News

 Dienstag, 10. Januar 2006 

Ostbek Cowboys vermitteln Medienpraktika
TV-Sender Hamburg 1 wird Medienpartner des OSV
VCN-Frauen gewinnen Spitzenpiel
Ostbek Cowboys in Middelfart
Friedrichshafen startet mit wichtigem Spiel
Hachinger starten in die Rückrunde
FTSV unterliegt beim Tabellenzweiten Erfurt
WiWa Hamburg: Gelungener Coup in Aachen
evivo Düren: Aussprache nach Frust
"Glück, dass USC dabei ist"
Roll: „Konnten spielen, wie wir wollten“
Suhl: „Wir haben nur 50 Prozent gezeigt“

Januar 2006

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Zum Medien-Überblick

 

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 10. Januar 2006

   

Ostbek Cowboys vermitteln Medienpraktika

Sebastian Winter erster Stipendiat

Neuzugang bei den Volleyballern des Oststeinbeker SV: Vom Zweitliga-Klub FT Freiburg schließt sich mit sofortiger Wirkung Sebastian Winter, 27, an. Der 1.94 Meter große Mittelblocker wird zunächst bei den Ostbek Pirates in der Regionalliga eingesetzt, könnte im Lauf der Rückrunde aber in den Kader der Ostbek Cowboys in der 1. Liga rutschen.

„Sebastian hatte sich schon im April vorgestellt. Er ist ein ruhiger, athletischer und technisch sehr sicherer Spieler, dazu als Typ sehr offen, sehr nett. Er passt exzellent zu uns“, sagt OSV-Abteilungsleiter Jan Schneider.

Winter wird der erste Spieler sein, der ein vom OSV organisiertes Praktika-Curriculum durchläuft, eine Art Mini-Volontariat in Hamburger Medien, „Cowboys-Netzwerk“ genannt. „Sebastian ist im Dezember mit seinem Uni-Examen fertig geworden, er hat schon viel für die Badische Zeitung gearbeitet, will Journalist werden – und so haben wir gemeinsam die Idee entwickelt“, sagt OSV-Manager Rüdiger Barth, der selbst Journalist ist und Winter „seit einer halben Ewigkeit“ kennt, "wir sind ein paar Baumstämme voneinander entfernt im Schwarzwald aufgewachsen". Beide lernten ihr Handwerkszeug am Ball beim TV Bühl in Baden.

Winter wird von Mitte Januar an zunächst ein Praktikum bei der „Bergedorfer Zeitung“ machen, dann zum „Hamburger Abendblatt“ gehen, ehe er zum „Stern“ wechselt. Als letzte Station wartet die „Hamburger Morgenpost“, für die er während der Fußball-WM 2006 im Sportressort mitarbeiten wird.

Der OSV wird aus der Idee in Zukunft ein Modell machen: eben das „Cowboys-Netzwerk“. Interessierte Erstligaspieler sollen sich selbst eine berufliche Zukunft in der Medienbranche aufbauen können. Interessiert? Alle Details folgen morgen.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 10. Januar 2006

   

TV-Sender Hamburg 1 wird Medienpartner des OSV

Frohe Kunde für die Volleyballer des Oststeinbeker SV: Zum neuen Jahr einigten sich der Hamburger Fernsehsender Hamburg 1 und die Verantwortlichen des OSV auf eine Kooperation. „Die Ostbek Cowboys sind ein spannendes, aufstrebendes Team, über das wir sehr gerne berichten. Wir werden ihren Weg auch in Zukunft aufmerksam verfolgen und freuen uns, Medienpartner zu werden", sagte Uli Pingel, Redaktionsleiter der HH1-Sportsendung „Rasant“.

Der TV-Sender kann sich bei Heimspielen der Ostbek Cowboys mit eigener Werbung präsentieren, der OSV darf auf eine weiterhin regelmäßige Berichterstattung hoffen. „Hamburg 1 berichtet sehr kompetent, der Montag Abend nach einem Heimspiel ist inzwischen ein Muss für Cowboys-Fans. Und natürlich ist die TV-Präsenz für uns sehr wichtig, um Sponsoren substanziell etwas bieten zu können“, sagte Jan Schneider, Abteilungsleiter des OSV.

TV-Tipp: Nach dem Match gegen Rüsselsheim (14.1.) wird am 16.1. wieder ein Cowboys-Spieler Studiogast bei "Rasant" sein (20.15 Uhr).

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Dienstag, 10. Januar 2006

  www.abendblatt.de 

VCN-Frauen gewinnen Spitzenpiel

NORDERSTEDT - Thomas Broscheit, der Manager der Regionalliga-Volleyballfrauen des 1. VC Norderstedt, denkt gern an die Vergangenheit zurück: "Wir hatten in unserem ersten Jahr in der Männer-Bundesliga mit dem 1. SC Norderstedt in der Moorbekhalle bis zu 2000 Zuschauer." Entsprechend war die Stimmung. Dagegen wirkten die 100 Fans, die das 3:0 (25:22, 25:19, 25:20) der VCN-Frauen im Spitzenspiel gegen den Tabellendritten VC Adler Kiel besuchten, wie ein verlorenes Häuflein.

Trotzdem war Broscheit mit dem Zuspruch keineswegs unzufrieden: "Das ist immerhin Saisonrekord." Und die Norderstedterinnen müssen das jahrelang erblockte Image, ein leistungsorientiertes Hobby-Team zu sein, erst einmal verblassen lassen. Einziger Kritikpunkt des VCN-Managers: "Etwas lauter hätten die Zuschauer schon sein können." In der Tat: Sollte den Norderstedterinnen der erstrebte Aufstieg in die 2. Bundesliga gelingen, hätte das Team schon eine kleine Trommler-Gemeinde und mehr Publikumszuspruch verdient.

Dafür sind an der Ernsthaftigkeit der Aufstiegsschwüre in dieser Saison keine Zweifel erlaubt. Auch wenn noch nicht alles optimal aussah, so hatten die Kielerinnen gegen die konzentriert am Netz stehenden VCN-Frauen keine Siegchance. Dabei konnte sich Spielertrainerin Marina Cukseeva sogar den Luxus erlauben, während der gesamten Partie auf der Bank zu bleiben und nicht aktiv ins Geschehen einzugreifen.

Die aufgebotene Sechser-Formation mit Zuspielerin Yuen Choi, Julia Lemmer und Natalia Cukseeva auf den Außenpositionen, Diagonalangreiferin Anna Peters sowie den Mittelblockerinnen Katrin Rehfeldt und Cornelia Nick spielte ohne große Fehler. Und gegen Ende des zweiten und dritten Satzes brachte ein Doppelwechsel von Yuen Choi gegen Juliane Lüning und Anna Peters gegen Annalena Broscheit genug neuen Schwung, um die Durchgänge mit Erfolgserlebnisssen beenden zu können.

masch

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 10. Januar 2006

   

Ostbek Cowboys in Middelfart

Vorbereitung auf die Rückrunde

Am Wochenende bat Trainer Bernd Schlesinger seine Mannen zu zwei Trainingsspielen ins dänische Middelfart, wo man sich schon im Vorjahr auf die Rückrunde den letzten Schliff geholt hatte. Und auch in diesem Jahr wollte Schlesinger nicht auf die Möglichkeit verzichten, seine Spieler unter Wettkampfbedingungen zu testen. Schließlich ging es darum, die Hinweise für eine mögliche Startformation für das Heimspiel gegen Rüsselsheim zu bekommen.

Schlesinger gab allen Spieler ihre Spielanteile, damit sie sich präsentieren konnten. Im ersten Spiel stand man dem Team aus Aarhus gegenüber. Nach einem klar gewonnen ersten Satz, mussten sich die Cowboys schon etwas mehr strecken, um auch den zweiten für sich zu entscheiden. Im dritten Durchgang kam das Team völlig aus dem Tritt. Es lief wenig zusammen und man unterlag deutlich. Im darauf folgenden Satz spielten die Oststeinbeker wieder deutlich besser und agierten so, wie Coach Schlesinger sich das immer von seinem Team wünschen würde: engagiert, aggressiv und bereit auch schwierige Bälle zu verteidigen.

Anschließend traf man auf den ungeschlagenen Tabellenführer aus Middelfart. Zweieinhalb Sätze fanden die Cowboys nicht ins Spiel. Sie agierten halbherzig und ließen die letzte Bereitschaft vermissen. Erst beim Stand von 13:7 für Middelfart im dritten Satz kam die Wende. Von nun an wurde um jeden Ball gekämpft und auch spielerisch wussten die Stormarner ein ums andere Mal zu überzeugen. Wurde der dritten Satz noch knapp gewonnen, ging der vierte Durchgang deutlich nach Hamburg. Im fünften egalisierten die Cowboys einen 5:9 Rückstand und konnten letztlich ihren zweiten Sieg an diesem Tag feiern.

Trainer Schlesinger konnte sicherlich wichtige Erkenntnisse gewinnen, wer nächsten Samstag im wichtigen Spiel gegen Rüsselsheim startet. Allerdings wollte er sich noch nicht in Karten schauen lassen, sondern sagte nur vielsagend: „ Es gab heute Gewinner und Verlierer…“

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Dienstag, 10. Januar 2006

   

Friedrichshafen startet mit wichtigem Spiel

FRIEDRICHSHAFEN - Das letzte Vorrunden-Heimspiel in der Indesit European Champions League ist für den VfB Friedrichshafen besonders wichtig. Das Team von Trainer Stelian Moculescu braucht einen Sieg, um sich den dritten Platz und damit die Teilnahme an den Play-offs zu sichern. Gleiches gilt für den griechischen Gegner Olympiacos Piräus, der momentan den begehrten Platz innehat. Kann der VfB die 2:3-Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen? Das entscheidende Spiel wird am Donnerstag, 12. Januar, um 20.30 Uhr in der ARENA angepfiffen.

Der VfB rechnet mit einem vollen Haus. Karten sind jedoch noch ab 18.30 Uhr an der Abendkasse erhältlich. Das Spiel wird das live auf „Premiere“ gezeigt, die Übertragung beginnt um 20.15 Uhr.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Dienstag, 10. Januar 2006

   www.volleyball.de 

Hachinger starten in die Rückrunde

Zum Rückrundenstart empfängt der TSV den Moerser SC

Am kommenden Sonntag ist in Unterhaching der Moerser SC zu Gast. Der Dritte aus der vergangenen Saison sorgte für eine Überraschung und warf die zuletzt so starken Dürener aus dem deutschen Pokal-Wettbewerb. Die Mannschaft um Georg Grozer Junior steht nun im Finale gegen den VfB Friedrichshafen.

Für den Hachinger Coach Mihai Paduretu ist die taktische Linie für das Spiel am Wochenende klar: "Wir müssen versuchen den Grozer in den Griff zu bekommen. Er ist sicher mit Abstand der beste Angreifer in der Liga und wenn der einen guten Tag hat kriegt jede Mannschaft Probleme." Das musste ja schließlich auch evivo Düren schmerzlich erfahren.

Die Vorbereitung auf den Rückrundenstart verlief für die Hachinger gut. Am 28. Dezember haben Paduretus Schützlinge in Leipzig mit 3:0 gewonnen und eine Woche darauf musste man sich im Testspiel gegen Eltmann nur knapp mit 2:3 geschlagen geben. Der Trainer sieht sich für das erste Heimspiel im neuen Jahr gut gerüstet. "Beide Spiele waren sehr knapp. Gegen Leipzig waren es am Ende immer zwei Punkte Unterschied und auch gegen Eltmann wurde es immer richtig eng." Ein 31:29 für die Hachinger im ersten Satz, sowie das 30:32 im dritten Durchgang dokumentieren dies. "Alle haben in der Pause sehr gut trainiert, wir sind gut vorbereitet."

Am Mittwoch ist um 20.00 Uhr der VV Leipzig zur Generalprobe in der Halle am Utzweg zu Gast. Der Eintritt zu diesem Freundschaftsspiel ist natürlich frei.

Andreas Bergmann

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 10. Januar 2006

   www.volleyballer.de 

FTSV unterliegt beim Tabellenzweiten Erfurt

(gk). In einem mäßigen Bundesligaspiel unterlag der FTSV Straubing am Samstagabend dem SWE Volley-Team in der Erfurter Pierre de Coubertin Sporthalle mit 0:3 (18:25, 21:25 und 21:25). Nur stellenweise konnten die Straubingerinnen dabei mit den Thüringerinnen mithalten.

Es war ein, für diese Saison leider so typisches Spiel, das der FTSV am vergangenen Samstag in Erfurt ablieferte. Zwar konnten die Spielerinnen von Trainer Wolfgang Schellinger immer wieder größere Rückstände aufholen, jedoch zu einer eigenen Mehrpunkteführung reichte es nicht. „Uns sind wieder einmal die Big-Points nicht gelungen“, so Schellinger, der hierfür vor allem mangelndes Selbstvertrauen als Ursache sieht. Doch es nur daran festzumachen, wäre ungerecht. Der FTSV war Erfurt in den Bereichen Aufschlag und Abwehr über weite Strecken des Spiels unterlegen. Während die Erfurterinnen mit ihrem Service regelmäßig Druck erzeugten und ihnen in der Abwehr kaum leichte Bälle auf den Boden fielen, konnten die Niederbayerinnen mit ihrem Service nur selten den gewünschten Druck erzeugen und in der Abwehr unterliefen ihnen zu viele leichte Fehler.

Hinzu kam, dass Straubings Zuspielerin Mary Clare Coghlan einen schlechten Tag erwischt hatte. „Die drei Wochen Trainingspause haben ihr nicht gut getan“, so Schellinger. Coghlan ließ technisch wie taktisch viele Wünsche offen. Tags zuvor in einem Testspiel gegen Sinsheim hatte das noch deutlich besser ausgesehen. So war es auch nicht verwunderlich, dass der FTSV-Angriff gegen die Erfurterinnen nicht in Schwung kam. Die Außen Kaleena Miller, Michaela Formankova und Michaela Ciliox vermochten den Pässen von Coghlan nur selten druckvolle Angriffsschläge folgen zu lassen.

Zur Satzfolge im Einzelnen: Durchgang eins begann zunächst ausgeglichen, da beide Teams zahlreiche Eigenfehler produzierten. Bei der ersten technischen Auszeit stand es 7:8 aus Straubinger Sicht. Bis zur zweiten Technischen konnten sich die Erfurterinnen dann aber bis auf 11:16 absetzen und bauten den Vorsprung bis zum 18:25 Satzgewinn noch etwas aus. In Durchgang zwei setzte sich das SWE Volley-Team, angeführt von ihrem Oldie Beate Fischer von Beginn an leicht ab (5:8). Die Straubingerinnen kämpften sich jedoch wieder heran und zweimal gelang in diesem Satz der Ausgleich (14:14 und 17:17). Letztlich setzte sich die Cleverness der Thüringerinnen jedoch wieder durch und sie gewannen auch den zweiten Durchgang mit 21:25. Satz drei war zunächst ausgeglichen (4:4). Doch ein Service-Fehler von Coghlan bescherte dem FTSV einen Zwei-Punkte Rückstand bei der zweiten technischen Auszeit (14:16). In der Folge der Auszeit kamen dann noch zwei schlechte Zuspiele hinzu, die für Straubings Angreiferinnen unerreichbar waren und so zog Erfurt auf 15:18 davon. Diesen Vorsprung gaben sie auch nicht mehr her und mit dem zweiten Matchball konnte Erfurts Kapitän Elena Messer zum verdienten 0:3 Erfolg für die Erfurterinnen verwandeln.

Für den FTSV heißt es nun unter der Woche neues Selbstvertrauen zu tanken, denn bereits am kommenden Samstag steht auswärts in Freiburg das nächste Kellerduell an. Im Breisgau gilt es für den FTSV wieder wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu holen.

Georg Kettenbohrer

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Dienstag, 10. Januar 2006

   

WiWa Hamburg: Gelungener Coup in Aachen

“Wahnsinn, auf diesen Ausgang des Spiels hätte ich vorher keinen Cent gewettet!”, freute sich Außenangreiferin Andrea Gerbig nach dem 3:0-Erfolg (26:24; 25:18; 27:25) von WiWa Hamburg bei der Aachener Alemannia. In der Tat war mit einem Sieg, ganz zu schweigen von einem so deutlichen, vor dem letzten Hinrundenspiel in der 2. Bundesliga Nord keinesfalls zu rechnen gewesen.

“Aufgrund der Erkrankungen von Kasia Kozuch, Silke Niemeyer und Andrea Dellnitz konnten wir nicht ein einziges Mal mit kompletter Mannschaft trainieren”, berichtete Trainer Carsten Schmidt. Glücklicherweise meldeten sich Diagonalspielerin Dellnitz und Mannschaftsführerin Niemeyer doch noch rechtzeitig zurück, so dass WiWa Hamburg die Reise nach Aachen wenigstens mit 8 Spielerinnen antreten konnte.

Auch von der beeindruckenden Kulisse der rund 650 Zuschauer ließen sich die WiWa-Spielerinnen nicht beeindrucken. In einem konzentriert geführten 1. Satz setzten sie sich knapp gegen die Gastgeberinnen durch, gerieten aber im zweiten Durchgang mit 10:14 ins Hintertreffen. Nach einer Auszeit fand das Team wieder zurück ins Spiel: mit einer Serie taktisch klug platzierter Aufschläge setzte Andrea Gerbig in der Folge die Aachener Annahme so sehr Druck, dass das Team von Luc Humblet den Faden vollständig verlor und auch diesen Satz abgab.

Im 3. Durchgang wendete sich das Blatt, denn die Kräfte der  rekonvaleszenten Stammspielerinnen von WiWa Hamburg schwanden zusehends. Immer seltener gelang es den Hamburgerinnen in der Folge, einen geschlossenen Doppelblock zu stellen und die Genauigkeit im Aufbauspiel ließ zu wünschen übrig; die Alemannia drehte hingegen, lautstark unterstützt vom zahlreichen Publikum, richtig auf und konnte sich mit 17:11 absetzen. Mit Susi Qualmann brachte Coach Schmidt seine einzige Wechseloption ins Spiel und verschaffte Mittelblockerin Silke Niemeyer eine dringend benötigte Pause. Der Rückstand wurde verkürzt, dennoch kamen die Aachenerinnen gleich zu 3 Satzbällen. “Hätten sie einen davon nutzen können, wären wir als Verlierer aus der Halle gegangen”, war sich Schmidt hinterher sicher.

“Unsere Asthma-Truppe war doch schon völlig platt”, ergänzte Mittelblockerin Sandra Landvoigt. Aber mit wirkungsvollen Aufschlägen von Anita Drese und unter Einsatz der letzten Kraftreserven stemmte sich WiWa Hamburg erfolgreich gegen den Satzverlust. Unglaublich: sämtliche Satzbälle wurden abgewehrt, der Satz noch gedreht und der zweite Matchball zum 27:25 genutzt werden. “Manchmal ist es einfach besser, ohne jeden Erwartungsdruck aufspielen zu können…”, suchte Andrea Gerbig hinterher nach Erklärungsansätzen für den gelungenen Coup.

Festzuhalten bleibt jedenfalls, dass WiWa Hamburg nach der gleichzeitigen 2:3-Niederlage des SC Potsdam gegen Spandau Berlin die Hinrunde auf einem hervorragenden vierten Tabellenrang beendet hat und der Rückrunde gelassen entgegen sehen darf. Am nächsten Sonntag geht es dabei zunächst zum 1. VC Parchim.

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Dienstag, 10. Januar 2006

   

evivo Düren: Aussprache nach Frust

Luiz Roque wieder in der Mannschaft für Wien

Die Dissonanzen, die das überraschende Pokal-Aus gegen Moers begleitet haben sind intern zumindest vorerst ausgeräumt. Über vier Stunden hatten die Verantwortlichen von evivo Düren bereits am Sonntag morgen die Köpfe zusammengesteckt und die Begleitumstände des Pokalspiels analysiert.  „Es war eine ernste und fruchtbare Aussprache, allen war klar, dass es so nicht weitergeht,“ gab Coach Bernd Werscheck zu bedenken.

Und am heutigen Nachmittag stieg auch der Brasilianer Luiz Roque wieder ins Mannschaftstraining ein. Der Mittelblocker war am Freitag abend nach einer Auseinandersetzung mit Mauricio Arua vorzeitig nach Hause gefahren. Nach der verordneten „Abkühlungsfrist“ hat sich der Brasilianer am heutigen Nachmittag für sein Verhalten vor der gesamten Mannschaft entschuldigt. „Dies war für Luiz nicht einfach und ist für einen Südamerikaner eine große Geste,“ gewann Werscheck dem ganzen etwas positives ab. Ob Konsequenzen seitens der Vereinführung gezogen werden, konnte der Trainer noch nicht beantworten. „Wir sind hier bei evivo düren und sehen den Menschen im Mittelpunkt. Also ist der 1. Schritt, dass dem Menschen geholfen werden muss.“ Einen ernsten privaten oder persönlichen Hintergrund aber scheint es nicht zu geben. Die Emotionen waren im Spiel zwischen Roque und dem Argentinier Mauricio Arua einfach hochgekocht. „Südamerikanisches Temperament eben,“ so Werscheck.

Auch die Unstimmigkeiten zwischen Co-Trainer Sven Anton und Bernd Werscheck sind ausgeräumt. „Wir haben gestern bis 22:00 Uhr telefoniert und es war ein gutes Gespräch. Sven und ich sind gute Freunde,“ so der Übungsleiter. „Vielleicht war das Pokalspiel ja ein heilsamer Schock,“ deutete Werscheck an, dass die Überforderung und Belastung der letzten Wochen und Monate deutlich zu Tage getreten war und sich die Frustration daher am Freitag abend entlud. „Aber dafür zerfällt die Mannschaft nicht in Ihre Einzelteile,“ so Werscheck weiter.

Die Gespräche haben so scheint es zusammen geschweisst für die angehenden Aufgaben gegen Wien und Eltmann. „Wir werden versuchen in Wien alles zu geben, dabei ist das Ergebnis für mich erst mal zweitrangig, aber ich möchte sehen, dass wir wieder in Gang kommen und besser spielen als zuletzt,“ hofft nicht nur der Coach auf bessere Zeiten.

Für alle daheim gebliebenen Fans von evivo Düren lädt der Fanclub „Moskitos“ wieder herzlich in die Gaststätte „Alt-Birkesdorf“ in der Nordstrasse ein, wo die Live-Übertragung des Fernsehsenders „Premiere“ wieder auf einer Leinwand mit Beamer verfolgt werden kann. Anstoss in Wien ist um 20:15 Uhr.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Dienstag, 10. Januar 2006

   www.westline.de 

"Glück, dass USC dabei ist"

Münster/Berlin - Thorsten Endres ziert sich ein wenig bei der Frage, ob ihm als Manager der Deutschen Volleyball-Liga ein Stein vom Herzen gefallen sei, als er am Sonntag die Nachricht vom Einzug des USC Münster ins Pokalfinale gegen den Schweriner SC vernommen habe.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Dienstag, 10. Januar 2006

   www.svz.de 

Roll: „Konnten spielen, wie wir wollten“

SSC-Damen nach Pokalfinal-Einzug auf Erfolgswelle / Blick gilt aber schon auf Bundesliga-Alltag

Schwerin - Die SSC-Damen schwimmen derzeit auf einer Erfolgswelle und begeistern die Volleyball-Fans aus der Region. Mit dem 3:0-Sieg am Sonntag im Pokal-Halbfinale gegen die Roten Raben Vilsbiburg krönten die Schwerinerinnen ihre derzeitige Leistungsstärke.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Dienstag, 10. Januar 2006

   www.freies-wort.de 

Suhl: „Wir haben nur 50 Prozent gezeigt“

Nein, dass sie schlecht gespielt haben, kann man nicht sagen. Nur der nötige Biss und der Kampfgeist, bis zum letzten Punkt alles geben zu wollen, der hat am Sonntag in Münster gefehlt.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel