News

 Sonntag, 05. Februar 2006 

CVJM lädt zum Regionalliga-Spitzenspiel
VfB Friedrichshafen siegt im Spitzenspiel
Volley YoungStars holen sich dritten Sieg
Nations Cup: Deutschland und Spanien im Finale
Deutschlands Frauen und Spaniens Männer auf Kurs
VC Olympia Berlin: Unter Wert verkauft
Siege für Suhl und DSC - Grimma verliert
Siege für Markranstädt & Leipzig
SCC enttäuscht beim Tabellenschlusslicht

Februar 2006

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Norddeutschland - CVJM zu Hamburg-News

 Sonntag, 05. Februar 2006

   

CVJM lädt zum Regionalliga-Spitzenspiel

Am Sonntag um 17 Uhr empfangen die Frauen des CVJM zu Hamburg in der Sporthalle Wandsbek als Tabellenzweite (18:4) den Tabellenführer der Regionalliga Nord VC Norderstedt (18:2). Obwohl beide Mannschaften wohl nicht in Bestbesetzung antreten können, verspricht die Partie das Highlight der Regionalliga-Saison zu werden.

In den Medien vermeldet der VC Norderstedt den Ausfall dreier Spielerinnen, wobei nur festzustehen scheint, dass Julia Lemmer (Bänderriß) nicht antreten kann. Natalia Cukseeva (Knie) und Janina Bettencourt (Infekt) haben zwar Probleme, können aber eventuell doch spielen. Beim Zweitligaabsteiger CVJM fehlt mit Sicherheit Svea Beyer aus beruflichen Gründen, Trainer Stefan Schubot hofft deshalb umso mehr, dass Svenja Ehlers (Examen) zur Verfügung stehen kann und das die Knieprobleme von Veronik Olszewska nicht schlimmer werden.

„Die Spielerinnen interessieren sich erfreulicherweise gar nicht so sehr dafür, was beim Gegner passiert. Wir werden am Sonntag ja sehen, wer beim VCN auf dem Feld steht. Und dass Marina Cukseeva spielt, war uns von vornherein klar.“ erklärt Schubot. Dies ist in der Tat recht selbstverständlich, auch wenn der VCN die Einsätze der Erstliga-Legende nicht betont. „In den Zeitungen stand nach einem VC-Heimspiel auch mal, dass Marina nicht gespielt hätte, dabei war ich vor Ort und konnte mich fast den ganzen zweiten Satz an ihrem Spiel erfreuen.“ lächelt CVJM-Organisator Peter Neese.

„Natürlich wollen wir dieses Spiel – wie jedes - gewinnen, zumal wir beim Hinspiel in Norderstedt keinen sonderlich guten Tag hatten.“ erklärt Stefan Schubot. Seitdem sei die Mannschaft aber in sich gefestigt. Nach zwei Jahren im Ende der 2. Bundesliga haben die Spielerinnen wieder Spaß am Volleyball gefunden und bilden ein Team, dass sich auf Training und Spieltage freut.

„Wir wollen die Regionalliga weiter spannend halten. Wenn wir gewinnen, gibt es einen Zweikampf um die Regionalliga-Meisterschaft bis zum letzten Spieltag“ schildert Neese die Ausgangslage. „Ob wir aufsteigen wollen? Sportlich wollen wir das, na klar, aber nicht um jeden Preis. Wenn es so weit kommt, heißt dies zunächst mal, dass man Meister der Regionalliga geworden ist. Und so etwas feiert man. Und danach schauen wir, was machbar ist.“

Wie immer in dieser Saison bietet der CVJM bei seinem Heimspiel „Austritt“ an. Auch der Eintritt zum Spitzenspiel am Sonntag ist frei. Nach dem Spiel können die Zuschauer entscheiden, ob ihnen die gezeigten Leistungen Geld wert sind und beim Verlassen der Halle entsprechend zahlen.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Sonntag, 05. Februar 2006

    

VfB Friedrichshafen siegt im Spitzenspiel

FRIEDRICHSHAFEN - Der VfB Friedrichshafen hat in der Volleyball-Bundesliga am Samstag erstmals in dieser Saison einen Satz in eigener Halle abgegeben. Der Sieg gegen Evivo Düren war jedoch nie gefährdet. Mit 3:1 (24:26, 25:14, 25:12, 25:14) verwies der Spitzenreiter den Tabellenzweiten in die Schranken.

Eigentlich schien die Sache klar: Während der VfB Friedrichshafen in Bestbesetzung antreten konnte, fehlten bei Evivo Düren mit Ilja Wiederschein und Björn-Arne Alber gleich beide Zuspieler. Aber weit gefehlt. Durch die unbekümmerte Spielweise und den unermüdlichen Kampfgeist machte das Team um Ersatz-Zuspieler Till Lieber, normalerweise Libero in Düren, dem VfB das Leben schwer. 24:26 hieß es am Ende des ersten Satzes aus Häfler Sicht. Nach einer gehörigen Standpauke von Stelian Moculescu wendete sich das Blatt. Die Häfler starteten hoch konzentriert und führten schnell 8:3. Dürens Widerstand war gebrochen und der VfB machte den Sack schnell zum 25:14 zu.

Im dritten Durchgang legten Simon Tischer & Co. so richtig los. Diesmal ging's dank perfekter Aufschläge des Zuspielers gar mit 8:0 in die erste technische Auszeit. Viele Eigenfehler der Gäste erleichterten den Häflern den deutlichen Satzgewinn von 25:12. Jochen Schöps, bester Angreifer des VfB mit insgesamt 19 Punkten war vom Dürener Block wieder einmal nicht zu halten. Im vierten Satz demoralisierte Simon Tischer die Rheinländer mit brillanten Aufschlägen und variablem Zuspiel. Mit einem Ass zum 25:14 beendete der „Spieler des Monats“ des Volleyball-Magazins Satz und Spiel. „Wir haben in den Sätzen zwei, drei und vier das aufgeholt, das wir im ersten Satz versäumt haben“, kommentierte Stelian Moculescu den Spielverlauf.

Auffallend bunt war am Samstag übrigens das Publikum, weil viele der 2400 Zuschauer der Aufforderung gefolgt waren, im Fasnetskostüm zu erscheinen. So kam es, dass sich Seegockel, Buchhornhexen, OP-Pfleger und Schneemänner gemeinsam über den Sieg des VfB freuten.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Sonntag, 05. Februar 2006

    

Volley YoungStars holen sich dritten Sieg

FRIEDRICHSHAFEN - Die Volley YoungStars Friedrichshafen haben am Samstag in der ARENA Friedrichshafen in souveräner Manier ihren dritten Saisonsieg unter Dach und Fach gebracht. Mit 3:0 (26:24, 25:14, 25:20) schickte das Team von Söhnke Hinz den VC Dresden nach Hause.

So laut war es schon lange nicht mehr bei einem Zweitliga-Spiel in der ARENA. „Auf geht's, YoungStars, auf geht's“, riefen die Häfler Fans von den Rängen. Mit Plastikeimern und Stöcken bewaffnet, unterstrichen ein paar Dresdner ihre „Holen, holen“-Rufe. Was sie anfangs nicht wussten: Für den VC Dresden gab es am Samstag nichts zu holen.

Entscheidend für den klaren Sieg war das Ende des ersten Durchgangs. Taten sich die Häfler zu Beginn etwas schwer, steigerten sie sich im Spielverlauf. Vor allem im Aufschlag erlaubten sie sich am Samstag kaum einen Fehler. Absetzen konnte sich im ersten Satz allerdings keine der beiden Mannschaften. Beim Stand von 23:24 griff der Häfler Kapitän Thilo Späth von Position vier an und ließ dem Gegner keine andere Chance, als in den Block zu schlagen. Ausgleich. Den nächsten Ball pfefferten die Dresdner von sich aus ins Netz. 25:24 uns somit Satzball für die YoungStars. Wieder bediente Zuspieler Sören Schneider seinen Kapitän. Thilo Späth blieb cool und traf mit seinem Angriffsball genau die Fingerspitzen des Dresdner Blocks. Das sind wichtige Ballwechsel, die Selbstvertrauen geben - und den YoungStars den 26:24-Satzgewinn bescherten.

Die Gäste aus Sachsen waren sichtlich demoralisiert und die Mutlosigkeit war ihnen ins Gesicht geschrieben. Ohne große Gegenwehr konnten die Jungs von Söhnke Hinz schalten und walten und erzwangen dank ihrer souveränen Abwehrleistung immer wieder Fehler bei den Gästen. In den dritten Durchgang starteten die Gastgeber mit leichten Anlaufschwierigkeiten, aber die waren spätestens nach dem Ass von Thomas Güßgen zum 13:11 ausgestanden. Der Matchball blieb Kapitän Thilo Späth vorbehalten.

„Das war `ne runde Sache“, freute sich YoungStars-Trainer Söhnke Hinz nach dem Spiel. „Die Leistung meiner Mannschaft hat mir sehr gut gefallen. Es freut mich, dass wir so souverän gewonnen haben.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 05. Februar 2006

    

Nations Cup: Deutschland und Spanien im Finale

Die Männer-Teams aus Spanien und Deutschland spielen beim Beach Nations Cup Final® 2006 Berlin presented by NESTEA um den Titel, die Schweiz und Norwegen kämpfen um Platz drei: Spanien setzte sich im entscheidenden „Doppel“ (4 gegen 4) gegen die favorisierten Schweizer mit 2:0 (21-13, 21-18) durch und gewann das Halbfinale ebenso mit 2:1-Spielen wie die deutsche Mannschaft. Der Gastgeber setzte sich im entscheidenden „Doppel“ mit 2:1 (17-21, 21-17, 15-11) durch.

Nach dem ersten Spiel der Frauen-Teams aus den Niederlanden und Deutschland kommt es somit am heutigen Samstag Abend zu den ersten Partien in den Platzierungsspielen. Zunächst trifft die Schweiz im Spiel um die Bronzemedaille auf Norwegen, anschließend kommt es zum ersten Final-Duell zwischen Spanien und Deutschland. Die Entscheidung, wer Sieger des Beach Nations Cup® 2006 wird, fällt bei Frauen und Männern am Sonntag ab 9:30.

Die Spanier (Pablo Herrera, John Garcia, Raul Mesa, Inocencio Lario) präsentierten sich in dem ungewohnten „Doppel“ – dieses Format wird ansonsten im Beach-Volleybll nicht gespielt – in allen Bereichen besser, wie auch Sascha Heyer, Team-Kapitän, der Schweizer (Sascha Heyer, Markus Egger, Martin Laciga, Patrick Heuscher) zugab: „Aufschlag, Annahme, Zuspiel und Angriff – überall waren sie besser, das muss man deutlich sagen. Wir sind wohl keine 4 gegen 4-Nation.“ Dagegen war Yoyi Luis, Spaniens Team-Kapitän, sehr zufrieden: „Ich habe meinen Spielern gesagt, geht raus und habt Spaß. Das war der Schlüssel zum Erfolg. Wir haben sehr gut aufgeschlagen und geblockt.“

Gastgeber Deutschland (Markus Dieckmann, David Klemperer, Kjell Schneider, Eric Koreng) fand zunächst überhaupt nicht in das ungewohnte 4 gegen 4 und lag sofort 0:5 gegen die variabel spielenden Norweger (Jorre Kjemperud, Vegard Hoidalen, Tarjei Skarlund, Terje Overgaard) zurück. Nach dem der erste Satz verloren war, kam Christoph Dieckmann für Koreng aufs Feld. Dies erwies sich als Glücksgriff, denn der lange Blockspieler war von den Norwegern nie in den Griff zu kriegen. Dementsprechend happy war Christoph Dieckmann: „Wir wollten unbedingt ins Finale, der Teamgeist hat gestimmt, auch wenn der Start alles andere als optimal war.“ Tarjei Skarlund, der exellente Zuspieler der Norweger, war enttäuscht: „Wir haben zunächst sehr gut geblockt, aber Mitte des zweiten Satzes zu viele Aufschlagfehler gemacht. Und Christoph haben wir nicht in den Griff bekommen.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 05. Februar 2006

    

Deutschlands Frauen und Spaniens Männer auf Kurs

Die deutschen Frauen und die spanischen Männer sind beim Beach Nations Cup Final® 2006 Berlin presented by NESTEA auf Goldkurs: Die Gastgeberinnen sowie die Südeuropäer liegen in ihren Finals mit 1:0 in Führung. Die EM-Dritten Stephanie Pohl/Okka Rau schlugen die EM-Zweiten Rebekka Kadijk/Merel Mooren (NED) 2:0 (24-22, 23-21), die Spanier John Garcia/Alex Ortiz setzten sich gegen den WM-Dritten Kjell Schneider und dessen neuen Partner David Klemperer 2:1 (19-21, 21-17, 15-8) durch. Damit benötigen beide aus dem noch ausstehenden „Einzel“ und „Doppel“ noch einen Sieg – diese Spiele finden allesamt am Sonntag (erste Spiel ab 11.00 Uhr) statt. Im Spiel um Platz drei liegt die Schweiz nach einem 2:0 (21-16, 21-14) der Olympia-Dritten Patrick Heuscher/Stefan Kobel über Vegard Hoidalen/Terje Overgaard (NOR) mit 1:0 in Front. In den Halbfinals hatte sich Spanien gegen die Schweiz und Deutschland gegen Norwegen jeweils mit 2:1 durchgesetzt, nachdem sie ihre „Doppel“ (4 gegen 4) gewonnen hatten.

Das erste Spiel des Frauen-Finals verlief zwei Sätze vollkommen ausgeglichen – am Ende nutzten Pohl/Rau jeweils ihren dritten Satzball zur deutschen 1:0-Führung. Okka Rau war danach zufrieden: „Es war von beiden Seiten ein gutes Spiel aus der Annahme, am Ende haben wir besser aufgeschlagen. Es ist schön, so zu starten, jetzt bin ich zuversichtlich, dass wir den Beach Nations Cup® gewinnen.“

Dies ist bei den deutschen Männern fraglich. Klemperer/Schneider unterlagen nach gutem Beginn dem neu formierten spanischen Duo Garcia/Ortiz, die einen etwas frischeren Eindruck machten. Trotz des Rückstands ist David Klemperer noch zuversichtlich: „Der Erste Satz war noch in Ordnung, dann sind wir leider eingebrochen. Das kann in dieser Phase, in der wir im Kraft-Aufbau sind, passieren. Ich bin aber optimistisch, dass wir das Ding noch drehen und den Beach Nations Cup® noch gewinnen."

Die Schweiz ist im Spiel um Platz drei gegen Norwegen mit 1:0 in Führung gegangen: Die Olympia-Dritten von Athen, Patrick Heuscher/Stefan Kobel, gewannen deutlich 2:0 (21-16, 21-14) gegen Vegard Hoidalen/Terje Overgaard. Stefan Kobel war zufrieden: „Wir haben sehr gut aus der Annahme gespielt und haben bei den risikoreichen Aufschlägen der Norweger nur zwei Asse zugelassen.“

 

 

Deutschland - DVL-News

 Sonntag, 05. Februar 2006

  www.volleyball-bundesliga.de 

VC Olympia Berlin: Unter Wert verkauft

Mit einer indiskutablen Leistung verlor das Zurich-Team das Heimspiel in der 2. Bundesliga am Samstag gegen den Tabellenzwölften SV Warnemünde mit 0:3 und verkaufte sich damit absolut unter Wert.

Eigentlich wollten die Jungs des Bundesstützpunktes Berlin heute an die Leistung des vergangenen Wochenendes anknüpfen, als beide Spiele gegen Fortuna Kyritz und TSV Spandau durch eine sehr engagierte Spielweise gewonnen wurden und damit die ärgerliche 2:3 Schlappe gegen Warnemünde aus der Hinrunde wieder wett machen.

Jedoch war davon heute in der Safkow-Halle in Berlin nichts zu merken. Wie ausgewechselt wirkte die Mannschaft im Vergleich zu den letzten Spieltagen. Von Beginn an erweckte die Mannschaft den Eindruck, krampfhaft den Sieg erzwingen zu wollen.

Durch eigene Fehler - zu denen man Warnemünde eigentlich zwingen wollte - wuchs Unsicherheit in der Mannschaft und die Spieler konnten zu keinem Zeitpunkt ihre Leistung abrufen. Auch ein Zuspielerwechsel und ein Wechsel auf den Annahmepositionen im VCO-Team konnte keine Wende bringen.
In einer ingesamt wenig sehenswerten Partie unterlag der VCO dem SV Warnemünde mit einer katastrophalen Mannschaftsleistung 0:3 (21:25; 22:25; 21:25) in nur 61 Minuten.
Bleibt zu hoffen, dass ein Ruck durch die Mannschaft geht und die Spieler im morgigen Spiel gegen den TuS Schladern zu alter Spielstärke zurückfinden, um die heutige Leistung - auch für die Zuschauer - wieder gut zu machen.

Anpfiff der Partie am morgigen Sonntag (05.02.2006) ist um 14:00 Uhr in der Saefkow-Halle. Im Anschluss daran spielen die VCO-Mädels um 16:00 Uhr gegen WiWa Hamburg.

(dh)

 

 

Deutschland - MDR.de

 Sonntag, 05. Februar 2006

  www.mdr.de 

Siege für Suhl und DSC - Grimma verliert

Jubel in Dresden und Suhl, Trauer bei Grimma - diese Konstellation gab es auch am 15. Spieltag der Volleyball-Bundesliga der Frauen.

 

 

Deutschland - MDR.de

 Sonntag, 05. Februar 2006

  www.mdr.de 

Siege für Markranstädt & Leipzig

Die Volleyballer des VC Markranstädt haben die Derby-Pleite vom Mittwoch sehr gut verkraftet und gegen Moers einen wichtigen 3:1-(25:22, 22:25, 25:20, 25:21)-Heimsieg gefeiert.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Sonntag, 05. Februar 2006

    

SCC enttäuscht beim Tabellenschlusslicht

„Ich bin überglücklich, dass uns Mitte des zweiten Satzes ein attraktiver und erfolgreicher Ballwechsel gelungen ist. Bis auf Friedrichshafen hat uns in dieser Saison noch keine andere Mannschaft derart gefordert.“ Mit beißender Ironie kommentierte SCC-Coach Michael Warm die Leistung seines Teams beim Tabellenschlusslicht TG Rüsselsheim.

Eigentlich sollte der Auswärtsauftritt am Main eine klare Angelegenheit für die Hauptstädter werden. Während der SCC nur wenige Tage zuvor gegen Meister Friedrichshafen eine großartige Leistung zeigte, gelang den Gastgebern im bisherigen Saisonverlauf nur ein einziger Sieg. Zudem musste TG-Trainer und Geburtstagskind Raimund Jeuck auf seinen etatmäßigen Zuspieler Thilo von Hagen verzichten. Doch die cirka 700 Zuschauer in der Walter-Köbel-Halle wurden - wohl zu ihrer eigenen Überraschung - Zeugen einer ausgeglichenen Partie.

Im Vergleich zum Friedrichshafen-Match begann der SCC mit vier neuen Akteuren: Böhme, Steuerwald, Ollikainen und Cutino bekamen die Chance, sich zu beweisen. Doch allein dieses veränderte Aufgebot für die durchwachsene Leistung verantwortlich zu machen, wäre wohl zu einfach. Denn im weiteren Spielverlauf kamen alle zwölf SCC-Spieler zum Einsatz, an den zahlreichen leichten und demzufolge unnötigen Fehlern änderte dies allerdings nichts. Insbesondere die Aufschläge der Berliner, obwohl meist ohne größeres Risiko geschlagen, landeten immer wieder im Aus oder Netz.

Konsequenz war, dass die engagiert zu Werke gehenden Gastgeber in den ersten beiden Durchgängen ständig in Führung lagen und der SCC jeweils erst zum Satzende das Blatt mit 25:23 und 25:22 zu seinen Gunsten wenden konnte. Im dritten Durchgang - inzwischen waren Fischer, Skach, Westphal, Prüsener und Günther eingewechselt worden - gelang dies allerdings nicht mehr. Unter dem frenetischen Jubel des Rüsselsheimer Publikums ging dieser Satz mit 25:23 an die TG.

Wer glaubte, dass die Favoriten ihre Lektion nun gelernt hätten und ähnlich konsequent wie zuletzt in Oststeinbek und Essen agieren würden, sah sich getäuscht. Wieder konnten die Rüsselsheimer sich einen leichten Vorsprung erspielen und bis zur zweiten technischen Auszeit (16:15) verteidigen. Erst jetzt ließen die Gastgeber etwas nach und die Berliner übernahmen die Initiative, was letztlich zu einem zwar verdienten, aber keineswegs überzeugenden 25:22-Satz- und 3:1-Matchgewinn führte.

„Im Vergleich zu den Spielen der letzten Wochen war dies leider ein Rückschritt. Um die bevorstehenden Auswärtsaufgaben in Wuppertal und Düren erfolgreich lösen zu können, werden wir uns deutlich steigern müssen.“, lautete das Fazit von Co-Trainer Andreas Nestke, der aber versöhnlich hinzufügte „Auch unser Team kann mal einen schwachen Tag erwischen. Letztendlich zählt das Ergebnis und schließlich haben wir gewonnen.“

mk

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel