News

 Montag, 05. Dezember 2005 

VfB gibt wieder keinen Satz ab
Volley YoungStars spielten sich in Rausch
Auch Schwerin kann den Berg Fidel nicht einnehmen
Cowboys enttäuschen gegen Essen
Düren: Glanzloser Sieg in schwachem Spiel
Auch Volleyballer gründen Ligaverband
Alemannia: Tolle Leistung gegen Angstgegner
Zittersieg für Ostbek Cowgirls zum Jahresabschluß
Herzschlagfinale in Hamburg
Spitzenvolleyball in der Sömmeringhalle
USC: Okay gespielt – das reichte in Hamburg nicht
VCN: An die Spitze geschmettert
TV Fischbek besiegt Meister USC Münster mit 3:1
Dieckmanns Debüt mißglückt
Im Tiebreak verlässt den SV Bayer der Mut
USC rückt auf Rang acht vor
Große Aufholjagd wird in Schwerin nicht belohnt
Bottrop: „Das ist eine Frage der Mentalität“
WSU: Kurze Dienstreise endet mit 0:3
USC leidet unter Bayern-Syndrom
Busses bitterer Einstand
SSC: Dem Sieg folgte der Heiratsantrag
SVF: Krimi-Fans kamen voll auf ihre Kosten
Humann: Das war der vierte Streich
Suhl: Einfach und doch so schwer
Sonneberg: Fünf Matchbälle abgewehrt ...

Dezember 2005

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 05. Dezember 2005

  

VfB gibt wieder keinen Satz ab

FRIEDRICHSHAFEN - Der VfB Friedrichshafen bleibt in der Volleyball-Bundesliga in der heimischen ARENA weiterhin ohne Satzverlust. Gegen SG uniVersa Eschenbacher Eltmann holte sich das Team von Stelian Moculescu das neunte 3:0 (25:23, 27:25, 25:16) der Saison.

Die SG uniVersa Eschenbacher Eltmann ist nicht nur das Überraschungsteam der Saison. Mit einer überzeugenden Leistung ist es das Team, das dem VfB in der ARENA in der laufenden Bundesliga-Saison am meisten Paroli geboten hat. Mit einem „fliegenden“ Libero Frank Bachmann, der in der Feldabwehr so manchen Häfler Angriff vereitelte.

Das Spiel bestimmte jedoch über drei Sätze lang der VfB Friedrichshafen, der in den entscheidenden Situationen den besseren Überblick hatte. Fast wäre Eltmann der erste Satzgewinn einer Gästemannschaft gelungen, als sie es im zweiten Durchgang am Ende ganz spannend machten. Erst egalisierten sie einen 22:24-Rückstand, dann vereitelten sie drei Satzbälle des VfB. Den letzten Ball vertändelte die SG allerdings in der eigenen Hälfte - die Häfler gewannen erst in der Verlängerung mit 27:25.

Dann allerdings ließ sich der VfB die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Robert Hupka, der für Ashlei Nemer kam, setzte neue Akzente im Häfler Angriff, während Eltmanns Trainer Milan Maric gegen Ende des Spiels auch noch den Ex-Häflern Alexander Mayer und Timo Wilhelm zu einem Kurzauftritt in der ARENA verhalf. Alles in allem hat der VfB Friedrichshafen mit einer soliden Leistung in einem sehenswerten Spiel einen guten Gegner besiegt.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 05. Dezember 2005

  

Volley YoungStars spielten sich in Rausch

FRIEDRICHSHAFEN - Starke Leistung der Volley YoungStars Friedrichshafen: Mit 3:0 (25:19, 25:22, 29:27) schickte das Team von Söhnke Hinz am Samstagabend die FT 1844 Freiburg nach Hause. Dabei war der letzte Satz hart umkämpft.

Mit einer ihrer besten Saisonleistungen starteten die Volley YoungStars in die Partie. Vor allem im Angriff setzten die Häfler Akzente und überlisteten den Freiburger Block ein ums andere Mal. Mit einem fast fehlerlosen Spiel zog das Team von Söhnke Hinz davon und lag zeitweise mit sieben Punkten vorn. Zum Ende des Satzes ließ die Konzentration zwar etwas nach, aber der Satzgewinn stand nie in Frage.

Wer dachte, das sei eine Eintagsfliege gewesen, wurde positiv überrascht. Im Gegenteil. Als Sören Schneider erstmals an den Aufschlag kam, legte er eine tolle Serie und servierte acht Mal vorbildlich. Dank seiner guten Vorarbeit spielten sich die YoungStars in einen wahren Rausch. Die Freiburger wussten sich nicht mehr zu helfen, aber auch die Auswechselungen von Trainer Diego Ronconi zeigten keine Wirkung. Die YoungStars blieben am Drücker, auch wenn sie am Ende des Durchgangs gegen die erstarkten Gäste etwas einbrachen.

Kopf an Kopf ging es durch den dritten Satz, wobei die Gastgeber lange Zeit einem Ein- bis Zwei-Punkterückstand hinterherliefen. In der weiten technischen Auszeit (16:15 für Freiburg) kniete Freiburggs Diego Ronconi vor seinem Team und zeigte mit ausladenden Handbewegungen wie die Häfler Angriffen beizukommen ist. Aber es sollte nichts nutzen. Bei 19:18 servierte Sören Schneider mit einem halben Ass zur ersten Häfler Führung. Damit begann es spannend zu werden. Am Ende verhinderten die YoungStars drei Satzbälle, um dann ihrerseits den zweiten Matchball zum 29:27 zu verwandeln. „So einen Satz zu gewinnen, bringt uns wieder einen Schritt weiter“, sagte nach dem Spiel ein zufriedener YoungStars-Trainer.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 05. Dezember 2005

  

Auch Schwerin kann den Berg Fidel nicht einnehmen

Die Volleyballerinnen vom USC Münster bleiben zu Hause weiterhin unbesiegt. Am Freitagabend setzten sie sich in einer kampfbetonten Partie mit 3:1 (27:25, 25:21, 16:25, 25:23) gegen den Schweriner SC durch. Die Verschnaufpause ist nur kurz: Schon am Sonntag (4. Dezember, 15 Uhr) gastieren sie beim TV Fischbek Hamburg

Das Münsteraner Volleydome bleibt eine Festung des USC Münster. Nach dem Köpenicker SC, dem Dresdner SC und dem VfB 91 Suhl scheiterte am Freitagabend auch der Schweriner SC daran, die zwei Punkte vom Berg Fidel zu entführen. Mit 3:1 (27:25, 25:21, 16:25, 25:23) setzten sich die Münsteranerinnen gegen die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern durch und zogen als Lohn an ihnen vorbei auf den zweiten Tabellenplatz. Angeführt wird das Klassement nach wie vor von den punktgleichen, aber im Satzverhältnis deutlich besseren Roten Raben Vilsbiburg.

„Ich bin sehr zufrieden“, resümierte Münsters Trainer Axel Büring. „Beide Mannschaften haben über weite Strecken ein gutes Spiel gezeigt. In den ersten beiden Sätzen haben wir mit einer sehr hohen Qualität gespielt.“ Dabei entwickelte sich vor allem der Durchgang eins zu einem packenden Schlagabtausch, bei dem letztenlich der USC hauchdünn die Nase vorn hatte. Deutlicher verlief da schon der zweite Abschnitt. Hier machten die Münsteranerinnen insbesondere mit ihrem Aufschlagspiel gehörig Druck. Die Folge: Die Schwerinerinnen bekamen Annahmeprobleme und waren nur noch selten in der Lage, ihr variables und schnelles Spiel aufzuziehen. „In den ersten beiden Sätzen haben wir unseren Rhythmus einfach nicht gefunden“, gab Schwerins Trainer Tore Aleksandersen zu.

Das änderte sich im dritten Durchgang. Während Münster nun ein wenig die Zügel schleifen ließ, packte Schwerin energisch zu und nutzte die Chance zum souveränen Satzgewinn. „Wir haben in dieser Phase konzentrierter gespielt“, verriet SSC-Spielführerin Sylvia Roll das Erfolgsgeheimnis. Und Johanna Reinink, die zur Spielerin des Tages gekürt wurde, sagte: „Leider sind wir einen Minischritt zurückgegangen. Die Annahme war nicht mehr so gut und wir haben die Bälle nicht tot gemacht.“ Im folgenden Satz allerdings klappte all das wieder besser und der USC sicherte sich – wenn auch knapp – Satz und Sieg.

Nur einen Tag haben die Münsteranerinnen nun zum Verschnaufen. Bereits am Sonntag (4. Dezember, 15 Uhr) steht das Auswärtsspiel beim TV Fischbek Hamburg auf dem Programm. In dessen Vorfeld gibt Büring seinen Actricen zwar am Samstag trainingsfrei, bittet sie jedoch am Sonntag vor der Abfahrt in die Hansestadt noch zu einer einstündigen Trainingseinheit. „Für uns gilt es jetzt, die Einstellung für dieses Spiel zu finden“, sagte Büring und mahnte: „Das wird nicht einfach. Hamburg ist ein unangenehmer Gegner.“

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 05. Dezember 2005

  

Cowboys enttäuschen gegen Essen

Dieckmann erstmals im Kader

Es war wie ein Spielfilm, das tragische Ende war nicht abzuwenden. Ein ganz bitterer Tag für die Ostbek Cowboys: Gegen Mitaufsteiger Humann Essen setzte es in der 1. Bundesliga vor heimischer Kulisse eine unerwartet klare 0:3-Niederlage (22:25, 20:25, 21:25). Vor 600 Zuschauern standen die Gastgeber völlig neben sich, lieferten eine „unterirdisch schlechte Leistung“ ab, wie Trainer Bernd Schlesinger befand, „alle wollten, aber es ging gar nichts“.

Der Coach schwankte nach dem Match zwischen Verständnis und großem Ärger. „Die Jungs haben in der letzten Woche so gut trainiert wie nie, sie haben die eigenen Ansprüche nach oben geschraubt“, sagte Schlesinger. „Und heute sind wir an unseren Ansprüchen gescheitert, gar keine Frage.“ Tatsächlich spielten die Volleyballer des Oststeinbeker SV wie gelähmt, viele Schläge gingen ins Aus, beinahe kein Ball der Essener konnte abgewehrt werden. Die Gäste traten auf wie erwartet, sehr kompakt, clever und abwehrstark, nicht mehr, nicht weniger. Vielleicht kein anmutig spielendes Team, aber ein höchst gefährliches.

Zu Beginn allerdings deutete vieles darauf hin, dass dieses Mal Humann Essen fällig wäre. Mit 14:10 und 19:16 führten die Hausherren im ersten Satz, ehe der Gegner sicherer wurde und sich das Gift der Unsicherheit in den Köpfen der Cowboys ausbreitete. Der Satz kippte - und damit das ganze Spiel.

„Ein solches Team muss man selbst schlagen, die schenken einem keine einfachen Punkte“, sagte Christoph Dieckmann, der zum ersten Mal im Kader der Ostbek Cowboys stand und es nicht bereute: „Trotz des 0:3 hat es mir viel Spaß gemacht, die Fans hier gehen toll mit.“ Schlesinger brachte den Beach-Volleyball-Nationalspieler nur einmal kurz gegen Ende des zweiten Satzes. „Christoph hat sechs Jahre nicht in der Halle gespielt, in einem solchen Match müssen die elf anderen Jungs das Ding schaukeln“, sagte der Coach.

Sie schaukelten es diesmal nicht - wen auch immer Schlesinger einwechselte, es änderte nicht viel. Essen genügten lange Flatteraufschläge, die Annahme zu verunsichern, der Block spielte undiszipliniert, kurz: es gelang nicht viel an diesem Abend. Einziger Lichtblick: Nach langer Verletzungspause durfte Christian Proske im dritten Satz wieder ran und hielt die Cowboys eine ganze Zeitlang im Alleingang im Spiel. Als er abbaute, war die Partie entschieden.

„Im Fußball gibt es Spiele, in denen man in 10 Stunden kein Tor schießen würde. Heute hätten wir noch zehn Sätze weitermachen können, es hätte ums Verrecken nicht geklappt, dass wir auch nur einen gewinnen“, sagte OSV-Abteilungschef Jan Schneider, der vor Anpfiff durchs Hallenmikro lustvoll den Abstiegskampf ausgerufen hatte.  Sein Rat an die Spieler: „Gut schlafen, zweimal durchschütteln, abhaken und dann an morgen denken. Solche Tage gibt es einfach, es kommen auch wieder bessere.“

Zumal er den Cowboys keinen Vorwurf machte: „Die wollten wirklich alle. Sie wollten aber zuviel. Sie haben versucht, sich mit Herzblut ins Spiel zu kämpfen, aber das führte nur zur Verkrampfung. Es wäre heute sicher besser gewesen, einfach mal kühl und stur seinen Stiefel runterzuspielen, eine Art Neustart zu machen und dann loszulegen. Aber so sind wir halt nicht, das können wir nicht. Und ganz ehrlich, auch wenn es heute weh tat: Das finde ich eigentlich sehr sympathisch.“

Nach dem empfindlichen Rückschlag ist Mitaufsteiger Humann Essen in der Tabelle bereits ein ganzes Stück enteilt (8:12 Punkte). Der Oststeinbeker SV belegt mit 4:16 Punkten weiterhin den 10. Platz. Kommenden Samstag geht es beim VC Markranstädt um einen versöhnlichen Abschluss der Hinrunde. „Ich bin gespannt, wer sich jetzt wehrt, wer sich selbst aus dem Sumpf befreit“, sagt Schlesinger. „Die Saison ist noch lang, es ist noch alles drin, wenn wir die richtigen Lehren aus der Pleite ziehen.“

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Montag, 05. Dezember 2005

  

Düren: Glanzloser Sieg in schwachem Spiel

evivo bezwingt Unterhaching mit 3:2 Sätzen

Von der Papierform eine klare Sache! Sollte man meinen. Und so erwarteten die meisten der wieder in Scharen in die Arena Kreis Düren gepilgerten Zuschauer eigentlich auch einen klaren Sieg. Doch nach 90 Minuten wurde auch dem letzten der 1.700 Besucher klar, dass das kein „normaler“ Volleyball-Abend werden würde. Soeben hatte der TSV Unterhaching den 2:2 Satzausgleich erzielt. Und das Team von Trainer Mihai Paduretu schickte sich gar an  den Dürenern die erste Heimniederlage überhaupt und die 2. Saisonniederlage beizubringen. 9:8 führten Bayern im Tiebreak, doch am Ende reichten mal wieder einige konzentrierte Aktionen im Block, damit der letzte Satz mit 15:11, das Spiel mit 3:2 und die Generalsprobe für das Champions-League-Spiel gegen Cannes am Mittwoch nicht völlig verpatzt wurde.

Düren zeigte gestern mit Abstand die schwächste Saisonleistung, die Ursache hierfür zu ergründen wird Sache von Trainer Bernd Werscheck in den nächsten Tagen sein.  Bis auf Zuspieler Ilja Wiederschein und mit Abstrichen Mauricio Arrua erreichten alle Akteure des deutschen Vizemeisters keine Normalform. Der TSV Unterhaching hätte an einem guten Tag in der Arena einen Auswärtssieg feiern können. Nur zeigten die Hachinger wie Mittelblocker Norbert Kunstek nach der Parte selbstkritisch zugab „auch zu viele Schwächen“.

So kam es dass die Partie mit vielen Eigenfehlern gespickt zusehends verflachte und zum Geduldsspiel wurde. Dabei hatte es für evivo keineswegs so schlecht begonnen. Mit 25:20 konnte der erste Satz nach nur 21 Minuten gewonnen werden. Bernd Werscheck hatte mal wieder das Team umgestellt, schonte Malte Holschen und Tom Krüger und vertraute statt dessen auf die „Südamerica-Connection“: Im Mittelblock mit dem Brasilianer Luiz Roque Carvalho und dem 25-jährigen Venezolaner Kenneth Blanca sowie Landsmann Heriberto Quero und auf Aussen Annahme der Argentinier Mauricio Juan Arrua, dazu Tim Elsner, Zuspieler Ilja Wiederschein und Tim Elsner.

Doch ein Selbstläufer wurde das Ding nicht. Dafür sorgte auch ein Mann, der gestern nach seiner schweren Verletzung in Düren ein gelungenes Comeback feierte – zumindest zeitweise.  MIchi Mayer von Trainer Paduretu beim Stande von 14:20 in Satz 1 eingewechselt machte prompt den nächsten Punkt. An seiner Leistung zogen sich die Hachinger hoch, er gab den Gästen den erhofften psychologischen Schub, so dass diese Satz 2 mit 25:21 für sich entscheiden konnten. Daran konnte auch die frühzeitige Hereinnahme von Routinier Sven Anton nichts mehr ändern.

Nach der 10 Minuten Pause spielten die Dürener endlich einmal etwas konzentrierter und holten sich Satz 3 überlegen mit 25:18. Eigentlich sollte nun alles in geordneten Bahnen laufen, der verlorene 2. Satz als Schönheitsfehler verbucht werden. Doch der Schuss ging nach hinten los: Mit 1:4 und 3:8 lag evivo hinten kämpfte sich dank Wiederscheins Aufschläge noch einmal auf 7:9 heran, um dann doch  über 7:13 und 11:16 den Satz ebenso mit 18:25 abzugeben. Zugegeben mit mehr als zweifelhaften Entscheidungen passte sich auch der Unparteiische dem Niveau dieses Spiels an. In dieser Phase zuungunsten der Dürener was Sven Anton gar eine gelbe Karte einbrachte. Damit war der Satz weg und der gute Sven Anton fürs Spiel gegen Wuppertal gesperrt (die erste holte sich der Kapitän in Oststeinbeck ab).

„Wir haben schlecht gespielt, Haching liegt uns irgendwie nicht, es ist immer unangenehm gegen sie zu spielen,“ war Trainer Bernd Werscheck nach dem Spiel zunächst ein wenig ratlos.  Um dann aber nachzuschieben „Aber wir haben gewonnen!“ Gewinnt man dem Spiel etwas positives ab ist es die Tatsache dass evivo sich in dieser Saison stets aus kritischen Situationen befreien konnte und das nun auch die schlechten Spiele in „bester Bayern München Manier“ gewonnen werden. Ob dies zur Finalteilnahme reicht bleibt abzuwarten.

Hachings Angreifer Michi Mayer outete sich nach der Partie schon mal als Prophet: „Ich habe Düren jetzt 2x gesehen hier und in Berlin – Friedrichshafen und Berlin sind klar besser als Düren! Düren wird Dritter und wir Sechster und somit treffen wir in den Play-Offs wieder aufeinander, mal schaun was dann da geht.“  Bis dahin ist es allerdings noch ein langer Weg. Zuerst nämlich trifft evivo im Pokal auf Unterhaching und zwar am Sonntag den 18. Dezember in der neuen Unterhachinger Arena.

Zuvor haben die Dürener aber noch zwei Heimspiele vor sich, die es wirklich in sich haben. Am kommenden Sonntag kommt Bayer Wuppertal zum reizvollen Lokalderby an die Rur und am kommenden Mittwoch um 19:30 Uhr ist der französische Meister aus Cannes Gast in Düren. „Da werden die Zuschauer ein ganz anderes Spiel erleben und eine ganz andere Mannschaft zu sehen bekommen“ ist sich Bernd Werscheck sicher. Hoffen wir dass der Coach Recht behält, denn die Außenseiterrolle liegt evivo bekanntlich am Besten.

 

 

Deutschland - Netzeitung

 Montag, 05. Dezember 2005

  www.netzeitung.de 

Auch Volleyballer gründen Ligaverband

Die deutschen Volleyballer haben ihre Strukturen reformiert. Der neu gründete Ligaverband soll für Rechtssicherheit sorgen.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 05. Dezember 2005

  

Alemannia: Tolle Leistung gegen Angstgegner

Aachen gewinnt überraschend glatt gegen Warendorf

Wie hatte es im Vorbericht geheißen? „Gegen Warendorf begann beim Pokalspiel die Aachener Niederlagenserie Mitte Oktober, und gegen Warendorf soll sie auch beendet werden.“ Und wenn der Trainer Alemannia Aachens in den drei Sätzen nur insgesamt zwei der sechs ihm zustehenden Auszeiten nimmt, dann sagt das schon sehr viel über die Zufriedenheit des Perfektionisten Luc Humblet an diesem Tag: „Ich bin sehr, sehr zufrieden mit der Leistung meines Teams. Vor allem der Block und die Annahme waren die heute herausragenden Elemente auf unserer Seite.“

Und mit vor allem dieser fast perfekten Annahme konnte Aachens Zuspielerin Audrey Hervel ein varianten- und abwechslungsreiches Angriffsspiel aufziehen. Warendorfs Spielerinnen hatten von Anfang an ihre Mühen und konnten eigentlich nur reagieren. Zu wenig an diesem Tag, um Alemannias Teamleistung entscheidend beeinflussen zu können.

Ausgesprochen erfreulich auf Aachener Seite der diesmal fehlende Konzentrationseinbruch und damit leicht erklärlich die konstante und frühe Führung in allen drei Sätzen. Nach insgesamt 64 Minuten war „der Käse gegessen“ und trotzdem waren die permanent anfeuernden 550 Zuschauer mit der kurzweiligen Partie hoch zufrieden.

Bereichert wurde das Match für das großartige Publikum durch den Besuch der vier „Evivo“-Spieler aus Düren, die ein wenig Werbung machten für ihr Champions-League-Spiel gegen den französischen Meister Cannes am kommenden Mittwoch und die Trampolinmannschaft des BTV, die nach der Begegnung eine tolle Show-Vorführung ablieferten.

Alemannia Aachen kann nun am kommenden Samstag im letzten Spiel des Jahres den Punktestand auf 12:8 ausbauen (zurzeit 6. Tabellenplatz) und somit zufrieden den Jahreswechsel begehen, bevor am 08.01.2006 dann das letzte Hinrundenspiel gegen WiWa Hamburg wieder in Aachen ansteht.

 

 

Hamburg - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 05. Dezember 2005

  

Zittersieg für Ostbek Cowgirls zum Jahresabschluß

Der letzte Spieltag der Hinrunde in der Volleyballverbandsliga der Damen bescherte den Fans das langersehnte Lokalduell zwischen dem Regionalligaabsteiger TSV Glinde und dem ambitionierten Damenteam des Oststeinbeker SV.

Vom Papier her gingen die Oststeinbekerinnen als Favoriten ins Rennen, hatten die Spielerinnen aus Glinde doch erst 2 Spiele gewinnen können. Aber vor eigenem Publikum und auf dem für die OSV Damen ungewohnten Großfeld waren die Gastgeberinnen entschlossen, dem OSV ein Bein zu stellen.

Die Cowgirls hatten eine unzureichende Vorbereitung auf dieses Spiel. Die Trainingsbeteiligung in den letzten Wochen litt unter diversen Gesundheitsproblemen und beruflichen Einschränkungen einzelner Spielerinnen. Zusätzlich mussten an diesem Spieltag auch das Fehlen von Zuspielerin Sabine Abeln und Mittelblockerin Nicole Wulff kompensiert werden, die beide gesundheitsbedingt nicht auflaufen konnten. Von besonderer Brisanz war die Begegnung für Maja Tomaschunas, die erst im Sommer vom TSV zum OSV gewechselt war.

Der OSV startete unter ihrer Führung engagiert und hatte sich bereits eine 6:2 Führung erspielt, bevor Glinde ins Spiel kam. Bis zum 14:14 war das Spiel dann ausgeglichen. Dann erhöhte sich beim OSV die Eigenfehlerquote und die Gastgeberinnen zogen Punkt für Punkt davon. Mit 21:25 unterlagen die Cowgirls und waren damit gewarnt.

Der zweite Satz sah ein deutlich engagierteres OSV Team. Aus einer guten Annahme heraus konnte Zuspielerin Maja Tomschunas ein variables Angriffsspiel aufziehen und die Angreiferinnen punkteten von allen Positionen. Erfolgreichen Einstand feierte in diesem Satz Mittelblockerin Kathrin Becker. Die Referendarin hatte bisher aus beruflichen Gründen nur mittrainiert und wusste vor allem durch ihre Blockstärke und Abschlaghöhe zu überzeugen. Verdient wurde der Satz mit 25:16 eingefahren.

Im dritten Satz spielten beide Teams auf vergleichbarem Niveau und bis zur Satzmitte konnte sich keine der Mannchaften deutliche Vorteile verschaffen. Leider ließen die OSV-Damen am Satzende aber sehr deutlich nach und ermöglichten den Gastgeberinnen zuviele einfache Punktgewinne. Der Satz ging mit 21:25 verloren und nun waren die OSV Damen in der Pflicht das Spiel zu drehen. Der vierte Satz nahm einen ähnlichen Verlauf wie Satz zwei. Der OSV dominierte und gewann den Satz verdient mit 25:19.

Der Tie-Break musste entscheiden und den OSV Damen war klar, ginge der Satz verloren, wäre es aus mit den Aufstiegsträumen. Entsprechend angespannt gingen sie in den Satz und mussten einen Rückstand von 6:8 beim Seitenwechsel hinnehmen. Es sollte noch schlimmer kommen. Die Gastgeberinnen sahen die Chance und nutzten sie. Durch Eigenfehler auf OSV-Seite und engagierter Abwehr beim TSV konnte ein Vorsprung von 13:9 herausgespielt werden.

Nun bewiesen die OSV Damen was in ihnen steckt. Kein Ball wurde mehr verloren gegeben und Punkt für Punkt erkämpften sie sich den Ausgleich bei 13:13. Den ersten Matchball für den OSV konnte Glinde noch abwehren und bei 15:15 einen erneuten Ausgleich schaffen. Aber das Unglaubliche gelang. Nach 9:13 Rückstand gewinnt der OSV Satz und Spiel mit 17:15.

Bedanken durfte sich das Team vor allem bei Stefanie Dittler, die als Libera die mit Abstand stärkste Saisonleistung hinlegte. Ihre Annahme- und Abwehrleistungen sicherten dem OSV Team letztendlich den Sieg.

Als Tabellenzweiter mit 2 Punkten Rückstand und einem Spiel weniger gehen die OSV Damen nun in die Weihnachtspause. Diese wird allerdings eher bewegt ausfallen. Denn schon am 15.01.06 kommt es zur Neuauflage des Aufeinandertreffens der drei angriffsstärksten Teams in der Liga. Dann erwarten die OSV Damen die Teams von ETV und GWE in der Halle am Barsbüttler Weg. Dafür beginnt ab Montag die Vorbereitung, damit die „genussreiche“ Weihnachtszeit nicht zu deutlichen Defiziten im neuen Jahr führt.

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Montag, 05. Dezember 2005

  

Herzschlagfinale in Hamburg

WiWa gewinnt das Duell um den vierten Tabellenplatz

In einem spannenden, dramatischen und attraktiven Volleyballspiel setzt sich das Team von WiWa Hamburg in fünf Sätzen (25:13/19:25/27:25/15:25/17:15) gegen den SC Potsdam durch. Der Tabellenfünfte aus Potsdam war in den letzten fünf Begegnungen ungeschlagen und zeigte den 100 Zuschauern in der Wandsbeker Sporthalle, dass sie sich nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord gut verstärkt haben. „Potsdam ist ein ernstzunehmender Gegner und hat heute nur sehr unglücklich verloren“, konstatierte WiWa-Trainer Carsten Schmidt nach dem Sieg.

Nicht nur dem Hamburger Trainer, sondern auch dem gesamten Publikum stockte gerade im fünften Satz der Atem, als WiWa gleich sechs Matchbälle abwehren musste. Bis zum 7:7 war der Satz noch ausgeglichen, doch dann ging Sandra Piasecki vom SC Potsdam zur Angabe. Ihre kräftigen Sprungaufschläge ließen die Hamburgerinnen verzweifeln. Die mit viel Spin geschlagenen Bälle flogen von der Annahme links und rechts ins Aus, aber nicht zu Zuspielerin Jana Takacova. Potsdam zog mit 14:9 davon.

Nach der letzten Auszeit wurde der erste Matchball abgewehrt - Angabenwechsel. „Als ich den Ball zur Angabe nahm, dachte ich, jetzt bloß keinen Fehler machen“, gab eine erleichterte Spielführerin Silke Niemeyer zu. Anstelle von Sicherheitsangaben schlug Silke aber hart und präzise auf und das war genau das Richtige: Die Potsdamerinnen wirkten auf einmal nervös und verunsichert, scheiterten immer wieder am gut postierten Block. WiWa kämpfte sich Punkt um Punkt ran.

Beim Stande von 14:14 flog Silkes Angabe dann ins Aus und Potsdam kam zum sechsten Matchball. Auch den konnten sie nicht verwerten und WiWa Hamburg zeigte Nervenstärke. Zwei Angaben von Anita Drese brachten dann den Satz- und Matchgewinn. Standing Ovations in der Wandsbeker Sporthalle und Glückstränen bei den Spielerinnen beendeten einen berauschenden
Volleyballabend.

„Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel zweier gleichstarker Mannschaften“, resümierte Trainer Carsten Schmidt. „Meinem Team muss ich riesigen Respekt zollen, denn sie haben gezeigt, dass sie sich auch von sechs gegnerischen Matchbällen nicht beeindrucken lassen und bis zum letzten Punkt fighten.“

Das vierte Spiel in Folge mussten die WiWa-Damen nun in den fünften Satz, nach dem Erfolg am Wochenende ist die Bilanz ausgeglichen. Nun warten alle mit Spannung auf das nächste Heimspiel, das unter dem Motto „Familientag bei WiWa“ am 11.12.05 gegen den Tabellenführer TSV 1860 Spandau stattfindet. Die Berlinerinnen haben in der laufenden Saison nur ein Spiel verloren und
stehen souverän mit 16:2 Punkten oben. „Vielleicht schaffen wir gegen Spandau einen Überraschungssieg“, orakelt Matchwinnerin Anita Drese.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 05. Dezember 2005

  

Spitzenvolleyball in der Sömmeringhalle

Es war ein erfolgreiches Wochenende für die Berliner Volleyball-Bundesligisten. Am Freitag konnten die Frauen des Köpenicker SC ihren ersten Sieg in Deutschlands Eliteliga feiern. Und schon zwei Tage später erlebten die 1.900 Zuschauer in der Charlottenburger Sömmeringhalle bei der Begegnung zwischen dem SCC Berlin und Bayer Wuppertal ein weiteres Volleyballfest. Es war ein begeisterndes Spiel mit allem, was den Sport attraktiv macht: super Stimmung, spektakuläre Ballwechsel, hitzige Diskussionen mit Schiedsrichtern und vor allem dem, was Bundesliga-Volleyball oft fehlt, Spannung bis zur letzten Sekunde …

Der SCC musste erneut ohne den verletzten Aleksandar Spirovski antreten. Wie sehr er der Mannschaft fehlt, sollte sich vor allem im Aufschlag zeigen. Hier agierten die Berliner oft zu harmlos. Aber zum Glück gab es ja auch noch einen Gil Ferrer Cutino. Er war es, der das SCC-Team Mitte des ersten Satzes bei einem Zwei-Punkte-Rückstand mit platzierten und harten Sprungaufschlägen in Führung brachte. Nach einer starken Endphase hieß es schließlich 25:20 für die Gastgeber.

Im zweiten Durchgang wendete sich das Blatt. Anfänglich hielt der SCC noch mit, doch Mitte des Satzes verloren die Gastgeber den Spielfaden. Trainer Michael Warm musste reagieren und brachte „Paule“ Günther für den glücklosen Felix Fischer. Doch obwohl auf seiner angestammten Position spielend, konnte auch er dem Spiel des SCC keine entscheidenden Impulse geben. Immer wieder punkteten die in dieser Phase des Spiels beeindruckend starken Gäste mit ihren dänischen Angreifern Mads Didlevsen auf der Außenposition und dem erst 20jährigen Peter Lyck auf Diagonal. In der Annahme hatten die Berliner erkennbar große Probleme mit den Flatteraufschlägen des eingewechselten Zuspielers Huib de Boer. Beim Stande von 14:22 aus Sicht der Berliner brachte Michael Warm erneut Gil Ferrer Cutino für den an diesem Tag unter seinen Möglichkeiten spielenden Marco Liefke. Auch Sebastian Prüsener war zwischenzeitlich für Dirk Westphal zur Stabilisierung der Abwehr gekommen. Doch alle Taktik fruchtete nicht. Locker und leicht gewannen die Gäste mit 25:17.

Der dritte Satz wurde ein echter Krimi. Die Berliner verstanden es zunächst, den herben Satzverlust wegzustecken und konnten sich immer wieder vor allem über Marcus Böhme und Matti Ollikainen durchsetzen. Beim Stande von 19:15 wähnten sich die Berliner schon im vierten Satz, doch Bayer kam nochmal heran und erkämpfte sich sogar einen Satzball.  Schließlich war es jedoch dem wiederum stark auftrumpfenden Marcus Böhme vorbehalten, zum 28:26 zu verwandeln. Der vierte Durchgang glich über weite Strecken dem zweiten Satz. Viele Fehler der Berliner, im Aufschlag und Angriff. Die Gäste konnten ihr Spiel locker durchziehen, wirkten irgendwie spritziger und gewannen vor allem dank ihrer sicheren Annahme und den wuchtigen Angriffsschlägen über Außen erneut mit 25:17.

So kam es zum Tie Break, in dem nach dem doch eindeutigen Satzverlust wohl die Wenigsten noch an einen Matchgewinn des SCC glaubten. Tatsächlich schien sich auch das Team von Michael Warm mit der ersten Heimniederlage dieser Saison schon fast abgefunden zu haben. Schnell lagen die Berliner hinten, und als dann auch noch Jaroslav Skach mit Knieverletzung vom Feld humpelte, schien die Sache gelaufen zu sein. Doch dann durfte Patrick Steuerwald zeigen, warum er trotz seiner für Volleyballer winzigen 1,85m beim SCC unter Vertrag steht. Ungeachtet seiner im übrigen erst 19 Lenze setzte er seine Angreifer nervenstark und clever in Szene und führte die Gastgeber, die bereits mit 7:10 hinten lagen, nach deutlich über zwei Stunden zum Matchball. Leider war es ein Fehlaufschlag der Gäste, der letztlich den Schlusspunkt unter ein wirklich sehenswertes Spiel setzte.

Michael Warm zeigte sich nach dem Match zufrieden ob der Ausgeglichenheit seiner Mannschaft. Zwar konnte Wuppertal insgesamt sieben Zähler mehr auf seinem Punktekonto verbuchen als der SCC, doch in den spielentscheidenden Situationen waren die Gastgeber einfach zwingender. Nach dem letztlich verdientem Sieg belegen die Berliner nunmehr Platz drei in der Tabelle, punktgleich hinter Friedrichshafen und Düren.          

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Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 05. Dezember 2005

  

USC: Okay gespielt – das reichte in Hamburg nicht

Die Volleyballerinnen vom USC Münster haben die Auswärtspartie beim TV Fischbek Hamburg verloren. Am Sonntag unterlagen sie in der Hansestadt mit 1:3 (23:25, 21:25, 26:24, 18:25) und rangieren nun auf dem vierten Tabellenplatz. „Die Leistung war okay“, sagte Trainer Axel Büring. „Aber okay hat eben heute nicht ausgereicht.“

Zwei Tage nach dem Sieg über den Schweriner SC sind die Volleyballerinnen vom USC Münster wieder auf dem Boden der Realität gelandet. Beim TV Fischbek Hamburg verloren sie mit 1:3 (23:25, 21:25, 26:24, 18:25). Zugleich mussten sie damit in der Tabelle sowohl die Hanseatinnen als auch Schwerin, das sich mit 3:2 gegen den Dresdner SC durchsetzte, an sich vorbeiziehen lassen und rangieren damit auf dem vierten Platz. „Die Leistung war okay“, urteilte Münsters Trainer Axel Büring. „Aber okay hat eben heute nicht ausgereicht.“ Zumal die Münsteranerinnen gegen ein Hamburger Team antraten, das seine mit Abstand beste Leistung in dieser Saison bot. „So gut wie heute habe ich meine Mannschaft noch nie gesehen“, staunte Hamburgs Trainer Helmut von Soosten. „Besser können wir nicht spielen.“

Von Anfang an machte Fischbek im Aufschlag viel Druck. Im ersten Satz geriet der USC, bei dem Büring zu Beginn wie gewohnt Tanja Hart, Andrea Berg, Vesna Citakovic, Caroline Wensink, Johanna Reinink und Anika Brinkmann aufbot, später aber auch allen anderen Spielanteile gewährte, mit 10:13, 12:16 und 15:20 in Rückstand. Dann starteten die Westfalen eine Aufholjagd, kamen bis auf 21:22 und 23:24 heran, mussten den Gastgeberinnen aber schließlich den Vortritt lassen. Auch im zweiten Abschnitt lag der USC schnell mit 12:17 zurück, holte bis zum 17:18 auf, zog dann aber wiederum den Kürzeren.

Gleiches Bild in Durchgang drei. Wieder führte Fischbek haushoch mit 5:13 ehe sich Andrea Berg & Co. Stück für Stück herankämpften, bei 19:19 den Ausgleich geschafft hatten, drei Hamburger Matchbälle abwehrten und den Satz doch noch für sich entschieden. „Es ist ungewöhnlich, dass eine Mannschaft in so einer Situation noch daran glaubt, den Satz zu drehen“, sagte Büring. „Wir haben das geschafft und das macht mich stolz.“ Hamburg aber steckte nun keinesfalls auf, sondern agierte im vierten Abschnitt ebenso konzentriert und druckvoll wie in den ersten beiden Sätzen. Der verdiente Lohn: der Gewinn von Satz und Spiel.

„Im Bereich Aufschlag-Annahme hat Fischbek mit deutlich mehr Risiko gespielt, dabei aber wesentlich weniger Fehler gemacht als wir“, stellte Büring fest. „Wir dagegen haben in diesem Bereich insgesamt eher unter unserem normalen Niveau gespielt.“ Spielführerin Andrea Berg stieß ins gleiche Horn. „Die Hamburgerinnen haben uns mit ihren Aufschlägen gehörig unter Druck gesetzt“, sagte sie. „Wir dagegen haben in diesem Element nicht genug Druck entwickelt, um ihr variables Spiel in den Griff zu bekommen.“

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 05. Dezember 2005

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VCN: An die Spitze geschmettert

1. VC Norderstedt im Siegestaumel. Das Frauenteam ist durch den 3:0-Erfolg beim VC Elmshorn Regionalliga-Tabellenführer und darf nun vom Aufstieg in die 2. Bundesliga träumen.

Norderstedt - Und der Angstgegner heißt: 1. VC Norderstedt! Auf diese Formel können die Auftritte der Volleyball-Regionalliga-Teams der Norderstedter Frauen und Männer bei der VG Elmshorn gebracht werden. In beiden Fällen siegten die VCN-Teams jeweils mit 3:0 und versetzten den Aufstiegsambitionen der Elmshorner einen herben Dämpfer.

"Dieser Sieg ist wie Balsam auf meinen Stimmbändern", sagte Thomas Broscheit, der Manager der Frauentruppe, nach dem 25:22, 27:25, 25:22-Erfolg. Da Spielertrainerin Marina Cukseeva als Diagonalangreiferin aufgelaufen war, hatte Broscheit das Coaching übernommen - in seiner gewohnt emotionalen Art.

Dabei regte sich der Norderstedter im zweiten Satz beim Stand von 22:22 derart über eine Schiedsrichterentscheidung auf, daß ihm der Unparteiische eine Gelbe Karte zeigte - im Volleyball gleichbedeutend mit einem Extrapunkt für den Gegner. "Selbst das hat die Mannschaft souverän weggesteckt. Wir haben in allen kritischen Phasen die Nerven behalten", so Broscheit, in dessen Stimme Stolz und Zufriedenheit mitschwangen.

"Das war für uns ein Riesenschritt in Richtung Meisterschaft und Aufstieg", stellte der Manager des neuen Tabellenführers fest. Zumal auch die Leistung von Trainerin-Tochter Natalia Cukseeva immer stabiler wird. Das Talent hat weitere Fortschritte gemacht und ist auf dem besten Weg, eine Leistungsträgerin zu werden. "Sie war unsere beste Angreiferin", lobte Thomas Broscheit. Immer wieder wurde die 15jährige von Zuspielerin Yuen Choi mit guten Pässen versorgt.

Knapp zwei Stunden nach den Frauen traten die Männermannschaften beider Vereine gegeneinander an. Unmittelbar zuvor führten der Elmshorner Spielertrainer Ekke Goller und der Norderstedter Coach Andreas Meinken noch ein kurzes, freundschaftliches Gespräch. Meinken machte sich dabei ein wenig Sorgen um sein Team. "Wenn eure Frauen verloren haben, sind wir ja jetzt im Nachteil", sagte er. Gollers Antwort: "Wieso? Im vergangenen Jahr habt ihr nach dem Sieg eurer Frauen bei uns doch auch gewonnen." Daß es am Ende aber einen souveränen 25:20, 25:22, 27:25-Auswärtserfolg der Norderstedter gab, damit hatten beide nicht gerechnet.

"Endlich haben wir mal einen der Klubs aus dem oberen Tabellendrittel geschlagen", sagte Andreas Meinken nach der Partie. Wie die VCN-Frauen bewiesen auch die Männer in einer kritischen Situation gute Nerven: Im dritten Satz lagen sie schon mit 21:24 zurück, eroberten dann aber den Ball mit zwei sensationellen Abwehraktionen zurück, glichen aus und setzten sich eindrucksvoll mit 27:25 durch.

Besonders Diagonalangreifer Alexander Dehnert wußte sich immer wieder ausgezeichnet in Szene zu setzen; er war in Elmshorn der überragende Akteur in einer sehr guten Norderstedter Mannschaft."Eine solche Leistung habe ich ihm gegönnt", so Coach Meinken, der auf weitere überzeugende Dehnert-Auftritte hofft. Das Fazit des Trainers, das für beide Teams des 1. VC Norderstedt Gültigkeit hatte: "Das war einfach ein Tag, an dem alles gepaßt hat."

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 05. Dezember 2005

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TV Fischbek besiegt Meister USC Münster mit 3:1

FISCHBEK - Das darf getrost das Meisterstück der Volleyball-Frauen des TV Fischbek in dieser Saison genannt werden. Vor 900 Zuschauern schlugen die Fischbekerinnen den deutschen Meister und Pokalsieger USC Münster in einem mitreißenden Spiel mit 3:1 (25:23, 25:21, 24:26, 25:18). "Das war unser bestes Spiel bislang", bestätigte Trainer Helmut von Soosten nach den 99 Spielminuten. Mit Sicherheit war es die emotionalste Vorstellung des TV Fischbek seit langem in der Sporthalle Süderelbe. Um jeden Ball wurde gefightet, über jeden Punkt sich gefreut. Und: Bei Fehlern allenfalls aufgemuntert. So kann das Team aus Fischbek jeden Gegner in der Bundesliga schlagen.

Dabei hätte das Ergebnis sogar noch eindeutiger ausfallen können. Im dritten Satz hatten die TVF-Damen schon mit 13:5 geführt. Auch beim 24:21 schien der erlösende Matchball nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Doch eine Aufschlagserie der Münsteranerin Johanna Reinink kehrte den Satz unerwartet um.

"Daß wir danach sofort wieder ins Spiel gefunden haben, war super", sagte Mittelblockerin Julia Kaufhold. Für die frühere Münsteranerin sind Vergleiche mit ihrem ehemaligen Klub immer noch etwas Besonderes. Um so mehr konnte sie sich über ihre drei Asse im Verlauf der Partie freuen. Im Aufschlag ist die 21jährige derzeit eine absolute Bank, fast ohne Fehler. "Dabei läuft es im Training beim Aufschlag gar nicht so gut", sagte sie. Doch gibt es kaum einzelne Spielerinnen hervorzuheben. Daß Mannschaftsführerin Christina Benecke eine der besten Mittelblockerinnen Deutschlands ist, unterstreicht sie regelmäßig in der Saison. Auch daß die 16jährige Joana Nemtanu immer noch fast ohne Nerven schmettert, ist bemerkenswert.

"Die gesamte Mannschaft hat heute sehr gut harmoniert", lobte Helmut von Soosten. Da spiele auch das wachsende Selbstvertrauen eine große Rolle. Schon am Freitag hatten die Fischbekerinnen beim 3:0 (25:22, 25:8, 25:17) über den VC Muldental Grimma eine exquisite Vorstellung geboten. "Daß dies nun auch gegen Münster geglückt ist, zeigt, wie stabil das Team geworden ist", sagte Trainer Helmut von Soosten.

masch

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 05. Dezember 2005

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Dieckmanns Debüt mißglückt

Oststeinbeker SV unterliegt Essen 0:3

Oststeinbek - Der Abstiegskampf ist eröffnet. Offiziell tat das Volleyball-Abteilungsleiter Jan Schneider vom Oststeinbeker SV schon vor dem Spiel, mit einem Schrei, der den 600 Zuschauern in der Walter-Ruckert-Sporthalle durch Mark und Bein ging - ein alter Brauch aus früheren Regionalligazeiten. Die Mannschaft ließ mit ihrer Leistung anschließend beim 0:3 (22:25, 20:25, 21:25) gegen den VV Humann Essen keinen Zweifel daran: Alle Träumereien von Platz acht der Ersten Bundesliga und damit der Play-off-Teilnahme verbieten sich von selbst.

Zum ersten Mal in dieser Saison war Trainer Bernd Schlesinger gar nicht gut auf seine Schützlinge zu sprechen. "Ich bin richtig sauer auf das Team", sagte er. "Das war unterirdisch schlecht, obwohl wir die bisher beste Trainingswoche hatten." Der OSV wurde seinen eigenen gestiegenen Ansprüchen in dem so wichtigen Duell mit dem Mitaufsteiger nicht gerecht und gerät im Kampf um die Relegationsplätze neun und zehn nun unter Zugzwang. Ärgerlich, denn der Gegner war schlagbar.

An Niederlagen gegen Essen ist die Mannschaft zwar gewöhnt - gegen den "Angstgegner" gab es noch nie einen Sieg. Dennoch hatten viele auf das Ende der schwarzen Serie gehofft, zumal Schlesinger erstmals Christoph Dieckmann ins Aufgebot berief. Der 29 Jahre alte Olympia-Fünfte im Beachvolleyball hatte zugesagt, beim OSV zu helfen, so er zwischen Beachkarriere und Studium in Kiel Zeit findet. Nach nur zwei Trainingseinheiten mit der Mannschaft kam er allerdings nur in der Schlußphase des zweiten Satzes zum Einsatz.

"Mehr konnte man nicht erwarten. Ich habe seit sechs Jahren nicht mehr in der Halle gespielt. Da wäre es zu viel verlangt, daß ich gleich entscheidend helfen kann", sagte Dieckmann, der im Sand ebenfalls von Schlesinger trainiert wird.

Nach der achten Niederlage und nur zwei Siegen sind die Stormarner in der deutschen Eliteklasse auf dem Boden der Realität gelandet. "Die ersten sechs, sieben Spiele waren einfach. Jetzt, wo die ganz große Euphorie weg ist, kommt der schwierige Teil der Sache", sagte Außenangreifer Björn Domroese. "Wenn wir auf Mannschaften treffen, gegen die wir uns etwas ausrechnen, dann können wir nicht so locker aufspielen, dann verkrampfen wir. Das sollten wir schleunigst ändern."

Auch Schlesinger machte Verkrampfung als Ursache für die unzähligen Eigenfehler seiner Mannschaft aus, sprach vom "Tiefpunkt der Saison". Am kommenden Sonnabend beim VC Markranstädt könne es nur besser werden. "Wir müssen aus diesem Spiel lernen. Man kann hinfallen, muß aber auch wieder aufstehen", sagte er.

Dieckmann schien sich trotz des mißglückten Einstands beim OSV richtig wohl zu fühlen. "Das Publikum ist einfach klasse, die Mannschaft sehr nett", sagte er. Von der Tribüne aus verfolgten übrigens noch drei andere aktuelle und ehemalige Beachvolleyball-Stars die Rückkehr ihres Kollegen in die Halle: der gebürtige Oldesloer Axel Hager (war 2000 Olympia-Dritter), Dieckmanns Freundin Okka Rau und sein Bruder Markus.

Sören Bachmann

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Montag, 05. Dezember 2005

  www.wz-newsline.de 

Im Tiebreak verlässt den SV Bayer der Mut

Der Wuppertaler Volleyball-Bundesligist verliert mit 2:3 beim SCC Berlin. Trotz der Niederlage sieht Trainer Jens Larsen seine Mannschaft auf dem richtigen Weg.

 

 

Deutschland - Newsclick.de

 Montag, 05. Dezember 2005

  www.newsclick.de 

USC rückt auf Rang acht vor

Volleyball-Bundesligist ringt Aufsteiger Köpenick im Tie-Break 3:2 nieder

BRAUNSCHWEIG. Gewonnen. Wie, das war nach dieser schweren Woche eigentlich egal. Zwei Punkte fuhr Volleyball-Bundesligist USC Braunschweig gestern zu Hause gegen Aufsteiger Köpenick ein und rückte auf Rang acht vor.

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Montag, 05. Dezember 2005

  www.dnn-online.de 

Große Aufholjagd wird in Schwerin nicht belohnt

Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen mussten sich gestern im Spitzenspiel beim Schweriner SC nach dramatischem Spielverlauf hauchdünn mit 2:3 (31:33, 15:25, 25:18, 25:20, 15:17) geschlagen geben.

 

 

Deutschland - Ruhr Nachrichten

 Montag, 05. Dezember 2005

  www.westline.de 

Bottrop: „Das ist eine Frage der Mentalität“

Volleyball-Zweitligist CarGo! Bottrop hat das Heimspiel gegen TuB Bocholt mit 1:3 (25:22, 25:27, 24:26 und 22:25) verloren. Die Gastgeber hatten den TuB zwei Sätze lang im Griff, brachen dann aber ein.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 05. Dezember 2005

  www.westline.de 

WSU: Kurze Dienstreise endet mit 0:3

-alf- Warendorf. Das war eine kurze Dienstreise. Nur ganze 63 Minuten standen Warendorfs Zweitliga-Volleyballerinnen gestern Nachmittag auf dem Spielfeld, da war die klare 0:3 (19:25, 18:25, 18:25)-Niederlage vor 600 Zuschauern bei Alemannia Aachen auch schon besiegelt.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 05. Dezember 2005

  www.westline.de 

USC leidet unter Bayern-Syndrom

Hamburg/Münster. Wir haben ordentlich gespielt, aber ordentlich ist manchmal nicht genug. Axel Büring wollte mit seiner Mannschaft wenige Minuten nach Vollzug der zweiten Saisonniederlage nicht allzu kritisch ins Gericht gehen, schließlich hatte Volleyball-Bundesligist USC Münster beim ambitionierten TV Fischbek durchaus nicht enttäuscht.

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Montag, 05. Dezember 2005

  www.lvz-online.de 

Busses bitterer Einstand

Wieder so nahe dran. Wieder nichts. 106 Minuten lang hatten sie aufopferungsvoll gefightet, schon 2:0 nach Sätzen geführt, beim 11:8 im Tie-Break noch einmal wie die Sieger ausgesehen - doch am Ende standen die Leipziger Volleyballer mit leeren Händen da.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 05. Dezember 2005

  www.svz.de 

SSC: Dem Sieg folgte der Heiratsantrag

SSC-Volleyballerinnen gewinnen Fünfsatz-Krimi gegen Dresden / Patricia Wolf sagte "Ja"

Schwerin - Das war kein Spiel für schwache Nerven. In einem wahren Krimi besiegten die SSC-Volleyballerinnen gestern zu Hause in ausverkaufter Halle den Dresdner SC mit 3:2 (31, 15, -18, -20, 15).

 

 

Norddeutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 05. Dezember 2005

  www.svz.de 

SVF: Krimi-Fans kamen voll auf ihre Kosten

SV Neustadt-Glewe – Eimsbütteler TV 3:2 (25, –27, 20, –20, 11)

Die Neustädter hätten das Spiel mit einem 3:0 nach Hause bringen können. Doch es schlichen sich einige Unkonzentriertheiten ein, die fast mit einer Niederlage bestraft worden wären.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 05. Dezember 2005

  www.nrz.de 

Humann: Das war der vierte Streich

Oststeinbek liegt den Humännern. Neupert lobte die geringe Fehlerquote.

Dem VV Humann gelang in Oststeinbek der vierte Auswärtsstreich. Der Volleyball-Bundesligist überzeugte beim 3:0 (25:22, 25:20, 25:21) bei den Oststeinbek Cowboys und setzte sich damit ein weiteres Stück von der Abstiegszone ab.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 05. Dezember 2005

  www.freies-wort.de 

Suhl: Einfach und doch so schwer

In Vilsbiburg besiegten die Volleyballerinnen des VfB 91 Suhl auch ihre Nerven

„Seht ihr, Dresden, so wird das gemacht“, sangen die Fans nach dem Spiel am Freitagabend. Wenige Minuten zuvor hatte ihre Mannschaft, der VfB 91 Suhl, für die Überraschung schlechthin in der 1. Bundesliga gesorgt.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 05. Dezember 2005

  www.freies-wort.de 

Sonneberg: Fünf Matchbälle abgewehrt ...

STARNBERG – Wer eine Mannschaft derart unterschätzt, der darf sich in der Regel nicht über eine Niederlage wundern. Die Sonneberger Volleyballer am gestrigen Sonntag sträflich leichtsinnig, hatten am Ende aber alles Glück dieser Sportwelt auf ihrer Seite und ...

 

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