News

 Dienstag, 21. Februar 2006 

TV Fischbek wird NA. Hamburg Volleyball
Eimsbüttel verspielt letzte Aufstiegschance
Internat Frankfurt: Zurück in der Erfolgsspur
Beach-Volleyball für Anfänger und Fortgeschrittene
Raben schlagen den Deutschen Meister
Unterhaching strapaziert die Nerven
Kontrastprogramm beim FTSV
Droht jetzt der Abschied von Neugraben?
Elmshorns Männer setzen Talfahrt fort
Fischbeks Meisterpläne
Entsetzen in Wiesbaden
Kaiser-Team verfehlt Satzgewinn nur knapp
VCW: Sich selbst der größte Gegner

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Zum Medien-Überblick

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Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 21. Februar 2006

   www.abendblatt.de 

TV Fischbek wird NA. Hamburg Volleyball

... und bald auch Meister?

HAMBURG - Glückauf! So wünschen sich Mitarbeiter der Norddeutschen Affinierie (NA) Erfolg. Es könnte der Teamruf der Volleyballerinnen des TV Fischbek werden. Von der nächsten Saison an startet die Mannschaft nämlich als "NA. Hamburg Volleyball" in die Bundesliga - und mittelfristig vielleicht auch in europäischen Wettbewerben. Der Hauptsponsor, seit 2003 dabei, weitet sein Engagement aus und übernimmt die wirtschaftliche Verantwortung des künftigen Spielbetriebs.

"Die Mannschaft soll dieselbe materielle Ausgangsbasis haben wie die Topvereine aus Schwerin oder Münster", kündigte NA-Boss Werner Marnette an. Ziel sei es, in drei Jahren um den Meistertitel zu spielen. Dafür sei eine größere sechsstellige Summe notwendig. Die werde die NA bereitstellen.

Als Ligakrösus gilt der Dresdner SC mit 750 000 Euro Etat, Fischbek kommt auf ein Drittel. Zuletzt hatte es erhebliche Probleme gegeben, die Liquidität zu sichern, Spielerinnen und Trainer hatten zum Teil lange auf zugesagte Gelder warten müssen. Manager Horst Lüders gibt nun die Verantwortung ab, kümmert sich aber weiter um den Spielbetrieb. Im Nachwuchsbereich soll ein zweites und drittes Team aufgebaut werden. Beim Marketing will der frühere NDR-Sportchef Fritz Klein helfen, in der Außendarstellung die Agentur SportWorks.

Trainer Helmut von Soosten plant, den Kern der Mannschaft zu halten. In Zuspiel, Mittelblock und Annahme soll es Verstärkungen geben, wenn möglich mit deutschen Spitzenspielerinnen. Die Chancen, Nationalspielerin Margarethe Kozuch (19) in Hamburg halten zu können, sind jetzt deutlich gestiegen. "Hätte sich nichts geändert, hätte ich wohl gehen müssen", sagt die Abiturientin. Die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung beginnen in den nächsten Tagen.

Für Marnette, Konzernchef des mit mehr als drei Milliarden Euro Umsatz größten europäischen Kupferproduzenten und Vizepräses der Handelskammer, geht das Engagement beim Volleyball über den Sport hinaus: "Daß Bürgermeister Ole von Beust Hamburg zur Sportstadt Deutschlands machen will, halte ich für eine weitsichtige Initiative, von der die Stadt großen Nutzen haben wird." Noch mehr Unternehmen müßten daher Hamburger Sportvereine unterstützen. "Einer mußte den Anstoß ausführen, damit der Ball rollt", so Marnette, "und das haben wir jetzt getan." Die Umbenennung in NA. Hamburg Volleyball unterstreiche die Verbundenheit mit der Stadt.

Geplant sei auch, zur nächsten Saison Topspiele als Events in der Sporthalle Rüterstraße auszutragen, ansonsten wird weiter im Neumoorstück gebaggert. Außerdem sollen Volleyball-Länderspiele mit Unterstützung der NA nach Hamburg geholt werden. Über die Laufzeit der Vereinbarungen äußerte sich Marnette nicht, beteuerte aber das langfristige Interesse des Unternehmens an der Zusammenarbeit.

masch

 

 

Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News

 Dienstag, 21. Februar 2006

   

Eimsbüttel verspielt letzte Aufstiegschance

„Tja, das war`s dann wohl!“ mehr brachte der Mannschaftskapitän der Eimsbütteler nicht über die Lippen. Angesichts der enttäuschenden Niederlage gegen die Norderstedter Konkurrenten erscheint diese Aussage jedoch auch nicht weiter verwunderlich.

Nachdem Eimsbüttel die ersten beiden Sätze souverän gewonnen hatte und alles nach einem klaren 3:0 Sieg aussah, kippte das Spiel dennoch. Eimsbüttel fühlte sich im dritten Satz zu sicher und Norderstedt mobilisierte nochmals alle Kräfte, um sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Die Spieler des ETV leisten sich phasenweise Unkonzentriertheiten die am Ende des dritten Durchgangs ausschlaggebend waren, daß Norderstedt zurück ins Spiel fand.

Im vierten Satz schienen die Eimsbütteler wachgerüttelt und agierten wieder deutlich konzentrierter und erspielten sich eine klare Führung von 18:11.  Bei diesem Spielstand verbuchten die Spieler von Henning Wulff das Spiel, eine andere Erklärung läßt sich kaum finden, wohl schon auf der Haben-Seite. Die Annahme der Eimsbütteler fand kaum noch statt und die Angreifer wußten nichts mehr mit den Pässen ihres Zuspielers anzufangen. Der Trainer der Eimsbütteler versuchte durch Ausszeiten und Spielerwechsel seine Mannen wieder wachzurütteln, was ihm jedoch nicht gelingen sollte. Norderstedt gewann auch den vierten Satz.

Im fünften Satz gestaltet sich das Spiel sehr ausgeglichen, wobei den Norderstedtern die breite Brust, die sich im Laufe der letzten beiden Sätze gebildet hatte deutlich anzusehen war. Eimsbüttel hingegen agierte in einigen Situationen nun nicht mehr so souverän wie noch zu Beginn des Spiels, was letztendlich der ausschlaggebende Faktor für den Norderstedter Sieg war.

Für Eimsbüttel sind nun die Träume der Aufstiegsrunde zur zweiten Liga beendet. Was einerseits sicherlich schade für den ETV ist, jedoch war vor der Saison das Ziel Mittelfeldplatz angepeilt worden. Dieses Ziel wurde dann im Laufe der Saison nach oben korrigiert. Nach den Vorstellungen der Eimsbütteler soll nun aber im nächsten Jahr der Aufstieg in die Zweite Liga in Angriff genommen werden.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 21. Februar 2006

   

Internat Frankfurt: Zurück in der Erfolgsspur

Das Volleyball-Internat Frankfurt hat zurück in die Erfolgsspur gefunden: Gegen das Tabellenschlusslicht VC Fortuna Kyritz siegte die Mannschaft von Bundestrainer Stewart Bernard souverän mit 3:0 (25-17, 25-22, 25-19) und feierte somit den ersten Erfolg in der Rückrunde. Mit 18:16-Punkten rangiert die Mannschaft auf Platz sieben der Tabelle.

Mit dem Combeback von Stamm-Zuspieler Lukas Kampa kam auch der Erfolg zu den jungen Frankfurter Spielern zurück: Zwar merkte man in einigen Situationen noch die fehlende Abstimmung zwischen Zuspieler und Angreifern, doch nach mehr als zweimonatiger Verletzungspause zog Kampa bereits gekonnt wieder die Fäden. Mit ihm steigerten sich auch die Mitspieler, die zuletzt an Selbstvertrauen und Punkten eingebüßt hatten. Zudem kam mit dem Tabellenschlusslicht der richtige Gegner zur richtigen Zeit.

Stewart Bernard war dementsprechend zufrieden: "Wir haben konzentriert gespielt und aus einer guten Annahme ein schnelles Angriffsspiel über die Mitte- und Außenpositionen aufziehen können. Die jungen Spieler Erik Wichert und Johann Schumacher haben ihre Sache sehr ordentlich gemacht." Und auch der zuletzt verletzte Sebastian Richter fügte sich im dritten Satz gut in das Spiel der Internatler ein.

Mit dem Sieg hoffen die Internatler die Initialzündung für weitere Siege gelegt zu haben. Am kommenden Wochenende bietet sich dazu gleich doppelt die Gelegenheit: Am Samstag, 25. Februar, empfangen die Internatler den Tabellennachbarn TSV 1860 Spandau. Einen Tag später gastiert der Tabellen-Vorletzte VCB Tecklenburger Land (14.00 Uhr) in der Carl-von-Weinberg-Schule.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 21. Februar 2006

   

Beach-Volleyball für Anfänger und Fortgeschrittene

Trainingseinheiten für Schule und Verein

Das Buch von Autor Rüdiger Naffin ermöglicht Sportlehrern, Studenten und Trainern einen vertiefenden Einblick in die Strukturen des rasanten Spiels Beach-Volleyball. Es werden didaktisch-methodische Überlegungen für ein Vermittlungsmodell angestellt, welche im Schulsport und im Vereinstraining jeder Alters- und Leistungsstufe einen erfolgreichen Einstieg in das Spiel ermöglichen.

Die methodische Umsetzung des Modells erfolgt in mehreren Unterrichtsblöcken mit detaillierten Stundenabläufen mit einer Vielzahl von Spiel- und Übungsformen, wobei die Beach spezifischen Grundtechniken anhand von Bildfolgen präzise erläutert werden. Im Weiteren werden Trainingsbeispiele für ein leistungsorientiertes Training für Fortgeschrittene vorgestellt.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 21. Februar 2006

   www.volleyball-bundesliga.de 

Raben schlagen den Deutschen Meister

Mit einem Paukenschlag haben die Roten Raben den 16. Spieltag beendet. 3:0 besiegten sie den USC Münster vor etwa 3600 Zuschauern im Volleydome am Berg Fidel. Damit sind die Niederbayern die ersten in dieser Saison, die es geschafft haben, den USC vor heimischem Publikum zu besiegen.

Angenehmer Nebeneffekt ist, dass sich die Raben damit auf dem zweiten Tabellenplatz eingenistet haben und mit entsprechendem Selbstvertrauen den Dresdner SC erwarten, der am kommenden Samstag in die Vilsbiburger Vilstalhalle kommt.

Seit 13 Spielen ist es keinem Gegner mehr gelungen, beim USC Münster zu gewinnen. Der Letzte, der es geschafft hat, waren vor ziemlich genau zehn Monaten ebenfalls die Roten Raben. Anscheinend ist der amtierende deutsche Meister eine Mannschaft, die den Raben liegt. Denn bereits in der Vorrunde wurde Münster mit 3:0 praktisch aus der Vilstalhalle geschossen. Das wollte Münsters Trainer Axel Büring natürlich ändern und sich vor heimischem Publikum keine Blöße geben. Doch aus diesem Vorhaben wurde nichts. Souverän holten sich die Roten Raben vor einer Rekordkulisse von über 3600 Zuschauern zwei wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft.

Dabei legten Nicole Fetting, Katja Wühler, Verena Veh, Tsvetelina Zarkova, Birgit Thumm und Regina Burchardt los wie die Feuerwehr. Ehe Münster sich versah, lag es 4:0 im ersten Satz zurück und Trainer Axel Büring musste schon die erste Auszeit nehmen. Danach schafften es die Gastgeberinnen näher zu den Niederbayern auf zu schließen. Allerdings gelang es ihnen nicht, in Führung zu gehen und die Roten Raben holten sich mit 25:22 den ersten Satz.

Richtig gehend dramatisch wurde es im zweiten Satz: Erst erarbeiteten sich Katja Wühler & Co. eine 6:3-Führung, dann jedoch spürte das Publikum, dass ihre Mannschaft ihre Unterstützung brauchte. Nach einer Auszeit von Axel Büring feuerte es Münster frenetisch an und peitschte die Spielerinnen nach vorne. Das zeigte sich auch am Ergebnis. Bis zum 22:20 lag Münster vorne, doch wieder waren es die Roten Raben, die sich den Satz gut schreiben konnten. Mit einem gekonnten Annahmepunkt sowie zwei nachfolgenden Assen von Zuspielerin Nicole Fetting brachten sich die Niederbayern wieder ins Spiel und siegten mit 25:22. Hier sprach Raben-Trainer Michael Schöps seiner Mannschaft ein dickes Kompliment aus: „Gegen 3600 Zuschauer das Ding noch herum zu reißen, war schon eine Klasse-Leistung.“
Die Münsteraner Spielerinnen wurden von dieser unerwarteten Wende im zweiten Satz allerdings so aus dem Tritt gebracht, dass sie im dritten Satz nicht mehr sehr zu Wege brachten. Nur zu Beginn war das Spiel ausgeglichen, dann spielten nur noch die Roten Raben. Über 17:8, 21:11, 23:14 und 25:18 brachten sie den Satz und das Spiel unter Dach und Fach. „Mit so einem Ergebnis haben wir nicht wirklich gerechnet“, meinte Raben-Trainer Michael Schöps nach dem Spiel. „Doch wir haben mutig gespielt und da ist letztendlich belohnt worden“. Bezeichnend, dass Vilsbiburgs Zuspielerin Nicole Fetting zur besten Spielerin des Tages gewählt wurde. Ziemlich ernüchtert analysierte Münsters Trainer Axel Büring den Spielverlauf: „Vilsbiburg hat heute verdient gewonnen. Nur im zweiten Satz konnten wir das Spiel offen halten. In den anderen waren wir chancenlos.“

Dieses Ergebnis ist natürlich ein gute Voraussetzung für das schwere Heimspiel der Roten Raben am kommenden Samstag um 19.30 Uhr (Vilstalhalle) gegen den Dresdner SC.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Dienstag, 21. Februar 2006

   www.volleyball.de 

Unterhaching strapaziert die Nerven

Schwache Nerven durften die gut 700 Fans im Sportzentrum am Utzweg gestern nicht haben. Wieder einmal brauchten die Hachinger fünf Sätze, bis das 3:2 (21:25, 25:22, 31:29, 19:25, 15:12) gegen den VC Markranstädt perfekt war. Für sie war es das vierte Spiel in Folge, das erst im Tie-Break entschieden wurde, und nach der knappen Heimniederlage gegen Düren war diesmal das Glück wieder auf der Seite der Hausherren.

Dies gilt vor allem für den dritten Durchgang. Die TSV-Jungs hatten nach dem verlorenen ersten Satz, der von vielen unnötigen Eigenfehlern der Gastgeber geprägt war, nach einer starken Leistung im zweiten Spielabschnitt den Satzausgleich herbeigeführt und hatten beim Stand von 24:22 zwei Satzbälle, aber es fehlte einfach an der nötigen Konsequenz, um auch noch den letzten Punkt zu machen.

Coach Mihai Paduretu geriet selbst nach der Partie immer noch in Rage, als er auf diese Situation angesprochen wurde: "So etwas darf einfach nicht passieren. Da haben wir schon mal zwei Chancen den Satz zu gewinnen und machen es uns dann selber schwer." Der Trainer meinte damit den folgenden 24:24-Ausgleich und die vier Satzbälle, die seine Schützlinge abwehren mussten, bis sie dann selber - erneut erst im zweiten Anlauf - das 31:29 erzielten.

"Wenn wir den Durchgang gewonnen hätten, wäre das Spiel sicher anders verlaufen," trauerte VCM-Manager Michael Nickeleit der entgangenen Chance hinterher. So gelang es den Gästen zwar dank eines deutlichen 25:19 im folgenden Abschnitt den Tie-Break herbeizuführen, die Hachinger bewiesen jedoch eindrucksvoll, dass sie aus den vergangenen Partien, die ebenfalls über die volle Distanz gingen, gelernt hatten.

Nach dem 9:9 setzten sie sich mit 12:9 ab und hielten diesen Vorsprung dann bis zum Ende. Patrick Schwaack war es, der den letzten Punkt für sein Team, begleitet vom begeisterten Applaus der Zuschauer, erzielte. Sowohl ihm, der heute eine überragende Leistung zeigte, wie auch den Fans dürfte ein gewaltiger Stein vom Herzen gefallen sein, da die Partie nun endlich zu Ende war.

Vor dem Auswärtsspiel gegen Oststeinbek ist also der Zwei-Punkte-Rückstand auf Bayer Wuppertal wieder hergestellt. Das Werksteam muss nächste Woche ausgerechnet in Markranstädt ran. Und obwohl sein Team heute in Unterhaching als Verlierer vom Feld gehen musste, kündigte Manager Nickeleit an, dass seine Jungs die Punkte für Unterhaching holen werden. "Im Hinspiel wurden wir stark vom Schiedsgericht benachteiligt, es ist also noch eine Rechnung offen. Da leisten wir den Hachingern dann auch gerne Schützenhilfe."

Andreas Bergmann

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 21. Februar 2006

   www.volleyballer.de 

Kontrastprogramm beim FTSV

Dunkle Wolken über dem Spielfeld, aber Sonnenschein bei PR-Aktionen

(gk). Beim Volleyball-Bundesligisten FTSV Straubing will derzeit auf dem Spielfeld das Glück nicht wieder zurückkehren. Am vergangenen Wochenende verloren sie ihr viertes Spiel im Tie-Break. Abseits des Spielfeldes ist dem FTSV dagegen Fortuna hold. Bei beiden Benefizaktionen des Wochenendes kam die Sonne raus.

Der Samstag präsentierte sich zunächst regnerisch in Hagelstadt. Doch als die FTSV-Damen zur Eröffnung des Musterhauses von Town & Country kamen, kam die Sonne heraus und auch die Spendenboxen füllten sich prächtig. Zur Freude des kleinen blauen Raben Kuno, der von der Geschäftsführerin Sylvia Wagner demnächst einen Scheck entgegennehmen darf. Die Höhe war zu Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Dementsprechend zufrieden zeigten sich alle Beteiligten am Eröffnungswochenende in Hagelstadt.

Nach der unglücklichen Niederlage in Hagelstadt schien den FTSV-Damen am Sonntagnachmittag wieder die Sonne. Sie waren von 14-16 Uhr auf Einladung der Privatbrauerei Stöttner zu Gast auf dem Straubinger Eiszauber. Mit einem Glücksrad und verschiedenen kleineren Spielen auf der Eisfläche sorgten die Damen für Unterhaltung und Iris Nachtmann erwies sich als regelrechte Glücksfee. Denn sie erdrehte einem Jungen, der mit seinen Schlittschuhen nicht zum Glücksrad vordringen konnte gleich zweimal den Jackpot (jeweils gab es ein Six-Pack Limo zu gewinnen). Insgesamt erspielten die Straubinger Glücksritter am Rad der Privatbrauerei Stöttner über 180 Euro für die Nachwuchsteams des FTSV Straubing.

Martina Matic kehrt zum FTSV zurück

Alles in allem wäre es also ein positives Wochenende für den FTSV Straubing gewesen, hätte man nur das Spiel in Nürnberg auch noch gewonnen. Doch auf dem Feld war Fortuna dem FTSV wieder einmal nicht hold und so heißt es weiter hoffen auf die nächsten Spiele, um die derzeit noch vier Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz noch aufzuholen. Die Chancen, diese Punkte noch einzufahren sind am Wochenende wieder gestiegen, denn bei den noch ausstehenden drei Heimspielen gegen Sinsheim, Sonthofen und Erfurt wird Martina Matic voraussichtlich wieder für den FTSV am Netz stehen. „Martina hat am Samstag ihren Vertrag unterschrieben“, so Trainer Wolfgang Schellinger. „Wir freuen uns, dass sie uns in dieser schwierigen Situation hilft, denn mit ihr im Team sollte auch gegen diese scheinbar übermächtigen Gegner etwas für uns möglich sein. Doch Wunderdinge dürfen wir uns von ihr nicht erwarten, da sie aus beruflichen Gründen nicht regelmäßig trainieren konnte.“ Ungeachtet dessen dürfte ein Auftritt von Martina Matic dem Team des FTSV einen weiteren Motivationsschub geben, der beim Kampf um den Klassenerhalt entscheidend sein könnte. Ebenfalls neu im Team ist Außenangreiferin Nicole Sagmeister. Das Straubinger Eigengewächs spielte die bisherige Saison in der zweiten Mannschaft des FTSV.

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Dienstag, 21. Februar 2006

   www.abendblatt.de 

Droht jetzt der Abschied von Neugraben?

NA.Hamburg: Ein neuer Name für Fischbeks Bundesliga-Team. Sponsor Norddeutsche Affinerie will, daß sich die Mannschaft an die Tabellenspitze spielt - und zwar in Wandsbek.

Fischbek - Aus den Volleyball-Frauen des TV Fischbek wird das Team NA.Hamburg Volleyball. Mit der Umbenennung auf das Kürzel des Hauptsponsors Norddeutsche Affinerie (NA) zur nächsten Saison beginnt in der bislang 15jährigen Bundesliga-Geschichte der Mannschaft ein neues Kapitel. "Wir wollen an die Spitze der Bundesliga", begründet das Werner Marnette, Vorstands-Vorsitzender der NA.

Mit der freundlichen Übernahme der wirtschaftlichen Verantwortung für eines der sportlichen Vorzeige-Teams des Harburger Raums wird dessen Zukunft gesichert. "Aus wirtschaftlichen Gründen hätte ich das Team schon vor drei Jahren abmelden müssen", sagte Manager Horst Lüders. Nun ist er diese Sorge los. Er kümmert sich weiterhin um alle Belange des Spielbetriebs. In wirtschaftlichen Dingen hat die NA das letzte Wort. Nominell rechnete Lüders mit ungefähr 220 000 bis 250 000 Euro Etat für diese Serie. Doch nicht immer war der kontinuierliche Geldfluß gesichert. Spielerinnen und Trainer mußten monatelang auf Zahlungen warten. Diese Probleme dürften jetzt erledigt sein.

Und: Trainer Helmut von Soosten darf auf Einkaufstour gehen, zur nächsten Serie mindestens drei Verstärkungen verpflichten. Die Budgetierung für die Saison 2006/2007 sei zwar noch nicht abgeschlossen, aber die Mannschaft solle in die Lage versetzt werden, mit Top-Vereinen wie Münster oder Schwerin mithalten zu können, kündigte Marnette an. Damit sie um den Meistertitel mitspielen kann, dürften mindestens 500 000 Euro notwendig sein. Soll NA.Hamburg Volleyball gar international antreten, wäre sogar ein höherer Betrag notwendig. Doch konkrete Zahlen konnte und wollte der NA-Vorstands-Chef nicht nennen.

Der Kern der Mannschaft soll gehalten werden, erklärte Trainer Helmut von Soosten. Mit Nationalspielerin Margarethe Kozuch (19) beginnen zum Beispiel bald die Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung.

Zum Konzept gehört auch, in den sportlichen Unterbau zu investieren. So plant von Soosten zur nächsten Serie, zwei weitere Mannschaften unter NA.Hamburg Volleyball starten zu lassen. "Möglichst in der Regional- und Verbandsliga", so von Soosten. Dazu müßten - im Volleyball nicht ungewöhnlich - bestehende Teams zum Vereinswechsel animiert werden.

So rosig die sportliche Zukunft unter dem Zeichen des größten europäischen Kupferproduzenten mit mehr als drei Milliarden Euro Umsatz auch zu sein scheint. Es könnte der langsame Abschied des Spitzen-Volleyballs aus der Region eingeläutet sein. Zwar bekannte sich Marnette klar zur Verbundenheit mit "der Veddel, Wilhelmsburg und Harburg". Doch sehen die Überlegungen zur kommenden Spielzeit auch einen Teilumzug bei Topspielen in die Sporthalle Rüterstraße in Wandsbek vor. "Einige Spiele sollen als Events ausgerichtet werden. Dort haben wir bessere Möglichkeiten", sagte Marnette. Sollte aber die Deutsche Volleyball-Liga (DVL) die Ausnahmegenehmigung für die um zwei Meter zu flache Halle am Neumoorstück über die Saison 2006/2007 nicht verlängern, wird die Mannschaft nach Hamburg umziehen müssen.

Die Bezirksversammlung Harburg beschäftigt sich heute abend (17.30 Uhr, Rathaus) mit der Sporthalle Süderelbe. Schon Anfang des Monats hatte die schwarz-grüne Koalition das Bezirksamt aufgefordert, Möglichkeiten zu prüfen, wie in der Halle "wettkampfmäßige Bedingungen für den Volleyballsport" geschaffen werden können. CDU-Fraktionschef Ralf-Dieter Fischer: "Der Verein gehört hierher - und nicht nach Wandsbek." Selbst wenn die Mannschaft tatsächlich die Region verlasse, bestehe Handlungsbedarf. Fischer: "Wir können den Spitzensport nicht auf Dauer aussperren."

Manfred Schäffer

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 21. Februar 2006

   www.abendblatt.de 

Elmshorns Männer setzen Talfahrt fort

Die Begegnungen der Regionalliga Nord

ELMSHORN - Was ist bloß los mit den Volleyball-Männern der VG Elmshorn? Vor einigen Monaten thronten sie mit 10:0 Punkten an der Tabellenspitze der Regionalliga Nord und lieferten "nebenbei" im Achtelfinale des DVV-Pokals dem SC Charlottenburg (1. Bundesliga) trotz einer 0:3-Niederlage einen großen Kampf, aber von der damaligen Form sind die Mannen um Spielertrainer Ekkehard Goller derzeit meilenweit entfernt. Im jüngsten Punktspielvergleich war selbst Abstiegskandidat und Hamburg-Rivale VG WiWa zu stark für die VGE, die binnen 96 Minuten mit 1:3 (25:27, 27:25, 21:25, 23:25) den kürzeren zog.

Das Unheil nahm für die Elmshorner schon im ersten Durchgang seinen Lauf, an dessen Ende sie drei Satzbälle nicht nutzen konnten. Auch durch den zwischenzeitlichen Ausgleich gewann das Spiel der Gäste nicht an Qualität - eher war nach Auffassung von Mittelblocker David Jung das Gegenteil der Fall: "Im dritten Satz überzeugte WiWa kämpferisch, und wir sahen fast tatenlos zu. Unsere Aufschlagquote war grauenhaft." Im vierten - und letzten - Satz demonstrierten dann aber wenigstens auch die Elmshorner noch einmal Kampfeswillen, indem sie mehrere klare Rückstände aufholten und sogar zum Zwischenstand von 22:22 ausglichen, am Ende aber auch diesen Durchgang abgaben.

Eine Erklärung dafür, daß es in den zurückliegenden acht Punktspielen sechs Niederlagen setzte und die VGE-Männer dadurch in der Tabelle auf Platz fünf absackten, haben weder David Jung noch seine Mannschaftskameraden: "Dieser Leistungsabfall ist für uns alle ein Rätsel." Zumindest bis übernächsten Sonnabend (4. März), wenn die Elmshorner beim VC Norderstedt antreten müssen, sollte die Ursachenforschung Früchte tragen.

fwi

 

 

Deutschland - Hamburger Morgenpost

 Dienstag, 21. Februar 2006

   www.mopo.de 

Fischbeks Meisterpläne

Norddeutsche Affi steigt groß ein

Ein neues Zeitalter bricht im Hamburger Damen-Volleyball an. 15 Jahre lang war der TV Fischbek eine One-Man-Show von Horst Lüders (61). Der Manager kümmerte sich um Sponsoren, neue Spielerinnen und zur Not auch mal um kaputte Glühbirnen in der Halle. Doch jetzt bekommt "Mr. Fischbek" zahlungskräftige Unterstützung.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Dienstag, 21. Februar 2006

   www.westline.de 

Entsetzen in Wiesbaden

MÜNSTER - Auch der USC Braunschweig ist dem Tabellenführer Schweriner SC am Bundesliga-Wochenende nicht in die Quere gekommen. Der Liga-Primus aus Mecklenburg ließ bei den Niedersachsen mit 3:0 nichts anbrennen. Eine Vorentscheidung ist dagegen im Kampf um Platz sechs gefallen. Der TV Fischbek setzte sich in Wiesbaden im Tiebreak durch.

 

 

Deutschland - Sächsische Zeitung

 Dienstag, 21. Februar 2006

   www.sz-online.de 

Kaiser-Team verfehlt Satzgewinn nur knapp

VC Olympia Dresden: Klaus Kaiser zeigte trotz der klaren 0:3-Niederlage (22:25, 23:25, 24:26) seines Teams ein recht zufriedenes Gesicht. „Wir haben dem haushohen Favoriten einen beherzten Kampf geboten. Doch leider fehlte den Mädchen immer in den Endphasen die nötige Routine und Abgeklärtheit“, konstatierte er.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Dienstag, 21. Februar 2006

   www.wiesbadener-kurier.de

VCW: Sich selbst der größte Gegner

VCW verliert im Tiebreak gegen Hamburg / "Ist ein mentales Problem"

WIESBADEN Entsetzen und Ratlosigkeit. Und große Enttäuschung. Mit 2:3 (21:25, 25:18, 25:20, 15:25, 10:15) verloren die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden im "Endspiel" um den Playoff-Einzug vor 1140 Zuschauern gegen den TV Fischbek Hamburg.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel