News

 Montag, 06. März 2006 

TV Fischbek als DVV-Kooperationsverein?
TVF siegt weiter - diesmal ohne zu glänzen
SCC nimmt Revanche
Schnee-Chaos: TVR kampflos in Lohhof verloren?
Wahnsinn! Alemannia dreht fast verlorenes Spiel!
Münster gewinnt auch das zweite Westderby
Westdeutsche Meisterschaften: Platz eins und zwei
Häfler besiegen Unterhaching im Südduell
Schneechaos bremst Volley YoungStars
SV Bayer fängt die "Cowboys" ein - 3:0
VC Dürrenberg nur im ersten Satz gefordert
Fighting Kangaroos: Verdientes 3:0 über Straubing
USC: 3:2-Sieg trotz des drohenden Endes
Die Schattenseiten des Sonnenkönigs
VCN: Zwei unerwartete Niederlagen
OSV wehrt sich, aber verliert
Olympia-Vorbereitung in Fischbek?
Klarer Sieg: DSC-Damen schlagen VfB Suhl 3:0
VC bei "Westdeutschen" auf Platz fünf
3:0, dieses Ergebnis wollte Büring sehen
Humann: Gutes Spiel, gute Party
SCC-Coach Warm zollte Respekt
Suhl: Wie ausgewechselt

März 2006

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Deutschland - TV Fischbek-News

 Montag, 06. März 2006

   

TV Fischbek als DVV-Kooperationsverein?

Mögliche Maßnahme zur Vorbereitung auf Olympia 2008

Bundestrainer Hee Wan Lee könnte, nach Freistellung durch den DVV, die Fischbekerinnen trainieren. Weitere Kaderspielerinnen ohne Vereinsvertrag könnten in Hamburg zusammengezogen werden.

Wenige Wochen nach der Verkündung der Erweiterung des Engagements der Norddeutschen Affinerie (NA) und der damit verbundenen Namensumbenennung in NA Volleyball-Hamburg, planen die Macher hinter dem Bundesliga-Volleyballteam aus Fischbek den nächsten Coup. Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) hat die Bundesliga-Clubs aufgefordert, sich als Kooperationsverein vor den Olympischen Spielen 2008 in Peking zur Verfügung zu stellen. Das Modell wurde bei den deutschen Volleyball-Herren bereits erfolgreich erprobt.  Es könnte bedeuten, dass Bundestrainer Hee Wan Lee für ein Engagement in Fischbek vom DVV freigestellt würde und Kaderspielerinnen ohne Vereinsvertrag gefragt würden, ob sie für einen neuen Vertragsabschnitt zum Bundestrainer nach Hamburg gehen würden.

„Wir werden uns mit aller Macht darum bemühen“, sagt TVF-Coach Helmut von Soosten, der sich in der Phase dann verstärkt um die Jugendarbeit des Vereins kümmern würde. „Es ist eine Riesenchance für den Volleyballsport in Hamburg.“ Hauptsponsor Norddeutsche Affinerie steht hundertprozentig hinter diesem Projekt. Noch ist nicht klar, welche Bundesliga-Clubs sich außer den Hamburgern noch für dieses Modell interessieren und ernsthaft bemühen.

Ziel des Deutschen Verbandes ist es, alle Möglichkeiten für die Frauen-Nationalmannschaft in der Vorbereitung auf die WM 2006, die EM 2007 und Olympia 2008 auszuschöpfen.

 

 

Deutschland - TV Fischbek-News

 Montag, 06. März 2006

   

TVF siegt weiter - diesmal ohne zu glänzen

Sa., 4. März, in Berlin: Köpenick - TVF 2:3 (23:25, 22:25, 25:20, 25:23, 10:15)

Und wieder musste TVF-Trainer Helmut von Soosten bis zur letzten Minute mitfiebern. Wie am letzten Sonntag gegen den USC Braunschweig, mussten die Hamburgerinnen am 17. Saisonspieltag beim Tabellen-Vorletzten in Berlin in den fünften Satz gehen. Der Tabellen-Sechste machte es unnötig spannend und konnte die Gastgeberinnen aus Köpenick erst nach fünf hart umkämpften Sätzen mit 3:2 bezwingen. „Wir waren heute keine Glanzlichter des Nordens, sondern eher ein schwacher Schimmer. Wir haben unsere Pflicht erfüllt, mehr aber auch nicht“, stellte von Soosten ernüchtert fest.

Ähnlich wie im Duell gegen den USC, erlaubten sich die Harburgerinnen gegen das Team aus dem Südosten der Hauptstadt überraschend viele Fehler, so dass die Berlinerinnen nach 0:2-Satzrückstand auf 2:2 ausgleichen konnten. „Köpenick hat sehr gut aufgeschlagen und risikoreich gespielt. Damit hatten wir so unsere Probleme. Der KSC hätte heute vielleicht sogar einen Sieg verdient gehabt“, zollte von Soosten dem Gegner Respekt. Angefangen von der Ballannahme bis hin zum Schmetterball, dem TVF gelang in der Samstagabendpartie nicht viel.

Vor 450 Zuschauern produzierten die favorisierten Gäste immer wieder unnötige Fehler, so dass der Abstiegskandidat zu leichten Punkten kam. Hinzu kam die überragende KSC-Mittelblockerin Katie Wright aus den USA, die den ansonsten so gefährlichen Fischbeker Angriff vor große Probleme stellte. Erst im entscheidenden fünften Satz stellte der Endrundenkandidat seine hohe Fehlerquote ab und bezwang den aufopferungsvoll kämpfenden Aufsteiger im 17. Saisonspiel.

„Von der Papierform her sind wir eigentlich wesentlich besser. So sind wir knapp an einer Blamage vorbeigeschrammt. Für die Meisterschaftsrunde müssen wir noch einmal ordentlich zulegen. Wir haben heute so viele Fehler gemacht - das hätte für drei Spiele gereicht. Ich hoffe, dass wir in unserem nächsten Spiel gegen Grimma wieder unsere Normalform erreichen“, sparte der TVF-Coach nicht an Kritik.

Mit einem Sieg gegen den Tabellenletzten VC Muldental Grimma am nächsten Sonntag, 12. März, um 15 Uhr, wäre dem TV Fischbek nach zweijähriger Abstinenz die Endrundenteilnahme nicht mehr zu nehmen.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 06. März 2006

   

SCC nimmt Revanche

Spielerisch verbessert und kämpferisch überzeugend präsentierte sich der SCC BERLIN während seines Aufwärtsauftritts beim Moerser SC. Ebenso verdient wie souverän bezwangen die Hauptstädter den Pokalfinalisten mit 3:1 (25:22, 25:20, 23:25, 25:21) und nahmen damit Revanche für die bittere Niederlage im Spiel um den dritten Platz der letzten Saison.

Die „Starting-Six“ der Berliner mit Skach im Zuspiel, Spirovski und Fischer im Mittelblock, Prüsener und Ollikainen im Außenangriff, Liefke auf Diagonal sowie dem an diesem Tag stark agierenden Huttunen auf der Liberoposition zeigte sich von Beginn an spielfreudig und aggressiv. Auch die Gastgeber präsentierten sich hochmotiviert, so dass sich eine spannende und gutklassige Partie entwickelte. Nach kurzzeitigem Rückstand erspielten sich die Berliner einen 3-Punkte-Vorsprung und verteidigten diesen konsequent bis zum 25:22-Satzgewinn.

Im Folgesatz sah sich SCC-Coach Michael Warm schon nach wenigen Sekunden beim Stand von 0:3 zu einer ersten Auszeit gezwungen. Und der Weckruf zeigte – wenn auch mit etwas Verspätung – die erhoffte Wirkung. Spätestens bei 11:11 war sein Team zurück im Spiel und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Bis Marco Liefke zum Service schritt und die Charlottenburger mit einer Aufschlagserie auf 20:15 enteilen ließ. Dem 2,09m-Hünen blieb es auch vorbehalten, wenig später per Diagonalschlag zum 25:20 zu vollenden.

Während in der Vorwoche gegen den VV Leipzig nach einer deutlichen 2:0-Satzführung noch ein Konzentrationsabfall zu verzeichnen war, blieben die Warm-Schützlinge diesmal auf der Höhe des Geschehens. Aber auch die Gastgeber wollten sich keineswegs kampflos geschlagen geben und leisteten weiterhin erbitterte Gegenwehr. Lohn ihres couragierten Auftretens war ein von den cirka 500 Zuschauern lautstark bejubeltes 25:23 für den MSC.

Schon wenige Minuten später schlug die Stimmung allerdings ins Gegenteil um. Bei der ersten technischen Auszeit stand es 8:4 für die Berliner und im Sportzentrum Rheinkamp herrschte plötzlich Totenstille. Zwar konnten die Moerser dank eines sich im Spielverlauf steigernden Georg Grozer jr. zwischenzeitlich noch einmal zum 15:15 ausgleichen, doch vor allem die konsequente Blockarbeit des sich weiter im Aufwind befindlichen Aleksandar Spirovski brachte die Hauptstädter wieder zurück auf die Siegerstraße. Nach 88 Spielminuten stand es 25:21 und das SCC-Team feierte seinen achten Auswärtssieg der Saison.

Entsprechend zufrieden zeigte sich SCC-Coach Warm mit der Leistung seiner Mannschaft: „Nisse hat heute eine starke Vorstellung geboten, indem er mit kühlem Kopf, aber heißem Herz spielte. Das hat alle angesteckt. Es war sicher noch nicht alles Gold, was glänzte, aber wir standen schon wieder deutlich kompakter auf dem Feld. Und unser Block mit Spiro und Felix in der Mitte zeigte im Laufe des Spiels deutliche Wirkung. Jetzt haben wir den dritten Platz fast sicher und bereiten uns auf den 2. April vor, wenn das erste Heimspiel der Play-Off-Runde in der Sömmeringhalle steigt.“

mk

 

 

Deutschland - TV Rottenburg-News

 Montag, 06. März 2006

   

Schnee-Chaos: TVR kampflos in Lohhof verloren?

Normalerweise stünde an dieser Stelle ein Spielbericht zum Spiel des TV Rottenburg beim SV Lohhof am Samstag. Da die Mannschaft des TV Rottenburg auf Grund der katastrophalen Wetterverhältnisse im Verkehrschaos stecken geblieben ist und zum Spielbeginn 17:30 Uhr somit nicht anwesend waren, hat das Schiedsgericht auf Drängen der Heimmannschaft das Spiel angepfiffen und mit 3:0 Sätzen und 75:0 Punkten gewertet.

Die Mannschaft des TVR ist um 18:00 Uhr eingetroffen, die Verantwortlichen haben seit 15 Uhr regelmäßig Kontakt mit dem SV Lohhof gehabt und über den jeweils aktuellen Stand informiert. Der TV Rottenburg ist hochgradig vom Vorgehen in Lohhof enttäuscht und wird alle Anstrengungen unternehmen, dass dieses Spiel wiederholt wird.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 06. März 2006

   

Wahnsinn! Alemannia dreht fast verlorenes Spiel!

Nach Abwehr zweier Matchbälle: Alemannia Aachen – SVF Neustadt-Glewe 3:2 (25:27, 23:25, 27:25, 25:19, 15:12)

Wahnsinns-Spiel! Sensationell! Irre Spannung! Um nur mal drei Superlative zu nennen, die den restlos bedienten Zuschauern wohl durch die Köpfe gingen, als sie nach über zwei Stunden nervlich angegriffen, aber zufrieden, die Bergische Gasse verließen. Und es ist schon ein wenig tragisch, wenn man sich in die Lage der Gastmannschaft versetzt, denn nach zwei knappen, aber verdient gewonnenen Sätzen zwei Matchbälle zu haben, diese nicht nutzen zu können und dann letztendlich ohne die Punkte die extrem lange Heimreise antreten zu müssen, ist schon bitter!

Auf Aachener Seite war der „Happy-End-Ausgang“ natürlich toll, wobei die Spielerinnen von Trainer Luc Humblet sich die Sache sicherlich einfacher hätten machen können. Doch den ersten Satz verschlief man zu Beginn völlig (1:7-Rückstand), um dann mit Kampf und Einsatzwillen ins Spiel zurückzufinden. Aachen konnte zum 23:23 ausgleichen, musste dann jedoch wieder Glewes sehr starkem Angriffsdruck Tribut zollen. Vor allem die harten Außenangriffe landeten häufig diagonal im Aachener Feld.

Der zweite Satz dann eigentlich anders herum: Alemannia führte zur Mitte des Durchgangs mit 13:9, dann sogar mit 19:12, und hier genügten leider zwei, drei etwas zu zaghafte Aachener Aktionen, um die Schweriner Gäste wieder ins Spiel zu  bringen. Zwei äußerst zweifelhafte Entscheidungen des Schiedsgerichts hinzu, und auch der zweite Satz geht an die Gäste. Zu Beginn des dritten Satzes dann in der Halle etliches Kopfschütteln über den erneut verpennten Beginn aus Aachener Sicht: 0:6, der Käse schien gegessen, doch schon bei 6:7 waren die „Ladies in Black“ wieder dran, dann erneut ein Zwei-Punkte-Vorsprung, dem die Aachenerinnen ständig und konstant bis zu den Matchbällen hinterherliefen! 24:22 für Neustadt-Glewe, das lässt sich eigentlich kaum jemand mehr nehmen. Doch in Aachen und bei diesem irren Publikum dreht das Alemannia-Team eben solch eine Partie noch herum. Der endlich verwandelte Satzball war somit eine Initialzündung – und dies auf beiden Seiten.

Schon in der Anfangsphase des vierten Satzes merkte man Spielerinnen und Trainer der Gäste an, dass sie nun fortwähren über die vergebenen Chancen nachdachten. Die Angriffsmaschine der Alemannia war dagegen ins Rollen geraten. Trainer Luc Humblet nach der Partie: „Dieses Spiel war – was die taktische Umsetzung unserer Anweisungen angeht – das beste Spiel meiner Mannschaft. Wir haben immer das Richtige getan und ab dem vierten Satz konnten wir davon auch profitieren.“ Der Block stand ein ums andere Mal perfekt und die Abwehr, welche in den ersten beiden Sätzen häufig chancenlos aussah, konnte nun etliche Bälle im Spiel halten. Esther Stahl und Janneke Ernste gefielen im Angriff am meisten, während Kristina Fuhrmann und Lis Zernickow ihre Blockpunkte holten. Hinzu kam sicherlich der spürbare Kräfteverlust auf Seiten der nur mit 8 Spielerinnen angereisten Gäste. Beim verwandelten Matchball war die Bergische Gasse dann erneut ein Tollhaus!

Da beim einzigen weiteren Spiel in der Zweiten Liga Nord unerwartet Potsdam in Bremen mit 2:3 verlor, und VC Olympia Berlin (Aachens nächster Gegner) zwei Spiele weniger hat, gelang Alemannia ein Schritt nach oben auf Rang 4 der Tabelle. Jetzt hat man drei Auswärtsspiele in Folge (in Berlin, in Warendorf und in Potsdam), bevor dann das letzte Heimspiel ansteht und dann noch das letzte Spiel in Hamburg.

Vormerken sollten sich also alle Aachener Volleyballfans den 9. April, wenn es in der Bergischen Gasse gegen USC Münster II geht.

André Schnitker

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 06. März 2006

   

Münster gewinnt auch das zweite Westderby

Die Volleyballerinnen des USC Münster haben auch den zweiten Vergleich mit dem TSV Bayer 04 Leverkusen in dieser Saison gewonnen. Am Sonntagnachmittag setzten sie sich vor 2020 Zuschauern mit 3:0 (25:16, 25:23, 26:24) durch und kletterten zugleich auf den vierten Tabellenplatz

Am Sonntagnachmittag legten Anika Brinkmann und Claudia Bimberg eine Punktlandung hin. Bis kurz vor halb drei standen die beiden Youngsters vom USC Münster noch mit der A-Jugend ihres Klubs bei der Westdeutschen Meisterschaft im nahe gelegenen Senden auf dem Parkett und sicherten sich dort das Ticket zur Deutschen Meisterschaft. Gut eine Stunde später waren sie mit der Erstligamannschaft beim Westderby gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen gefordert und trugen dabei ihren Teil zum 3:0 (25:16, 25:23, 26:24) bei. „Man hat beiden Mannschaften angemerkt, dass nicht alles gepasst hat“, urteilte Münsters Trainer Axel Büring, sagte aber auch: „Heute sollte das Ergebnis stimmen. Das war der Fall und deswegen höre ich jetzt auch auf, zu meckern.“

Sowohl Leverkusen als auch Münster starteten nervös in die prestigeträchtige Partie. Ehe sich die Münsteranerinnen jedoch versahen, lagen sie 6:10 hinten. Vor allem dank der gut platzierten Aufschläge von Vesna Citakovic konnten sie diesen Rückstand in einen 14:10-Vorsprung verwandeln und den Satz ungefährdet für sich entscheiden. Auch der zweite Durchgang sah zunächst nach einer klaren Angelegenheit für den USC aus. Beim 9:6 allerdings kam Leverkusens Tatjana Zautys an den Service und brachte ihr Team mit starken Sprungaufschlägen mit 9:12 in Front. Wiederum kam dann Münster auf, führte 22:18 und machte es beim 23:23 noch einmal spannend ehe Anika Brinkmann den Satz mit einem As beendete.

Damit allerdings war die Begegnung noch keinesfalls entschieden. Schließlich drehten die Leverkusenerinnen um die starke Nadja Schaus noch einmal auf und führten im dritten Abschnitt bereits mit 16:20. Dank der Unterstützung der 2020 Zuschauer im Volleydome, die ihr Team nun wieder einmal stehend anfeuerten, drehten die Unabhängigen den Spieß doch noch um. Mit einem ebenso sehenswerten wie erfolgreichen Einbeiner von Vesna Citakovic wehrten sie einen Satzball ab und sicherten sich mit einem Angriff von Johanna Reinink schließlich den Erfolg.

 „Am Ende der Sätze hatten wir den größeren Siegeswillen“, sagte die Außenangreiferin, die der Pokalfinal-Generalprobe beim Schweriner SC am kommenden Samstag (11. März) gelassen entgegen blickt. „Das ist ein Ligaspiel wie jedes andere auch, in dem es um zwei Punkte geht“,so Johanna Reinink. „Jetzt konzentrieren wir uns auf dieses Spiel und danach kommt das Pokalfinale.“

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 06. März 2006

   

Westdeutsche Meisterschaften: Platz eins und zwei

Erfolgreiches Wochenende für die Jugendteams des USC Münster: Bei den Westdeutschen Meisterschaften gewann die A-Jugend weiblich den Titel während die C-Jugend männlich Zweiter wurde und die C-Jugend weiblich den sechsten Platz belegte. Damit haben mit den A-Mädchen und C-Jungen zwei der drei USC-Teams die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft im Mai 2006 geschafft.

Zu einer souveränen Angelegenheit entwickelten sich die Landestitelkämpfe für die A-Jugend-Mannschaft von Trainer Tom kleine Holthaus. Im gesamten Turnierverlauf gab das Team, das sich aus Spielerinnen der 1. und 2. Liga sowie Oberliga zusammensetzte, nicht einen Satz ab. In der Vorrunde bezwangen die Münsteranerinnen den VT Sterkrade (2:0) sowie den VC Essen-Borbeck (2:0). Im Viertelfinale besiegten sie Blau-Weiß Aasee Münster (2:0), im anschließenden Halbfinale den TuB Bocholt (2:0). Auch im Finale gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen ließen sie – jetzt allerdings ohne die beiden Erstligaspielerinnen Claudia Bimberg und Anika Brinkmann, die zeitgleich im Bundesligateam gefordert waren – ihren Kontrahentinnen beim 2:0 kaum eine Chance. „Das war eine sehr gute Teamleistung“, freute sich kleine Holthaus. „Alle Spielerinnen haben von Anfang an gezeigt, dass sie gewinnen wollten.“

Ihr Ziel, den Sprung ins Viertelfinale zu schaffen, erreichten die Mädchen der C-Jugend. In der Vorrunde besiegten sie die SSF Fortuna Bonn (2:0), unterlagen aber dem SC Union Lüdinghausen (1:2). In der Runde der besten Acht verlor die Mannschaft von Trainerin Carola Bröter knapp gegen den VC Essen-Borbeck (1:2) und musste sich damit mit der Runde um die Plätze fünf bis acht zufrieden geben. Hier gewannen die Unabhängigen gegen den TV Hörde (2:0), verloren jedoch gegen den RC Sorpesee (0:2) und wurden damit Sechste. „Bis auf das letzte Spiel war es ein ordentliches Turnier“, sagte Carola Bröter. „Am Schluss fehlte einfach die Kraft.“

Das Ticket zur Deutschen Meisterschaft löste die C-Jugend männlich von Trainer Linus Tepe. In der Vorrunde besiegten die Nachwuchsvolleyballer den TV Eintracht Greven (2:0), mussten dann aber eine Niederlage gegen den SC Union Lüdinghausen (0:2) hinnehmen. Als Gruppenzweiter für das Viertelfinale qualifiziert, gewannen die USCler hier gegen den TuB Bocholt (2:0) und setzten sich schließlich auch im Halbfinale gegen den TV Hörde (2:0) durch. Im Finale gegen den favorisierten VV Humann Essen bogen die Münsteraner mit dem gewonnen ersten Satz schon auf die Siegerstraße ein, mussten dem Gegner aber schließlich doch den Vortritt lassen. „Unser Hauptziel, die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft, haben wir erreicht“, sagte Tepe. „Ich bin sehr zufrieden.“

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 06. März 2006

   

Häfler besiegen Unterhaching im Südduell

UNTERHACHING/ FRIEDRICHSHAFEN - Elfstündige Anreisen ist der VfB Friedrichshafen normalerweise nur aus der Champions League gewohnt. Am Wochenende war der Häfler Mannschaftsbus ausgerechnet für die Fahrt zum 200 Kilometer entfernten TSV Unterhaching so lange unterwegs. Bis der 3:1-Sieg (25:20, 24:26, 25:23, 25:12) besiegelt war, dauerte es keine 120 Minuten.

Das Schneechaos in Süddeutschland hat auch die Häfler Volleyballer nicht verschont. Als der Mannschaftsbus nach 30 Kilometern in Sigmarszell auf die A 96 fahren wollte, versperrte ein schlingernder LKW mit völlig abgefahrenen Reifen den Weg. Dank eines Ausweichmanövers konnte der Busfahrer zwar eine Kollision vermeiden, der Bus rutschte dabei allerdings in den Graben. Erst nach knapp zwei Stunden kam die Feuerwehr, konnte aber nicht helfen. Das Technische Hilfswerk zog den Bus schließlich mit schwerem Gerät wieder auf die Fahrbahn. Damit aber nicht genug. Wegen der schlechten Straßenverhältnisse und der zahlreichen Staus waren die Volleyballer bis 4 Uhr morgens unterwegs. Anschließend war erstmal Ausschlafen angesagt und das morgendliche Training fiel den Wetterkapriolen zum Opfer.

Von Wind und Wetter unbeeindruckt präsentierte sich der TSV Unterhaching am späten Sonntagnachmittag. Zwar war wegen des Wetters die „magische Marke“ von 1000 Zuschauern nicht erreicht worden, der Spielfreude beider Teams tat das jedoch keinen Abbruch.

Der VfB Friedrichshafen tat sich zu Beginn etwas schwer, holte sich den Auftakt-Satz jedoch mit 25:20. Der zweite Durchgang ging dann allerdings an Michael Mayer und Co. „Wir haben die Chancen vergeigt und unsere Punktballmöglichkeiten nicht genutzt“, analysierte Co-Trainer Ulf Quell diese Spielphase, in der die Bayern von Anfang an die Führung innehatten und den Satz zum 26:24 nach Hause brachten. Mehr als diesen Satzgewinn gönnten die Tabellenführer aus Friedrichshafen dem Team von Mihai Paduretu nicht. Ob sie schon die Rückfahrt im Hinterkopf hatten und schnell fertig werden wollten? Jedenfalls nahmen Simon Tischer und seine Mitspieler die Zügel wieder in die Hand und holten sich den dritten Satz knapp mit 25:23. Von da an ging es im ICE-Tempo weiter und der vierte Spielabschnitt endete mit 25:12. Co-Trainer Ulf Quell war mit der Leistung des Teams sehr zufrieden: „Wir haben uns sehr gut verkauft. Es ist wichtig, auch in fremder Halle eine gute Leistung zu bringen, wie wir sie aus der gewohnten Umgebung bei Heimspielen gewohnt sind.“ Mit 38:2 Punkten liegen die Häfler zwei Spieltage vor Schluss der Normalrunde weiterhin vier Punkte vor Evivo Düren.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 06. März 2006

   

Schneechaos bremst Volley YoungStars

DACHAU/ FRIEDRICHSHAFEN - Deprimierende Niederlage und sensationeller Sieg am Doppelspieltag: Während die Volley YoungStars am Samstag beim ASV Dachau mit 0:3 (18:25, 15:25, 18:25) verloren haben, schickten sie am Sonntag den GSVE Delitzsch im Heimspiel mit 3:1 (25:20, 25:23, 19:25, 25:23) nach Hause. Dabei hat das Schneechaos den YoungStars ganz schön zu schaffen gemacht.

Die Partie in Dachau stand vorn vornherein unter keinem guten Stern, denn fast hätten die Häfler ihr Spiel verpasst. Ist eine Mannschaft nicht eine Viertelstunde nach Spielbeginn spielfähig in der Halle, so wird das Spiel mit 25:0, 25:0, 25:0 für die Heimmannschaft gewertet. So erging es dem TV Rottenburg, der es nicht rechtzeitig nach Lohhof schaffte. Die YoungStars erreichten die Dachauer Georg-Scherer-Halle genau um 20.14 Uhr und damit buchstäblich in letzter Minute. An vernünftiges Aufwärmen war in dieser Situation nicht mehr zu denken und so mussten sich die Häfler nach gerade mal einer Stunde mit 0:3 (18:25, 15:25, 18:25) geschlagen geben.

Wegen der widrigen Wetterverhältnisse organisierte Trainer Söhnke Hinz kurzfristig ein Hotel. Am Sonntag galt es, rechtzeitig zurück zu sein, denn um 16 Uhr stand gegen den GSVE Delitzsch bereits das nächste Spiel, diesmal in der ARENA Friedrichshafen, an.

Zum Glück lief die Heimfahrt ohne Verzögerungen und Thilo Späth und Co. konnten halbwegs ausgeruht in die Partie gehen. Das Team aus der Partnerstadt war aus Bad Saulgau angereist, wo es sich gegen den dortigen TSV ein deutliches 3:0 (18, 14, 14) erschmettert hatte. Ganz so leicht machten es die Häfler ihren Gästen nicht.

Thomas Güßgen zeigte gleich zu Beginn mit einer erfolgreichen Blockaktion, dass sein Team hoch konzentriert zu Werke ging. Aus einer sehr guten Annahme heraus spielten die YoungStars ihre Gäste phasenweise regelrecht schwindelig. Zumindest in den ersten beiden Sätzen, die mit 25:20 und 25:23 an die Gastgeber gingen. Dann allerdings wachten die Delitzscher auf und zeigten im dritten Satz von Anfang an, dass sie ihren zweiten Tabellenplatz verteidigen wollten. Mit 19:25 unterlagen die immer nervöser werdenden Häfler. Im vierten Satz schafften sie jedoch wieder die Wende und siegten nach spannendem Verlauf am Ende mit 25:23. Garanten des Erfolgs waren die starken Angriffe über Position vier und die insgesamt gute Aufschlagleistung der Volley YoungStars.

Trainer Söhnke Hinz war denn auch sehr zufrieden. „Wir haben wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Man hat heute deutlich gesehen, dass wir im Gegensatz zur Hinrunde in Bereichen besser geworden sind.“

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 06. März 2006

   www.volleyball-bundesliga.de 

SV Bayer fängt die "Cowboys" ein - 3:0

Das war Balsam auf die leicht geschundenen Bayer-Seelen. Nach der unnötigen Niederlage in Eltmann zeigte Volleyball-Bundesligist SV Bayer Wuppertal wieder sein anderes Gesicht und schlug in der heimischen Bayer-Sporthalle den Oststeinbeker SV klar mit 3:0. Von Beginn an höchst konzentriert und aggressiv machte der SV Bayer schnell klar, wer Herr im Hause ist.

Eine kleine Aufschlagserie von Mads Ditlevsen brachte sein Team mit 5:1 in Front. Es sollten im Übrigen nicht die letzten guten Aufschläge der Wuppertaler gewesen sein, die den Gast aus Norddeutschland vor unlösbare Probleme stellte. Bis zur zweiten technischen Auszeit hielten die Oststeinbek „Cowboys“ den Rückstand konstant bei fünf Punkten, doch dann schaltete der SV Bayer noch einen Gang höher. Von den nächsten zehn Punkten gingen neuen an den Tabellensechsten und auch der Satz.

Ein ganz ähnliches Bild in Durchgang zwei. Die Wuppertaler dominierten und zeigten das Spiel, mit dem sie in der Hinrunde für Furore gesorgt hatten. Schnelle Bälle über die Außenposition. Basis hierfür eine konstante Annahme und eine gute Blockarbeit. Der SV Bayer überzeugte als Kollektiv. Kein Ball wurde verloren gegeben, und so entwickelten sich immer wieder tolle Ballwechsel meistens mit dem besseren Ende für die Gastgeber. „Wir wollten unbedingt diesen Erfolg, und das hat man der Mannschaft angesehen“, sagte Trainer Jens Larsen. So führten die Wuppertaler schließlich mit 24:14, brauchten dann allerdings gleich fünf Anläufe, um den Satz nach Hause zu fahren.

Und auch in der Anfangsphase in Satz Nummer drei ließen die Wuppertaler Oststeinbek besser ins Spiel kommen. Beim Stande von 7:7 schaffte der Aufsteiger den Ausgleich. Es sollte der erste und einzige in der gesamten Partie sein und bleiben. Denn im Anschluss dominierte der SV Bayer wieder das Geschehen. So nutzte Larsen die Endphase, um seinem dritten Mittelblocker Andreas Eichhorn Spielpraxis zu verschaffen. Der 25-Jährige fügte sich gleich perfekt mit einem erfolgreichen Block ein. Und Eichhorn war es auch vorbehalten, den Matchball zu verwandeln. „Die Art und Weise, wie wir heute gewonnen haben, hat mir und der Mannschaft gut getan“, freute sich Jens Larsen. Sollte Unterhaching am Abend gegen Friedrichshafen verlieren, würde der SV Bayer wieder auf Platz fünf in der Tabelle steigen.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 06. März 2006

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VC Dürrenberg nur im ersten Satz gefordert

„Nach zwei spielfreien Wochen weiß man manchmal nicht so genau wo man steht.“ sagte Teamchef Peter Kurzawa nach dem 3:0 Auswärtserfolg beim Tabellenschlusslicht Fortuna Kyritz „aber abgesehen vom ersten Satz, in dem Kyritz wirklich gut gespielt hat, hatten wir die Sache im Griff.“

Nur etwa 120 Zuschauer, Kyritz hat auch in dieser Hinsicht schon weitaus bessere Zeiten erlebt, sahen tatsächlich einen spannenden ersten Durchgang, in dem der VC vor allem Probleme in der Annahme hatte. „Kyritz hat sehr gut und vor allem fehlerfrei aufgeschlagen und wir haben es nicht geschafft konstant aus der eigenen Annahme heraus zu punkten.“ Stellte Kapitän Lars Schneider fest. Dank einiger starker Szenen im Block und mit ein bisschen Glück holten sich die Spergauer Satz eins mit 26:24.

In den Folgesätzen wurde dann aber die Distanz beider Teams in der Tabelle auch auf dem Spielfeld deutlich. Der VC fand in seinen Aufschlagrhythmus und der Angriffsmotor lief nun fehlerfrei. Zuspieler Daniel Lang, der geschickt die Fäden zog, freute sich über die Leistungssteigerung des gesamten Teams. „Der zweite Satz hat so richtig Spass gemacht. 25:12 in fremder Halle zu gewinnen ist nicht so schlecht und wir können zufrieden sein.“

Auch der dritte Satz war eine klare Angelegenheit für den Tabellenzweiten. Vor allem der große Druck mit dem eigenen Aufschlag in Person von Enrico Ehrhardt war Grundlage für den 25:18 Satzerfolg oder wie es Kapitän Lars Schneider freudig ausdrückte. „Enno ist am Aufschlag zum Teil voll abgedreht und Kyritz konnte einige Bälle einfach nicht annehmen.“

Nach dieser gelösten Pflichtaufgabe wartet am kommenden Sonntag das nächste Kellerkind auf den VC. Zu Gast in der Jahrhunderthalle zu Spergau wird der 12. der Tabelle, der SV Warnemünde sein.

 

 

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 Montag, 06. März 2006

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Fighting Kangaroos: Verdientes 3:0 über Straubing

Überwachung total hieß es am Samstagabend in der Sporthalle an der Forstraße bei den Chemnitzer Fighting Kangaroos. Die Mitarbeiter der ortsansässigen Technische Universität fuhren allerhand schweres Technik-Geschütz auf. Gleich fünf Videokameras „überwachten“ jeden Angriffsschlag der Spielerinnen. Als Beobachter fühlte man sich an George Orwells Klassiker „1984“ zurückversetzt.

Das Team der TU Chemnitz hat jedoch - anders als im Roman – durchweg positive Absichten im Sinn. Aus verschiedenen Kamerapositionen sollen Bewegungsabläufe beim Angriffsschlag analysiert und Schlagtechniken verbessert werden. Unter diesen Vorraussetzungen konnte man gespannt sein, ob die Spielerinnen um Trainer Mirko Pansa ihrer Favoritenrolle gerecht werden und mit lehrbuchmäßigen Angriffsaktionen genügend Anschauungsmaterial zur Verfügung stellen würden.

Vor 410 Zuschauern in der Sporthalle an der Forststraße bemühten sich die Chemnitzer Spielerinnen ihrer Favoritenrolle gegen den abstiegsbedrohten Gast aus Bayern gerecht zu werden. Doch so richtig kam keines der beiden Teams in Fahrt. Nach einem ausgeglichenen ersten Satzverlauf, setzten sich die „Kängurus“ beim Stand von 20:20 mit vier Punkten ab und gewannen am Ende mit 25:22.

Wesentlich deutlicher verlief der zweite Satz. Stets in Führung liegend kontrollierten die Gastgeberinnen das Spiel. Eine Fehlaufgabe auf Seiten der Niederbayern beendete den Durchgang mit 25:21 für die Chemnitzerinnen.
Im dritten Satz brachte Trainer Mirko Pansa die 16-jährige Mandy Sohr für Steffi Kreutzburg. Nach einem Zusammenprall mit Emily Mansur musste der Chemnitzer Kapitän ausgewechselt werden. Nach 68 Minuten Spielzeit sorgte Lauren Goins mit einem Aufschlag-Ass zum 25:20 im dritten Satz für einen insgesamt verdienten Heimerfolg nach zwei Niederlagen vor eigenem Publikum.

„Meine Mannschaft konnte heute zwar nicht an die gute Leistung von letzter Woche gegen Lohhof anknüpfen, aber auch eine Mannschaft wie Straubing muss erst einmal besiegt werden.“, meinte Kangaroo-Coach Pansa nach dem Spiel. Das Lohhof-Spiel hätte zudem eine Menge Kraft gekostet und das Training während der Woche sei nicht optimal gelaufen, versuchte Pansa die schwankenden Leistungen seiner Mannschaft zu begründen.

Mit diesem Sieg verbessern sich die Chemnitzer mit nunmehr 26:14 Punkten auf den vierten Tabellenplatz während für den FTSV Straubing der Abstieg besiegelt zu sein scheint.

Mathias Vogel

 

 

Deutschland - Newsclick.de

 Montag, 06. März 2006

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USC: 3:2-Sieg trotz des drohenden Endes

BRAUNSCHWEIG. Riesige Freude und große Sorge – das waren die Gefühlslagen, die nach dem 3:2 (25:18, 25:23, 23:25, 20:25, 15:7)-Sieg des Volleyball-Bundesligisten USC Braunschweig gegen den VC Wiesbaden die Szene beherrschten.

 

 

International - Die Welt

 Montag, 06. März 2006

   www.welt.de 

Die Schattenseiten des Sonnenkönigs

Ab Mittwoch muß sich FIVB-Präsident Ruben Acosta vor Gericht gegen Veruntreuungsvorwürfe verteidigen

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 06. März 2006

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VCN: Zwei unerwartete Niederlagen

Volleyball: Beide Regionalligateams des 1. VC Norderstedt verlieren. Trotz der Heimpleite gegen die VG Elmshorn sind die Frauen des 1. VCN weiterhin auf Titelkurs.

Norderstedt - Man darf es ja mal sagen: Thomas Broscheit, der Manager der Volleyball-Frauen des 1. VC Norderstedt, ist ein impulsiver Mann. Doch nach dem 2:3 (21:25, 25:17, 25:17, 20:25, 11:15) des Regionalliga-Tabellenführers gegen den abgeschlagenen Dritten VG Elmshorn war sein Ärger verständlich, geraten doch die Planungen des voraussichtlichen Aufsteigers ins Stocken. "Wenn wir Pech haben, müssen wir bis zum 1. April, dem letzten Spieltag, warten", so Broscheit.

Dabei wollte der Manager eigentlich nach einem erwarteten Sieg in dieser Woche beginnen, potentielle Geldgeber aufzusuchen. "Das wird jetzt erst einmal wieder schwieriger", erklärt er.

Dabei blockten und schmetterten die Norderstedter Frauen zwei Sätze lang auf bestem Niveau, beherrschten den Gegner in den Durchgängen zwei und drei wie erwartet. Doch während die Elmshorner Gäste in der Norderstedter Moorbekhalle fast durchweg auf einem Level agieren konnten, ging es bei den VCN-Frauen rauf und runter. Da nutzten auch personelle Wechsel, wie zum Beispiel der der Spielmacherinnen Juliane Lüning und Yuen Choi nur wenig. Ebenso der Einsatz von Spieler-Trainerin Marina Cukseeva, die ab dem zweiten Satz für Anna Peters diagonal schmetterte.

"Die Niederlage ist kein Drama", meint Thomas Broscheit. Und womöglich ist die Meisterschaft nur um eine Woche vertagt. Ein 3:0 am kommenden Sonnabend beim Tabellenletzten Rissener SV würde reichen, um Meister zu werden und damit die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga zu erreichen. Aber: Schon beim Hinspiel patzten die VCN-Frauen, gewannen in eigener Halle nur mit 3:1.

Auch die Männer des Klubs unterlagen ihrem Elmshorner Pendant. Doch nach dem 1:3 (25:18, 18:25, 23:25, 16:25) wirkte Trainer Andreas Meinken keineswegs enttäuscht: "Wir haben drei Sätze lang auf gutem Niveau gespielt." Entscheidend sei der dritte Durchgang gewesen: "Den hätten wir genau so gut gewinnen können, dann wäre es möglicherweise anders ausgegangen", so der Coach.

Dabei sahen die gut 150 Zuschauer in der Moorbekhalle in den 90 Spielminuten viele lange Ballwechsel, auf beiden Seiten dominierte die gute Abwehrarbeit. Doch mit Diagonalangreifer Bahne Dieckmann stellten die zuletzt so verunsicherten Elmshorner den besten Angreifer des Spiels.

Trotz der Niederlage mag Andreas Meinken noch nicht von seinen Meisterschaftshoffnungen lassen: "Es ist noch alles drin", sagt er. Die Chancen aber stehen jetzt denkbar schlecht. Zum einen müssen die beiden noch ausstehenden Punktspiele gegen den Tabellensiebten WiWa Hamburg (11. März) und den Tabellenzweiten Adler Kiel (1. April) gewonnen werden. Andererseits müssen alle drei Mitkonkurrenten, SVF Neustadt-Glewe, Adler Kiel und Eimsbütteler TV, mindestens zwei ihrer drei noch ausstehenden Partien verlieren.

Auch wenn die Rechnung wohl kaum aufgeht: "Wenn wir in der Endabrechnung Vierter werden, ist das schon viel mehr als erwartet", sagt Andreas Meinken.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 06. März 2006

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OSV wehrt sich, aber verliert

0:3-Niederlage bei Bayer Wuppertal

OSTSTEINBEK - Das hatten die mehr als 40 mitgereisten Fans aber auch verdient: Beim 0:3 (12:25, 18:25, 19:25) im Volleyball-Bundesligaspiel bei Bayer Wuppertal ergaben sich die Männer des Oststeinbeker SV diesmal nicht schon nach dem ersten Satz. Auch die folgenden Spielabschnitte gaben sie nicht kampflos her. "Das war angesichts der Umstände schon ganz ordentlich", sagte Trainer Bernd Schlesinger auf die Personalprobleme anspielend.

Am Sonnabend hatte sich nämlich noch Annahmespieler Patrick Stellmann aus privaten Gründen von der Mitfahrt nach Wuppertal abgemeldet. Und im Abschlußtraining war Mittelblocker Felix Braun mit dem Knöchel umgeknickt - an einen Einsatz war nicht zu denken. "Gut möglich, daß er bis zum Ende der Saison ausfällt", so der Coach.

Deshalb war der Tabellenvorletzte ohne Illusionen nach Wuppertal gefahren. Über die Aufstellung entschied die Trainingsbeteiligung: So durfte Timo Timpe für den häufig verhinderten Polizeibeamten Sebastian Neufeld das Zuspiel übernehmen, Stefan Trienen und Jan Buhrmester bildeten den Mittelblock, Christian Proske bot Schlesinger als Diagonalangreifer auf, für die Annahme standen ohnehin nur noch Mirko Suhren und Björn Domroese zur Verfügung.

Im ersten Satz wurden die Gäste noch zeitweise vorgeführt: So verloren sie den Durchgang nach einem 11:16-Zwischenstand mit 12:25. Doch als Schlesinger das Zuspiel zu Beginn des zweiten Satzes wechselte, zudem Rückkehrer Christian Bartram für Stefan Trienen und Martin Hofmann für Christian Proske einwechselte, ging ein Ruck durch das Team.

Lobenswert: Felix Braun war trotz seiner Verletzung mitgefahren, um seine Teamkamerden zu unterstützen. Ebenso hatte es bislang auch Libero Hendrik Hofmann gehalten, der wegen seines Bandscheibenvorfalls für den Rest der Saison ausfällt. Auch wenn der verletzte Abwehr-Chef nun erstmals fehlte: "An solchen Aktionen merkt man das Engagement für die Mannschaft", so Schlesinger. Ihm war durchaus ein bißchen Erleichterung anzumerken: "Wir haben schließlich die besten Fans der Bundesliga. Ich bin froh, daß wir nicht sang- und klanglos untergegangen sind", sagte der Trainer.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 06. März 2006

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Olympia-Vorbereitung in Fischbek?

FISCHBEK - Nach den sportlichen Zahlen bleiben die Volleyball-Frauen des TV Fischbek in der laufenden Bundesliga-Saison in der Spur: Mit einem zwar wenig glanzvollen 3:2 (25:23, 25:22, 20:25, 23:25, 15:10) beim Tabellenvorletzten Köpenicker SC festigten die Fischbekerinnen ihren sechsten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Meisterschaftsrunde berechtigt. "Wir haben dieses Spiel nur mit viel Glück gewonnen", sagt Fischbeks Trainer Helmut von Soosten .

Während der Vorletzte hochkonzentriert zu Werke ging, produzierte das Fischbeker Team zu viele Fehler. Dabei hatte von Soosten vor der Partie gefordert, Risiko rauszunehmen und Fehler zu vermeiden. "Und dann machen wir in Satz eins und zwei jeweils fünf Aufschlagfehler, in den folgenden beiden Durchgängen sogar noch mehr", so der Coach. Doch das Team geht derzeit auch durch aufregende Zeiten: Zur nächsten Saison startet das Team bekannterweise unter dem Namen NA.Hamburg Volleyball, schon jetzt ist Hauptsponsor Norddeutsche Affinerie voll in die künftigen Saisonplanungen einbezogen. Womöglich wird das Team aus Fischbek sogar Kooperationspartner des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) für die Vorbereitung der Frauen-Nationalmannschaft auf die Olympischen Spiele 2008 in Peking. "Der DVV-Vorstand wird mit uns und mit Bayer Leverkusen über eine Kooperation verhandeln", sagt Helmut von Soosten .

Konkret heißt das: Bekäme Hamburg den Zuschlag, müßte von Soosten seinen Trainerjob aufgeben, denn dann käme Bundestrainer Lee Hee Wan in Doppelfunktion als Coach des Klubteams nach Hamburg. Außerdem müßten mindestens drei Nationalspielerinnen im Team sein. Christina Benecke bleibt mit Sicherheit. Margarethe Kozuchs Verbleib ist offen. Bei den DVV-Auswahlspielerinnen Kathy Radzuweit (24, Mittelblock, Leverkusen) und Zuspielerin Nadja Jenzewski (19, Zuspiel, Suhl) laufen die Verträge aus, sie sind auf dem Markt. Womöglich wird auch versucht, Spielerinnen wie Cornelia Dumler (24, Außenangriff) und Judith Sylvester (28, Diagonalangriff) aus Italien nach Deutschland zurückzuholen. Mit der deutschen Starspielerin Angelina Grün hat von Soosten schon gesprochen. "Sie will allerdings in Italien bleiben", so der Fischbeker. Sollte der USC Braunschweig sich vom Spielbetrieb abmelden, wäre die Braunschweigerin Domenice Steffen (19, Außenangriff) gezwungen, sich eine neuen Klub zu suchen.

Von Soosten selbst würde bei einem Zuschlag für Hamburg als Kooperationspartner für den Nachwuchsbereich und für die gesamte sportliche Konzeption zuständig. Unabhängig davon soll auf alle Fälle nächste Serie ein zweites Team unter dem Namen NA.Hamburg Volleyball mindestens in der Regionalliga an den Start gehen. Heißester Kandidat für eine Übernahme bleibt die Mannschaft des CVJM.

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Montag, 06. März 2006

   www.dnn-online.de 

Klarer Sieg: DSC-Damen schlagen VfB Suhl 3:0

Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen haben das Ostderby gegen den VfB Suhl klar mit 3:0 (25:22, 25:13, 26:24) für sich entschieden. Damit rückten die Elbestädterinnen auf den zweiten Platz vor und bleiben Spitzenreiter Schwerin auf den Fersen.

 

 

Deutschland - Ruhr Nachrichten

 Montag, 06. März 2006

   www.westline.de 

VC bei "Westdeutschen" auf Platz fünf

Die A-Jugendvolleyballer des VC 90 haben bei den Westdeutschen Meisterschaften in der heimischen Dieter-Renz-Halle den fünften Platz belegt. Platz eins besetzte vor insgesamt etwa 900 Zuschauen an beiden Turniertagen Favorit TV Hörde.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 06. März 2006

   www.westline.de 

3:0, dieses Ergebnis wollte Büring sehen

Münster. Sechs Tage vor dem Spitzenspiel beim Liga-Primus Schweriner SC ist Volleyball-Bundesligist USC Münster in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nach Niederlagen gegen Vilsbiburg und in Suhl behaupteten sich die Unabhängigen gestern im NRW-Duell gegen Bayer Leverkusen mit 3:0 (25:16, 25:23, 26:24).

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 06. März 2006

   www.nrz.de 

Humann: Gutes Spiel, gute Party

Letzter Heimauftritt für Humann gegen Rüsselsheim. Danke an die Fans.

Die laufende Volleyball-Saison ist für den VV Humann wieder ein toller Erfolg. Unabhängig vom Ergebnis der Relegationsspiele, die über Abstieg oder Verbleib in der Elite-Liga entscheiden, können die Steeler stolz sein auf auf sechs Siege.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 06. März 2006

   www.nrz.de 

SCC-Coach Warm zollte Respekt

MSC-Fans verabschiedeten die "Adler" trotz 1:3-Niederlage gegen den SCC Berlin mit viel Applaus.

Der Moerser SC zeigte sich konzentriert und aggressiv - doch gegen den SCC Berlin reichte es nicht. Am 20. Spieltag der Volleyball-Bundesliga unterlagen die "Adler" am Samstagabend dem Tabellendritten aus der Hauptstadt mit 1:3 (22:25, 20:25, 25:23, 21:25).

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 06. März 2006

   www.freies-wort.de 

Suhl: Wie ausgewechselt

Nichts zu holen: VfB Suhl unterliegt beim Dresdner SC mit 0:3

In Dresden ist für den VfB 91 Suhl schon seit langer Zeit nichts mehr zu holen. Auch am Samstagnachmittag verlor der VfB beim Dresdner SC mit 0:3 (22:25, 13:25, 24:26). Beide Mannschaften trennen nun wieder vier Punkte.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel