News

 Donnerstag, 05. Januar 2006 

Schneider: „Die Jungs können Helden werden“
Friedrichshafen: Die Volleyball-Familie hat Nachwuchs
USC: Endlich wieder Pokaltanz auf eigenem Parkett
evivo gegen Maaseik chancenlos: 0:3!
DVV-Pokal: Welche Teams ziehen ins Finale ein?
Alemannia empfängt WiWa Hamburg
Schöps: „Die Tagesform wird entscheiden“

Januar 2006

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Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Donnerstag, 05. Januar 2006

   

Schneider: „Die Jungs können Helden werden“

Interview mit Jan Schneider, Abteilungsleiter des Oststeinbeker SV, über die Aussichten der Ostbek Cowboys auf den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga, die Lehren aus der Hinrunde - und die entscheidende Frage der nächsten Monate.

Herr Schneider, zum Rückrunden-Start am 14. Januar kommt gleich die TG Rüsselsheim nach Oststeinbek, der Tabellenletzte. Im ersten Saisonspiel siegte der OSV dort mit 16:14 im fünften Satz, nach Abwehr eines Matchballes. Wird die Partie schon zum Schicksalsspiel im Abstiegskampf?
Das kann man so sehen. Ich war damals in Rüsselsheim dabei, wir hatten viel Glück, aber ich fand, wir haben das Spiel am Ende auch verdient gewonnen. Wir hatten einfach das bessere Teamgefüge. Vielleicht werden wir unseren Jungs noch mal das Video von damals vorführen. In den Wochen danach haben wir ganz sicher viel besseres Volleyball gezeigt. Aber in Sachen Mannschaftsgeist und Kampfeslust war das großartig. Mehr kann man nicht verlangen.

Können die Ostbek Cowboys daran anknüpfen? Zuletzt wirkte das Team kraftlos, der Elan schien verflogen.
Natürlich. Die Kraft ist wieder da, die Winterpause hat uns gut getan. Die Jungs trainieren seit 28.12. wieder, die stehen schon voll im Saft. Ich bin mir sicher, dass wir am Ende unser großes Ziel schaffen werden.

Den Klassenerhalt?
Das wäre der zweite Schritt. Nein, erst mal den 10. Platz, der uns die Teilnahme an der Relegation bescheren würde. Dann hätten wir zwei ambitionierte Klubs hinter uns gelassen, und das hätte uns vor der Saison niemand zugetraut.

So bescheiden? Nach dem Sieg gegen Moers stand der Oststeinbeker SV ja mit 4:8 Punkten da, es schien sogar mehr möglich. Erst die Niederlagenserie zum Ende der Hinrunde hat das Mittelfeld davonziehen lassen.
Das Spiel gegen Moers war in der Tat eine Wende - leider nicht zum Guten. Danach sind wir etwas von unserer Linie abgekommen. Die Jungs waren so begeistert, mit Kalibern wie den Moerser Internationalen mithalten zu können, dass der Teamgeist ein bisschen verloren ging. Die Erwartungen an uns selbst sind gestiegen, aber wir konnten sie nicht erfüllen, das hat für Frust gesorgt, und plötzlich war die Verkrampfung da. Es war ein komplexer, eigendynamischer Prozess, den wir uns allerdings vollkommen selbst eingebrockt haben. Unser Trainer Bernd Schlesinger hat ihn zwar kommen sehen, aber viele Spieler und auch wir im Umfeld konnten nicht gegensteuern. Deswegen kam uns die Pause auch so gelegen. Unser Kompass zeigt jetzt wieder einen klaren Kurs.

Warum sind Sie sich da so sicher?
Weil wir die Jungs noch mehr in die Pflicht genommen haben und nehmen werden. In der Regionalliga-Truppe stehen einige Talente, die würden alles geben, einmal in der 1. Liga aufzulaufen. Wir haben den Cowboys deutlich gesagt, dass das mannschaftliche Auftreten in den letzten Spielen etwas enttäuschend war. Ich rede nicht von den Ergebnissen. Mit mehr Geschlossenheit wären aber zumindest einige Satzgewinne drin gewesen, so wie in Eltmann oder gegen Düren, die deutlich stärker sind als Leipzig, Essen, Unterhaching oder Markranstädt. Da waren in einigen Partien Egoismen zu spüren, die sich ein Team wie das unsere nicht leisten kann. Wir sind nicht gut genug, um für die Galerie zu spielen. Wir müssen ackern, dann kriegen wir unsere Chancen.

Trainer Schlesinger gab zuletzt allen Spielern ausgiebige Einsatzzeiten...
Das war vor allem ein Zeichen, dass sich ihm kein Stamm aufdrängte. Das ist unser Hauptproblem. Unsere talentiertesten Spieler marschieren leider zu wenig voran, das lassen sie andere erledigen, die sich dagegen wiederum nicht energisch wehren. Einige Jungs könnten viel mehr zeigen, aber aus irgendwelchen Gründen sind sie nicht immer in der Lage, emotional bis an ihre Grenzen zu gehen. Weniger im Spiel, als vielmehr im Training und drum herum. Dabei hätten sie spielerisch das Zeug, Leader zu sein.

Wen meinen Sie?
Die Betreffenden wissen, wen wir meinen. Und wenn wir merken, dass sie es nicht umsetzen können, werden wir Verantwortlichen in aller Ruhe mit ihnen sprechen. Mein Gott, wir alle haben so lange von der 1. Liga geträumt! Jetzt sind wir da, wir sind Zehnter, wir haben alle Chancen in der Hand. Zehn Monate harter Arbeit liegen hinter uns, nur noch vier vor uns. Das sind alles Jungs, die können Helden werden. Die können wirklich Helden werden, schöne Volleyball-Helden des Nordens, wenn sie den Klassenerhalt schaffen. Als OSVer will ich mir später nicht nachsagen lassen, wir hätten das unseren Spielern nicht bewusst gemacht. Das ist vielleicht die Möglichkeit ihres Lebens. Wir sagen ihnen: Wenn Ihr in 30 Jahren noch stolz auf Eure Karriere sein wollt, bitte sehr: Das ist Euer Jahr.

Das rettende Ufer, der achte Platz, scheint für Profi-Teams wie Moers und Unterhaching reserviert. In der Relegation wiederum wird nur eine von vier Mannschaften einen Startplatz für die kommende Erstliga-Saison ergattern. Ist der Klassenerhalt fast unmöglich?
Warum sollte er unmöglich sein? Wir haben 2001 als erstes von vier Teams auch die Zweitliga-Aufstiegsrunde gewonnen. Aber die Relegation würde so oder so ein sensationelles Erlebnis werden, das in die OSV-Geschichte einginge - wie auch immer wir abschneiden.

Was würde ein Abstieg bedeuten?
Dass die Fachleute recht behielten, die uns als Abstiegskandidat Nummer eins bezeichnet haben. Dass sie zurecht Fachleute hießen.

Und für die Zukunft der Ostbek Cowboys?
Einen Rückschlag. Dann würden wir alles daran setzen, wieder aufzusteigen, das macht einfach zu viel Spaß in der 1. Liga. Und wir sehen ja auch, dass das Mittelfeld nicht so schrecklich weit entfernt ist. Wir werden demnächst die ersten Gespräche mit unseren Sponsoren führen, die unseren Weg mit großer Anteilnahme verfolgen, das ist wirklich toll. Unsere Hoffnung ist, dass wir für die kommende Saison frühzeitig eine solide Basis haben.

Was bedeutet das konkret?
Für die 2. Liga: Dass wir den Etat dieses Jahres wieder erreichen, das ist Pflicht, um die Jungs einigermaßen angemessen zu unterstützen. Wenn wir das Wunder schaffen, dann müssen wir für die nächste Saison in der 1. Liga anders denken, unsere Strukturen systematisch verändern. Die wichtigste Frage, die wir uns derzeit stellen, heißt daher: Was würde der Klassenerhalt bedeuten?

Interview: Paul Schwarz

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Donnerstag, 05. Januar 2006

   

Friedrichshafen: Die Volleyball-Familie hat Nachwuchs

FRIEDRICHSHAFEN - Während seine Mannschaftskollegen ins Trainingslager nach Trento in Italien unterwegs waren, weilte Elvis Contreras vom VfB Friedrichshafen mit seiner Frau Dary im Klinikum Friedrichshafen. Der Grund: Das erste Kind der beiden war im Anmarsch.

Am 3. Januar um 10.47 Uhr war es soweit: Söhnchen Dariel Emil erblickte das Licht der Welt. Der Erstgeborene maß bei seiner Geburt 50 Zentimeter und wog 3490 Gramm. Während des Klinikaufenthaltes hat das Paar aus der Dominikanischen Republik nicht nur die medizinische Betreuung von Chefarzt Dr. Hans-Walter Vollert genossen, auch dessen Sprachkenntnisse waren einmal mehr gefordert und sehr willkommen. Dr. Vollert ist in Kolumbien aufgewachsen, spricht perfekt spanisch und kennt darüber hinaus die südamerikanische Mentalität.

Mutter und Kind sind wohlauf - und wollen dem frisch gebackenen Papa am Samstag, 7. Januar, beim Pokalschlager gegen den SCC Berlin (19.30 Uhr in der ARENA) die Daumen halten. „Der wird ein Großer“, wagte Dr. Vollert mit Blick auf den Volleyball-Nachwuchs im Klinikum eine Prognose.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Donnerstag, 05. Januar 2006

   

USC: Endlich wieder Pokaltanz auf eigenem Parkett

Zum ersten Mal seit 2002 lädt USC Münster am Sonntag (8. Januar, 15.30 Uhr) wieder zu einem Pokal-Heimspiel in das Volleydome Berg Fidel. Dabei ist die Aufgabe alles andere als einfach – denn zu Gast im Halbfinale des Pokalwettbewerbs ist der VfB 91 Suhl

Es ist schon eine ganze Weile her, als die Volleyballerinnen des USC Münster das letzte Mal zum Pokaltanz ins Volleydome baten. Genau genommen sind mehr als drei Jahre verstrichen, seit der USC Ende 2002 in der Runde der besten Acht vor 4000 Zuschauern den Schweriner SC besiegte. Von solch einer grandiosen Kulisse träumen Kapitän Andrea Berg & Co. auch, bevor sie am Sonntag (8. Januar, 15.30 Uhr) im Pokal-Halbfinale den VfB 91 Suhl empfangen. Die Voraussetzungen dafür sind gut, schließlich wurden bis Mittwoch schon 500 Tickets im Vorverkauf abgesetzt. „Das sind“, so USC-Geschäftsführer Karsten Krippner, „so viele wie noch nie in dieser Saison“.

„Das Spiel ist ein Knaller gleich zu Jahresbeginn“, sagt Münsters Trainer Axel Büring. „Wir freuen uns drauf und sind dementsprechend motiviert.“ Allerdings weiß man beim USC genau, welch harte Nuss es mit dem Team aus Thüringen zu knacken gilt. Schließlich ist der glückliche Fünfsatzerfolg in der Bundesliga, bei dem die Münsteranerinnen vor allem durch die Hilfe des Publikums wieder in die Erfolgsspur zurückfanden, noch in guter Erinnerung.

„Suhl ist auf allen Positionen mindestens doppelt gut besetzt“, sagt Büring und schätzt den Pokal-Konkurrenten sogar noch einen Tick stärker ein als damals. Denn mit der ukrainischen Außenangreiferin Iryna Lukashchuk und Zuspielerin Nadja Jenzweski sind zwei Spielerinnen wieder einsatzbereit, die im November nicht ins Spielgeschehen eingriffen, aber wenig später entscheidend zum Sieg über die Roten Raben Vilsbiburg beitrugen. „Suhl hat eine Toptruppe“, sagt Büring. „Vom Kader her gehört der VfB zur Spitze der 1. Liga.“

Verstecken allerdings werden sich seine Schützlinge nicht. Schließlich haben die USClerinnen das große Ziel vor Augen, zum vierten Mal in Folge ins Endspiel des Pokalwettbewerbs einzuziehen, das in diesem Jahr am 19. März im Gerry-Weber-Stadion in Halle (Westfalen) ausgetragen wird. „Wir müssen sehr gut spielen, um Suhl zu schlagen“, sagt Büring. „Wenn wir selbst wenig Fehler machen sowie schnell und variabel agieren, haben wir eine Chance.“

Zudem plagt den Coach noch eine personelle Sorge. Caroline Wensink klagt über muskuläre Probleme und konnte während der Woche nicht durchgehend trainieren. „Ob sie spielen kann oder nicht, steht noch nicht fest“, sagt er. „Wie es aussieht, können wir das erst kurzfristig entscheiden.“ Ganz sicher wird auch am Sonntag die Unterstützung der Fans gefragt sein, um das USC-Team dem Erfolg näherzubringen. „Das uns das hilft, ist klar“, so Büring. „Spielen aber müssen wir selbst.“

Wählen Sie den USC Münster zur Münsteraner Mannschaft des Jahres!

Geben Sie dem USC Münster auch bei der Wahl zu Münsters Sportlern des Jahres Ihre Stimme. Neben dem Erstligateam sind auch Andrea Berg als Sportlerin sowie Alisa Kasselmann als Juniorsportlerin des Jahres nominiert. Abgestimmt werden kann mit Hilfe der Stimmzettel, die in den Westfälischen Nachrichten abgedruckt sind beziehungsweise beim Karstadt Sport sowie der WN-Geschäftsstelle am Prinzipalmarkt in Münster ausliegen. Das Votum kann aber auch per E-Mail über www.westline.de/go/sportlerwahl abgegeben werden.

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Donnerstag, 05. Januar 2006

   

evivo gegen Maaseik chancenlos: 0:3!

Was viele insgeheim befürchtet hatten trat ein: Volleyball-Bundesligist evivo düren war gegen die belgische Spitzenmannschaft Noliko Maaseik am Abend ohne Chance. Mit 14:25, 16:25 und 17:25 fiel die Niederlage doch recht deutlich aus. „Das war schon ein Klassenunterschied! Wir waren schlecht und Maaseik richtig gut. Ich gratuliere Noliko Maaseik zu einem verdienten Sieg,“ zeigte sich Coach Bernd Werscheck nach der Partie als fairer Verlierer.

Im Hinspiel konnten die Dürener noch mit 3:1 in Belgien gewinnen. Doch die Vorzeichen haben sich zwischenzeitlich gewandelt. Während Maaseik das eigene Vorbereitungsturnier in der Winterpause gewinnen könnte, und zwischenzeitlich in Champions-League-Form agiert, läuft evivo doch ein wenig seiner Leistung aus den Monaten Oktober und November 2005 hinterher.

Sicherlich spielen dabei auch die Langzeitverletzungen von Annahmespezialist Tom Krüger und Zuspieler Ilja Wiederschein eine Rolle. Fraglich bleibt indes ob die Dürener mit Wiederschein gegen Noliko Maaseik in der derzeitigen Form einen Satz gewonnen hätten.

Den hätten sicherlich auch die Zuschauer gerne gesehen. Denn erstmals war die Arena Kreis Düren für Champions-League-Verhältnisse ausverkauft: Vor der Rekordkulisse von 2.500 Zuschauern konnten sich die Dürener Volleyballer über Unterstützung von den Rängen, allen voran den Moskitos, nicht zu beklagen.

Doch evivo fand trotz aller Anfeuerungsrufe nicht zu seinem Spiel, was keineswegs nur an Ersatz-Zuspieler Björn Arne Alber festzumachen war. Kaum druckvolle Aufschläge und lediglich vier direkte Blockpunkte können nicht dem Steller angelastet werden. Hinzu kam, dass auch die Annahme im Vergleich zu den Gästen deutlich schwächelte und auch der Venezolaner Heriberto Quero nicht seinen besten Abend erwischt hatte.

Quero wurde beim Stande von 2:8 in Satz 2 durch den Routinier Sven Anton ersetzt. Das Berliner „Voilleyball-Urgestein“ war es, dass die Dürener zumindest bis zum 15:16 in dritten Satz von einem Satzgewinn träumen ließ, erst dann setzte sich Noliko entscheidend ab.

Was bleibt ist die Erkenntnis, dass Düren auf Dauer noch nicht reif genug erscheint um mit den Besten Europas mitzuhalten. Aber – Hand aufs Herz – wer hätte überhaupt vor den ersten Spielen in der Champions-League geglaubt evivo könnte die Goliaths der Liga nicht nur ärgern sondern sogar besiegen?

Durch die überraschenden Siege in Maaseik und gegen Wien wurde nicht nur im Team sondern auch bei den Fans eine Erwartungshaltung geweckt, die die Mannschaft selbst ausgelöst hatte. Vor dem ersten Spiel in Treviso wurde es im Vorfeld als Erfolg verstanden, wenn evivo mehr als 15 Punkt ergattern würde.

Nunmehr hat auch Düren die Realität wieder eingeholt1 Durch den gleichzeitigen 3:2 Erfolg von Wien in Cannes bleibt für Düren vor den letzten beiden Chhampions-League-Spielen in Wien und gegen Treviso in Bonn realistischerweise nur der Kampf um Platz 4, der Deutschland immerhin weiterhin 2 Champions-League Plätze bescheren würde.

Zuvor muss evivo in nur knapp 48 Stunden erneut ran und zwar im Halbfinale des DVV-Pokals: Am Freitag gastiert um 19:30 Uhr der Moerser SC in der Kreis Düren Arena. Für Trainer Bernd Werscheck, dass wichtigste Spiel der nächsten Wochen, denn evivo kann mit einem Heimsieg das Pokalendspiel in Halle erreichen. Und welcher Spieler möchte nicht einmal vor 10.000 Zuschauern im Gerry-Weber-Stadion im Endspiel gegen Friedrichshafen oder Berlin antreten.

Damit diese Vision Wirklichkeit wird sollte das heutige Spiel möglichst schnell abgehakt werden! Trainer Bernd Werscheck wird sein Team jedenfalls ab Donnerstag auf den heißen Pokalfight einstimmen, zumal das Finale am 19. März 2006 in greifbäre Nähe rückt. Ein Datum, an dem auch Ilja Wiederschein wieder mit der Partie sein wird.

Bleibt zu hoffen, dass Fans und Zuschauer die Niederlage heute richtig einordnen und auch am Freitag Abend wieder zahlreich in die Arena strömen werden, denn das Pokalendspiel winkt!

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 05. Januar 2006

   

DVV-Pokal: Welche Teams ziehen ins Finale ein?

Acht Teams kämpfen an diesem Wochenende im Halbfinale des DVV-Pokals um den Einzug in das Finale. Dieses steigt am 19. März erstmalig im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen, und alle Teams träumen davon, vor einer großen Kulisse um die erste nationale Trophäe des Jahres zu spielen.

Den Anfang machen die Männer, die ihre Spiele bereits am 6. und 7. Januar austragen. Zwar geht Champions League-Teilnehmer evivo Düren als Favorit in das Duell mit dem Moerser SC, doch es muss abgewartet werden, wie die Spieler die herbe Europapokal-Niederlage gegen Maaseik am 4. Januar verkraftet haben. Zudem muss Düren weiterhin auf die langzeitverletzten Stammkräfte Ilja Wiederschein und Thomas Kröger verzichten.

Das Spiel Friedrichshafen – Berlin ist eine Neuauflage des letztjährigen Finals. Damals gewann der VfB knapp in fünf Sätzen, und auch dieses Mal geht der amtierende Deutsche Meister als Favorit in das Spiel. Friedrichshafen genießt Heimrecht, hatte die Ligapartie 3:0 gegen Berlin gewonnen, und bei Berlin fehlen voraussichtlich weiterhin die verletzten Stammkräfte Aleksandar Spirovski und Jaroslav Skach.

Die Frauen-Partien am 8. Januar versprechen Spannung pur: Nach drei Jahren empfängt der USC Münster wieder einen Gast im Pokal-Wettbewerb. Der Titelverteidiger musste zuletzt immer reisen und freut sich auf einen großen Zuschauerzuspruch und mit Suhl „auf eine Top-Truppe, die vom Kader zur Spitze der 1. Liga zählt“, so Münsters Trainer Axel Büring. In der Liga hatte sich Münster knapp mit 3:2 gegen Suhl behauptet.

Der Nord-Süd-Schlager findet in Schwerin statt, wo der punktgleiche Tabellenzweite den Tabellenersten der Liga empfängt. Zu dieser Konstellation kam es, weil Schwerin kurz vor Weihnachten mit 3:1 in Vilsbiburg gewinnen konnte.

Frauen
08.01.2006 um 15.00 Uhr: Schweriner SC - Rote Raben Vilsbiburg
08.01.2006 um 15.30 Uhr: USC Münster - VfB Suhl

Männer
06.01.2006 um 19.30 Uhr: evivo Düren - Moerser SC
07.01.2006 um 19.30 Uhr: VfB Friedrichshafen - SCC Berlin

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Donnerstag, 05. Januar 2006

   

Alemannia empfängt WiWa Hamburg

Vier Wochen nach dem letzten Meisterschaftsspiel in Münster ist es am Sonntag, 08.01.2006, 15 Uhr, endlich wieder so weit: dann empfangen die Aachener Zweitliga-Volleyballerinnen in der Bergischen Gasse WiWa Hamburg zum ersten Spiel im neuen Jahr. Die Partie ist zugleich das letzte Spiel der Hinrunde für beide Mannschaften.

WiWa Hamburg - immerhin Dritter in der letztjährigen Abschlusstabelle - hat sein letztes Punktspiel ebenfalls vor vier Wochen bestritten. Die Hansestädterinnen verloren deutlich mit 0:3 gegen Tabellenführer Spandau Berlin. WiWa’s Kader umfasst insgesamt 12 Spielerinnen, wovon vor dieser Saison drei neu zum Kader stießen. In der Tabelle sind Alemannia und WiWa punktgleich, WiWa belegt nur auf Grund des besseren Satzverhältnisses (23:19 Sätze) den 5. Platz, Aachen ist 6. (19:18). Sollten die Aachenerinnen allerdings am Sonntag gewinnen und Potsdam gleichzeitig beim Tabellenführer Spandau Berlin verlieren, würden die „Ladies in Black“ die Hinrunde sogar als sehr gute 4. beenden – erstrebenswert.

Die Hamburgerinnen haben nur gegen das Spitzentrio VCO Berlin, Emlichheim, Spandau Berlin und etwas überraschend auch gegen Warendorf verloren. Von den letzten sechs Spielen konnte WiWa jedoch lediglich zwei (gegen Münster und Potsdam) gewinnen, und das auch nur knapp mit 3:2.

Alemannia Aachen ist nach zuletzt zwei Siegen in Folge gegen Warendorf und Münster wieder in die Erfolgsspur zurück gekehrt und hat Selbstvertrauen getankt. Gelegen kommen da sicher auch die im Januar und Februar anstehenden vier Heimspiele in Folge (WiWa Hamburg, Spandau Berlin, Bremen und Emlichheim).

Bei bisher vier Spielen gegeneinander ist die Bilanz zwischen Alemannia Aachen und WiWa Hamburg ausgeglichen: je 2 Siege stehen je 2 Niederlagen gegenüber. So verlor Alemannia in seiner ersten Zweitligasaison (2003/04) in Hamburg mit 1:3, gewann aber in Aachen mit 3:1. In der Saison 2004/05 gewann Aachen das Hinspiel in Düren mit 3:2, verlor aber das Rückspiel in Hamburg mit 1:3. In den bisherigen zwei gemeinsamen Zweitliga-Spielzeiten konnte also jeweils die Heimmannschaft gewinnen. Bleibt zu hoffen, dass das am Sonntag auch so ist.

Da alle anderen Aachener Volleyballteams spielfrei haben, hoffen die Alemanninnen wieder auf eine „volle Hütte“ und die tolle Unterstützung des Aachener Publikums, auch wenn „Chef-Trommler“ Lausi leider verhindert ist. Schließlich soll es ein guter Start ins Jahr 2006 werden, bevor zum Rückrundenauftakt am nächsten Sonntag „Herbstmeister“ Spandau Berlin (mit der Ex-Alemannin Ilka Semmler) um 15 Uhr seine Visitenkarte in der Bergischen Gasse abgibt.

Bina Rollersbroich

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung-News

 Donnerstag, 05. Januar 2006

   www.svz.de 

Schöps: „Die Tagesform wird entscheiden“

Raben-Trainer Schöps zum Duell der stärksten Teams

Schwerin - Der Countdown für das Halbfinale im DVV-Pokal läuft. "Es wird ein interessantes und sehr kampfbetontes Spiel", sagt Michael Schöps. Der Trainer der Roten Raben Vilsbiburg tritt mit seinem Team am Sonntag um 15 Uhr bei den SSC-Volleyballerinnen an.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel