News

 Freitag, 03. Februar 2006 

Friedrichshafen erst nach Kampf im Tiebreak besser
B-Jugend: Alter und neuer Meister - Der ETV!
Cowboys verlieren in Düren klar
COWBOYS UNITED
Auch Münsteraner Mannschaft finanziert Fanbus
Kronshagen: Gelingt eine Auswärtsüberraschung?
SCC: Erste Heimniederlage trotz großem Kampf
Ostbek Cowboys: handy.de neuer Trikotsponsor
YoungStars wollen ersten Sieg des Jahres feiern
Spitzenspiele in Friedrichshafen und Dresden
Verletzungspech im Vorfeld des Beach Nations Cup
TSV Unterhaching im Pech
Showdown in der Hölle von Ostbek
Doppelter Aufschlag für WiWa Hamburg
SCC: Geschlagen, aber gut geschlagen
SV Bayer beendet die Durststrecke
Cowboys mit personellen Sorgen vor Spiel des Jahres
DSC-Damen wollen Revanche gegen Münster
USC-Duo baggert in Berlin
Vor Knüller gegen USC fünf Siege in Serie
Weiß: Einen Sieg als nachträgliches Geschenk
Vergleiche mit WiWa haben Krimi-Qualität
Parchim: Aufholjagd kann beginnen
DSC: Sicher durch diese Saison
Sonneberg: Hier ist ein Sieg einfach Pflicht
Suhl: Mal wieder ein 3:0?
VCW: Beim Primus Charakter zeigen

Februar 2006

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Deutschland - Podeswa-News

 Freitag, 03. Februar 2006

   

Friedrichshafen erst nach Kampf im Tiebreak besser

Ein bisschen unzufrieden waren sie alle: Die 2115 Zuschauer am Mittwochabend in der Sömmeringhalle, dass der SC Charlottenburg seine bis dato makellose Saison-Heimbilanz beim 2:3 (25:21, 20:25, 20:25, 25:23, 12:15) gegen den VfB Friedrichshafen nicht fortsetzen konnte. SCC-Trainer Michael Warm, "weil wir die Chance zum Sieg nicht nutzen konnten". Und VfB-Coach Stelian Moculescu, "weil das Ergebnis passte, aber unser Spiel nicht optimal war".

        Dennoch war der Bundesliga-Gipfel der Volleyballer ein sehenswertes Highlight. Weil über die Totalzeit von 2:10 Stunden leidenschaftlich und engagiert gekämpft wurde, es immer  fair zuging und zahlreiche spektakuläre Aktionen und Ballwechsel - neben Fehlern auf beiden Seiten! - geboten wurden.

Die Dramaturgie des Ablaufs: Der SCC holt noch den ersten Satz, obwohl der VfB mit einer Ausnahme bis zum 21:19 ständig führt, aber dann 21:25 verliert. Moculescu: "Den hätten wir nicht abgeben dürfen." Dann liegt der Gastgeber im zweiten Durchgang bis 13:12 in Front, gerät aber mit zunehmendem Druck (Schöps, Contreras) der Häfler klar ins Hintertreffen, hat auch im dritten Abschnitt keine Chance. Im vierten Satz sieht beim 12:14 aus SCC-Sicht alles nach einem schnellen Ende aus, doch Liefke, Prüsener vor allem - Ollikainen kommt für den jungen Westphal - stemmen sich gegen die Niederlage und erzwingen dank auch erfolgreicher Blocks den 2:2-Ausgleich. Im Tiebreak führt der VfB 4:1, 7:4, 11:8. Dann sitzen Liefkes Aufschläge: 11:11, doch eine gute Angriffsmöglichkeit (Westphal) des SCC endet mit einem Ausball.

Warm bilanzierte: "Wir waren heute viel dichter dran als beim 1:3 in Friedrichshafen und wer weiß, was passiert wäre, wenn wir beim 11:11 die Führung geschafft hätten. Ich denke, dass wir in der Abwehr und im Block etwas kompakter waren, der VfB aber die größere Angriffswucht hatte...und uns heute bei etwa 13:2 direkten Punkten mit dem Aufschlag mächtig zugesetzt hat."

Moculescu meinte: "Gut, dass meine Spieler gesehen haben, dass Siege über den SCC oder in der Meisterschaft keine Selbstläufer sind. Wenn wir nun zuhause Düren schlagen, können wir uns in der Liga etwas Luft verschaffen. Im Dreikampf um den Titel mit diesen beiden Gegnern schätze ich nach der heutigen Vorstellung den SCC stärker als Düren ein." Er lobte, dass der eingewechselte Brasilianer Nemer "seine Sache besser als der Stammspieler Hupka machte" und der Portugiese Joao im Tiebreak "wichtige Punkte über die Angriffsmitte" beisteuerte. Solche umkämpften Spiele wie gegen den SCC wünsche er sich natürlich öfter, "dafür sollte die Bundesliga auf maximal zehn Mannschaften reduziert werden". Und er monierte Einstellungen wie die von Oststeinbek, "die reisen an und erklären, dass sie ja hauptsächlich zum Skilaufen gekommen wären".

     Ableitungen aus dem 3:2 auf die Chancen in der anstehenden Play-off-Runde der Champions League gegen den russischen Vertreter Belgorod mochte der Bundestrainer Moculescu nicht machen: "Das kann man nicht vergleichen. Das ist volleyballerisch eine andere Welt. Und da kommen wir uns so vor wie die Bundesligateams außer dem SCC und Düren, wenn die gegen uns antreten müssen."

epo.

 

 

Hamburg - Eimsbüttler TV-News

 Freitag, 03. Februar 2006

   

B-Jugend: Alter und neuer Meister - Der ETV!

Als die Eimsbütteler Spieler am Samstag Morgen die “Buschkoppel”, die Sporthalle des TSV Schwarzenbecks, betraten, um an den Hamburger B-Jugendmeisterschaften (Jahrgang 89 und jünger) teilzunehmen, hatten sie nur ein Ziel: Die Titelverteidigung und die damit verbundene Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft. Doch zunächst galt es, sich in der Gruppenphase für das Halbfinale zu qualifizieren.

Die Zielsetzung der Eimsbütteler Mädchenmannschaft war nicht ganz so hoch angesetzt. Die Mannschaft, die von Hauke Stachow trainiert wird, ist mit vielen jungen Spielerinnen bespickt und ist seit einigen Jahren die erste Eimsbütteler Mädchenmannschaft, die es geschafft hat, sich in der starken Hamburger Mädchenkonkurrenz durchzusetzen und sich für die Meisterschaften zu qualifizieren. Zwar wurden die Mädchen am Ende nur Achter, sie verloren das Spiel um Platz 7 denkbar knapp im Entscheidungssatz mit 24:26, doch zeigten sie in vielen Situationen, dass sie mit einigen der anderen Mannschaften mithalten konnten.

Erster Gegner der Jungen war die Mannschaft aus Finkenwerder. Die VG Finkenwerder hatte im letzten Jahr noch nicht an den Meisterschaften teilgenommen und galt deshalb auch eher als Außenseiter bei diesem Turnier. Der Eimsbütteler TV hingegen ging als  Favorit in dieses Turnier. Die Mannschaft, die schon im letzten Jahr triumphierte, wurde sogar noch durch die beiden Neuzugänge Scott Wenzel und Max Schuda, zwei wichtige Spieler der Hamburger Auswahl, verstärkt. Doch gegen den vermeidlich leichten Gegner taten sich die Jungs vom ETV schwerer als gedacht. Die Mannschaft schien einfach nicht die richtige Einstellung zum Spiel zu finden und viele unnötige Fehler schlichen sich ein. Es reichte zwar trotzdem zu einem relativ ungefährdeten 2:0 Sieg, doch mit Ruhm hatte sich die Mannschaft wahrlich nicht bekleckert. Folglich waren sich auch alle Spieler bei der anschließenden Besprechung einig, dass man im nächsten Spiel gegen die Jugend des Erstligisten aus Oststeinbek eine weitaus bessere Leistung abzuliefern hatte.

Gesagt, getan: Die Mannschaft schien wie verwandelt, die Annahme stand stabil und Zuspieler Toni Baehr konnte seine Angreifer gut in Szene setzen. Gleichzeitig schaffte man es, mit dem eigenen Aufschlagsspiel den Gegner so unter Druck zu setzen, dass man ihn immer wieder zu Fehlern zwang. Mit 2:0 Sätzen und 50:32 Punkten verwies man den wahrscheinlich stärksten Konkurrenten um die Meisterschaft auf den zweiten Platz der Vorrundengruppe. Zufrieden konnten die Spieler die Heimreise antreten, um sich daheim für den nächsten Turniertag auszuruhen.

Im Halbfinale wartete die Mannschaft des VFL Geesthacht auf die Eimsbütteler. Mit den Geesthachtern hatten sich die Eimsbütteler in den letzten Jahren immer wieder dramatische Duelle bei Meisterschaften geliefert. So trafen die beiden Mannschaften auch schon bei den diesjährigen A-Jugend Meisterschaften im Finale aufeinander, das der ETV mit 2:1 für sich entschied. Wie erwartet, wurde es bei diesem Aufeinandertreffen wieder richtig laut in der Halle. Mit Trommel und mehreren Spielern aus der älteren Jugend versuchten die Geesthachter das Spiel über die Emotionen zu gewinnen. Und tatsächlich schien der ETV nicht so befreit aufspielen zu können wie im zweiten Vorrundenspiel gegen den OSV. Doch trotz der Schwächephasen, die der ETV hin und wieder im Spiel hatte, gewannen sie am Ende recht deutlich mit 2:0. Das Finale und die damit verbundene Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft waren erreicht. Dass der Volleyball, den die Mannschaft im Halbfinale zeigte, nicht besonders attraktiv war, interessiert im Nachhinein keinen mehr.

Nun galt es, dass Turnier im Finale erfolgreich abzuschließen. Gegner im Finale war der OSV, gegen den die Eimsbütteler bereits in der Vorrunde souverän gewannen. Der OSV hatte im Halbfinale den VC Norderstedt mit 2:1 besiegt und wollte sich nun im Finale für die deutliche Niederlage, die sie in der Vorrunde kassiert hatten, revanchieren. Noch bevor das Spiel anfing, gab es den ersten Dämpfer auf Seiten der Eimsbütteler. Mittelblocker Max Schuda verletzte sich beim Aufwärmen an der Schulter. Er spielte zwar trotzdem im Finale, musste jedoch zwischendurch pausieren, da die Schulter zu sehr schmerzte. Der erste Satz verlief alles andere als gut für die Eimsbütteler. Man schaffte es nicht, einen kontrollierten Block gegen die Angriffe des OSV zu stellen und selber scheiterte man immer wieder am gut stehenden Oststeinbeker Block. In Folge dessen verlor man den ersten Satz ziemlich deutlich. Der ETV musste sein Spiel umstellen, um in diesem Spiel noch eine Chance zu bekommen: Trainer Wolf Einfalt gab eine neue Blocktaktik vor und forderte mehr Flexibilität im Angriff, da der Block und die Abwehr des OSV hervorragend auf die Angriffe der Eimsbütteler eingestellt war. Die Umstellung zeigte Wirkung: gegen die effektiven Angriffe des OSV durch die Mitte blockte man nun zu dritt. Man schaffte es, das Oststeinbeker Angriffsspiel erfolgreich zu entschärfen und punktete  gleichzeitig im Angriff, indem man auch mal kurze Lobs einstreute oder einfach die harten Angriffe besser platzierte. Im zweiten und dritten Satz konnte der ETV wieder klar die Oberhand gewinnen und zeigte richtig guten Volleyball. Die Eimsbütteler zeigten, dass sie sich ihren Titel nicht ohne Kampf nehmen lassen würden und drehten das Spiel noch zu einem 2:1 Sieg um. Der alte und neue Hamburger Meister heißt Eimsbütteler TV!!!

Der Dank der Mannschaft gilt vor allem Trainer Wolf Einfalt, der sie zu diesem Erfolg geführt hat und der die Mannschaft auch auf die Norddeutschen Meisterschaften vorbereiten wird, bei der einiges erreicht werden soll. Auch bedanken will sich die Mannschaft natürlich bei Co-Trainer Paul Sprüssel und bei Kathrin Urban, die immer die Mannschaft betreute, wenn Wolf wegen Krankheit oder Examensarbeit verhindert war.

Rasmus Mumme

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Freitag, 03. Februar 2006

   

Cowboys verlieren in Düren klar

Martin Hofmann verletzt

Jetzt kommt es knüppeldick für die Ostbek Cowboys: Beim 0:3 bei evivo Düren (14:25, 18:25, 17:25) rutschte Martin Hofmann in eine Werbebande und zog sich eine klaffende Wunde oberhalb des Knies zu. Der Angreifer wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht, am Abend konnte er zwar die Heimreise nach Hamburg mit antreten, der Einsatz am Samstag gegen Leipzig aber ist mehr als ungewiss.

Sein vergeblicher Hecht in die Bande ist kennzeichnend für die derzeitige Situation der Cowboys: Die Hofmann-Brüder Hendrik und Martin sind so etwas wie der gute Geist des Teams. Beide sind in Oststeinbek aufgewachsen, spielen seit jeher beim OSV, verkörpern Kampfgeist und Spielwitz – und jetzt, im Abstiegskampf der 1. Bundesliga, müssen sie  verletzt passen. Hendrik Hofmann, der sensationell zuverlässige Libero des Aufsteigers, fällt wegen Bandscheibenvorfalls noch lange aus.

„Jetzt müssen eben die anderen enger zusammen rücken und den Verlust wettmachen“, sagt OSV-Trainer Bernd Schlesinger. Beim Gastspiel in Düren zeigte sich seine Mannschaft, die nur mit sieben Mann aus dem Cowboys-Kader anreisen konnte, wie erwartet als eine Nummer zu klein für die europacuperfahrenen Gastgeber. Vor 1400 Zuschauern zog auf Dürener Seite Nationalmannschafts-Libero Till Lieber verblüffend gut Regie. Die Angreifer des deutschen Vizemeisters gaben vor allem zu Beginn der Sätze ordentlich Gas und setzten sich frühzeitig ab. Zwar wehrte sich das Häuflein Aufrechter aus Hamburgs Wildem Osten nach Kräften, punktete immer wieder mit Aufschlagassen (Björn Domroese, Patrick Stellmann), letztlich kam man aber nicht in Schlagweite, um auf einen Satzgewinn spekulieren zu können. Und das, obwohl auf der Tribüne OSV-Legende Florian Tange im Alleingang Rabatz für drei Dutzend Fans machte.

Nach der klaren Niederlage wusste man beim OSV immerhin, dass man sich diesmal ordentlich präsentiert hatte – und auch die Youngster Jan Petri (Libero) und Oliver Utermöhl (Block) kamen zum Einsatz, der 18-jährige Petri gab gar sein Erstliga-Debüt. Schnell richtete sich der Blick auf den Showdown mit dem Tabellennachbarn VV Leipzig am Samstag. In ihrem ersten Abstiegsendspiel besiegten die Leipziger ihren Lokalrivalen Markranstädt erstaunlich klar mit 3:0, überholten damit den Neuling aus Stormarn. „Aber am Wochenende werden wir den Spieß wieder umdrehen“, sagt Jan Schneider, Abteilungschef des Oststeinbeker SV. „Das ist für uns das Spiel des Jahres. Wir haben jetzt endlich alle drei großen Teams hinter uns, Leipzig hat das Trio noch vor sich. Wir werden uns so weit berappeln, dass wir den Leipzigern einen Kampf auf Biegen und Brechen liefern können. Und dann sollen die sich erst mal bei uns durchsetzen.“

Mit 6:24 Punkten gehen beide Teams in das vorentscheidende Match. „Die Hütte in Ostbek wird bummsvoll“, prophezeit Schneider, „wir werden jeden Punkt feiern, als wäre es der Matchball.“ Auch wenn kein Hofmannsches Urgestein auf dem Feld sein dürfte.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Freitag, 03. Februar 2006

   

COWBOYS UNITED

4. Februar 2006. Ein guter Tag, um Geschichte zu schreiben. Ostbek Cowboys vs. VV Leipzig.
Das Spiel des Jahres. Das Spiel des Jahrzehnts.
Wenn Du ein OSVer bist. Wenn Du aus Oststeinbek bist. Wenn Du aus Hamburg bist.
Wenn Du unseren Sport liebst. 
Wenn Du ein Cowboy bist. Sei da.
Unten, vor der Tribüne: Da, wo unsere Jungs sind. 
Da, wo keiner wankt. Da, wo wir Dich brauchen.
Samstag. 20 Uhr. Die Hölle von Ostbek. 
COWBOYS UNITED

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Freitag, 03. Februar 2006

   

Auch Münsteraner Mannschaft finanziert einen Fanbus

Innerhalb nicht einmal einer Woche verkaufte der USC Münster bereits 800 der 1400 vorbestellten Tickets für das Pokalfinale gegen den Schweriner SC am 19. März in Halle (Westfalen). Allein 550 Personen meldeten sich für die Fanfahrt an, die mit Hilfe der USC-Sponsoren und auch der Spielerinnen selbst zustande kommt

Seit am Montagmorgen der offizielle Kartenvorverkauf für das Pokalfinale am 19. März im Gerry-Weber-Stadion in Halle (Westfalen) begann, herrscht auf der Geschäftsstelle des USC Münster Hochbetrieb. Dabei haben Geschäftsführer Karsten Krippner, Angelika Ludwig und Praktikantin Sandra Drees alle Hände voll zu tun, um der großen Nachfrage Herr zu werden. Innerhalb nicht einmal einer Woche sind bereits mehr als 800 der 1400 vom USC vorbestellten Karten für den Pokalschlager zwischen Münster und dem Schweriner SC verkauft.

Für die Fanfahrt, die der Verein nach dem Vorbild des vergangenen Jahres wieder plant, haben sich bereits gut 550 Personen angemeldet. Damit sind schon jetzt – mehr als sechs Wochen vor der Partie – elf Fanbusse belegt.Damit aber wollen sich die Verantwortlichen beim USC noch nicht zufrieden geben. „Wir wollen Bonn toppen“, sagt Krippner. „Und da waren wir mit 16 Bussen unterwegs.“

Möglich ist die Fanfahrt, bei denen das Ticket für 14 statt 20 Euro zu haben ist und der Bustransfer ins 90 Kilometer entfernte Halle kostenlos erfolgt, durch die Unterstützung der USC-Sponsoren. Schon jetzt übernehmen mit dem LVM, der Sparda-Bank, buch.de, asics, Jungenblut, Schäpers und dem SuperBiomarkt sieben Sponsoren die Kosten für 13 Busse.

Und auch die Münsteraner Spielerinnen selbst steuern aus der Mannschaftskasse das Geld für einen weiteren Bus bei. Und das ist nicht wenig – schließlich belaufen sich die Kosten für einen Bus auf einen höheren dreistelligen Betrag. „Die Zuschauer und eine gute Stimmung helfen uns bei unseren Spielen immer total“, sagte Kapitän Andrea Berg. „Mit dieser Aktion wollten wir ein Zeichen setzen, wie wichtig uns unsere Fans sind.“

Unterstützen Sie den USC Münster beim Pokalfinale in Halle (Westfalen)

Unterstützen Sie den USC Münster beim Pokalfinale gegen den Schweriner SC und reisen Sie am 19. März mit einem der USC-Fanbusse mit nach Halle (Westfalen). Wer sich beim USC Münster anmeldet, zahlt für das Ticket 14 Euro und muss für den Bustransfer nichts zusätzlich berappen. Dank der Sponsoren ist dieser kostenlos. Die Tickets sind bis zum 10. März bei allen Heimspielen des USC Münster sowie ab dem 30. Januar von 9 bis 12 Uhr über die USC-Geschäftsstelle (Von-Stauffenberg-Str. 2, Münster, Telefon: 0251 - 702 1984, E-Mail: info@usc-muenster.de) erhältlich. Karten können aber auch telefonisch oder per E-Mail bestellt werden.

 

 

Norddeutschland - TSV Kronshagen-News

 Freitag, 03. Februar 2006

   

Kronshagen: Gelingt eine Auswärtsüberraschung?

Nach dem sensationellen Sieg vom letzten Sonntag gegen den Oststeinbeker SV wollen die 1. Herren die gute Stimmung und die hervorragende Leistung aus den letzten Sätzen auch auswärts gegen die VG Elmshorn mitnehmen. Gelingt ihnen das, ist auch ein Auswärtserfolg gegen die in der Tabelle direkt benachbarten Elmshorner drin.

Christoph Schimansky und sein Team sehen dem Spiel recht gelassen entgegen. „Wir haben nichts zu verlieren“, lautet das Motto, „und dementsprechend wollen wir auch locker aufspielen.“

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Freitag, 03. Februar 2006

   

SCC: Erste Heimniederlage trotz großem Kampf

Einen Grund zur Zufriedenheit hatten die Volleyballer des SCC BERLIN am gestrigen Abend schon vor dem Spielbeginn, denn die Partie gegen den amtierenden Meister und Pokalsieger zog erwartungsgemäß viele Zuschauer an. 2.150 waren es, was Erinnerungen an die großen Champions-League-Aufritte der vergangenen Saison wachrief. Und auch sonst merkte man angesichts des Werbe- und Presserummels sowie  der zahlreich erschienen Volleyballprominenz, dass es hier nicht gegen irgendeinen Gegner ging. Nein, hier gastierte das „Bayern München des Volleyballs“. 

Die Akteure auf dem Spielfeld passten sich der besonderen Situation an und lieferten ein echtes Spitzenspiel. Michael Warm setzte einmal mehr auf seine Stammspieler Liefke, Skach, Prüsener, Fischer und Spirovski. Auf der Außenposition begannen die Berliner zudem mit Dirk Westphal. Der VfB setzte seine erste Duftmarke mit harten Aufschlägen des Nationalspielers Jochen Schöps, ehe sich der SCC bei 2:7 im ersten Satz fing und ab jetzt mitspielte. Einmal mehr lief Marco Liefke zu Höchstform auf und sammelte Punkt um Punkt. Bei den Gästen agierte der im letzten Duell so überzeugende Robert Hupka indes unglücklich und wurde wiederholt vom starken Berliner Block ausgebremst. Der SCC kam immer besser ins Spiel, konnte sich nach Zwischenstand 21:21 dank einer Aufschlagserie von Aleksandar Spirovski absetzen und dem VfB mit 25:21 den ersten Satz abringen.

Auch die Durchgänge zwei und drei lebten von der Angriffswucht eines Jochen Schöps und eines Marco Liefke. Doch auch zwei weitere Spieler spielten sich geradezu in einen Rausch. Auf Gästeseite Elvis Contreras, der sowohl in Aufschlag und Annahme als auch im Angriff nahezu fehlerlos agierte; beim SCC war es Sebastian Prüsener, der neben seiner bekanntermaßen sicheren Abwehr vor allem im Block überzeugte. Trotzdem mussten die Zuschauer in der Sömmeringhalle anerkennen, dass der VfB eine Mannschaft mit internationaler Klasse ist. Harte Aufschläge, schnelle Pässe über die Mitte, spektakuläre Abwehraktionen. Hinzu kam der für Hupka eingewechselte Brasilianer Nemer, der dem Spiel des VfB Sicherheit gab. Da half auf SCC-Seite auch die zwischenzeitliche Einwechslung von Ollikainen nicht. Spätestens zu Mitte des Satzes konnte sich der VfB in beiden Durchgängen absetzen und relativ locker zum 25:20 abschließen.

Doch die Berliner gaben sich nicht geschlagen, kämpfen um den fünften Satz. Und sie bekamen ihn. Zwar führten die Gäste auch im vierten Satz lange, konnten sich aber vor allem dank Marco Liefke nicht entscheidend absetzen. Zudem schlichen sich plötzlich Fehler ein ins VfB-Spiel. Moculescu wechselte seinen Zuspieler, doch auch der bediente seinen wichtigsten Angreifer Schöps gleich mehrmals nicht optimal, so dass es am Ende 25:23 für den SCC hieß.  

Der Tie-break musste entscheiden und hier merkte man, warum der VfB in der Liga noch immer das Maß aller Dinge ist. Auch in engen Spielsituationen bleiben die Männer vom Bodensee ihrer Linie treu, Angriffsbemühungen des Gegners bereits mit guten Aufschlägen im Keim zu ersticken. Ein Ass von Liefke brachte den SCC zwar nach Dreipunkte-Rückstand wieder auf 11:11 heran. Letztlich war es jedoch Jochen Schöps vorbehalten, Satz und Spiel mit seinem 23. Punkt zum 15:12 zu beenden.

So groß die Enttäuschung nach der dritten Niederlage gegen den VfB in dieser Saison auch sein mag, es war dennoch mal wieder ein großer Volleyballabend in der Sömmeringhalle. Freilich gibt sich Michael Warm mit dieser Erkenntnis nicht zufrieden. „In den entscheidenden Situationen machen wir einfach noch zu viele Fehler.“, analysierte er  treffend, musste jedoch in gleichem Atemzug anerkennen, dass die Liga zu wenig Qualität biete, um die in dieser Begegnung entscheidenden Spielsituationen unter Wettkampfbedingungen überhaupt trainieren zu können. Diese Möglichkeit dürfe noch immer dem internationalen Wettbewerb vorbehalten sein, den der SCC nach der gestern gezeigten Leistung jedoch fest im Visier haben darf.

ar

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Freitag, 03. Februar 2006

   

Ostbek Cowboys: handy.de neuer Trikotsponsor

Neuer Partner für die Ostbek Cowboys: Das Hamburger Unternehmen arvato mobile wird den Volleyball-Erstligisten Oststeinbeker SV mit seiner Marke handy.de in der Rückrunde als weiterer Trikotsponsor unterstützen. Bereits am Samstag gegen Leipzig soll das handy.de-Logo auf dem Cowboys-Trikot zu sehen sein.

"Das ist für uns ein großartiges Signal", sagt Jan Schneider, OSV-Abteilungschef. "handy.de unterstützt uns nach dem sensationellen Aufstieg in die 1. Liga im letzten Jahr in einer jetzt sportlich kniffligen Phase. Mit handy.de haben wir nun einen weiteren starken Partner, der uns auf unserem ambitionierten Weg begleitet."

OSV-Mittelblocker Felix Braun ist als Programmierer bei der arvato mobile GmbH angestellt, die unter anderem das Onlineportal www.handy.de betreibt. "Wir haben daher die Entwicklung der Ostbek Cowboys und die Medienberichterstattung mit großem Interesse verfolgt und steigen gerne auch noch während der laufenden Saison ein. Volleyball ist ein junger Sport, der exakt unsere Zielgruppen anspricht", sagt Christoph Hartlieb, Managing Director bei arvato mobile.

Im April wolle man entscheiden, ob die Zusammenarbeit für die folgende Saison fortgesetzt wird.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Freitag, 03. Februar 2006

   

Volley YoungStars wollen ersten Sieg des Jahres feiern

FRIEDRICHSHAFEN - „Volleyball total“ heißt es am Samstag in der ARENA Friedrichshafen. Bevor um 19.30 Uhr die Profis gegen Evivo Düren aufschlagen, müssen die Volley YoungStars um 16 Uhr gegen VC Dresden ran. Erfreulich für alle Zuschauer der YoungStars: Ihre Eintrittskarte gilt gleichzeitig für die anschließende Bundesliga-Partie.

Das Spiel gegen den VC Dresden darf zwar getrost als Kellerduell bezeichnet werden, aber ein spannendes Spiel ist vorprogrammiert. Die Favoritenrolle will Trainer Söhnke Hinz weder annehmen, noch von sich weisen. „Die Chancen stehen Fifty-fifty“, sagt Hinz, der - genauso wie seine Spieler und die Fans - auf den ersten Sieg im Jahr 2006 wartet.

Während die Volley YoungStars mit 4:28 Punkten auf dem 12. Platz rangieren, liegen die Sachsen mit der gleichen Punktzahl knapp dahinter. Die Voraussetzungen sind also ähnlich, jedoch darf der Heimvorteil in der ARENA nicht außer Acht gelassen werden. Und Dresden scheint den Häflern zu liegen, schließlich zeigten sie hier im vergangenen Oktober ihre beste Leistung bei einem Auswärtsspiel.

Auf der Zuspielposition hat Hinz mittlerweile eine gute Alternative, falls Sören Schneider mal einen schlechten Tag erwischen sollte, denn der zweite Zuspieler Jonas Hemlein hat seit Saisonbeginn einen gewaltigen Leistungssprung gemacht. Auf ihren Außenangreifer Simon Quenzer werden die Häfler hingegen noch verzichten müssen. Seine Sehnenentzündung an der Hüftbeugesehne ist noch nicht ausgeheilt und es bleibt zu hoffen, dass Valters Lagzdins seine gute Leistung aus der Vorwoche zu bestätigen weiß. Mit einer guten Mannschaftsleistung könnte es am Wochenende bei den Volley YoungStars mit dem dritten Saisonsieg klappen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 03. Februar 2006

   

Spitzenspiele in Friedrichshafen und Dresden

Spannung im Männer-"Keller"

Die Spitzenspiele zwischen dem VfB Friedrichshafen - evivo Düren bei den Männern und dem Dresdner SC - USC Münster stehen im Mittelpunkt des Spieltages am kommenden Wochenende.

Sowohl Friedrichshafen als auch Düren weisen nach 15 Spieltagen 28:2-Punkte auf. Der VfB kassierte seine einzige Niederlage in Düren und strebt natürlich die Revanche an. Dies sollte normalerweise klappen, denn Düren ist weiterhin stark gehandicapt und muss ohne etatmäßigen Zuspieler auskommen. Sowohl Ilja Wiederschein als auch Björn-Arne Alber fallen verletzt aus, National-Libero Till Lieber wird wohl wieder die Regie übernehmen.

Brisanz und Dramatik verspricht auch die Partie zwischen Oststeinbek und Leipzig. Beide Teams weisen 6:24-Punkte auf und belegen die Plätze zehn und elf. Der Sieger macht einen großen Schritt in Richtung Relegationsplatz bzw. Vermeiden des Direkt-Abstiegs.

Der Spieltag der Männer
04.02.2006 um 19.30 Uhr: VC Markranstädt - Moerser SC
04.02.2006 um 20.00 Uhr: Oststeinbeker SV - VV Leipzig
04.02.2006 um 19.30 Uhr: VV Humann Essen - TSV Unterhaching
04.02.2006 um 19.30 Uhr: SG uniVersa Eltmann - SV Bayer Wuppertal
04.02.2006 um 20.00 Uhr: TG Rüsselsheim - SCC Berlin
04.02.2006 um 19.30 Uhr: VfB Friedrichshafen - evivo Düren

Auch bei den Frauen kommt es in Dresden zu einem "Giganten-Duell": Dabei wollen sich die Spielerinnen von Trainer Arndt Ludwig für die 1:3-Hinspielniederlage revanchieren und mit dem Dauerrivalen nach Punkten gleichziehen. Zur Zeit stehen die Münsteranerinnen mit 20:4-Punkten zwei Zähler besser da als der Dresdner SC.

Tabellenführer Schwerin empfängt die auswärts noch erfolglosen Wiesbadenerinnen und sollte sich für die bittere 1:3-Hinspiel-Niederlage revanchieren können.

Der Spieltag der Frauen
03.02.2006 um 19.00 Uhr: Schweriner SC - 1. VC Wiesbaden
04.02.2006 um 18.00 Uhr: Dresdner SC - USC Münster
04.02.2006 um 19.30 Uhr: VfB Suhl - Köpenicker SC
04.02.2006 um 19.30 Uhr: Rote Raben Vilsbiburg - VC Muldental Grimma
04.02.2006 um 19.30 Uhr: TSV Bayer 04 Leverkusen - USC Braunschweig

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 03. Februar 2006

   

Verletzungspech im Vorfeld des Beach Nations Cup

Paul Laciga, Jonas Reckermann und Sanne Keizer müssen verletzunsbedingt absagen - Van Iersel und Koreng rücken nach – Liveticker von allen Spielen

Berlin/Zürich, 2. Februar - Für drei Spieler kommt der erste Beach Volleyball Höhepunkt des Jahres zu früh, sie müssen für das Beach Nations Cup® Final 2006 Berlin presented by NESTEA vom 3. bis 5. Februar kurzfristig absagen: Vize-Weltmeister Paul Laciga (Schweiz/nach Knieoperation noch nicht fit), Sanne Keizer (Niederlande/aktuell Sportverbot) und Jonas Reckermann (Deutschland/Leistenprobleme) sind nicht fit und können beim Beachen unter dem Hallendach nicht tatkräftig ihr Land unterstützen.

Während Lacigas Partner Sascha Heyer als Solist in Berlin auftritt und somit nur für einen Einsatz im „Doppel“ (4 gegen 4) in Frage kommt, springen für Keizer und Reckermann hochkarätige Akteure ein, um die Nationalflagge weiter hoch zu halten: Zwar ist Marleen van Iersel erst 18 Jahre alt, doch wurde sie erst im vergangenen Jahr U20-Europameisterin. In Berlin wird sie nun an der Seite der erfahrenen Marrit Leenstra für die Niederlande an den Start gehen. Für Reckermann wird Eric Koreng (Markranstädt) Interims-Partner von Markus Dieckmann im Team Deutschland sein. Koreng ist World Tour erfahren und fuhr 2005 als beste Platzierung Rang fünf in Stavanger (mit David Klemperer) ein. Zudem dürfte er eine echte Verstärkung für das „Doppel“ sein, schließlich ist Koreng aktuell im Kader des Erstligisten VC Markranstädt.

Sascha Heyer war zuletzt viel im Duett unterwegs, allerdings nicht mit Partner Paul Laciga: Der 2,03 Meter große Modell-Athlet heiratete am 31. Dezember seine Lebensgefährtin Nicole und befand sich vom 6. bis 27. Januar auf Hochzeitsreise in Kalifornien. Bleibt zu hoffen, dass er in dem Sonnenstaat auch ab und zu zum bunten Beach Volleyball gegriffen hat...

Der Beach Nations Cup® ist ein besonderes Turnier, das macht sich auch bei Kleinigkeiten bemerkbar: Für Atmosphäre wird gesorgt, indem alle Teammitglieder in einer Box direkt hinter der Spielerbank sitzen und die Teamkollegen anfeuern. Somit wird das Zusammengehörigkeitsgefühl nochmals unterstrichen, aus den zahlenmäßig kleinsten Mannschaften der Welt wird eine große Familie.

Und Beach Volleyball-Fans, die den Weg nicht ins Sportforum finden, brauchen dennoch keinen Ball zu verpassen: Auf der offiziellen Homepage des Beach Nations Cup® unter www.beach-nations-cup.com gibt es einen Live-Ticker zu jedem Spiel.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Freitag, 03. Februar 2006

   www.volleyball.de 

TSV Unterhaching im Pech

Was war das für eine spannende Begegnung. Im bayerischen Derby gegen die SG uniVersa Eltmann kämpften die Hachinger bis in den Tie-Break hinein, um dann am Ende knapp den Kürzeren zu ziehen. 2:3 (25:20, 23:25, 23:25, 25:21, 19:21) endete die packende Partie, die eigentlich keinen Verlierer verdient hätte.

Dabei hatte das Spiel für die TSV-Jungs so gut begonnen. Mit 25:20 entschieden sie den ersten Durchgang für sich und hatten somit den psychologischen Vorteil auf ihrer Seite. Die für den Wochentag ungewöhnlich zahlreich erschienen Zuschauer – etwa 650 waren in der Halle – waren aus dem Häuschen. Doch anders als am Sonntag die Mannschaft aus Wuppertal boten die 'Eltmänner' nun verstärkt Gegenwehr. Haching lag zwar auch anfangs des zweiten Satzes vorne, konnte den Vorsprung jedoch nicht halten. Es waren die Gäste am Zug und entschieden die Sätze zwei und drei knapp für sich.

Zu Beginn der Saison hätte die Mannschaft an dieser Stelle wohl kapituliert, doch diese Zeiten sind vorbei. Deutlich engagierter bestritt nun die Equipe um Kapitän Michi Mayer, der wieder in Höchstform war, die Partie und erzwang so den Tie-Break. Normalerweise geht dann alles ganz schnell, doch nicht so an diesem Tag. Wieder legten die Hachinger vor, doch nach der zeitweiligen 8:5-Führung der Hausherren folgte alsbald der Ausgleich zum 10:10 und es entbrannte ein heißer Fight um jeden Punkt.
Insgesamt sechsmal wehrten die Jungs von Mihai Paduretu einen Matchball der Gäste ab und hatten beim Stand von 19:18 sogar selber die Chance dieses spannende Duell für sich zu entscheiden, Edgar Tetsuekove beendete jäh alle Hachinger Hoffnungen auf den Sieg, als er mit seinem Angriff für den erneuten Ausgleich sorgte und, nachdem Michi Mayer am Eltmanner Block gescheitert war, auch noch ein Ass zum Matchgewinn servierte.
So eng können also in diesem Sport Freud und Leid beieinander liegen. Trotzdem darf man in Unterhaching jetzt nicht den Mut verlieren, sondern muss nach vorne schauen. Schon am Samstag muss der TSV wieder in Essen ran. Vielleicht ist es genau der richtige Gegner, um sich nach der knappen Niederlage von heute wieder aufzubauen. Denn ein Sieg beim derzeit Neunten würde den Abstand zum unteren Tabellendrittel weiter vergrößern und die verlorenen Punkte aus der heutigen Partie täten dann auch nicht mehr ganz so weh.

Andreas Bergmann

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV

 Freitag, 03. Februar 2006

    

Showdown in der Hölle von Ostbek

Cowboys empfangen Leipzig

Es ist das Spiel der Spiele, für Jan Schneider, Abteilungschef des Oststeinbeker SV, ist es „das wichtigste Match in der Vereinsgeschichte“. Wenn am Samstag, 20 Uhr, die Ostbek Cowboys im Abstiegskampf der 1. Bundesliga auf den VV Leipzig treffen, „bedeutet das für beide Klubs eine Weichenstellung für die Zukunft. Das wird ein brutal nervenaufreibendes Match. Wer verliert, steigt wohl ab“. Beim OSV rechnet man mit Rekordbesuch, die magische Zahl von 1000 Fans soll in der Walter-Ruckert-Halle geknackt werden. "Dann wird´s richtig schön eng."

Zwischen 1987 und 2004 spielte Schneider selbst für die Cowboys, bis in die 2. Liga führte der Mittelblocker seine Mannen, ehe er sich ins Management zurückzog. Er kann sich nicht erinnern, „jemals mit so einem Nervenkitzel in ein Spiel gegangen zu sein. Am Samstag brennt die Luft. Wir werden jeden Punkt feiern, als ginge es um die Meisterschaft“.

Nach dem überraschend klaren 3:0 der Leipziger gegen den Lokalrivalen Markranstädt belegt der VVL den 10. Platz, der am Ende zur Relegation reichen würde. Die Ansprüche der Sachsen aber sind andere: Nach dem fünften Platz in der Vorsaison wollte man in diesem Jahr unter die besten vier vorstoßen. Stattdessen kämpft man nun mit Etatzwerg Oststeinbek ums nackte Überleben. Nachdem man lange Jahre über die Verhältnisse gelebt hat, eine Schuldenlast in sechsstelliger Höhe abzutragen hat, wäre ein Abstieg fatal. Trainer Zoran Nikolic ist denn auch längst gefeuert, in Ex-Nationalspieler Steffen Busse sitzt nun ein umtriebiger neuer Mann auf der Bank, die junge Mannschaft zeigte sich zuletzt erholt - allerdings nur zu Hause, auswärts ist man seit November 2004 sieglos.

Mit 6:24 Punkten sind beide Vereine punktgleich. Leipzig hat zwar das bessere Satzverhältnis, muss aber noch gegen die Top 3 der Liga antreten – die Cowboys haben das zur allgemeinen Erleichterung bereits hinter sich. „Und wir haben den Heimvorteil“, sagt Cowboys-Trainer Bernd Schlesinger. „Meine Jungs werden über sich hinauswachsen.“ Noch immer wurmt den Coach das klare 0:3 im Hinspiel, als man bei einer 19:14-Führung und deutlicher Überlegenheit plötzlich aufhörte zu spielen. „Das haben wir verschenkt“, sagt Schlesinger. Der erfahrene Taktikfuchs („ich bin in meiner 32-jährigen Karriere noch nie abgestiegen“) will sich vor dem Match nicht in die Karten schauen lassen, wer für den verletzten Libero Hendrik Hofmann in den Annahmeverbund rücken wird. „Es gibt ein paar Optionen“, sagt Schlesinger und grinst: „Ich plane, mich für die Variante zu entscheiden, die funktionieren wird.“

Immerhin dürfte ihm Hofmanns Bruder Martin zur Verfügung stehen, der nach seinem spektakulären Unfall in Düren – er krachte in die Bande, musste blutend ins Krankenhaus eingeliefert werden - von seiner Verletzung wieder weitgehend genesen ist. Schlesinger hat demnach beinahe seine Bestbesetzung zusammen. Auch Stefan Trienen ist nach seiner USA-Reise wieder in Form, machte bereits in Düren ein ordentliches Spiel. „Der Kader sieht ganz anders aus als am Mittwoch“, sagt Schlesinger zufrieden, „ich kann aus dem Vollen schöpfen.“ Den Gegner Leipzig hat er mehrfach per Video studiert, zuletzt das 2:3 in Essen. „Sie haben erfahrene Spieler, einige Auslandsprofis, so dass es schon erstaunlich ist, dass sie sich mit uns um den Abstieg prügeln müssen. Aber was ich gesehen habe, ist, dass sie unter Druck Fehler machen, sie halten ihr Niveau nicht durch. Das ist unsere Chance, und das sage ich auch meinen Jungs. Unsere Zeit wird kommen. Dann werden wir da sein.“

Das Motto des Abstiegskampfes in Hamburgs Wildem Osten: Cowboys United. Alle Mannschaften des OSV, alle Hamburger Volleyball-Freunde sollen dem Team den Rücken stärken, auf jeden kommt es an, auf jede Stimme, jede Hand. „Wir stehen das gemeinsam durch“, sagt Jan Schneider. „Ob wir gewinnen oder nicht, es soll das emotionalste Spiel werden, das der Hamburger Volleyball seit langen Zeiten gesehen hat. Um es mit unserem früheren Cowboys-Spieler Christian Voß, der HSV-Legende, zu sagen: Am Samstag können unsere Jungs zu Männern werden.“

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Freitag, 03. Februar 2006

   www.volleyball.de 

Doppelter Aufschlag für WiWa Hamburg

Achtung, Terminänderung!

Die Wissenschaft ist sich bis heute noch nicht einig, wer das stärkere Geschlecht ist. Bei der Volleyballgemeinschaft WiWa Hamburg sind die Rollen seit langem eindeutig verteilt. Seit mehr als drei Jahren spielen die Frauen in der 2. Bundesliga Nord - die Männer dagegen haben zu dieser Saison den Aufstieg in die Regionalliga Nord feiern dürfen. Sind die WiWa-Volleyballerinnen um Trainer Carsten Schmidt Tabellendritter, steht die Mannschaft um Trainer Christoph Beckmann weiter unten in der Tabelle: Mit vier Punkten aus 10 Spielen ist das Saisonziel noch erreichbar. „Wir stecken den Kopf nicht in den Sand und sind optimistisch, dass wir den Klassenerhalt schaffen“, gibt sich Trainer Beckmann selbstbewusst. Das Saisonziel der Frauen ist weitgehender: „Wir haben uns in der 2. Bundesliga im oberen Drittel etabliert und spielen um den Aufstieg“, gibt Trainer Schmidt zu Protokoll.

Als wahre Gemeinschaft präsentieren sich beide Teams am Samstag, den 4 Februar: Um 17 Uhr spielen die Frauen gegen den Tabellenneunten SV Fortschritt Neustadt-Glewe. Im Anschluss um 20 Uhr die Männer aus der Regionalliga gegen den Tabellenersten aus Neustadt-Glewe. „Für die Zuschauer wird dieser Tag ein Leckerbissen, denn an einem Nachmittag zweimal hochklassigen Volleyball in Hamburgs bester Volleyball-Halle genießen“, freuen sich die beiden WiWa-Trainer. Seien Sie also dabei, wenn um 17.00 Uhr die Frauen aufschlagen und bleiben Sie gleich sitzen, für das Baggern und Pritschen der Männer ab 20.00 Uhr.

 

 

Deutschland - Der Tagesspiegel

 Freitag, 03. Februar 2006

   www.tagesspiegel.de 

SCC: Geschlagen, aber gut geschlagen

SCC-Volleyballer glänzen trotz ihrer Niederlage

Berlin - Einen Moment lang hatte man das Gefühl, dass es absolut still ist in der Sömmeringhalle. Eine Täuschung natürlich, in Wirklichkeit hatte sich am Mittwochabend bloß der hohe Dauer-Lärmpegel schlagartig verringert. Zwei Stunden lang hatten 2150 Zuschauer gebrüllt, immer wieder ...

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Freitag, 03. Februar 2006

   www.wz-newsline.de 

SV Bayer beendet die Durststrecke

Mit 3:0 (25:20, 25:18, 25:23) schlägt der Volleyball-Bundesligist das Schlusslicht TG Rüsselsheim und feiert in der Bayer-Halle den ersten Sieg im Jahr 2006.

 

 

Deutschland - Die Welt

 Freitag, 03. Februar 2006

   www.welt.de 

Cowboys mit personellen Sorgen vor Spiel des Jahres

Nach den zu erwartenden Pleiten gegen Vizemeister Berlin und am Mittwoch gegen das Spitzenteam aus Düren geht es für die Volleyballer der Ostbek Cowboys morgen (20 Uhr) in eigener Halle schon um Alles oder Nichts.

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Freitag, 03. Februar 2006

   www.dnn-online.de 

DSC-Damen wollen Revanche gegen Münster

Dresden. "Wir sind jetzt so weit, der Meister kann kommen", sagt DSC-Mittelblockerin Corina Ssuschke mit fester Stimme. Morgen Abend 18 Uhr wollen die Ludwig-Schmetterlinge dem USC Münster einheizen.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Freitag, 03. Februar 2006

   www.westline.de 

USC-Duo baggert in Berlin

-wis- Münster. Die Sache ist lukrativ, vielleicht hat sie Zukunft. Die Beachvolleyballer jedenfalls träumen schon einmal. Von heute bis Sonntag wird im Berliner Sportzentrum Hohenschönhausen der 2. Beach Nations Cup ausgetragen.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Freitag, 03. Februar 2006

   www.westline.de 

Vor Knüller gegen USC fünf Siege in Serie

Münster. Das nennt man einen Lauf: Mit fünf 3:0-Siegen in Serie haben sich die Damen des Dresdner SC auf den Knüller in der Volleyball-Bundesliga eingeschossen. Kein Wunder, dass die Sächsinnen dem Heimspiel morgen (18 Uhr) gegen den USC Münster entgegenfiebern.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Freitag, 03. Februar 2006

   www.svz.de 

Weiß: Einen Sieg als nachträgliches Geschenk

SSC-Zuspielerin Kathleen Weiß feierte gestern ihren 22. Geburtstag / Heute kommt Wiesbaden

Schwerin - Gestern Abend stieß SSC-Zuspielerin Kathleen Weiß mit ihren Teamkolleginnen nur mit einem Gläschen Sekt an, heute Abend nach dem Spiel gegen den 1. VC Wiesbaden soll dann richtig gefeiert werden.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Freitag, 03. Februar 2006

   www.svz.de 

Vergleiche mit WiWa haben Krimi-Qualität

Gegen Hamburgerinnen zweimal fünf Sätze gespielt

Die Neustädter Zweitliga-Damen haben sich in dieser Saison bereits zweimal mit dem morgigen Gegner gemessen. Und beide Vergleiche hatten es in sich, gingen jeweils über fünf Sätze. In der Meisterschaft gaben die Fortschrittlerinnen eine 2:0-Satzführung noch aus der Hand, dafür hatten sie im Pokal das bessere Ende für sich.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Freitag, 03. Februar 2006

   www.svz.de 

Parchim: Aufholjagd kann beginnen

1. VCParchim tritt morgen bei Aufsteiger SCPotsdam an

Parchim - Die Zweitligavolleyballerinnen des 1. VC Parchim bestreiten morgen ein sehr wichtiges Punktspiel in Potsdam. Die Zielstellung von Trainer Bräuer und der Mannschaft ist klar: Zwei Tabellenpunkte in Richtung Klassenerhalt einfahren.

 

 

Deutschland - Sächsische Zeitung

 Freitag, 03. Februar 2006

   www.sz-online.de 

DSC: Sicher durch diese Saison

Preisfrage: Was macht eine Versicherung? Genau: Sie versichert. Seit gestern fühlt sich auch die Abteilung Volleyball des DSC wieder gut versichert.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Freitag, 03. Februar 2006

   www.freies-wort.de 

Sonneberg: Hier ist ein Sieg einfach Pflicht

Zum nächsten Heimspiel erwartet der 1. Sonneberger VC 04 morgen ab 19.30 Uhr in der SBBS-Halle den Tabellensiebenten TuS Durmersheim.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Freitag, 03. Februar 2006

   www.freies-wort.de 

Suhl: Mal wieder ein 3:0?

VfB Suhl erwartet den Köpenicker SC zum Heimspiel

Im Match gegen den Köpenicker SC aus Berlin wollen die Spielerinnen des VfB 91 Suhl morgen den vierten Sieg nacheinander einfahren. Anpfiff ist 19.30 Uhr in der „Wolfsgrube“.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Freitag, 03. Februar 2006

   www.wiesbadener-kurier.de 

VCW: Beim Primus Charakter zeigen

Wiesbadens Bundesliga-Volleyballerinnen stehen in Schwerin vor einer hohen Hürde

WIESBADEN Auf den ersten Blick scheint die Sache klar. Wenn die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden morgen Abend (19 Uhr) beim Tabellenführer Schweriner SC antreten, befinden sie sich in der Außenseiterrolle. Dies galt allerdings auch für das Hinspiel. Und dies haben die Wiesbadenerinnen gegen den vierfachen Deutschen Meister nach einem begeisternden Match 3:1 gewonnen.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel