News

 Donnerstag, 08. Dezember 2005 

Cowboys wollen in Markranstädt Wiedergutmachung
Berg: „Mannschaft des Jahres wäre superspitze!“
Förderung für Schweriner Nachwuchs-Asse
Evivo: Wechselfehler besiegelt unglückliche Niederlage
Beach World Tour: Brasilianer räumen ab
DVJ: Große Vollino School Tour 2006
VCW-Damen müssen beim USC antreten
Biesiada will echte Kerle sehen
ETV-Verbandsliga: Als Herbstmeister in die Pause
Alemannia: Letztes Spiel des Jahres in Münster

Dezember 2005

Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31  
 

November 2005

Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30        
 

Zum Medien-Überblick

 

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Donnerstag, 08. Dezember 2005

  

Cowboys wollen in Markranstädt Wiedergutmachung

Keine Niederlage der letzten Jahre dürfte die Ostbek Cowboys so geärgert haben wie die 0:3-Pleite gegen Humann Essen vorige Woche. "Das wollen wir mit einer guten Leistung vergessen machen", sagt Kapitän Jan Buhrmester vor dem Match beim VC Markranstädt, dem Tabellensechsten der 1. Bundesliga (Samstag, 19.30 Uhr). Auf einen Sieg hoffen aber nur die Optimisten beim Oststeinbeker SV - die Leipziger Vorstädter gelten als stärkster Aufsteiger.

Mit dem Gastspiel in Sachsen beenden die Cowboys ihre Hinserie in Deutschlands Oberhaus. Die Bilanz fällt bislang unter dem Strich positiv aus. "Wenn wir uns erinnern, wo wir Anfang Oktober standen, sind wir sehr zufrieden", sagt Jan Schneider, Abteilungsleiter des OSV. "Wir sind Zehnter und damit nicht auf einem direkten Abstiegsplatz, die Zuschauer stehen wunderbar zu uns, auch wenn es zuletzt schwieriger wurde und den Jungs die Leichtigkeit fehlte."

Bei 4:16 Punkten käme ein Erfolg der Männer aus Hamburgs Wildem Osten für Trainer Bernd Schlesinger so kurz vor der Weihnachtspause mehr als gelegen. "Dann wären wir noch in Tuchfühlung ans Mittelfeld." Allerdings will der erfahrene Coach seinen Spielern vor allem eins vermitteln: "Mir ist vor allem wichtig, dass alle Spieler ein klares Zeichen geben, dass sie verstanden haben, dass sie den Kampf jetzt annehmen müssen. Ich will sehen, dass sich die Jungs am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Dann ist das Ergebnis zwar nicht egal, aber wir könnten dann auch bei einer Niederlage positiv in die Winterpause gehen."

Personell kann Schlesinger aus dem Vollen schöpfen, nur Christoph Dieckmann dürfte in Leipzig nicht mit dabei sein. In der Woche hat das Team ruhig und konzentriert gearbeitet, "ich habe schon den Eindruck, dass vor diesem Match nochmal eine besondere Spannung aufzubauen ist", sagt Schlesinger. Den Gegner schätzt er als "sehr routiniert, schnell spielend, lautstark auftretend" ein. Der Trainer ist ein alter Bekannter aus Hamburger Zeiten: Michael Mücke.

Mit 8:12 Punkten steht der VCM gut da, musste allerdings in dieser Saison schon mehrfach über fünf Sätze gehen und hatte zuletzt in Rüsselsheim größte Mühe, eine Niederlage zu vermeiden. "Kein Team, vor dem wir uns verstecken müssen", urteilt OSV-Macher Schneider, "aber ein Team, gegen das wir auf jeden Fall an die Leistung aus dem Eltmann-Spiel anknüpfen müssen." Dort lieferte man den Favoriten aus Franken bekanntlich einen harten Kampf. Einen solchen nun auch in Markranstädt zeigen - das wär´s, sagt auch Kapitän Buhrmester. "Dann haben wir uns die Weihnachtspause wirklich verdient."

Abfahrt des Mannschafts-Busses ist um 12 Uhr in Oststeinbek - nach derzeitigem Stand sind alle Fanplätze bereits restlos ausgebucht!

 

 

Deutschland - USC-News

 Donnerstag, 08. Dezember 2005

  

Berg: „Mannschaft des Jahres wäre superspitze!“

Auf geht´s zum Endspurt für die Wahl der NRW-Mannschaft 2005. Als einziges Frauenteam sind die Volleyballerinnen vom USC Münster nominiert. Abgestimmt werden kann noch bis zum 12. Dezember (9 Uhr) via Telefon (01804 – 080 080 34) oder Internet (http://www.wdr.de/themen/sport/1/spiw_wahl/teams05.jhtml)

Der Countdown für die Wahl zur NRW-Mannschaft 2005 ist angezählt. Nur noch bis Montag (12. Dezember, 9 Uhr) kann bei der vom Westdeutschen Rundfunk durchgeführten Wahl für die „Besten im Westen“ abgestimmt werden. Erstmals nominiert und einziges Frauenteam auf der Vorschlagsliste sind die Volleyballerinnen vom USC Münster. „Für uns ist es eine große Ehre, überhaupt nominiert zu sein“, sagt Spielführerin Andrea Berg. „Tatsächlich sogar die Mannschaft des Jahres in NRW zu werden, wäre superspitze und das Sahnehäubchen eines tollen Jahres!“

Dafür aber ist eine riesige Unterstützung notwendig. Schließlich treten die Münsteranerinnen gegen namhafte Konkurrenz an. Neben dem USC Münster sind Basketball-Pokalsieger RheinEnergie Köln, das siegreiche Drachenbootteam der World Games, Handball-Europapokalsieger TuSEM Essen und Volleyball-Vizemeister evivo Düren vorgeschlagen.

Allerdings hat Andrea Berg gute Argumente parat, warum die Wahl zugunsten des USC ausfallen sollte. „Zweimal das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg zu schaffen ist etwas ganz Besonderes, das nur selten gelingt“, sagt sie. Und außerdem: „Wir könnten damit auch beim Fernsehen deutlich machen, wie viele Leute sich für Volleyball und den USC Münster interessieren. Vielleicht schaut ja dann doch ab und zu mal ein Fernsehteam bei uns in der Halle vorbei.“

Abgestimmt werden kann via Internet (http://www.wdr.de/themen/sport/1/spiw_wahl/teams05.jhtml) und Telefon (01804 – 080 080 34). Die Gewinner werden am 15. Dezember in Köln geehrt. Am 18. Dezember ist von 21.45 bis 22.30 Uhr eine Zusammenfassung in der WDR-Sendung „Sport im Westen“ zu sehen.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Donnerstag, 08. Dezember 2005

  www.svz.de 

Förderung für Schweriner Nachwuchs-Asse

Linda Dörendahl und Marcel Meyerdiercks unter den "besten Acht"

Rostock - Es war ein großer Tag für Linda Dörendahl und Marcel Meyerdiercks aus Schwerin. Durch ihre besonderen sportlichen Erfolge haben sich die beiden Nachwuchstalente aus der Landeshauptstadt für eine Spitzenförderung – der besten Acht – empfehlen können.

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Donnerstag, 08. Dezember 2005

  

Evivo: Wechselfehler besiegelt unglückliche Niederlage

Düren – Cannes 1:3

Durch einen unglücklichen Wechselfehler verlor evivo Düren das Champions-League-Heimspiel gegen den AS Cannes mit 1:3 Sätzen. „Das Ding nehme ich auf meine Kappe“ nahm der Kapitän unmittelbar nach Spielende die Schuld auf sich. Was war passiert? Ein Wechselfehler beim Stande von 28:28 im 4. Satz, denn keiner so richtig registriert hatte. Weder die Dürener noch die Franzosen und zunächst auch nicht die Unparteiischen. Doch beim Stande von 30:30 monierte es der 2. Schiedsrichter aus Dänemark. Regelkonform und völlig korrekt blieb dem 1. Schiedsrichter nichts anderes übrig als die Partie zu beenden und mit 28:30 für die Gäste zu werten.

Ein jähes Ende einer ansonsten durchaus ansprechenden Partie in der europäischen Königsklasse. Und soweit hätte es gar nicht kommen brauchen. Denn evivo war dem französischen Meister 4 Sätze durchaus ebenbürtig oder neudeutsch auf Augenhöhe. Leider gelang es diesmal in Satz 1 und 3 nicht die Big-Points am Ende der jeweiligen Sätze zu machen. Mit 22:20 und 23:22 vorn ging der erste Satz mit27:29 an die Gäste. Im Satz 3 führten die Dürener mit 19:17 und 21:20 und verloren den Satz mit 23:25 an die Franzosen. Satz 2 hatte evivo mit 25:22 für sich entscheiden können.

„Ausschlaggebend für die Niederlage war unsere Annahme und das wir mit dem Aufschlag nicht so durchschlagskräftig wie sonst waren,“ analisierte Coach Bernd Werscheck folgerichtig nach der Niederlage. Denn Cannes war nicht unbedingt das bessere Team, evivo konnte auch in diesem Spiel aus seiner Außenseiterrolle mehr als gefallen und zeigte im Verglich zu den letzten Bundesliga – Spielen deutlich ansteigende Form.

Angetrieben von fast 1900 Zuschauern in der vollen Arena Kreis Düren zeigte evivo auch im 4. Satz, dass man nicht gewillt war vor heimischen Publikum eine Niederlage hinzunehmen. Angetrieben von einen gestern starken Heriberto Quero, der fast alle seine Angriffsschläge verwandelte und einem ebenfalls starken Luiz Roque konnte sich evivo einen 23:19 und 24:22 Vorsprung herausspielen, doch der Punkt zum 2:2 Satzausgleich wollte nicht fallen, so dass die Partie zu einem Krimi mit dem oben beschriebenen plötzlichen Ende wurde.

Unter dem Strich wirft diese Niederlage Düren nicht aus der Bahn. Im Gegenteil: Düren bleibt auch der Niederlage aufgrund des besseren Punktkoeffizienten mit 5 Punkten vor Cannes auf Platz 2 der Tabelle und hat damit noch alle Chancen auf seiner Seite. Und sportlich bleibt die Erkenntnis nach der Partie mit dem französischen Meister durchaus mithalten zu können. Das gibt Auftrieb für das Rückspiel, welches schon nächsten Dienstag in Cannes stattfindet.

Und da wollen die Jungs nach diesem unglücklichen Spielausgang doch zeigen was sie drauf haben.  „Jetzt erst recht lautet Botschaft oder Trotzreaktion für die Spiele gegen Wuppertal am Sonntag um 16 Uhr in der Arena Kreis Düren und in Cannes. Bleibt zu hoffen, dass auch die Zuschauer, die gestern nicht enttäuscht wurden auch zum reizvollen Derby gegen Wuppertal wieder in Scharen in die Arena strömen werden.

 

 

International - DVV-News

 Donnerstag, 08. Dezember 2005

  

Beach World Tour: Brasilianer räumen ab

Beste Spielerinnen und Spieler der Saison ermittelt

Nichts anderes war zu erwarten gewesen: Die brasilianischen Beach-Volleyballerinnen und -Volleyballer sackten bei der Wahl zu den besten Spielerinnen und Spielern der Saison 2005 viele Titel ein. Dazu geselllten sich bei den Frauen natürlich die Olympiasiegerinnen Walsh/May-Treanor (USA). Die DVV-Asse wurden auch berücksichtigt, Jonas Reckermann wurde Dritter bei der Wahl der besten Blocker, Sara Goller Dritte bei der Wahl der besten Aufschlägerinnen. Das Team Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug wurde als drittbestes Team gewählt, weitere deutsche Nennungen gab es zudem. Die Bestenlisten wurden durch die Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Offiziellen ermittelt.

Außergewöhnlichste Spieler: Ricardo Santos (BRA) und Misty May-Treanor (USA)
Meist verbesserte Spieler: Fabio Magelhaes (BRA) und Vassiliki Arvaniti (GRE)
Begeisterndste Spieler: Mark Heese (CAN) und Shelda Bede (BRA)
Aufsteiger des Jahres: Matteo Varnier (ITA)/Jake Gibb (USA) und Talita Antunes (BRA) >>> Nennungen auch für Sara Goller und Laura Ludwig sowie Thorsten Schoen
Sportsmann/-frau des Jahres: Emanuel Rego (BRA) und Kerri Walsh (USA) >>> Nennungen auch für Okka Rau
Beste Defensivspieler: Marcio Araujo (BRA) und Shelda (BRA) >>> Nennungen auch für Markus Dieckmann
Beste Offensivspieler: Ricardo (BRA) und May-Treanor (USA)
Beste Blockspieler: Fabio (BRA) und Walsh (USA ) >>> 3. Platz für Jonas Reckermann und Nennungen für Kjell Schneider, Thorsten Schoen und Susanne Lahme
Beste Zuspieler: Todd Rogers (USA) und May-Treanor (USA)
Beste Angreifer: Ricardo (BRA) und Walsh (USA) >>> Nennungen Susanne Lahme, Christoph Dieckmann und Jonas Reckermann
Schnellste Aufschläger: Conrad Leinemann (CAN) und Ana Paula Connelly (BRA) >>> 3. Platz für Sara Goller und Nennung für Jonas Reckermann
Bestes Team: Emanuel/Ricardo (BRA) und Juliana Felisberta/Larissa Franca (BRA) >>> 3. Platz für Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug und Nennung für Julius Brink/Kjell Schneider

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 08. Dezember 2005

  

DVJ: Große Vollino School Tour 2006

Im nächsten Jahr veranstaltet die Deutsche Volleyball-Jugend eine große School Tour. In Zusammenarbeit mit acht Landesverbänden findet in diesen je ein Turnier in einer Schule statt. Es werden ca. 1300 Schülerinnen und Schüler um tolle Preise spielen, wobei Spaß, Bewegung, Fair Play und Abwechslung zum Alltag eindeutig im Vordergrund dieser Tour stehen! In Zeiten wo Jugendliche unter Bewegungsmangel leiden, sicherlich ein sehr interessantes Angebot.

Die Vollino School Tour 2006 findet direkt in den Schulen der acht teilnehmenden Landesverbände (Mecklenburg-Vorpommern, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Sachsen, Saarland, Bremen, Brandenburg) statt, wobei die ausrichtende Schule von der Deutschen Volleyball-Jugend und dem jeweiligen Landesverband unterstützt wird. Für den Ausrichter gibt es viele Vorteile, wie große öffentliche Präsenz und Sachpreise.

Die Ziele der Tour lauten: Förderung von Bewegung und Spiel, Fair-Play-Gedanken zu entwickeln, Integration und soziale Kompetenz zu fördern, sowie Kindern Teamgeist und Verantwortung zu vermitteln. Gespielt wird mit vereinfachten Regeln, sowie mit vier Feldspielern und auf einem kleinerem Feld (7x14m). Als Hauptpreis winkt der jeweiligen 6.Klasse ein Training mit einem/r Volleyball-Nationalspieler/in.

Unterstützt wird die Vollino School Tour 2006 von MIKASA, Zurich Gruppe, ASICS Deutschland und Volleyballdirekt.de

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Donnerstag, 08. Dezember 2005

  www.volleyballer.de 

VCW-Damen müssen beim USC antreten

Eigentlich ist die Aufgabe einfach. Wenn am Sonntag um 15.30 Uhr die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden zum letzten Punktspiel in diesem Jahr beim USC Münster antreten müssen, haben die Schützlinge von Coach Luis Ferradas nichts, aber auch rein gar nichts zu verlieren.

USC Münster, eine Name mit einem Ruf wie Donnerhall in der deutschen Frauen-Volleyball-Szene. Amtierender Deutscher Meister und Pokalsieger. Alles andere als eine Niederlage wäre da eine faustdicke Überraschung.

Tanja Hart, Andrea Berg, Johanna Reinink, Atika Bouagaa, Doreen Engel. Im Kader des USC-Coaches Axel Büring gibt sich denn auch das Who is who des deutschen Volleyballs die Klinke in die Hand. Dazu ist die Halle Berg Fidel in Münster der Volleyballtempel Deutschlands schlechthin, sind 3000 Zuschauer bei Spielen dort keine Seltenheit. "Entsprechend locker kann unsere Mannschaft dort aufspielen", erläutert denn auch VCW-Manager Achim Exner, der im Münsterland nochmals auf einen engagierten Auftritt seiner Mannschaft hofft. 

Entgangen ist den VCW-Verantwortlichen natürlich auch nicht, dass der USC-Motor in dieser Saison nicht ganz auf Hochtouren läuft, vielmehr Mannschaften wie die Roten Raben Vilsbiburg, der Dresdner SC oder der SCC Schwerin auf Augenhöhe mit dem Abonnementmeister spielen.

Noch ein letztes Mal sind Sarka Vaneckova und ihre Mitstreiterinnen also in diesem Jahr gefordert, dann kommt die sehnlichst erwartete fünfwöchige Weihnachts- und Neujahrspause. Zeit, um den Akku wieder neu aufzuladen.

Manfred Schelbert

 

 

Deutschland - Ruhr Nachrichten

 Donnerstag, 08. Dezember 2005

  www.westline.de 

Biesiada will echte Kerle sehen

Matthias Biesiada, Trainer des Volleyball-Zweitligisten CarGo! Bottrop, war nach dem 1:3 seines Teams gegen den TuB Bocholt mehr als verärgert. Der Coach prangerte vor allem eine falsche Mentalität bei den Spielern an.  

 

 

Hamburg - Eimsbüttler TV-News

 Donnerstag, 08. Dezember 2005

   

ETV-Verbandsliga: Als Herbstmeister in die Pause

Am zweiten Adventssonntag, den 4.12., trafen sich die 2. Damen des Eimsbütteler Turnverbands bereits am Vormittag in der Halle an der Gustav-Falke-Straße, um zum letzten Punkt- und Heimspieltag des Jahres anzutreten. Auf dem Adventsprogramm standen die Hamburger Auswahl (HVbV) sowie die Damen der Wichernschule Wandsbek (WiWa).

Während die ETV-Damen im letzten Spiel gegen die Auswahl vor drei Wochen zu Beginn überhaupt nicht in ihr Spiel fanden, starteten sie diesmal souverän. Begünstigt durch einen stark ausgedünnten Auswahl-Kader nutzten die Gastgeber die Unsicherheit der Gegner gezielt aus. Während sie im ersten Satz noch 20 Gegenpunkte zuließen, konnten die jungen Spielerinnen des HVbV gegen den Tabellenführer in Satz 2 und 3 nur noch 17 und 12 Punkte erzielen. So gewann der ETV das erste Spiel des Tages verdient mit 3:0.

Zum ersten Mal in dieser Saison trafen die 2. Damen im nächsten Spiel auf die Verbandsliga-Mannschaft von WiWa. Mit Repekt vor der Abwehrstärke der Wandsbekerinnen gingen die ETVlerinnen in dieses Spiel und waren selbst überrascht wie gut es ihnen gelang, sich durchzusetzen. Sie ließen die Wandsbekerinnen gar nicht erst ins Spiel kommen und überrollten die Gegnerinnen im ersten Satz mit 25:10. Jetzt waren die Gastgeberinnen richtig mit Spaß und Energie bei der Sache und setzten WiWa nicht nur mit druckvollen Angabenserien unter Druck. In einem kurzen Prozess ließ der ETV nichts mehr anbrennen und entschied die beiden folgenden Sätze mit 25:15 und 25:14 ebenfalls für sich.

In nur 44 Minuten hatten sich damit die 2. Damen ihren Adventskaffee redlich verdient, der zusammen mit der Riege der Verletzten - Neele, Jasmin und Steffi – bei May´s herrlichem russischen Zupfkuchen dann auch so richtig genossen wurde.

Als Herbstmeister verabschieden sich die 2. Damen damit in die Winterpause und wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest. Gleich nach der Weihnachtspause wird es dann jedoch schon am 15. Januar sehr spannend um die Verteidigung der Tabellenspitze, geht es in Oststeinbek doch gegen zwei direkte Verfolger. Prosit Neujahr!

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Donnerstag, 08. Dezember 2005

   

Alemannia: Letztes Spiel des Jahres in Münster

Am Samstag nachmittag steht ein wichtiges Meisterschaftsspiel für Luc Humblets Team bei der Bundesligareserve des Abonnements-Meister USC Münster an.

Momentan steht das junge Münsteraner Team zwar mit 6:12 Punkten und einem 9. Tabellenrang etwas hinter Alemannia Aachen (Sechster mit 10:8), jedoch sollte man sich davon nicht blenden lassen, wie stark sich genau diese Mannschaft präsentieren kann. Grund dafür: mehrere Spielerinnen besitzen ein sogenanntes Doppelspielrecht - eben für die Erste Bundesliga. Und so kann es  - wie vor wenigen Wochen geschehen – dazu kommen, dass Münster II mal eben in Bestbesetzung antritt und den starken VC Olympia Berlin (zur Zeit Tabellen-Dritter mit 14:4 Punkten) locker 3:0 weghaut. Nachteil für Aachen? Nicht unbedingt, denn: tritt Münster in einer solch starken Aufstellung an, wird Aachen motiviert dagegen halten, denn bekanntermaßen kann man sich an einem besseren Gegner durchaus auch „stark spielen“. Und genauso gespannt darf man sein, wie viel Selbstvertrauen das imponierende und dominierende 3:0 des Alemannia-Teams am vergangenen Sonntag gegen  Warendorf gebracht hat und ob es gelingt, auch auswärts dieses „Gesicht zu zeigen“. Sehr krass wird

wieder die Atmosphäre in der Halle „Berg Fidel“ sein, in der – bei 3500 Plätzen Kapazität – sich dann einige Dutzend Besucher verlieren. Somit müssen es die Spielerinnen um Mannschaftskapitänin Lis Zernickow alleine schaffen, sich in einen Rausch zu spielen, um dort für entsprechende Stimmung zu sorgen. Ein letztes Argument für einen schönen Jahresabschluß: am darauffolgenden Tag wird die Weihnachtsfeier der Mannschaft folgen und wer will schon mit einem zerknirschten Gesicht feiern?

André Schnitker

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel