News

 Mittwoch, 28. Dezember 2005 

Zwei gute Sätze gegen Moskau reichen nicht
Imke behält ihr Ziel im Blick
Schwerin: Ein Quartett mit Zukunft
USC ohne Chance gegen Moskau

Dezember 2005

Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31  
 

November 2005

Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30        
 

Zum Medien-Überblick

 

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Mittwoch, 28. Dezember 2005

    

Zwei gute Sätze gegen Moskau reichen nicht

Die Volleyballerinnen des USC Münster haben die erste Partie beim hochklassig besetzten Topvolley International in Basel (Schweiz) verloren. Gegen Dinamo Moskau zogen sie mit 0:3 (9:25, 21:25, 22:25) den Kürzeren

Den Auftakt des Topvolley International in Basel (Schweiz) hatte sich Axel Büring, Trainer des USC Münster, etwas anders vorgestellt. Auf dem Spielfeld sah der Coach ein Münsteraner Team, dass zu Beginn nicht ausreichend kämpfte und versuchte, den Kontrahentinnen von Dinamo Moskau bis zum letzten Punkt Paroli zu bieten, sondern Spielerinnen, die ängstlich und mit zu viel Respekt agierten. Die Quittung erhielten sie prompt. Gerade einmal neun Zähler gestatteten die Moskowiterinnen um die 2,04 Meter lange russische Nationalspielerin Ekaterina Gamova dem USC. „Wir haben uns wohl zu viele Gedanken gemacht, was für tolle Spielerinnen da auf der anderen Seite stehen“, verriet Kapitän Andrea Berg. „Und da haben wir einfach nicht das gezeigt, was wir können.“

Nach dem wenig gelungenen ersten Satz nahm  Büring seine Truppe ordentlich ins Gebet – und hatte Erfolg. Denn auf einmal legten die Münsteranerinnen große Teile des Respekts ab, den sie zuvor noch gezeigt hatten und präsentierten sich wesentlich selbstbewusster. Beim 13:12 gingen sie zum ersten Mal in der Partie in Führung, hielten den zweiten Durchgang bis zum 21:21 offen, hatten aber letztlich mit 21:25 das Nachsehen. Im dritten Abschnitt legten die USClerinnen noch einen Zahn zu und führten mit 12:7 sowie schließlich sogar 21:19. In der Endphase erwies sich dann jedoch Moskau abermals als das abgeklärtere Team und siegte mit 22:25.

„Das Ergebnis geht in Ordnung“, sagte Büring. „Zwei Sätze waren gut und einen davon müssten wir eigentlich gewinnen.“ Allerdings, so der 38-Jährige, dürfe man auch nicht die Augen davor verschließen, mit welchem Topteam es der USC an diesem Tag zu tun bekommen hätte. „Auf ein oder zwei Spielerinnen vom Format einer Gamova kann man sich einstellen“, so Büring, „aber eben nicht auf vier oder fünf“.

Im zweiten Vorrundenspiel des Topvolley International trifft Münster am Mittwoch (28. Dezember) auf den franzöischen Meister und Champions-League-Teilnehmer RC Cannes. „Die Gegner werden nicht leichter“, schmunzelte Büring und fügte – dann wieder ernster – hinzu: „Für uns gilt es, gegen Cannes drei der vier Sätze so zu spielen wie heute in den letzten beiden gegen Moskau.“

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Mittwoch, 28. Dezember 2005

   www.abendblatt.de 

Imke behält ihr Ziel im Blick

Talent des TV Fischbek wartet auf Länderspielpremiere. Nach Absage der Partie gegen die Niederlande nimmt die 19jährige an einem Lehrgang teil.

Fischbek - Für die Abreise am zweiten Weihnachtstag war schon alles fertig: "Ich freue mich darauf", sagte Imke Wedekind, Außenangreiferin des Volleyball-Bundesliga-Klubs TV Fischbek. Am Donnerstag, 29. Dezember, und Freitag, 30. Dezember, sollte die 1,97 Meter große Angreiferin ihre ersten beiden Länderspiele gegen die Niederlande absolvieren. Doch der Ausrichter im holländischen Almelo sagte die Partien kurzfristig ab. Wohl auch, weil Bundestrainer Lee Hee Wan nicht mit der Bestbesetzung kommen wollte, sondern mit einer Talente-Auswahl aus dem erweiterten Kader.

Doch ganz auspacken mußte Imke Wedekind ihre Sporttasche ebensowenig wie ihre Mitspielerin Margarethe Kozuch und Trainer Helmut von Soosten, der neben seinem Amt als sportlicher Chef in Fischbek auch Co-Trainer der Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) ist. Den nominierten Kader lud Hee Wan nun zu einem Lehrgang vom 27. bis 30. Dezember nach Schwerin ein.

Doch auch ohne die erhofften ersten beiden Länderspiele ist Imke Wedekind fast raketengleich durchgestartet: "Daß es so schnell gehen würde, hätte ich nicht gedacht", sagt sie. Dabei galt die 21jährige Neu-Fischbekerin vor sechs Jahren als eines der größten Talente im deutschen Volleyball, hatte sich aber in den Jahren dazwischen zum Teil völlig vom Schmettersport abgewandt. "Mit 15 bin ich ins Volleyball-Internat nach Schwerin gezogen", erinnert sich die TVF-Angreiferin. Doch schon nach einem Jahr war sie wieder in ihrem Heimatort Glinde zurück - zu sehr vermißte sie ihre Familie.

"Ich hab dann mit dem Volleyball ganz aufgehört", sagt die heutige Studentin der Betriebswirtschaft, die aber demnächst auf Jura umsteigen will. Erst langsam kam der Spaß zurück, doch reichte ihr einmal in der Woche Training, um in der zweiten Mannschaft des CVJM in der Regionalliga schmettern zu können.

"Sie ist allein schon von ihrer Größe her ungewöhnlich als Außenangreiferin, zudem springt sie auch noch gut", beschreibt Helmut von Soosten. Im Sommer hatten sich beide unterhalten, Imke Wedekind berichtete von ihrem Ehrgeiz, wieder richtig spielen zu wollen. "Das war für mich Voraussetzung, Imke nach Fischbek zu holen", so der Coach. Aus der Freizeit-Volleyballerin wurde eine Leistungssportlerin, die jetzt achtmal in der Woche trainiert, dafür auch Nachteile im Studium auf sich nimmt. "Ich wußte vorher gar nicht, wo der Mensch überall Muskelkater bekommen kann", beschreibt die Fischbekerin die Umstellung.

Daß die Veränderung trotzdem leichter fiel als erwartet, hängt auch mit der Atmosphäre im Team zusammen. "Das ist einfach toll. Auch als wir jetzt zuletzt vor dem Pokalspiel in Suhl mehr als zwölf Stunden im Bus gesessen hatten, gab es keinen Streß", sagt Wedekind.

Auch wenn es jetzt nichts wurde mit der Länderspiel-Premiere, das Ziel bleibt klar: "Ich will in die Nationalmannschaft", sagt Imke Wedekind.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Mittwoch, 28. Dezember 2005

   www.svz.de 

Schwerin: Ein Quartett mit Zukunft

SSC-Damen Weiß, Dörendahl, Retzlaff, Kasperski im DVV-Perspektivkader

Schwerin - Die Bundesliga-Spitze im Fokus und die Volleyball-Weltmeisterschaft im Hinterkopf: Nach starken Auftritten in der Liga und Tabellenplatz zwei will sich ein junges Schweriner Quartett in der Nationalmannschaft etablieren.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Mittwoch, 28. Dezember 2005

   www.westline.de 

USC ohne Chance gegen Moskau

-cku/hef- Basel/Münster. Einen Satz vorgeführt, zwei Durchgänge achtbar aus der Affäre gezogen. So oder so ähnlich lautet das Fazit des USC Münster nach der gestrigen Auftaktpartie beim Topvolley International in Basel/Schweiz.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel