News

 Dienstag, 07. Februar 2006 

CVJM unterliegt im Spitzenspiel mit 1:3
SV Bayer sendet positives Signal
VCO-Männer: Die Vorgabe halb erfüllt
Kronshagen: Willkommene Auswärtsüberraschung!
Kuba - Deutschland als Eröffnungsspiel
VCO-Frauen: Kann ein 23:16 noch verloren gehen?
VCO Rhein-Neckar: Schülerinnen gaben Lehrstunde
Raben-Küken bezwingen Grimma
ETV-Verbandsliga: Der Traum rückt näher...
VCN: 3:1-Triumph im Spitzenspiel
VGE: Doppelte Pleite in eigener Halle
Bundesliga der Frauen: Spieltag-Überblick
Ein Spiel Sperre für Tore Aleksandersen
MSC: Zur Belohnung geht´s nach Halle
VCW: Balsam vor Wochen der Wahrheit

Februar 2006

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Zum Medien-Überblick

 

 

 

Norddeutschland - CVJM zu Hamburg-News

 Dienstag, 07. Februar 2006

   

CVJM unterliegt im Spitzenspiel mit 1:3

„Wir waren in den entscheidenden Spielsituationen nicht entschlossen genug und haben über weite Strecken des Spiels zu nervös agiert“, lautete das Fazit des CVJM-Trainers Stefan Schubot zur Niederlage des Tabellenzweiten gegen den Spitzenreiter der Regionalliga Nord, VC Norderstedt.

Die Nervosität und Hektik stand schon vor dem Spiel im Blickpunkt. Das vorher stattfindende Basketballspiel in der Wandsbeker Sporthalle zog sich immer mehr in die Länge und endete quasi erst mit dem Beginn der Einspielzeit für beide Volleyball Teams. In der Aufbauhektik riss dann zu allem Überfluss noch das Spannseil der Netzanlage, so dass in aller Eile ein neues Netz organisiert werden musste.

Auf jeden Fall war die Start-Sechs des CVJM deutlich aufgeregter als die Norderstedterinnen auf der anderen Seite des Netzes. Die Annahme hatte lange nicht die gewohnte Qualität und auch die ersten Angriffe fanden nicht ihr Ziel oder landeten im Block. „In der Phase hatten wir keine wirkliche Chance, in das Spiel einzugreifen“, so Schubot. Mit 17:25 ging der erste Satz an den VC Norderstedt.

Die ansprechende und zahlreiche Kulisse in der Sporthalle ließ sich davon jedoch nicht irritieren und unterstützte weiterhin tatkräftig beide Seiten. Im zweiten Durchgang kam der CVJM etwas besser ins Spiel und führte zwischenzeitlich mal mit zwei Punkten. „Da war zum ersten Mal die Situation, dass wir nicht entschlossen und konsequent genug zugepackt haben“, so das Urteil vom CV-Trainer. Am Ende hatte wieder Norderstedt die Nase mit 25:19 vorn.

Nach erneuter Umstellung innerhalb der Mannschaft konnten die Spielerinnen vom CVJM den dritten Satz lange offen gestalten und letztendlich aufgrund der kämpferischen Einstellung verdient mit 25:23 gewinnen.  „Und dann kam die wirklich Spiel entscheidende Phase im vierten Satz. Wir führen mit 16:14 und die Norderstedterinnen waren zum ersten Mal nicht mehr in der bis dahin sehr guten Spiellaune. Sind wir da konzentriert und entschlossen genug, gehen wir in den Tiebreak.“, so ein etwas geknickter Schubot.

Das wussten die Gäste aus Norderstedt aber gekonnt zu verhindern. Allen voran führte Norderstedts  Spielertrainerin Marina Cukseeva mit sehenswerten Block- und Angriffsaktionen ihr Team doch noch zum 25:19 Satz- und damit Matchgewinn. „Die Norderstedter Mannschaft konnte heute in den entscheidenden Phasen immer noch etwas drauf setzen – wir leider nicht. Wahrscheinlich konnte ich unserer Mannschaft wohl doch nicht so viel Selbstvertrauen mit auf den Weg und in den Auszeiten geben, dass wir das Spiel für uns entscheiden konnten.“, so Schubots abschließender Kommentar nach Spielende.

Nächster Gegner des CVJM ist in der Wandsbeker Sporthalle am 26. Februar 2006 der Eimsbüttler TV.

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Dienstag, 07. Februar 2006

   www.wz-newsline.de 

SV Bayer sendet positives Signal

Trotz der 1:3-Niederlage beim Konkurrenten SG Eltmann ist Bayer-Trainer Jens Larsen nicht unzufrieden mit seinem Volleyball-Team.

Wuppertal. Zum Abschluss der englischen Woche verliert der Volleyball-Bundesligist SV Bayer bei der SG Eltmann mit 1:3 (25:22, 21:25, 21:25, 27:29) und bleibt damit in der Rückrunde auswärts weiter ohne Erfolg.

 

 

Deutschland - Podeswa-News

 Dienstag, 07. Februar 2006

   

VCO-Männer: Die Vorgabe halb erfüllt

Zwei Siege gegen unter ihnen in der Tabelle rangierende Gegner hatte Manfred Steinbeißer seinen Schützlingen als Vorgabe aufgetragen. Doch die Junioren des Zürich Team VC Olympia Berlin erfüllten in der 2. Volleyball-Bundesliga, Staffel Nord, "nur" die Hälfte: Nach dem 0:3 (21:25, 22:25, 21:25) gegen SV Warnemünde am Samstag gab es am Sonntag vor 250 Zuschauern in der Saefkowhalle ein 3:2 (25:21, 21:25, 17:25, 25:22, 16:14) über den TuS Schladern.

Nach der enttäuschenden Niederlage gegen die Männer von der Ostseeküste ("eine katastrophale Leistung") hatte es in der üblichen Kurzauswertung hinterher erstmals einen offenen Disput in der Mannschaft gegeben, berichtete Nachwuchs-Bundestrainer Manfred Steinbeißer. Diese kritische Auseinandersetzung untereinander habe unterm Strich zu einer "Steigerung" in der umkämpften Partie über nahezu zwei Stunden gegen die abstiegsgefährdeten Männer aus Schladern geführt. Der Gast hatte tags zuvor in Königs Wusterhausen verloren und den Überraschungserfolg von Warnemünde bei den VCO-Talenten als weiteren Rückschlag im Kampf um den Klassenverbleib empfunden. So stemmte sich das Team von Trainer Sven Dombrowski mit dem Routinier Elmar Wächter (42 Jahre) gegen die an Körpergröße und athletischer Wucht bevorteilten Berliner. 

Die hatten sich gegenüber dem Vortag auf der Zuspielposition für Sebastian Kühner statt Erik Weber entschieden und Matthias Böhme auf Diagonalangriff gestellt. Neuzugang Jonathan Erdmann brachte positive Impulse auf der Außenposition. Weil aber der Gast alle Register zog und fightete, die Gastgeber nach wie vor Annahmeschwächen offenbarten und die Zuspieler noch nicht die Rolle als Spielgestalter (Tempowechsel, Ruhe reinbringen usw.) voll verinnerlicht haben, ging es bis in die Endphase des fünften Satzes hauteng und knapp zu.

epo.

 

 

Norddeutschland - TSV Kronshagen-News

 Dienstag, 07. Februar 2006

   

Kronshagen: Willkommene Auswärtsüberraschung!

Die ersten Herren des TSV Kronshagen haben ihr gestriges Gastspiel erfolgreich absolviert. Bei der VG Elmshorn gelang ein 3:2 Erfolg.
Schon im ersten Satz boten die von Christoph Schimansky trainierten Spieler von Beginn an eine ambitionierte Vorstellung und trieben die Elmshorner an den Rand eines Satzverlustes, der von denen allerdings durch starke Angriffe über die Außen- und Hinterfeldpositionen noch abgewendet werden konnte.

Der zweite Satz begann mit einem direkten Blockerfolg für die Kronshagener, der von mehr träumen ließ. Im Folgenden wurden ihre Aktionen wesentlich sicherer. Viele gute Blockaktionen und kontrollierte Angriffe führten zu einem ungefährdeten Satzerfolg.
Auch den dritten Satz begannen die Spieler druckvoll. Durch die gute Annahme von „Teilzeitlibero“ Philipp Kornrumpf und durch das variable Zuspiel von Heiko Mülmenstädt wurden Florian Lüdike, Morten Klein und Florian Saß sehr effektiv in Szene gesetzt Ihre gute Blockarbeit tat ihr Übriges dazu, dass die Elmshorner einen weiteren Satzverlust einstecken mussten.

Im vierten Satz schalteten die Elmshorner noch einmal einen Gang hoch. Trotz eines gut organisierten Kronshagener Annahmeriegels fanden die platzierten Sprungaufschläge von Mischa Urbatzka immer öfter ihr Ziel. Aus der schlechteren Annahme erwuchsen weitere Probleme in Zuspiel und Angriff, die schließlich zum Verlust des vierten Satzes führten. So musste der mittlerweile für die Kronshagener fast zur Gewohnheit gewordene fünfte Satz die Entscheidung bringen.

Von Beginn an kehrte die Sicherheit in ihr Spiel zurück, was dazu führte, dass sie mit 8:6 die Seiten wechselten und sich sogar mit dem 14:9 Vorsprung fünf Matchbälle erkämpften. So konnten sie es sich auch erlauben, zwei dieser fünf zu vergeben, um dann mit einem kraftvollen Angriffschlag von Florian Lüdike ihren Sieg zu besiegeln.

Dank dieses Sieges haben die Aufsteiger aus Kronshagen ihrem Konto nun zwei weitere wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gutgeschrieben.

 

 

International - Montreux Volley Masters-News

 Dienstag, 07. Februar 2006

   

Kuba - Deutschland als Eröffnungsspiel

Spielplan für Montreux Volley Masters 2006 veröffentlicht

MONTREUX 6. Februar 2006 – Das Organisationskomitee des Montreux Volley Masters hat den Spielplan für die 22. Ausgabe des internationalen Top-Turniers in Montreux (7. bis 12. Juni) bekannt gegeben.

Für die Gruppenspiele werden China, Kuba, Russland und Deutschland in Pool A und Brasilien, Italien, Japan und Polen in Pool B spielen. Kuba und Deutschland werden das Turnier am Dienstag, 6. Juni eröffnen. Die anderen Partien des ersten Spieltags: Japan - Brasilien und die Wiederholung des Olympia-Finals China gegen Russland.

Zwei Schlagerspiele stehen auch am Freitag, 9. Juni auf dem Programm: Der Klassiker Russland - Kuba und das Duell der Emotionen zwischen Brasilien und Italien. Die Halbfinalspiele sind für Samstag, 10. Juni angesagt, das Endspiel findet am Sonntag, 11. Juni um 16 Uhr statt.

Das 22. Montreux Volley Masters startet seine Vorrundenspiele am Dienstag, 6. Juni 2006. Nach vier Pool-Tagen qualifizieren sich die beiden Gruppenersten von Pool A und Pool B für die Halbfinals. Höhepunkt ist der Finaltag vom Sonntag, 11. Juni 2006. Tickets sind ab Montag, 6. März erhältlich.

Montreux Volley Masters, 6. – 11. Juni 2006:

Pool A: China, Cuba, Russland, Deutschland
Pool B: Brasilien, Italien, Japan, Polen

Spielplan

Uhrzeit Dienstag 6. Juni 2006 Mittwoch 7 Juni 2006 Donnerstag 8. Juni 2006 Freitag 9. Juni 2006
16.30 h Kuba - Deutschland Brasilien - Polen Deutschland - Russland Polen - Japan
18.30 h Japan - Brasilien China - Deutschland Polen - Italien Russland - Kuba
21.00 h China - Russland Italien - Japan China - Kuba Brasilien - Italien

Samstag 10. Juni 2006:
14.00 h:    3. Pool A – 4. Pool B
16.00 h:    3. Pool B – 4. Pool A
18.30 h:    1. Pool A – 2.Pool B
21.00 h:    1. Pool B – 2. Pool A

Sonntag 11. Juni 2006:
11.00 h:    Spiel um Platz 5
13.30 h:    Spiel um Platz 3
16.00 h:    FINAL

Nähere Informationen, Aktualisierungen und Turnier-News auf: www.volleymasters.ch

 

 

Deutschland - Podeswa-News

 Dienstag, 07. Februar 2006

   

VCO-Frauen: Kann ein 23:16 noch verloren gehen?

Auch in der 2. Volleyball-Bundesliga der Frauen kann etwas passieren, was eigentlich nicht passieren darf: Dass bei einer 2:1-Satzführung ein 23:16-Vorsprung im vierten Durchgang noch verspielt und am Ende das Match verloren wird. Diese enttäuschende Erfahrung machten die 15-bis 17-jährigen Juniorinnen des Zürich Team VC Olympia Berlin am Sonntag in den eigenen vier Wänden und mussten den 3. Platz in der Staffel Nord an den 3:2-Sieger WiWa Hamburg  abtreten.

Wie schon mehrmals erlebt, kamen die Spielerinnen von Bundes-Nachwuchstrainer Jens Tietböhl nicht optimal in das Match und gaben Durchgang eins 18:25 ab. Dann war die Konzentration da und es ging relativ leicht zum Satzausgleich nach 25:13. Umkämpft mit ständig wechselnden Führungen dann der dritte Abschnitt. VCO kann einen 22:18-Stand nicht nach Hause bringen und benötigt fünf Satzbälle, um 29:27 das bessere Ende zu haben.

Fehler und gelungene Aktionen im munteren Wechsel im vierten Satz. 16:11 und 23:16 für die ohne zwei Verlustpartien am grünen Tisch eigentlich zweitbeste Vertretung der Liga aus Berlin. Dann ließ Tietböhl die zweite Reihe zum Zuge kommen. Aber die zeigte nie erwartete Schwächen. "Fehler am laufenden Band bei uns in der Annahme und im Angriff und bei Hamburg mit der Alles-oder-nichts-Einstellung eine Aufgabenserie" - so wurde aus dem 23:16 ein 23:25.

Berlins Trainer ließ die Formation auf dem Parkett,  getreu einer alten Volleyballregel, dass der lernt, "solch einen Einbruch verarbeitet und überwindet". Doch die Verunsicherung war zu tief, die Moral angeknickt. 14:16 ging der Versuch der Rehabilitierung an die jubelnden Gäste.

     Vielleicht steckte aber noch das Misserfolgserlebnis vom Vortag in den Köpfen. Da hatte die personell geschwächte  junge VCO-Garde (ohne Mittelblockerin Sophia Labs, Zuspielerin Lisa Riedel verletzt) mit 0:3 (23:25, 22:25, 19:25) bei Spitzenreiter Spandau keine echte Chance bekommen. "Spandau war fast immer einen Tick cleverer und abgebrühter, zumal unser Zuspiel an dem Tag nicht optimal funktionierte", sagte Tietböhl. Immerhin "hat die Mannschaft gegen Hamburg trotz des unglücklichen Endes besser gespielt als bei Spandau."

epo.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 07. Februar 2006

   

VCO Rhein-Neckar: Schülerinnen gaben Lehrstunde

Heidelberg (ML) - „Stand up for the champions“, erklang es am Sonntag nach kaum mehr als einer Stunde aus den Lautsprechern im Heidelberger Olympiastützpunkt. Der VC Olympia hatte den Tabellenvorletzten der 2. Volleyball Bundesliga USC Rothaus Freiburg mit 3:0 (25-10, 25-20, 25-21) vorgeführt.

Den ganz großen Sport bekamen die rund 250 Zuschauer nicht zu sehen. Dazu war der abstiegsgefährdete Gast aus dem Breisgau einfach eine Klasse zu schwach. Bundestrainer Dirk Groß störte das nur bedingt: „Eigentlich hätten wir die Sache noch konsequenter durchziehen müssen, aber das ist gegen einen unkonventionell spielenden und deutlich unterlegenen Gegner eben schwer“, fand er Verständnis für die vereinzelten kleinen schöpferischen Pausen seiner Mädels.

In der Tat wirkten die jungen Talente beinahe entspannt wie in einer Trainingseinheit. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht schunkelten die Auswechselspielerinnen zu Rhythmen wie, „I feel good“, hey baby“ und „uhps, there it is“, während die Akteure auf dem Feld den Gegner mächtig unter Druck setzten. Das Publikum hatte nichts gegen die nervenschonende Überlegenheit der Heidelberger einzuwenden und honorierte jede gelungene Aktion artig mit einem anerkennenden Applaus.

Der zahlreich angereiste ganz junge Volleyballnachwuchs des VC Eppingen und der SG Hohensachsen staunte nicht schlecht, wie Spielmacherin Denise Hanke schaltete und waltete, oder wie der linke Hammer von Nicole Schröber über die Diagonalposition im Feld der Freiburger einschlug. Sie belagerten ihre neuen sportlichen Vorbilder nach der Partie und forderten ihr gutes Recht auf ein Autogramm ein. „Es ist spitze, das gegen den Vorletzten so viele Zuschauer kommen“, freute sich der 1. Vorsitzende Bernd Behler, „so langsam finden wir unseren Platz im attraktiven Sportangebot Heidelbergs“.

Ein kleiner Schatten war dennoch auf den Gesichtern der Fans und der Verantwortlichen des VCO zu sehen. Zuspielerin Katharina Stauß, ein VCO-Talent der ersten Stunde, entschied sich nach langer Verletzung gegen eine leistungssportliche Karriere beim VC Olympia Rhein-Neckar und in der Juniorinnen-Nationalmannschaft.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 07. Februar 2006

   www.volleyball-bundesliga.de 

Raben-Küken bezwingen Grimma

Mit einem deutlichen 3:0 (25:15/25:12/25:11) haben die Roten Raben gegen das Tabellenschlusslicht VC Muldental Grimma gewonnen. Frenetisch angefeuert von den etwa 1050 Zuchauern ließen die Raben den Gästen zu keiner Phase des Spiels eine Chance.

Nachdem das Spiel vom JugendPool unterstützt wurde, setzte auch Raben-Trainer Michael Schöps voll auf die Jugend: teilweise standen bis zu fünf A-Jugendspielerinnen auf dem Feld. Da der Dresdner SC den USC Münster mit 3:0 besiegte, rückten die Roten Raben damit auf den dritten Tabellenplatz vor.

Die Roten Raben haben sich durch ihre Arbeit und ihr Engagement für den deutschen Volleyballsport einen guten Ruf erarbeitet. Allerdings gibt es immer wieder notorische Nörgler, die nicht zufrieden sind. Da wird die Arbeit des Trainers genauso „madig“ gemacht wie der Einsatz der Raben-Spielerinnen. Allerdings sind fundierte Kritik oder konstruktive Verbesserungsvorschläge dabei Mangelware. In dieser Situation ist es am besten, eine passende Antwort in sportlicher Hinsicht zu geben. Das haben Trainer Michael Schöps und seine Spielerinnen am Samstag eindrucksvoll getan. Mit dem Betreten des Spielfeldes haben sie signalisiert: „Wir haben hier das Sagen und wir werden auch den Sieg hier in der Vilstalhalle behalten“. Diese Ansage haben sie auch in die Tat umgesetzt, auch wenn Spielführerin Katja Wühler die Mannschaft nur vom Spielfeldrand unterstützen konnte. Sie wurde wegen ihrer Handverletzung, die sie sich im Training zugezogen hatte, nicht eingesetzt. Allerdings wurde sie von Hana Kovarova auch vollwertig ersetzt.

Von Anfang an hoch konzentriert, haben die Raben die Gäste aus Grimma sofort unter Druck gesetzt. Zwar konnten diese im ersten Satz noch bis zum 11:10 einigermaßen mithalten, dann spielten aber nur noch die Roten Raben. Beim 16:10 legte Zuspielerin Nicole Fetting eine Aufschlagserie hin, die Grimma arg in Verlegenheit brachte. Da halfen auch die Auszeiten, die Trainerin Eva Kosekova beim Stand von 13:10 und 19:10 nahm, nichts. Beim Stand von 20:12 wechselte Trainer Schöps dann Vroni Pongratz für Regina Burchardt ein, die gleich zur Angabe schritt. Frech und engagiert servierte sie und sorgte für weitere Punkte der Raben. Als es dann 23:15 für die Roten Raben stand, wurde auch die erst 15-jährige Mona Kressl für Verena Veh eingewechselt. Zwar war sie bereits die ganze Woche über nervös, als sie von Trainer Michael Schöps erfuhr, dass sie in der ersten Mannschaft eingesetzt werden sollte. Doch davon war im Spiel nichts zu merken. Abgeklärt und sicher spielte sie ihr Spiel und fügte sich nahtlos in das Raben-Team ein. 

Das souveräne Auftreten der Roten Raben setzte sich auch im zweiten und dritten Satz fort. Erschreckend schwach präsentierte sich dagegen der VC Muldental Grimma und so mussten nach dem Spiel Libera Bianka Kirsche und Trainerin Eva Kosekova einräumen, dass sie den Roten Raben klar unterlegen waren. Für Raben-Trainer Michael Schöps war dieses Spiel dagegen die „ideale Spielwiese, um seine Küken zum Zug kommen zu lassen. Zeitweise waren Ina Prechtl, Hana Kovarova, Vroni Pongratz, Regina Daudysch und Mona Kressl gleichzeitig auf dem Spielfeld und spielten auf, als ob es das Normalste auf der Welt wäre. Nach 63 Minuten war es dann Mona Kressl, die mit ihrem Punkt den Schlusspunkt unter die doch recht einseitige Partie setzte.

Raben-Trainer Michael Schöps sprach seiner Mannschaft – vor allem der U18 – ein großes Kompliment aus. „Heute bin ich besonders stolz, ein Roter Rabe zu sein“, meinte er anschließend. Ein dickes Lob hatte Schöps aber auch für die engagierten Nachwuchstrainer der Roten Raben. Ohne deren kontinuierliche Arbeit wäre so ein Auftreten in der Öffentlichkeit gar nicht möglich. Jetzt fehlt nur noch eine souveräne Leistung am Mittwoch gegen Bayer Leverkusen, dann sind die Roten Raben auch für die anstehenden schweren Aufgaben gegen Münster, Dresden, Suhl, Schwerin und Hamburg gewappnet.

 

 

Hamburg - Eimsbüttler TV-News

 Dienstag, 07. Februar 2006

   

ETV-Verbandsliga: Der Traum rückt näher...

Der Traum von der Hamburger Meisterschaft rückt immer näher! Mit 2 Siegen und somit einem Abstand von 4 Punkten zum Verfolger Grün-Weiss Eimsbüttel etabliert sich die zweite Damenmannschaft des ETV auf dem ersten Platz in der Verbandsliga-Tabelle.
Ein solides 3:0 im ersten Spiel gegen Elmshorn nahm den Spielerinnen die erste große Anspannung vor diesem Spieltag. Durch ein gutes Zusammenspiel und mit druckvollen Aufschlägen gaben die Mädels vom ETV den Gegnerinnen kaum eine Chance, ins Spiel zu kommen. Ohne größere Vorkommnisse holten sie die Sätze mit einem Punkteverhältnis von 25:20, 25:16 und 25:18.

Der erste Satz im zweiten Spiel gegen Glinde gab der Mannschaft einen ganz besonderen Höhenflug und war an guter Stimmung auf dem Feld und auf der Bank kaum zu übertreffen. Nach einer langen Aufschlagserie von Anna Böhning und einigen guten Aktionen am Netz holte man den Satz mit 25:12 Punkten. An diese Leistung wurde im zweiten Satz direkt angeschlossen. Eine überragende Aufschlagserie von May-Britt Förster führte zum 12:0 und dann auch zum Satzsieg, wenn auch die ETVlerinnen ihre Gegner noch auf 15 Punkte herankommen ließen. Wie leider so häufig nach zwei gewonnen Sätzen, kam dann im dritten Satz auch prompt ein Einbruch in der ansonsten konstanten Leistung. 

Die Mädels aus Glinde begannen nun ebenfalls, druckvolle Aufgaben zu schlagen und brachten die Eimsbüttelerinnen damit aus dem Gleichgewicht. Leichte Konzentrationsschwächen taten ihr Weiteres, so daß der ETV in diesem Satz leider nicht über 17 Punkte hinauskam und Glinde somit verdient gewann. Im vierten Satz bekamen die ETVlerinnen Glinde dann wieder souverän in den Griff und gewannen den Satz und damit das Spiel mit einem Punktestand von 25:21.

Das nächste Spiel gegen den 1. VC Norderstedt II findet am Samstag, den 18.2.2006 um 14.30 Uhr in der Zeisigstraße bei CVJM III statt.

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Dienstag, 07. Februar 2006

   www.abendblatt.de 

VCN: 3:1-Triumph im Spitzenspiel

1. VC Norderstedt: Volleyball-Frauenteam bezwingt CVJM. Dem Regionalliga-Tabellenführer sind der Titel und die Teilnahme an der Zweitliga-Aufstiegsrunde kaum noch zu nehmen.

Norderstedt - "Jetzt müßte ich mir bald die möglichen Gegner der Aufstiegsrunde angucken", sagt Marina Cukseeva, Spielertrainerin der Volleyballfrauen des 1. VC Norderstedt. Nach dem 3:1 (25:17, 25:19, 23:25, 25:19)-Auswärtserfolg beim ärgsten Meisterschaftskonkurrenten CVJM Hamburg ist den Norderstedterinnen der Regionalliga-Titel kaum noch zu nehmen. "Das war ein sehr wichtiger Schritt auf dem Weg zur Meisterschaft", so Marina Cukseeva.

Dementsprechend nervös waren die Norderstedterinnen vor dem Anpfiff in der Sporthalle Rüterstraße. Gut 150 Zuschauer hatten sich eingefunden, für Drittliga-Verhältnisse eine gute Kulisse. Und mindestens ein Drittel davon entpuppte sich als Unterstützer des VCN, wie im besonders umkämpften vierten Satz offensichtlich wurde.

Dabei war dieser Durchgang aus Norderstedter Sicht völlig unnötig. Mit 19:13 hatten die Gäste im dritten Satz schon geführt, ehe eine Vielzahl von Fehlern den Gegner wieder heranbrachte. Allerdings war der Satzgewinn des Zweitliga-Absteigers CVJM nicht unverdient.

"Wir waren aber die bessere Mannschaft", stellte Marina Cukseeva zufrieden fest. Nachdem die 41jährige den ersten Satz durchgespielt hatte, überließ die Außenangreiferin fast zweieinhalb Sätze Katrin Salbach ihre Position. Bei einer 8:6-Führung wechselte sich Cukseeva erneut ein. "Ich hatte das Gefühl, die Mannschaft bräuchte noch ein wenig mehr Sicherheit", so die frühere kasachische Nationalspielerin und langjährige Bundesliga-Angreiferin.

"Es ist schade, wir hätten das Spiel gerne gewonnen", sagte CVJM-Coach Stefan Schubot, der aber keine Probleme damit hatte, den Erfolg des VCN als verdient anzuerkennen. Seine beiden Talente Belinda Behncke-Biney (17) und Veronik Olszewska (17) wirkten phasenweise übermotiviert. Beide waren vor der Saison unter anderem auch vom 1. VC Norderstedt umworben worden, hatten aber abgesagt.

Fünf Punktspiele müssen die Norderstedterinnen nun noch bis zum 1. April in der Regionalliga bestreiten. Der stärkste Konkurrent im Kampf um Platz eins dürfte der allerdings arg schwächelnde Tabellenvierte VG Elmshorn sein.

Das Reglement sieht eine Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga mit den Meistern der Staffeln West, Nordwest und Nordost vor. Im Regelfall steigen drei der vier Teams auf.

Klar ist: Der 1. VC Norderstedt muß sich für die 2. Bundesliga auf mehreren Positionen verstärken, wenn die Mannschaft konkurrenzfähig sein soll. Eine erste Kandidatin ist schon da: "Ich habe mit Anca Bergmann über einen Wechsel zu uns gesprochen", so Marina Cukseeva.

Die 29 Jahre alte, 240fache rumänische National-Mittelblockerin hatte zwei Serien (Geburt eines Kindes/Knieverletzung) aussetzen müssen und keinen Vertrag mehr in der Bundesliga erhalten. "Das Gespräch war noch unverbindlich, aber wir werden es fortsetzen", so Cukseeva.

Manfred Schäffer

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 07. Februar 2006

   www.abendblatt.de 

VGE: Doppelte Pleite in eigener Halle

Elmshorner Regionalliga-Mannschaften erfolglos. Die VGE-Frauen unterlagen dem VCA Kiel 0:3, ihre Vereinskameraden mußten sich dem TSV Kronshagen in fünf Sätzen geschlagen geben.

Elmshorn - Eines scheint seit dem zurückliegenden Spieltag in der Volleyball-Regionalliga Nord festzustehen: Mit Spitzenplätzen wird es in dieser Saison wohl nichts für die Mannschaften der VG Elmshorn. Zum anderen blieb beiden VGE-Teams die Erkenntnis nicht erspart, daß die heimische KGSE-Halle ihren Schrecken für die Gäste weitgehend eingebüßt hat. Während nämlich die Frauen der Volleyballgemeinschaft dort in 67minütiger Spielzeit dem VCA Kiel mit 0:3 (17:25, 20:25, 23:25) unterlagen, mußten sich ihre Vereinskameraden nach knapp zwei Stunden dem TSV Kronshagen mit 2:3 (25:20, 21:25, 17:25, 25:21, 13:15) geschlagen geben.

Damit sind die Elmshorner auch ihren Ruf als "Tiebreak-Könige" los, zogen sie doch erstmals in dieser Saison nach fünf Sätzen den kürzeren. Das "Lotteriespiel" des entscheidenden Durchgangs wäre den VGE-Männern gegen die Gäste vom Kieler Stadtrand aber möglicherweise erspart geblieben, wenn sie im zweiten Satz ihren komfortablen 18:14-Vorsprung hätten ausbauen können. So sah es auch Außenangreifer Wolf Kindervater: "Eine 2:0-Führung hätte uns vielleicht mehr Sicherheit gegeben, zumal wir in vielen Situationen unglücklich agiert haben."

Ohne den privat verhinderten Lars Winter, der vor allem im Annahmebereich schmerzlich vermißt wurde, fanden die Elmshorner vor allem gegen die Angriffsaktionen des starken Kronshagener Diagonalspielers Florian Lüdicke nur selten das geeignete Gegenmittel. Da zudem mit Ekkehard Goller (Fußprellung) und Martin Stegmann (Trainingsrückstand) beide VGE-Zuspieler gehandicapt ins Spiel gingen, wollte dem Heimteam auch im Angriff nur wenig gelingen, einzig Beachvolleyball-WM-Teilnehmer Mischa Urbatzka stemmte sich mit präzisen Bällen - vergeblich - gegen die fünfte Saisonniederlage.

Den Mißerfolg der VGE-Frauen konnte auch das Comeback von Anja Svensson nach auskuriertem Muskelfaserriß nicht verhindern. Daß den Elmshornerinnen noch nicht einmal ein Satzgewinn vergönnt war, führte Trainer Burkhard Skibitzki in erster Linie auf die starke Abwehrleistung der Kielerinnen zurück. "Wir haben aber auch im Angriff nicht druckvoll genug agiert", mußte der 45jährige jedoch andererseits einräumen.

Gleichwohl hätte sein Team durchaus noch die Wende schaffen können: Im dritten Satz hatten die Elmshornerinnen ein frühes 2:7 noch in eine 19:16-Führung umgewandelt, doch fehlte die spielerische Konstanz, um den Durchgang für sich zu entscheiden, so daß schon nach etwas über einer Stunde " Feierabend" war.

Die Ursache für die Formschwankungen innerhalb einer Begegnung meint Burkhard Skibitzki zu kennen: "Auf Grund von Verletzungen und beruflichen Verpflichtungen einiger Spielerinnen haben wir in den vergangenen Wochen kaum einmal in voller Besetzung trainieren können."

Das wird auch in nächster Zeit kaum möglich sein, wollen doch etliche Elmshorner Volleyballerinnen das kommende spielfreie Wochenende zu einem Skiurlaub nutzen. Erst am Sonnabend, den 18. Februar, wird es für die viertplazierten VGE-Frauen bei Aufsteiger und Schlußlicht Rissener SV wieder um Regionalliga-Punkte gehen. Am selben Tag gastieren ihre Vereinskameraden (Tabellenfünfter) bei der VG WiWa Hamburg.

Frank Will

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Dienstag, 07. Februar 2006

   www.westline.de 

Bundesliga der Frauen: Spieltag-Überblick

Schwerins Trainer Aleksandersen droht Sperre

-wis- Münster. In der Volleyball-Bundesliga der Damen hat der Schweriner SC den 3:1 (25:23, 20:25, 25:21, 25:17)-Erfolg über den 1. VC Wiesbaden teuer bezahlt. Trainer Tore Aleksandersen sah nach der Begegnung die Rote Karte. Ihm droht eine Sperre.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Dienstag, 07. Februar 2006

   www.svz.de 

Ein Spiel Sperre für Tore Aleksandersen

Am Freitag in Dresden auf den Zuschauerrängen

Schwerin - Die Befürchtungen, dass Trainer Tore Aleksandersen länger gesperrt werden könnte, haben sich gestern nicht bestätigt. Der Coach der Schweriner Volleyballerinnen muss für ein Spiel auf die Zuschauerränge, darf keinen Kontakt zur Mannschaft haben – und das am Freitagabend im Bundesliga-Spiel beim Dresdner SC.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Dienstag, 07. Februar 2006

   www.nrz.de 

MSC: Zur Belohnung geht´s nach Halle

Zweite Phase des MSC- Förderprojekts hat jetzt begonnen. Knapp 50 Kinder machen mit.

Fast 50 volleyballbegeisterte Mädchen und Jungen trafen sich jetzt in der Sporthalle des Adolfinum zu einer neuen Trainingsrunde im Grundschulprojekt des Bundesligisten Moerser SC.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Dienstag, 07. Februar 2006

   www.wiesbadener-kurier.de 

VCW: Balsam vor Wochen der Wahrheit

Nach drei Niederlagen in Folge stehen die Spiele gegen Abstiegskonkurrenten an

ps. WIESBADEN Komplimente. Immerhin, die gab es vom Gegner. Mehr aber holten die Volleyballerinnen des VC Wiesbaden nicht mit nach Hause vom Trip an die Ostsee.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel