News

 Montag, 30. Januar 2006 

VfB gewinnt in Rüsselsheim
Volley YoungStars ärgern Lohhof mit Schnellangriffen
Berliner bärenstark – wackere Cowboys chancenlos
Lehrstunde für Frankfurt in Bottrop
evivo: Krimi in Markranstädt
Siegesserie von WiWa Hamburg gestoppt
Erneute Niederlage macht es Sonneberg schwer
Fischbek fehlt Routine von Verwilt-Jungclaus
Cowboys 0:3, Fischbek 1:3
0:3 - Oststeinbeker wieder nur Punktelieferant
USC-Youngster starten durch
OSV: Schlesinger soll bleiben
Cowboys ohne Chance
Ludwig-Team gewinnt Sachsenderby ohne Mühe
Lehrstunde für die Internatler
Schwerin: Endlich in Hamburg gewonnen
Neustadt-Damen: Steigerung um hundert Prozent
SVF: Nicht brilliert, aber Pflicht erfüllt
Humann: Jubel über ersten Heimerfolg
Noch ein Sieg aus der Moerser Wundertüte
Suhl: Die Serie hält an

Januar 2006

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 30. Januar 2006

   

VfB gewinnt in Rüsselsheim

FRIEDRICHSHAFEN - Mit dem dreizehnten 3:0-Sieg (25:17, 25:22, 25:18) kehrte der VfB Friedrichshafen von seinem Auswärtsspiel bei der TG Rüsselsheim zurück. Damit bleibt das Team vom Bodensee weiter an der Tabellenspitze. Bereits am Mittwoch, 1. Februar, steht beim SCC Berlin das erste Spitzenspiel im Februar an. Drei Tage später empfängt der VfB in der ARENA Friedrichshafen Evivo Düren zum nächsten Highlight in der Bundesliga.

Die Sätze nicht im einstelligen Bereich zu verlieren, lautete das Ziel, dass sich die TG Rüsselsheim vor der Partie gegen den VfB Friedrichshafen gesetzt hatte. Die TG, die an diesem Abend vor 1300 Zuschauern in der Walter-Köbel-Halle völlig befreit aufspielen konnte, erreichte dieses Ziel locker. Der erste Satz ging nach Zwischenständen von 8:3 und 16:9 noch deutlich mit 25:17 an die Häfler, die mit ihrer ersten Sechs begannen. Im zweiten Durchgang mussten sich Kapitän Joao Jose, Simon Tischer, Sebastian Schwarz (wurde im 2. Satz für Robert Hupka eingewechselt), Elvis Contreras, Jochen Schöps, Svetozar Ivanov und Libero Alexis Valido schon mächtig ins Zeug legen, um die Gastgeber im Zaum zu halten, denn die Mannschaft von Trainer Raimund Jeuck verkaufte sich teuer. „Die Jungs wollten schön spielen. Das hat nicht immer geklappt“, erklärte Ulf Quell, der für den erkrankten Stelian Moculescu den Trainerposten übernommen hatte. Svetozar Ivanov legte eine Finte hinter den Doppelblock - Rüsselheim wehrte den Ball ab. Im nächsten Versuch bleibt Elvis Contreras in einem gut postierten Doppelblock hängen - für die TG bedeutete das die 18:16-Führung. Das Rüsselsheimer Publikum witterte bereits eine Sensation und tobte. Aber dann nahmen die Häfler dank Punkten von Jochen Schöps und Sebastian Schwarz das Zepter wieder in die Hand und rückten die Verhältnisse mit dem 25:22 Satz-Endstand wieder her.

Im letzten Spielabschnitt startete der VfB furios und führte in der ersten technischen Auszeit bereits mit 8:3 und baute diesen Vorsprung - mittlerweile mit Peter Nagy für Jochen Schöps auf der Diagonalposition - schnell auf 16:8 aus. Rüsselsheim hatte dem nichts mehr entgegen zu setzen. Dank einer konzentrierten Mannschaftsleistung entschieden die Häfler nach 66 Spielminuten den entscheidenden Durchgang mit 25:18 für sich. Des Co-Trainers Resümee fiel ebenso kurz aus, wie das Spiel gedauert hatte: „Ich bin zufrieden mit dem Spiel, schließlich haben wir 3:0 gewonnen“, sagte Ulf Quell.

Bevor der VfB am 6. Februar Richtung Belgorod zum Champions-League-Spiel startet, stehen noch zwei wichtige Prüfungen in der Bundesliga an: Am 1. Februar das Auswärtsspiel in Berlin, am 4. Februar das Heimspiel gegen Düren. Für dieses Spiel hält der VfB eine gute Nachricht für alle närrischen Zuschauer bereit: Wer gegen Düren in einem richtigen Fasnetkostüm kommt, haben freien Eintritt. Nur eine rote Pappnase gilt allerdings nicht. Alle Hästräger werden gebeten, sich eine Freikarte an der Abendkasse abzuholen.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 30. Januar 2006

   

Volley YoungStars ärgern Lohhof mit Schnellangriffen

LOHHOF/ FRIEDRICHSHAFEN - Die Sporthalle des Carl-Orff-Gymnasiums in Unterschleißheim war am Sonntag kein gutes Pflaster für die Volley YoungStars Friedrichshafen. Obwohl sie den SV Lohhof mit vielen Schnellangriffen immer wieder überraschten, kamen die Häfler über eine 1:3-Niederlage (16:25, 26:24, 25:27, 18:25) nicht hinaus.

Die Vorstellung der YoungStars konnte sich sehen lassen, aber sie reichte nicht für den dritten Saisonsieg der jungen Häfler. Während Simon Quenzer wegen seiner Leistenprobleme eine Ruhepause nehmen musste, konnte Fabian Kohl - er fehlte diese Woche aus dem gleich Grund - die Liberoposition schon wieder übernehmen.

Obwohl die YoungStars nach zweitägigem Trainingslager mit der Baden-Württemberg-Auswahl stärker als sonst am Tag vor einem Spiel beansprucht worden waren, verlief der erste Satz lange Zeit ausgeglichen. Erst gegen Ende drehten die Gastgeber auf und gewannen den Durchgang deutlich mit 25:16. Im zweiten Satz fand das Team von Söhnke Hinz dann zu seinem Spiel, brachte die Lohhofer mit Schnellangriffen immer wieder in Bedrängnis und holte sich den Satz mit 26:24. „Den Satz hätten wir noch deutlicher gewinnen können“, war sich Söhnke Hinz sicher. Aber in den entscheidenden Situationen fehlt es seinen Spielern oft noch an Routine und Cleverness.

Der dritte Durchgang hätte die Wende zugunsten der Gäste bringen können. Obwohl die Spieler um Zuspieler Sören Schneider bereits mit 20:23 hinten lagen, gaben sie sich nicht auf. Im Gegenteil. Mit einigen starken Blockaktionen holten die jungen Häfler den Rückstand auf und erkämpften sich bei 24:23 sogar einen Satzball, den Kapitän Thilo Späth allerdings nicht zu einem Punkt ummünzen konnte. Die Chance war vertan und der SVL holte sich den Satz mit 27:25. „Im vierten Satz war ein bisschen die Luft raus“, interpretierte VfB-Trainer Hinz die Tatsache, dass fortan nicht mehr viel zusammenlief. Und fügte hinzu: „Ich hoffe, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt, an dem wir unsere Chancen besser nutzen können“. Die nächste Chance dazu haben die Volley YoungStars Friedrichshafen am kommenden Samstag, 4. Februar um 16 Uhr. Dann empfangen sie in der ARENA Friedrichshafen den VC Dresden zum ersten Heimspiel in 2006.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 30. Januar 2006

   

Berliner bärenstark – wackere Cowboys chancenlos

Gegen diese Aufschläge war kein Kraut gewachsen: Beim 0:3 (12:25, 15:25, 13:25) der Ostbek Cowboys gegen den SCC Berlin war die Annahme der Gastgeber schlicht überfordert. Ohne den verletzten Libero Hendrik Hofmann (Verdacht auf Bandscheibenvorfall) wehrte sich der Erstliga-Aufsteiger aber engagiert – wenn man denn einen soliden Spielaufbau zustande brachte.

950 Zuschauer feierten unbeirrt jeden Punkt der Männer aus Hamburgs Wildem Osten, verabschiedeten ihre Jungs mit stehenden Ovationen. Balsam auf die geschundene Seele des Aufsteigers, der nun nur noch am Mittwoch in Düren bestehen muss, ehe die schwersten Wochen des Jahres überstanden sind. Der SC Charlottenburg jedenfalls hatte eindrucksvoll seine Ansprüche auf einen Spitzenplatz untermauert.

„Berlin ist nicht der Gegner, an dem wir uns messen müssen“, sagte Bernd Schlesinger, Trainer des Oststeinbeker SV, „solche Aufschläge anzunehmen können wir ihm Training kaum simulieren, und wenn da noch unser bester Annahmespieler ausfällt, ist klar, was passieren muss.“ Für den ambitionierten Coach sind derart klare Niederlagen nicht leicht zu verkraften, diesmal hatte er bei seinen Spielern aber wieder „den Willen beobachtet, die wenigen Chancen zu nutzen, die wir uns erarbeitet haben. Das wird gegen Leipzig nächste Woche entscheidend sein.“

Auf OSV-Seiten zeichneten sich phasenweise vor allem Björn Domroese in Annahme und Angriff aus, Martin Hofmann glänzte im Angriff, und Zuspieler Sebastian Neufeld sammelte klaglos und unverdrossen Extra-Meile um Extra-Meile. Es war schwer für die Cowboys. Berlin hinterließ allerdings auch den bislang stärksten Eindruck aller Top-Teams. Nur einmal, beim 9:10 im zweiten Satz, ließen die Gäste etwas locker, der OSV kam auf, die Halle begann zu kochen, eine Ahnung, wie es sein könnte, wenn... Aber es wurde nichts. Angeführt von Nationalspieler Marco Liefke zeigte der SCC fortan Athleten-Volleyball auf höchstem Niveau – in jeder Beziehung. Die Handschrift des ehrgeizigen neuen Trainers Michael Warm ist bereits klar erkennbar. Warm lobte hinterher die „wunderbare Atmosphäre und das Umfeld, das ist beim OSV erstligareif. Es wäre zu wünschen, dass man da sportlich nachziehen kann. Hamburg ist für die Bundesliga ein toller Standort.“

An der Zukunft arbeiten die OSV-Verantwortlichen derzeit mit Hochdruck. Eine Vorentscheidung, ob man im Kampf um den 10. Tabellenplatz den Konkurrenten Leipzig auf Distanz halten kann, fällt kommenden Samstag in Oststeinbek. Zuvor allerdings muss der OSV nach Düren, unter der Woche, am Mittwoch, 20 Uhr. Und da stoßen die Amateure an die Grenzen des Machbaren. „Mehrere unserer Jungs nehmen sich Urlaub, aber einige können das nicht“, sagt Abteilungschef Jan Schneider. „Mirko Suhren fängt am 1.2. bei seiner neuen Arbeitsstelle an, Christian Bartram und Sebastian Neufeld haben Schichtdienst, Kapitän Jan Buhrmester schreibt Donnerstag früh die wichtigste Klausur seines Studiums. Was sollen wir da machen? Wir können den Spielern nicht befehlen, ihren Job zu vernachlässigen.“

Gut möglich, dass daher aus der Regionalliga zwei, drei Talente mitgenommen werden, die Erstligaluft schnuppern sollen. „Wir sind jetzt wirklich an der Grenze angelangt“, sagt Trainer Schlesinger, „aber wir wussten, dass das passiert. Wir müssen jetzt sehen, dass alle Spieler ihren Teil beitragen, dass wir das gut überstehen, dass der Teamgeist intakt bleibt.“

Mit 6:22 Punkten geht der OSV in die wichtigste Woche der Saison. Der Elfte VV Leipzig verlor am Samstag 2:3 in Essen, wird Mittwoch gegen den Lokalrivalen VC Markranstädt auflaufen, hat bislang 4:24 Punkte. „Das heißt, wir können nächsten Samstag in der Hölle von Ostbek unseren 10. Platz auf jeden Fall verteidigen“, sagt Jan Schneider und lächelt. „Das ist doch mal eine gute Nachricht.“

 

 

Deutschland - CarGo! Bottrop-News

 Montag, 30. Januar 2006

   

Lehrstunde für Frankfurt in Bottrop

Im Ruhrpott war diesmal nichts zu holen!

Bottrop: Volleyball-Zweitligist CarGo! Bottrop ist die Revanche für die 0:3-Hinspielpleite in Frankfurt eindrucksvoll gelungen. Die Mannen von Trainer Matthias Biesiada bezwangen am Sonntag das Volleyball-Internat deutlich mit 3:0 (25:10, 25:19 und 25:21).Einer rieb sich schon vor dem ersten Aufschlag die Hände: "Aha, der Trainer rennt hier mit Straßenschuhen herum. Das kostet zehn Euro", sagte sich Renz-Hallen-Hausmeister Karl-Heinz Schmeier. Gemeint war CarGo!-Coach Biesiada, der sich anlässlich des Neujahrsempfangs in feinen Zwirn gekleidet hatte " und dabei vergaß, vor dem Spiel die Lederschuhe gegen Hallensportschuhe zu tauschen. Die zehn Euro Strafe sollten allerdings das einzige Ärgernis des Trainers an diesem Tag bleiben. Denn seine Mannschaft spielte 65 Minuten lang druckvoll, konsequent und engagiert.

Im ersten Satz bot CarGo! sogar eine echte Galavorstellung gegen die Frankfurter Internatler, die weiterhin auf Hauptzuspieler Kampa und Angreifer Richter verzichten mussten. Bottrops Leszek Kurowski spielte gleich zu Beginn mit starken Aufschlägen eine Drei-Punkte-Führung heraus. Dann kam der Auftritt von Denis Schirmeisen. Der Zuspieler, in Mannschaftskreisen nur "die Peitsche" genannt, legte eine unglaubliche Aufschlagserie hin: Zehnmal brachte Schirmeisen den Ball am Stück übers Netz, mal mit technischer Raffinesse, mal mit enormer Geschwindigkeit und schoss dabei, die in dieser Phase völlig überforderten Youngster förmlich aus der Halle. Das Resultat war eine 20:7-Führung, die CarGo! zum 25:10 ausbaute.

Unter den Augen von zahlreichen Ehrengästen, wie Bottrops OB Peter Noetzel, WVV-Präsident Matthias Fell, DVJ-Vorsitzender Hubert Martens und zahlreichen Bottroper Sponsoren spielte der Gastgeber im zweiten Durchgang nicht mehr ganz so konzentriert, hatte das Spiel aber dennoch jederzeit im Griff. Biesiada wechselte, schonte Yesiltas und brachte dafür Donat, der mit Schnellangriffen ein ums andere Mal über die Mitte erfolgreich war. Gegen Ende des 2. Satzes zog das CarGo!-Team aber an und brachte auch diesen Durchgang mit 25:19 sicher nach Hause. Im dritten Durchgang brachte Coach Biesiada Zuspieler Stefan Debus für den überragenden Schirmeisen, der es in den ersten beiden Durchgängen immer wieder verstand, US-Boy Chala und Aussenangreifer Stebner mit schnellen Bällen einzusetzen.

Und zum Ende des dritten Durchgangs durfte dann auch Jugend-Zuspieler Marcel Werzinger bei den Bottropern aufs Feld. Der Nachwuchsmann war zunächst sichtlich nervös, wurde dann aber von seinen Kollegen gefeiert. Mit einem selbst verwandelten Angriff besorgte Werzinger für sein Team den Matchball, Routinier Gürsel Yesiltas beendete mit einem Block die einseitige Partie.

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Montag, 30. Januar 2006

   

evivo: Krimi in Markranstädt

Düren mit Nervenstärke zum 3:2 Sieg!

Die Szene hatte Symbolcharakter: Um 21:46 Uhr verwandelte ausgerechnet der zum Zuspieler umfunktionierte Till Lieber mit einem Aufschlagass den Matchball zum 3:2 Sieg. Zuvor hatten die leider nur 400 Zuschauer in der Stadthalle Markranstädt einen echten Volleyball-Krimi erlebt, der trotz der ungünstigen Begleitumstände mit einem Happy-End für evivo endete. 25:21 – 18:25 – 29:27 – 23:25 und 15:5, die enge des Spiels lässt sich an den Satzergebnissen festmachen. Im Tiebreak bewies der deutsche Vizemeister Nervenstärke, warf seine ganze Routine in die Waagschale und konnte den VCM letztlich klar mit 15:5 besiegen.

Dass es freilich so spannend wurde, lag an der Hiobsbotschaft die evivo düren vor der Partie verkraften musste: Zuspieler Björn Arne Alber knickte am Freitag Mittag im Training um - mit schmerzhaften Folgen, die einen Einsatz am Abend unmöglich machten. Ob ein Band angerissen ist wird sich heute nach einer Untersuchung im Krankenhaus durch Mannschaftsarzt Dr. Berger heraus stellen. Wir wünschen Björn Arne von dieser Stelle schon einmal gute Besserung.

Der Ausfall für Düren praktisch eine Katastrophe. Beide Zuspieler verletzt, was Trainer Bernd Werscheck zum „Wir haben echt die Seuche!“ – Kommentar veranlasste. Kurzfristig wurde gar überlegt mit Erich Peterhoff den Steller der 2. Mannschaft gen Osten zu beordern. Dann aber wurde aus der Not in Markranstädt ein neuer Zuspieler „geboren“! Nationalmannschaftslibero Till Lieber übernahm die Aufgabe des Zuspielers und meisterte sie mit Bravour. Allerdings musste nun auch ein neuer Libero her. So beorderte Werscheck den überraschten Argentinier Mauricio Arrua auf die Liberoposition. Mit Malte Holschen und Luiz Roque im Block sowie Sven Anton und Tim Elsner in der Annahme und Europas Angreifer Nummer 1 Heriberto Quero stand eine Sechs auf dem Feld, die sich erst finden und einspielen musste.

Die Chance für den VC Markranstädt dem großen Favoriten ein Bein zu stellen war da. Und sicherlich hätte Dürens Ex-Coach Michael Mücke sich nichts sehnlicheres gewünscht, Ein Sieg gegen Düren wäre die ideale Ausgangsposition für das mit Spannung erwartete Sachsen-Derby am Mittwoch.

Doch die Dürener Notformation kämpfte und wie! Der 1. Satz wurde nach 1:4 Rückstand über 15:10 und 21:16 mit 25:21 noch umgebogen. Garant des Satzgewinnes waren sechs direkte Blockpunkte, die den Unterschied ausmachten. Auch im 2. Satz waren die Gastgeber schnell in Führung. 6:1, 11:6 und 14:11 führte Mückes Team, dann zog Heriberto Quero die Register seines Könnens und machte drei Punkte hintereinander. Nachdem auch Malte punkten konnte, führte Düren erstmals im 2. Satz mit 17:16. Dann folgte allerdings ein unfreiwilliger Einbruch im Spiel, der VCM setzte evivo mit guten Aufschlägen gehörig unter Druck und gewann den Satz wie im Spielrausch mit 25:18.

Der 3. Satz war nicht nur der längste mit 28 Minuten sondern wie Michael Mücke nach dem Spiel treffend feststellte auch der entscheidende. Zwar hatte Düren bei beiden technischen Auszeiten mit 8:6 und 16:15 die Nase vorn, doch der wackere Aufsteiger ließ nicht nach. Nach einer 18:16 Führung dreht Markranstädt auf und ging selbst mit 20:18 in Führung, hatte beim 24:23 dann gar einen Satzball, den Holschen glänzend abwehrte. Unter dem Jubel von Geschäftsführer Rüdiger Hein und Hauptsponsor Peterhoff nutzte evivo den 4. Satzball zum 29:27 und damit zur erneuten 2:1 Führung.

Doch Markranstädt kam zurück, die Zuschauer sahen fightende Teams die sich nichts schenkten und so auch für einige spektakuläre und lange Ballwechsel sorgten. Über 16:13 und 20:17 kam Markranstädt nicht unverdient zum 25:23 und damit zum erneuten Satzausgleich. Der Tiebreak musste entscheiden. Und da zog ein variantenreiches und flexibles Spiel auf. Quero und Elsner sorgten für eine beruhigende 5:2 Führung, die dann durch drei Klasseblocks auf 8:2 ausgebaut werden konnte. Spätestens als Sven Dick, der für Sven Anton in die Partie kam den Ball zum 11:4 versenkte war die Partie gelaufen. Düren spielte den Tiebreak im Stile einer Spitzenmannschaft herunter. Nach 106 Spielminuten stand der 3:2 Sieg gegen ein starkes Team aus Markranstädt, das in dieser Form locker in die Play-Offs- kommen dürfte fest.

Natürlich war die Freude über diesen Sieg unter diesen Vorzeichen bei Mannschaft und Trainer besonders groß. „Über diesen Sieg bin ich überglücklich. Markranstädt ist schließlich schon eine harte Nuss. Die haben uns mit Ihren Aufschlägen das Leben schwer gemacht und unsere Annahme vor Probleme gestellt. Sven Anton war grippegeschwächt, dafür habe ich Sven Dick gebracht. Ein Sonderlob an Till und Mauricio, die haben Ihre Aufgabe super erfüllt.

Und auch Michael Mücke war nicht unzufrieden „Ein Sieg wäre nur möglich gewesen, wenn wir den 3. Satz gewinnen. Ich wusste, wenn’s in den Tiebreak geht hat Düren das Ding gewonnen. Im Tiebreak hat man die mentale Stärke von evivo gesehen, die mit Ihrer Klasse und Routine letztlich souverän und verdient gewonnen haben. Aber wir haben es Düren schwer gemacht und 2 Sätze gegen diese Spitzenmannschaft geholt. Das gibt Selbstvertrauen für das Spiel gegen Leipzig.“

Und auch für evivo gibt’s noch einmal eine englische Woche: Bereits am Mittwoch um 19:30 Uhr steht das Heimspiel gegen Oststeinbek auf dem Programm. Und die Ostbek-Cowboys sorgten schon im Hinspiel für Spannung. Da führten sie nämlich mit 2:0 Sätzen, ehe u.a. Tom Kröger und Ilja Wiederschein die Partie noch in einen 3:2 Sieg umbogen. Wiederschein und Kröger sind am Mittwoch definitiv nicht mit von der Partie. Bleibt zu hoffen, dass die Verletzung von Alber sich als nicht so schwerwiegend herausstellt und die Aufschläge wieder besser werden.. Mit 29(!) Aufschlagfehlern „schenkte“ man Markranstädt mehr als einen ganzen Satz, wird Werscheck sicherlich im Training an den Aufschlägen feilen.

Mit Unterstützung der Fans in der hoffentlich gut gefüllten Arena Kreis Düren sollte ein Sieg möglich sein, um selbstbewusst am nächsten Samstag das Spitzenspiel beim deutschen Meister VFB Friedrichshafen zu bestreiten.

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Montag, 30. Januar 2006

   

Siegesserie von WiWa Hamburg gestoppt

Es gibt Tage, an dem sollte man lieber im Bett bleiben. So oder so ähnliche Gedanke hatte auch heute der Trainer der WiWa Damen. War die Anfahrt nach Essen den Witterungsbedingungen angepasst und gut gemeint, spielte die Deutsche Bahn nicht mit. Mit einer Verspätung und einem grummeln im Bauch, kam das erfolgreiche 1. Damenteam von WiWa Hamburg mit einer Verspätung von knapp einer Stunde in Essen an. In der unterkühlten Halle, wurde dann auch das Volleyballspiel zwischen den Tabellendritten aus Hamburg und den Tabellenelften aus Essen mit 2:3 ( 19:25, 25:19, 25:22, 18:25, 12:15) verloren. „Wir konnten nach der Satzführung, zu keiner Zeit unser Spiel dem Team aus Essen-Borbeck aufdrücken und haben uns immer wieder verunsichern lassen“, analysiert Trainer Carsten Schmidt die Niederlage.

Die Verspätung und die damit verbundene Aufregung in der Mannschaft der WiWa Damen, wurde im ersten Satz nie abgelegt. Essen-Borbeck spielte kompakt und kämpfte um jeden Punkt, so das es nach 20 Minuten 1:0 für die Gastgeber stand. Die Hamburgerinnen streiften im zweiten Satz die Anfangsaufregung ab und überzeugten durch gefällige Angriffe aber auch durch platzierte Angaben. So entwickelte sich ein Spiel ganz nach dem Geschmack des Trainers: Essen-Borbeck kämpfte, WiWa Hamburg punktete. Schnell gingen die Sätze zwei und drei an die favorisierten WiWa Damen. „Nach dem Satzausgleich und unserer Führung, waren wir uns zu siegessicher und haben nicht mehr richtig dagegengehalten“, kommentiert Sandra Landvoigt die bittere Niederlage.

Die mentale Schwäche der Hamburgerinnen, in den Sätzen vier und fünf nutzte der Außenseiter gnadenlos aus. Mit gutem Stellungsspiel einer überzeugenden kämpferischen Leistung und dem nötigen Glück, brachten die Essenerinnen dem Team aus Hamburg die erste Niederlage im neuen Jahr bei. Durch den gleichzeitigen Sieg der Damen aus Emmlichheim über den SC Potsdam, ist nicht nur die Siegesserie von drei Spielen in Folge für die WiWa Mannschaft durchbrochen, sondern auch der dritte Tabellenplatz verloren gegangen. „Es ist sehr schade das wir gerade gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller verloren haben und somit auch unseren Tabelleplatz“, fasst Trainer Carsten Schmidt den Spieltag zusammen. Am nächsten Spieltag, den 4. Februar versuchen die Herren und die Damen von WiWa, dass was heute nicht klappte - nämlich einen Sieg. Zu Gast in der Wandsbecker Sporthalle werden dann die Teams aus Neustadt – Glewe sein.

Andreas Ambelakiotis

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 30. Januar 2006

   www.volleyball-bundesliga.de 

Erneute Niederlage macht es Sonneberg schwer

Nach einem grandiosem ersten Satz, mussten sich die Zweitligavolleyballer des 1.Sonneberger VC 2004, gegen den überraschend starken Liganeuling TuS Kriftel mit 3:1 geschlagen geben.

Die Südthüringer begannen dort, wo sie letzte Woche gegen Dresden aufgehört hatten. Mit druckvollen und schnellen Kombinationsvolleyball brachten sie die Gastgeber aus Hessen in Zugzwang. Mit der schnellen Führung von 8:3 zur ersten technischen Auszeit legte der SVC den Grundstein im ersten Satz. Besonders Nürnberger, Mikhailenkov und Stefanski stellten ein ums andere Mal unüberwindbare Blocks. Auch die Annahme war zu diesem Zeitpunkt sehr stark. Über 12:6 und durch ein Aufgabe-Ass von Stefanski zum 19:11 fiel die Entscheidung schnell zu Gunsten der Gäste. Sonneberg gewann Durchgang eins völlig verdient mit 25:14. 

Auch im zweiten Satz zeigte sich der SVC vor allem in der Blockarbeit weiter stark, was eine 15:10 Führung für den Spielzeugstädter zu Folge hatte. Der TuS minimierte von nun an seine Angriffsfehler und kam durch eine gute Annahme besser ins Spiel. Die Hessen um den Ex-Sonneberger Ralf Bätz legten ihren Respekt vor Sonneberg ab. Das Match wurde ausgeglichen. Punkt für Punkt kämpften sich die Gastgeber heran und erreichten beim 22:22 den Ausgleich. Die 320 Zuschauer übertrumpften nun auch die wenigen mitgereisten Sonneberger Fans, die unter Leitung des Obertrommlers Thomas Möller den Hessen die Hölle heiß machten. Kriftel konnte zwei weitere Punkte erzielen und Sonnberg glich kampfstark aus (24:24). Als Stefanski auf Mitte beim blocken den Ball regelrecht ins gegnerische Feld drückte, kam Sonneberg zum Satzball (25:24). Im folgenden Ballwechsel wurde der Angriff von Nürnberger vom Krifteler Block abgefälscht und landete dadurch weit im Aus. Leider blieb dieser Touch den beiden parteiisch wirkenden Schiedsrichtern aus unerklärlichen Gründen verborgen. Nach den Reklamationen des SVC Teams, erkannte der zweite Schiri gleich im nächsten Ballwechsel eine Netzberührung beim Sonneberger Block. Der unglückliche 25:27 Satzverlust war die Folge. 

Von diesem Schock gezeichnet, erholten sich die Südthüringer im folgenden Spielverlauf nur schwer. Bis zum 7:7 im dritten Satz hielt der SVC noch mit, dann zeigten die Randfrankfurter, warum sie in dieser Saison noch kein Heimspiel verloren haben. Vor allem durch den überragenden gestellten Annahme-Riegel, der von Bätz organisiert wurde, kamen sie immer besser ins Spiel. Die Gastgeber zogen mit 16:12 davon. Sonneberg konterte unter anderem durch zwei Blocks von Stefanski. Wenzel der für Uhmann auf Diagonal kam, konnte zum 17:17 ausgleichen. Aber dann zeigte Kriftel, dass sie nicht umsonst auf Platz Drei der aktuellen Tabelle stehen. Durch großen Kampfgeist und spielerisches Können gewannen sie diesen Satz mir 25:19. 

Trainer Mario Gödt brachte im vierten Satz mit Michael Schiewe seinen dritten Diagoalangreifer, aber auch dieser konnte genauso wie zuvor Wenzel nicht sein volles Leistungsvermögen abrufen. Bis 17:17 war für beide Mannschaften noch alles offen, aber wie bereits im vorhergehenden Satz waren die Hausherren einen Tick besser. Mit einer 22:19 Führung ging das Spiel für Kriftel in die Endphase. Auch ein Aufgabe-Ass von Schiewe konnte die drohende Niederlage nicht aufhalten. Beim 24:22 zeigte sich nun der erste „Un“parteiische ganz aktiv für Kriftel und ahndete einen Fehler der Hausherren erneut nicht. Mit einem knallharten Angriff besiegelten die Gastgeber die fünfte Saisonniederlage der Sonneberger. Jedoch muss auf Sonneberger Seite festgestellt werden, dass die Entscheidungen der Schiris in Satz zwei und vier die Heimmannschaft begünstigten, aber die Gründe der Niederlage in den eigenen Reihen gesucht werden müssen. 

Das SVC Team sollte jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern nach vorne blicken. Bereits nächste Woche im Heimspiel gegen Dumersheim können wieder Punkte um die vorderen Plätze gut gemacht werden.

Rainer Kökow & Sebastian Lenk

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 30. Januar 2006

   www.abendblatt.de 

Fischbek fehlt Routine von Verwilt-Jungclaus

Niederlage gegen Schwerin

FISCHBEK - Die Unzufriedenheit war den Volleyball-Frauen des TV Fischbek nach dem 1:3 (27:25, 17:25, 19:25, 22:25) im Bundesligaspiel gegen den Schweriner SC vor 900 Zuschauern in der Halle am Quellmoor anzusehen. "Da war heute mehr für uns drin", sagte Mannschaftsführerin Christina Benecke, "wir haben zu viele Fehler gemacht."

Dabei hatte das Team vor dem Anpfiff zwei Hiobsbotschaften zu verarbeiten. Am Morgen hatte sich Universal-Angreiferin Imke Wedekind mit einem schweren Allergie-Schub abgemeldet. In der Nacht hatte sie kaum geschlafen, in die Halle kam sie mit einem dicken Verband um die Hand. Und nach dem Abschlußtraining klagte Libera Sabine Verwilt-Jungclaus über Schmerzen im Knie. "Sie meinte aber noch, sie könne spielen", so Trainer Helmut von Soosten. Doch 70 Minuten vor dem Spiel mußte die erfahrene Belgierin passen. Erste Diagnose: Innenbandabriß im rechten Knie. "Sollte die Kernspintomographie das bestätigen, falle ich sechs Wochen aus", so die 38jährige genervt.

"Sabine ist die Seele unseres Abwehrspiels", beschreibt Mannschaftsführerin Christina Benecke die Rolle der Stamm-Libera. "Ich hatte gar keine Zeit, richtig aufgeregt zu sein", meinte Vertreterin Janina Krohe (18) nach ihrem Erstliga-Debüt als Abwehrspezialistin. "Sie hat das sehr ordentlich gemacht", lobte Helmut von Soosten nach der Partie. Doch ganz zu ersetzen war die routinierte Sabine Verwilt-Jungclaus nicht.

"Von der kämpferischen Einstellung her muß man mit der Leistung der Mannschaft angesichts der Umstände zufrieden sein", so Fischbeks Manager Horst Lüders. Zum ästhetisch schönen Volleyball reiche es derzeit nicht. Aber schon zwei Tage zuvor habe das Team durch Kampfeswillen bei Bayer Leverkusen ein 3:1 (26:24, 16:25, 25:23, 25:22) erschmettert und zwei wichtige Punkte für das Erreichen der Meisterschaftsrunde der besten sechs Teams gesichert.

"Ich bin mir sicher, daß wir in dieser Saison noch zweimal gegen Fischbek spielen werden", sagte Schwerins Trainer Tore Aleksandersen, dessen Team durch den Gewinn der zwei Punkte wieder die Tabellenführung übernehmen konnte. Für den Norweger war es im übrigen im dritten Jahr der erste Sieg in Fischbek. "Wir haben hier noch nie gut gespielt", stellt er fest. Allerdings waren die Schwerinerinnen dem Fischbeker Team in Aufschlag und Annahme etwas überlegen. Deshalb ging der Sieg auch in Ordnung.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 30. Januar 2006

   www.abendblatt.de 

Cowboys 0:3, Fischbek 1:3

HAMBURG - Ohne Libero geht im Spitzen-Volleyball gar nichts mehr. Diese Lektion mußten die Bundesliga-Männer des Oststeinbeker SV beim 0:3 (12:25, 15:25, 13:25) gegen den SCC Berlin lernen. Abwehrspezialist Hendrik Hofmann hatte sich im Training eine Rückenverletzung zugezogen und gehörte diesmal zu den 800 Zuschauern in der Sporthalle Rüterstraße. "Es kribbelte zwar in den Händen, aber ich konnte mich kaum bewegen", sagte er.

Dabei hatte Trainer Bernd Schlesinger noch versucht, seine Spieler auch ohne Bagger-Spezialisten auf die wuchtigen Aufschläge der Berliner einzustellen. "Wir haben keinen, der mit einer derartigen Wucht aufschlagen kann wie der Berliner Nationalspieler Marco Liefke", so der Coach. Genutzt hat es nichts: Im dritten Satz zum Beispiel machte der SSC elf direkte Aufschlagpunkte, die Cowboys keinen.

Mit der Niederlage konnten die Beteiligten leben; Ärger gibt es hinter den Kulissen: Beim Auswärtsspiel in Friedrichshafen hatten sich die Angreifer Patrick Stellmann, Christian Proske und Mirko Suhren laut Schlesinger "einige Undiszipliniertheiten erlaubt". Manager Rüdiger Barth und Abteilungsleiter Jan Schneider bestellten das Trio zur Aussprache. "Wer meint, nicht mehr mitmachen zu wollen, ist frei zu gehen", so Schlesinger.

Die Frauen des TV Fischbek unterlagen vor 900 Fans am Neumoorstück Bundesliga-Spitzenreiter Schweriner SC mit 1:3 (27:25, 17:25, 19:25, 22:25). Nachwuchs-Libera Janina Krohe (18) kam dabei zu ihrem Erstligadebüt als Abwehrchefin. Routinier Sabine Verwilt-Jungclaus (38) hatte sich im Abschlußtraining eine Knieverletzung zugezogen, wird mit Verdacht auf Abriß des rechten Innenbandes zur Kernspintomographie gehen. Auch Universalangreiferin Imke Wedekind fiel mit einem Allergieschub kurzfristig aus. "Von der kämpferischen Leistung her sind wir deshalb sehr zufrieden", so Manager Horst Lüders.

masch

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 30. Januar 2006

   www.abendblatt.de 

0:3 - Oststeinbeker wieder nur Punktelieferant

Oststeinbek - Das Bild hatte Symbolwert: Als die Zuschauer die Sporthalle Wandsbek nach dem glatten 0:3 (12:25, 15:25, 13:25) der Bundesliga-Volleyballer des Oststeinbeker SV gegen den SCC Berlin verlassen hatten, sammelte Martin Hofmann noch im roten Spielertrikot mit einem blauen Müllsack den Unrat von der Tribüne. Einige seiner Mitspieler verabschiedeten sich zeitgleich schon, verschwanden frisch geduscht in Richtung Parkplatz.

"Einige ziehen mit, einige bremsen." Auf diese einfache Formel bringt es Trainer Bernd Schlesinger. Einem Martin Hofmann, den Hallensprecher Christoph Kröger immer als "Urgestein" ankündigt, ist die Freude an den Spielen in der Erstklassigkeit immer anzumerken, auch wenn der Diagonalangreifer deutlich an seine sportlichen Grenzen stößt. Aber jeder Punkt, den er macht, ist offensichtlich ein kleiner Sieg für ihn.

Spieler wie er, aber auch Außenangreifer Björn Domroese, Mittelblocker Felix Braun oder der gegen Berlin wegen einer Rückenverletzung schmerzlich vermißte Libero Hendrik Hofmann sind es, die Schlesinger den Spaß am Erstliga-Abenteuer erhalten. "Die letzteren drei haben sich in dieser Saison richtig weiterentwickelt", stellte der Coach fest.

Bei einigen ist dies aus beruflichen Gründen kaum möglich, einige andere hingegen vergessen, daß Talent und Training zwei zusammengehörende Elemente sind. So hatte der Coach gehofft, daß seine "drei Musketiere", nämlich Christian Proske, Mirko Suhren und Patrick Stellmann, ihre in der Vergangenheit immer mal gezeigten Nachlässigkeiten mit dem Erstliga-Aufstieg ad acta legen würden. Ein Irrtum, wie nicht nur Schlesinger feststellen mußte. Vor der Partie baten Manager Rüdiger Barth und Volleyball-Chef Jan Schneider das Trio zu einer Aussprache, ohne Schlesinger, um auch die Seite der Spieler zu hören. "Vergangene Woche in Friedrichshafen hatte es einige Undiszipliniertheiten gegeben, darüber wurde jetzt noch einmal gesprochen", so der Coach. Anscheinend fehlte es teilweise an der notwendigen Pünktlichkeit oder am Einhalten der vereinbarten Kleiderordnung. Kleinigkeiten, die sich aber summieren. Weitere Fragen beantwortete der Coach nicht. Einiges müsse intern bleiben.

Schelsinger: "Wer meint, nicht mitmachen zu müssen, kann gehen." Es dürfte so etwas wie die letzte Warnung gewesen sein. Nicht gut war es deshalb, daß es Proske trotz eingeräumter Knieschmerzen versäumte, der Aufforderung des Trainers zu folgen, daß sich alle Spieler mit Problemen nach dem Spiel bei Physiotherapeutin Katharina Post melden sollten.

Die "Ostbek Cowboys" brauchen eigentlich jeden Mann bis zum Saisonende. Zum Beispiel fallen für das Spiel am Mittwoch bei evivo Düren die beruflich verhinderten Mirko Suhren, Christian Bartram, Sebastian Neufeld, der klausurengestresste Jan Buhrmester und eben Hendrik Hofmann aus, der in dieser Woche nach einer Kernspin-Tomographie eine genaue Diagnose seines Rückenproblems bekommen soll. Auf alle Fälle nimmt der Coach Oliver Utermöhl und Oliver Kook aus der zweiten Mannschaft mit.

"Im Umfeld haben die Oststeinbeker schon ein gutes Erstliga-Niveau erreicht", lobte Berlins Trainer Michael Warm. Hallenorganisation, Publikumsansprache, Gegner-Betreuung, all das stimme. "Der Sport aber sollte dem Umfeld unbedingt noch folgen", sagte Warm.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Newsclick.de

 Montag, 30. Januar 2006

   www.newsclick.de 

USC-Youngster starten durch

Braunschweigs Volleyball-Bundesligist unterliegt Suhl zu Hause 1:3

BRAUNSCHWEIG. Damit hatte Han Abbing, Trainer des VfB Suhl, nicht gerechnet – und auch die Zuschauer schauten ein wenig überrascht. Kapitän Maja Pachale, Katalin Schlegl und Nadine Nickel standen zunächst draußen. 

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 30. Januar 2006

   www.abendblatt.de 

OSV: Schlesinger soll bleiben

Als Trainer oder als Sportchef

Oststeinbek - "Auf dem Feld werden sechs Spieler stehen, die bereit sind, alles zu geben." Was wie ein Versprechen von Trainer Bernd Schlesinger an die Fans vor dem Bundesliga-Heimspiel der Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV gegen den SCC Berlin an diesem Sonnabend (20 Uhr) in der Sporthalle Hamburg-Wandsbek (Rüterstraße) klingt, hat auch Elemente einer Drohung. Zu sehr ist noch der Mißmut über den Auftritt einiger Spieler in Friedrichshafen zu spüren.

Das Problem: Offenkundig ist nicht allen der "Ostbek Cowboys" klar, was eigentlich um sie herum passiert: Sie sind dabei, wenn sich ein Klub mehr und mehr professionalisiert, die Grundlagen für ein mögliches, langfristiges Volleyball-Projekt in der Ersten Bundesliga gelegt werden. Eine größere Chance kann es für Spieler nicht geben, die vor zwei Jahren noch sportliche Nobodys waren.

"Wir sind in guten Verhandlungen mit Sponsoren", erklärte Abteilungsleiter Jan Schneider. Seine Zuversicht ist so groß, daß er sich sicher ist, "im Februar die Höhe des Etats dieser Saison für die kommende Serie gesichert zu haben". Auch im Abstiegsfall stünden mindestens 70 000 Euro zur Verfügung. Und: Die Zeit bis zum Saisonbeginn ist noch lang, es kann noch mehr Geld eingeworben werden. Geld, um vor allem die wirtschaftliche Situation der Spieler zu verbessern.

Auch zeichnet sich schon ab, wie es in der sportlichen Führung weitergehen wird. Trainer Bernd Schlesinger hatte ja schon vor der Serie erklärt, in der kommenden Saison kürzertreten zu wollen. "Sollten wir das Wunder des Klassenverbleibs schaffen, ändert sich auch die Diskussionsgrundlage mit dem Coach", so Schneider. Die dann entstehende Dynamik könnte Schlesingers Entschluß leicht ins Wanken geraten lassen.

Aber auch im wahrscheinlicheren Fall des Abstiegs soll er weiter eingebunden werden. "Wir werden definitiv keinen Trainer von außen holen", erklärt Schneider. Vielmehr sehe das derzeitige Gedankenmodell eine Verschiebung der Arbeitsstunden zwischen Chefcoach Schlesinger und seinem Partner-Trainer Joachim Müller vor. "Wir finden dann auch noch einen neuen Titel für Bernd", so Schneider. Der des Sportchef wäre vakant.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Die Welt

 Montag, 30. Januar 2006

   www.welt.de 

Cowboys ohne Chance

Oststeinbeker Bundesliga-Volleyballer werden vom SCC Berlin vorgeführt

Abteilungsleiter Jan Schneider nahm die Dreisatz-Niederlage (12:25, 15:25, 13:25) der Ostbek Cowboys gegen den SCC Berlin mit dem nötigen Humor: "Wir haben einen Punkt mehr erzielt, als gegen den VfB Friedrichshafen in der vergangenen Woche", meinte er schmunzelnd.

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Montag, 30. Januar 2006

   www.dnn-online.de 

Ludwig-Team gewinnt Sachsenderby ohne Mühe

Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen haben sich auch der zweiten Pflichtaufgabe des Wochenende in der 1. Bundesliga locker entledigt. Sie bezwangen im Sachsenderby den VC Muldental Grimma glatt mit 3:0 (25:20, 25:20, 25:18). 

 

 

Deutschland - Ruhr Nachrichten

 Montag, 30. Januar 2006

   www.westline.de 

Lehrstunde für die Internatler

Volleyball-Zweitligist CarGo! Bottrop ist die Revanche für die 0:3-Hinspielpleite in Frankfurt eindrucksvoll gelungen. Die Mannen von Trainer Matthias Biesiada bezwangen am Sonntag das Volleyball-Internat mit 3:0 (25:10, 25:19 und 25:21).

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 30. Januar 2006

   www.svz.de 

Schwerin: Endlich in Hamburg gewonnen

Premiere für Trainer Tore Aleksandersen: SSC-Damen in Fischbek mit 3:1 erfolgreich

Hamburg - "Ich bin froh, endlich in Hamburg einmal gewonnen zu haben", sagte Tore Aleksandersen, Trainer der Volleyball-Frauen des Schweriner SC, gestern nach dem 3:1 (25:27, 25:17, 25:19, 25:22)-Erfolg nach 89 Minuten beim TV Fischbek.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 30. Januar 2006

   www.svz.de 

Neustadt-Damen: Steigerung um hundert Prozent

SV Neustadt-Glewe – USC Münster II 3:0 (22, 14, 25) / Wie umgewandelt präsentiert

Es schien eine ganz andere Neustädter Mannschaft auf dem Feld zu stehen, als noch beim 0:3 gegen Emlichheim. Der gravierendste Unterschied war in puncto Einsatzwillen festzustellen. 

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 30. Januar 2006

   www.svz.de 

SVF: Nicht brilliert, aber Pflicht erfüllt

SV Neustadt-Glewe – VC Stralsund 3:0 (21, 12, 18) / Gäste waren chancenlos

Neustadt-Glewe - Von den meisten Zuschauern sicherlich bestenfalls am Rande registriert, gab es in der Neustädter Sporthalle "Zur Kuhdrift" am Samstagabend eine echte Premiere zu feiern: Erstmals gingen beide Volleyball-Mannschaften des SV Fortschritt aus einem Heimspieltag als 3:0-Sieger hervor. 

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 30. Januar 2006

   www.nrz.de 

Humann: Jubel über ersten Heimerfolg

Erstligist VV Humann wiederholte den Hinspielsieg gegen VV Leipzig. Mittwoch geht´s zum Moerser SC.

Volleyball-Bundesligist VV Humann hat es endlich geschafft. Im siebten Anlauf schaffte die Mannschaft von Trainer Ingo Neupert gegen den VV Leipzig den ersten Heimsieg der Saison und konnte sich so bei den 650 Zuschauern in der Wolfskuhle für die bisherige Unterstützung bedanken.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 30. Januar 2006

   www.nrz.de 

Noch ein Sieg aus der Moerser Wundertüte

MSC gewinnt den Tiebreak in Eltmann und steuert wieder auf Playoff-Kurs.

Die Wundertüte des Moerser SC bot mal wieder Erstaunliches: Die "Adler" präsentierten sich am Samstag in toller Form und gewannen am 14. Spieltag der Volleyball-Bundesliga beim Tabellenvierten SG universa Eltmann mit 3:2 (25:19, 23:25, 19:25, 25:20, 15:11). 

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 30. Januar 2006

   www.freies-wort.de 

Suhl: Die Serie hält an

VfB Suhl gewinnt 3:1 in Braunschweig und ist nun Fünfter

Die Serie hält an: Mit dem 3:1-Sieg (25:22, 17:25, 25:9, 25:19) gegen den USC Braunschweig feierten die Volleyballerinnen des VfB 91 Suhl gestern den dritten Sieg in Folge und nach dem 3:2-Erfolg vom Freitag gegen Wiesbaden das zweite positive Erlebnis des Wochenendes. 

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel