News

 Dienstag, 31. Januar 2006 

Wahl zu Hamburgs Sportlern des Jahres
Déja vu beim Sieg des CVJM gegen VC Adler Kiel
Gipfeltreffen in der Sömmeringhalle
„Ich sehe in diesem Länderkampf großes Potenzial!“
VCO Berlin: Mit Freude am Spiel erfolgreich
TVR nimmt eindrucksvoll Revanche
Kronshagen: Fast verloren ist halb gewonnen!
Europapokal: Ausrichter der Finalrunden stehen fest
Prielozny neuer Trainer Tschechiens
Wuppertal: Satzbälle bleiben ungenutzt
FTSV verliert in Hülzweiler mit 1:3
Erneuter 3:0-Erfolg für TSV-Volleyballer
VC Olympia Rhein-Neckar: Revanche gegen Erfurt!
USC-Reserve findet zu spät ins Spiel
Wiesbaden hakt Meisterrunde ab
Lehmann allein reicht nicht zum Überleben

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Zum Medien-Überblick

 

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 31. Januar 2006

   www.abendblatt.de 

Wahl zu Hamburgs Sportlern des Jahres

Wählen Sie die Hamburger Sportler des Jahres 2005

Jetzt abstimmen und gewinnen

Sportgala: 15 Sportler, 15 Sportlerinnen und 15 Mannschaften sind von der Jury nominiert - von heute an entscheiden die Abendblatt-Leser über die Preisträger in den drei Kategorien. Sie haben eine Stimme in jeder Kategorie. Die drei Sieger und die Plazierten werden am 27. Februar bei der 1. Hamburger Sportgala in der Handelskammer feierlich geehrt.

Hamburg - Die Wahl zu Hamburgs Sportlern des Jahres 2005 geht in die entscheidende Phase. Von heute an bis zum Dienstag, dem 7. Februar, um 24 Uhr haben Sie, liebe Abendblatt-Leser, die Möglichkeit, per Telefon, SMS oder auf dem Postweg abzustimmen (siehe Artikel rechts). In jeder der drei Kategorien stehen für Sie 15 Sportler, Sportlerinnen und Mannschaften zur Wahl - mutmaßlich die aktuelle Elite des Hamburger Sports.

Ihr Ergebnis wird am 13. Februar unserer neunköpfigen Jury vorgelegt. Sie überprüft es, um eventuelle Manipulationen auszuschließen; zum Beispiel Stimmenpakete für einen einzelnen Sportler von einem einzigen Absender. Das Resultat soll möglichst repräsentativ sein.

Die drei Sieger und die Plazierten werden auf der ersten Hamburger Sportgala am 27. Februar (Rosenmontag) in der Handelskammer neben dem Rathaus feierlich geehrt.

Initiatoren dieser Wahl sind der Hamburger Sportbund (HSB), der Hamburger Senat, die Handelskammer, der Energieversorger Vattenfall und das Abendblatt. Dieses Quintett verleiht zusätzlich einen Ehrenpreis für ein sportliches Lebenswerk.

Alle Einsender, Anrufer und SMS-Schreiber nehmen an der Verlosung der 30 attraktiven Preise teil, die unten aufgeführt sind. Diejenigen, die uns in den ersten beiden Januar-Woche Ihre Vorschläge zur Sportlerwahl geschickt hatten, liegen mit Ihren Adressen oder Telefonnummern bereits in der Lostrommel.

Viel Glück beim Mitmachen!

Daß Ihnen die Entscheidung schwerfallen könnte, läßt sich bei der Fülle der Erfolge Hamburger Sportler im vergangenen Jahr vermuten. Da stechen natürlich die überzeugenden Leistungen der Fußballer des HSV in der Bundesliga und im Uefa-Pokal hervor - mit neuen Publikumslieblingen wie Thimothee Atouba und Rafael van der Vaart. Fußballerische Konkurrenz bieten ihnen die Pokalhelden des FC St. Pauli. Sie wären nach Siegen über Burghausen, Bochum, Berlin und Bremen wahrlich keine Wahl der Kategorie B.

Auch die Eishockeyspieler der Hamburg Freezers und die Handballer des HSV haben ihre Anhänger zwar nicht immer, zuletzt aber immer öfter überzeugt. Beide Mannschaften können in der laufenden Saison noch einige Meriten ernten.

Die haben die Softballerinnen des ETV und die Rugbyspielerinnen des FC St. Pauli bereits eingefahren, beide Frauenteams wurden deutscher Meister - und wären eine erstklassige Wahl.

Zweier-Teams wie die starken Tornado-Segler Johannes Polgar/Florian Spalteholz und das Weltklasse-Beachvolleyballduo Stephanie Pohl/Okka Rau genießen zwar viel Sympathie, sie können jedoch auf keine großen Fanclubs zurückgreifen - und haben damit möglicherweise einen strategischen Nachteil bei der Abstimmung gegen etablierte Liga-Mannschaften wie die Hamburg Blue Devils (deutscher Vizemeister im Football) oder die Bundesliga-Volleyballklubs TV Fischbek und Oststeinbeker SV. Sie, liebe Abendblatt-Leser, könnten das mit Ihrem Anruf, Ihrer SMS oder Ihrer Postkarte ändern.

Interessant dürfte die Wahl zur Sportlerin des Jahres verlaufen. Sie scheint völlig offen, eine Favoritin ist nicht zu erkennen. Die zahlreichen Erfolge der Nominierten, Welt-, Europameister- und deutsche Titel, sind zudem schwer zu vergleichen. Findet Ihre Zustimmung eher ein Riesentalent wie die Volleyballerin Margarethe Kozuch, oder würdigen Sie lieber die (Lebens-) Leistungen einer Softball-Pionierin wie Claudia Effenberg und einer Minigolf-Weltmeisterin wie Gabriele Rahmlow? Wir sind gespannt auf Ihre Wahl.

Von heute bis zum Dienstag, dem 7. Februar, um 24 Uhr können Sie abstimmen - per Telefon, per SMS und per Post. Für jede Kategorie haben Sie eine Stimme.

Anmerkung der Smash: Hier die Kandidaten aus dem Volleyballbereich! Telefon raus und wählen ...!

Margarethe Kozuch
Eines der größten deutschen Volleyball-Talente, schaffte den Sprung in die Stammsieben der Nationalmannschaft. Aufsteigerin des Jahres.
01378-40-5005-25

TV Fischbek 
Trotz ständiger Finanznot behaupten sich die Volleyballerinnen seit Jahren in der oberen Hälfte der Bundesliga.
01378-40-5005-34

Oststeinbeker SV 
Die Volleyballer schafften den Aufstieg in die Erste Bundesliga und begeisterten in der Hinrunde ihre Fans.
01378-40-5005-41

Stephanie Pohl/Okka Rau 
Deutschlands beste Beachvolleyballerinnen vom HSV gewannen Bronze bei der Europameisterschaft.
01378-40-5005-42

 

 

Norddeutschland - CVJM zu Hamburg-News

 Dienstag, 31. Januar 2006

   

Déja vu beim Sieg des CVJM gegen VC Adler Kiel

Eine Woche nach dem Heimspielerfolg gegen FT Adler Kiel mussten die CVJM-Spielerinnen am vergangenen Sonntag, den 29. Januar diesmal nach Kiel reisen und waren zu Gast beim VC Adler Kiel. „Ich dachte, da hat jemand an der Zeitschraube gedreht und ich sehe den dritten Satz von letzter Woche“, schilderte CVJM-Trainer Stefan Schubot nach Spielende seinen „Déja vu-Effekt“ im vierten Satz. „Wir führen im 4. Satz diesmal sogar mit 17:10 und plötzlich steht es wieder 23:23, 24:24 und so weiter. Wie vor einer Woche im 3. Satz.“

Dabei hatte Trainer Schubot schon ganz früh beim Stand von 0:2 seine erste Auszeit „verpulvert“. Diese erste Maßnahme hatte die Spielerinnen noch nicht so ganz erreicht, so dass relativ früh auch die zweite Auszeit weg war. Danach war der Spielfluß und der Wille aus den Sätzen zwei und drei wieder da. Bis halt zum 17:10. Danach blieb dem Trainer des CVJM nur noch das Mittel der Auswechslung, um den neu entfachten Spielfluß der Adler-Mannschaft zu stören. „Das Positive an der Geschichte ist, dass die Mannschaft in beiden Fällen gezeigt hat, dass sie sich inzwischen von solchen Situationen nicht mehr völlig aus der Bahn werfen lässt.“, war dann auch das versöhnliche Fazit von Schubot, nach dem die Hamburgerinnen den Satz letztendlich mit 30:28 und damit auch die Partie mit 3:1 gewonnen hatten.

Das Spiel war für beide Mannschaften von großer Bedeutung, ging es doch für die einen darum, den zweiten Platz zu festigen (CVJM) und für die anderen darum, den zweiten Platz zu erobern (VC Adler Kiel). Dazu kam beim CVJM, dass mit Svenja Ehlers und Stefanie Oelsner zwei Spielerinnen im Kader fehlten. Mit diesem Druck kamen im ersten Satz eindeutig die Kielerinnen besser zurecht. Auf Seiten des CVJM war zu viel Unruhe und Nervosität vor allem in den Elementen Annahme und Abwehr im Spiel. Erst zum Ende dieses Satzes fanden die Hamburgerinnen langsam ihren Rhythmus gegen die guten Aufschläge und druckvollen Angriffe der Adler-Spielerinnen.

Trotzdem wurde dieser Durchgang klar mit 15:25 verloren. „Zu dem Zeitpunkt war ich erstaunlicherweise ganz ruhig und zuversichtlich, dass wir das Spiel heute gewinnen können.“,so der CV-Trainer. In der Tat zeigten die CVJM-Spielerinnen in den Sätzen zwei und drei, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Sowohl auf dem Spielfeld als auch hinter der Auswechselbank war nun die richtige „Kampfstimmung“ vorhanden. Nun wurden auch die taktischen Vorgaben im Aufschlag und Angriff fast durchgehend konzentriert umgesetzt. Was nicht heißen sollte, dass die Kieler Spielerinnen sich hängen ließen. Ganz im Gegenteil, jede kleine Verschnaufpause bei den Hamburgerinnen wurde konsequemt ausgenutzt und mit Verkürzung des Punktevorsprungs „bestraft“. Nichtsdestotrotz gingen der zweite und dritte Satz verdient an den CVJM (25:19, 25:14). Obwohl nicht unerwähnt bleiben soll, dass in dieser Phase die bis dahin gut spielende Diagonalangreifern Susanna Wigger verletzt ausscheiden musste. Von dieser Stelle gute Besserung und alles Gute. Und dann kam das Déja vu-Erlebnis für den CVJM-Trainer im vierten Satz ...

Am kommenden Sonntag, den 5. Februar, hat der CVJM dann Heimrecht im Gipfeltreffen gegen Tabellenführer VC Norderstedt. Spielbeginn in der Wandsbeker Sporthalle (Rüterstr. Nähe U-Bahnhof Wandsbek Markt) ist um 17 Uhr, der Eintritt frei!

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Dienstag, 31. Januar 2006

   

Gipfeltreffen in der Sömmeringhalle

Es ist das erste große Berliner Volleyball-Highlight des neuen Jahres. Bereits zwei Tage bevor im Sportforum Hohenschönhausen Deutschlands Beachvolleyball-Asse beim „Beach Nations Cup“ antreten werden, empfängt der SCC BERLIN am Mittwoch (01. Februar / Spielbeginn 19.00 Uhr) in der Charlottenburger Sömmeringhalle den amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger VfB Friedrichshafen.

Für die Gäste vom Bodensee sind es richtungsweisende Wochen. Nachdem man in der Bundesliga bisher 13 von 14 Spielen zu Null gewann und in der Champions League souverän in die nächste Runde einzog, warten auf das Team von Bundestrainer Stelian Moculescu nun innerhalb kürzester Zeit drei schwere Aufgaben. Den Auftakt macht die Partie gegen den Erzrivalen SCC BERLIN (also die Mannschaft, die den Häflern zu Jahresbeginn im Pokal-Halbfinale einen großartigen Kampf bot), drei Tage später empfängt man evivo Düren (das Team, welches dem Rekordmeister die bisher einzige Saisonniederlage beifügte) und kurz darauf muss man in der Champions League in Russland bei Lokomotiv Belgorod (CL-Sieger der Jahre 2003 und 2004) antreten.

Wie die Friedrichshafener wurden auch die Berliner in der Liga zuletzt kaum gefordert. Gegen die Aufsteiger aus Essen, Markranstädt und Oststeinbek gab es jeweils klare 3:0-Erfolge. Trotzdem war auch in diesen vermeintlich leichten Spielen wie schon beim Pokal-Halbfinale gegen den VfB (damals unterlag man nach starker Vorstellung knapp mit 1:3) ein deutlicher Formanstieg des SCC-Teams zu erkennen. „Diese Form der letzten Spiele wollen wir nun auch gegen einen starken Gegner wie den VfB Friedrichshafen bestätigen.“, gibt sich Coach Michael Warm zuversichtlich. „Die letzten Matches stellten leider keinen wirklichen Vergleichsmaßstab dar. Aus diesem Grund wollen wir nun sehen, inwieweit wir mit Deutschlands derzeit stärkster Mannschaft mithalten können. Dabei hoffen wir natürlich auch auf die Unterstützung des großartigen Berliner Volleyballpublikums.“, so der SCC-Coach.

mk

 

 

Deutschland - Global Sports-News

 Dienstag, 31. Januar 2006

   

„Ich sehe in diesem Länderkampf großes Potenzial!“

Beach Volleyballfans können sich auf neue Teams, Weltklassesport und Unterhaltung freuen!

Berlin/Zürich, 30. Januar 2006: Weltklasse, Premiere, Unterhaltung und Zukunftschancen: Alle diese Stichworte treffen auf das Beach Nations Cup® Final 2006 Berlin presented by NESTEA vom 3. bis 5. Februar 2006 zu.

Weltklasse: Mit den Männer-Teams aus Deutschland, Norwegen, der Schweiz und Spanien sowie den Frauen-Duos aus Deutschland und den Niederlanden treten insgesamt 16 Teams an, die allesamt absolute Weltklasse verkörpern. Beispielsweise die Olympia-Dritten von Athen 2004 Patrick Heuscher/Stefan Kobel und die Vize-Weltmeister Sascha Heyer/Paul Laciga (beide Schweiz). Oder die aktuellen Europameister Pablo Herrera/Raul Mesa (Spanien) und die Vize-Europameisterinnen Rebecca Kadijk/Merel Mooren (Niederlande). Und die deutschen Teams mit den zweifachen Europameistern Markus Dieckmann/Jonas Reckermann und den Europameisterinnen von 2003, Stephanie Pohl/Okka Rau, an der Spitze brauchen sich auch nicht zu verstecken, wie die Aussage von Julius Brink verdeutlicht: "Deutschland ist die beste europäische Beach-Nation, und deshalb wäre es fatal zu sagen, wir wollen nur Dritter werden."

Premiere: Gleich vier Duos haben sich für 2006 neu zusammen getan. Vor allem der Auftritt der beiden deutschen Teams mit „WM-Bronze-Glanz“, Julius Brink/Christoph Dieckmann und David Klemperer/Kjell Schneider, wird mit Spannung erwartet. „Für uns ist das eine erste Standortbestimmung unter Wettkampfbedingungen, nachdem wir bislang nur trainiert haben“, meint Dieckmann. Auch die Spanier treten zweifach „umgekrempelt“ an: Javier Bosma/Inocencio Lario und John Garcia-Thompson/Alex Ortiz präsentieren sich erstmals der Öffentlichkeit.

Unterhaltung: Natürlich steht der Sport in Berlin im Vordergrund, aber Beach Volleyball ist auch so populär, weil es der etwas andere Sport ist. Fetzige Musik, knackige Cheerleader, die obligatorische Players´ Party, Zuschauer- und Prominentenspiel bieten reichlich Abwechslung. „Quiet please“, ist absolut unerwünscht.

Zukunftschancen: Auf der Vorab-Pressekonferenz in der vergangenen Woche äußerten sich sowohl die Präsidenten Werner von Moltke (Deutscher Volleyball-Verband), René Hecht (Berliner Volleyball-Verband) sowie Christian Scholbrock (Vermarktungsagentur Global Sports Marketing), als auch die Spieler Brink/Dieckmann positiv über die Zukunftschancen des Beach Nations Cup®. "Wir glauben, mit dem Nationen-Konzept im Winter eine Marktlücke gefunden zu haben und wollen das Format stetig weiter entwickeln in Richtung ,Davis Cup'", so Scholbrock. Gerade für die nord-europäischen Nationen ist dies eine hervorragende Alternative, den natürlichen Vorsprung der Südamerikaner aufzuholen. „Es ist essentiell, vor allem für Teams aus Nord-Europa, diese Wettbewerbsmöglichkeit zu haben“, meint Norwegens Spitzenspieler Vegard Hoidalen. Und Vize-Weltmeister Sascha Heyer ergänzt: „Ich sehe in diesem Länderkampf ein großes Potenzial für die Zukunft. Für Athleten, Zuschauer und Medien ist dieses Format ein Leckerbissen in Sachen Spannung und Unterhaltung.“

 

 

Deutschland - Podeswa-News

 Dienstag, 31. Januar 2006

   

VCO Berlin: Mit Freude am Spiel erfolgreich

Na bitte, es geht doch: Mit zwei 3:1 Siegen bei Fortuna Kyritz am Sonnabend (25:22, 21:25, 25:21, 25:22) und beim TSV 1860 Spandau (25:22, 25:22, 22:25, 25:16) kletterten die Junioren des Zürich Team VC Olympia Berlin in der 2. Bundesliga, Nord, auf den 10. Platz (14:20 Punkte). Und ließen erkennen, dass durchaus noch mehr Potenzial für das Klettern nach oben vorhanden sein dürfte.

Wirkte die Mannschaft von Bundes-Nachwuchstrainer Manfred Steinbeißer noch eine Woche zuvor bei der Niederlage gegen den abgezockten Aufstiegsanwärter Bad Dürrenberg phasenweise rat- und mutlos, so war sie von Anbeginn in Kyritz mit Spielfreude und positiven Emotionen bei der Sache. Möglicherweise hatte dazu der Gastgeber beigetragen, der durch den in Berlin bestens bekannten (Vielstationen-)Trainer Heinz Kuring eine Neuner-Siegesserie gegen den drohenden Abstieg publik gemacht hatte: "Und am besten wir beginnen gleich gegen den VCO".

Rund 250 Zuschauer boten eine stimmungsvolle Kulisse für das Vorhaben, in der sich aber Steinbeißers Schützlinge offensichtlich wohl fühlten. Sie hielten voll dagegen, agierten konzentriert mit weniger Eigenfehlern und kamen auch im Block und Angriff erfolgreicher zum Zuge als gegen Bad Dürrenberg.

Das wiederum stärkte das Selbstvertrauen und die Sicherheit, die auch am Sonntag beim in der Tabelle besser platzierten Gegner Spandau zu Buche schlugen. Dort herrschte bei einem Zehntel der vortäglichen Zuschauerzahl wieder mehr Trainingsspiel-Atmosphäre. Spandau ließ nicht nach, selbst nicht bei einem 3:13-Rückstand im vierten Durchgang. Doch die spielerisch gute Form der VCO-Formation, die noch ohne Zuspieler Sebastian Kühner auskommen musste, führte zum verdienten zweiten Wochenend-Erfolg.

"Die Erfolgserlebnisse haben meiner jungen Mannschaft gut getan. Wir werden am Wochenende bei den Heimspielen gegen Warnemünde und Schladern weiter versuchen, das positive Punktekonto aufzustocken", sagte Steinbeißer.

Anpfiff am Sonnabend (4.2.) gegen Warnemünde ist 16 Uhr, am Sonntag gegen Schladern 14 Uhr (jeweils Halle am Saefkow-Platz). Anschließend (16 Uhr) treten die VCO-Juniorinnen in der 2. Liga gegen WiWa Hamburg an. epo.

 

 

Deutschland - TV Rottenburg-News

 Dienstag, 31. Januar 2006

   

TVR nimmt eindrucksvoll Revanche

Kurz zitterten die 750 Zuschauer in der Hohenberghalle um ihren TV Rottenburg. Nach verlorenem ersten Satz steigerte sich der TVR und siegte am Ende souverän mit 3:1 (18:25, 25:18, 25:16, 25:14) über den TuS Eintracht Wiesbaden. Damit sind die Rottenburger Volleyballer zuhause seit einem Jahr ungeschlagen und bauen ihre Serie auf 13 Siege in Folge aus und revanchieren sich für die bislang einzige Saisonniederlage.

Erstmals kam in dieser Saison eine leichte Unsicherheit an der Heimstärke des TVR auf. Nach einem völlig verkorksten ersten Satz (18:25) spürte man eine gewisse Anspannung unter den zahlreichen Besuchern. Doch gerade die Fans ließen ihre Mannschaft nicht im Stich. Eingepeitscht von Fans und dem Fanclub „Little Buddhas“ kehrten die Rottenburger auf die Erfolgsspur zurück und stellten sicher, dass sie in dieser Saison keinesfalls von einer Mannschaft zwei Mal geschlagen werden können.

Trainer Müller-Angstenberger setzte gegen Wiesbaden auf die in der letzten Partie fehlenden Pompe und Klippel. Besonders dem 20-jährigen Klippel war seine dreiwöchigen Verletzungspause anzumerken. „Ich habe ihn zu früh gebracht, Matthias hat erst seit Donnerstag wieder trainiert. Das war ein Fehler“, gab der TVR-Trainer später zu. Mit starken Aufschlägen setzte Wiesbaden den TVR unter Druck und punktete selbst sehr oft über die Mitte.

Die eigenen Aufschläge des TVR waren im ersten Satz einfach zu harmlos und die Annahme der Gäste stand solide. Einzig Stefan Schneider, der auf die Diagonalposition zurückgekehrt war, hielt auf Seiten des TVR dagegen. Müller-Angstenberger reagierte und stellte die Mannschaft für den zweiten Satz um. Schneider für Klippel in den Mittelblock und Schmeckenbecher auf die Diagonalposition lautete schon in den letzten Partien das Erfolgsrezept. 

Das gab dem TVR Sicherheit und die Mannschaft spielte befreit auf. „Stefan Schneider stellt sich immer wieder in den Dienst der Mannschaft. Er war im ersten Satz stark und wechselte dann ohne zu Murren auf die Mitte. Dort war er ein wichtiger Baustein des heutigen Erfolges“, so sein Trainer, dessen zweites Ass wieder einmal stach. Stefan Schmeckenbecher spielte eine überragende Partie. „Es läuft halt gerade, ich habe einfach Spaß“, der knappe Kommentar von „Schmeckes“.

Die Annahme der Rottenburger stabilisierte sich und Kapitän Welz konnte seine Angreifer mit schnellen Bällen einsetzen. Der TuS Eintracht Wiesbaden konnte das hohe Niveau vom ersten Satz nicht mehr halten. Die Rottenburger Angriffsmaschinerie kam in Fahrt, gepaart mit wichtigen Blockaktionen und clever geschlagenen Aufschlägen der Garant für den Sieg. Im vierten Satz bekam mit Max Meuter ein weiteres 16-jähriges Talent aus den Reihen des TVR seine Chance in der zweiten Liga.

Trotz der relativ deutlichen Sätze wollte Müller-Angstenberger nicht von einem leichten Sieg sprechen. „Wiesbaden war einer der stärksten Gegner hier, umso mehr freut mich das Ergebnis.“ Von einer Vorentscheidung im Aufstiegsrennen sprach im Rottenburger Lager noch niemand. „Es sind noch zehn Spiele, so lange die Saison nicht zu Ende ist, geben wir Vollgas“, meinte Kapitän Welz.

Nach drei Heimspielen in folgen geht es am nächsten Wochenende wieder auf Reisen. Am Sonntag um 15 Uhr darf der TV Rottenburg beim VCO Bayern Kempfenhausen antreten. Zur Rückrunde präsentierte sich die Mannschaft der bayerischen Talentschmiede in starker Form. Mit deutlichen Erfolgen der Bayern gegen Freiburg und Dresden, dem Satzgewinn gegen Wiesbaden und der knappen Niederlage gegen Schwaig wird das erste Auswärtsspiel des Jahres 2006 für den TVR sicher kein Spaziergang.

 

 

Deutschland - TSV Kronshagen-News

 Dienstag, 31. Januar 2006

   

Kronshagen: Fast verloren ist halb gewonnen!

Hatte dieses Motto in der Hinrunde gegen WiWa Hamburg schon hervorragend funktioniert, als der TSV Kronshagen aus einem 2:0 gegen sich noch einen 3:2 Sieg herausholen konnte, so war das Spiel am letzten Wochenende gegen den Oststeinbeker SV ein nahezu einzigartiges Beispiel dafür.

Nachdem die Gastgeber den ersten Satz trotz guten Beginns unglücklich mit 23:25 verloren hatten, spürte man deutlich die Verunsicherung innerhalb des Teams. So ging der zweite Satz aufgrund von Schwächen in Annahme, Block/Abwehr und verschiedener individueller Fehler recht deutlich mit 16:25 verloren.

Nach merkwürdigen Vorfällen innerhalb der Aufstellung und ähnlicher Schwächen wie im 2.Satz lag man auch im 3. Satz fast unaufholbar mit 8:14 im Rückstand. Doch dann schien ein Ruck durch das Team zu gehen.

Nach einer kurzen Spielunterbrechung zur Klärung der Aufstellung und der Einwechslung von Philipp Kornrumpf für Florian Saß und Moritz Renhof für Florian Lüdike ging ein Ruck durch das Team. Aus der schier aussichtslosen Lage kämpfte sich das Team, angeführt von einem groß auftrumpfenden Morten Klein, wieder heran und gewannen den Satz trotz eines Matchballs für den Gegner beim Stand von 23:24 noch grandios mit 27:25.

Der OSV schien nach diesem verlorenen Satz geschockt und hatte nun seinerseits mit Unsicherheiten zu kämpfen. Vor allem Oliver Schmäschke, der in den vorigen Sätzen noch sehr sicher agierte und dem Gastgeber vor allem mit seinen druckvollen Sprungaufschlägen Probleme bereitete, wirkte plötzlich angespannt und produzierte viele Fehler.

Der vierte Satz ging somit recht deutlich mit 25:17 an Kronshagen. Durch diesen Erfolg gestärkt wurde man in allen Aktionen sicherer. Matthias Becker spielte variabel zu, so dass die Seiten mit einem 8:5 Vorsprung gewechselt werden konnten. Die gute Abwehrleistung und die Annahme, die immer sicherer agierte, führten schließlich zum 15:12 Sieg im fünften Satz und damit dem grandiosen 3:2 in einem fast schon verloren geglaubten Spiel.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 31. Januar 2006

   

Europapokal: Ausrichter der Finalrunden stehen fest

Der europäische Volleyball-Verband CEV gab die Finalrundenorte im Europapokal bekannt: Gastgeber der vier besten Teams in der INDESIT Champions League der Männer ist Treviso/Italien, die Spiele finden allerdings in Rom statt. Die Entscheidung bei den Frauen wird in Cannes/Frankreich fallen.

Im Top Teams Cup der Männer empfängt Palma de Mallorca/Spanien die drei weiteren Gegner, im Top Teams Cup der Frauen ist Moskau/Russland Ausrichter. Björn Andrae und Christian Pampel können sich darüber freuen, dass ihr Verein Padua/Italien die Finalrunde im CEV-Pokal austrägt, während Hanka Pachale mit Chieri/Italien ebenfalls Heimrecht im gleichen Wettbewerb bei den Frauen genießt.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 31. Januar 2006

   

Prielozny neuer Trainer Tschechiens

Dr. Igor Prielozny ist neuer Trainer der Männer-Nationalmannschaft der Tschechischen Republik. Der ehemalige Nationaltrainer der DVV-Auswahl (1990-1994) unterschrieb einen Dreijahresvertrag beim WM-Teilnehmer.

Neben einer guten WM sollen die Tschechen unter der Führung von Prielozny unbedingt wieder die Qualifikation zu Olympischen Spielen schaffen, nachdem dies zuletzt 1980 (mit der ehemaligen Tschechosslowakei) gelang.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Dienstag, 31. Januar 2006

   www.volleyball.de 

Wuppertal: Satzbälle bleiben ungenutzt

Zwei Satzbälle nicht genutzt, und so standen die Bundesliga-Spieler des SV Bayer Wuppertal nach der Partie beim TSV Unterhaching mit leeren Händen da. Trotz der stärksten Leistung im Jahr 2006 verlor das Team mit Trainer Jens Larsen mit 0:3 (18:25; 22:25; 27:29).

Ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Mads Ditlevsen nach einer Grippe noch nicht wieder fit, Peter Lyck verletzt, da funktionierte Jens Larsen seinen Libero Florian Wilhelm kurzfristig zum Außenangreifer um. Dessen Part übernahm Julian Stuhlmann, der sonst in der Regionalliga-Mannschaft des SV Bayer Libero spielt.

„Durch seinen Einsatz wollte ich mir verschiedene taktische Möglichkeiten offen halten. Und Julian hat gut gespielt“, erklärt Larsen. Lobende Worte fand der 36-Jährige auch für Florian Wilhelm. „Er hat seine Sache gut gemacht. Problematisch war natürlich der Block. Kein Wunder ohne großartiges Training.“ Dass sich Larsens Mut zum Risiko am Ende nicht auszahlte, hatte verschiedene Gründe. „Wir hatten in allen Sätzen immer eine schwache Phase. Zudem haben wir in Eins-zu-Eins-Situationen zu viele Fehler im Angriff gemacht“, so der dänische Coach. Beispielsweise in Durchgang drei, als die Wuppertaler eine 14:7-Führung noch verspielten.

Bereits am Mittwoch geht es für den SV Bayer mit einem Heimspiel (19.30 Uhr, Bayer-Sporthalle) gegen Rüsselheim weiter. „Ganz wichtig ist, dass wir wieder ein Erfolgserlebnis feiern“, hofft Larsen auf einen Sieg und setzt dabei auch auf das Wuppertaler Publikum, das für sein Team bislang immer so etwas wie ein siebter Mann auf dem Feld war. In der heimischen Bayer-Sporthalle haben die Wuppertaler erst ein Spiel verloren.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 31. Januar 2006

   www.volleyballer.de 

FTSV verliert in Hülzweiler mit 1:3

(gk). Das von Verletzungen gebeutelte Team des FTSV Straubing hat auswärts beim TV Hülzweiler mit 1:3 verloren (16:25, 25:23, 17:25 und 18:25). Dabei verlor das Team von Trainer Wolfgang Schellinger das Spiel überraschend über die Aussenpositionen.

Die ohne Mittelblockerin Laura Benzing angereisten Straubingerinnen kamen im ersten Satz nur schwer ins Spiel. Es schien fast so, als ob die Beine von der langen Reise noch schwer gewesen sind. Mit 4:8 ging es somit in die erste technische Auszeit. Diese zeigte jedoch beim FTSV keine Wirkung. Hülzweiler spielte weiter konzentriert und so musste Straubings Coach Wolfgang Schellinger beim Stand von 8:14 seine erste reguläre Auszeit des Satzes nehmen. Doch auch danach lief es beim FTSV nicht rund. Zwar konnte über die Mitte regelmäßig gepunktet werden, doch über die Aussen lief an diesem Abend nicht viel. „Eigentlich hatte ich gedacht, dass wir das Spiel über die Vier gewinnen, doch dieses Mal haben wir über die Aussen das Spiel verloren“, resümierte Schellinger nach dem Spiel. Der Satz ging letztlich mit 16:25 an die Saarländerinnen.

In Durchgang zwei startete der FTSV wie verwandelt. Plötzlich lief es auch über die Aussen, die Aufschläge kamen Druckvoller und auch der Block des FTSV erwischte mehr Bälle von Hülzweiler. Ursel Hempel besorgte bis zur ersten technischen Auszeit eine Zweipunkteführung quasi im Alleingang. Beim Stand von 6:6 überlistete sie den Hülzweiler Block mit einem Lob und besorgte mit einem direkten Aufschlagspunkt das 8:6. Diesen Vorsprung konnten die Niederbayerinnen im weiteren Satzverlauf ausbauen. Beim Stand von 21:15 für den FTSV schien der Satz klar gewonnen zu sein, doch Hülzweiler kämpfte sich wieder heran bis auf 24:23. Doch der Satz ging dann letztlich doch noch an den FTSV mit 25:23.

Der dritte Satz begann gleich mit einem Rückstand für den FTSV (1:3). Doch die Straubingerinnen kämpften sich angeführt von ihren Mittelblockerinnen Ursel Hempel und Iris Nachtmann wieder heran und beim Stand von 8:8 war der Ausgleich geschafft. Jedoch nur vorübergehend, denn durch ein weiterhin konzentriertes Angriffsspiel über die Aussen zog der TV Hülzweiler auf 9:13 davon. Diesen Vorsprung bauten die Saarländerinnen bis zum Satzende aus und beendeten diesen mit 17:25 zu ihren Gunsten.

Durchgang vier war zu Beginn noch ausgeglichen (3:3), doch bis zur ersten technischen Auszeit hatte der FTSV sich bereits wieder einen vier-Punkte Rückstand eingefangen (4:8). Denn bei den Straubingerinnen kam über die Aussen weiter nicht viel „und über die Mitte allein kannst du kein Spiel gewinnen.“ Hinzu kam, dass der Hülzweiler Block an diesem Abend einen Größenvorteil, den sie immer wieder geschickt ausnutzten. So kam es wie es kommen musste. Hülzweiler zog bis auf 12:19 davon und hielt diesen Vorsprung bis zum Ende. 18:25 ging der Vierte und somit entscheidende Satz an Hülzweiler.

Für den FTSV bedeutet es nun möglichst schnell den Kopf wieder freizubekommen, die Verletzungen soweit als möglich auszukurieren und dann wieder mit vollem Elan in das nächste Spiel zu gehen. Denn am kommenden Samstag kommt es zu einem weiteren Abstiegskrimi in der Sporthalle der Josefsschule. Dann gastiert beim FTSV die TG Biberach.

Georg Kettenbohrer

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 31. Januar 2006

   www.volleyballer.de 

Erneuter 3:0-Erfolg für TSV-Volleyballer

Mehr kann sich der Hachinger Volleyball-Fan eigentlich gar nicht wünschen. Erneut fertigten die Hausherren im Sportzentrum am Utzweg ihre Gäste mit 3:0 ab (25:18, 25:22, 29:27) und wieder sorgten fast 1000 Zuschauer für eine unglaubliche Stimmung in der Halle. Die Siegesserie der TSV-Jungs ist nach dem Sieg über Bayer Wuppertal um ein weiteres Kapitel verlängert worden.

Vor allem die Art und Weise, wie die Mannschaft den Gegner heute dominiert hat, begeisterte die Gäste dieser großartigen Partie. "Endlich haben wir wieder eine Mannschaft mit Charakter und Durchschlagskraft", freut sich Hallensprecher Stefan von Bressensdorf, dem sein Job angesichts der unglaublichen Serie der Hachinger Spaß bereitet wie noch nie. Es ist nicht mehr bloß die One-Man-Show von Michi Mayer, auch die anderen Akteure prägen das Spiel und fassen mit jedem Sieg noch mehr Selbstvertrauen.

So gönnte man den Gästen zwar den ersten Punkt nach Spielbeginn, zeigte sich im folgenden Spielverlauf jedoch um so weniger gnädig. Es folgten ein 8:5 und ein 16:11 für die Hausherren. Die erste Chance zum Satzgewinn beim Stand von 24:17 konnte zwar nicht genutzt werden, aber da auch Lars Dinglinger auf Seiten der Gäste nicht in der Lage war, seinen Aufschlag ins Feld zu bringen, fand der erste Durchgang ein schnelles Ende. Ganz so leicht ging es im zweiten Spielabschnitt nicht. Wuppertal fand nun besser ins Spiel und konnte sogar zwischenzeitlich mit 8:6 in Führung gehen. Doch schon folgte wieder eine starke Phase der Hachinger und nach dem 11:11 dauerte es nicht lange, bis der Vorsprung wieder auf 20:15 ausgebaut war. Aber auch die Gäste legen wieder zu und kamen am Ende noch mal bis auf 22:24 heran. Dann war jedoch Schluss. Michi Mayers Angriff wurde zwar auf Seiten der Wuppertaler geblockt, fand jedoch nicht den Weg ins Feld der Gastgeber.

Mit der Hachinger Überlegenheit war es anschließend erst mal vorbei. Im dritten Satz zeigte sich auf einmal eine sehr starke Gäste-Mannschaft, die zwischenzeitlich sogar mit 13:7 in Führung ging. Erneut aber hatten die Schützlinge von Coach Mihai Paduretu das passende Gegenmittel parat. Zuspieler Joni Markkula brachte mit schnellen Pässen wieder mehr Tempo in die Partie, die TSV-Jungs kamen immer näher heran, bis es schließlich 20:20 stand. Nun gab es endlich die Spannung, die zuvor gefehlt hatte. In einem wahren Krimi schenkten sich beide Mannschaften nichts. Sowohl die Hachinger hatten bei 24:23, 25:24 und 27:26 die Chance, den Sack zu zu machen, aber auch die Gäste standen bei 25:26 aus Sicht vom TSV kurz vor dem Satzgewinn. Am Ende konnten sich jedoch die Hausherren mit 29:27 sozusagen nach Verlängerung durchsetzen.

Den Grund für den derzeitigen Erfolg seiner Truppe sieht Paduretu im Steller: "Joni hat heute erneut eine Superpartie gemacht. Und wenn der Spielmacher gut ist, dann spielt auch die Mannschaft dementsprechend.“ Nach diesem wichtigen Sieg ist das Team bis auf zwei Zähler an die fünftplatzierten Wuppertaler herangerückt.

Für den Hachinger Coach ist das jedoch noch lange kein Grund, sich jetzt auf den Lorbeeren auszuruhen. "Klar sind es nur noch zwei Punkte bis zum fünften Platz, aber auch nur vier bis zum Relegationsplatz." Den Fans in der Halle durfte dies relativ wenig gestört haben. Sie sind sich einig, dass es nun nur noch weiter nach oben gehen kann.

Schon am Mittwoch wird sich zeigen, wer Recht hat. Mit der SG uniVersa Eltmann kommt die aktuelle Nummer vier der Liga, was bei einem weiteren Sieg für die Hachinger und der derzeitigen Tabellenkonstellation bedeuten würde, dass auch noch dieser Platz ein Thema werden könnte. Sollte die Mannschaft von Mihai Paduretu die Leistung aus der heutigen Partie wiederholen können, ist sicher auch gegen die 'Eltmänner' etwas zu holen. Er muss sich dann wohl doch mit dem Gedanken anfreunden, sich nicht mehr zu den Abstiegskandidaten zählen zu dürfen. Allzu schwer sollte ihm das nicht fallen. Spielbeginn am Mittwoch ist um 19.30 Uhr.

Andreas Bergmann

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 31. Januar 2006

   

VC Olympia Rhein-Neckar: Revanche gegen Erfurt!

Hitchcock hätte es nicht spannender machen können

Heidelberg (ML) - Im Oktober trennte den VC Olympia Rhein-Neckar gegen den Tabellenzweiten Erfurt in einer dramatischen Partie nur ein einziger Punkt vom Erfolg. Am vergangenen Sonntag gelang nach über zwei Stunden Spielzeit im Heidelberger Olympiastützpunkt die 3:2 Revanche (25-22, 27-29, 16-25, 25-23, 15-9). Vor allem kämpferisch überzeugte die Heidelberger Talentschmiede. Darüber hätte sich Bundestrainer Dirk Groß an sich sehr freuen müssen. „Doch eigentlich hatte ich gehofft, dass die Halle voll ist“, war er ein wenig darüber enttäuscht, dass nur 160 Zuschauer den VCO live unterstützen wollten.

Diejenigen, die den Weg in den Olympiastützpunkt fanden, wurden aber mit einer tollen Partie belohnt. Der deutsche Volleyball-Nachwuchs zeigte attraktiven und vor allem an Spannung kaum zu überbietenden Volleyballsport. In Hitchcock´scher Manier spielten die jungen Wilden mit den Gefühlen ihrer Fans. Dass am Ende ein Heidelberger Happy End im Drehbuch stand, war bis zuletzt unklar. Nach zwei hauchdünnen und hochklassigen Sätzen verlor der Heidelberger Talentschuppen Mitte des dritten Satzes den Faden, das spielerische Gleichgewicht und vor allem ihre Durchschlagskraft. Nur 16 Punkte gönnten die starken Thüringer der wackelnden Bande um Dirk Groß. Nur die Optimisten rechneten im Olympiastützpunkt zu diesem Zeitpunkt noch mit einem positiven Ausgang der Partie.

Doch der VCO war plötzlich wieder voll da. „Man gibt doch nicht einfach so auf“, fand VCO-Libera Lisa Rühl. Mit aufbrausendem Spiel, toller Blockarbeit und dem „linken Hammer“ von Angreiferin Nicole Schröber auf der Diagonalposition zogen die Heidelberger in den Tiebreak und dort bis auf 8:3 davon. Doch das sich gerade entspannende Nervenkostüm des Heidelberger Publikums wurde erneut auf die Folter gespannt. Die Groß´sche Rasselbande gab sechs Punkte in Folge ab und geriet mit 8:9 in Rückstand. „So ein Spiel gewinnst du normalerweise nicht mehr“, zog Trainer Groß den Hut. Doch die Wende gelang abermals. Keinen einzigen Punkt gab der VC Olympia Rhein-Neckar mehr ab. Mit 15:9 beendete die eingeschworene Truppe einen wunderbaren Volleyballnachmittag.

Das nassgeschwitzte Heidelberger Publikum war von den Socken und wird am nächsten Sonntag (13 Uhr) zum nächsten Heimspiel gegen den USC Freiburg den Wunsch von Dirk Groß von einer vollen Tribüne erfüllen wollen.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Dienstag, 31. Januar 2006

   www.westline.de 

USC-Reserve findet zu spät ins Spiel

-wis- Münster. Erste Rückrunden-Niederlage für die zweite Damenmannschaft des USC Münster: In Neustadt-Glewe kassierte der Volleyball-Zweitligist am Samstag eine 0:3 (22:25, 16:25, 25:27) Niederlage. 

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Dienstag, 31. Januar 2006

   www.westline.de 

Wiesbaden hakt Meisterrunde ab

-wis- Münster. In der Volleyball-Bundesliga der Damen hat sich Titelverteidiger USC Münster nicht lange an der Spitze der Tabelle sonnen können. Gestern schon schob sich der Schweriner SC wieder an den diesmal spielfreien Unabhängigen vorbei. 

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Dienstag, 31. Januar 2006

   www.wiesbadener-kurier.de 

Lehmann allein reicht nicht zum Überleben

VC Wiesbaden scheitert gegen Bayer Leverkusen an sich selbst und sollte Playoff-Träume schnell verwerfen

WIESBADEN Der Hallensprecher machte im dritten Satz aus seinem Herzen keine Mördergrube. "Hier liegt etwas im Argen", rief er den Zuschauern zu, die ähnlich träge wie die Heimmannschaft der Niederlage entgegen blickten. 

 

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