Mo, 30.01. - So, 05.02.2006

CVJM lädt zum Regionalliga-Spitzenspiel
Schicksalsspiel für den Oststeinbeker SV
Cowboys nominiert als Mannschaft des Jahres
VCN: Spitzenspiel ohne Julia lemmer
Entscheidungsspiel für Oststeinbek
B-Jugend: Alter und neuer Meister - Der ETV!
Cowboys verlieren in Düren klar
COWBOYS UNITED
Kronshagen: Gelingt eine Auswärtsüberraschung?
Ostbek Cowboys: handy.de neuer Trikotsponsor
Showdown in der Hölle von Ostbek
Doppelter Aufschlag für WiWa Hamburg
Cowboys mit personellen Sorgen vor Spiel des Jahres
Vergleiche mit WiWa haben Krimi-Qualität
Mutter Marina muss für Tochter Natalia spielen
Evivo feiert ungefährdetes 3:0 über Cowboys
Deutliches 0:3 des ETV gegen Elmshorn
Ostbek Pirates 2:3 in Kronshagen
Duell am Netz
Geschwächte Cowboys: In Düren teuer verkaufen
Oststeinbek: B-Jugend für NDM qualifiziert
VGE-Frauen mit klarer Steigerung
Fischbeks Volleyballerinnen testen Sport-BHs
OSV mit letztem Aufgebot zu Vizemeister Düren
Wahl zu Hamburgs Sportlern des Jahres
Déja vu beim Sieg des CVJM gegen VC Adler Kiel
Berliner bärenstark - wackere Cowboys chancenlos
Siegesserie von WiWa Hamburg gestoppt
Fischbek fehlt Routine von Verwilt-Jungclaus
Cowboys 0:3, Fischbek 1:3
0:3 - Oststeinbeker wieder nur Punktelieferant
OSV: Schlesinger soll bleiben
Cowboys ohne Chance
Schwerin: Endlich in Hamburg gewonnen

 

 

 

Norddeutschland - CVJM zu Hamburg-News

 Samstag, 04. Februar 2006

   

CVJM lädt zum Regionalliga-Spitzenspiel

Am Sonntag um 17 Uhr empfangen die Frauen des CVJM zu Hamburg in der Sporthalle Wandsbek als Tabellenzweite (18:4) den Tabellenführer der Regionalliga Nord VC Norderstedt (18:2). Obwohl beide Mannschaften wohl nicht in Bestbesetzung antreten können, verspricht die Partie das Highlight der Regionalliga-Saison zu werden.

In den Medien vermeldet der VC Norderstedt den Ausfall dreier Spielerinnen, wobei nur festzustehen scheint, dass Julia Lemmer (Bänderriß) nicht antreten kann. Natalia Cukseeva (Knie) und Janina Bettencourt (Infekt) haben zwar Probleme, können aber eventuell doch spielen. Beim Zweitligaabsteiger CVJM fehlt mit Sicherheit Svea Beyer aus beruflichen Gründen, Trainer Stefan Schubot hofft deshalb umso mehr, dass Svenja Ehlers (Examen) zur Verfügung stehen kann und das die Knieprobleme von Veronik Olszewska nicht schlimmer werden.

„Die Spielerinnen interessieren sich erfreulicherweise gar nicht so sehr dafür, was beim Gegner passiert. Wir werden am Sonntag ja sehen, wer beim VCN auf dem Feld steht. Und dass Marina Cukseeva spielt, war uns von vornherein klar.“ erklärt Schubot. Dies ist in der Tat recht selbstverständlich, auch wenn der VCN die Einsätze der Erstliga-Legende nicht betont. „In den Zeitungen stand nach einem VC-Heimspiel auch mal, dass Marina nicht gespielt hätte, dabei war ich vor Ort und konnte mich fast den ganzen zweiten Satz an ihrem Spiel erfreuen.“ lächelt CVJM-Organisator Peter Neese.

„Natürlich wollen wir dieses Spiel – wie jedes - gewinnen, zumal wir beim Hinspiel in Norderstedt keinen sonderlich guten Tag hatten.“ erklärt Stefan Schubot. Seitdem sei die Mannschaft aber in sich gefestigt. Nach zwei Jahren im Ende der 2. Bundesliga haben die Spielerinnen wieder Spaß am Volleyball gefunden und bilden ein Team, dass sich auf Training und Spieltage freut.

„Wir wollen die Regionalliga weiter spannend halten. Wenn wir gewinnen, gibt es einen Zweikampf um die Regionalliga-Meisterschaft bis zum letzten Spieltag“ schildert Neese die Ausgangslage. „Ob wir aufsteigen wollen? Sportlich wollen wir das, na klar, aber nicht um jeden Preis. Wenn es so weit kommt, heißt dies zunächst mal, dass man Meister der Regionalliga geworden ist. Und so etwas feiert man. Und danach schauen wir, was machbar ist.“

Wie immer in dieser Saison bietet der CVJM bei seinem Heimspiel „Austritt“ an. Auch der Eintritt zum Spitzenspiel am Sonntag ist frei. Nach dem Spiel können die Zuschauer entscheiden, ob ihnen die gezeigten Leistungen Geld wert sind und beim Verlassen der Halle entsprechend zahlen.

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Samstag, 04. Februar 2006

  www.abendblatt.de  

Schicksalsspiel für den Oststeinbeker SV

Samstag kommt der VV Leipzig in die Walter-Ruckert-Halle

Oststeinbek - So langsam gehen den Volleyball-Männern des Oststeinbeker SV in der Ersten Bundesliga die Kräfte aus. Nach dem 0:3 (14:25, 18:25, 17:25) bei evivo Düren stehen die Stormarner erstmals auf einem der beiden Plätze, die den direkten Abstieg zur Folge hätten. So wird das Heimspiel morgen (20 Uhr, Walter-Ruckert-Sporthalle) gegen den punktgleichen VV Leipzig zum "Schicksalsspiel", so Trainer Bernd Schlesinger.

"Angesichts unserer Personalnot haben wir uns in Düren gut verkauft", sagte der Coach. Bitter allerdings ist der Ausfall von Diagonalangreifer Martin Hofmann, der sich bei einer Rettungsaktion im zweiten Satz an einer Bande eine blutende Wunde unterhalb des Knies zuzog. Damit fällt er gegen Leipzig ebenso aus wie sein Bruder Hendrik. Der von einer Bandscheiben-Verletzung geplagte Abwehr-Spezialist wird wahrscheinlich für den Rest der Saison fehlen.

Schlesingers Problem: Der mit nach Düren gereiste Libero der Regionalliga-Mannschaft, Jan Petri, würde sich mit seinem zweiten Einsatz im Erstliga-Team festspielen, wird aber dringend im Abstiegskampf in der dritten Liga benötigt. Schlesingers Lösung: "Ich werde mit Stefan Trienen sprechen, ob er in den nächsten beiden Spielen als Libero aufläuft." Der 34jährige hatte die Aufgabe als "freier Mann" in seiner Zeit beim Erstliga-Klub Moerser SC schon einmal gut erledigt.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - DVL-News

 Samstag, 04. Februar 2006

   www.volleyball-bundesliga.de 

Cowboys nominiert als Mannschaft des Jahres

Die Ostbek Cowboys sind für die Wahl zur Mannschaft des Jahres in Hamburg nominiert worden (neben dem HSV, FC St. Pauli, HSV Handball,...). Stimmt noch bis zum Dienstag 7.2. für "die Volleyballer, die den Aufstieg in die Erste Bundesliga schafften und in der Hinrunde ihre Fans begeisterten".

Stimme:
- per Telefon für die Ostbek Cowboys --> 01378-40-5005-41 (49 cent pro Anruf)
- per SMS (auch 49cent) mit dem Inhalt: HA 41 Vorname Nachname Adresse
Beispiel: HA 41 Max Mustermann Musterstraße 1 12345 Musterstadt
an folgende Nummer: 72821

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Samstag, 04. Februar 2006

  www.abendblatt.de  

VCN: Spitzenspiel ohne Julia Lemmer

NORDERSTEDT - Thomas Broscheit, der Manager der Regionalliga-Volleyball-Frauen des 1. VC Norderstedt ist sich sicher: "Die Mannschaft ist so gefestigt, daß sie die Ausfälle verkraften kann." Ausgerechnet vor dem so entscheidenden Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten CVJM (Sonntag, 17 Uhr, Rüterstraße) fallen beim Spitzenreiter drei Spielerinnen mit ziemlicher Sicherheit aus.

Besonders bitter ist, daß es mit Julia Lemmer (Bänderriß im Knöchel), Natalia Cukseeva (Knieprobleme) und Janina Bettencourt (Antibiotika-Einnahme bei Infekt) drei Außenangreiferinnen erwischte. So ist ein Einsatz von Spielertrainerin Marina Cukseeva zwingend, mit Anna Peters steht nur noch eine Außenspielerin zur Verfügung.

"Selbst wenn wir verlieren, haben wir noch alles in eigener Hand", versucht Thomas Broscheit Druck vom Team zu nehmen. Der zwei Minuspunkte schlechter gestellte CVJM hingegen kann auf sein komplettes Team hoffen.

Dabei ist eine Personalie besonders pikant: Mittelblockerin Valessa Ehrke schloß sich erst kürzlich dem CVJM an. Im vergangenen Jahr war Ehrke im Streit in Norderstedt ausgeschieden, hatte dann eine längere Volleyball-Pause eingelegt, ehe sie sich zu einem Comeback entschied.

Die Regionalliga-Männer des VCN treten in Bestbesetzung bei der abstiegsbedrohten zweiten Mannschaft des Oststeinbeker SV (heute, 17 Uhr, Meessen) an. "Das wird ein ganz enges Spiel", ahnt Trainer Andreas Meinken. Der Gegner kämpfe gegen den VCN um seine letzte Chance auf den Klassenerhalt.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Samstag, 04. Februar 2006

  www.abendblatt.de 

Entscheidungsspiel für Oststeinbek

HAMBURG - Es ist dasEntscheidungsspiel: Am Sonnabend (20 Uhr, Walter-Ruckert-Halle) treffen die Volleyballer des Oststeinbeker SV (11.) auf den punktgleichen Tabellennachbarn VV Leipzig (10.; beide 6:24). Verlieren die Cowboys, ist der Abstieg des Aufsteigers kaum zu verhindern.

Erfreulich: Diagonalangreifer Martin Hofmann spielt, obwohl er beim 0:3 in Düren am Mittwoch mit einer klaffenden Wunde unterhalb des Knies ins Krankenhaus gefahren werden mußte. Damit bleibt sein Bruder und Libero Hendrik Hofmann (Bandscheibenvorfall) der einzige Ausfall.

masch

 

 

Hamburg - Eimsbüttler TV-News

 Freitag, 03. Februar 2006

   

B-Jugend: Alter und neuer Meister - Der ETV!

Als die Eimsbütteler Spieler am Samstag Morgen die “Buschkoppel”, die Sporthalle des TSV Schwarzenbecks, betraten, um an den Hamburger B-Jugendmeisterschaften (Jahrgang 89 und jünger) teilzunehmen, hatten sie nur ein Ziel: Die Titelverteidigung und die damit verbundene Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft. Doch zunächst galt es, sich in der Gruppenphase für das Halbfinale zu qualifizieren.

Die Zielsetzung der Eimsbütteler Mädchenmannschaft war nicht ganz so hoch angesetzt. Die Mannschaft, die von Hauke Stachow trainiert wird, ist mit vielen jungen Spielerinnen bespickt und ist seit einigen Jahren die erste Eimsbütteler Mädchenmannschaft, die es geschafft hat, sich in der starken Hamburger Mädchenkonkurrenz durchzusetzen und sich für die Meisterschaften zu qualifizieren. Zwar wurden die Mädchen am Ende nur Achter, sie verloren das Spiel um Platz 7 denkbar knapp im Entscheidungssatz mit 24:26, doch zeigten sie in vielen Situationen, dass sie mit einigen der anderen Mannschaften mithalten konnten.

Erster Gegner der Jungen war die Mannschaft aus Finkenwerder. Die VG Finkenwerder hatte im letzten Jahr noch nicht an den Meisterschaften teilgenommen und galt deshalb auch eher als Außenseiter bei diesem Turnier. Der Eimsbütteler TV hingegen ging als  Favorit in dieses Turnier. Die Mannschaft, die schon im letzten Jahr triumphierte, wurde sogar noch durch die beiden Neuzugänge Scott Wenzel und Max Schuda, zwei wichtige Spieler der Hamburger Auswahl, verstärkt. Doch gegen den vermeidlich leichten Gegner taten sich die Jungs vom ETV schwerer als gedacht. Die Mannschaft schien einfach nicht die richtige Einstellung zum Spiel zu finden und viele unnötige Fehler schlichen sich ein. Es reichte zwar trotzdem zu einem relativ ungefährdeten 2:0 Sieg, doch mit Ruhm hatte sich die Mannschaft wahrlich nicht bekleckert. Folglich waren sich auch alle Spieler bei der anschließenden Besprechung einig, dass man im nächsten Spiel gegen die Jugend des Erstligisten aus Oststeinbek eine weitaus bessere Leistung abzuliefern hatte.

Gesagt, getan: Die Mannschaft schien wie verwandelt, die Annahme stand stabil und Zuspieler Toni Baehr konnte seine Angreifer gut in Szene setzen. Gleichzeitig schaffte man es, mit dem eigenen Aufschlagsspiel den Gegner so unter Druck zu setzen, dass man ihn immer wieder zu Fehlern zwang. Mit 2:0 Sätzen und 50:32 Punkten verwies man den wahrscheinlich stärksten Konkurrenten um die Meisterschaft auf den zweiten Platz der Vorrundengruppe. Zufrieden konnten die Spieler die Heimreise antreten, um sich daheim für den nächsten Turniertag auszuruhen.

Im Halbfinale wartete die Mannschaft des VFL Geesthacht auf die Eimsbütteler. Mit den Geesthachtern hatten sich die Eimsbütteler in den letzten Jahren immer wieder dramatische Duelle bei Meisterschaften geliefert. So trafen die beiden Mannschaften auch schon bei den diesjährigen A-Jugend Meisterschaften im Finale aufeinander, das der ETV mit 2:1 für sich entschied. Wie erwartet, wurde es bei diesem Aufeinandertreffen wieder richtig laut in der Halle. Mit Trommel und mehreren Spielern aus der älteren Jugend versuchten die Geesthachter das Spiel über die Emotionen zu gewinnen. Und tatsächlich schien der ETV nicht so befreit aufspielen zu können wie im zweiten Vorrundenspiel gegen den OSV. Doch trotz der Schwächephasen, die der ETV hin und wieder im Spiel hatte, gewannen sie am Ende recht deutlich mit 2:0. Das Finale und die damit verbundene Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft waren erreicht. Dass der Volleyball, den die Mannschaft im Halbfinale zeigte, nicht besonders attraktiv war, interessiert im Nachhinein keinen mehr.

Nun galt es, dass Turnier im Finale erfolgreich abzuschließen. Gegner im Finale war der OSV, gegen den die Eimsbütteler bereits in der Vorrunde souverän gewannen. Der OSV hatte im Halbfinale den VC Norderstedt mit 2:1 besiegt und wollte sich nun im Finale für die deutliche Niederlage, die sie in der Vorrunde kassiert hatten, revanchieren. Noch bevor das Spiel anfing, gab es den ersten Dämpfer auf Seiten der Eimsbütteler. Mittelblocker Max Schuda verletzte sich beim Aufwärmen an der Schulter. Er spielte zwar trotzdem im Finale, musste jedoch zwischendurch pausieren, da die Schulter zu sehr schmerzte. Der erste Satz verlief alles andere als gut für die Eimsbütteler. Man schaffte es nicht, einen kontrollierten Block gegen die Angriffe des OSV zu stellen und selber scheiterte man immer wieder am gut stehenden Oststeinbeker Block. In Folge dessen verlor man den ersten Satz ziemlich deutlich. Der ETV musste sein Spiel umstellen, um in diesem Spiel noch eine Chance zu bekommen: Trainer Wolf Einfalt gab eine neue Blocktaktik vor und forderte mehr Flexibilität im Angriff, da der Block und die Abwehr des OSV hervorragend auf die Angriffe der Eimsbütteler eingestellt war. Die Umstellung zeigte Wirkung: gegen die effektiven Angriffe des OSV durch die Mitte blockte man nun zu dritt. Man schaffte es, das Oststeinbeker Angriffsspiel erfolgreich zu entschärfen und punktete  gleichzeitig im Angriff, indem man auch mal kurze Lobs einstreute oder einfach die harten Angriffe besser platzierte. Im zweiten und dritten Satz konnte der ETV wieder klar die Oberhand gewinnen und zeigte richtig guten Volleyball. Die Eimsbütteler zeigten, dass sie sich ihren Titel nicht ohne Kampf nehmen lassen würden und drehten das Spiel noch zu einem 2:1 Sieg um. Der alte und neue Hamburger Meister heißt Eimsbütteler TV!!!

Der Dank der Mannschaft gilt vor allem Trainer Wolf Einfalt, der sie zu diesem Erfolg geführt hat und der die Mannschaft auch auf die Norddeutschen Meisterschaften vorbereiten wird, bei der einiges erreicht werden soll. Auch bedanken will sich die Mannschaft natürlich bei Co-Trainer Paul Sprüssel und bei Kathrin Urban, die immer die Mannschaft betreute, wenn Wolf wegen Krankheit oder Examensarbeit verhindert war.

Rasmus Mumme

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Freitag, 03. Februar 2006

   

Cowboys verlieren in Düren klar

Martin Hofmann verletzt

Jetzt kommt es knüppeldick für die Ostbek Cowboys: Beim 0:3 bei evivo Düren (14:25, 18:25, 17:25) rutschte Martin Hofmann in eine Werbebande und zog sich eine klaffende Wunde oberhalb des Knies zu. Der Angreifer wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht, am Abend konnte er zwar die Heimreise nach Hamburg mit antreten, der Einsatz am Samstag gegen Leipzig aber ist mehr als ungewiss.

Sein vergeblicher Hecht in die Bande ist kennzeichnend für die derzeitige Situation der Cowboys: Die Hofmann-Brüder Hendrik und Martin sind so etwas wie der gute Geist des Teams. Beide sind in Oststeinbek aufgewachsen, spielen seit jeher beim OSV, verkörpern Kampfgeist und Spielwitz – und jetzt, im Abstiegskampf der 1. Bundesliga, müssen sie  verletzt passen. Hendrik Hofmann, der sensationell zuverlässige Libero des Aufsteigers, fällt wegen Bandscheibenvorfalls noch lange aus.

„Jetzt müssen eben die anderen enger zusammen rücken und den Verlust wettmachen“, sagt OSV-Trainer Bernd Schlesinger. Beim Gastspiel in Düren zeigte sich seine Mannschaft, die nur mit sieben Mann aus dem Cowboys-Kader anreisen konnte, wie erwartet als eine Nummer zu klein für die europacuperfahrenen Gastgeber. Vor 1400 Zuschauern zog auf Dürener Seite Nationalmannschafts-Libero Till Lieber verblüffend gut Regie. Die Angreifer des deutschen Vizemeisters gaben vor allem zu Beginn der Sätze ordentlich Gas und setzten sich frühzeitig ab. Zwar wehrte sich das Häuflein Aufrechter aus Hamburgs Wildem Osten nach Kräften, punktete immer wieder mit Aufschlagassen (Björn Domroese, Patrick Stellmann), letztlich kam man aber nicht in Schlagweite, um auf einen Satzgewinn spekulieren zu können. Und das, obwohl auf der Tribüne OSV-Legende Florian Tange im Alleingang Rabatz für drei Dutzend Fans machte.

Nach der klaren Niederlage wusste man beim OSV immerhin, dass man sich diesmal ordentlich präsentiert hatte – und auch die Youngster Jan Petri (Libero) und Oliver Utermöhl (Block) kamen zum Einsatz, der 18-jährige Petri gab gar sein Erstliga-Debüt. Schnell richtete sich der Blick auf den Showdown mit dem Tabellennachbarn VV Leipzig am Samstag. In ihrem ersten Abstiegsendspiel besiegten die Leipziger ihren Lokalrivalen Markranstädt erstaunlich klar mit 3:0, überholten damit den Neuling aus Stormarn. „Aber am Wochenende werden wir den Spieß wieder umdrehen“, sagt Jan Schneider, Abteilungschef des Oststeinbeker SV. „Das ist für uns das Spiel des Jahres. Wir haben jetzt endlich alle drei großen Teams hinter uns, Leipzig hat das Trio noch vor sich. Wir werden uns so weit berappeln, dass wir den Leipzigern einen Kampf auf Biegen und Brechen liefern können. Und dann sollen die sich erst mal bei uns durchsetzen.“

Mit 6:24 Punkten gehen beide Teams in das vorentscheidende Match. „Die Hütte in Ostbek wird bummsvoll“, prophezeit Schneider, „wir werden jeden Punkt feiern, als wäre es der Matchball.“ Auch wenn kein Hofmannsches Urgestein auf dem Feld sein dürfte.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Freitag, 03. Februar 2006

   

COWBOYS UNITED

4. Februar 2006. Ein guter Tag, um Geschichte zu schreiben. Ostbek Cowboys vs. VV Leipzig.
Das Spiel des Jahres. Das Spiel des Jahrzehnts.
Wenn Du ein OSVer bist. Wenn Du aus Oststeinbek bist. Wenn Du aus Hamburg bist.
Wenn Du unseren Sport liebst. 
Wenn Du ein Cowboy bist. Sei da.
Unten, vor der Tribüne: Da, wo unsere Jungs sind. 
Da, wo keiner wankt. Da, wo wir Dich brauchen.
Samstag. 20 Uhr. Die Hölle von Ostbek. 
COWBOYS UNITED

 

 

Norddeutschland - TSV Kronshagen-News

 Freitag, 03. Februar 2006

   

Kronshagen: Gelingt eine Auswärtsüberraschung?

Nach dem sensationellen Sieg vom letzten Sonntag gegen den Oststeinbeker SV wollen die 1. Herren die gute Stimmung und die hervorragende Leistung aus den letzten Sätzen auch auswärts gegen die VG Elmshorn mitnehmen. Gelingt ihnen das, ist auch ein Auswärtserfolg gegen die in der Tabelle direkt benachbarten Elmshorner drin.

Christoph Schimansky und sein Team sehen dem Spiel recht gelassen entgegen. „Wir haben nichts zu verlieren“, lautet das Motto, „und dementsprechend wollen wir auch locker aufspielen.“

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Freitag, 03. Februar 2006

   

Ostbek Cowboys: handy.de neuer Trikotsponsor

Neuer Partner für die Ostbek Cowboys: Das Hamburger Unternehmen arvato mobile wird den Volleyball-Erstligisten Oststeinbeker SV mit seiner Marke handy.de in der Rückrunde als weiterer Trikotsponsor unterstützen. Bereits am Samstag gegen Leipzig soll das handy.de-Logo auf dem Cowboys-Trikot zu sehen sein.

"Das ist für uns ein großartiges Signal", sagt Jan Schneider, OSV-Abteilungschef. "handy.de unterstützt uns nach dem sensationellen Aufstieg in die 1. Liga im letzten Jahr in einer jetzt sportlich kniffligen Phase. Mit handy.de haben wir nun einen weiteren starken Partner, der uns auf unserem ambitionierten Weg begleitet."

OSV-Mittelblocker Felix Braun ist als Programmierer bei der arvato mobile GmbH angestellt, die unter anderem das Onlineportal www.handy.de betreibt. "Wir haben daher die Entwicklung der Ostbek Cowboys und die Medienberichterstattung mit großem Interesse verfolgt und steigen gerne auch noch während der laufenden Saison ein. Volleyball ist ein junger Sport, der exakt unsere Zielgruppen anspricht", sagt Christoph Hartlieb, Managing Director bei arvato mobile.

Im April wolle man entscheiden, ob die Zusammenarbeit für die folgende Saison fortgesetzt wird.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV

 Freitag, 03. Februar 2006

    

Showdown in der Hölle von Ostbek

Cowboys empfangen Leipzig

Es ist das Spiel der Spiele, für Jan Schneider, Abteilungschef des Oststeinbeker SV, ist es „das wichtigste Match in der Vereinsgeschichte“. Wenn am Samstag, 20 Uhr, die Ostbek Cowboys im Abstiegskampf der 1. Bundesliga auf den VV Leipzig treffen, „bedeutet das für beide Klubs eine Weichenstellung für die Zukunft. Das wird ein brutal nervenaufreibendes Match. Wer verliert, steigt wohl ab“. Beim OSV rechnet man mit Rekordbesuch, die magische Zahl von 1000 Fans soll in der Walter-Ruckert-Halle geknackt werden. "Dann wird´s richtig schön eng."

Zwischen 1987 und 2004 spielte Schneider selbst für die Cowboys, bis in die 2. Liga führte der Mittelblocker seine Mannen, ehe er sich ins Management zurückzog. Er kann sich nicht erinnern, „jemals mit so einem Nervenkitzel in ein Spiel gegangen zu sein. Am Samstag brennt die Luft. Wir werden jeden Punkt feiern, als ginge es um die Meisterschaft“.

Nach dem überraschend klaren 3:0 der Leipziger gegen den Lokalrivalen Markranstädt belegt der VVL den 10. Platz, der am Ende zur Relegation reichen würde. Die Ansprüche der Sachsen aber sind andere: Nach dem fünften Platz in der Vorsaison wollte man in diesem Jahr unter die besten vier vorstoßen. Stattdessen kämpft man nun mit Etatzwerg Oststeinbek ums nackte Überleben. Nachdem man lange Jahre über die Verhältnisse gelebt hat, eine Schuldenlast in sechsstelliger Höhe abzutragen hat, wäre ein Abstieg fatal. Trainer Zoran Nikolic ist denn auch längst gefeuert, in Ex-Nationalspieler Steffen Busse sitzt nun ein umtriebiger neuer Mann auf der Bank, die junge Mannschaft zeigte sich zuletzt erholt - allerdings nur zu Hause, auswärts ist man seit November 2004 sieglos.

Mit 6:24 Punkten sind beide Vereine punktgleich. Leipzig hat zwar das bessere Satzverhältnis, muss aber noch gegen die Top 3 der Liga antreten – die Cowboys haben das zur allgemeinen Erleichterung bereits hinter sich. „Und wir haben den Heimvorteil“, sagt Cowboys-Trainer Bernd Schlesinger. „Meine Jungs werden über sich hinauswachsen.“ Noch immer wurmt den Coach das klare 0:3 im Hinspiel, als man bei einer 19:14-Führung und deutlicher Überlegenheit plötzlich aufhörte zu spielen. „Das haben wir verschenkt“, sagt Schlesinger. Der erfahrene Taktikfuchs („ich bin in meiner 32-jährigen Karriere noch nie abgestiegen“) will sich vor dem Match nicht in die Karten schauen lassen, wer für den verletzten Libero Hendrik Hofmann in den Annahmeverbund rücken wird. „Es gibt ein paar Optionen“, sagt Schlesinger und grinst: „Ich plane, mich für die Variante zu entscheiden, die funktionieren wird.“

Immerhin dürfte ihm Hofmanns Bruder Martin zur Verfügung stehen, der nach seinem spektakulären Unfall in Düren – er krachte in die Bande, musste blutend ins Krankenhaus eingeliefert werden - von seiner Verletzung wieder weitgehend genesen ist. Schlesinger hat demnach beinahe seine Bestbesetzung zusammen. Auch Stefan Trienen ist nach seiner USA-Reise wieder in Form, machte bereits in Düren ein ordentliches Spiel. „Der Kader sieht ganz anders aus als am Mittwoch“, sagt Schlesinger zufrieden, „ich kann aus dem Vollen schöpfen.“ Den Gegner Leipzig hat er mehrfach per Video studiert, zuletzt das 2:3 in Essen. „Sie haben erfahrene Spieler, einige Auslandsprofis, so dass es schon erstaunlich ist, dass sie sich mit uns um den Abstieg prügeln müssen. Aber was ich gesehen habe, ist, dass sie unter Druck Fehler machen, sie halten ihr Niveau nicht durch. Das ist unsere Chance, und das sage ich auch meinen Jungs. Unsere Zeit wird kommen. Dann werden wir da sein.“

Das Motto des Abstiegskampfes in Hamburgs Wildem Osten: Cowboys United. Alle Mannschaften des OSV, alle Hamburger Volleyball-Freunde sollen dem Team den Rücken stärken, auf jeden kommt es an, auf jede Stimme, jede Hand. „Wir stehen das gemeinsam durch“, sagt Jan Schneider. „Ob wir gewinnen oder nicht, es soll das emotionalste Spiel werden, das der Hamburger Volleyball seit langen Zeiten gesehen hat. Um es mit unserem früheren Cowboys-Spieler Christian Voß, der HSV-Legende, zu sagen: Am Samstag können unsere Jungs zu Männern werden.“

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Freitag, 03. Februar 2006

   www.volleyball.de 

Doppelter Aufschlag für WiWa Hamburg

Achtung, Terminänderung!

Die Wissenschaft ist sich bis heute noch nicht einig, wer das stärkere Geschlecht ist. Bei der Volleyballgemeinschaft WiWa Hamburg sind die Rollen seit langem eindeutig verteilt. Seit mehr als drei Jahren spielen die Frauen in der 2. Bundesliga Nord - die Männer dagegen haben zu dieser Saison den Aufstieg in die Regionalliga Nord feiern dürfen. Sind die WiWa-Volleyballerinnen um Trainer Carsten Schmidt Tabellendritter, steht die Mannschaft um Trainer Christoph Beckmann weiter unten in der Tabelle: Mit vier Punkten aus 10 Spielen ist das Saisonziel noch erreichbar. „Wir stecken den Kopf nicht in den Sand und sind optimistisch, dass wir den Klassenerhalt schaffen“, gibt sich Trainer Beckmann selbstbewusst. Das Saisonziel der Frauen ist weitgehender: „Wir haben uns in der 2. Bundesliga im oberen Drittel etabliert und spielen um den Aufstieg“, gibt Trainer Schmidt zu Protokoll.

Als wahre Gemeinschaft präsentieren sich beide Teams am Samstag, den 4 Februar: Um 17 Uhr spielen die Frauen gegen den Tabellenneunten SV Fortschritt Neustadt-Glewe. Im Anschluss um 20 Uhr die Männer aus der Regionalliga gegen den Tabellenersten aus Neustadt-Glewe. „Für die Zuschauer wird dieser Tag ein Leckerbissen, denn an einem Nachmittag zweimal hochklassigen Volleyball in Hamburgs bester Volleyball-Halle genießen“, freuen sich die beiden WiWa-Trainer. Seien Sie also dabei, wenn um 17.00 Uhr die Frauen aufschlagen und bleiben Sie gleich sitzen, für das Baggern und Pritschen der Männer ab 20.00 Uhr. 

 

 

Deutschland - Die Welt

 Freitag, 03. Februar 2006

   www.welt.de 

Cowboys mit personellen Sorgen vor Spiel des Jahres

Nach den zu erwartenden Pleiten gegen Vizemeister Berlin und am Mittwoch gegen das Spitzenteam aus Düren geht es für die Volleyballer der Ostbek Cowboys morgen (20 Uhr) in eigener Halle schon um Alles oder Nichts. 

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Freitag, 03. Februar 2006

   www.svz.de

Vergleiche mit WiWa haben Krimi-Qualität

Gegen Hamburgerinnen zweimal fünf Sätze gespielt

Die Neustädter Zweitliga-Damen haben sich in dieser Saison bereits zweimal mit dem morgigen Gegner gemessen. Und beide Vergleiche hatten es in sich, gingen jeweils über fünf Sätze. In der Meisterschaft gaben die Fortschrittlerinnen eine 2:0-Satzführung noch aus der Hand, dafür hatten sie im Pokal das bessere Ende für sich.

 

 

Norddeutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 02. Februar 2006

   www.abendblatt.de 

Mutter Marina muß für Tochter Natalia spielen

In der Volleyball-Regionalliga der Frauen kommt es am Sonntag (17 Uhr, Rüterstraße) zum Showdown um die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Zweiten Bundesliga: Absteiger CVJM (2.; 18:4 Punkte) empfängt Spitzenreiter 1. VC Norderstedt (18:2). "Der Druck liegt auf dem CVJM, selbst bei einer Niederlage hätten wir alles in unserer Hand", sagt VCN-Manager Thomas Broscheidt. Umgekehrt meint CVJM-Sprecher Peter Neese: "Wir wollen dieses Jahr nicht unbedingt zurück in die Zweitklassigkeit, die Norderstedter hingegen müssen aufsteigen." 

Der Tabellenführer muß auf drei Angreiferinnen verzichten: Julia Lemmer zog sich im Training einen Bänderriß im Knöchel zu, Talent Natalia Cukseeva leidet unter einer Knieverletzung, und Janina Bettencourt erhält nach einer fiebrigen Infektion bis Freitag Antibiotika. Daher muß die frühere Fischbeker Erstliga-Angreiferin Marina Cukseeva (41) auflaufen, statt sich auf das Coaching zu beschränken.

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Donnerstag, 02. Februar 2006

   

Evivo feiert ungefährdetes 3:0 über Cowboys

evivo düren hat in der Volleyball-Bundesliga am Mittwoch Abend einen  klaren 3:0 Sieg über Aufsteiger Oststeinbeker SV erringen können. Nach nur 64 Minuten war der 25:14, 25:18 und 25:17 Erfolg vor erneut 1.200 Zuschauern in der Arena Kreis Düren perfekt. Düren ist mit jetzt 28:2 Punkten punktgleich mit dem Spitzenreiter VFB Friedrichshafen weiter auf Platz 2 der Tabelle.

Beide Teams mussten stark ersatzgeschwächt antreten. So konnte OSV Coach Bernd Schlesinger beruflich bedingt nur auf 8 Spieler der ersten Mannschaft antreten. „Die mussten heute teilweise bis 15 Uhr arbeiten, so dass dies bei einem Wochenspieltag nicht möglich ist.“  So baute der Trainer auf drei Spieler der „Pirates“, der zweiten Mannschaft des OSV aus der Regionalliga. Zudem verletzte sich auch noch Diagonalangreifer Martin Hofmann so schwer, dass er einen Riss am Knie davon trug und während des Spiels im Krankenhaus genäht werden musste. Wir wünschen ihm an dieser Stelle gute Besserung!

Aber auch Bernd Werscheck änderte erneut seine Startformation. Ohne etatmäßigen Zuspieler, da Alber und Wiederschein weiterhin verletzt setzte er erneut auf Till Lieber in seiner ungewohnten Rolle als Zuspieler. Der allerdings war durch einen schmerzhaften Backenzahn so gehandicapt, dass der Zuspieler der 2. Mannschaft im Dürener Turnverein Erich Peterhoff zu seinen ersten Saisoneinsätzen kam. „Der Erich hat seine Sache richtig gut gebracht. Ich habe ihn gebracht, nachdem er sich in den letzten Heimspielen uneigennützig immer mit auf die Bank gesetzt hat. Da soll er in so einer Situation als kleines Dankeschön auch heute zu Einsatzzeiten kommen,“ war  Werscheck recht angetan vom Zuspieler des Regionalliga-Teams.

Ansonsten brachte er erneut Mauricio Arrua als Libero und diesmal auch Sven Dick für Sven Anton und Kenneth Blanca für Malte Holschen im Mittelblock. Dick agierte gewohnt zuverlässig und der Venezolaner Blanca zeigte eines seiner besten Spiele im evivo-Dress. So war Dürens scheidender Trainer denn auch unter den ungünstigen Umständen mehr als zufrieden mit Spiel und Ergebnis. Geschäftsführer Rüdiger Hein ging noch einen Schritt weiter: „Je größer die Verletzungssorgen werden, umso mehr zeigt das Team mentale Stärke!“ 

Bernd Schlesinger war in Bezug auf seine OSV-Schützlinge nicht ganz zufrieden: „Auch bei Düren haben einige gefehlt und der Gegner hat ohne Zuspieler agiert. Da habe ich schon etwas mehr Gegenwehr erwartet. Allerdings ist für uns das Spiel am Samstag gegen Leipzig richtungweisend und nicht die Partie hier in Düren.“

Am Samstag um 19:30 Uhr kommt es nun zum Gipfeltreffen der Liga in der Arena Friedrichshafen. Doch unterschiedlicher können die Voraussetzungen wohl kaum sein: Während der deutsche Vizemeister auch am Bodensee noch auf Ilja Wiederschein und Björn Arne Alber verzichten muss, ist der VFB in Topform und konnte auch das Topspiel am heutigen Abend beim SCC Berlin mit 3:2 für sich entscheiden. evivo reist als klarer Außenseiter gen Süden. „Dass wir ausgerechnet mit Till als Zuspieler den ersten Sieg in Friedrichshafen landen ist eher unwahrscheinlich. Aber von uns erwartet auch keiner den Sieg. Deshalb können wir befreit aufspielen,“ hofft nicht nur Dürens Trainer auf ein zumindest achtbares Ergebnis am Bodensee.

 

 

Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News

 Donnerstag, 02. Februar 2006

   

Deutliches 0 : 3 des ETV gegen Elmshorn

Die 1. Damen des ETVs gingen motiviert in die Begegnung gegen VG Elmshorn. Sie wollten den Rückrundensieg vom letzten Jahr gerne wiederholen; aber es sollte nicht sein. Die Startformation um Libera Kathrin Urban mit Meike Utzig, Tanja Sander, Marlies Kratt, Katrin Wiese, Tina Wagner und Andrea Meyer fand nicht so richtig ins Spiel. Die Armada lag schnell mit 0:3 und 1:6 zurück. Sie kämpfte sich zwischenzeitlich zwar noch mal auf 9:12 heran, aber auch die Wechsel von Anja Danch für Meike Utzig und Klaudia Standhardt für Andrea Meyer  brachten leider nicht die Wende und so ging der erste Satz dann ganz klar mit 16:25 an die Damen aus Elmshorn.

Im 2. Satz fingen die ETVerinnen mit der gleichen Aufstellung an mit der sie aufgehört hatten und gestalteten bis zum 11:11 den Satz auch ausgeglichen. Aber gute Aufschläge von Britta Schümann setzen die Damen des ETVs unter Druck und so gerieten sie wieder in Rückstand. Da half dann leider auch der Wechsel im Zuspiel nicht mehr und der Satz ging mit 18:25 erneut nach Elmshorn.

Im 3. Satz bäumte sich die Armada aber noch mal auf. Dies wird zum einen durch den knappen Spielstand deutlich als auch dadurch, dass der Trainer der Elmshornerinnen seine beiden ersten Auszeiten nahm. Die Armada führte sogar zwischenzeitlich mit 9:6 und 10:7, konnte aber die Führung nicht bis zum Satzende mitnehmen und verlor wenn auch knapp den 3. Satz mit 23:25.

Nun heißt es alle Verletzungen der Mitspielerinnen auszukurieren und neue Kräfte zu sammeln für das nächste Heimspiel in 2 Wochen am 18.2.06 um 16 Uhr gegen den 1. VC Norderstedt. Anschließend spielen die Büttels um 19 Uhr auch gegen Norderstedt.

Bis dahin VAMOS!

 

 

Norddeutschland - Oststeinbeker SV-News

 Donnerstag, 02. Februar 2006

   

Ostbek Pirates 2:3 in Kronshagen

Die Flagge auf Halbmast, die Köpfe gesenkt. Die Spieler der Pirates waren nach der Niederlage in Kronshagen fassungslos, ja am Boden zerstört. Was da genau passiert war nach der 2:0-Satzführung und dem 23:21 im dritten Satz, nach Matchball bei 24:23, das wussten wohl weder die Akteure noch Trainer Olli Müller. Das Spiel lief gut, die Stimmung war gut, alles sah nach einem lockeren Sonntagsausflug aus.

Kronshagen sah kein Mittel gegen das variable Angriffsspiel der Pirates, auch der Gästeservice brachte das Heimteam in arge Nöte. Katz und Maus standen sich gegenüber in Satz zwei, den die Zweite so nebenbei gewann. Mensch, erst eine Stunde gespielt, dachten sich die Piraten und kappten ihre Segel. Kann ja nicht sein, so wenig Sport. Nun kam aber eine gewaltige Flaute und streckte die Gäste darnieder. Nach dem ganz bitteren Verlust des dritten Satzes spielten die Piraten, als hätten sie in der Auszeit die Kehlen  mit  Rum benetzt. Nichts ging mehr. Und zu Anfang der fünften Runde wurde schon das Beiboot zu Wasser gelassen, da Piraten gemeinhin eher schnellkraftorientiert sind und fünfte Runden nicht so mögen.

Jedenfalls sitzt das Team nun richtig dick im Schlamassel. Kronshagen ist mit Volldampf vorbeigezogen und lächelt nun von Platz sechs schadenfroh auf die dahinter platzierte Zweite herab. WiWa hat es gerade so geschafft, zu verlieren in Kiel. Ansonsten hätte die Woche für die Pirates wohl auf einem Abstiegsplatz begonnen.

Kommt Zeit, kommt Sieg und nun sind wir in Gedanken bei Schnappi, der gerade den Gips anpassen lässt für seine dür(r)en Arme. Heute um elf sei Autogrammstunde auf dem Gips, so heißt es hinter vorgehaltener Hand. Und am Samstag kommen die Bälle wieder butterweich. Versprochen, Schnappi.

Sebastian Winter

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 02. Februar 2006

   www.abendblatt.de 

Duell am Netz

Gegen die Großen der Volleyball -Bundesliga können die Ostbek Cowboys (10.) nicht mitballern, gegen Leipzig (11.) wollen sie am 4.2. (20 Uhr, Barsbütteler Weg 30) aber einen wichtigen Ritt zum Klassenerhalt machen - wohl wieder ohne Libero Hendrik Hoffmann (Eintr. 7/4 Euro).

 

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Mittwoch, 01. Februar 2006

   

Geschwächte Cowboys: In Düren teuer verkaufen

Es ist eine Premiere für Volleyballer des Oststeinbeker SV: ein Auswärtsspiel mitten unter der Woche – und dies ausgerechnet beim Champions-League-Teilnehmer evivo Düren. In zwei Wellen fährt das Team am Mittwoch gen Westen. „Der 9er-Bus fährt 11.30 Uhr los, die Berufstätigen folgen eine Stunde später mit dem PKW“, sagt Trainer Bernd Schlesinger. „Das ist schon eine abenteuerliche Logistik, wie wir hier ein Team auf die Beine stellen.“

Nur wenige Fans in Hamburgs Wildem Osten hoffen daher darauf, dass die Cowboys in der Dürener Arena (19.30 Uhr) den Coup vom Hinspiel wiederholen können, als man dank der besten Saisonleistung dem Spitzenklub einen gehörigen Schrecken einjagte – und zwei Sätze abluchste. Denn auch wenn beim Vizemeister beide Zuspieler verletzt fehlen, wohl Nationalmannschafts-Libero Till Lieber wie schon in Markranstädt stellen wird, so gelten die Hausherren doch als klare Favoriten. In Heriberto Quero haben sie Europas besten Angreifer in ihren Reihen, der zuletzt den italienischen Meister Treviso fast im Alleingang entzauberte.

Wer ist da schon der OSV, Aufsteiger in die 1. Bundesliga? Derzeit belegt man zwar den 10. Tabellenplatz – den man auch mit Zähnen und Klauen verteidigen möchte - , nach dem 3:2 gegen Rüsselsheim aber war man zuletzt gegen die Top-Teams schlicht überfordert. Für Düren konnten die OSV-Verantwortlichen nur sieben Spieler aus dem Cowboys-Kader von Beruf und Ausbildung loseisen. In Buhrmester (Klausur), Suhren (erster Arbeitstag), Neufeld und Bartram (Schichtdienst) mussten gleich vier Akteure passen. „Keine Chance, die mitzubekommen“, sagt OSV-Abteilungschef Jan Schneider, „mit unseren Mitteln stoßen wir da brutal an die Grenzen.“ Zur Liste der Ausfälle gesellt sich Libero Hendrik Hofmann, bei dem der Verdacht auf Bandscheibenvorfall noch immer nicht ausgeräumt ist. „Aber dankenswerterweise hat die Hamburger Sparkasse unseren Patrick Stellmann freigestellt“, sagt Schneider, „so haben wir schon eine schlagkräftige Truppe beisammen, die sich anständig präsentieren wird.“ Unterstützt wird das Rumpfteam von drei viel versprechenden Talenten aus der Regionalliga-Reserve: Jan Petri (Libero), Oliver Kook (Mittelblock) und Oliver Utermöhl (Außenangriff) könnten zu ihrem Erstliga-Debüt kommen.

Die Konzentration freilich liegt für die Ostbek Cowboys auf dem kommenden Samstag, wenn der Elfte VV Leipzig zum Abstiegskampf-Showdown in Oststeinbek aufläuft. „Da ist der Kader dann wieder komplett“, sagt Jan Schneider lachend, „Samstag abends ist für uns Amateure als Spieltermin etwas günstiger.“ Auch Libero Hofmann hat er noch nicht abgeschrieben: „Das ist ein Kämpfer. Der wird alles tun, um bei diesem Spiel dabei zu sein. Das wird nämlich ein guter Tag sein, Geschichte zu schreiben.“

Letzte Meldung

Hendrik Hofmann hat einen leichten Bandscheibenvorfall, das hat die Kernspintomographie ergeben. Der OSV- Libero fällt auf unbestimmte Zeit aus. Wen Trainer Bernd Schlesinger im wichtigen Spiel gegen Leipzig als Libero aufbieten wird, steht noch nicht fest.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Mittwoch, 01. Februar 2006

   

Oststeinbek: B-Jugend für NDM qualifiziert!

Die männliche B-Jugend des Oststeinbeker SV erreichte letztes Wochenende überraschend das Finale bei den Hamburger Meisterschaften in Schwarzenbek. Und damit fahren sie Ende März zu den Norddeutschen Meisterschaften 2006 in Niebüll!

Dabei sah es gar nicht so aus, als ob die B-Jugend des OSV im Finale stehen würde, da sie das 1. Gruppenspiel zurecht gegen ETV 0:2 verloren. Doch durch den nachfolgenden Sieg gegen Finkenwerder (2:0) erreichte die Mannschaft um Kapitän Tobi Thomsen den 2. Platz der Gruppenphase und somit den erhofften Platz im Halbfinale.

Mit einer überragenden Leistung der Mannschaft und der lautstarken Unterstützung von Christoph, Michi & Co. (ein RIESEN Danke Schön von der Mannschaft, Ihr wart SUPER!!!) erkämpfte sich der OSV gegen VC Norderstedt ein 2:1 Sieg und qualifizierte sich überraschend für das Finale gegen ETV.

Niemand hatte damit gerechnet, dass der OSV im Finale stehen würde - leider verlor der OSV gegen den ETV mit 1:2. Beide Mannschaften lieferten sich ein heisses Duell. Leider aber auch mit dem Schiedsrichter. Kapitän Tobi Thomsen wurde viermal ermahnt und Trainer Alwin Alvarez sah das erste Mal in seiner Trainerkarriere die gelbe Karte. Doch das hat die Jungs wenig gestört. Sie haben gekämpft bis zum letzten Punkt.

Die B-Jugend und Trainer Alwin Alvarez möchten sich nochmals herzlich bedanken für die lautstarke Unterstützung. Der Dank gilt natürlich auch den Eltern, die uns zugeschaut und gefahren haben.

 

 

Deutschland - Pinneberger Zeitung

 Mittwoch, 01. Februar 2006

  www.abendblatt.de  

VGE-Frauen mit klarer Steigerung

ELMSHORN - Die harsche Kritik ihres Trainers Burkhard Skibitzki nach dem 0:3 gegen den 1. VC Stralsund (wir berichteten) scheinen sich die Regionalliga-Volleyballerinnen der VG Elmshorn zu Herzen genommen zu haben: Beim Tabellennachbarn Eimsbütteler TV kamen sie binnen 68 Minuten zu einem 3:0 (25:16, 25:18, 25:23) und rückten auf Rang drei vor.

"Insbesondere die Einstellung war besser als gegen Stralsund, und es war wieder Mannschaftsgeist zu spüren", zog der VGE-Coach Bilanz. Ganz stressfrei verlief die Partie in der Halle Gustav-Falke-Straße für den 45jährigen jedoch nicht, leistete sich seine Mannschaft doch im dritten Satz noch eine Schwächeperiode, in der sie zum Teil beträchtlichen Rückständen (5:9, 8:11) nachlaufen mußte, dann aber doch noch rechtzeitig die Kurve bekam.

Besonders angetan zeigte sich Skibitzki von Blockverhalten, Schnellangriff und Feldannahme seiner Schützlinge, ohne dabei jedoch in Euphorie verfallen zu wollen, denn: "Viel schlechter als gegen Stralsund ging es schließlich nicht." Eine starke Partie bescheinigte der VGE-Trainer Juliane Mahn.

Am kommenden Wochenende (18 Uhr, KGSE-Halle) können sich die Elmshornerinnen beim VCA Kiel für die im Hinspiel erlittene 2:3-Niederlage revanchieren - eventuell schon wieder mit Anja Svensson, die ihren Muskelfaserriß fast auskuriert hat.

fwi

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 01. Februar 2006

  www.abendblatt.de  

Fischbeks Volleyballerinnen testen Sport-BHs

HAMBURG - Sollte einmal bei Ihnen im Kaufhaus die Nachbar-Umkleidekabine zu wackeln beginnen, weil jemand wie wild auf und ab springt, könnte es sich um die Hamburger Volleyballnationalspielerin Christina Benecke handeln. Die 31jährige Mittelblockerin vom Bundesligaklub TV Fischbek prüft dann den Sitz von Sport-BHs.

Für die heute erscheinende Ausgabe der Zeitschrift "Bild Gesundheit" waren Benecke und ihre Mitspielerinnen gebeten worden, die speziellen Büstenhalter im Training und Spiel zu testen. "Es ist wirklich wichtig, daß Sport-BHs gut sitzen", sagt die 1,90 Meter große Volleyballerin. Das Kleidungsstück müsse strammen Halt bieten, sonst drohen Verspannungen im Brust- und Nackenbereich. Und nirgendwo dürfen Verschlüsse bei Bewegungen zu spüren sein, die entsprechende Polsterung ist Pflicht. "Da gibt es sonst ganz schnell unangenehme Verletzungen", warnt Benecke. Die Schulterträger müssen zudem Halt geben und dürfen nicht in die Haut schneiden. Von Vorteil seien höhenverstellbare Träger, die nicht verrutschen.

Jede Fischbeker Spielerin hatte ein anderes Modell erhalten, trainierte damit ohne Trikot in der gewohnten Halle am Neumoorstück unter den Augen des Fotografen. "Das war witzig", so Benecke. "Bei so einer Gelegenheit gibt es natürlich keine richtige Trainingseinheit", sagt Coach Helmut von Soosten. Für den Teamzusammenhalt seien solche Termine allerdings wichtig. "Der Spaß darf auch im Training nicht zu kurz kommen", weiß von Soosten.

Ihre Tester-Aufgabe nahmen die Fischbekerinnen durchaus ernst. Benecke trug ihr Modell (Odlo "Hi-Fit") später regelmäßig in Punktspielen: "Der sitzt immer noch gut und gehört zu meinen bevorzugten Sport-BHs." Dagegen mußte Zuspielerin Elena Keldibekowa de Westreicher feststellen, daß ihr Testmodell (Nike "Statement Airborne") wohl "eher etwas für Läufer ist". Es bot ihr nicht den entsprechenden Halt bei vertikalen Bewegungen.

Die Anforderungen an einen Sport-BH sind von Sportart zu Sportart höchst unterschiedlich. Deshalb sollte man sich nicht scheuen, mit dem ins Auge gefaßten Outfit schon im Geschäft einige besonders für die Sportart typische Übungen zu machen, lautet der Tip Beneckes.

Bei Volleyballerinnen wird das schwierig: In die Höhe zu springen, sich hinzuwerfen und abzurollen gehört zum Standardrepertoire dieses Spiels.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Mittwoch, 01. Februar 2006

  www.abendblatt.de  

OSV mit letztem Aufgebot zu Vizemeister Düren

OSTSTEINBEK - So schnell kommt man beim Oststeinbeker SV zu seinem Debüt in der Ersten Volleyball-Bundesliga: Wenn die "Ostbek Cowboys" heute (19.30 Uhr) beim Tabellenzweiten evivo Düren aufschlagen, wird Jan Petri (18) aus der zweiten Mannschaft den Posten des Liberos einnehmen. Stamm-Abwehrchef Hendrik Hofmann muß mit Rückenproblemen erneut passen. Eventuell fällt er sogar den Rest der Saison aus.

Für diesen Fall macht Trainer Bernd Schlesinger schon Pläne: "Stefan Trienen könnte dann Libero spielen, er hat das früher schon getan." Heute allerdings wird Trienen im Mittelblock dringend benötigt. Nur sieben Spieler aus dem Stamm-Kader stehen zur Verfügung, der Rest ist beruflich verhindert oder verletzt.

Mit dabei sind noch Björn Domroese, Timo Timpe, Martin Hofmann, Felix Braun, Patrick Stellmann und Christian Proske. Ergänzt wird das Aufgebot mit Oliver Utermöhl und Oliver Kook aus dem Regionalligateam.

Auch der Champions-League-Teilnehmer Düren hat arge Personalprobleme: Erst war Stamm-Zuspieler Ilja Wiederschein mit einer Handverletzung ausgefallen. Nun meldete sich auch noch Vertreter Björn Arne Albers mit einer Knieverletzung längerfristig ab. "Das wären für uns eigentlich gute Voraussetzungen", so Schlesinger.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 31. Januar 2006

   www.abendblatt.de 

Wahl zu Hamburgs Sportlern des Jahres

Wählen Sie die Hamburger Sportler des Jahres 2005

Jetzt abstimmen und gewinnen

Sportgala: 15 Sportler, 15 Sportlerinnen und 15 Mannschaften sind von der Jury nominiert - von heute an entscheiden die Abendblatt-Leser über die Preisträger in den drei Kategorien. Sie haben eine Stimme in jeder Kategorie. Die drei Sieger und die Plazierten werden am 27. Februar bei der 1. Hamburger Sportgala in der Handelskammer feierlich geehrt.

Hamburg - Die Wahl zu Hamburgs Sportlern des Jahres 2005 geht in die entscheidende Phase. Von heute an bis zum Dienstag, dem 7. Februar, um 24 Uhr haben Sie, liebe Abendblatt-Leser, die Möglichkeit, per Telefon, SMS oder auf dem Postweg abzustimmen (siehe Artikel rechts). In jeder der drei Kategorien stehen für Sie 15 Sportler, Sportlerinnen und Mannschaften zur Wahl - mutmaßlich die aktuelle Elite des Hamburger Sports.

Ihr Ergebnis wird am 13. Februar unserer neunköpfigen Jury vorgelegt. Sie überprüft es, um eventuelle Manipulationen auszuschließen; zum Beispiel Stimmenpakete für einen einzelnen Sportler von einem einzigen Absender. Das Resultat soll möglichst repräsentativ sein.

Die drei Sieger und die Plazierten werden auf der ersten Hamburger Sportgala am 27. Februar (Rosenmontag) in der Handelskammer neben dem Rathaus feierlich geehrt.

Initiatoren dieser Wahl sind der Hamburger Sportbund (HSB), der Hamburger Senat, die Handelskammer, der Energieversorger Vattenfall und das Abendblatt. Dieses Quintett verleiht zusätzlich einen Ehrenpreis für ein sportliches Lebenswerk.

Alle Einsender, Anrufer und SMS-Schreiber nehmen an der Verlosung der 30 attraktiven Preise teil, die unten aufgeführt sind. Diejenigen, die uns in den ersten beiden Januar-Woche Ihre Vorschläge zur Sportlerwahl geschickt hatten, liegen mit Ihren Adressen oder Telefonnummern bereits in der Lostrommel.

Viel Glück beim Mitmachen!

Daß Ihnen die Entscheidung schwerfallen könnte, läßt sich bei der Fülle der Erfolge Hamburger Sportler im vergangenen Jahr vermuten. Da stechen natürlich die überzeugenden Leistungen der Fußballer des HSV in der Bundesliga und im Uefa-Pokal hervor - mit neuen Publikumslieblingen wie Thimothee Atouba und Rafael van der Vaart. Fußballerische Konkurrenz bieten ihnen die Pokalhelden des FC St. Pauli. Sie wären nach Siegen über Burghausen, Bochum, Berlin und Bremen wahrlich keine Wahl der Kategorie B.

Auch die Eishockeyspieler der Hamburg Freezers und die Handballer des HSV haben ihre Anhänger zwar nicht immer, zuletzt aber immer öfter überzeugt. Beide Mannschaften können in der laufenden Saison noch einige Meriten ernten.

Die haben die Softballerinnen des ETV und die Rugbyspielerinnen des FC St. Pauli bereits eingefahren, beide Frauenteams wurden deutscher Meister - und wären eine erstklassige Wahl.

Zweier-Teams wie die starken Tornado-Segler Johannes Polgar/Florian Spalteholz und das Weltklasse-Beachvolleyballduo Stephanie Pohl/Okka Rau genießen zwar viel Sympathie, sie können jedoch auf keine großen Fanclubs zurückgreifen - und haben damit möglicherweise einen strategischen Nachteil bei der Abstimmung gegen etablierte Liga-Mannschaften wie die Hamburg Blue Devils (deutscher Vizemeister im Football) oder die Bundesliga-Volleyballklubs TV Fischbek und Oststeinbeker SV. Sie, liebe Abendblatt-Leser, könnten das mit Ihrem Anruf, Ihrer SMS oder Ihrer Postkarte ändern.

Interessant dürfte die Wahl zur Sportlerin des Jahres verlaufen. Sie scheint völlig offen, eine Favoritin ist nicht zu erkennen. Die zahlreichen Erfolge der Nominierten, Welt-, Europameister- und deutsche Titel, sind zudem schwer zu vergleichen. Findet Ihre Zustimmung eher ein Riesentalent wie die Volleyballerin Margarethe Kozuch, oder würdigen Sie lieber die (Lebens-) Leistungen einer Softball-Pionierin wie Claudia Effenberg und einer Minigolf-Weltmeisterin wie Gabriele Rahmlow? Wir sind gespannt auf Ihre Wahl.

Von heute bis zum Dienstag, dem 7. Februar, um 24 Uhr können Sie abstimmen - per Telefon, per SMS und per Post. Für jede Kategorie haben Sie eine Stimme.

Anmerkung der Smash: Hier die Kandidaten aus dem Volleyballbereich! Telefon raus und wählen ...!

Margarethe Kozuch
Eines der größten deutschen Volleyball-Talente, schaffte den Sprung in die Stammsieben der Nationalmannschaft. Aufsteigerin des Jahres.
01378-40-5005-25

TV Fischbek 
Trotz ständiger Finanznot behaupten sich die Volleyballerinnen seit Jahren in der oberen Hälfte der Bundesliga.
01378-40-5005-34

Oststeinbeker SV 
Die Volleyballer schafften den Aufstieg in die Erste Bundesliga und begeisterten in der Hinrunde ihre Fans.
01378-40-5005-41

Stephanie Pohl/Okka Rau 
Deutschlands beste Beachvolleyballerinnen vom HSV gewannen Bronze bei der Europameisterschaft.
01378-40-5005-42

 

 

Norddeutschland - CVJM zu Hamburg-News

 Dienstag, 31. Januar 2006

   

Déja vu beim Sieg des CVJM gegen VC Adler Kiel

Eine Woche nach dem Heimspielerfolg gegen FT Adler Kiel mussten die CVJM-Spielerinnen am vergangenen Sonntag, den 29. Januar diesmal nach Kiel reisen und waren zu Gast beim VC Adler Kiel. „Ich dachte, da hat jemand an der Zeitschraube gedreht und ich sehe den dritten Satz von letzter Woche“, schilderte CVJM-Trainer Stefan Schubot nach Spielende seinen „Déja vu-Effekt“ im vierten Satz. „Wir führen im 4. Satz diesmal sogar mit 17:10 und plötzlich steht es wieder 23:23, 24:24 und so weiter. Wie vor einer Woche im 3. Satz.“

Dabei hatte Trainer Schubot schon ganz früh beim Stand von 0:2 seine erste Auszeit „verpulvert“. Diese erste Maßnahme hatte die Spielerinnen noch nicht so ganz erreicht, so dass relativ früh auch die zweite Auszeit weg war. Danach war der Spielfluß und der Wille aus den Sätzen zwei und drei wieder da. Bis halt zum 17:10. Danach blieb dem Trainer des CVJM nur noch das Mittel der Auswechslung, um den neu entfachten Spielfluß der Adler-Mannschaft zu stören. „Das Positive an der Geschichte ist, dass die Mannschaft in beiden Fällen gezeigt hat, dass sie sich inzwischen von solchen Situationen nicht mehr völlig aus der Bahn werfen lässt.“, war dann auch das versöhnliche Fazit von Schubot, nach dem die Hamburgerinnen den Satz letztendlich mit 30:28 und damit auch die Partie mit 3:1 gewonnen hatten.

Das Spiel war für beide Mannschaften von großer Bedeutung, ging es doch für die einen darum, den zweiten Platz zu festigen (CVJM) und für die anderen darum, den zweiten Platz zu erobern (VC Adler Kiel). Dazu kam beim CVJM, dass mit Svenja Ehlers und Stefanie Oelsner zwei Spielerinnen im Kader fehlten. Mit diesem Druck kamen im ersten Satz eindeutig die Kielerinnen besser zurecht. Auf Seiten des CVJM war zu viel Unruhe und Nervosität vor allem in den Elementen Annahme und Abwehr im Spiel. Erst zum Ende dieses Satzes fanden die Hamburgerinnen langsam ihren Rhythmus gegen die guten Aufschläge und druckvollen Angriffe der Adler-Spielerinnen.

Trotzdem wurde dieser Durchgang klar mit 15:25 verloren. „Zu dem Zeitpunkt war ich erstaunlicherweise ganz ruhig und zuversichtlich, dass wir das Spiel heute gewinnen können.“,so der CV-Trainer. In der Tat zeigten die CVJM-Spielerinnen in den Sätzen zwei und drei, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Sowohl auf dem Spielfeld als auch hinter der Auswechselbank war nun die richtige „Kampfstimmung“ vorhanden. Nun wurden auch die taktischen Vorgaben im Aufschlag und Angriff fast durchgehend konzentriert umgesetzt. Was nicht heißen sollte, dass die Kieler Spielerinnen sich hängen ließen. Ganz im Gegenteil, jede kleine Verschnaufpause bei den Hamburgerinnen wurde konsequemt ausgenutzt und mit Verkürzung des Punktevorsprungs „bestraft“. Nichtsdestotrotz gingen der zweite und dritte Satz verdient an den CVJM (25:19, 25:14). Obwohl nicht unerwähnt bleiben soll, dass in dieser Phase die bis dahin gut spielende Diagonalangreifern Susanna Wigger verletzt ausscheiden musste. Von dieser Stelle gute Besserung und alles Gute. Und dann kam das Déja vu-Erlebnis für den CVJM-Trainer im vierten Satz ...

Am kommenden Sonntag, den 5. Februar, hat der CVJM dann Heimrecht im Gipfeltreffen gegen Tabellenführer VC Norderstedt. Spielbeginn in der Wandsbeker Sporthalle (Rüterstr. Nähe U-Bahnhof Wandsbek Markt) ist um 17 Uhr, der Eintritt frei!

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 30. Januar 2006

   

Berliner bärenstark – wackere Cowboys chancenlos

Gegen diese Aufschläge war kein Kraut gewachsen: Beim 0:3 (12:25, 15:25, 13:25) der Ostbek Cowboys gegen den SCC Berlin war die Annahme der Gastgeber schlicht überfordert. Ohne den verletzten Libero Hendrik Hofmann (Verdacht auf Bandscheibenvorfall) wehrte sich der Erstliga-Aufsteiger aber engagiert – wenn man denn einen soliden Spielaufbau zustande brachte.

950 Zuschauer feierten unbeirrt jeden Punkt der Männer aus Hamburgs Wildem Osten, verabschiedeten ihre Jungs mit stehenden Ovationen. Balsam auf die geschundene Seele des Aufsteigers, der nun nur noch am Mittwoch in Düren bestehen muss, ehe die schwersten Wochen des Jahres überstanden sind. Der SC Charlottenburg jedenfalls hatte eindrucksvoll seine Ansprüche auf einen Spitzenplatz untermauert.

„Berlin ist nicht der Gegner, an dem wir uns messen müssen“, sagte Bernd Schlesinger, Trainer des Oststeinbeker SV, „solche Aufschläge anzunehmen können wir ihm Training kaum simulieren, und wenn da noch unser bester Annahmespieler ausfällt, ist klar, was passieren muss.“ Für den ambitionierten Coach sind derart klare Niederlagen nicht leicht zu verkraften, diesmal hatte er bei seinen Spielern aber wieder „den Willen beobachtet, die wenigen Chancen zu nutzen, die wir uns erarbeitet haben. Das wird gegen Leipzig nächste Woche entscheidend sein.“

Auf OSV-Seiten zeichneten sich phasenweise vor allem Björn Domroese in Annahme und Angriff aus, Martin Hofmann glänzte im Angriff, und Zuspieler Sebastian Neufeld sammelte klaglos und unverdrossen Extra-Meile um Extra-Meile. Es war schwer für die Cowboys. Berlin hinterließ allerdings auch den bislang stärksten Eindruck aller Top-Teams. Nur einmal, beim 9:10 im zweiten Satz, ließen die Gäste etwas locker, der OSV kam auf, die Halle begann zu kochen, eine Ahnung, wie es sein könnte, wenn... Aber es wurde nichts. Angeführt von Nationalspieler Marco Liefke zeigte der SCC fortan Athleten-Volleyball auf höchstem Niveau – in jeder Beziehung. Die Handschrift des ehrgeizigen neuen Trainers Michael Warm ist bereits klar erkennbar. Warm lobte hinterher die „wunderbare Atmosphäre und das Umfeld, das ist beim OSV erstligareif. Es wäre zu wünschen, dass man da sportlich nachziehen kann. Hamburg ist für die Bundesliga ein toller Standort.“

An der Zukunft arbeiten die OSV-Verantwortlichen derzeit mit Hochdruck. Eine Vorentscheidung, ob man im Kampf um den 10. Tabellenplatz den Konkurrenten Leipzig auf Distanz halten kann, fällt kommenden Samstag in Oststeinbek. Zuvor allerdings muss der OSV nach Düren, unter der Woche, am Mittwoch, 20 Uhr. Und da stoßen die Amateure an die Grenzen des Machbaren. „Mehrere unserer Jungs nehmen sich Urlaub, aber einige können das nicht“, sagt Abteilungschef Jan Schneider. „Mirko Suhren fängt am 1.2. bei seiner neuen Arbeitsstelle an, Christian Bartram und Sebastian Neufeld haben Schichtdienst, Kapitän Jan Buhrmester schreibt Donnerstag früh die wichtigste Klausur seines Studiums. Was sollen wir da machen? Wir können den Spielern nicht befehlen, ihren Job zu vernachlässigen.“

Gut möglich, dass daher aus der Regionalliga zwei, drei Talente mitgenommen werden, die Erstligaluft schnuppern sollen. „Wir sind jetzt wirklich an der Grenze angelangt“, sagt Trainer Schlesinger, „aber wir wussten, dass das passiert. Wir müssen jetzt sehen, dass alle Spieler ihren Teil beitragen, dass wir das gut überstehen, dass der Teamgeist intakt bleibt.“

Mit 6:22 Punkten geht der OSV in die wichtigste Woche der Saison. Der Elfte VV Leipzig verlor am Samstag 2:3 in Essen, wird Mittwoch gegen den Lokalrivalen VC Markranstädt auflaufen, hat bislang 4:24 Punkte. „Das heißt, wir können nächsten Samstag in der Hölle von Ostbek unseren 10. Platz auf jeden Fall verteidigen“, sagt Jan Schneider und lächelt. „Das ist doch mal eine gute Nachricht.“

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Montag, 30. Januar 2006

   

Siegesserie von WiWa Hamburg gestoppt

Es gibt Tage, an dem sollte man lieber im Bett bleiben. So oder so ähnliche Gedanke hatte auch heute der Trainer der WiWa Damen. War die Anfahrt nach Essen den Witterungsbedingungen angepasst und gut gemeint, spielte die Deutsche Bahn nicht mit. Mit einer Verspätung und einem grummeln im Bauch, kam das erfolgreiche 1. Damenteam von WiWa Hamburg mit einer Verspätung von knapp einer Stunde in Essen an. In der unterkühlten Halle, wurde dann auch das Volleyballspiel zwischen den Tabellendritten aus Hamburg und den Tabellenelften aus Essen mit 2:3 ( 19:25, 25:19, 25:22, 18:25, 12:15) verloren. „Wir konnten nach der Satzführung, zu keiner Zeit unser Spiel dem Team aus Essen-Borbeck aufdrücken und haben uns immer wieder verunsichern lassen“, analysiert Trainer Carsten Schmidt die Niederlage.

Die Verspätung und die damit verbundene Aufregung in der Mannschaft der WiWa Damen, wurde im ersten Satz nie abgelegt. Essen-Borbeck spielte kompakt und kämpfte um jeden Punkt, so das es nach 20 Minuten 1:0 für die Gastgeber stand. Die Hamburgerinnen streiften im zweiten Satz die Anfangsaufregung ab und überzeugten durch gefällige Angriffe aber auch durch platzierte Angaben. So entwickelte sich ein Spiel ganz nach dem Geschmack des Trainers: Essen-Borbeck kämpfte, WiWa Hamburg punktete. Schnell gingen die Sätze zwei und drei an die favorisierten WiWa Damen. „Nach dem Satzausgleich und unserer Führung, waren wir uns zu siegessicher und haben nicht mehr richtig dagegengehalten“, kommentiert Sandra Landvoigt die bittere Niederlage.

Die mentale Schwäche der Hamburgerinnen, in den Sätzen vier und fünf nutzte der Außenseiter gnadenlos aus. Mit gutem Stellungsspiel einer überzeugenden kämpferischen Leistung und dem nötigen Glück, brachten die Essenerinnen dem Team aus Hamburg die erste Niederlage im neuen Jahr bei. Durch den gleichzeitigen Sieg der Damen aus Emmlichheim über den SC Potsdam, ist nicht nur die Siegesserie von drei Spielen in Folge für die WiWa Mannschaft durchbrochen, sondern auch der dritte Tabellenplatz verloren gegangen. „Es ist sehr schade das wir gerade gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller verloren haben und somit auch unseren Tabelleplatz“, fasst Trainer Carsten Schmidt den Spieltag zusammen. Am nächsten Spieltag, den 4. Februar versuchen die Herren und die Damen von WiWa, dass was heute nicht klappte - nämlich einen Sieg. Zu Gast in der Wandsbecker Sporthalle werden dann die Teams aus Neustadt – Glewe sein.

Andreas Ambelakiotis

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 30. Januar 2006

   www.abendblatt.de 

Fischbek fehlt Routine von Verwilt-Jungclaus

Niederlage gegen Schwerin

FISCHBEK - Die Unzufriedenheit war den Volleyball-Frauen des TV Fischbek nach dem 1:3 (27:25, 17:25, 19:25, 22:25) im Bundesligaspiel gegen den Schweriner SC vor 900 Zuschauern in der Halle am Quellmoor anzusehen. "Da war heute mehr für uns drin", sagte Mannschaftsführerin Christina Benecke, "wir haben zu viele Fehler gemacht."

Dabei hatte das Team vor dem Anpfiff zwei Hiobsbotschaften zu verarbeiten. Am Morgen hatte sich Universal-Angreiferin Imke Wedekind mit einem schweren Allergie-Schub abgemeldet. In der Nacht hatte sie kaum geschlafen, in die Halle kam sie mit einem dicken Verband um die Hand. Und nach dem Abschlußtraining klagte Libera Sabine Verwilt-Jungclaus über Schmerzen im Knie. "Sie meinte aber noch, sie könne spielen", so Trainer Helmut von Soosten. Doch 70 Minuten vor dem Spiel mußte die erfahrene Belgierin passen. Erste Diagnose: Innenbandabriß im rechten Knie. "Sollte die Kernspintomographie das bestätigen, falle ich sechs Wochen aus", so die 38jährige genervt.

"Sabine ist die Seele unseres Abwehrspiels", beschreibt Mannschaftsführerin Christina Benecke die Rolle der Stamm-Libera. "Ich hatte gar keine Zeit, richtig aufgeregt zu sein", meinte Vertreterin Janina Krohe (18) nach ihrem Erstliga-Debüt als Abwehrspezialistin. "Sie hat das sehr ordentlich gemacht", lobte Helmut von Soosten nach der Partie. Doch ganz zu ersetzen war die routinierte Sabine Verwilt-Jungclaus nicht.

"Von der kämpferischen Einstellung her muß man mit der Leistung der Mannschaft angesichts der Umstände zufrieden sein", so Fischbeks Manager Horst Lüders. Zum ästhetisch schönen Volleyball reiche es derzeit nicht. Aber schon zwei Tage zuvor habe das Team durch Kampfeswillen bei Bayer Leverkusen ein 3:1 (26:24, 16:25, 25:23, 25:22) erschmettert und zwei wichtige Punkte für das Erreichen der Meisterschaftsrunde der besten sechs Teams gesichert.

"Ich bin mir sicher, daß wir in dieser Saison noch zweimal gegen Fischbek spielen werden", sagte Schwerins Trainer Tore Aleksandersen, dessen Team durch den Gewinn der zwei Punkte wieder die Tabellenführung übernehmen konnte. Für den Norweger war es im übrigen im dritten Jahr der erste Sieg in Fischbek. "Wir haben hier noch nie gut gespielt", stellt er fest. Allerdings waren die Schwerinerinnen dem Fischbeker Team in Aufschlag und Annahme etwas überlegen. Deshalb ging der Sieg auch in Ordnung.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 30. Januar 2006

   www.abendblatt.de 

Cowboys 0:3, Fischbek 1:3

HAMBURG - Ohne Libero geht im Spitzen-Volleyball gar nichts mehr. Diese Lektion mußten die Bundesliga-Männer des Oststeinbeker SV beim 0:3 (12:25, 15:25, 13:25) gegen den SCC Berlin lernen. Abwehrspezialist Hendrik Hofmann hatte sich im Training eine Rückenverletzung zugezogen und gehörte diesmal zu den 800 Zuschauern in der Sporthalle Rüterstraße. "Es kribbelte zwar in den Händen, aber ich konnte mich kaum bewegen", sagte er.

Dabei hatte Trainer Bernd Schlesinger noch versucht, seine Spieler auch ohne Bagger-Spezialisten auf die wuchtigen Aufschläge der Berliner einzustellen. "Wir haben keinen, der mit einer derartigen Wucht aufschlagen kann wie der Berliner Nationalspieler Marco Liefke", so der Coach. Genutzt hat es nichts: Im dritten Satz zum Beispiel machte der SSC elf direkte Aufschlagpunkte, die Cowboys keinen.

Mit der Niederlage konnten die Beteiligten leben; Ärger gibt es hinter den Kulissen: Beim Auswärtsspiel in Friedrichshafen hatten sich die Angreifer Patrick Stellmann, Christian Proske und Mirko Suhren laut Schlesinger "einige Undiszipliniertheiten erlaubt". Manager Rüdiger Barth und Abteilungsleiter Jan Schneider bestellten das Trio zur Aussprache. "Wer meint, nicht mehr mitmachen zu wollen, ist frei zu gehen", so Schlesinger.

Die Frauen des TV Fischbek unterlagen vor 900 Fans am Neumoorstück Bundesliga-Spitzenreiter Schweriner SC mit 1:3 (27:25, 17:25, 19:25, 22:25). Nachwuchs-Libera Janina Krohe (18) kam dabei zu ihrem Erstligadebüt als Abwehrchefin. Routinier Sabine Verwilt-Jungclaus (38) hatte sich im Abschlußtraining eine Knieverletzung zugezogen, wird mit Verdacht auf Abriß des rechten Innenbandes zur Kernspintomographie gehen. Auch Universalangreiferin Imke Wedekind fiel mit einem Allergieschub kurzfristig aus. "Von der kämpferischen Leistung her sind wir deshalb sehr zufrieden", so Manager Horst Lüders.

masch

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 30. Januar 2006

   www.abendblatt.de 

0:3 - Oststeinbeker wieder nur Punktelieferant

Oststeinbek - Das Bild hatte Symbolwert: Als die Zuschauer die Sporthalle Wandsbek nach dem glatten 0:3 (12:25, 15:25, 13:25) der Bundesliga-Volleyballer des Oststeinbeker SV gegen den SCC Berlin verlassen hatten, sammelte Martin Hofmann noch im roten Spielertrikot mit einem blauen Müllsack den Unrat von der Tribüne. Einige seiner Mitspieler verabschiedeten sich zeitgleich schon, verschwanden frisch geduscht in Richtung Parkplatz.

"Einige ziehen mit, einige bremsen." Auf diese einfache Formel bringt es Trainer Bernd Schlesinger. Einem Martin Hofmann, den Hallensprecher Christoph Kröger immer als "Urgestein" ankündigt, ist die Freude an den Spielen in der Erstklassigkeit immer anzumerken, auch wenn der Diagonalangreifer deutlich an seine sportlichen Grenzen stößt. Aber jeder Punkt, den er macht, ist offensichtlich ein kleiner Sieg für ihn.

Spieler wie er, aber auch Außenangreifer Björn Domroese, Mittelblocker Felix Braun oder der gegen Berlin wegen einer Rückenverletzung schmerzlich vermißte Libero Hendrik Hofmann sind es, die Schlesinger den Spaß am Erstliga-Abenteuer erhalten. "Die letzteren drei haben sich in dieser Saison richtig weiterentwickelt", stellte der Coach fest.

Bei einigen ist dies aus beruflichen Gründen kaum möglich, einige andere hingegen vergessen, daß Talent und Training zwei zusammengehörende Elemente sind. So hatte der Coach gehofft, daß seine "drei Musketiere", nämlich Christian Proske, Mirko Suhren und Patrick Stellmann, ihre in der Vergangenheit immer mal gezeigten Nachlässigkeiten mit dem Erstliga-Aufstieg ad acta legen würden. Ein Irrtum, wie nicht nur Schlesinger feststellen mußte. Vor der Partie baten Manager Rüdiger Barth und Volleyball-Chef Jan Schneider das Trio zu einer Aussprache, ohne Schlesinger, um auch die Seite der Spieler zu hören. "Vergangene Woche in Friedrichshafen hatte es einige Undiszipliniertheiten gegeben, darüber wurde jetzt noch einmal gesprochen", so der Coach. Anscheinend fehlte es teilweise an der notwendigen Pünktlichkeit oder am Einhalten der vereinbarten Kleiderordnung. Kleinigkeiten, die sich aber summieren. Weitere Fragen beantwortete der Coach nicht. Einiges müsse intern bleiben.

Schelsinger: "Wer meint, nicht mitmachen zu müssen, kann gehen." Es dürfte so etwas wie die letzte Warnung gewesen sein. Nicht gut war es deshalb, daß es Proske trotz eingeräumter Knieschmerzen versäumte, der Aufforderung des Trainers zu folgen, daß sich alle Spieler mit Problemen nach dem Spiel bei Physiotherapeutin Katharina Post melden sollten.

Die "Ostbek Cowboys" brauchen eigentlich jeden Mann bis zum Saisonende. Zum Beispiel fallen für das Spiel am Mittwoch bei evivo Düren die beruflich verhinderten Mirko Suhren, Christian Bartram, Sebastian Neufeld, der klausurengestresste Jan Buhrmester und eben Hendrik Hofmann aus, der in dieser Woche nach einer Kernspin-Tomographie eine genaue Diagnose seines Rückenproblems bekommen soll. Auf alle Fälle nimmt der Coach Oliver Utermöhl und Oliver Kook aus der zweiten Mannschaft mit.

"Im Umfeld haben die Oststeinbeker schon ein gutes Erstliga-Niveau erreicht", lobte Berlins Trainer Michael Warm. Hallenorganisation, Publikumsansprache, Gegner-Betreuung, all das stimme. "Der Sport aber sollte dem Umfeld unbedingt noch folgen", sagte Warm.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 30. Januar 2006

   www.abendblatt.de 

OSV: Schlesinger soll bleiben

Als Trainer oder als Sportchef

Oststeinbek - "Auf dem Feld werden sechs Spieler stehen, die bereit sind, alles zu geben." Was wie ein Versprechen von Trainer Bernd Schlesinger an die Fans vor dem Bundesliga-Heimspiel der Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV gegen den SCC Berlin an diesem Sonnabend (20 Uhr) in der Sporthalle Hamburg-Wandsbek (Rüterstraße) klingt, hat auch Elemente einer Drohung. Zu sehr ist noch der Mißmut über den Auftritt einiger Spieler in Friedrichshafen zu spüren.

Das Problem: Offenkundig ist nicht allen der "Ostbek Cowboys" klar, was eigentlich um sie herum passiert: Sie sind dabei, wenn sich ein Klub mehr und mehr professionalisiert, die Grundlagen für ein mögliches, langfristiges Volleyball-Projekt in der Ersten Bundesliga gelegt werden. Eine größere Chance kann es für Spieler nicht geben, die vor zwei Jahren noch sportliche Nobodys waren.

"Wir sind in guten Verhandlungen mit Sponsoren", erklärte Abteilungsleiter Jan Schneider. Seine Zuversicht ist so groß, daß er sich sicher ist, "im Februar die Höhe des Etats dieser Saison für die kommende Serie gesichert zu haben". Auch im Abstiegsfall stünden mindestens 70 000 Euro zur Verfügung. Und: Die Zeit bis zum Saisonbeginn ist noch lang, es kann noch mehr Geld eingeworben werden. Geld, um vor allem die wirtschaftliche Situation der Spieler zu verbessern.

Auch zeichnet sich schon ab, wie es in der sportlichen Führung weitergehen wird. Trainer Bernd Schlesinger hatte ja schon vor der Serie erklärt, in der kommenden Saison kürzertreten zu wollen. "Sollten wir das Wunder des Klassenverbleibs schaffen, ändert sich auch die Diskussionsgrundlage mit dem Coach", so Schneider. Die dann entstehende Dynamik könnte Schlesingers Entschluß leicht ins Wanken geraten lassen.

Aber auch im wahrscheinlicheren Fall des Abstiegs soll er weiter eingebunden werden. "Wir werden definitiv keinen Trainer von außen holen", erklärt Schneider. Vielmehr sehe das derzeitige Gedankenmodell eine Verschiebung der Arbeitsstunden zwischen Chefcoach Schlesinger und seinem Partner-Trainer Joachim Müller vor. "Wir finden dann auch noch einen neuen Titel für Bernd", so Schneider. Der des Sportchef wäre vakant.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Die Welt

 Montag, 30. Januar 2006

   www.welt.de 

Cowboys ohne Chance

Oststeinbeker Bundesliga-Volleyballer werden vom SCC Berlin vorgeführt

Abteilungsleiter Jan Schneider nahm die Dreisatz-Niederlage (12:25, 15:25, 13:25) der Ostbek Cowboys gegen den SCC Berlin mit dem nötigen Humor: "Wir haben einen Punkt mehr erzielt, als gegen den VfB Friedrichshafen in der vergangenen Woche", meinte er schmunzelnd.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 30. Januar 2006

   www.svz.de 

Schwerin: Endlich in Hamburg gewonnen

Premiere für Trainer Tore Aleksandersen: SSC-Damen in Fischbek mit 3:1 erfolgreich

Hamburg - "Ich bin froh, endlich in Hamburg einmal gewonnen zu haben", sagte Tore Aleksandersen, Trainer der Volleyball-Frauen des Schweriner SC, gestern nach dem 3:1 (25:27, 25:17, 25:19, 25:22)-Erfolg nach 89 Minuten beim TV Fischbek.

 

Newsseiten Hamburger Vereine

Oststeinbeker SV - News

Newsticker Hamburger Vereine

VG WiWa
WiWa Hamburg

Hamburger Heimspiele 1. - 3. Liga

Hamburger Topteams:
Die nächsten Spiele

WiWa Hamburg
Sa, 04.02.2006, 17 Uhr
WiWa - SVF Neustadt-Glewe
Oststeinbeker SV
Sa, 04.02.2006, 20 Uhr
OSV - VV Leipzig
TV Fischbek
So, 26.02.2006, 15 Uhr
TVF - USC Braunschweig

Wahl zu Hamburgs Sportlern des Jahres
Jetzt abstimmen und gewinnen

Hier geht's zum Hamburger Abendblatt

Sportgala: 15 Sportler, 15 Sportlerinnen und 15 Mannschaften sind von der Jury nominiert - von heute an entscheiden die Abendblatt-Leser über die Preisträger in den drei Kategorien. 

Von heute an bis zum Dienstag, dem 7. Februar, um 24 Uhr haben Sie die Möglichkeit, per Telefon, SMS oder auf dem Postweg abzustimmen. Sie haben eine Stimme in jeder Kategorie. 

Hier die Volleyball-Kandidaten! Telefon raus und wählen ...!

Margarethe Kozuch
01378-40-5005-25

TV Fischbek
01378-40-5005-34

Oststeinbeker SV
01378-40-5005-41

Stephanie Pohl/Okka Rau
01378-40-5005-42

 

Frühere News


Mo, 23.01. - So., 29.01.2006
Mo, 16.01. - So., 22.01.2006
Mo, 08.01. - So., 15.01.2006
Mo, 02.01. - So., 08.01.2006
Di, 26.12. - So., 01.01.2006
Mo, 19.12. - So., 25.12.2005
Mo, 12.12. - So., 18.12.2005
Mo, 05.12. - So., 11.12.2005
Mo, 28.11. - So., 04.12.2005
Mo, 21.11. - So., 27.11.2005
Mo, 14.11. - So., 20.11.2005
Mo, 07.11. - So., 13.11.2005
Mo, 31.10. - So., 06.11.2005
Mo, 24.10. - So., 30.10.2005
Mo, 17.10. - So., 23.10.2005
Mo, 10.10. - So., 16.10.2005
Mo, 03.10. - So., 09.10.2005
Mo, 26.09. - So., 02.10.2005
Mo, 19.09. - So, 25.09.2005
Do, 15.09. - So, 18.09.2005

Hauptseite Hamburg-News

 

Hamburger Links

Ahrensburger TSV 
TuS Alstertal
Barsbütteler SV
TSG Bergedorf
tus Berne
Betriebssport Volleyball Hamburg
Blankeneser MTV
Bramfelder SV
BSV Buxtehude
GW Eimsbüttel
Eimsbütteler TV
Eidelstedter SV
VG Elmshorn
TuS Finkenwerder
TV Fischbek
VfL Geesthacht
SC Hamburg-Mitte
Harburger SC
TSV Glinde
 
TV Gut Heil Billstedt 
CVJM Hamburg 
SV Nettelnburg-Allermöhe
Niendorfer TSV 
1. VC Norderstedt
1. VC NAL
Oststeinbeker SV
VfL Pinneberg
TSV Reinbek
Rissener SV
VG Vierlande
Walddörfer SV
TSV Wandsetal
VG WiWa Hamburg 
TC Wilhelmsburg 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel