News

 Samstag, 18. März 2006 

CVJM empfängt den VC Stralsund
Münster will jeden Ballwechsel genießen
VfB Friedrichshafen: Auf zum achten Pokalerfolg
In Volleyball-Deutschland noch nie
DVV-Pokal: Wissenswertes zum Highlight in Halle
1844 trifft auf Spitzenteam aus Delitzsch
Streit um Nationalmannschaft belastet Großereignis
Taktikstudium im Wohnzimmer
VC-Männer wollen Lohhof ärgern
CarGo! geht "am Stock"
Ticker aus Halle
Schmetterbälle auf der Wetten dass-Bühne
SSC: „Wir wollen es einfach nur genießen“
Auf, auf, Ihr Moerser!
DVV-Pokal: Erster Sieger kam aus München

März 2006

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Zum Medien-Überblick

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Norddeutschland - CVJM zu Hamburg-News

 Samstag, 18. März 2006

   

CVJM empfängt den VC Stralsund

Im letzten Heimspiel der Saison trifft der CVJM zu Hamburg heute um 17 Uhr in der Sporthalle Wandsbek auf den VC Stralsund. Mit einem Sieg hätten die Hamburgerinnen sich den Vizemeistertitel gesichert.

Der CVJM geht mit einigen personellen Problemen in die Partie: mit Arian Sultan (Urlaub) und Svenja Ehlers (Prüfungsstreß) fehlen sowohl über Außen als auch im Mittelblock Optionen. Dafür ist Carolin Schmaloske aber wieder fit.

Co-Trainer Ali Hobst warnt vor Stralsund: „Die haben gegen VC Norderstedt, VG Elmshorn und VC Adler jeweils einen Sieg vorzuweisen, sind also auf jeden Fall eine gefährliche Mannschaft. Da müssen wir volle Power bringen!“

Der Eintritt zum Saisonabschluß in der Sporthalle Wandsbek ist frei.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Samstag, 18. März 2006

   

Münster will jeden Ballwechsel genießen

Wenn für die Volleyballerinnen des USC Münster am Sonntag (19. März, 15.30 Uhr) das Pokalfinale gegen den Schweriner SC auf dem Programm steht, gehen sie als Außenseiter in die Partie. Dennoch sagt Trainer Axel Büring: „Wir werden jeden Ballwechsel genießen und jeden Punkt, den wir machen, bejubeln.“

In den vergangenen beiden Jahren war es für die Volleyballerinnen des USC Münster immer die gleiche Situation. Sowohl vor dem Pokalfinale 2004 gegen den TV Fischbek Hamburg als auch im vergangenen Jahr gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen waren sie favorisiert. Wenn am Sonntag (19. März, 15.30 Uhr) in Halle (Westfalen) um den Sieg im DVV-Pokal 2006 gespielt wird, sind die Rollen anders verteilt. Dieses Mal nämlich gehen nicht die Münsteranerinnen, sondern deren Endspielkontrahentinnen vom Schweriner SC als Favoriten in die Partie. „Schwerin ist die Mannschaft dieser Saison“, sagt USC-Trainer Axel Büring. „Das Team hat bisher die geringsten Leistungsschwankungen gezeigt und uns letztes Wochenende deklassiert.“

Über die Art und Weise der 0:3-Niederlage am vergangenen Samstag war man auf Münsteraner Seite mehr als erschrocken. „Einige“, so der Coach, „haben schon daran gezweifelt, ob das Pokalfinale überhaupt anders ausgehen kann.“ Und Zuspielerin Tanja Hart gab zu, dass „uns dieses Spiel schon sehr verunsichert hat“. Mittlerweile aber richtet sich der Blick wieder optimistisch nach vorn. Mit intensiven Trainingseinheiten zwei Mal pro Tag wurden Kraft und Mut getankt sowie mit gemeinsamen Aktionen das Mannschaftsgefühl noch einmal gestärkt. „Um am Sonntag ein gutes Spiel hinzulegen, haben wir sehr hart gearbeitet“, sagt Büring. „Es erwartet niemand von uns einen Sieg und niemand erwartet, dass wir glänzen. Aber wir werden alles dafür tun, um zu gewinnen – das garantiere ich.“

Würde dem Rekordpokalsieger Münster gegen Schwerin die Überraschung gelingen, wäre es der zwölfte Erfolg im DVV-Pokal für ein USC-Frauenteam. Zugleich wäre nach 2004 und 2005 der Hattrick perfekt. Von solchen Rechenspielen aber will sich Büring genauso wenig ablenken lassen wie von dem gewaltigen Zuschaueransturm, den die Pokalendspiele der Männer und Frauen ausgelöst haben. Schließlich werden beide Partien in einem mit 11.000 Zuschauern ausverkauften Gerry-Weber-Stadion stattfinden. „Die Rahmenbedingungen sind außergewöhnlich. Aber für uns ist es wichtig, dass wir uns vorher nicht zu sehr mit dem Drumherum beschäftigen“, sagt er. „Am Sonntag aber werden wir jeden Ballwechsel genießen und jeden Punkt, den wir machen, bejubeln.“

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Samstag, 18. März 2006

   

VfB Friedrichshafen: Auf zum achten Pokalerfolg

HALLE/ FRIEDRICHSHAFEN - Am Sonntag will der VfB Friedrichshafen seine Titelsammlung erweitern. Beim Finale des DVV-Pokals in Halle/ Westfalen stehen die Chancen dafür gut. Das Team von Stelian Moculescu trifft auf den Moerser SC.

Mit einem sechsten Pokalerfolg in Folge könnte der VfB Friedrichshafen einmal mehr einen Rekord brechen. Bisher liegt der Rekord bei fünf Pokaltiteln in Folge, aufgestellt vom VfB Friedrichshafen - im vergangenen Jahr.

Unabhängig davon, ob der VfB am Sonntag gewinnt oder nicht: Rekordverdächtig ist das Spiel alle Mal. 10850 Zuschauer haben sich bereits für den Pokalgipfel im Gerry-Weber-Stadion angemeldet, so viel Publikum gab's noch nie bei einem Volleyballspiel in Deutschland. Allein 3000 Fans werden aus Münster erwartet, um im Anschluss an das Herrenendspiel die Damen vom USC Münster gegen den Schweriner SC zu unterstützen. Wie schon 2005 in Bonn werden auch in diesem Jahr das Damen- und das Herren-Endspiel am selben Tag ausgetragen.

Die Tipps der anderen Bundesliga-Trainer sind eindeutig: Alle prophezeien einen Drei-Satz-Sieg des VfB Friedrichshafen. „Auch wenn der Pokal eigene Gesetze hat, wird wohl eher die Schwerkraft ausfallen als der Titelhunger von Stelian Moculescu“, mutmaßt Dürens Coach Bernd Werscheck. Titelhunger hin oder her - Moculescus Mannen haben in der Bundesliga erst ein Spiel verloren und beide Partien gegen Moers mit 3:0 für sich entschieden.

Zudem haben die Häfler in Pokalfinal-Spielen eine 100-Prozent-Quote vorzuweisen. Sieben Mal standen sie im Endspiel, sieben Mal durften sie anschließend die „Kuhglocke“ bimmeln lassen. Auch der Moerser SC hat noch kein Pokalfinale verloren. Allerdings datieren die Siege aus den Jahren 1991 und 1993, als Moers in der europäischen Spitze mitmischte.

Stelian Moculescu hält sich verständlicherweise mit Prognosen zurück, ist sich jedoch bewusst, welche Erwartungen an sein Team gestellt werden: „Wir gehen als Favorit in die Partie, darüber brauchen wir nicht lange reden. Wenn wir dieser Favoritenrolle gerecht werden, ist alles in Ordnung.“

Auf die einmalige Kulisse im Gerry-Weber freut er sich. „Ich find's toll, dass wir dabei sein dürfen, wenn ein neuer Rekord aufgestellt wird. Das gibt's schließlich nicht alle Tage.“

Der Spielstand des Pokalfinales kann im Internet unter zwei Adressen verfolgt werden. Sowohl der Verband (www.volleyball-verband.de) als auch die Liga (www.volleyball-bundesliga.de) haben einen Live-Ticker geplant. Das Fernsehen berichtet am Sonntagabend im SWR, Sport im Dritten (21.53 Uhr) und im WDR, Sport im Dritten (21.45 Uhr).

Die Pokalsiege des VfB Friedrichshafen
1998 in Nordhausen: 3:0 gegen den SV Bayer Wuppertal
1999 in Friedrichshafen: 3:2 gegen den SV Bayer Wuppertal
2001 in Friedrichshafen: 3:1 gegen Evivo Düren
2002 in Riesa: 3:0 gegen Evivo Düren
2003 in Friedrichshafen: 3:1 gegen TSV Unterhaching
2004 in Dessau: 3:2 gegen den SCC Berlin
2005 in Bonn: 3:2 gegen den SCC Berlin

 

 

Deutschland - DVL-News

 Samstag, 18. März 2006

   www.volleyball-bundesliga.de 

In Volleyball-Deutschland noch nie

Das Pokalfinale 2006 nimmt Ausmaße an, die selbst den optimistischsten Organisator Freudensprünge machen lässt. Denn eine solche Rekordkulisse hat es bei einem Volleyballspiel in Deutschland noch nicht gegeben. Zum jetzigen Zeitpunkt sind beeindruckende 10.850 Karten verkauft - Tendenz steigend.

Somit werden der USC Münster, VfB Friedrichshafen, Schweriner SC und Moerser SC am 19.03.2006 Teil eines historischen Ereignisses.

Wenn man den Homepages der beteiligten Teams glauben darf, dann ist es das erklärte Ziel der Mannschaften und der tausenden Fans das Gerry Weber Stadion in einen wahren „Hexenkessel“ zu verwandeln.

Voraussetzung ist natürlich, dass die Fans auch zwei hochklassige Spiele zu sehen bekommen. Aber das ist so gut wie garantiert. Denn von den Fans angetrieben wird sowohl der USC Münster wie auch der Moerser SC die Gelegenheit nutzen und alles geben um die beiden Bundesliga-Spitzenreiter Schweriner SC und VfB Friedrichshafen im Pokalfinale des DVV zu entthronen.

Zuerst trifft der Champions League Teilnehmer und mehrfacher deutscher Meister und amtierender Pokalmeister VfB Friedrichshafen um 13.00 Uhr auf den Moerser SC. Moers wird diese Gelegenheit nutzen, um sich für die verlorene Bundesligapartie vom 25.02.06 zu revanchieren, die der Moerser SC nach 59 Minuten mit 3:0 an den VfB Friedrichshafen verloren geben musste.

Danach werden sich der amtierende Pokalmeister USC Münster und der aktuelle Bundesliga-Spitzenreiter Schweriner SC um 15.30 Uhr miteinander messen. Zwar hatte der Schweriner SC am 11.03.06 den USC Münster deutlich mit 3:0 geschlagen. Aber das kann kaum als Maßstab gelten, da das Bundesliga-Hinspiel im Dezember 2005 mit einem 3:1 klar für den USC Münster ausging.

Somit ist alles offen und die Fans können in beiden Spielen Volleyball der Extra-Klasse erwarten.

Das die Medien sich eine solche noch nie da gewesene Veranstaltung nicht entgehen lassen ist selbstverständlich. Daher können die Volleyball-Fans, die es nicht ins Stadion schaffen, in folgenden Programmen Bilder und Berichte vom Pokal-Knaller sehen:

WDR- Sport im Westen am Sonntag um 21:45
SWR – Sport im Dritten am Sonntag um 21:53
NDR – Sportclub am Sonntag um 22:30
RBB – Sportplatz (noch offen)
ZDF heute am Montag
ZDF Sport Reportage
Auch SAT.1 und N-TV werden über das Pokalfinale berichten.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Samstag, 18. März 2006

   www.volleyball.de 

DVV-Pokal: Wissenswertes zum Highlight in Halle

Premiere: Wer bekommt den ersten Volleyball-Award?

Das sollten Sie wissen, wenn Sie sich für die Pokalendspiele interessieren, oder gar die Chance haben, sich im Gerry-Weber-Stadion in Halle die Duelle zwischen dem VfB Friedrichshafen und dem Moerser SC (13 Uhr) sowie zwischen dem Schweriner SC und dem USC Münster (15.30 Uhr) anschauen zu können:

…11.034 Zuschauer fasst das Stadion, bis zum Freitag morgen waren 10.850 Karten verkauft. Ergo: Es gibt nur noch 184 Restkarten an der Tageskasse. Noch nie haben so viele Zuschauer hierzulande ein Volleyballspiel besucht.

…Bei den Männern wird der Sieger einen neuen alten Pokal bekommen. Der Original-Pokal ist in den Besitz des VfB Friedrichshafen gewandert, weil die Häfler ihn fünf Mal hintereinander gewonnen haben. Daher musste der DVV eine Neuanfertigung in Aufrag geben.

…Der USC Münster kann am Sonntag das Dutzend voll machen. Mit bislang elf Pokalsieger sind die Westfalen Rekordhalter.

…Allein aus Münster kommen mindestens 3.000 Fans, die sich u.a. verteilt auf 40 (!) Busse auf den Weg nach Halle machen.

…Tanja Hart (Münster) ist ein alter Hase, verspürt aber dennoch Aufregung: „Ich hab' feuchte Hände, wenn ich an diese Kulisse denke.”

…Julia Retzlaff, eine der Jüngsten im Schweriner Kader, sagt: „Ich fürchte, das wird ein Kulturschock, wenn ich in die riesige Halle kommen. Aber es ist dennoch nur ein Volleyballspiel – hoffe ich zumindest.”

…Acht von neun Frauen-Bundesligatrainer glauben an einen Erfolg des Schweriner SC. Nur Gudula Krause (Leverkusen) setzt auf Münster: „Eigentlich ist Schwerin stärker. Aber der USC kann sich vom Publikum nach vorne tragen lassen.”

…Zehn von zehn Bundesligatrainer bei den Männern geben dem Moerser SC keine Chance. Fast alle tippen sogar auf ein 3:0 für Friedrichshafen.

…Erstmalig in der deutschen Volleyball-Historie wird am Vorabend der Pokalfinals im Rahmen einer Gala ein Volleyball-Award überreicht. Eine Jury, die sich zusammensetzt aus Vertretern des DVV, der Deutschen Volleyball-Liga und des volleyball-magazins, wird eine herausragende Persönlichkeit für ihr Lebenswerk rund um die Sportart Volleyball ehren. Der Volleyball-Award soll künftig jährlich vergeben werden.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Samstag, 18. März 2006

   www.volleyballer.de 

1844 trifft auf Spitzenteam aus Delitzsch

Für die Zweitliga-Volleyballer von 1844 Freiburg ändert sich wieder die Perspektive. Nachdem die Mannschaft zuletzt gegen Lohhof akut in der Pflicht stand und diesem Druck nicht Stand hielt, kommt morgen mit dem GSVE Delitzsch ein Spitzenteam in die Freiburger Burdahalle, gegen die 1844 als klarer Außenseiter gilt.

"Immer wenn wir eine Chance bekamen, haben wir versagt" , beklagte 1844-Trainer Diego Ronconi nach der jüngsten Niederlage in Lohhof. Spiele gegen vermeintlich haushohe Favoriten scheinen der Mannschaft schon eher zu liegen, erst recht in der eigenen Halle. Und eine Chance auf Klassenerhalt bietet das Spiel gegen Delitzsch auch nicht wirklich, denn selbst im Falle eines Sieges bleibt der Abstand auf Lohhof, und es liegt nicht mehr in Händen der Freiburger, diesen Rückstand noch in einen Vorsprung umzumünzen. Von der Mannschaft ist jetzt Charakter gefordert. Und eine Reaktion auf das schwache Spiel in Lohhof. Denn auch Ronconi hatte nach dieser Pleite klare Worte gefunden: "Wenn wir unsere Chancen regelmäßig nicht nutzen, haben wir es nicht verdient, in der Bundesliga zu spielen" , so Ronconi.

Axel Melde

 

 

Deutschland - Die Welt

 Samstag, 18. März 2006

   www.welt.de 

Streit um Nationalmannschaft belastet Großereignis

Pokalfinals morgen vor 10 800 Zuschauern

Berlin - Die Fußballspieler können es doch auch, sagt Werner von Moltke. Man streitet sich, man verträgt sich. "Klinsmann und Beckenbauer haben es vorgemacht", betont der Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), "ein Kompromiß ist überall möglich."

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Samstag, 18. März 2006

   www.abendblatt.de 

Taktikstudium im Wohnzimmer

Familienbande beim 1. VC Norderstedt. Trainerin Marina und Spielerin Natalia Cukseeva sind auch als Mutter und Tochter ein starkes Gespann.

Norderstedt - Für Natalia Cukseeva (16), Volleyball-Jugend-Nationalspielerin des 1. VC Norderstedt, heißt es zuhause "Mama". Aber auch wenn sie ihre Trainerin anspricht, kommt ihr das Wort "Mama" über die Lippen. Denn ihre Mutter, die frühere 17fache kasachische Nationalspielerin Marina Cukseeva, trainiert seit einem Jahr die Norderstedter Frauen in der Regionalliga.

"Sie ist aber mehr wie eine Freundin für mich", sagt Natalia. Und Marina nickt, als sie ihre Tochter anblickt und meint mit einem Lächeln: "Ihre ganz wilden Jahre sind zum Glück vorbei."

Im vergangenen Dezember ist das Duo von Fischbek nach Langenhorn gezogen. "Natalia mußte immer um sechs Uhr morgens los, um rechtzeitig zur Schule zu kommen", erläutert die Mutter. Die Jugend-Nationalspielerin mit den Lieblingsfächern Chemie und Kunst besucht das auf Volleyball spezialisierte Gymnasium Heidberg. Nun muß allerdings Mutter Marina morgens deutlich früher aufbrechen. Ihren Arbeitsplatz bei DaimlerChrysler hat die Verwaltungsangestellte und langjährige Bundesliga-Angreiferin des TV Fischbek nämlich beibehalten, muß nun ihrerseits nach Harburg pendeln.

"Manchmal bleibt da doch wenig Zeit", sagt sie. Zu den 30 Stunden im Job hinzu kommen vier- bis fünfmal Training in der Woche, außerdem die Vorbereitung als Trainerin auf die Spiele. "Ich müßte eigentlich jedes Match nachträglich auf DVD statistisch auswerten", so Marina Cukseeva. Doch das geht im Dreiklang - Arbeitsplatz, Trainerin und Mutter - zuweilen unter.

"Ich war 27 Jahre lang Volleyball-Profispielerin", sagt Marina Cukseeva. Lange Jahre davon eine der besten in Deutschland, auch wenn "es in jedem Jahr ein wenig schlechter wurde", wie Marina Cukseeva beschreibt. 1991 war sie aus Kasachstan zu Bayern Lohhof in die Bundesliga gewechselt, 1999 von der DJK Karbach zum TV Fischbek gekommen. Reich geworden ist sie mit ihrem Sport aber nicht. "Ich habe Volleyball mit voller Leidenschaft gespielt", erklärt sie ihren Antrieb. Doch jetzt sei die Lust an der aktiven Zeit einfach vorbei, der Grund, warum sie eigentlich möglichst wenig spielen will. Zumal Schulter und Knie doch arg schmerzen.

Bis zu neun Stunden am Tag hatte Marina Cukseeva im Alter ihrer Tochter im kasachischen Alma Ata trainiert - und das fast jeden Tag. Auf ein derartiges Pensum kommt die Tochter nicht. "Volleyball war für mich wichtig. Aber wenn sich Natalia morgen entscheiden sollte, aufhören zu wollen, ist das in Ordnung", beschreibt die "Mama", "Hauptsache, Natalia ist glücklich."

Doch die Tochter, die ihrer 1,80 Meter großen Mutter schon um vier Zentimeter ("Ich wachse hoffentlich noch!") über den Kopf geschossen ist, hat ihren Ehrgeiz geerbt: "Ich will einmal im Nationalteam spielen."

Auf das junge Talent Natalia hat auch der Bundesliga-Klub TV Fischbek schon ein Auge geworfen. Ob sie aber bei einer konkreten Anfrage zum früheren Verein ihrer Mutter wechseln würde, weiß sie nicht: "Ich fühle mich in Norderstedt wohl", sagt sie. Das spricht für das herzliche Verhältnis zwischen Trainerin und Spielerin, zwischen Mutter und Tochter.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Samstag, 18. März 2006

   www.dnn-online.de 

VC-Männer wollen Lohhof ärgern

Dresden. Die Volleyballer des VC Dresden haben in der 2. Bundesliga nichts mehr zu verlieren. Der Abstieg ist besiegelt, jetzt können die Youngster locker aufspielen. Heute Abend um 20.30 Uhr empfangen die Elbestädter daheim den Tabellenneunten SV Lohhof.

 

 

Deutschland - Ruhr Nachrichten

 Samstag, 18. März 2006

   www.westline.de 

CarGo! geht "am Stock"

Volleyball-Zweitligist CarGo! Bottrop tritt die Reise zum Auswärtsspiel bei Aufsteiger TuS Schladern am Samstag (19 Uhr) personell gebeutelt an. Trainer Matthias Biesiada muss wohl auf gleich vier Spieler verzichten.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Samstag, 18. März 2006

   www.westline.de 

Ticker aus Halle

-gap- Münster. Die Unterstützung durch münsterische Fans wird riesig sein, wenn die USC-Volleyballerinnen am morgigen Sonntag in Halle im Pokalendspiel antreten: Tausende fahren in Bussen nach Ostwestfalen. Für alle Daheimgebliebenen bieten die WN auch auch diesem Wochenende den SMS-Service an.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Samstag, 18. März 2006

   www.westline.de 

Schmetterbälle auf der Wetten dass-Bühne

-ag- Münster. Frank Hofen hat seinen Teil der Arbeit geleistet. Der Pressesprecher der Gerry-Weber-World im westfälischen Halle hat sich im Vorfeld des Volleyball-Pokalfinales am morgigen Sonntag tapfer allen organisatorischen Herausforderungen gestellt und sie auch fast alle problemlos gemeistert. Dass statt aus geschätzten 5000 und erhofften 6000 Zuschauern inzwischen eine nie erwartete Rekordkulisse von 11000 Volleyball-Fans geworden ist, war für das Organisationsteam kein Problem.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Samstag, 18. März 2006

   www.svz.de 

SSC: „Wir wollen es einfach nur genießen“

Morgen steht für Schwerins Volleyballerinnen der Pokal-Kracher gegen Münster an

Schwerin - "Wir sind dabei und wollen versuchen, diese Veranstaltung einfach nur zu genießen", sagte SSC-Trainer Tore Aleksandersen gestern. Zwei Tage vor dem Pokalknüller morgen um 15.30 Uhr vor der Traumkulisse von rund 11000 Zuschauern im Gerry-Weber-Stadion von Halle/Westfalen gegen den USC Münster ist auf der einen Seite das Selbstbewusstsein der Schwerinerinnen nicht zu übersehen, auf der anderen Seite zeigte sich aber auch ein bisschen Nervosität.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Samstag, 18. März 2006

   www.nrz.de 

Auf, auf, Ihr Moerser!

DVV-Pokalfinale des MSC gegen den VfB Friedrichshafen steigt morgen vor rund 11 000 Fans in Halle.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Samstag, 18. März 2006

   www.nrz.de 

DVV-Pokal: Erster Sieger kam aus München

Der VfB Friedrichshafen kann morgen seine unheimliche Serie im DVV-Pokal weiter ausbauen: Seit 1998 dominieren die "Häfler" den Wettbewerb, einzig im Jahr 2000 brach der SCC Berlin in die VfB-Phalanx ein.

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel