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 Donnerstag, 29. Dezember 2005 

"Maggi" Kozuch: Spagat zwischen Schule und Sport
Münster spielt in Basel um Platz fünf
Kein Glück gegen zweite Wahl aus Cannes
Malinowska: Ein „Edelstein“ klotzt ran

Dezember 2005

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Zum Medien-Überblick

 

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 29. Dezember 2005

  www.abendblatt.de  

"Maggi" Kozuch: Spagat zwischen Schule und Sport

HAMBURG - Wären da nicht der Citratzyklus, Differentialrechnung und Deutschklausur, Margarethe Kozuchs sportlicher Weg im Jahr 2005 wäre wohl noch etwas steiler verlaufen. Aber die Schule, genauer das Abitur, genießen erste Priorität bei der Volleyballerin aus Hamburg-Rahlstedt, die im Jahr 2002 schon einmal "Hamburgs Talent des Jahres" war und auch für 2005 vom Hamburger Volleyball-Verband für diesen Wettbewerb vorgeschlagen worden ist.

In der Bundesliga schlägt sie beim TV Fischbek im dritten Jahr als Stammkraft auf. Im Frühjahr 2005 brachte eine Einladung von Bundestrainer Lee Hee Wan die Karriere der sympathischen Gymnasiastin auf die nächsthöhere Ebene. Nach etlichen Absagen etablierter Spielerinnen wollte er dem damals 18jährigen Talent in zwei Turnieren in Italien und der Schweiz eine Chance geben. "Am Anfang war ich ganz schön aufgeregt", erinnert sich "Maggi", die am 30. Oktober ihren 19. Geburtstag feierte. Doch die Außenangreiferin, früher auch Mannschaftsführerin der Juniorennationalmannschaft, überwand die Nervosität schnell, schmetterte derart eindrucksvoll und erfolgreich, daß der Bundestrainer auf sie bei der danach anstehenden WM-Qualifikation in Dresden nicht verzichten mochte.

Und wieder überzeugte die Hamburgerin, entlockte dem koreanischen Chefcoach Lee Hee Wan sogar das Lob: "Daß junge Spielerinnen wie Margarethe Kozuch auf diesem Niveau schon so gut mithalten können, hätte ich nicht erwartet."

Nach nur zwölf Länderspielen zählte Margarethe Kozuch zum Stammkader der Nationalmannschaft, sollte auch bei der Europameisterschaft in Kroatien im September blocken und schmettern. Doch den Trip sagte sie ab, Begründung: "Das Abitur hat einfach Vorrang."

Im nächsten Jahr ist der Spagat zwischen Schule und Sport endlich beendet. Dann kann die 1,87 Meter große Fischbekerin dasselbe Trainingspensum in Angriff nehmen wie ihre Mitspielerinnen in der Nationalmannschaft. Während Volleyball-Profis in Deutschland um die zehn Trainingseinheiten pro Woche absolvieren, bringt es Margarethe Kozuch schulbedingt derzeit allenfalls auf die Hälfte.

Um so erstaunlicher ist das bisher erreichte Niveau. "Nach dem Abitur wird sich Maggi entscheiden müssen, wohin ihr Weg geht", sagt ihr Fischbeker Trainer Helmut von Soosten.

Für die Sportlerin scheint das schon klar zu sein: "Ich will im Herbst 2006 mit zur Weltmeisterschaft nach Japan."

masch

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Donnerstag, 29. Dezember 2005

    

Münster spielt in Basel um Platz fünf

Beim hochklassigen Topvolley International in Basel (Schweiz) musste der USC Münster die zweite Niederlage einstecken. Im zweiten Vorrundenspiel unterlagen die Westfalen dem RC Cannes mit 0:3 (22:25, 21:25, 23:25) und treffen am Donnerstag (29. Dezember) im Spiel um Platz fünf auf Capitalacque AIM Vicenza (Italien)

Auch im zweiten Anlauf hat es für die Volleyballerinnen vom USC Münster beim Topvolley International in Basel (Schweiz) noch nicht zu einem Satzgewinn gereicht. Nachdem sie zum Auftakt des hochkarätigen Turniers gegen Dinamo Moskau (Russland) den Kürzeren zogen, hatten sie in der zweiten Vorrundenpartie auch gegen den RC Cannes (Frankreich) mit 0:3 (22:25, 21:25, 23:25) das Nachsehen. „Die Leistung geht in Ordnung“, fand Johanna Reinink alles in allem. Über die verpasste Chance, einen Abschnitt für sich zu entscheiden, ärgerte sie sich aber doch. „Wir wollte wenigstens einen Satz gewinnen“, sagte sie. „Wir waren heute immer dicht dran. Leider hat es immer nicht ganz gereicht.“

Dabei spielten die Münsteranerinnen gegen den aktuellen französischen Meister und Champions-League-Sieger von 2002 und 2003, der dieses Mal allerdings Superstar Malgorzata Glinka nicht einsetzte, munter drauflos. Den ersten Durchgang hielten sie bis kurz vor Satzende offen und führten sogar mit 21:20 ehe Cannes doch noch siegte. Im folgenden Abschnitt schickte Büring Doreen Engel für Tanja Hart, Claudia Bimberg für Andrea Berg sowie Anika Brinkmann für Johanna Barg auf das Spielfeld. Aber auch sie boten Paroli und ließen die Französinnen erst nach 19:19 davonziehen.

Die größte Chance zum Satzgewinn aber bot sich den USClerinnen im dritten Durchgang. Hier führten sie – mittlerweile wieder mit Tanja Hart im Zuspiel – bereits mit 19:17 sowie 21:20 und schafften bei 23:23 sogar noch einmal der Ausgleich. Am Ende aber hatte Cannes das Glück auf seiner Seite, da Schiedrichter Adrian Pflückiger auf einen Netzfehler von Vesna Citakovic entschied und damit die Vorentscheidung fällte.

„Die Leistung war gut“, sagte Trainer Axel Büring. „Vor allem diejenigen, die sonst nicht soviel spielen, haben ihre Sache gut gemacht und frischen Wind auf das Feld gebracht.“ Und weiter: „Unser Ziel war es, gut mitzuspielen. Das haben wir geschafft, aber leider reicht das nicht aus, um einen Satz zu gewinnen.“

Im abschließenden Spiel um Platz fünf trifft Münster nun auf Capitalacque AIM Vicenza (Italien), immerhin aktueller Tabellensechster der ersten Liga in Italien, und will dann noch einmal angreifen. „Dann“, so Büring, „wollen wir einen Satz gewinnen oder sogar noch mehr“.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Donnerstag, 29. Dezember 2005

  www.westline.de  

Kein Glück gegen zweite Wahl aus Cannes

-cku/ag- Basel. Man sollte den USC Münster nicht ärgern: Der deutsche Meister und Pokalsieger im Frauenvolleyball reagierte gestern beim Turnier in Basel sichtbar gereizt auf die geringe Wertschätzung durch den Gegner.

 

 

Deutschland - Sächsische Zeitung

 Donnerstag, 29. Dezember 2005

  www.sz-online.de  

Malinowska: Ein „Edelstein“ klotzt ran

Ihr Wechsel war im Sommer das bestgehütetste Geheimnis beim Volleyball-Bundesligisten Dresdner SC. Was angesichts der bisher noch geringen sportlichen Reputation von Barbara Malinowska einigermaßen verwundert.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel