News

 Dienstag, 24. Januar 2006 

CVJM Hamburg schlägt FT Adler Kiel mit 3:0
WiWa Hamburg: Mühsamer Arbeitssieg
TV Rottenburg behauptet souverän Tabellenführung
VCW: Party in intensivem Rausch
ETV-Verbandsliga: Ausgeglichenes Gipfeltreffen
ETV-Verbandsliga sichert Tabellenführung
VGE: Kollektive Ratlosigkeit nach "Trauerspiel"
Spitzentrio bei Männern ohne Probleme
smart wird Titelsponsor der Cup-Serie
Wieder Grand-Slam im Beachvolleyball in Berlin
Ferradas und die Folgen des 3:2 gegen Vilsbiburg
Braunschweig: Erstliga-Volleyball droht das Aus
Wiesbaden stutzt Raben die Flügel

Januar 2006

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Norddeutschland - CVJM zu Hamburg-News

 Dienstag, 24. Januar 2006

   

CVJM Hamburg schlägt FT Adler Kiel mit 3:0

Licht und Schatten bestimmten zwei Sätze lang das Spiel zwischen den Hamburgerinnen und den Spielerinnen aus der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt. Allerdings bezog sich das mehr auf die Lichtverhältnisse in der Halle als auf die gezeigten Leistungen der CVJM Damen. Denn im „Ausweichquartier“ im Bramfelder Höhnkoppelort schien die Sonne auf der einen Feldhälfte der annehmenden Mannschaft frontal ins Gesicht.

Zuerst mussten sich die Spielerinnen von Trainer Stefan Schubot der Sonne stellen. „Da war mir nicht ganz wohl in meiner Haut, nachdem wir im Spiel gegen Rissen noch nicht unseren Spielrhythmus aus der Hinserie gefunden hatten.“ gestand Schubot. Doch an diesem Sonntag präsentierten sich die Spielerinnen in wesentlich besserer Spiellaune. Gegen Mitte des ersten Satzes konnte sich der Hamburger Trainer das erste Mal ein wenig entspannen, denn trotz Sonnneneinwirkung war ein beruhigender 5-Punkte-Vorsprung herausgespielt. Am Ende wurde der 1. Satz mit 25:18 gewonnen. Im zweiten Satz konnte der CVJM dann mit der Sonne im Rücken aufschlagen und annehmen. Ob die Sonne die CV-Spielerinnen bei Aufschlag und Annahme unterstützte - wer weiß -, auf jeden Fall wurden beide Elemente noch besser und die Durchschlagskraft im Angriff noch konstanter. Damit ging der zweite Durchgang überlegen mit 25:11 an die Hamburgerinnen.

„Und dann wäre meine Maßnahme fast in die Hose gegangen!“, so ein sichtlich gestresster Trainer Schubot nach dem dritten Satz. „Inzwischen kenne ich ja unsere kleinen Marotten, dass wir nach solch guten Sätzen zwei bis drei Gänge zurück schalten. Um das zu verhindern, habe ich gleich drei Spielerinnen ausgewechselt.“ Bis zum 16:9 schien diese Rechnung im dritten Satz auch aufzugehen. Doch dann legten die Sechs auf dem Feld scheinbar den „Rückwärtsgang“ ein, so dass der Satz auf einmal wieder ganz spannend wurde und beide Mannschaften jeweils über 24:24 und 26:26 gingen, ehe am Ende die Spielerinnen des CVJM doch noch ein 31:29 bejubeln konnten.

Mit dem Sieg behielt der CVJM den zweiten Tabellenplatz hinter VC Norderstedt und vor VC Adler Kiel. In den kommenden zwei Wochen kommt es dann zu den Gipfeltreffen bei VC Adler (29.01., 12 Uhr, Gellerststraße in Kiel) und im Heimspiel gegen VC Norderstedt (05.02., 17 Uhr, Sporthalle Wandsbek).

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Dienstag, 24. Januar 2006

   

WiWa Hamburg: Mühsamer Arbeitssieg

Im Duell mit dem Tabellenletzten BTS Neustadt-Bremen setzte sich WiWa Hamburg souverän mit 3 : 0 (25:21, 25:21, 25:11) durch. Vor immerhin 110 Zuschauern in der Wandsbeker Sporthalle dauerte das Volleyballspiel in der 2. Bundesliga Nord gerade einmal 60 Minuten. In keiner Phase des Spiels war der Sieg der Gastgeber gefährdet. Allerdings zeigten sich die Akteurinnen auf dem Spielfeld lustlos und ohne Engagement.

„Ein Spiel gegen den Letzten der Tabelle ist sicherlich kein Leckerbissen für die Zuschauer, aber sie müssen auch erst mal ohne Satzverlust gewonnen werden“, äußerte sich Trainer Carsten Schmidt fast entschuldigend nach dem Abpfiff.

Mit gerade mal 4 Punkten aus 12 Begegnungen reisten die Gäste aus Bremen an die Elbe. „Die Bilanz ist erschreckend, aber meine Mädels kämpfen und verschenken keinen Punkt“, konstatiert Gäste-Trainer Otto Schlake die Situation seines Vereins. Mit Kampfgeist und Leidenschaft spielten die Bremerinnen zunächst auch mit. Sogar mit einer 2-Punkte-Führung ging es für die Gäste in die zweite technische Auszeit. Trainer Carsten Schmidt fand in dieser die richtigen Worte und ab diesem Zeitpunkt schaltete WiWa Hamburg, das mit der wiedergenesenden Katharina Kozuch im Außenangriff spielte, einen bis zwei Gänge noch oben. Zwar gab WiWa noch 3 Punkte ab, gewann den Satz aber mit 25:21. Im 2. Satz war es für die Zuschauer wie ein Déja-vu – die Bremerinnen wehrten sich tapfer, allein es fehlten ihnen die spielerischen Mittel um das WiWa-Team ernsthaft zu gefährden. Die Hamburgerinnen taten hingegen nur das Nötigste und spielten nach „Schema F“, trotzdem reichte es erneut zum 25:21-Satzgewinn.

„Die Bremerinnen sind ein wenig zu bedauern. Sie kämpfen, rackern, aber zu einem Sieg gehört mehr“, erklärt Spielführerin Silke Niemeyer. Im 3. Durchgang zeigten sich die WiWa-Spielerinnen etwas mehr Engagement. Eine Aufschlagserie von Anita Drese reichte WiWa zu einer 14 : 8-Führung, danach brachen alle Dämme. WiWa spielte endlich wie man es von einem Tabellendritten erwarten darf, während sich die Bremerinnen ergaben. Überlegen spielte das WiWa-Team zum 25:11-Satz- und  Matchgewinn zu Ende. Carsten Schmidt: „Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, denn wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Zügel angezogen, einen Satzverlust verhindert und Bremen letztlich keine Chance gelassen.“

Nächsten Sonntag steht für die WiWa-Spielerinnen eine schwerere Aufgabe an, dann geht es zum 1. VC Essen-Borbeck.

 

 

Deutschland - TV Rottenburg-News

 Dienstag, 24. Januar 2006

   

TV Rottenburg behauptet souverän Tabellenführung

Gegen den Nachwuchs des VfB Friedrichshafen gab sich der Tabellenführer der 2. Bundesliga trotz des Fehlens von Matthias Klippel und Matthias Pompe keine Blöße und siegte mit 3:0 (25:15, 25:13, 25:19). Vor 600 Zuschauern in der Hohenberghalle nutzte Trainer Müller-Angstenberger die Gunst der Stunde für drei emotionale Einwechslungen. Routinier Karsten Haug kam zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison, Julien Clin erlebte ein Comeback und der erst 16-jährige Felix Böing durfte sogar zum ersten Mal Zweitligaluft schnuppern. 

„So spielt ein Meisterteam“, sagte Gästetrainer Sönke Hinz über die konzentrierte Leistung des TV Rottenburg. Der TVR, angetreten ohne zwei Stammkräfte, ließ die Gäste bis zum 13:13 mitspielen. „Da haben die Friedrichshafener sehr gut mitgehalten. Die Jungs entwickeln sich sehr gut“, sagte TVR-Trainer Müller-Angstenberger. Dann kam Clint Coe zum Aufschlag. Nach dessen beeindruckender Serie führte der TVR mit 21:13 und hatte fortan die Partie zu jeder Zeit im Griff. Vor allem Alexander Haas verdiente sich ein Sonderlob des Trainers. „Er hat heute stark angegriffen und geblockt. Man kann Alex mittlerweile jederzeit bringen.“

Mitte des zweiten Satzes durfte Routinier Karsten „Hugo“ Haug erstmals in dieser Saison aufs Feld. Haug feierte am vergangenen Donnerstag seinen 35. Geburtstag. Als Geburtstagsgeschenk wollte der Trainer den Wechsel nicht gelten lassen. „Hugo stellt sich voll in den Dienst der Mannschaft und erträgt die Situation ohne Murren. Das war heute der verdiente Lohn.“ Der Zuspieler bedankte sich beim Trainer und den jubelnden Zuschauern mit mehreren spektakulären Angriffskombinationen. So beendete er den zweiten Satz mit einem blockfrei gestellten Pass auf den glänzend aufgelegten Schmeckenbecher, der dieses Geschenk krachend verwandelte.

Gegen die Gästemannschaft, die aus 16- bis 19-jährigen Auswahlspielern besteht, setzte Müller-Angstenberger ein Zeichen und präsentierte den Zuschauern die Früchte der eigenen Jugendarbeit. So durfte ab Mitte des dritten Satzes der 16-jährige Felix Böing erstmals in der zweiten Liga auflaufen und gegen seine Auswahlkollegen spielen. „Felix ist ein Riesen-Talent des TVR. Er arbeitet hart an sich und es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis er den Sprung zu uns schafft. In unserer Jugend gibt es noch einige großartige Talente mit hervorragender Perspektive.“

Diese gute Jugendarbeit hat auch Julien Clin genossen, der bis zur vergangenen Saison in der Zweitligamannschaft mitschmetterte. Ein Knorpelschaden im Knie zwang ihn dazu, seine Angreiferkarriere zu beenden. Derzeit trainiert Clin zwar ab und zu wieder mit, eine Rückkehr ist aber ausgeschlossen. „Ein paar Bälle angreifen geht schon, aber mehr nicht.“  Clin, derzeit Hallensprecher bei den Heimspielen, zeigte nach seiner Einwechslung am Ende des dritten Satzes, dass er es immer noch gut kann. Seine Annahme eines harten Sprungaufschlages der Gäste landete punktgenau in den Händen von Haug.

Mit dem zwölften Sieg in Folge scheinen die Rottenburger Volleyballer für die Revanche am kommenden Samstag gut gerüstet. Dann gastiert der TuS Eintracht Wiesbaden in der Hohenberghalle, gegen den die Rottenburger ihre bislang einzige Saisonniederlage kassierten. „Eigentlich müsste ich den Wiesbadenern ja dankbar sein, denn danach waren wir hungrig auf eine Siegesserie“, sagt Müller-Angstenberger, „aber trotzdem wollen wir uns revanchieren.“ Dies wird beileibe kein Selbstläufer, denn die Eintracht hat ebenfalls ein eingeschworenes, erfolgshungriges Team, das am vergangenen Spieltag den starken Aufsteiger Schwaig mit 3:0 abserviert hat. Dem TVR steht also erneut ein heißer Tanz bevor, bei dem ihm kein Punkt geschenkt wird.

Die Verantwortlichen erwarten daher wieder eine volle, ausverkaufte Halle. Interessierten Zuschauern wird empfohlen, sich im Kartenvorverkauf im Sportpark 18-61 (Tel.: 07472-1861) werktags von 10-17 Uhr eine Karte zu sichern.

TV Rottenburg: Karsten Haug, Thomas Welz, Stefan Schneider, Stefan Schmeckenbecher, Alexander Haas, Matthias Pompe, Clint Coe, Matthias Klippel, Stjepan Masic, Willy Belizer, Julien Clin, Felix Böing

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Dienstag, 24. Januar 2006

   www.wiesbadener-kurier.de 

VCW: Party in intensivem Rausch

Sensation des VCW: 3:2-Sieg gegen Tabellenführer Rote Raben Vilsbiburg

WIESBADEN Der VC Wiesbaden setzte ein Ausrufezeichen: Die Bundesliga-Volleyballerinnen besiegten Tabellenführer Rote Raben Vilsbiburg mit 3:2 (16:25, 25:20, 23:25, 25:22, 15:11).

 

 

Hamburg - Eimsbüttler TV-News

 Dienstag, 24. Januar 2006

   

ETV-Verbandsliga: Ausgeglichenes Gipfeltreffen

Der erste Spieltag im neuen Jahr konnte eine Vorentscheidung im Kampf um die Tabellenspitze bringen. Wie schon Anfang November trafen mit Oststeinbek, Grün-Weiß Eimsbüttel und dem Eimsbütteler TV der Meisterschaftsfavorit, der letztjährige Regionalligist und der aktuelle Tabellenführer aufeinander.

Nach 4-wöchiger Trainingspause hatten die ETVerinnen den größten Teil ihrer Blessuren auskuriert und sich in Form von zwei Testspielen und zwei Trainingseinheiten wieder an das Spiel mit dem Ball herangetastet. Außerdem freute man sich über die Leihgabe der ersten Damen, Klaudia Standhardt, da mit Miriam Hölscher und Simone Rohloff zur Zeit nur zwei Mittelblockerinnen zur Verfügung stehen und bei ersterer nicht sicher war, ob der vor erst vier Wochen erlittene Bänderriss schon komplett auskuriert sei.

Zunächst konnte der ETV die beiden Gegner in der ersten Partie des Tages beobachten. Bis zur Mitte des zweiten Satzes musste man von einem deutlichen 3:0 des OSV ausgehen. Zu diesem Zeitpunkt kippte das Spiel jedoch. Beiden Mannschaften war der Druck, gewinnen zu müssen, um im Rennen um den ersten Tabellenplatz zu bleiben, deutlich anzumerken. Nach 2 ½ weiteren Sätzen mit ständigen Führungswechseln und Aufholjagden, schaffte es GWE dann doch noch, das Spiel mit 3:1 für sich zu entscheiden.

Somit war klar, dass man auch bei zwei Niederlagen an diesem Tag als Tabellenführer aus der Halle gehen würde. Doch gelang es den ETVerinnen diesmal leider nicht, so befreit und entschlossen aufzutreten, wie in den zahlreichen Partien gegen den OSV zuvor. Von Anfang an fehlten Sicherheit in der Annahme und Ideen im Angriff um gegen den gut positionierten Block des OSV zu punkten. So ging auch gleich der erste Satz relativ deutlich an die „Cowgirls“ (20:25). Im zweiten Satz gelang es dem ETV dann jedoch mehr Druck zu erzeugen und folgerichtig diesen auch zu gewinnen (27:25). Leider reichte eine 7-Punkte-Führung im dann folgenden dritten Satz nicht, um auch diesen nach Hause zu bringen (22:25). Obwohl der 4. Satz sehr deutlich an den ETV ging (25:12), hatte man zuvor verpasst, „den Sack zuzumachen“ und auf der anderen Seite den OSV wieder gestärkt. Das Spiel ging also in den Tie-Break. Hier liefen die Eimsbüttelerinnen von Anfang einem Rückstand nach, der in der 14:9 Führung des OSV gipfelte. Wer glaubte, das Spiel wäre hier entschieden, lag nicht ganz richtig. Eine solide Aufschlagserie von Anna Schäuble, und gute Blockarbeit der Vorderspielerinnen, brachten den ETV noch einmal auf 13:14 heran. Dann jedoch gelang es der Außenangreiferin des OSV den Block so anzuschlagen, dass die Abwehr nicht mehr herankam. Satz und Spiel gingen somit nach Oststeinbek.

Nach dieser Energieleistung wollte man sich nicht hängen lassen und zumindest die letzte Partie des Tages für sich entscheiden. Aber auch diese Aufgabe gestaltete sich nicht einfach und erneut musste man über die volle Distanz gehen. Nach langem Kampf und auch einigen – für den ETV glücklichen – Schiedsrichterentscheidungen in den letzten beiden Sätzen kam es zum 3:2 Sieg für die rot-weißen (25:22, 12:25, 25:23, 18:25, 15:9). Somit stand der Eimsbütteler TV weiterhin mit zwei Punkten Vorsprung an erster Stelle der Verbandsliga.

 

 

Hamburg - Eimsbüttler TV-News

 Dienstag, 24. Januar 2006

   

ETV-Verbandsliga sichert Tabellenführung

Eine Woche nach dem 10-Sätze-Marathon in Oststeinbek stand am vergangenen Wochenende nur ein Spiel an. Gegner war die 2. Vertretung des CVJM, welche einen desolat spielenden ETV schon am ersten Spieltag an den Rand einer Niederlage gebracht hatte. Dieses Mal wollten die Eimsbüttelerinnen ihre Titelambitionen unterstreichen und möglichst einen deutlichen 3:0 Erfolg einfahren. Jedoch gelang es ihnen wieder einmal nicht das Spiel von Anfang an aufzuziehen. Eine unsichere Annahme und zahlreiche verschlagene Aufschläge ermöglichten es den jungen Talenten des CV ins Spiel zu kommen und ausreichend Druck zu erzeugen um den ersten Satz deutlich für sich zu entscheiden. Auf Seiten des ETV war aber schon zum Ende dieses ersten Satzes zu erkennen, dass man sich langsam aufraffte und wieder sicherer agierte. So gingen die nächsten beiden Sätze auch in bekannter, starker Form mit 25:12 und 25:14 an den ETV. Im vierten Satz waren dann wieder die in letzter Zeit zu häufig auftretenden Unsicherheiten zu erkennen, so dass der Satz bis zum 17:17 ausgeglichen war. Dann gelang es den Eimsbüttelerinnen – gut vorbereitet durch eine Aufschlagserie von Anna Böhning- wieder etwas draufzulegen und den Sieg des Spiels einzufahren (25:17).

Mit Erleichterung sah man die Leistung der Ersatzlibera Jasmin Püst, welche nach einer längeren Sprunggelenksverletzung unter der Woche zum ersten mal wieder trainiert hatte und im Laufe des Spiels schon wieder ihre gewohnten Annahme- und Abwehrqualitäten zu zeigen wusste. Außerdem bestaunt wurde das grandiose Comeback der zuletzt im Examensstress steckenden Silke Maier, die mit cleverem Angriffsspiel zu überzeugen wusste.

Dank der beiden unerwarteten Niederlagen des Verfolgers OSV gegen die beiden Aufsteiger VC Norderstedt und CVJM 3 führen die Eimsbüttelerinnen nun die Tabelle mit 4 Punkten Vorsprung vor der Lokalkonkurrenz aus Eimsbüttel an. Der OSV rutschte auf den fünften Platz ab und wird mit der Meisterschaft wohl nichts mehr zu tun haben.

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 24. Januar 2006

   www.abendblatt.de 

VGE: Kollektive Ratlosigkeit nach "Trauerspiel"

Sieg und Niederlage für Elmshorner Regionalliga-Teams gegen Stralsund. Während sich die VGE-Frauen ein 0:3 leisteten, kamen ihre Klubkameraden zu einem klaren Erfolg.

Elmshorn - Volleyball-Trainer Burkhard Skibitzki (VG Elmshorn) war restlos "bedient" von der Darbietung seiner Regionalliga-Frauen gegen den 1. VC Stralsund. "Wir hatten keine Annahme, keinen Block und kein Angriffsspiel - so kann man nicht gewinnen", schimpfte der 45jährige nach dem 0:3 (20:25, 23:25, 14:25) in der alten KGSE-Halle, für das die weitgereisten Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern nur 64 Minuten benötigten.

Insofern hatte sich die "Spionage" von Gästetrainer André Thiel gelohnt, der vor Wochenfrist das 3:1 der Elmshornerinnen bei der HSG Uni Greifswald auf der Tribüne miterlebte. "Daß die Stralsunderinnen Volleyball spielen können, haben wir schon beim 3:2 im Hinspiel gesehen", ärgerte sich Skibitzki darüber, daß seine Schützlinge aus dieser Erkenntnis offensichtlich nicht die richtigen Lehren gezogen hatten.

Obwohl die Gäste von Beginn an mit druckvollem Aufschlagspiel glänzten, gegen das die Elmshornerinnen, bei denen die verletzte Anja Svensson (Muskelfaserriß) einmal mehr schmerzlich vermißt wurde, nur selten geeignete Mittel fanden, hätte es durchaus zum VGE-Sieg reichen können. "Knackpunkt" war für Skibitzki der zweite Satz, in dem sein Team eine zwischenzeitliche 18:17-Führung nicht ausbauen konnte. Im dritten Durchgang gelang den Elmshornerinnen dann fast nichts mehr.

Vor einer für den Rest der Saison wegweisenden Partie stehen die viertplazierten VGE-Frauen am Sonnabend (16 Uhr, Gustav-Falke-Straße) beim punktgleichen Tabellenfünften Eimsbütteler TV. "Dann wollen wir uns anders präsentieren, und dafür müssen wir im Training einiges tun", nimmt Skibitzki seine Spielerinnen in die Pflicht.

Ebenfalls mit dem 1. VC Stralsund auseinandersetzen mußten sich die Regionalliga-Männer der VG Elmshorn, für die indes das 3:0 (25:14, 25:16, 25:14) binnen einer guten Stunde zu einer besseren Trainingseinheit geriet. "Wir haben sogar noch einige Bälle verschenkt, und so etwas kann gegen stärkere Gegner schon einmal zum Satzverlust führen", fand VGE-Spielertrainer Ekkehard Goller dennoch Anlaß zu (dezenter) Kritik.

Wie ernst die Elmshorner den abgeschlagenen Tabellenletzten nahmen, zeigt schon der Umstand, daß nur acht Spieler zum Einsatz kamen: Aus der Anfangsformation (Goller, Bahne Dieckmann, Heiko Sievers, Janis Jäger, Mischa Urbatzka, Karsten Schreiner) wurde lediglich letzterer im dritten Satz gegen David Jung ausgewechselt, dazu kam Lars Winter als Libero. "Nach den zuletzt gezeigten Leistungen haben wir bewußt auf Experimente verzichtet", begründete Goller diese "Personalpolitik".

Um den Anschluß an die Regionalliga-Spitze geht es für die VGE-Männer (Fünfter/14:6 Punkte) am kommenden Sonnabend um 19 Uhr in der Halle Gustav-Falke-Straße beim punktgleichen "Dauerrivalen" und Tabellendritten Eimsbütteler TV.

Frank Will

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 24. Januar 2006

   

Spitzentrio bei Männern ohne Probleme

Überraschung in Wiesbaden

Die Rückrunde der Frauen begann gleich mit einer Sensation! Denn der Spitzenreiter aus Vilsbiburg verlor in Wiesbaden mit 2:3. Bei den Männern zieht das Spitzentrio ohne Probleme seine Wege. Alle drei Teams kamen zu deutlichen Siegen gegen die Aufsteiger. Dagegen befindet sich Wuppertal in einer kleinen Krise.

Langsam entwickelt sich die Sporthalle "Am Konrad-Adenauer-Ring" zum Stolperstein für die Spitzenteams der Frauen-Bundesliga. Nachdem der Schweriner SC schon in Wiesbaden verloren hatte, mussten sich am Samstag auch die Roten Raben Vilsbiburg dort geschlagen geben und die Tabellenführung dem Schweriner SC überlassen. Die Schwerinerinnen siegten ihrerseits gegen TSV Bayer 04 Leverkusen im Schnelldurchgang mit 3:0. Auch Münster zog an den Roten Raben vorbei, hatte aber in Köpenick die ersten beide Sätze mehr Probleme als erwartet. Einen Krimi gab es wieder in Hamburg. Nachdem schon das Hinspiel in Suhl über fünf Sätze ging, setzte sich dieses Mal der Gast in fünf Sätzen durch. Dresden setzte sich mit 3:0 in Braunschweig durch, und rückte ebenfalls an den Vilsbiburgerinnen auf Platz drei vorbei.

Spiele der Frauen:
Köpenicker SC - USC Münster 0:3 (25:27 / 24:26 / 17:25)
1. VC Wiesbaden - Rote Raben Vilsbiburg 3:2 (16:25 / 25:19 / 23:25 / 25:22 / 15:11)
Schweriner SC - TSV Bayer 04 Leverkusen 3:0 (25:16 / 25:15 / 25:16)
USC Braunschweig - Dresdner SC 0:3 (23:25 / 23:25 / 22:25)
TV Fischbek Hamburg - VfB Suhl 2:3 (29:31 / 26:24 / 19:25 / 25:15 / 13:15)

Bei den Männern setzt sich das Spitzentrio weiter ab. Der Tabellenführer VfB Friedrichshafen siegte sehr deutlich gegen Oststeinbek, wobei die "zweite Garnitur" nach kleinen Anfangsschwierigkeiten keine Probleme hatte. Düren zog gegen Essen vor 1400 Zuschauern nach, und auch Berlin gab sich gegen Markranstädt keine Blöße. Dagegen hat Verfolger Wuppertal dieses Jahr einige Probleme und musste in Moers die fünfte Saisonniederlage einstecken. Der VV Leipzig konnte die Euphorie nach dem letzten Sieg nicht ganz in das Spiel gegen Eltmann herüberretten, und verlor gegen den jetzt Viertplatzierten Gast in vier Sätzen. Die TG Rüsselsheim konnte vor fast 1000 Zuschauern zwar den ersten Satz gegen die TSV Unterhaching gewinnen, doch dann setzte sich die größere Erfahrung der Unterhachinger durch, und die nächsten Sätze konnten sehr deutlich gewonnen werden.

Spiele der Männer:
VfB Friedrichshafen - Oststeinbeker SV 3:0 (25:18 / 25:12 / 25:9)
TG Rüsselsheim - TSV Unterhaching 1:3 (28:26 / 15:25 / 20:25 / 16:25)
evivo Düren - VV Humann Essen 3:0 (25:21 / 25:23 / 25:17)
Moerser SC - SV Bayer Wuppertal 3:0 (25:21 / 25:23 / 25:19)
VV Leipzig - SG uniVersa Eltmann 1:3 (23:25 / 22:25 / 28:26 / 22:25)
SCC Berlin - VC Markranstädt 3:0 (25:12 / 25:17 / 25:20)

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Dienstag, 24. Januar 2006

  www.volleyball.de 

smart wird Titelsponsor der Cup-Serie

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, offiziell bestätigen will es aber noch niemand: Der Automobilhersteller smart soll neuer Titelsponsor der Cup-Serie 2006 werden. In diesen Tagen wird an einem Vertragswerk zwischen DVV, smart und der Münchner Vermarktungsagentur sportsandevents gearbeitet.

Allmählich wird auch das Bild der Tour deutlicher: Geplant sind nun neun Cup-Turniere, eins davon vielleicht als Super-Cup. Pro Cup ist ein Gesamtpreisgeld von 8.000 Euro (Männer und Frauen) vorgesehen. Zu den möglichen Turnierstandorten zählen Bonn, Leipzig, Dresden, Essen, Norderney, Wangerooge, Fehmarn und München. Am 21. Februar findet dazu in München ein Ausrichtertreffen statt.

Nach der Cup-Serie soll dann in Timmendorfer Strand die Deutsche Meisterschaft ausgerichtet werden.
Klaus Wegener

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Dienstag, 24. Januar 2006

  http://de.sports.yahoo.com 

Wieder Grand-Slam im Beachvolleyball in Berlin

Berlin - Berlin wird 2007 wieder einen Grand Slam im Beachvolleyball ausrichten. Das bestätigte Werner von Moltke, Präsident des Deutschen Volleyball-Verbands (DVV), in Berlin.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 24. Januar 2006

  www.volleyballer.de 

Ferradas und die Folgen des 3:2 gegen Vilsbiburg

Grinsend lüftete Luis Ferradas seine Hosenbeine. Die Folge? Gelächter pur. "Ich habe doch tatsächlich vor lauter Aufregung vergessen, meine Socken anzuziehen", gestand der VCW-Coach ein. Luis Ferradas von den Socken! An diesem Abend gleich in zweierlei Hinsicht. Da hatten doch tatsächlich die Bundesliga-Damen des VC Wiesbaden den Tabellenführer Rote Raben Vilsbiburg mit 3:2 (16:25, 25:19, 23:25, 25:22, 15:11) düpiert.

Samstagabend, 21.15 Uhr, Sporthalle am 2. Ring. Alle stehen. Wirklich alle 1.080 Zuschauer. Der Volleyballtempel als Hexenkessel, der gerade die Rote Raben verschlingt. Ein gefundenes Fressen. 14:11 steht es im Tiebreak. Für den krassen Außenseiter aus der hessischen Landeshauptstadt. Matchball! Und den lässt sich Spielführerin Steffi Lehmann nicht entgehen. Rums, der Schmetterball sitzt. Danach bebt die Halle. Während der entthronte Tabellenführer wie ein begossener Pudel aus der Halle schleicht, ist der Jubel beim Tabellensiebten grenzenlos.

Dabei sah es zu Beginn des Spieles weißgott nicht nach einem solchen Triumph aus. Bis zum 10:11 kann der VCW im ersten Satz mit dem Tabellenführer mithalten, dann ziehen die Niederbayern unaufhaltsam davon. 16:25 heißt es am Ende und ähnlich wie in der Vorwoche beim 0:3 gegen Dresden bahnt sich eine weitere Pleite an. Doch Pustekuchen! Im Satz zwei läuft es plötzlich. Mit ihren riskanten Aufschlägen setzt Steffi Lehmann den Gegner so unter Druck, dass die Roten Raben plötzlich Fracksausen bekommen. 6:2, 9:4, 17:8, der haushohe Favorit wird regelrecht demontiert. Auch Linkshänderin Annika Schulz überwindet ein- ums andere Mal den löchrigen Vilsbiburger Block. "Gerade im Block waren wir heute grottenschlecht", wird Rote-Raben-Coach Michael Schöps hinterher zerknirscht eingestehen. 25:19 heißt es am Ende.

Doch mit Beginn des dritten Satzes scheint es mit der VCW-Herrlichkeit schon vorbei zu sein. 0:4, 4:9, 8:13, die Niederbayern sind wieder auf dem Vormarsch. Der VCW hält jedoch plötzlich dagegen. 13:14, 21:21, 23:22, das Match scheint zu kippen, ehe Steffi Lehmann unglücklich zwei Annahmen versemmelt. 23:25, nichts wars mit dem Satzgewinn.

Satz vier verläuft zunächst ausgeglichen. 6:6, 12:12, 20:20. Dann jedoch schlägt die große Stunde von Martina Novotna, deren Schmetterbälle wie Peitschenhiebe durch die löchrige Rabenabwehr schlagen. Es ist 20.57 Uhr, als mit dem 25:22 der Satzausgleich hergestellt ist. Tiebreak! Immer ein Nervenspiel, immer auch Glücksache. Bis zum 10:8 verläuft das Spiel ausgeglichen, dann zieht der VCW entscheidend davon.

"Wir haben uns heute in einen Rausch gespielt", jubelte Steffi Lehmann hinterher. "Wenn meine Mannschaft ihr Potenzial abrufen kann, ist bei ihr alles möglich", staunte auch Luis Ferradas nicht schlecht über die Leistungsexplosion seiner Schützlinge. Dafür lüftete der Argentinier später im Vereinslokal auch gerne seine Beinkleider. Hauptsache, er hat im Umgang mit seinen Mädels noch die Hosen an. Denn die nächsten schwierigen Aufgaben warten bereits auf sein Team. Am Freitag steht das Gastspiel beim VfB Suhl auf dem Programm, am Sonntag um 15 Uhr kreuzt Bayer Leverkusen in der Sporthalle am 2. Ring auf. Und mit den Westdeutschen hat sich auch Bundestrainer Hee Wan Lee angesagt.

Zumindest einen Sieg hofft Luis Ferradas in diesen beiden Matches erringen zu können. "Das wäre für uns Gold wert." Damit hätte der VCW dann auch den Abstand zur Abstiegszone weiter vergrößert. Und dafür verzichtet Luis Ferradas sicher auch gerne wieder auf seine Socken.

Manfred Schelbert

 

 

Deutschland - Newsclick.de

 Dienstag, 24. Januar 2006

  www.newsclick.de 

Braunschweig: Erstliga-Volleyball droht das Aus

Managerin des USC Braunschweig kündigt Rückzug zum Saisonende an – "Verhältnis zum Verein gestört"

BRAUNSCHWEIG. "Nach dieser Saison ist Schluss. Maria Ahola wird sich aus dem Management des Volleyball-Erstligisten USC Braunschweig zurückziehen. Diese Entscheidung gab die 50-jährige Geschäftsfrau gestern bekannt. Die Zukunft der Erstliga-Mannschaft ist damit ungewiss.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Dienstag, 24. Januar 2006

  www.westline.de 

Wiesbaden stutzt Raben die Flügel

MÜNSTER - Eingenistet an der Tabellenspitze hatten sich die Roten Raben Vilsbiburg in der Volleyball-Bundesliga der Frauen. Acht Spieltage lang waren die Bayern der Primus, jetzt mussten sie den beliebtesten Platz der Liga räumen.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel