News

 Montag, 20. März 2006 

Schladern vor dem Klassenerhalt!
Schwerin entthront Münster mit 3:0
Friedrichshafen: Sechster Pokalsieg in Folge
Einigung im Konflikt zwischen Verband und Liga
Matthias Fell erhält „Volleyball Award“
ASICS verlängert vorzeitig DVV-Sponsorenvertrag
VfB Friedrichshafen holt den DVV-Pokal
YoungStars verlieren zweimal
Aufbruchstimmung in Volleyball-Spandau!
Volleyball bis unter den Hallenhimmel
Rekordkulisse provoziert Träume
USC: Finale verloren, aber Silber gewonnen
Bundestrainer nicht zu Fischbek
Blume-Team gelingt dritter Saisonsieg
WSU düpiert Spitzenreiter
USC 2: Kampf und Leidenschaft an der Elbe
USC: Zufriedenheit überwiegt
Roll: „Einfach nur geil, geil, geil“
VCP: Spitzenteam in Tiebreak gezwungen
Schade! MSC hielt anfangs mit
Der MSC in der Einzelkritik
Stimmen zum DVV-Pokal-Finale
Wenn der Georg mit dem "Stelu". . .
Sonneberger VC klar überlegen

März 2006

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Deutschland - CarGo! Bottrop-News

 Montag, 20. März 2006

   

Schladern vor dem Klassenerhalt!

Sieg über CarGo!Bottrop

Es hat nicht ganz gereicht - in einem spannenden  Spiel schaffte es das CarGo! Team nicht, in seinem vierten Fünfsatzspiel erneut die Oberhand zu behalten. Die Gastgeber aus dem Rheinland hielten überraschend stark  mit und kämpften aufopferungsvoll um die für den Klassenerhalt so wichtigen Punkte.

Trainer Biesiada hatte die schwierige Aufgabe, sein Team so umzustellen, dass die verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfälle kompensiert werden mussten. Dieses gelang nur teilweise. So meldete sich Kapitän Ferdi Stebner am Abschlusstraining wieder zurück und empfahl sich für die Startaufstellung. Gürsel Yesiltas lief für Marco Donat auf, der die ganze Woche nicht trainieren konnte. US-Boy Jeronimo Chala war verletzungsbedingt gleich zu Hause geblieben, so dass Leszek Kurowski von Beginn an auf die ungewohnte Diagonalposition wechselte. Romund und Schirmeisen sowie Stefan Debus komplettierten die Startaufstellung. Der erste Durchgang begann verhalten. Das CarGo! Team fand nicht so recht ins Spiel - erst zum Ende des Satzes, den Schladern dann aber noch nach Hause brachte. In der Folge dominierten Stebner und Co. und überzeugten eine solide Abwehr, Spielübersicht und klug vorgetragene Angriffe. Die Sätze zwei und drei gingen daher an Bottrop.

Im vierten Durchgang wendete sich das Spiel dann wieder und der TuS mobilisierte die letzten Reserven. Marco Donat kam für Yesiltas und Kurowski musste vor allen Dingen in der Abwehr durch Wernitz ersetzt werden. Hier zeigte sich dann, dass Debus im Zuspiel mehr auf die erfahrenen Angreifer setzt, sodass sich die Angriffe nunmehr auf die Mitte und Außen konzentrierten. Da Kurowskis Ausbeute an diesem Tag auch nicht besonders war, machte das eigentlich kaum einen Unterschied, doch fehlte die Bedrohung, so dass sich der gegnerische Block besser auf die CarGo! Spieler einstellen konnte. Hinzu kam dann noch die unsichere Leistung der 1. Schiedsrichtern, die Fehler auf beiden Seiten machte, für Bottrop aber in einer entscheidenden Situation zum Satzende einen Satzball für Schladern brachte und  nicht den Matchball für Bottrop. Der vierte Durchgang ging mit 28:30 verloren!

Dieser Satzverlust hing dem CarGo! Spiel noch lange nach, Schladern konnte im Tiebreak  sogar mit 7:2 in Führung gehen, doch erneut starker Einsatz brachte die Bottroper wieder auf Kurs und sogar zu einer 11:10 Führung. Die Spannung erreichte schnell ihren Höhepunkt, kaum ein Spieler war noch Herr seiner selbst. Beim Stand von 12:13 setzte Romund eine Aufgabe ins Aus und brachte den 1. Matchball für Schladern, der noch einmal zum 13:14 abgewehrt werden konnte. Der nächste Ball brachte die Entscheidung - es blieb Denis Schirmeisen, dem an diesem Tag wirkungsvollsten Spieler, vorbehalten, die Entscheidung zu treffen. Unbedrängt, wahrscheinlich deshalb sehr überrascht, schlug er seinen Angriffsball direkt ins Seitenaus. Jubel auf der einen Seite, Entsetzen bei den Gästen. Doch schon nach kurzer Zeit hatten sich die Gemüter beruhigt, zumal sich in der Tabelle keine negativen Auswirkungen ergeben haben.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 20. März 2006

   

Schwerin entthront Münster mit 3:0

Phantastische Stimmung in Halle!

Der Schweriner SC hat zum zweiten Mal nach 2001 den DVV-Pokal gewonnen: Der aktuelle Bundesliga-Tabellenführer setzte sich im Gerry Weber Stadion in HalleWestfalen mit 3:0 (25-19, 26-24, 25-23) gegen Titelverteidiger USC Münster durch. Punktbeste Spielerinnen waren Sylvia Roll (Schwerin) und Vesna Citakovic (Münster). Für die Münsteranerinnen war es das vierte Pokalfinale in Folge.
Schwerin begann mit folgender Startformation: Kathleen Weiß, Tina Gollan, Sylvia Roll, Cathrin Schlüter, Julia Retzlaff, Patricia Wolf und Linda Dörendahl, Münster trat mit Tanja Hart, Caroline Wensink, Atika Bouagaa, Vesna Citakovic, Andrea Berg, Johanna Reinink und Jil Döhnert.

Mit einem Ass von Roll begann das Finale vor der Rekordkulisse von 11.100 Zuschauern, und Schwerin nahm sofort das Heft in die Hand. Während Münster zu Beginn große Probleme in der Annahme offenbarte, agierte der Tabellenführer der Bundesliga in allen Elementen souverän. Bereits zur ersten technischen Auszeit hieß es 8:4 für die favorisierten Schwerinerinnen, die erst vor einer Woche den Gegner mit 3:0 überrumpelt hatten. Vor allem Schnellangreiferin Wolf sorgte in dieser Phase für Punkte. Über 11:6, 16:9 und 23:17 wurde der Vorsprung konsequent ausgebaut bzw. verteidigt, lediglich Nationalspielerin Bouagaa punktete auf Seiten der Münsteranerinnen beständig. Doch das war natürlich zuwenig, die starke Wolf verwandelte gleich den ersten Satzball zum souveränen 25:19.

Während der USC weiterhin Probleme hatte, gab der leichte Satzgewinn den Mecklenburgerinnen noch mehr Selbstvertrauen: 4:0 hieß es nach kurzer Zeit, es drohte eine frühzeitige Vorentscheidung in diesem Satz. Doch Münster - nach vorne gepeitscht von über 3.000 USC-Fans - berappelt sich und findet den Anschluss. Vor allem Citakovic, Nationalspielerin aus Serbien & Montenegro, hält ihre Mannschaft mit guten Aktionen im Spiel (6:8). Nach der technischen Auszeit schien ein Ruck durch die Mannschaft des Titelverteidigers gegangen zu sein, denn nun waren es die Münsteranerinnen, die ihren Gegnerinnen in einigen Elementen überlegen waren. Die zuvor fast fehlerfreie Wolf machte zwei Angriffsfehler in Folge und Münster lag plötzlich vorne (12:10). Münster geht mit bis zu drei Punkten in Führung (16:13), Schwerin kontert mit einem Ass von der nur 1,71 Meter großen Zuspielerin Weiss (16:15). Nach erfolgreichem Blockspiel gegen Roll und Gollan hieß es gar 21:17 für Münster, und die über 11.000 Fans witterten den Satzausgleich. Doch Schwerins Trainer Tore Aleksandersen wechselte mit der zweiten Zuspielerin Dragana Basic (für Schlüter) einen Trumpf ein, der gewaltig stach: Ihre Sprung-Flatteraufschläge zeigten enorme Wirkung bei der Münsteraner Annahme, und erst beim 21:21 gelingt Reinink wieder ein Punkt für Münster. Damit war das Spiel wieder vollkommen offen, und die Schweriner Fans voll da. Bis zum 23:23 blieb es ausgeglichen, dann segelte ein Aufschlag von Münsters Spielführerin Berg weit hinter die Grundlinie - Satzball Schwerin. Der 237-fachen Nationalspielerin Sylvia Roll war es vorbehalten, den längsten Ballwechsel des Spiels mit einem phantastischen Diagonalangriff zugunsten der Schwerinerinnen zu beenden (26:24).

Wie 2004 lag Münster im Finale mit 0:2-Sätzen zurück: Damals drehte die Mannschaft von Axel Büring das Spiel gegen den TV Fischbek noch um, doch konnte der USC diese starke Schweriner Mannschaft noch in den fünften Satz bringen? Zumindest der Beginn gelang: Durch die niederländische Nationalspielerin Wensink geht Münster mit 3:0 in Führung und hält diesen Vorsprung bis zur ersten technischen Auszeit (8:5). Als Wensink kurz nacheinander Gollan und Retzlaff blockt, ist Schwerin mit 7:11 im Hintertreffen. Dieser Vorsprung wird auf 15:15 ausgebaut, doch dann schlug die große Stunde von Weiss: Die Zuspielerinnen pfefferte mehrere harte Sprungaufschläge über das Netz, und nur wenige Minuten später war der Ausgleich geschafft (15:15). Doch Münster fing sich wieder und konnte das Spiel bis zum 19:19 ausgeglichen gestalten. Nach einem erfolgreichen Block der Schwerinerinnen war die Führung geschafft, ein Fehler auf USC-Seite sorgte gar für einen Zwei-Punkte-Vorsprung (21:19). Mit einer Finte holte Spielführerin Roll Matchbälle für ihren Verein (24:22). Den ersten wehrte Reinink noch ab, doch den zweiten verwandelte Roll - wer sonst? - per Diagonalangriff (25:23).
Schwerins Trainer Tore Aleksandersen meinte: "Unglaublich diese Stimmung! Wir haben gegen Vilsbiburg und Dresden gewonnen und jetzt auch gegen den USC. Ich bin unglaublich stolz auf meine Mannschaft, die eine tolle Moral in diesem Spiel und in dieser Saison zeigt. Es war toll, wie sie nach den hohen Rückständen zurück gekommen sind."

Münsters Trainer Axel Büring sagte: "Wir haben 100 Prozent gegeben, und das hat uns - bis auf den ersten Satz - zu einer guten Leistung gebracht. Aber Schwerin ist in den wichtigen Phasen ruhig geblieben und hat in den entscheidenden Situationen eine Sylvia Roll gehabt. Uns fehlte in diesen Situationen etwas die Kaltschnäuzigeit. Wir und die anderen Teams werden verdammt hart dafür arbeiten, dass wir im nächsten Jahr wieder hier sein dürfen."

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 20. März 2006

   

Friedrichshafen: Sechster Pokalsieg in Folge

3:0 gegen Moers

Der VfB Friedrichshafen hat zum sechsten Mal in Folge und zum achten Mal überhaupt den DVV-Pokal gewonnen: Die Mannschaft vom Bodensee siegte in HalleWestfalen vor 11.110 Zuschauern gegen den Moeser SC mit 3:0 (29-27, 25-16, 25-13). Jochen Schöps war bester Spieler auf Seiten der Friedrichshafener mit 20 Punkten, Georg Grozer hielt mit 17 Punkten dagegen.

Beiden Mannschaften merkte man die Besonderheit dieses Finalspiels an: Vor einer solch großen Kulisse hatte noch kein Akteur gespielt, die über 11.000 Zuschauer bedeuten Zuschauerrekord für ein Volleyballspiel in Deutschland. Der große Außenseiter Moerser SC begann mit seiner zuletzt auch in der Liga agierenden Startformation, bestehend aus Diego Gutierrez, Georg Grozer, Oliver Gies, Alexander Mimouh, Tomasz Szekeres, Novak Stankovic und Neumann. Friedrichshafen hielt mit Simon Tischer, Jochen Schöps, Elvis Contreras, Robert Hupka, Joao Jose, Ivanov und Alexis Valido.

Keine Mannschaft konnte sich zunächst entscheidend absetzen, das Spiel war von Nervosität geprägt, dies dokumentierten die zahlreichen Fehlaufschläge beider Teams. Schließlich durchbrach Moers als erster diese Nervositätsbarriere und ging mit 18:17 in Führung. Dann schlug jedoch die Stunde des Jochen Schöps: Der Nationalspieler servierte vier direkte Aufschlag-Winner und machte daraus ein scheinbar beruhigendes 22:18 für den Favoriten. Doch Moers kämpfte sich mit Grozer zurück und wehrte beim 21:24 gleich drei Satzbälle ab. Auch die Satzbälle vier bis sechs wehrte die Mannschaft von Trainer Igor Arbutina erfolgreich ab. Dann vergab Moers selber eine große Punktchance, als ein Missverständnis keinen eigenen Angriff zuließ. Dies ließ sich Friedrichshafen nicht nehmen: Schöps verwertete mit einem weiteren direkten Aufschlagpunkt den siebten Satzball zum 29:27.

Doch Moers zeigte sich trotz des knappen Satzverlustes zunächst nicht geschockt: Mit 3:0 ging die Mannschaft in Führung, Grozer und Gies sorgten für die Punkte. Doch der Favorit ließ nicht lange bitten, Contreras und Schöps egalisierten (6:6), Hupka brachte die erste Führung (8:7). Dies war das Signal für den VfB, der nun Sicherheit und Selbstbewusstsein ausstrahlte. Grozer, der nun immer mehr Bälle bekam, konnte sich nicht mehr so durchsetzen, der Block packte immer öfter zu (16:12). Ein Aufschlagfehler Mimouhs brachte Friedrichshafen den ersten Satzball, den Hupka sofort verwertete (25:16).

Damit war der Widerstand des Außenseiters aus Nordrhein-Westfalen gebrochen: Friedrichshafen setzte sich über 3:0, 12:6, 17:7 auf 23:10 ab. Friedrichshafens bestem Spieler, Schöps, war es vorbehalten, mit einem diagonalen Knaller den ersten Matchball zu besorgen. Sein Nationalmannschaftskollege Simon Tischer verwertete gleich den ersten. Großer Jubel bei Friedrichshafen und seinem Anhang, etwas Enttäuschung bei den Moersern, vor allem über die im ersten Satz vergebenen Chancen.

Stelian Moculescu sagte zum erneuten Triumph: „Zunächst ein Mal ein Dankeschön und großes Kompliment an die Veranstalter: Wir spielen vor 11.000 Zuschauern in Wimbledon. Kompliment auch an meine Mannschaft, die einen enormen Druck hatte, denn jeder erwartete eine klares Spiel. Nach der Anfangsnervosität haben wir das Spiel und Georg Grozer in den Griff bekommen.“
Georg Grozer meinte: „Die Silbermedaille ist für uns wie eine Goldmedaille.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 20. März 2006

   

Einigung im Konflikt zwischen Verband und Liga

Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und die Deutsche Volleyball-Liga (DVL) haben ihren Konflikt um Frauen-Bundestrainer Hee Wan Lee am Vortag des Pokalfinals in HalleWestfalen beigelegt. Zuletzt gerieten Verband und Liga aneinander, als es um die Idee ging, Lee als Vereinstrainer zu installieren, um mit einigen Nationalspielerinnen intensiv in Hinblick auf Peking 2008 zu arbeiten.
Im Einzelnen vereinbarten der DVV und die DVL folgende Punkte:

- Vorerst keine Bündelung von Nationalspielerinnen in einem Verein
- schnellstmögliche Neubesetzung der Position des Sportdirektors
- am 27. März wird es ein Treffen der Bundesliga-Trainer mit Bundestrainer Lee geben, um die nahe Zukunft (EM-Qualifikation und Weltmeisterschaft) zu besprechen.
- Schaffung einer detaillierten sportlichen Konzeption im Frauen- und Männerbereich bis 2012

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 20. März 2006

   

Matthias Fell erhält „Volleyball Award“

Auf der Gala erstmals vergeben

HalleWestfalen - Der Präsident des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV), Matthias Fell, ist der erste Träger des neu geschaffenen „Volleyball Awards“. Auf der Volleyball-Gala am Samstagabend (18. März 2006), dem Vortag der DVV-Pokalfinals im GERRY WEBER STADION in HalleWestfalen, erhielt der langjährige Volleyball-Funktionär die Auszeichnung aus den Händen von DVV-Präsident Werner von Moltke, der auch die Laudatio hielt. Der „Volleyball Award“ wird an Persönlichkeiten vergeben, die sich in besonderer Art und Weise sowie durch ihre Leistungen um den deutschen Volleyballsport verdient gemacht haben. Die Jury besteht aus dem Deutschen Volleyball-Verband, der Deutschen Volleyball-Liga und dem Volleyball Magazin.

In seiner Laudatio hob Werner von Moltke die langjährigen Verdienste des 66 Jahre alten engagierten Funktionärs hervor: „Die Verdienste von Matthias Fell im DVV sind zu vielfältig und umfangreich, als dass man sie alle aufzählen könnte. DVV-Vize-Präsident war er, WVV-Präsident ist er. Gründungsmitglied des Unabhängigen Sport-Clubs Münster war er, Mitglied des DVV-Finanzausschusses ist er. Spieler und Trainer war er, Vorsitzender des Arbeitskreises Leistungssport im Stadtsportbund Münster ist er. Sein Schaffenskreis innerhalb der deutschen Volleyballfamilie ist immens.“

Auch an dem großen Zuschauererfolg für das die diesjährigen Pokalfinals in HalleWestfalen war der Münsteraner stark beteiligt. Matthias Fell warb in Nordrhein-Westfalen immens die Werbetrommel und erwarb für seine WVV-Mitglieder rund 1.500 Eintrittskarten.
Der Ausgezeichnete zeigte sich erfreut, als erste Person, den „Volleyball Award“ zugesprochen bekommen zu haben und meinte: „Ich nehme den Award auch als Anerkennung für meine Mannschaft in Nordrhein-Westfalen entgegen.“

Steckbrief

Name: Matthias Fell
Geburtsdatum: 02. Januar 1940
Geburtsort: Ahrweiler (Rheinland-Pfalz)
Beruf: Stadtdirektor a. D.
Wohnort: Münster
Sport-Funktionär auf Landes- und Bundesebene Familiensportgemeinschaft NW e.V.
1969 bis 1971 Sozialwart
1971 bis 1984 2. Vorsitzender u. Sportwart

Westdeutscher Volleyball-Verband e.V.
1971 bis 1977 2. Vorsitzender
1991 bis 1993 Sportwart
1995 bis 2003 Präsident
27. Juni 2004 bis heute Präsident

Deutscher Volleyball-Verband e.V.
1973 bis 1979 Vizepräsident und ehrenamtliche Geschäftsführung
1983 bis 1985 Vorsitzender Ligaausschuss
1985 bis 1987 Vizepräsident
1995 bis 1999 Finanzausschuss
2000 bis 2002 LOK-Präsident Münster (WM-Frauen)
2003 bis 2005 Ehrenrat
06. Mai 05 bis heute Finanzausschuss

Stadtsportbund Münster e.V.
1982 bis 1985 Mitglied AK Leistungssport
10. Sept. 1999 bis heute Vorsitzender AK Leistungssport und Mitglied des Vorstandes

LandesSportBund NW e.V.
1997 bis 2001 Kassenprüfer und deren Sprecher

Polizeisportbeirat NW
1977 bis 1983 Fachwart der Disziplinen Faustball und Volleyball
Des Weiteren in dieser Zeit (im Nebenamt) Landesauswahltrainer Volleyball für Männer und Frauen. Maßgeblich die DM und EM für Volleyball in der Polizei ins Leben gerufen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 20. März 2006

   

ASICS verlängert vorzeitig DVV-Sponsorenvertrag

ASICS Deutschland und der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) haben vorzeitig ihre erfolgreiche Partnerschaft im Rahmen des DVV-Pokalfinales in Halle/Westfalen bis einschließlich 2010 verlängert.

Seit 1998 verbindet ASICS eine erfolgreiche und enge Partnerschaft mit dem DVV. Als Sponsor von Nationalteams, Vereinen, Events und Top-Spielern hat ASICS dabei zahlreiche internationale sportliche Highlights begleitet: zum Beispiel die Weltmeisterschaft 2002 der Frauen, die Europameisterschaft der Männer ein Jahr später, das Olympiaqualifikationsturnier 2004 der Männer und das WM-Qualifikationsturnier der Frauen in 2005.

Durch die vorzeitige Verlängerung der Partnerschaft verdeutlicht ASICS sein nachhaltiges Engagement und sein Vertrauen in den sportlichen Partner und die Sportart Volleyball, die ein wichtiges Standbein für den Technologie-Führer in Deutschland darstellt.
ASICS verbindet eine lange Tradition mit der Sportart Volleyball. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München trugen bereits 80 Prozent der Volleyballerinnen und Volleyballer Sportschuhe von ASICS. Heute ist ASICS in Deutschland mit über 80% Anteil klarer Marktführer und in der ganzen Welt im Volleyball die Marke, der nach wie vor die meisten Spieler ihr Vertrauen schenken.

„ASICS und Volleyball – das gehört einfach zusammen. Unser jetziges Commitment, die Verbindung zum DVV zu festigen und die bewährte Partnerschaft langfristig auszubauen, zeigt unser Vertrauen in das Potenzial der Nationalteams und der Sportart. Wir werden weiter auf Volleyball als strategisches Standbein setzen“, so Dieter Bauer, Geschäftsführer ASICS Deutschland.

„Wir sind sehr froh, mit ASICS einen der weltweit führenden Ausrüster im Schuh- und Textilienbereich weiter als Partner langfristig an den DVV binden zu können. Die Qualität der Produkte hat unsere Athleten von Beginn an überzeugt, zudem ist in der Partnerschaft das gegenseitige Vertrauen und die Wertschätzung stets gewachsen. Mit ASICS wollen wir mit unseren Sportlern nicht nur optisch gut aussehen, sondern bereits bei der WM 2006 in Japan für Furore sorgen“, meint DVV-Präsident Werner von Moltke.
Neben den umfangreichen Maßnahmen im Indoor-Volleyball engagiert sich ASICS weiterhin verstärkt im Beach-Volleyball: In neuer Konstellation gehen die beiden Top-Teams Geeske Banck/Susanne Lahme bei den Frauen und Julius Brink/Christoph Dieckmann bei den Männern mit ASICS in die Saison.

Mit der diesjährigen Indoor-Volleyball-WM in Japan steht ein weiteres internationales Highlight auf dem Spielplan, dem ASICS erwartungsvoll und mit Spannung entgegen sieht.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 20. März 2006

   

VfB Friedrichshafen holt den DVV-Pokal

HALLE/ WESTFALEN - Der VfB Friedrichshafen ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Am Sonntag, 19. März holte das Team von Moculescu mit einem 3:0-Sieg (29:27, 25:16, 25:13) gegen den Moerser SC im Gerry-Weber-Stadion in Halle/Westfalen den achten Pokal. Es ist der sechste Pokalerfolg in Serie für das Team vom Bodensee.

Sensationelle Kulisse für ein Volleyball-Pokalfinale: 11000 Zuschauer verfolgten am Sonntag den Volleyball-Gipfel. Egal ob Frauen oder Herren-Finale - die Stimmung im Stadion kochte von Anfang an. Kein Wunder, dass die Spieler auf dem Feld davon nicht ganz unbeeindruckt blieben. Der nervöse Start auf beiden Seiten ließ sich vor allem an vielen verschlagenen Aufschlägen ablesen. Der VfB konnte sich lange Zeit nicht entscheidend absetzen und lag zur zweiten Auszeit sogar mit 15:16 zurück. Erst mit einer Aufschlagserie von Jochen Schöps von 18:18 auf 22:18 erspielten sich die Häfler einen Vorsprung. Aber Moers blieb dran, kämpfte um jeden Ball und machte dank eines überragend agierenden Georg Grozer das Satz-Finish spannend. Jochen Schöps, auffälligster Spieler beim Favoriten aus Friedrichshafen, verwandelte den sechsten Satzball zum 29:27.

Alle anderen Bundesligatrainer, von denen die meisten am Sonntag selbst im Stadion waren, hatten auf ein klares 3:0 für den VfB Friedrichshafen getippt. Danach sah es auch zu Beginn des zweiten Durchgangs nicht aus. Der Moerser SC steckte nicht auf und die Häfler brauchten sieben Punkte bis zur ersten Führung (7:6). Dann ging es allerdings Schlag auf Schlag. Simon Tischer, Joao Josè, Svetozar Ivanov, Jochen Schöps, Elvis Contreras, Robert Hupka und Alexis Valido spielten wie aus einem Guss und hatten Grozer gegen Satzende voll im Griff. Drei erfolgreiche Blockaktionen in Folge sorgten für das 22:14. Kurz drauf verwandelte Robert Hupka zum 25:16 und somit zum 2:0.

Jetzt war der Bann endgültig gebrochen. Bereits beim 11:5 musste der Moerser Trainer Igor Arbutina seine zweite Auszeit nehmen. Es nutzte nichts. Friedrichshafen spielte hochkonzentriert und der Satz drohte einstellig für Moers zu bleiben. Symptomatisch für das Spiel der Moerser, Simon Tischer verwandelte den Satzball nach einer verunglückten Annahme zum 25:13.

Stimmen zum Spiel:

Stelian Moculescu: „Ich bin sehr froh, dass wir den ersten Titel der Saison geholt haben. Jochen Schöps und Elvis Contreras haben überragend gespielt.“ Zur Kulisse: „Glückwunsch an die Organisatoren. Wenn Profis an die Sache gehen, kommt immer was Gutes heraus.“

Jochen Schöps: „Es ist genial, vor so einer Kulisse zu spielen. Ich freu mich riesig, dass wir gewonnen haben“.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 20. März 2006

   

YoungStars verlieren zweimal

Eine große Chance, sich in der Tabelle noch ein bisschen weiter nach vorne zu schieben, vergaben die YoungStars am Freitag beim letzten Heimspiel in der Bodensee-Sporthalle gegen den VC Kempfenhausen. Mit 0:3 gingen die Schützlinge von Söhnke Hinz deutlich unter auch wenn sie sich eineinhalb Stunden tapfer gegen die Niederlage wehrten. Am Samstag verloren sie erneut mit 0:3 beim 1. Sonneberger VC.

Die Devise „Kämpfen gegen Kempfenhausen“ nahmen sich die Häfler von Beginn an sehr zu Herzen und zeigten den etwa hundert Zuschauern mit mutigen Aufschlägen und guten Blockaktionen, dass sie an diesem Tag unbedingt gewillt waren, die Punkte am See zu behalten. Die Bayern, das zweite Stützpunktteam des Südens, holten ihre Punkte zunächst mit durchschlagkräftigen Angriffen und exzellenten Abwehraktionen. Beim 24:23 ging der VfB Friedrichafen erstmals in Führung, doch einige Eigenfehler verhinderten einen Satzgewinn, der mit 25:27 äußerst knapp an die Gäste ging. Der zweite Satz, Trainer Söhnke Hinz hatte in der Satzpause einige ernste Worte an sein Team gerichtet, begann mit einer sehr konzentriert startenden Häfler Anfangsformation. Die Angriffe blieben nun kaum mehr im gegnerischen Block hängen und bei Satzmitte hatte sich der VfB Friedrichshafen einen Dreipunktevorsprung erkämpft.

Unverständlich der Einbruch kurz vor Gewinn des Satzes. Sechs Satzpunkte konnten nicht verwertet und so ging auch trotz bester Gegenwehr dieser Satz mit 33:35 an das gegnerische Team aus Bayern. Co-Trainer Florian Mack brachte den Rest des Spiels dann lapidar zu Papier: „So ein Satzverlust ist tödlich. Wenn du bei so einem Spielstand zu denken beginnst, hast du verloren. Natürlich war der zweite Satzverlust der Knackpunkt des Spiels.“ Die Häfler waren stehend K.o. und mussten den Gästen den letzten Satz mit 14:25 überlassen.

Tags darauf, nach sechs Stunden Autofahrt, hieß der Gegner 1. Sonneberger VC 04, der als Tabellenvierter auf eine gelungene Saison verweisen kann. Die Thüringer wurden auch ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegten die Häfler in etwas mehr als einer Stunde. Lediglich im zweiten Satz, als die Nachwuchsvolleyballer vom See sich ausgezeichnet wehrten, hatten sie lange Zeit eine reelle Satzgewinn Chance. Doch mit 27:25 gewannen die Sonneberger auch den vorentscheidenden Satz. Danach war die Gegenwehr gebrochen und der letzte Satz nur noch eine Formsache. „Trotz deutlich besserem Spiel als am Vortag, hatten wir in Thüringen keine echte Siegchance“ resümierte Co-Trainer Florian Mack die Partie.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 20. März 2006

   www.volleyballer.de 

Aufbruchstimmung in Volleyball-Spandau!

Nur noch wenige Spieltage trennen die beiden Volleyball-Bundesligamannschaften des TSV Spandau 1860 e.V. vom Ende der Saison 2005/2006. Doch bei keinem der beiden Teams ist die berühmte Frühjahrsmüdigkeit zu spüren, die nach 17 Spieltagen der Spandauer Damen bzw. bereits 20 Spieltagen der Spandauer Herren durchaus hätte ausbrechen können - denn beide Teams haben gute Gründe, sich noch einmal richtig ins Zeug zu legen.

Seit geraumer Zeit behaupten die Damen von Jürgen Schier den zum direkten Aufstieg in das Volleyball-Oberhaus berechtigenden Spitzenplatz der 2.Bundesliga-Nord. Mit acht Punkten Vorsprung bei noch fünf ausstehenden Spielen ist dieses Ziel zwar in greifbare Nähe gerückt, die Ziellinie jedoch noch nicht überschritten. Kein Wunder also, dass Trainer Schier bei der Trainingsintensität keine Abstriche macht und auf die enge Situation am Tabellenende verweist. Denn dort befinden sich die nächsten Gegnerinnen, die Warendorfer SU und der USC Münster II, nur zwei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt im Kampf um den Klassenerhalt. Grund genug für die Havelländerinnen, sich intensiv auf ein paar umkämpfte Spiele vorzubereiten. Erst wenn diese Spiele und die laufenden Gespräche mit potenziellen Sponsoren erfolgreich abgeschlossen werden sollten, könnte der Traum vom Einzug in die höchste deutsche Spielklasse zur Realität werden.

Die Spandauer Herren haben neben einer erfreulichen Leistungssteigerung in den Auswärtsspielen gegen Braunschweig (3:2) und Bottrop (2:3) gleich mehrere Gründe, positiv in die Zukunft zu blicken. In sportlicher Hinsicht werden die Männer von Trainer Gerald Kanig in ihren restlichen sechs Saisonspielen vier Mal in eigener Halle auf dem Feld stehen. Zwei Spiele davon, gegen die unangefochtenen Aufstiegsaspiranten VC Bad Dürrenberg und die Netzhoppers KönigsWusterhausen, dürften die "einfachsten" der Saison werden. Denn gegen die mit sechsstelligen Saisonetats und zahlreichen erstligaerfahrenen Spielern ausgestatteten Spitzenteams erhebt (noch) niemand in der Mannschaft des Spandauer Aufsteigers einen realistischen Erfolgsanspruch. In drei der vier verbleibenden Spiele gegen unmittelbare Tabellennachbarn haben Kapitän Gregor Steinke & Co. Heimrecht in ihrer Halle am Hohenzollernring. Diese grenzt unmittelbar an das Vereinsheim, aus dem in der vergangenen Woche zusätzlich positive Impulse gegeben wurden. 

Der TSV Spandau 1860 hat nämlich bereits jetzt grünes Licht für die Bundesligasaison 2006/2007 und damit ein Signal für eine langfristige Unterstützung dieser Mannschaft in der zweithöchsten deutschen Spielklasse gegeben. Die wichtigen organisatorischen Rahmenbedingungen sind insbesondere dank des enagierten Einsatzes des Abteilungsleiters Harald "Harry" Polten und dank des TSV-Urgesteins Friedemann "Fiete" Lemke gesteckt. Auch der Hauptsponsor, die Firma ALUPUR, hat der Mannschaft erneut seine Unterstützung zugesagt. Dies sollte die erforderliche Energie bei den Spandauern freisetzen, um das große Ziel - die Etablierung in der 2. Bundesliga- auch sportlich zu erreichen. Für Spannung und (Aufbruch-)Stimmung ist also gesorgt!

Nach langer (Heimspiel-)Abstinenz können sich die Spandauer Fans daher nicht nur an den kommenden Wochenenden, sondern auch in der nächsten Saison auf spannenden Volleyballsport auf höchstem Niveau gefasst machen. Dem Doppelspieltag der Spandauer Teams am 19.03. um 14:00 Uhr gegen VC Bad Dürrenberg (Herren) bzw. um 16:00 Uhr gegen Warendorf (Damen) folgt das Auswärtsspiel der Herren am 25.03. in Kyritz. Die Damen werden dieses letzte Märzwochenende hingegen an der holländischen Grenze verbringen - am 25.03. in Münster, am 26.03.in Emlichheim.

Christian Stangneth

 

 

Deutschland - Der Tagesspiegel

 Montag, 20. März 2006

   www.tagesspiegel.de 

Volleyball bis unter den Hallenhimmel

Vor der Rekordkulisse von 11 110 Zuschauern gewinnen die Männer des VfB Friedrichshafen souverän den Pokalwettbewerb

 

 

Deutschland - Die Welt

 Montag, 20. März 2006

   www.welt.de 

Rekordkulisse provoziert Träume

11 110 Zuschauer bei den Pokalfinals der Volleyballer in Westfalener Tennisarena - Friedrichshafen und Schwerin siegen

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 20. März 2006

   

USC: Finale verloren, aber Silber gewonnen

Vor der phantastischen Rekordkulisse von 11.110 Zuschauern mussten sich die Volleyballerinnen des USC Münster im DVV-Pokalfinale 2006 dem Schweriner SC mit 0:3 (19:25, 24:26, 23:25) geschlagen geben. Zuvor hatte sich im Männer-Finale der VfB Friedrichshafen mit 3:0 (29:27, 25:16, 25:13) gegen den Moerser SC durchgesetzt

Schon, als die Volleyballerinnen des USC Münster am Samstagnachmittag erstmals das Gerry-Weber-Stadion in Halle (Westfalen) betraten, brach ein Jubelsturm los, der sich bei der Mannschaftsvorstellung zu einem Orkan der Begeisterung entwickelte. Stehend und lautstark begrüßten die über 3.000 mitgereisten Münsteraner Fans ihr Team zum Pokalfinale gegen den Schweriner SC und steckten mit ihrer guten Laune auch die 8.000 anderen Zuschauer an. „Das zu sehen, war einfach megageil“, sagte Atika Bouagaa und nahm sich vor: „Einfach genießen, genießen, genießen.“ Auch Andrea Berg jagte angesichts der Rekordkulisse von exakt 11.110 Zuschauern – noch nie hatten in Deutschland mehr Zuschauer ein Volleyballspiel verfolgt – ein Schauer nach dem nächsten über den Rücken. „Das war atemberaubend – einfach phantastisch“, sagte sie.

Trotzdem passte zu Beginn des Endspiels um den DVV-Pokal 2006 auf Münsteraner Seite nichts so recht zusammen. Schnell lag der USC mit 1:4 zurück. Trainer Axel Büring sah sich zur ersten Auszeit veranlasst und legte beim 6:11 gleich mit der zweiten nach. Obwohl mittlerweile die gesamte USC-Fankurve stand, kamen die Unabhängigen einfach nicht in Tritt und mussten Schwerin letztlich mit 19:25 deutlich den Vortritt lassen. Auch im zweiten Satz geriet der USC schnell in Rückstand, so dass Büring sein Team beim 0:4 erneut zur Auszeit bat. Dieses Mal aber hatte der Coach Erfolg. Beim 9:9 war der Ausgleich geschafft und beim 12:11 die erste Führung herausgespielt, die die Münsteranerinnen bis zum 21:17 nicht mehr aus der Hand gaben. Schwerin allerdings holte auf, war beim 22:22 wieder gleichauf und nutzte den zweiten Satzball zum 24:26.

Angeführt von Kapitän Andrea Berg aber steckte Münster nicht auf. Im Gegenteil. Mit 15:10 lagen der USC bereits vorn, ehe Schwerin wiederum eine beeindruckende Aufholjagd startete und beim 18:18 ausglich. Und obwohl Büring mit der Einwechslung von Teee Williams noch ein As aus dem Ärmel zog, sicherten sich die Schwerinerinnen Satz drei und damit den ersten Titel in dieser Saison. „Ich bin so stolz auf meine Mannschaft“, freute sich SSC-Trainer Tore Aleksandersen.

Trotz der Niederlage aber konnte man auch beim USC durchaus stolz auf eine gute Leistung sein. „Leider hat es heute nicht gereicht“, sagte Atika Bouagaa. „Aber für uns war die Teilnahme am Finale ja schon ein großer Erfolg.“ Ganz ähnlich sah das ihr Trainer. „Jede und jeder von uns hat heute hundert Prozent gegeben“, sagte er und zeigte auf seine Silbermedaille. „Die ist ja auch nicht irgendetwas. Auch dafür haben wir sehr hart gearbeitet.“

Mit Pokalticket ermäßigter Preis beim Heimspiel gegen Braunschweig

Als Dankeschön für die riesige Unterstützung beim Pokalfinale am 19. März in Halle (Westfalen) ermöglicht der USC Münster beim letzten Spiel der Normalrunde am 1. April (19 Uhr) gegen den USC Braunschweig allen Fans gegen Vorlage eines Finaltickets ermäßigten Eintritt. Statt sechs Euro müssen dann nur noch drei Euro gezahlt werden.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 20. März 2006

   www.abendblatt.de 

Bundestrainer nicht zu Fischbek

HALLE/WESTFALEN - Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) hat das Angebot an die Frauen-Bundesliga-Klubs NA. Hamburg Volleyball und Bayer Leverkusen zurückgezogen, im Hinblick auf Olympia 2008 in Peking mit einem der beiden Vereine eine Zusammenarbeit zur Förderung der Nationalmannschaft einzugehen. Nationaltrainer Lee Hee Wan hätte das Team des Kooperationspartners in der Bundesliga gecoacht. "Der DVV-Vorstand ist hier zu voreilig gewesen", sagte Thorsten Endres, Manager der Deutschen Volleyball-Liga (DVL). 

Offenkundig war die Initiative des DVV-Vorstands nicht mit der DVL abgesprochen, stieß dort auf Widerstand. Die Konkurrenz sah die Chancengleichheit gefährdet, da mit der Abwanderung von Nationalspielerinnen zum von Lee betreuten Verein zu rechnen sei. Endres fordert eine neue Konzeption, mag aber keinen Zeitplan benennen: "Ein Schnellschuß hilft uns nicht."

masch

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Montag, 20. März 2006

   www.dnn-online.de 

Blume-Team gelingt dritter Saisonsieg

Dresden. Die Volleyballer des VC Dresden können doch noch gewinnen. Am Sonnabend Abend setzten sich die Schützlinge von Trainer Karsten Blume daheim gegen den Tabellenneunten SV Lohhof mit 3:1 (25:21, 16:25, 25:16, 25:22) durch.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 20. März 2006

   www.westline.de 

WSU düpiert Spitzenreiter

-wol- Warendorf. Das angestrebte Ziel ein Sieg aus zwei Spielen haben die WSU-Volleyballerinnen erreicht. In Berlin legten sie am Wochenende zwei starke Partien hin und gewannen ausgerechnet bei Spitzenreiter TSV Spandau mit 3:1.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 20. März 2006

   www.westline.de 

USC 2: Kampf und Leidenschaft an der Elbe

-ps- Hamburg. Leidenschaftlich gekämpft und dennoch verloren. Mit 0:3 (22:25, 18:25, 24:26) unterlag die Reserve des USC Münster in der zweiten Volleyball-Bundesliga der Frauen bei Wiwa Hamburg.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 20. März 2006

   www.westline.de 

USC: Zufriedenheit überwiegt

Halle. Uns hat heute leider ein Quäntchen Glück gefehlt. Trotzdem kehren wir erhobenen Hauptes nach Münster zurück. Dieses Fazit zog gestern Abend Hans-Ullrich Frank nach der 0:3-Niederlage des Titelverteidigers im Pokal-Finale gegen den Schweriner SC.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 20. März 2006

   www.svz.de 

Roll: „Einfach nur geil, geil, geil“

Schweriner Volleyballerinnen haben es geschafft: 3:0 im Pokal-Finale gegen Münster

Halle/Westfalen - Die Schweriner Volleyballerinnen haben es geschafft. Sie lagen sich gestern Nachmittag um 16.53 Uhr unter den stehenden Ovationen der Zuschauer in den Armen.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 20. März 2006

   www.svz.de 

VCP: Spitzenteam in Tiebreak gezwungen

1. VC Parchim – VCO Berlin 2:3 (-21, -25, 20, 23, -9)

Parchim - Die Parchimer Volleyballerinnen lieferten gestern Nachmittag in der Fischerdammhalle erneut eine ordentliche Leistung ab und unterlegen dem Tabellendritten Zürich Team VCO Berlin im Tiebreak.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 20. März 2006

   www.nrz.de 

Schade! MSC hielt anfangs mit

"Adler" unterlagen im Pokalfinale dem Favoriten Friedrichshafen mit 0:3. Erster Satz auf Messers Schneide.

Da konnte auch die Rekordkulisse nicht mehr helfen: Vor 11 110 Zuschauern im ausverkauften Gerry-Weber-Stadion in Halle/Westfalen verloren die "Adler" gestern Mittag das Volleyball-Pokalendspiel gegen den VfB Friedrichshafen mit 0:3 (27:29, 16:25, 13:25).

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 20. März 2006

   www.nrz.de 

Der MSC in der Einzelkritik

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 20. März 2006

   www.nrz.de 

Stimmen zum DVV-Pokal-Finale

Der VfB Friedrichshafen ging nach der ersten Freude zum Fanblock herüber, hier wurde mit "La Ola" weiter gefeiert. Auch der MSC ließ sich von den "Eagles" bejubeln.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 20. März 2006

   www.nrz.de 

Wenn der Georg mit dem "Stelu". . .

Moerser Kapitän suchte das Gespräch mit dem deutschen Bundestrainer.

Zur Pressekonferenz nach dem Finale erschienen drei Personen: Stelian Moculescu, Trainer des VfB Friedrichshafen und der deutschen Nationalmannschaft, sein Kapitän Jochen Schöps sowie der Moerser Kapitän Georg Grozer stellten sich den Fragen der Journalisten. 

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 20. März 2006

   www.freies-wort.de 

Sonneberger VC klar überlegen

SONNEBERG – Nicht unbedingt schmerzlos, aber doch kurz, nämlich in nur 67 Minuten, entledigte sich der 1. Sonneberger VC 04 dieser Heimaufgabe gegen den Drittletzten ohne Satzverlust (25:17, 27:25, 25:15).

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel