News

 Montag, 13. März 2006 

Häfler geben wieder keinen Satz ab
Büring: „Das war zu wenig Gegenwehr“
Kronshagen: Bittere Niederlage in Eimsbüttel
Rottenburg: Übermut tut selten gut
evivo siegt souverän gegen Moerser SC
Bottrop gewinnt Mittelfeldduell
Fischbeks Siegesserie hält an!
Alemannia: Erneut eine 0:3-Auswärtsniederlage!
SCC bietet starken Heimauftritt
Lange und Dümmes siegen mit Piacenza
Fighting Kangaroos gewinnen Sachsenderby
Bayer: Friedrichshafen eine Nummer zu groß
VCM und VVL verbuchen Siege
OSV: Jetzt ist der Abstieg perfekt
TV Fischbek mit Müh und Not
VCN: Der schöne Traum vom Doppelschlag
Fischbek siegt - Trainer schimpft
Trotz couragierten Auftritts ist Abstieg besiegelt
DSC-Schmetterlinge straucheln in Leverkusen
CarGo! fährt beim 3:2-Sieg Achterbahn
WSU: Hamburg aus der Halle gefegt
USC: Allein das weiße Fähnchen fehlt
USC 2 ohne Punkte
VVH musste viel riskieren
MSC: Diesmal dominierte Düren
Suhl: Unentschieden gibt’s nicht
Sonneberg von der Rolle

März 2006

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 13. März 2006

   

Häfler geben wieder keinen Satz ab

FRIEDRICHSHAFEN - Der VfB Friedrichshafen hat den ersten Tabellenplatz vor den Play-offs bereits einen Spieltag vor Ende der Meisterschaftsrunde sicher. Mit einem souveränen 3:0-Sieg (25:21, 25:23, 25:11) gegen den SV Bayer Wuppertal in der ARENA Friedrichshafen feierte das Team von Stelian Moculescu seinen 16. Sieg in Folge.

Wuppertal startete voller Elan und fiel durch viel druckvollere Aufschläge als in den beiden Begegnungen zuvor auf. Dementsprechend ausgeglichen verlief der erste Satz - bis zum 17:17. Dann kam der Häfler Kapitän Joao José mit dem Service an die Reihe und zirkelte einen guten Ball nach dem anderen übers Netz, sodass die Wuppertaler Annahme ihre liebe Müh' hatte. Zuspieler Gergely Chowanski musste in dieser Phase des Spiels besonders viel laufen, um seine Mitspieler zu bedienen. Der VfB spielte den Satz souverän zu Ende und gewann ihn mit 25:21.

Im zweiten Durchgang starteten die Häfler konzentrierter und lagen schnell mit 9:5 Punkten vorn. Das Team von Jens Larsen, allen voran Mitteblocker Dirk Grübler, wollte sich jedoch nicht frühzeitig geschlagen geben, kam wieder heran (10:10) und machte es immer wieder spannend. Der VfB konnte sich erst am Satzende auf 24:21 absetzen. Zwei Angriffsfehler brachten die Wuppertaler wieder heran. Svetozar Ivanov erlöste seine Mannschaft mit einem erfolgreichen Schnellangriff zum 25:23.

Es sollte der letzte Ball des Bulgaren gewesen sein, denn Stelian Moculescu brachte anschließend den jungen Max Günthör im Mittelblock. Wenige Ballwechsel später, kamen Sebastian Schwarz (beim 12:6) für Robert Hupka, Rok Satler für Simon Tischer (15:8) und Peter Nagy für Jochen Schöps (19:9). Auch diese ungewohnte Formation auf Häfler Seite tat dem Spielfluss keinen Abbruch. Im Gegenteil. Zum Schluss spielte sich der VfB in einen wahren Rausch. Zwei Asse von Max Günthör, starke Blockaktionen und das Team von Stelian Moculescu schlug die Gäste deutlich mit 25:11. „Die Jungs wissen immer, wann sie einen Zahn zulegen müssen“, sagte Stelian Moculescu. Das Lob des Trainers ging nicht nur an die Mannschaft, sondern auch an die 1400 Zuschauer. „Ein sehr gutes Publikum und eine tolle Stimmung“, freute sich Moculescu.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 13. März 2006

   

Büring: „Das war zu wenig Gegenwehr“

Glatt in drei Sätzen verloren die Volleyballerinnen des USC Münster beim Schweriner SC. Gut eine Woche vor dem Pokalfinale am kommenden Sonntag (19. März) mussten sie sich im Bundesliga-Spitzenspiel dem souverän agierenden Tabellenführer aus Mecklenburg-Vorpommern deutlich mit 0:3 (19:25, 15:25, 14:25) geschlagen geben

„Das war zu wenig Gegenwehr und nicht die Leistung, die wir bringen können“, sagte Axel Büring. Die Enttäuschung war dem Trainer des USC Münster ins Gesicht geschrieben und hatte auch einen triftigen Grund. Schließlich hatte seine Mannschaft kurz zuvor beim Bundesliga-Spitzenreiter Schweriner SC die sechste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Und die fiel mit 0:3 (19:25, 15:25, 14:25) noch dazu ausgesprochen deutlich aus. „Schwerin hat heute sehr gut gespielt“, sagte der Coach. „Wir dagegen waren sehr schlecht.“

Allerdings begannen die Münsteranerinnen auf gutem Niveau und lieferten sich mit den Gastgeberinnen einen packenden Kampf, bei dem sich keine Mannschaft mehr als zwei Punkte absetzen konnte. 19:17 führte der der USC bereits ehe Schwerin acht Punkte in Folge machte und sich damit den ersten Abschnitt mit 19:25 sicherte. Im zweiten Satz lag Münster 12:11 in Führung ehe der SSC-Zug wieder an Tempo aufnahm und die Gäste beim 15:25 praktisch überrollte. „Im ersten Drittel haben wir noch ordentlich gespielt“, so Büring. „Danach war ein Klassenunterschied zu sehen. Schwerin hat wie aus einem Guss gespielt und war uns in allen Bereichen überlegen.“ Befügelt vom Erfolg spielte die Mannschaft von Trainer Tore Aleksandersen diese Überlegenheit auch im dritten Durchgang noch einmal deutlich aus. Nur einmal, beim 1:0, übernahm der USC die Führung. Dann zog Schwerin über 5:8, 8:13, 10:14 und 10:18 davon und nutzte den ersten Matchball zum 14:25-Erfolg. „In vielen Phasen haben wir einfach zu ängstlich gespielt“, urteilte Büring. „Im zweiten und dritten Satz hätte Schwerin auch zu Dritt spielen können und hätte trotzdem gewonnen.“

Mit dem 13. Erfolg in Folge führt der SSC das Bundesligaklassement auch weiterhin an und kann auf ein immer komfortableres Punktepolster blicken. Auf die zweitplatzierten Roten Raben Vilsbiburg, die sich 3:2 beim VfB 91 Suhl durchsetzten, sind es vier, auf den Dritten Dresdner SC, der überraschend 2:3 gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen verlor, sogar schon sechs Punkte. Münster wiederum hat auf dem vierten Rang bereits einen Rückstand von acht Zählern.

Trotz der deutlichen Niederlage werden die Münsteranerinnen am kommenden Sonntag (19. März) keinesfalls mit der weißen Fahne in der Hand zum Pokalfinale nach Halle (Westfalen) fahren, wenn als Gegner erneut Schwerin wartet. Eines allerdings ist auch klar: „Wenn wir dann nicht mit mehr Herz und Qualität spielen“, so Büring, „haben wir keine Chance“.

 

 

Norddeutschland - TSV Kronshagen-News

 Montag, 13. März 2006

   

Kronshagen: Bittere Niederlage in Eimsbüttel

Irgendwie war an diesem Regionalliga-Spieltag bei den 1. Herren des TSV Kronshagen in der Halle in Eimsbüttel der Wurm drin. War schon das Warmmachen bzw. Warmwerden in der wahrlich eisigen Halle eine schwerfallende Angelegenheit, setzte sich das im Spielverlauf weiter fort.

Trotz einer 16:13-Führung in den Sätzen eins und zwei gelang es ihnen einfach nicht mit letzter Konsequenz den Abschluss im Angriff zu suchen und sie verzweifelten stattdessen immer öfter am Block der Eimsbütteler oder den Augen des 2. Schiedsrichters.
Im dritten Satz setzte sich diese völlig ungewohnte Angriffsschäche weiter fort und einzig Florian Saß konnte mit schnellen Angriffen über die Außenposition ein paar kleine Akzente setzen.

Der weitere Verlauf dieses Spieltages in der Regionalliga ist allerdings als spektakulär zu bezeichnen. Titelaspirant Adler Kiel unterlag in Elmshorn mit 3:0 und ist somit so gut wie aus dem Titelrennen. Norderstedt hat sich in dieses Rennen mit einem 3:0 gegen WiWa Hamburg wieder eingeschaltet.

Einziger Konkurrent für Kronshagen um den 6.Platz und damit den sicheren Verbleib in der Regionalliga ist nunmehr der Oststeinbeker SV, der allerdings in Neustadt verlor und daher aus den verbleibenden 3 Spielen zwei Siege holen müsste, um eine Minimalchance zu wahren.

Die Kronshagener sind trotz der heutigen Niederlage allerdings sehr zuversichtlich, dass sie nächsten Sonntag in der Realschulhalle in Kronshagen aus eigener Kraft den Klassenerhalt mit einem Sieg gegen WiWa Hamburg schaffen können und hoffen auf große Unterstützung.

 

 

Deutschland - TV Rottenburg-News

 Montag, 13. März 2006

   

Rottenburg: Übermut tut selten gut

Wie viel Wahrheit in diesem Spruch liegt, zeigt sich am Samstagabend beim Spiel TV Rottenburg – VC Dresden. In einem zwar nicht hochklassigen aber dafür spannenden Spiel konnte sich der hohe Favorit Rottenburg beim Spiel Tabellenführer gegen Tabellenschlusslicht mühsam mit 3:1 (23:35, 25:15, 25:23, 25:22) behaupten.

Im Vorfeld war die Partie als klare Angelegenheit gehandelt worden. Beim TVR wird seit einiger Zeit an den Rahmenbedingungen für die 1. Bundesliga gefeilt. Und auf einmal kamen die Rottenburger gegen das „Kellerkind“ Dresden in schwere Bedrängnis. Trainer Müller-Angstenberger dazu: „Alle haben die Sachsen unterschätzt. Die Spieler, das Publikum, die Presse, wir Offiziellen. Alle sind von einer ganz klaren Sache ausgegangen.“ Aber die Gäste präsentierten sich respektlos und spielten sehr solide.

Das gesamte Spiel kann als „aufschlagdominiert“ bezeichnet werden. Allerdings waren es nicht starke Aufschläge, sondern die zahlreichen Fehlaufschläge auf beiden Seiten, die zu diesem „Prädikat“ führten. Im ersten Satz begann beim TVR zum ersten Mal Nachwuchszuspieler Tobias Kohl in der Stammformation. Rottenburg konnte zu Beginn leicht in Führung gehen. Dresden blieb dran, kämpfte und kam immer wieder über die Mitte und die Diagonalposition zum Erfolg. Zum 19:19 konnten die Gäste schließlich ausgleichen, gingen in Führung und holten sich den Satz mit 25:23.

Aufgerüttelt vom unerwarteten Satzverlust und von deutlichen Worten des Trainers besannen sich die Neckarstädter endlich eines Besseren und spielten den zweiten Durchgang schnörkellos mit 25:15 nach Hause.  Die Dresdener blieben denkbar unbeeindruckt und dominierten den dritten Satz ab der ersten technischen Auszeit. 20:15 lautete der Zwischenstand, an dem sich einige schon ein Rottenburger Debakel ausmalten. Nicht jedoch Stefan Schneider. Der Rottenburger Diagonalangreifer forderte die Bälle, bekam und versenkte sie mit Urgewalt im gegnerischen Feld. Beim 19:23 schnappte er sich den Ball und marschierte zum Aufschlag. Sechs donnernde Aufschläge später war der dritte Satz zu Gunsten des TVR gelaufen und der Widerstand der Sachsen gebrochen. Satz Nummer vier ging verhältnismäßig ungefährdet an die Heimmannschaft.

Was bleibt ist die Erkenntnis, dass in der zweiten Liga kein Gegner unterschätzt werden darf und Dresden dem Tabellenplatz zum Trotz ein couragiertes, junges Team ist, in dem noch einiges an Potential schlummert.

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Montag, 13. März 2006

   

evivo siegt souverän gegen Moerser SC

Mit 3:0 Platz 2 gesichert!

Im letzten Heimspiel der Bundesliga-Normalrunde besiegte evivo Düren deutlich und verdient den Moerser SC mit 3:0 Sätzen. Nach nur 67 Minuten stand der klare 25:17, 25:21 und 25:19 Erfolg des deutschen Vizemeisters fest, der zwar punktuell noch einige Schwächen zeigte, aber immer wieder dann anzog, wenn der jeweilige Satz in die entscheidende Phase ging.

Trotz Schnee und Eischaos vor und während der Partie hatten erneut fast 2.200 Zuschauer den Weg in die Arena Kreis Düren gefunden um dieser Partie beizuwohnen. Fürwahr unglaublich welche Volleyballeuphorie im rheinischen Düren herrscht, obwohl die Top-Spiele mit den Play-Offs nach K.O.-System noch gar nicht begonnen haben. Das Lokalderby wurde auch zum Aufeinandertreffen der beiden Fanclubs „The Eagles“  und den „Moskitos“, die Ihre Teams lautstark unterstützten.

Bernd Werscheck vertraute auf seine eingespielte Stammformation  mit „Hubschrauberto“ Quero, Malte Holschen, Sven Anton, Tim Elsner, Luiz Roque, Til Lieber und Zuspieler Ilja Wiederschein. Igor Arbutina schickte für die Adler Tamas Szekeres, Oliver Gies, Alexander Mimouh, Jochen Neumann, Georg Grozer, Novak Stankovic  und Diego Guiterrez als Steller aufs Feld.

Und evivo legte los wie die Feuerwehr und wollte schnell für klare Verhältnisse sorgen. Tim Elsners Angriffsschlag brachte Düren mit 10:4 in Front. Diesen Vorsprung ließen sich die Dürener nicht mehrt nehmen auch wenn die Adler nochmals auf 13:17 verkürzen konnten, am Ende ging der Satz nach nur 20 Minuten mit 25:17 deutlich an die Gastgeber. Zu viele Aufschlagfehler bei den Gästen und ein Grozer, der noch nicht seine „Betriebstemperatur“ erreicht hatte waren die Ursachen für den verlorenen Satz der Moerser.

Das änderte sich zu Anfang des 2. Satzes: evivo zu Beginn etwas unkonzentriert und Georg Grozer mit einem Ass brachte Moers mit 6:3 in Front.  Trotz einer Auszeit konnten die Adler die 8:5 Führung mit in die technische Auszeit nehmen, doch Heribero Quero und Sven Anton mit hammerharten Aufschlägen sorgten nach zwischenzeitlichem Ausgleich für die 15:13 Führung. Und dann griff Werscheck genau zum richtigen Zeitpunkt in die Trickkiste: Er wechselte den Venozulaner Kenneth Blanca zum Aufschlag ein. Genau die richtige Maßnahme, denn Blanca stellte die Moerser Annahme vor Probleme, so dass der anschließende Ballwechsel vom Dürener Doppelblock zum 16:13 verwertet werden konnte. Doch Moers kam noch einmal kurzzeitig zurück. Wieder durch ein Aufflackern von Grozers Können. Bei dem genialen Gästespieler aber wechselten sich zu häufig Licht und Schatten ab. Nach einem Ass zum 16:16 Ausgleich wollte er zu viel und der nächste Aufschlag landete im Netz. Als Quero daraufhin zum 18:16 punktete und den Ball mit einem Ass zum 19:16 versenkte war auch der 2. Satz gelaufen, der mit 25:21 an evivo ging.

Der 3. Satz blieb bis zum 9:9 hart umkämpft dann machte evivo durch Anton und Elsner ernst und führte zur zweiten technischen Auszeit mit 16:12. Damit war das Spiel entschieden. Beim 22:16 wechselte Werscheck nochmals Blanca für Holschen in die Partie und der Venezolaner dankte es mit einem lupenreinen Ass. Ausgerechnet Grozer war es der den 3. Matchball der Dürener verwertete, indem er einen Angriff ins Aus abschloss.

evivo Düren kommt zu einem ungefährdeten Sieg gegen den Moerser SC und kann  durch den heutigen Erfolg von Platz 2 in der Tabelle nicht mehr verdrängt werden. Dementsprechend äußerte sich auch Trainer Bernd Werscheck: „Wichtig war, dass wir durch diesen Sieg Platz 2 nach der Normalrunde erreicht haben. Ein Erfolg den Düren in der Bundesliga noch nie erreicht hat und darüber bin ich sehr glücklich,“ sprach der Trainer darauf an, dass der deutsche Vizemeister im Vorjahr den Berlinern noch Platz 2 überlassen musste.

Das heißt für Werscheck aber nicht nunmehr die Saison abzuhaken, steht doch noch das Auswärtsspiel in Wuppertal am Samstag, den 25. März um 19:30 Uhr in der Bayer-Halle an. „ Das Derby gegen Wuppertal hat immer etwas reizvolles und natürlich wollen wir auch da gewinnen. Das sind wir unseren Fans und den Moskitos, die uns Wuppertal immer in großer Anzahl unterstützt haben einfach schuldig. Andererseits ziehen wir jetzt das Training an und wir brauchen das Spiel in Wuppertal als Vorbereitung auf die Play-Offs einfach.“

In Sachen Play-Offs sieht man seit gestern auch klarer: Am Samstag, dem 01. April um 19:30 Uhr erwarten Sven Anton und Co. in der Arena Kreis Düren zum Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft aller Voraussicht nach den VC Markranstädt, der gestern Essen mit 3:0 besiegen konnte und nunmehr mit 5 Sätzen Vorsprung Platz 7 behauptet. Ein Sieg gegen Oststeinbek und das Team aus dem Leipziger Land hat Platz 7 sicher. Damit gibt es in den Play-Offs wohl ein Wiedersehen mit Dürens Ex-Trainer Michael Mücke, dem Namensgeber des Fanclubs „Die Moskitos“.

Und so schließt sich der Kreis! Statt des Sonderzuges zum Pokalfinale nach Hamm planen die Moskitos seit gestern eine Sonderfahrt zum Viertelfinal-Rückspiel am Mittwoch den 05. April um 19:30 Uhr nach Markranstädt, um Ihre Mannschaft auch im Osten der Republik lautstark anzufeuern und ganz nebenbei auch Michael Mücke zu besuchen.

Für den Moerser SC steht dagegen steht am Sonntag der sportliche Saisonhöhepunkt auf dem Programm. Vor fast 10.000 Zuschauern trifft der MSC im deutschen Pokalfinale im Gerry-Weber-Stadion in Halle auf den deutschen Rekordmeister VFB Friedrichshafen. Als krasser Außenseiter versteht sich. Aber das lässt die „Eagles“ kalt: „Nach einer verpatzten Generalprobe hier in Düren folgt zumeist eine gelungene Premiere!“ Wünschen wir also den Moersern viel Glück!

 

 

Deutschland - CarGo! Bottrop-News

 Montag, 13. März 2006

   

Bottrop gewinnt Mittelfeldduell

Knapper 3:2 Erfolg von CarGo!Bottrop über TSV 1860 Spandau

Bottrop: In einem durchwachsenen Volleyball-Zweitligaspiel gewann CarGo! Bottrop am Sonntag an der alten Wirkungsstätte Berufsschulhalle gegen den TSV Spandau mit 3:2 (25:20, 14:25, 25:19, 17:25 und 15:12). Vor dem Spiel musste CarGo! -Trainer Matthias Biesiada sein Team gleich auf mehreren Positionen umstellen. Kapitän und Aussenangreifer Ferdinand Stebner laboriert an einem Kapselriss im Daumen, den sich der Kapitän bereits vor einigen Wochen zugezogen hatte und der sich nun wieder bemerkbar machte. Zudem kämpft US-Boy Geronimo Chala derzeit auch verletzungsbedingt mit seiner Form und kam nur sporadisch zum Einsatz. Am Sonntagmorgen  gesellten sich dann auch noch die beiden Co-Trainer Michael Wernitz und Michael Wernitz ins CarGo! -Lazarett ein

Dennoch brachten die Hausherren, die die Verletzungen mit Daniel Wernitz für Stebner und Leszek Kurowski für Chala auffingen, den ersten Satz souverän nach Hause. Doch dann schlich sich wie so oft der Schlendrian bei den Biesiada-Schützlingen ein. Wenig Pfiff in den eigenen Angriffen, nicht genug Einsatz in der Abwehr: Der zweite Satz ging mit 25:14 mehr als deutlich an Spandau. Die Sätze drei und vier waren fast Ebenbilder der ersten beiden Sätze. Im Durchgang drei besann sich Bottrop wieder auf seine spielerischen Stärken, im folgenden vierten Satz hatten die Berliner Gäste wieder die Oberhand.

So kam ein echtes Spannungsmoment an einem langweiligen Nachmittag erst im entscheidenden Tie-Break auf, in dem CarGo! den besseren Start für sich hatte. Beim 8:5 erspielten sich Zuspieler Stefan Debus und Co. einen ersten Vorsprung und im Anschluss kamen auch die Zuschauer erstmals so richtig auf ihre Kosten. CarGo! brachte den Vorsprung schließlich mit 15:12 knapp nach Hause. „Hauptsache zwei Punkte,“ so CarGo!-Manager Wolfgang Donat. „Am nächsten Wochenende bei Tus Schladern dürften wir wohl wieder komplett sein!“

Michael Werzinger

 

 

Deutschland - TV Fischbek-News

 Montag, 13. März 2006

   

Fischbeks Siegesserie hält an!

So., 12. März, Süderelbe Arena: TV Fischbek – VC Muldental Grimma 3:1 (25:18, 22:25, 25:22, 27:25)

Mit einem 3:1-Erfolg gegen die Gäste aus Grimma ist der TVF seit vier Spielen in Folge ungeschlagen und zieht in der Tabelle mit dem Fünften VFB Suhl gleich. „Wir haben es mal wieder spannender gemacht als nötig und uns dem Niveau angepasst. Die ganze Liga wartet doch nur das wir patzen, daher bin ich nicht unzufrieden. Wir haben das Spiel gewonnen und nur das zählt“, freute sich von Soosten über die nächsten zwei Punkte.  

Man merkte den Damen des TV Fischbek an, dass sie unbedingt ein Fünfsatz-Spiel gegen die punktlosen Gäste vermeiden wollten. Nach zwei knappen 3:2-Siegen gegen Braunschweig und Köpenick sollte ein klares Ergebnis ohne Satzverlust her.

Selbstbewusst und konzentriert ging der TVF zu Beginn der Partie zu Werke, so dass die Gastgeberinnen bereits nach 17. Minuten den ersten Satz mit 25:18 für sich entscheiden konnten. Doch der Tabellenletzte VC Muldental Grimma stemmte sich gegen die drohende Niederlage und kam immer besser ins Spiel. Nicht unverdient konnte das Schlusslicht der Liga den zweiten Satz mit 22:25 für sich entscheiden und auf 1:1-Sätze ausgleichen.

Die Mannschaft von Helmut von Soosten zeigte sich unbeeindruckt und behielt in den entscheidenden Situationen die besseren Nerven. Besonders Fischbeks Joana Nemtanu, Kerstin Ahlke und Julia Kaufhold steigerten sich deutlich, so dass der dritte Satz mit 25:22 gewonnen werden konnte und der Tabellensechste erneut mit 2:1-Sätzen in Führung ging. „Joana, Kerstin und Julia haben in Satz drei aggressiver gespielt, so dass es bei uns im Angriff wieder besser lief. Alle drei trainieren momentan sehr stark und schöpfen auch in den Spielen ihre Möglichkeiten voll aus“, freute sich der TVF-Coach über die Leistungssteigerung seiner Spielerinnen.

Im vierten und letzten Satz wurde es für die Hanseatinnen dann noch mal eng. Wieder sah es danach aus, als müsste Fischbek in den fünften Satz. Doch Zuspielerin Elena Kedibekova de Westreicher hatte was dagegen und läutete mit einer akrobatischen Abwehraktion beim Stande von 22:23 die Wende ein. Gemeinsam mit Kapitänin Christina Benecke zeigten die beiden Ausnahmespielerinnen ihre ganze Klasse und führten ihr Team zum entscheidenden 27:25-Satz und Spielsieg.

 „Zu einem 3:0-Sieg hat heute die Leistung nicht gereicht. Ich bin nicht unzufrieden aber auch nicht zufrieden. Wir haben heute das Nötigste getan. Ich denke, dass die Mannschaft motiviert genug ist, um sich auch nach oben anzupassen wenn wir gegen stärkere Mannschaften spielen. Wir waren bisher die Überraschungsmannschaft der Liga und haben nach zweijähriger Abstinenz die Meisterschaftsendrunde erreicht. Der Trend zeigt eindeutig nach oben. Für die Endrunde ist es durchaus möglich, dass wir uns noch ein oder zwei Plätze verbessern“, gibt von Soosten die Marschroute vor.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 13. März 2006

   

Alemannia: Erneut eine 0:3-Auswärtsniederlage!

VC Olympia Berlin – Alemannia Aachen 3:0 (25:23, 25:17, 25:21):

Es liegt wie ein Fluch auf dem Alemannia-Team: auswärts scheint diese Saison ein anderes Team in den Volleyball-Schuhen zu stecken als zu Hause. Auch diesmal saßen nach der Partie wieder konsternierte, frustrierte und traurige Spielerinnen um das Spielfeld herum auf dem Hallenboden, während ein fröhliches Heim-Team feiern durfte. Jedoch muss ausdrücklich festgehalten werden, dass eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den grottenschlechten Vorstellungen in Glewe und Parchim erkennbar war. So scheint die komfortable - und deutlich kürzere – Anreise mit dem Flugzeug leistungsfördernd auf die Spielerinnen zu wirken. Denn Trainerstab und Team konnten über den Verlauf und die Leistung im ersten Satz mehr als zufrieden sein, das knappe 23:25 macht dies auch deutlich. 

Doch danach hielt das junge Berliner Team die Fehleranzahl etwas geringer als die Aachenerinnen und wurde zum Matchende hin immer sicherer. Und Fehler wurden auf beiden Seiten zuhauf produziert: etliche Aufschläge fanden nicht ins gegnerische Feld, viele Netzberührungen wurden vom (übrigens sehr guten) Schiedsgericht zu Recht abgepfiffen, und durch diese vielen „unforced errors“ - vor allem auf  Aachener Seite - schlich sich ab Durchgang zwei eine stärker werdende Unsicherheit ins Team. Und die Berliner Juniorinnen nutzten dies trotz einer vierwöchigen Spielpause brutal aus.

Jetzt hat man ein Wochenende spielfrei, um dann zwei wichtige Auswärtspartien hintereinander zu spielen: zunächst müssen die „Ladies in Black“ nach Warendorf, dann erneut nach Berlin, zum SC Potsdam. Erst dann gibt es wieder Zweitliga-Volleyball in Aachen zu sehen, nämlich am 9. April um 15.00 Uhr in der Bergischen Gasse gegen USC Münster II.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 13. März 2006

   

SCC bietet starken Heimauftritt

Auch im zweiten Saisonspiel gegen den TSV Unterhaching hat der SCC BERLIN klar die Oberhand behalten und sich deutlich mit 3:0 durchgesetzt. Die 1.200 Zuschauer in der Charlottenburger Sömmeringhalle sahen eine über weite Strecken überzeugende Berliner Mannschaft. Die Unterhachinger hingegen müssen die Realisierung ihrer Zielsetzung „Platz fünf“ nun auf den letzten Spieltag verschieben.

Die Anfangsphase gehörte diesmal Matti Ollikainen, der in den ersten Minuten des Spiels nicht weniger als fünf Punkte erzielte und den SCC damit frühzeitig mit 6:2 in Führung brachte. Den Hachingern gelang wenig - herausgespielte Punkte waren bei den Bayern Mangelware. Nicht zuletzt dank der guten Berliner Blockarbeit fanden weder Hauptangreifer Michael Mayer noch die Außenangreifer ins Spiel. Da half auch kein Wechsel auf der Zuspielposition. Logische Konsequenz war eine 16:7-Führung des SCC zur zweiten technischen Auszeit. Lediglich einige Unsicherheiten des Berliner Annahmeriegels brachten den TSV in der Folgezeit etwas näher heran. Ein Aufschlagfehler von Michael Mayer beendete den ersten Satz zum deutlichen 25:18.

In Satz zwei erlebten die Zuschauer eine Duplizität der Ereignisse. Nur war es diesmal der glänzend aufgelegte Marco Liefke, der den Berlinern fast im Alleingang zu einer komfortablen 8:2-Führung verhalf. Gästetrainer Mihai Paduretu brachte den im ersten Durchgang ausgewechselten Ivan Knezevic zurück – ohne Erfolg. Der 20fache serbische Nationalspieler erwischte einen rabenschwarzen Tag und brachte es im Angriff auf eine Erfolgsquote von gerade einmal 14 Prozent - zu wenig für ein Team, welches sich Chancen auf das Halbfinale ausrechnet und mittelfristig auch international Fuß fassen will. Über 16:8 und 20:12 spielten die Hauptstädter die Bayern an die Wand und schlossen den Durchgang mit einem Ass von Aleksandar „Spiro“ Spirovski zum 25:17 ab.

Allein der dritte Satz ließ einen Hauch von Spannung aufkommen. Endlich fing sich Hauptangreifer Mayer und zeigte in Aufschlag und Angriff sein eigentliches Können. Bis zur zweiten technischen Auszeit lagen die Gäste stets vorn - mehr als drei Punkte Vorsprung ließ der SCC jedoch nicht zu. Mitte des Satzes rückten die Berliner die Verhältnisse wieder zurecht und zogen vorbei. Nachdem die SCC-Youngster Böhme, Westphal und Steuerwald auch noch kurz das Spielfeld betreten durften, war es letztlich und verdientermaßen Altmeister Marco Liefke vorbehalten, das Spiel mit seinem einundzwanzigsten Angriff zum 25:21 und somit 3:0 zu beenden.

SCC-Coach Michael Warm zeigte sich nach dem Spiel zufrieden. „Unser Aufwärtstrend setzt sich fort. Dennoch müssen wir weiter an unseren Fehlern arbeiten.“ Auch ihm blieb nicht verborgen, dass der Sieg aufgrund der Überlegenheit seiner Mannschaft wohl noch eindeutiger hätte ausfallen müssen. „Gegen eine Spitzenmannschaft rächt sich das manchmal.“, meint Warm in Vorahnung möglicher Play-Off-Spiele gegen Düren und Friedrichshafen. Doch erstmal wurde nach endgültiger Sicherung des dritten Tabellenplatzes ordentlich gefeiert. Ein zünftiges Essen bei „Luis Bayrische Schmankerl“ in der Wundtstraße dürfte die preußisch-bayrische Völkerverständigung an diesem Abend weiter gefördert haben.

ar

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Montag, 13. März 2006

   http://de.sports.yahoo.com 

Lange und Dümmes siegen mit Piacenza

Palma de Mallorca (dpa) - Die beiden Deutschen Vincent Lange und Christian Dümmes haben mit ihrem Team Copra Piacenza den Top Teams Cup im Männer-Volleyball gewonnen.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 13. März 2006

   www.volleyballer.de 

Fighting Kangaroos gewinnen Sachsenderby

Die Zweitliga-Volleyballerinnen des Chemnitzer PSV gewannen am Samstag nach einer Spielzeit von 91 Minuten das Auswärtsspiel gegen den VCO Dresden mit 3:1 (25:18, 19:25, 25:15, 25:21). Damit bleiben die „Kängurus“ auf dem vierten Tabellenplatz, während Dresden den elften Rang belegt.

Das Chemnitzer Team von Trainer Mirko Pansa hatte mit einigen Ausfällen zu kämpfen. Neben der frischgebackenen 16-jährigen Claudia Steger musste der CPSV-Coach auf Hauptangreiferin Carolin Bilz verzichten.

Ihrer Favoritenrolle gerecht werdend, dominierte das Chemnitzer Team zunächst das Spiel und gewann den ersten Satz mit 25:18 gegen die „Talentschmiede“ aus der sächsischen Landeshauptstadt. Danach fehlte dem Chemnitzer Spiel zunächst der nötige Druck. Eine starke Dresdner Block- und Feldabwehr brachte die CPSV-Spielerinnen in arge Bedrängnis und die VCO-Schützlinge von Trainer Klaus Kaiser holten sich Durchgang zwei mit 25:19.

Dieser Satzverlust rüttelte die Chemnitzer Mannschaft wach. Die „Kängurus“ gewannen die beiden darrauffolgenden Sätze klar mit 25:15 bzw. 25:21 und verbuchten einen insgesamt verdienten 3:1-Auswärtserfolg über den VC Olympia Dresden.

Mit den Worten: „Das war ein Pflichtsieg“, ordnet Trainer Mirko Pansa den Auswärtserfolg über die Dresdnerinnen ein. „Am Ende hat die größere Erfahrung meiner Mannschaft über die jungen VCO-Talente gesiegt“.

Am kommenden Samstag treffen die Fighting Kangaroos vor eigenem Publikum auf Tabellennachbarn TSV Sonthofen. Nur zwei Punkte trennen beide Teams voneinander. Mit einem Sieg über die Allgäuerinnen würden die Chemnitzer Damen in der Erfolgsspur bleiben und ihren Tabellenplatz festigen.

Mathias Vogel

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Montag, 13. März 2006

   www.wz-newsline.de 

Bayer: Friedrichshafen eine Nummer zu groß

Bei der 0:3-Niederlage am Bodensee können die Volleyballer des SV Bayer den Spitzenreiter nicht in Gefahr bringen. Im letzten Satz geben sich die Wuppertaler auf.

 

 

Deutschland - MDR.de

 Montag, 13. März 2006

   www.mdr.de 

VCM und VVL verbuchen Siege

Am vorletzten Spieltag haben die Volleyball-Bundesligisten VC Markranstädt und VV Leipzig mit ihren Gegnern kurzen Prozess gemacht. Zumindest was die Anzahl der Sätze angeht. Beide Teams feierten 3:0-Siege.

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 13. März 2006

   www.abendblatt.de 

OSV: Jetzt ist der Abstieg perfekt

Oststeinbeks Männer unterliegen SG Eltmann 0:3. Das Gastspiel der Stormarner in der Ersten Bundesliga ist nach nur einer Saison beendet.

Oststeinbek - Der FC St. Pauli des Volleyballs ist ein Stück östlich von Hamburg zu Hause, jedenfalls bezeichnen sie sich gern selbst so beim Oststeinbeker SV, dem Klub mit dem kleinen Portemonnaie, der sich aufmachte, die Erste Bundesliga aufzumischen. Wäre ihnen die Sensation gelungen, wenigstens die Relegationsspiele zu erreichen, bei den Ostbek Cowboys hätten sie wohl auch solche Sätze gesagt wie Olli Dittrich am vergangenen Donnerstag nach dem überraschenden Erfolg mit seiner Countryband Texas Lightning beim Vorentscheid zum europäischen Schlager-Grand-Prix: "Das ist, wie wenn St. Pauli die Champions League gewinnt."

Doch während "Dittsches" Musik-Cowboys triumphierend ihre Hüte schwenkten und nun zum Finale nach Athen reiten werden, trotten die Volleyball-Cowboys aus Stormarn zurück in die Zweitklassigkeit. Was sich lange angedeutet hatte, ist nach dem 0:3 (19:25, 22:25, 19:25) in nur 71 Minuten gegen den Tabellenvierten SG Eltmann unumstößlich. Drei Siege aus 21 Spielen reichen eben nicht für Deutschlands Eliteklasse. "Aber dieses Wagnis, dieses Abenteuer, dieses Experiment Erste Liga war positiv für den OSV", sagte Trainer Bernd Schlesinger.

Die Saison hatte grandios begonnen, mit einem Spektakel in der Sporthalle Wandsbek vor 1800 Zuschauern gegen den Meister VfB Friedrichshafen, großartig auch die Partie gegen das Spitzenteam von evivo Düren, als der OSV zwei Sätze gewann. Doch nur einmal - abgesehen von den beiden Siegen gegen das Schlußlicht TG Rüsselsheim - hatten die Freibeuter der Liga wirklich Erfolg, zwangen unerwartet den Moerser SC in die Knie. Am Ende hing alles vom Duell mit dem VV Leipzig ab, "diesem einen verflixten Spiel", sagte Schlesinger. Beim bitteren 2:3 verlor der OSV nicht nur zwei dringend benötigte Punkte, sondern auch seine Euphorie. Schlesinger: "Im letzten Saisondrittel ist uns dann die Puste ausgegangen, da brauchten wir viel Leidensfähigkeit."

Daran änderte sich auch gegen die SG Eltmann nichts mehr, im "Spiel der letzten Chance", einem weiteren ungleichen Duell. "Das war wie St. Pauli gegen Hertha BSC Berlin", sagte Manager Rüdiger Barth. Im Fußball gewann der Hamburger Außenseiter diese Partie zwar unlängst, aber das war ja im Pokal. Im Volleyball sind Überraschungen ohnehin viel seltener, "und uns fehlt es einfach an Konstanz im Spiel, um so etwas zu schaffen", sagte Jan Buhrmester. Der Blockspieler war einer von denen, die bis zum Schluß fest daran geglaubt hatten, daß der OSV sich noch in die Relegation retten könnte.

Die Ostbek Cowboys wollen zurück in Liga eins, am liebsten schon in der kommenden Saison. "Wir versuchen ab sofort, die Voraussetzungen dafür zu schaffen", sagte Abteilungsleiter Jan Schneider. Mit 70 000 Euro hat er schon jetzt einen Etat zusammen, der dem der Erstliga-Saison entspricht. Im Vergleich zu den Spitzenklubs werden sie in Oststeinbek aber auch in Zukunft kleine Brötchen backen müssen. "Wir wollen ja auch nicht gleich vom FC St. Pauli zum Bayern München des Volleyballs werden", sagte Schlesinger.

Sören Bachmann

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 13. März 2006

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TV Fischbek mit Müh und Not

Favoritensieg in der Bundesliga

Fischbek - Nur mit Verzögerung von fast einer Sekunde hatte sich Horst Lüders, Manager der Volleyball-Frauen des TV Fischbek, über den entscheidenden Ball zum 3:1 (25:18, 22:25, 25:22, 27:25) gegen das punktlose Schlußlicht VC Muldental Grimma gefreut. Erst nach dieser kurzen Pause ließ sich Lüders von den Umstehenden beglückwünschen. Vielleicht lag es daran, daß ihn Christina Benecke "Lügen strafte" und den Siegpunkt durch ihre Blockabwehr ermöglichte. Zuvor hatte Lüders vor allem die Leistung von Diagonalangreiferin Kerstin Ahlke gelobt und gewettert: "Ich erwarte eigentlich, daß Margarethe Kozuch und Tina Benecke die Initiative ergreifen, statt sich zu verstecken."

Nun, wenigstens Teamkapitänin Benecke ließ immer wieder ihr großes Können aufblitzen, auch, wenn sich bei ihr Licht und Schatten abwechselten. "Es sah ja teilweise so aus, als ob wir etwas neues ausprobieren wollten. Doch das war gar nicht der Fall", sagte Trainer Helmut von Soosten, der die zu große Anzahl an Eigenfehlern bemängelte.

"Ich tippe auf ein 3:2, dann verkaufen wir auch mehr Kuchen", hatte der TVF-Vorsitzende Ralf Lüders bereits während des ersten Satzes gelästert. "Wir passen uns dem Niveau von schwächeren Mannschaften an. Zum Glück machen wir das auch gegen stärkere Teams", bemerkte Anita Krieger vom Fanshop und zur Zeit Gastmutter von Joana Nemtanu.

"Mit drei Siegen gegen Köpenick schaffen wir den Klassenerhalt noch", sagte Grimmas Manager Torsten Maune, dessen Team durch großes Verletzungspech in die prekäre Tabellensituation gekommen sei. Die schlimmste Verletzung hatte die Ex-Fischbekerin Lidiya Shumakova, die nach einem Trümmerbruch in der Hand mit Tapeverband mitspielte. Sie hat "sehr gute Erinnerungen" an ihre Zeit in Fischbek, käme aus sportlichen Erwägungen gern zurück.

Ihre Leistung vor 600 Zuschauern war jedenfalls eine gute Bewerbung für ein mögliches erneutes Engagement. "Erst einmal abwarten, bis sie wieder ganz gesund ist", hielt sich Horst Lüders bedeckt, dessen Team durch den aktuellen Erfolg mit dem Tabellenfünften VfB Suhl gleichzog. Sogar den Vierten, USC Münster, einholen kann Fischbek - zunächst spielfrei - per Sieg im nächsten Heimspiel gegen Münster (26. März).

Matthias Lorenz

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 13. März 2006

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VCN: Der schöne Traum vom Doppelschlag

Beide Regionalliga-Teams des 1. VC Norderstedt können am letzten Spieltag Meister werden.

Norderstedt - Schaffen die Regionalliga-Volleyballmannschaften des 1. VC Norderstedt den Doppelschlag? Sowohl die Frauen, die sich beim Schlußlicht Rissener SV mit 3:1 Sätzen (25:18, 19:25, 25:19, 25:20) durchsetzten, als auch die Männer, die einen souveränen 3:0 (25:23, 25:15, 25:19)-Erfolg bei der VG WiWa Hamburg feierten, können am Sonnabend, 1. April, mit Auswärtssiegen beim FT Adler Kiel Meister werden.

Die besseren Aussichten auf den Titel hat dabei die Frauentruppe von Spielertrainerin Marina Cukseeva, die mit 26:4 Punkten die Tabelle anführt. "Wenn wir in Kiel gewinnen, ist die Sache durch", so Manager und Vereinschef Thomas Broscheit, "und ich bin fest davon überzeugt, daß wir uns die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen werden."

Mit der Vorstellung des VCN in Rissen war der frühere Bundesliga-Volleyballer allerdings überhaupt nicht zufrieden. "Das war keine überzeugende Leistung", kritisierte er, "offenbar haben die Spielerinnen doch noch ein wenig an der 2:3-Heimniederlage gegen die VG Elmshorn zu knacken gehabt. Ich verstehe einfach nicht, daß die Mannschaft immer wieder Angst vor der eigenen Courage zu haben scheint. Schließlich halten wir im Zweikampf mit dem CVJM Hamburg alle Trümpfe in der Hand."

Mit Platz eins in der Abschlußtabelle liebäugelt nun auch wieder das Männerteam des 1. VC Norderstedt. "Es ist durchaus möglich, daß am letzten Spieltag vier Mannschaften mit acht Minuspunkten gleichauf an der Tabellenspitze liegen, da ist noch alles offen", so Trainer Andreas Meinken, der sich über einen grundsoliden Auftritt seiner Schützlinge freute.

Lediglich im ersten Satz hatte der VCN mit der abstiegsgefährdeten VG WiWa Hamburg einige Probleme. "Beim Zwischenstand von 7:13 hat Matthias Steffen mit sechs Punkten in Folge durch Sprungaufschläge die Wende eingeleitet", so der Coach, "anschließend haben wir die Partie beherrscht und unseren Gegner schön auseinandergenommen."

Meinken wechselte Mitte des zweiten Durchgangs den erst 15 Jahre Merten Krüger als Zuspieler für Sebastian Meiser ein. "Eigentlich wollte ich ihn schon zu Beginn der Partie bringen, habe mich dann aber doch dagegen entschieden", sagte der VCN-Trainer, "das war eine reine Bauchsache. Und so hatte Merten etwas weniger Druck."

In der kommenden Woche wird der Youngster an einem Sichtungslehrgang der besten deutschen Jugendlichen im Volleyball-Stützpunkt des VC Olympia Berlin teilnehmen.

Frank Best

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 13. März 2006

   www.abendblatt.de 

Fischbek siegt - Trainer schimpft

HAMBURG - Schwerer als erwartet taten sich die Bundesliga-Volleyballerinnen des TV Fischbek Hamburg beim 3:1 (25:18, 22:25, 25:22, 27:25) in knapp 87 Minuten gegen das punktlose Schlußlicht VC Muldental Grimma. "Wir bauen den Gegner mit Fehlern auf", schimpfte Fischbeks Manager Horst Lüders, der aber auch eine gute Abwehrleistung der Gäste aus Sachsen einräumte.

Margarethe Kozuch wurde vor der Partie mit einem großen Blumenstrauß für ihre Wahl im Hamburger Abendblatt zu Hamburgs Sportlerin des Jahres beglückwünscht. Während der Partie aber blieb die 19 Jahre alte Außenangreiferin meist blaß. Von ihr und Mannschaftsführerin Christina Benecke hätte Lüders mehr Engagement erwartet.

Wenigstens Mittelblockerin Benecke zeigte neben Aussetzern auch gute Aktionen, verwandelte den zweiten Matchball des Spiels per "Eine-Frau-Block" zum Sieg. Kurze Zeit zuvor hatte Zuspielerin Elena Keldibekova de Westreicher mit akrobatischer Abwehraktion die Wende eingeleitet. "Mit so einer Leistung haben wir in der Meisterrunde keine Chance", sagte Trainer Helmut von Soosten, der die Steigerung von Joana Nemtanu, Kerstin Ahlke und Julia Kaufhold hervorhob.

Da die Mannschaften auf den Tabellenplätzen drei bis fünf unterlagen, zogen die auf Rang sechs liegenden TVF-Frauen mit dem fünftplazierten VfB Suhl gleich. Nach dem wegen der Pokalendspiele in Halle spielfreien Wochenende könnten die TVF-Frauen per Heimsieg gegen den USC Münster am 26. März sogar die auf Platz vier liegenden USC-Frauen einholen.

ml

 

 

Deutschland - Die Welt

 Montag, 13. März 2006

   www.welt.de 

Trotz couragierten Auftritts ist Abstieg der Cowboys besiegelt

Die Cowboys haben gezeigt, daß sie noch leben. Zwar verloren sie auch gegen den Tabellenvierten SG Eltmann mit 0:3 (19:25, 22:25, 19:25), aber die Art und Weise war mitreißender, als die vergangenen Auftritte es waren ...

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Montag, 13. März 2006

   www.dnn-online.de 

DSC-Schmetterlinge straucheln in Leverkusen

Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen sind nach ihren Siegen gegen Vilsbiburg und Suhl am Sonnabend bei Bayer Leverkusen gestrauchelt. Das Team von Trainer Arnd Ludwig musste sich dem Gastgeber vor 500 Zuschauern mit 2:3 (22:25, 21:25, 25:21, 25:15, 15:17) geschlagen geben.

 

 

Deutschland - Ruhr Nachrichten

 Montag, 13. März 2006

   www.westline.de 

CarGo! fährt beim 3:2-Sieg Achterbahn

In einem durchwachsenen Volleyball-Zweitligaspiel gewann CarGo! Bottrop am Sonntag an der alten Wirkungsstätte Berufsschulhalle gegen den TSV Spandau mit 3:2 (25:20, 14:25, 25:19, 17:25 und 15:12).

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 13. März 2006

   www.westline.de 

WSU: Hamburg aus der Halle gefegt

Warendorf. Einen so geruhsamen Sonntagnachmittag hatte sich wohl keiner im WSU-Lager vorgestellt. Nach nur einer Stunde Spielzeit war der Arbeitstag der Warendorfer Zweitliga-Volleyballerinnen schon wieder zu Ende und ein ganz wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt unter Dach und Fach. Der Tabellendritte WiWa Hamburg wurde mit einer 0:3 (20:25, 14:25, 14:25)-Packung auf die weite Heimreise geschickt.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 13. März 2006

   www.westline.de 

USC: Allein das weiße Fähnchen fehlt

Schwerin. In den vergangenen zwei Jahren haben die Volleyballerinnen des USC Münster jeweils das Double gewonnen. Und weil die Freudenfeste so schön waren, äußerte Zuspielerin Tanja Hart vor der laufenden Saison den Wunsch, etwas zu verteidigen. In der Meisterschaft ist dies mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr möglich.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 13. März 2006

   www.westline.de 

USC 2 ohne Punkte

-be- Münster. Ohne etatmäßige Zuspielerin standen die Zweitliga-Volleyballerinnen vom USC Münster schon vor der Reise nach Potsdam und Berlin auf verlorenem Posten.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 13. März 2006

   www.nrz.de 

VVH musste viel riskieren

Riesenhetze bis zum Anpfiff. Schiedsrichter hatten nur wenig Verständnis.

Der vorletzte Spieltag beim VC Markranstädt wird den Spielern des VV Humann sicher lange in Erinnerung bleiben.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 13. März 2006

   www.nrz.de 

MSC: Diesmal dominierte Düren

Bundesligist Moerser SC verlor klar mit 0:3. Jetzt folgen für "Adler" die Friedrichshafener Wochen.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 13. März 2006

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Suhl: Unentschieden gibt’s nicht

In einem Spiel, das keinen Verlierer verdiente, unterlag Suhl gegen Vilsbiburg

Diesmal gab es kein Happyend. Das Hinspiel im Dezember bei den Roten Raben Vilsbiburg hatte der VfB 91 Suhl mit 3:2 gewonnen. Auch diesmal ging der Sieg an die Gäste, also an das Team aus Bayern. In der heimischen „Wolfsgrube“ unterlag der VfB am Samstagabend denkbar knapp mit 2:3 (26:28, 22:25, 25:20, 25:20, 13:15).

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 13. März 2006

   www.freies-wort.de 

Sonneberg von der Rolle

DELITZSCH – Zwar bremste Delitzschs Trainer Frank Pietzonka nach dem klaren Erfolg seiner Jungs in drei Sätzen (25:23/25:10/25:17) die Euphorie und meinte, dass man in Delitzsch noch nicht von der Relegation zur ersten Bundesliga spricht, doch daran dürften nach der überzeugenden Leistung der Sachsen gegen Sonneberg kaum Zweifel bestehen.

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel