Im zweiten Satz hab ich das nervlich kaum ausgehalten, das war die reine Folter.“

Zu den Besten beim OSV gehörte neben Patrick Stellmann Libero Hendrik Hofmann, der einmal mehr verblüffend abgeklärt auftrat. Mit hoch erhobenem Haupt traten die Cowboys die lange Heimreise an, froh, dass sie nun, nach drei Partien in sechs Tagen, endlich eine Verschnaufpause erwartet. Im Pokalspiel beim Moerser SC am kommenden Samstag wird Schlesinger „vier Spieler schonen, die jetzt einfach völlig auf sind“, stattdessen jungen Kräften eine Chance geben. Der Blick richtet sich stattdessen bereits auf den 3.12., wenn Humann Essen (6:12 Punkte) in Oststeinbek (jetzt 4:14) gastiert. „Das wird ein erstes Endspiel“, sagt Schlesinger, „heute haben wir schon die dazu nötige Einstellung gezeigt. Wir sind auf dem richtigen Weg.“

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 21. November 2005

     

Münster bleibt die Nummer eins im Westen

Der USC Münster hat das Westderby gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen mit 3:1 (25:20, 22:25, 25:22, 25:20) für sich entschieden. Dabei drückte die Mannschaft um Kapitän Andrea Berg der Partie über weite Strecken ihren Stempel auf und gewann verdient

Der USC Münster ist auch weiterhin die Nummer eins im Volleyball-Westen der Bundesrepublik. Am Samstagabend setzte sich das Team mit 3:1 (25:20, 22:25, 25:22, 25:20) beim TSV Bayer 04 Leverkusen durch. Gut 1000 Zuschauer in der prall gefüllten Sporthalle an der Ophovener Straße wurden dabei Zeuge, wie die Münsteranerinnen über weite Strecken spielbestimmend waren, hohe Führungen jedoch nicht halten konnten, letztlich aber verdient gewannen. „Insgesamt bin ich sehr zufrieden – vor allem, was die kämpferische Einstellung betrifft“, sagte USC-Trainer Axel Büring. „Beide Teams haben heute zum Teil Unglaubliches geleistet.“

In allen vier Durchgängen lagen die Münsteranerinnen hoch in Front, ehe die Gastgeberinnen ihr Herz in beide Hände nahmen und angeführt von einer mutig angreifenden Nadja Schaus und blockstarken Kathy Radzuweit zu einer eindrucksvollen Aufholjagd ansetzten. Zum Satzgewinn reichte es allerdings nur im zweiten Durchgang. Hier lag der USC dank einer 19:15-Führung bereits klar auf Siegerkurs. Beim 20:19 hatte Leverkusen den Vorsprung deutlich verkürzt, beim 21:21 den Ausgleich geschafft und beim 21:23 die erste Führung erkämpft. Ein Angriff im Aus vom Johanna Barg beendete schließlich den Durchgang zugunsten des Bayer-Teams. Auch im dritten Satz führte Münster schon 21:17, ehe Leverkusen beim 23:22 noch einmal gefährlich nahe kam, das Blatt dieses Mal aber nicht mehr wenden konnten. Sehr zur Freude übrigens der gut 150 Fans aus Münster, die dem USC auch in Leverkusen enthusiastisch den Rücken stärkten.

„Das war heute ein schweres Stück Arbeit“, sagte Andrea Berg. „Ich bin froh dass wir gewonnen haben.“ Besonders die Aufholjagden Leverkusens bereiteten der Spielführerin etwas Kopfzerbrechen. „Da ist immer wieder der Schlendrian reingekommen“, sagte sie. „In diesen Phasen waren wir einfach nicht offensiv genug.“

„Leverkusen hat uns das Leben immer wieder schwer gemacht“, sagte Büring. „Wir führen, sie spielen letztes Risiko und dann kommt auch noch die Kulisse dazu. Ich bin froh, dass wir das Spiel trotzdem weiter im Griff gehalten haben.“ Sonderlob erhielten Mittelblockerin Vesna Citakovic und Johanna Barg, die in Leverkusen die erkrankte Anika Brinkmann im Außenangriff vertrat. „Vesna hat ihr bestes Spiel für den USC gemacht und vor allem im ersten Satz sehr gut Akzente gesetzt“, so Büring. „Jojo hat sich zurückgemeldet und auch in schwierigen Situationen die Nerven bewahrt.“

Volleyball trifft Triathlon

Am kommenden Freitag (25. November) heißt es für den USC Münster: Volleyball trifft Triathlon. Von 17 bis 18.30 Uhr ist der Triathlon-Nachwuchs des Vereins Wasser + Freizeit Münster im Volleydome am Berg Fidel zu Gast. Bei einem Schnuppertraining werden Johanna Reinink und Tanja Hart einigeTricks und Kniffe aus dem Volleyball zeigen.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 21. November 2005

     

VfB Friedrichshafen gewinnt in Wuppertal

FRIEDRICHSHAFEN - Leichter als gedacht hat der VfB Friedrichshafen seinen Arbeitseinsatz in Wuppertal erfolgreich erledigt. Das Team von Stelian Moculescu hat den SV Bayer Wuppertal am Samstag mit 3:0 (25:20, 25:16, 25:22) besiegt.

Im Spitzenspiel des neunten Spieltags ging der VfB Friedrichshafen von Anfang an konzentriert zu Werke. Mit starken Aufschlägen verhinderten sie immer wieder den erfolgreichen Spielaufbau der Gastgeber. Kamen diese doch zum Angriff, machte der Häfler Block die Punkte der Wuppertaler zunichte. Vor allem Svetozar Ivanov, der in der Saison 2001/02 für Bayer auf Punktejagd ging, glänzte mit einer guten Vorstellung.

Der VfB ließ auch im zweiten Durchgang nicht nach. Daran war Zuspieler Simon Tischer nicht ganz unbeteiligt, denn mit seinen harten und platzierten Aufschlägen brachte er die Annahme der Gastgeber immer wieder in Bedrängnis. Ashlei Nemer und Elvis Contreras stellten die Wuppertaler Blockspieler immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Vor allem in der Endphase war kein Halten mehr. Hatten die Häfler zur zweiten technischen Auszeit (16:12) schon einen passablen Vorsprung erarbeitet, so ließen sie fortan nichts mehr anbrennen und beendeten den Satz mit einem Neun-Punkte-Vorsprung.

Dass sich so ein hohes Niveau nur schwer über die gesamte Spielzeit halten lässt, zeigte der dritte Durchgang. Angetrieben von 1300 begeisterten Zuschauern in der Bayerhalle - dagegen konnten die mitgereisten Häfler Fans vom Bodensee nur schwer anschreien - kam die Sechs von Trainer Jens Larsen immer besser in Form. Lange Zeit sah es nach einem sicheren 3:0-Sieg aus, dann schlichen sich die Fehler ein. Erst schlug Jochen Schöps einen Angriff ins Aus, dann wurde Simon Tischer bei einer Finte geblockt. So gingen schnell ein paar Punkte weg. In dieser Phase bewies Stelian Moculescu einmal mehr ein glückliches Händchen, als er Peter Nagy für Ivanov zum Aufschlag einwechselte. So wurde aus dem 16:19-Rückstand nach zwei Assen und weiteren guten Aufschlägen schnell ein 21:19-Vorsprung. „Peter Nagy hat uns auf die Gewinnspur zurückgebracht“, lobte denn auch Moculescu.

Der SV Bayer versuchte, es den Häflern gleich zu tun und die Spieler servierten nun ihrerseits mit mehr Druck. Jedoch ohne durchschlagenden Erfolg - nicht zuletzt weil Ersatzlibero Thilo Späth von den Volley YoungStars seine Sache gut machte. Der Holländer Huib den Boer pfefferte beim Stand von 24:22 den Aufschlag ins Netz - und besiegelte damit die erste Wuppertaler Niederlage und zugleich den siebten Saisonerfolg des VfB Friedrichshafen.

Bereits am kommenden Samstag (26. November, 19.30 Uhr) kommt es in der ARENA Friedrichshafen zu einem erneuten Aufeinandertreffen der beiden Rivalen. Dann geht es um den Einzug in die nächste Runde des DVV-Pokals.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 21. November 2005

     

Volley YoungStars verlieren gegen Sonneberg

FRIEDRICHSHAFEN - Stark ersatzgeschwächt hatten die Volley YoungStars Friedrichshafen am Samstag keine Chance gegen den 1. Sonneberger VC 04. Das Team von Söhnke Hinz unterlag mit 0:3 (22:25, 19:25, 15:25).

Das Spiel stand von vornherein unter schlechten Vorzeichen. Kapitän Thilo Späth fehlte, weil er bei der Bundesliga mitspielen durfte, Lukas Lampe wurde von seinem Heimatverein, dem USC Heidelberg, gebraucht. Und zu allem Übel meldete sich der zweite Zuspieler Jonas Hemlein während der Woche krank. Wegen einer Bronchitis darf er bis Donnerstag nicht trainieren. Um zumindest eine Auswechselmöglichkeit zu haben, stellte VfB-Trainer Söhnke Hinz den erst 15-jährigen Michael Kasprzak auf, der normalerweise in der Landesliga schmettert.

Unter diesen Umständen war es umso beachtenswerter, mit wie viel Kampfgeist und Mut die YoungStars gegen den Aufstiegsaspiranten aus Thüringen zu Werke gingen. Hätten sich nicht zwischendrin zu viele Fehler eingeschlichen, Diagonalspieler Christian Scholze und seine Mitspieler hätten den Sonnebergern glatt den ersten Satz abgenommen. So endete er 22:25 aus Häfler Sicht. An diese guten Leistungen konnten die Häfler in den beiden folgenden Sätzen leider nicht anknüpfen. Schwächen in der Annahme und im Angriff verhinderten immer wieder Punkterfolge. Sonneberg überzeugte im Block und die erstligaerfahrenen Angreifer zeigten den YoungStars immer wieder ihre Grenzen auf.

„Dass wir in der Summe gegen Sonneberg keine Chance hatten, war zu erwarten. Aber in einzelnen Elementen haben die Spieler gezeigt, dass sie dazugelernt haben.“ Vor allem die Feldabwehr und die Schnellangriffe seiner Mannschaft hatte Söhnke Hinz imponiert. Am kommenden Wochenende reisen die YoungStars nach Delitzsch und wollen das Team aus der Häfler Partnerstadt ärgern.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 21. November 2005

   www.nrz.de 

VVH war schon fast geschlagen

3:2-Sieg in Rüsselsheim nach Abwehr von zwei Matchbällen im vierten Satz.

"Nicht stark gespielt, aber gewonnen", urteilte Ingo Neupert, Trainer des Volleyball-Bundesligisten VV Humann. Nach gut zwei Stunden hatten die Steelenser mit 3:2 (27:25, 20:25, 18:25, 26:24, 15:11) bei der TG Rüsselsheim die Oberhand behalten.

 

 

Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News

 Montag, 21. November 2005

     

Eimsbüttel gewinnt gegen TSV Kronshagen

Diesen Sieg muß man sicherlich unter Erledigt abheften und nicht mehr lange drüber nachdenken. Eimsbüttel bekleckerte sich am vergangenen Wochenende beim engen 3:2 Sieg über Kronshagen sicherlich nicht mit Ruhm, aber am Ende interessieren nur die zwei gewonnen Punkte.

Eimsbüttel begann das Spiel gegen relativ selbstbewußt auftretende Kieler so, wie sie sich das vorgestellt hatten. Die entscheidenden Punkte gelangen in den ersten beiden Sätzen den Eimsbüttelern, so daß diese beiden Sätze, mit einigen kleinen Höhen und Tiefen, an die Hamburger gingen. Den dritten Satz darf man unter der Kategorie verbuchen, „wir fühlten uns zu sicher!“. Dieser ging ohne großen Widerstand der Eimsbütteler an Kronshagen.

Ermutigt durch den Gewinn des dritten Satz gelang den Kielern nun jedoch zunehmend mehr und vor allem längere Ballwechsel gingen an die Förde. Eimsbüttel schien so langsam zu begreifen, daß ein Sieg in Kronshagen, wohl nicht mal eben im Vorbeigehen mitgenommen werden könne und besann sich auf ihre kämpferischen Fähigkeiten.

Diese sollten am Ende jedoch noch nicht genügen. Somit stand es 2:2 nach Sätzen und Kronshagen war nun merklich von dem Gedanken angetan, das ganze Spiel für sich zu entscheiden.

Es entwickelte sich ein Schlagabtausch bei dem keine der beiden Mannschaften Kleinbeigeben mochte. Letztendlich war der Gewinn des fünften Satzes für die Eimsbütteler nicht darauf zurückzuführen, daß man eine bessere Leistung erbracht hatte, sondern daß einem der Kronshagener Spieler, der noch die beiden Sätze zuvor nahezu alle seine Aktionen mit hundert Prozent erfüllt hatte, die Nerven in den entscheidenden Situationen einen Strich durch die Rechnung machten.

Eimsbüttel darf dem Spielverlauf nach, zufrieden, ja fast ein bißchen glücklich sein, die zwei Punkte nach Hamburg geholt zu haben. Es gilt nun, diese Leistung in den nächsten Spielen in Neustadt-Glewe (03.12.) und zu Hause gegen Stralsund (10.12.) vergessen zu lassen und wieder zu alter spielerischer Stärke zurück zu finden. Zudem steigt der ETV am 10.12. und 11.12 dieses Jahr wieder in den Pokalwettberwerb ein an frühere Erfolge in den Pokalwettbewerben anknüpfen zu können.

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Montag, 21. November 2005

     

evivo: Moerser SC kein Stolperstein

Düren siegt beim „Heimspiel“ in Moers mit 3:0!

Auch der Moerser SC kann die Erfolgsserie von Volleyball-Bundesligist evivo Düren nicht stoppen! Waren die Schützlinge von Trainer Igor Arbutina in der letzten Saison durch einen 3:0 Sieg noch Stolperstein und Störfaktor weihnachtlicher Vorfreude, drehte der Champions-League Teilnehmer diesmal den Spieß um und verwies den Moerser SC mit einem klaren 3:0 in seine sportlichen Schranken.

Allerdings waren zumindest die Sätze 1 und  3 – letzterer völlig unnötig – hart umkämpft, ehe nach 77 Minuten der 28:26, 25:14 und 30:28 Erfolg durch einen Pfiff  von Schiedsrichter Thomas Riethfort nach einer Moerser Doppelberührung und vorherigem platzierten Aufschlag des Argentiniers Mauricio Arua unter Dach und Fach war.

Aber der Reihe nach: Schon vor Spielbeginn skandierte der Fanclub der „Moskitos“  lautstark „Heimspiel“ im Sportzentrum Rheinkamp. Und in der Tat waren knapp 200 mitgereiste Fans durch den Abendnebel von Düren ins 90 km entfernte Moers gereist und stellten damit die Mehrheit der recht spärlichen Zuschauerkulisse. Dass nur 350 Zuschauer das ewig reizvolle Derby zudem noch gegen ein Bundesliga-Spitzenteam und Champions-League-Mannschaft sehen wollten war schon etwas enttäuschend. Den Moskitos wars eh recht, denn Sie übernahmen in der Sporthalle eindeutig das Kommando so sehr sich Hallensprecher Michael Wippermann auch bemühte den Moerser Anhang zu mobilisieren.

Dabei gab es im ersten Satz für die Gastgeber durchaus Grund zum Jubeln, denn der Moerser SC konnte sich eine vier Punkte Führung – 16;12 bei der zweiten technischen Auszeit-  erarbeiten. Ursachen hierfür waren gute Aufschläge und insbesondere auch eine starke Annahme, der beileibe nicht schlecht inszenierten Angriffsschläge der Dürener. Aber wie immer in den letzten Spielen zog evivo endete des Spiels an, machte Punkt um Punkt und hatte beim 24:21 seinerseits drei Satzbälle, die allerdings zum Leidwesen des Dürener Anhangs nicht verwertet werden konnten. Insbesondere auf den quirligen kleinen Heriberto Quero, das venezolanische Sprungwunder, hatten sich die Moerser bestens eingestellt, so dass dieser nicht wie gewohnt zum Zuge kam.

Trainer Bernd Werscheck, der zunächst auf die Stammsechs aus dem Leipzig  vertraute, reagierte prompt und brachte beim 25:25 im ersten Satz Routinier Sven Anton in die Partie. Und der frisch gekürte „Volleyballer des Monats“ fügte sich nahtlos in die Partie ein und gab seinem Team die nötige Sicherheit. Ausgerechnet ein Doppelblock gegen Georg Grozer durch Elsner und Roque entschied den ersten Satz zugunsten der Rurstädter.

Der 2. Satz war dann schon fast eine Volleyball-Demonstration. Moers haderte noch mit dem Verlust des ersten Satzes, da hatte der evivo-Express schon längst wieder Fahrt aufgenommen. Die Aufschläge von Zuspieler Ilja Wiederschein waren waffenscheinpflichtig: Weder die Moerser Annahme noch der Ball konnten dem standhalten. Beim 4:0 Auszeit und aus dem Spielball die Luft entwichen.  Das konnte Widerschein alles nicht aus dem Rhythmus bringen. Über 6:0 und 8:1ging es in die technische Auszeit und evivo spielte sich mit einem überragenden Anton in einen Spielrausch.

Arbutina au der Moerser Bank verzweifelte, 2 Auszeiten verbraucht, griff er beim 3:12 (!) nach dem letzten Mittel. Höchststrafe für Zuspieler Diego Guiterrez, den Ex Dürener der gestern erstaunlich lustlos wirkte und daher gegen Torben Tidick ausgewechselt wurde. Mit dem klaren Vorsprung im Rücken konnte Wehrscheck experimentieren und brachte Mittelblocker Kenneth Blanca, dem Venezolaner tat diese Spielpraxis sichtlich gut. Mit 25:14 ging der Satz nach knapp 20 Minuten nach Düren.

Auch im 3. Satz beherrschten die Dürener das Moerser Team fast nach Belieben. Der gestern sehr starke Mauricio Arua, Roque und Elsner brachten das Team mit 7:1 in Front. Beim Stande von 18:10 hallte es „Auswärtssieg“ von den Rängen und keiner der 350 Zuschauer zweifelte daran dass evivo die Partie souverän gewinnen würde, als Sven Anton seine Mannschaft mit 21:14 in Führung brachte. Geschäftsführer Rüdiger Hein zog sich gar die Jacke an, denn gleich geht’s ja nach Hause.

Denkste! 5 Minuten später: Die Halle kocht, endlich einmal sind auch die Moerser Zuschauer aufgesprungen, Bernd Werscheck hat seine Auszeiten verbraucht und Moers hat beim Stande von 24:23(!) den 1. und einzigen Satzball –ohne den verletzt ausgeschiedenen Grozer - . „Da haben meine Jungs im Gefühl des sicheren Sieges nicht mehr die nötige Konzentration gehabt und teilweise arrogant gespielt. Darüber wird in dieser Woche noch zu reden sein“ war evivos Coach auf diese Phase des Spiels nicht gut anzusprechen.

Aber immer dann wenn’s für Düren eng wird zeigt der deutsche Vizemeister seine Qualitäten.  Und zwar in spielerischer und kämpferischer Hinsicht. Kein Ball wurde mehr verloren gegeben. Das Selbstbewusstsein in dieser Saison noch keinen engen Satz verloren zu haben blitzte auf. Variantenreiches Zuspiel führten zu Punkten durch Arua und Blanca ehe der 4. Matchball zum Sieg langte. Danach feierten die Dürener Fans den Sieg schon etwas ausgelassener, waren die Erfolgserlebnisse in Moers in den letzten Jahren doch eher selten.

Bernd Werscheck stufte den Erfolg als wichtig ein, „im Vorjahr haben wir hier verloren jetzt steht unter dem Strich ein 3:0 Sieg und das zählt.“ Ein Sonderlob hatte er für seinen Zuspieler parat: „Es war schon sehr mutig von Ilja den Kenneth Blanca in der kritischen Phase des Spiels immer wieder einzusetzen.“ In der Tat zahlt sich der große Kader nunmehr aus, machten Arua und Blanca durch weitere Wettkampfpraxis größere Leistungssprünge.

Durch diesen Sieg hat evivo vorübergehend mit 16:2 Punkten wieder die Tabellenspitze in der 1. Bundesliga übernommen, bis heute Nachmittag der SCC ins Geschehen eingreift. Am kommenden Wochenende  steht statt Bundesliga der DVV-Pokal auf dem Programm.  Und da darf evivo nochmals nach Bayern reisen. Gegner ist am kommenden Samstag um 20 Uhr der SV Schwaig, ein Team 10 km von Nürnberg entfernt und derzeit Tabellendritter der 2. Bundesliga-Süd.

Auch diese Mannschaft wird man sicherlich nicht auf die leichte Schulter nehmen, auch wenn ein Sieg im Pokal und das Überstehen der 1. Runde sicherlich eine Pflichtaufgabe ist. Trotzdem wollen die Dürener Volleyballer natürlich auch den Zuschauern in Schwaig ein schönes Spiel zeigen und wenn möglich noch ein wenig auf der Erfolgswelle mitschwimmen.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 21. November 2005

     

Aachen verliert ohne Leidenschaft in Emlichheim

Letzte Woche hieß es an gleicher Stelle, dass es deutliche 0:3-Niederlagen und knappe 0:3-Niederlagen gibt. Und diesmal muss man leider von einer sehr deutlichen und verdienten Niederlage sprechen. Ohne Herz und ohne viel Kampf ergab man sich letztendlich einer sehr starken Emlichheimer Heimmannschaft, die sich vom eigenen Publikum tragen und zu immerwährendem Kampf ermutigen ließ. Alemannias Spielerinnen hielten eigentlich nur bis zum 18:18 im ersten Durchgang einigermaßen mit, danach brachten immer wieder kleine Fehlerserien der Aachenerinnen dem Gastgeber teilweise deutliche Führungen. Was auch immer Trainer Luc Humblet versuchte, auch die eingewechselten Spielerinnen konnten an diesem Tag nichts herumreißen.

Zugegeben: Emlichheim agierte in allen Elementen äußerst stark, hatte vor allem auf den Aussen-Angriffspositionen die besseren Spielerinnen, welche auch mal am Block vorbei kamen oder die Blockfinger der Aachenerinnen anschlugen. Und der Aufschlag der Humblet-Schützlinge war in dieser Partie zu harm- und drucklos, um den guten Annahmespielerinnen Emlichheims Probleme zu bereiten. Mit nunmehr 8:8 Punkten und einem Platz im Mittelfeld ist man etwas resigniert in der Liga angekommen, und muß zugeben, daß man eigentlich deutlich mehr wollte. Jetzt haben die Spielerinnen und das Trainerteam zwei Wochen Zeit, die drei 0:3-Niederlagen in Folge aufzuarbeiten, um dann am 4. Dezember zu Hause gegen Warendorf endlich wieder das zu zeigen, was sie können!

André Schnitker

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 21. November 2005

     

SCC festigt seine Spitzenposition

Beim 3:1-Erfolg des SCC Berlin gegen den TSV Unterhaching bekamen die cirka 1.000 Zuschauer in der neuen Hachinger Arena Volleyballsport auf hohem Niveau zu sehen. Wieder einmal konnten sich die Berliner auf einen bärenstarken Marco Liefke verlassen und auch Neuzugang Matti Ollikainen fügt sich immer besser ins Spiel des SCC ein …

Der erste Satz ging nach konzentrierter Spielweise und druckvollen Aufschlägen mit 25:20 an die Berliner. Im zweiten Satz wendete sich das Blatt und Unterhaching zeigte, dass die aktuelle Platzierung in der Tabelle nicht das wahre Leistungspotential der Mannschaft ausdrückt. Der SCC lief stets einem Rückstand hinterher und musste sich mit 24:26 letztlich knapp geschlagen geben.

Doch anschließend konnte das SCC-Team in Durchgang drei mit fast fehlerfreiem Spiel seine Ambitionen unterstreichen, den Meisterschaftskampf nicht zu einer Sache zwischen dem VfB Friedrichshafen und evivo Düren verkommen zu lassen. Mit 25:13 verwiesen die Berliner die über weite Strecken des Spiels ebenbürtigen Hachinger in die Schranken und ließen auch im vierten Satz nichts mehr anbrennen. Endstand nach dem 25:21 und einem sehr attraktiven Match also 3:1 für den SCC.

Auch diese Begegnung hat gezeigt, die Berliner gewinnen langsam an Fahrt und nähren trotz des schmerzhaften Ausscheidens im Europapokal die Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison. Aber auch Unterhaching gehört nach der heutigen Leistung zu den Kandidaten für die Play-Offs, in denen die Karten bekanntlich wieder neu gemischt werden.

Die Liga gönnt sich nun erst einmal eine Pause. Nächstes Wochenende reist die Mannschaft des SCC zum Pokal-Achtelfinalspiel nach Elmshorn. Im Gepäck träft man einzig die Bürde, dass alles andere als ein klarer Sieg eine Enttäuschung wäre.    

ar

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 21. November 2005

    www.volleyball-bundesliga.de 

1300 Fans feiern den SV Bayer trotz 0:3

1300 Zuschauer lockte das Spitzenspiel der Volleyball-Bundesliga in der Bayer-Sporthalle. Tabellenführung, eine Mannschaft mit Charakter und den Meister aus Friedrichshafen zu Gast, beim SV Bayer Wuppertal und vor allem im Umfeld ist eine neu entfachte Volleyball-Euphorie zu spüren. Doch an diesem Abend wurde diese zumindest sportlich ein wenig gebremst. Mit 3:0 (25:20; 25:16; 25:22) gewannen die Mannen vom Bodensee.

Gergely Chowanski, Zuspieler in Reihen des SV Bayer, hatte noch vor dem Spiel in einem Radiointerview vor den starken Aufschlägen der Gäste gewarnt. Und die knallharten Sprungaufschläge waren es auch, die den Tabellenführer vor erhebliche Probleme stellten. Aus unpräzisen Annahmen konnte Chowanski zunächst selten ein variables Spiel aufziehen. So hatte der Block der Friedrichshafener oft leichtes Spiel und die Gäste zogen schnell auf fünf Punkte Vorsprung davon. Doch dass man auch beim SV Bayer in der Lage ist, druckvoll zu servieren, bewies dann Kapitän Lars Dinglinger, der sein Team bis auf einen Punkt wieder heranführte. 

Kurz vor der zweiten technischen Auszeit wäre sogar die Chance auf den Ausgleich gewesen, doch die blieb ungenutzt. 16:14 lag der Meister in Front und baute diesen Vorsprung nach der 30 Sekunden langen Pause schnell auf vier Punkte aus. Konnten die Wuppertaler derartige Rückstände gegen die bisherigen Gegner oft noch egalisieren, ließen die Häfler nichts mehr anbrennen und demonstrierten ihre ganze Klasse. Mit 25:20 ging der Satz an die Gäste, die Durchgang zwei deutlich dominierten.

Bayer-Coach Jens Larsen wechselte in dieser Phase häufig. Markus Nitsche kam für Artur Augustyn, David Kampa für Mads Ditlevsen. Doch den Rhythmus der Gäste konnte diese Wechsel nicht mehr brechen. Ein 25:16 leuchtete am Ende des Satzes auf der Anzeigetafel auf.

„Wir spielen immer Punkt für Punkt und jeden Punkt, als ob es 0:0 steht“, betont Jens Larsen oft. Dass seine Spieler diese Einstellung tatsächlich verinnerlicht haben, bewiesen sie in Durchgang Nummer drei. Trotz des 0:2-Satzrückstandes und der Überlegenheit des Meisters fand der SV Bayer zurück ins Spiel. Zum ersten Mal lagen die Hausherren mit zwei Punkten in Front, bei der zweiten technischen Auszeit sogar mit drei. Das Publikum feierte jeden weiteren Punktgewinn wie einen Matchball.

Zwischenzeitlich ging Friedrichshafen zwar wieder in Führung, doch drei gewonnene Ballwechsel in Folge bedeuteten die 20:19-Führung. Die 1300 Zuschauer in der Bayer-Sporthalle standen auf und feuerten ihre „Jungs“ lautstark an. Doch an diesem Abend war der Meister einfach zu stark. Die Gäste drehten den Spieß schnell wieder um und entschieden den Satz mit 25:22 und somit auch das Match zu ihren Gunsten.

 

 

International - Yahoo-News

 Montag, 21. November 2005

    http://de.sports.yahoo.com 

Beach-Duo aus USA gewinnt Abschluss-Turnier

Kapstadt - Die Olympiasiegerinnen und Weltmeisterinnen Kerri Walsh/Misty May-Treanor (USA) haben das letzte Turnier der Weltserie im Beachvolleyball gewonnen.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 21. November 2005

    www.volleyballer.de 

Hausputz a la FTSV

Straubingerinnen fegen Gotha aus der Halle

(gk). So ein Spiel, wie das am vergangenen Samstagabend haben Straubings Volleyballfans lange nicht mehr gesehen. 400 Zuschauer waren Zeuge eines Spiels, bei dem FTSV Trainer Wolfgang Schellinger weder eine Auszeit nehmen musste noch einen Spielerwechsel durchführte. Die Starting Six des FTSV spielte von Beginn an konzentriert und gewann sicher gegen den VC Gotha mit 3:0 (25:19, 25:17 und 25:16).

Getreu dem Motto: erfahrene Besen kehren gut, setzte der FTSV Coach am vergangenen Wochenende auf Erfahrung. Zuspielerin Heike Lüdeking und Diagonalspielerin Kerstin Szyska brachten von Beginn an die nötige Ruhe ins FTSV-Spiel. Hinzu kam, dass neben der seit Wochen in guter Form spielenden Kaleena Miller auch das restliche FTSV-Team seine Stärke wieder gefunden hat.

Laura Benzing und Iris Nachtmann überzeugten in der Mitte und Michaela Ciliox nutzte die Abwehrschwäche der Gothaerinnen auf der Diagonalposition gnadenlos aus. Hinzu kamen zahlreiche spektakuläre Abwehrbälle und Zuspiele aus dem Rückraum von Libera Lenka Dürr. Kurzum, die Straubingerinnen spielten vor den rund 400 Zuschauern in der gut gefüllten Sporthalle der Josefsschule fast wie aus einem Guss.

Mit dieser Kompaktheit und Durchschlagskraft im Angriff hatten die Gothaerinnen in Straubing offenbar nicht gerechnet, wähnten sie sich doch nach knappen Niederlagen in Sinsheim und Chemnitz auf Augenhöhe mit dem FTSV. Doch den Angriffen der Niederbayern hatten die Thüringer nichts wirklich Effektives entgegenzusetzen und so setzte sich der FTSV langsam aber sicher ab. Daran konnten auch die von Gothas Trainer Jörg Fischer genommenen Auszeiten bei 13:11 und 20:16 nichts ändern. Der Satz ging letztlich klar mit 25:19 an den FTSV.

Jetzt machte auf den Rängen eine Frage die Runde: Kann der FTSV in dieser Saison erstmals zwei Sätze in Folge gewinnen? Die Antwort war 20 Minuten später auch schon gefunden. Ja, der FTSV kann. Denn die Straubingerinnen spielten genau so konzentriert wie im ersten Satz weiter, während Gotha nicht ins Spiel fand. Gothas Trainer Jörg Fischer nutzte auch in diesem Satz sein gesamtes Wechsel- und Auszeitenkontingent (14:11 und 20:14), ohne dass sich die Gäubodenstädter davon hätten beeindrucken lassen. Letztlich ging auch Satz zwei klar mit 25:17 an den FTSV.

In Satz drei ging es dann noch schneller. Den Zuschauern in der Sporthalle der Josefsschule bot sich das gleiche Bild wie in den vorangegangenen Durchgängen. Der FTSV dominierte das Spiel fast nach Belieben. Dementsprechend schwand nun auch die Gegenwehr des VC Gotha und wohl auch die Hoffnung auf einen Satzgewinn bei Trainer Jörg Fischer, denn er griff nur noch einmal mit einer Auszeit ins Spiel ein (20:15). Diese brachte jedoch nichts wirklich Zählbares für die Gothaer. Die zu dieser Zeit für den FTSV servierende Michaela Ciliox ließ sich von der Unterbrechung nicht beeindrucken und hatte beim Stand von 24:15 den ersten Matchball für den FTSV. Diesen Aufschlag konnten die Gothaerinnen um Kapitän Susanne Hemman noch entschärfen und so den ersten Matchball abwehren. Gegen den Zweiten waren sie dann aber machtlos und der FTSV hatte sein erstes 3:0 der Saison in der Tasche.

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 21. November 2005

    www.abendblatt.de 

VCN-Damen mit vielen Schwächen

NORDERSTEDT - Die Volleyball-Frauenmannschaft des 1. VC Norderstedt hat den Sprung an die Tabellenspitze der Regionalliga verpaßt. Zwar besiegte der VCN Schlußlicht Rissener SV mit 3:1 (25:23, 19:25, 25:7, 25:22), doch durch den Satzverlust bleiben die Norderstedterinnen weiterhin Zweiter hinter dem Team der VG Elmshorn, das ebenfalls 12:2 Zähler auf dem Konto hat. "Das war keine gelungene Generalprobe für das Spitzenspiel gegen Elmshorn in 14 Tagen", kritisierte Teammanager Thomas Broscheit die unbefriedigende Leistung der klar favorisierten Gastgeberinnen.

Allenfalls im dritten Durchgang habe die Mannschaft Normalform gezeigt: "Der Rest war indiskutabel." Die Liste der Unzulänglichkeiten begann dabei allein schon mit der Konzentration beim Aufschlag. 15 Fehler des VCN notierte Broscheit nach dem ersten Durchgang - selbst bei risikoreichen Aufschlägen eine viel zu hohe Quote. "Schließlich ist jeder Fehler beim Service gleich ein Punkt für den Gegner", erinnerte der Manager an eine Selbstverständlichkeit im Volleyball.

Fatal allerdings ist, daß weder Spielertrainerin Marina Cukseeva, die sich das Geschehen von der Seitenlinie aus ansah, noch der frühere Erstliga-Angreifer Broscheit eine Erklärung für den schwachen Auftritt des 1. VC Norderstedt hatten. So brachte zum Beispiel der Wechsel im Zuspiel von Juliane Lüning zu Yuen Choi Ende des zweiten Satzes nur kurzfristig eine Besserung. Es bleibt zu hoffen, daß die menschlich verständliche Unterschätzung eines nicht konkurrenzfähigen Gegners der Grund dafür war.

"Ich hatte aber trotz allem nie den Eindruck, daß wir die Partie verlieren könnten", sagte Thomas Broscheit. Warum soll es den Spielerinnen auf dem Feld der Moorbekhalle da anders ergangen sein? Offenkundig ist das Team auch in dieser Saison noch nicht in der Lage, konstant auf einem hohen Level zu spielen - und das ist nicht unbedingt die beste Voraussetzung, um wie angestrebt am Ende der Serie den Sprung in die 2. Bundesliga zu schaffen.

masch

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 21. November 2005

    www.abendblatt.de 

OSV erkämpft einen Satz

Beste Auswärtsleistung der Saison

Oststeinbek - Endlich Pause, vier Tage trainingsfrei, 14 Tage ohne echten Spielstress. Vielleicht hat diese Aussicht die Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV beflügelt, beim 1:3 (18:25, 35:33, 17:25, 20:25) bei der fränkischen SG Eltmann "die bislang beste Auswärtsleistung der Saison" (Trainer Bernd Schlesinger) zu zeigen. Das einzig ärgerliche für den Coach: "Die Niederlage in Eltmann geht in Ordnung, aber in dieser Form hätten wir in Leipzig gesiegt."

Die Belastung ist für einige Spieler nicht nur sportlich derzeit enorm hoch. Zuspieler Sebastian Neufeld konnte unter der Woche wegen seiner Dienstpläne als Polizist überhaupt nicht zum Training kommen. Auch Mittelblocker Felix Braun mußte die Übungseinheiten absagen - der studierte Informatiker sitzt für seine Firma derzeit bis zu zwölf Stunden pro Tag vor dem Bildschirm. Und Mirko Suhren und Hendrik Hofmann müssen in der kommenden Woche ihre Prüfungen als Versicherungs-Kaufleute ablegen.

"Um so erstaunlicher, daß wir zumindest nach Punkten mit Profi-Mannschaften wie dem Moerser SC, dem VV Leipzig oder dem TSV Unterhaching mithalten können", sagte Schlesinger. Auch in Eltmann, immerhin einem der fünf Topteams der Liga, unterstrichen die Oststeinbeker ihre Fähigkeit, auch auf höchsten Niveau mitblocken zu können.

Vor allem im zweiten Durchgang kämpfte die Mannschaft mit viel Herz um den Satzgewinn. "Leider halten wir das noch nicht lange genug durch, um ein Team wie Eltmann zu schlagen", sagte Mannschaftsführer Jan Buhrmester, der mit entzündeten Mandeln als Mittelblocker aufgelaufen war.

Am kommenden Sonnabend muß der OSV in der ersten Runde des DVV-Pokalwettbewerbs zum Erstliga-Duell beim Moerser SC antreten. Schlesinger tritt angesichts der Personalsituation auf die Notbremse. Patrick Stellmann, Björn Domroese, Felix Braun und Sebastian Neufeld werden geschont und die Fahrt nach Moers nicht antreten. Dafür dürfen die Youngster Oliver Utermöhl und Oliver Schmäschke gegen Moers auflaufen. "Die Punktspiele haben für uns absoluten Vorrang", so Schlesinger.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 21. November 2005

    www.abendblatt.de 

Fischbek siegt und erwartet Neuzugang

Keele Ivland kommt

FISCHBEK - Die Pause von zehn Minuten zwischen Satz zwei und drei im Bundesliga-Spiel gegen den Tabellenletzten Köpenicker SC hatten die Volleyballfrauen des TV Fischbek dringend nötig. Nach der Unterbrechung blockten und schmetterten die Fischbekerinnen dann so, daß der Unterschied zwischen einem überforderten Aufsteiger und einem Team, das in die Meisterrunde will, deutlich wurde. So siegten die Fischbekerinnen vor 800 Zuschauern in der Sporthalle Süderelbe am Neumoorstück mit 3:0 (25:23, 25:18, 25:18).

"Das war stellenweise etwas konfus in den ersten beiden Sätzen", sagte Fischbeks Trainer Helmut von Soosten. Da brachte auch eine schnelle Führung zum 8:4 im ersten Durchgang nicht die nötige Ruhe. Zumal Mannschaftsführerin Christina Benecke nach der technischen Auszeit versehentlich zum zweiten Mal hintereinander zum Aufschlag ging. Fischbek hatte eine Rotation vergessen, kam danach stellenweise völlig aus dem Tritt. "Das hat psychologische Gründe, die aus dem vergangenen Jahr herrühren", schätzt von Soosten. In der vergangenen Serie hatten Niederlagen gegen Abstiegskandidaten am Ende die Teilnahme an der Meisterschaftsrunde gekostet.

Dem eher geringen Niveau paßte sich auch Zuspielerin Elena Keldibekowa de Westreicher an. Dennoch mußte die Spielmacherin die komplette Spielzeit durchhalten. Das wird erst ab dem 11. Dezember besser, wenn die US-Amerikanerin Keele Ivland (24) zur Verfügung steht. Sie hat dem TV Fischbek jetzt ihre Zusage gegeben. Klar ist aber: "Elena ist meine Nummer eins", so Helmut von Soosten.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 21. November 2005

    www.abendblatt.de 

Oststeinbek: Starkes 1:3

HAMBURG - Die Laune hätte sich Bernd Schlesinger, der Trainer der Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV (10., 4:14 Punkte), auch durch eine happige Bundesliga-Niederlage bei der SG Eltmann nicht verderben lassen. Schließlich feierte seine Mutter gestern im Familien- und Freundeskreis ihren 80. Geburtstag.

Doch die siebenstündige Rückfahrt im Bus gestaltete sich für die "Ostbek Cowboys" nach der 1:3-Niederlage (18:25, 35:33, 17:25, 20:25) völlig entspannt. "Das war unsere beste Auswärtsleistung", so Schlesinger. Vor allem im zweiten Satz erwies sich der Aufsteiger mit einem der Topteams ebenbürtig.

Zwei Aspekte dürften zur unerwarteten Leistungssteigerung im dritten Spiel binnen sechs Tagen beigetragen haben: "Das war eine kleine und enge Halle, fast so wie bei uns in Oststeinbek", beschreibt der Coach. Zum anderen wußten die Spieler um die jetzt anstehende Entspannungsphase von vier trainingsfreien Tagen. Und auch nächsten Sonnabend fährt nur ein Rumpfteam zum Pokalspiel bei Erstliga-Konkurrent Moerser SC, verstärkt durch die Youngster Oliver Utermöhl und Oliver Schmäschke aus dem Regionalliga-Team des Vereins. Mit dem Wissen ließen sich letzte Kraftreserven mobilisieren.

masch

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Montag, 21. November 2005

    www.dnn-online.de 

DSC besteht Kampf in der Wolfsgrube mit Bravour

Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen sind zurück in der Erfolgsspur. Sie bestanden am Sonnabend die harte Bewährungsprobe in der Wolfsgrube und gewannen das Ostderby gegen den VfB Suhl mit 3:1 (25:23, 27:25, 12:25, 25:17).

 

 

Deutschland - Ruhr Nachrichten

 Montag, 21. November 2005

    www.westline.de 

CarGo! legt zu, wenn´s nötig ist

Volleyball-Zweitligist CarGo! Bottrop hat sein Heimspiel gegen den TuS Schladern klar mit 3:0 (25:21, 26:24 und 25:21) gewonnen. Zwar hielten die Gäste meist bis zum Ende eines Satzes mit, dann spielte CarGo! aber seine Überlegenheit aus.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 21. November 2005

    www.westline.de 

WSU punktet nur beim Publikum

Warendorf. Für den Spielbetrieb konnten Warendorfs Zweitliga-Volleyballerinnen gestern nicht punkten dafür aber bei den rund 300 Zuschauern, welche die 1:3 (21:25; 25:23; 22:25; 19:25)-Niederlage gegen Spandau in der Halle A der Bundeswehr-Sportschule mitverfolgten.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 21. November 2005

    www.westline.de 

USC weiter verbessert

Phasenweise war das richtig gut

Leverkusen/Münster. Axel Büring ist nicht nur ein ausgesprochen erfolgreicher Trainer, er ist auch ein sehr kritischer Trainer. Selbst nach großen Siegen findet der USC-Coach immer noch Dinge, die ihm nicht zu 100 Prozent gefallen haben.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Montag, 21. November 2005

    www.westline.de 

USC 2 scheitert am eigenen Anspruch

Münster - Die Enttäuschung stand den Volleyballerinnen des USC Münster 2 auch noch Minuten nach Spielende deutlich ins Gesicht geschrieben. Engagiert hatten sie gespielt an diesem achten Spieltag der 2. Bundesliga. Gefightet bis zum letzten Ballwechsel, doch am Ende mussten sie sich WiWa Hamburg nach hartem Kampf mit 2:3 (17:25, 25:22, 20:25, 25:18, 12:15) geschlagen geben.

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Montag, 21. November 2005

    www.lvz-online.de 

Ära Nikolic vor dem Ende

Leipzig. Erst eisiges Schweigen, dann gellende Pfiffe und Buhrufe. Die Leipziger Volleyball-Fans, die in der "Brüderhölle" sonst wie ein Mann hinter ihrer Mannschaft stehen, konnten es kaum glauben.

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Montag, 21. November 2005

    www.lvz-online.de 

Markranstädt: Souverän und abgezockt

Essen. An der Stelle der bittersten Niederlage feierten sie ihren größten Triumph. Vor zwei Jahren blamierte sich der favorisierte VC Markranstädt zum Auftakt der Volleyball-Bundesliga 0:3 beim VV Humann Essen. Es war der Anfang vom Ende, vom Abstieg. Am Sonnabend revanchierten sich die Rand-Leipziger auf beeindruckende Weise.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 21. November 2005

    www.svz.de 

Schwerin: Mit Selbstvertrauen in die kurze Pause

SSC: Durchatmen vor "Wochen der Wahrheit"

Schwerin - "Wichtig war heute, dass unsere Mannschaft eine Stunde konzentriert durchgespielt hat. Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen!", war SSC-Trainer Tore Aleksandersen am Freitagabend nach dem klaren 3:0 (15, 17, 12) seiner Bundesliga-Volleyballerinnen gegen Grimma hochzufrieden.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 21. November 2005

    www.svz.de 

SVF: Wichtige Punkte nach "blankem Chaos"

SV Neustadt-Glewe – BTS Neustadt-Bremen 3:1

Der Aufsteiger war um Klassen entfernt von den Leistungen, die die Mannschaft in dieser Saison insbesondere in heimischer Halle schon mehrfach geboten hat. Aber es hätte zumindest vom Ergebnis her noch weit schlimmer kommen können.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 21. November 2005

    www.svz.de 

Neustadt: In dieser Form weit vorne zu erwarten

Oststeinbeker SV II – SV Neustadt-Glewe 1:3

Oststeinbek/ Neustadt-Glewe - "Die Jungs haben sich ein dickes Lob verdient. Das hat richtig Spaß gemacht", freute sich Oliver Dunkel nach dem letztlich überzeugenden Auftritt der Neustädter Regionalliga-Volleyballer beim Oststeinbeker SV II.

 

 

Deutschland - Sächsische Zeitung

 Montag, 21. November 2005

    www.sz-online.de 

VC Dresden kassiert weitere Pleite

VC Dresden: Für die Volleyballer des VC Dresden wird es langsam eng. Das Team von Trainer Karsten Blume musste bereits die siebente Niederlage einstecken.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 21. November 2005

    www.nrz.de 

Nichts zu holen für Humann

Spieler waren nach dem 0:3 gegen den VC Markranstädt geknickt. Beste Leistung wurde nicht abgerufen.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 21. November 2005

    www.nrz.de 

Die "Eagles" hofften vergeblich

Bundesligist Moerser SC unterlag Evivo Düren mit 0:3, hatte aber auch einige ganz starke Phasen.

Volleyball-Bundesligist Moerser SC konnte den Erfolg aus dem Vorjahr gegen Vizemeister Evivo Düren nicht wiederholen: Am Samstagabend verlor der MSC gegen die mittlerweile auch international ambitionierten Gäste von Coach Bernd Werscheck deutlich mit 0:3 (26:28, 14:25, 28:30).

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 21. November 2005

    www.freies-wort.de 

Suhl: Schade, schade, schade ...

VfB 91 Suhl muss 1:3-Heimniederlage gegen den Dresdner SC hinnehmen

„Wir müssen die letzten Punkte in einem Satz machen“, hatte Suhls Trainer Han Abbing vor dem Spiel gesagt. Doch genau das war es, was seinen Spielerinnen auch am Samstagabend gegen den Dresdner SC wieder nicht gelang. Schade.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 21. November 2005

    www.freies-wort.de 

„Auf die Feinarbeit kommt’s an“

Im Interview: Nadja Jenzewski

Zuspielerin Nadja Jenzewski hatte am Samstag ihren ersten längeren Einsatz für den VfB Suhl. Wir sprachen nach dem Spiel mit der 19-Jährigen, die aus Suhl stammt und nach ihrer Zeit beim VCO Berlin in die Heimat zurück kehrte.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 21. November 2005

    www.freies-wort.de 

SVC: 1000 Kilometer für 56 Minuten zurück gelegt

FRIEDRICHSHAFEN – Als die Mannschaft des Sonneberger VC in den frühen Morgenstunden des Sonntags nach Sonneberg zurück kehrte, lagen neben knapp 1000 Kilometern vom Bodensee und zurück nur 56 Spielminuten hinter ihr. Und in denen hatte das Team um Kapitän Hans-Peter Nürnberger die VolleyYoungStars aus Friedrichshafen mit einem 3:0-Sieg (25:22, 25:19, 25:15) sprichwörtlich aus der eigenen Halle gefegt.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel