Mo, 29.05. - So, 04.06.2006

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Pohl/Rau: Zu Hause sind sie unschlagbar
Hamburg: Ein stimmungsvolles Highlight
HSB und GEK laden ein zur sportsmile
Volleyballerparty des ETV am 9. Juni
Hamburg: Auf konstant hohem Niveau
Sonne und Geld am Hamburg City Beach
Probleme der Favoriten beim German Masters
Sommer, Sonne und Samba im Sand - endlich!
Grünes Licht für Top-Leistungen
OSV: Wiederaufstieg schwer realisierbar
Echtes Hamburger Beach-Feeling
Meistertrainer für Fischbek
Masters: Urbatzka verpasst Hauptfeld
Beachvolleyball ohne sommerliche Stimmung
Feuchte Bagger-Party am Rathausmarkt
Brink-Abeler/Jurich sagen Start in Hamburg ab
Hamburg: Ein Standort mit hohen Erwartungen
Beach-Girls baggern
Tina bald in Urlaub, Maggi nach Montreux
Sandkastenspiele auf hohem Niveau vor Rathaus
Viel los in Pinneberg-Waldenau
17 deutsche Teams im Einsatz
Manager Broscheit wird jetzt auch Coach
Polizei Rotenburg baggert am besten
Beach: Den Landesverband ins Rampenlicht holen
Rückkehr zum Rathausmarkt
Die Beach-Volleyball Fans sollen Kopf stehen

 

 

 

Deutschland - Global Sports-News

 Sonntag, 04. Juni 2006

   

Pohl/Rau: Zuhause sind sie unschlagbar

Sieger des German Masters: Stephanie Pohl und Okka Rau (Deutschland) haben in Hamburg noch nie ein Finale verloren und sind nun “smart european ranking leader“

Hamburg, 3. Juni 2006: Es sind viele neue Eindrücke in diesen Tagen auf Lenka Felbabova und Petra Novotna eingeströmt. Seit vier Jahren sind die beiden Tschechinnen ein Team, doch wenn es bei der NESTEA European Championship Tour um die Entscheidung ging, waren sie in der Vergangenheit nicht mit von der Partie. Bislang stand ein fünfter Platz beim Swiss Masters 2005 als bestes Ergebnis zu Buche. Nun führte sie der Weg sogar bis in das Finale des mit 100.000 Euro dotierten German Masters in Hamburg. Das verschaffte den Aufsteigerinnen so viel Aufmerksamkeit, dass sie erst einmal in die Defensive gingen: “Bitte kein Interview“, bat Petra Novotna, als ein Kamerateam auf sie zukam, “unser Englisch ist nicht so gut.“

Die Scheu war unbegründet, denn die ungewohnte Pflicht des Frage-Antwort-Rituals bewältigten die Pragerinnen ähnlich souverän wie zuvor ihre Halbfinalaufgabe gegen die Holländerinnen Sanne Keizer und Marrit Leenstra. “Das ist völlig verrückt“, sagte Petra Novotna nach dem größten Erfolg ihrer bisherigen Laufbahn. “Wir hätten nie gedacht, dass wir gegen dieses Team gewinnen können. Schließlich waren wir in der zweiten Runde gegen die beiden noch chancenlos und mussten uns durch die Verliererrunde nach oben spielen.“

Im Finale fand die Siegesserie jedoch ein Ende. Dass sich die Hamburgerinnen Stephanie Pohl und Okka Rau beim 2:0 (21:19, 21:18) als zu stark erwiesen, war für Petra Novotna kein Beinbruch. Sie hatte sich vor der entscheidenden Partie des Wochenendes ohnehin keine großen Hoffnungen gemacht: “Wir wissen, dass die beiden Deutschen besser sind als wir. Außerdem haben sie den Vorteil, dass sie zuhause vor ihrem Publikum spielen können.“ Deshalb lautete das Motto der Herausforderinnen beim Finale: “Wir wollen Spaß haben und das Beste draus machen.“

Für Stephanie Pohl und Okka Rau war es ein perfektes Wochenende. Sie hatten frühzeitig verkündet, dass für sie bei ihrem Heimspiel nichts als der Sieg zähle und setzten ihren Plan souverän in die Tat um. Im Turnierverlauf gaben die beiden Profis nicht einen Satz ab. Damit hat eine eindrucksvolle Serie weiterhin Bestand: Pohl/Rau haben in Hamburg noch nie ein Finale verloren.

Was bislang für die nationale Tour galt, setzte sich nun auch bei der NESTEA European Championship Tour fort. Doch damit nicht genug: Der Sieg in der Hansestadt brachte den Europameisterinnen von 2003 die Preisgeldsumme von 8.500 Euro und 600 Ranglistenpunkte ein. Dadurch übernehmen die Deutschen die Position des “smart european ranking leader“. Die Führenden am Saisonende werden mit zwei smart forfour belohnt. Platz drei in Hamburg ging an Keizer/Leenstra, die das kleine Finale gegen Sarka Nakladalova und Tereza Tobiasova aus der Tschechischen Republik mit 2:1(19:21, 21:18, 15:13) gewannen. Keizer/Leenstra erhielten 4.500 Euro und 480 Punkte, Nakladalova/Tobiasova bekamen 3.250 Euro und 420 Punkte.

Nächste Station der NESTEA European Championship Tour 2006 ist das Russian Masters in Moskau (15. bis 18. Juni), wo im August letzten Jahres die Europameisterschaften stattgefunden und Pohl/Rau Bronze gewonnen hatten. Mit ihrem dritten Turniersieg (Alanya 2003, Valencia 2005, Hamburg 2006) haben sie nun erneut gezeigt, dass die Europa-Tour für sie ein gutes Pflaster ist. Was Okka Rau gern unterstreicht: “Die NESTEA European Championship Tour hat sich super entwickelt und kann immer mit uns rechnen.“

 

 

Deutschland - Global Sports-News

 Sonntag, 04. Juni 2006

   

Hamburg: Ein stimmungsvolles Highlight

Die Fans feiern bei den German Masters Julius Brink und Christoph Dieckmann, die das rein deutsche Finale gegen David Klemperer und Kjell Schneider gewannen

Hamburg, 3. Juni 2006: Normalerweise heißt es, als guter Gastgeber solle man seinen Gästen stets den Vortritt lassen. Die deutschen Teams haben sich beim German Masters auf dem Rathausmarkt nicht an diese Maxime gehalten. Im

Gegenteil: Sie nutzten ihr Heimspiel vor vollen Rängen zu einer Demonstration der Stärke. Erst gewannen bei den Frauen Okka Rau und Stephanie Pohl das Finale. Und bei den Männern stand schon vor dem Schlussakt fest, dass ein Duo der Gastgeber ganz oben auf dem Treppchen stehen würde. Denn mit Julius Brink und Christoph Dieckmann sowie David Klemperer und Kjell Schneider standen sich im Endspiel gleich zwei deutsche Duos gegenüber. Den Zuschauern war es recht, sie feuerten beide Teams nach Kräften an und sorgten dafür, dass die zweite Station der NESTEA European Championship Tour 2006 zu einem stimmungsvollen Highlight wurde.

Vor allem für Julius Brink und Kjell Schneider war das finale Aufeinandertreffen kein Spiel wie jedes andere. Der 23jährige Abwehrspezialist und der 29jährige Blockspieler hatten bis Ende der vergangenen Saison gemeinsam den Sand umgegraben und als Höhepunkt ihrer gemeinsamen Zeit bei der Weltmeisterschaft in Berlin die Bronzemedaille gewonnen. Nun versuchen sie mit neuen Partnern an alte Erfolge anzuknüpfen, was ihnen in Hamburg eindrucksvoll gelang. Wobei Brink und Dieckmann einen Tick erfolgreicher sind als ihre Rivalen. Bereits im Verlaufe des Turniers hatte die deutsche Nummer eins seinen Herausforderer mit einem Sieg in die Verliererrunde geschickt. Im Verlaufe wiederholten sie diesen Erfolg mit einem nie gefährdeten 2:0 (21:14, 21:8).

Das Finale war eine Demonstration der Stärke. “Bei uns ging einfach alles³, sagte Dieckmann nach einer einseitigen Partie: “Aufschlag, Block, Abwehr ­ viel besser können wir einfach nicht spielen.³ Tatsächlich war das Auftreten eindrucksvoll. Brink/Schneider gaben im Turnierverlauf nicht einen Satz ab.

So spielen Champions. “Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert", sagte Dieckmann. “Viel besser als im Finale können wir nicht spielen." Für den langen Blockspieler war es bereits der dritte Triumph auf der NESTEA European Championship Tour. Die ersten beiden Siege in Valencia 2004 und Luzern 2005 waren ihm mit seinem früheren Partner Andreas Scheuerpflug gelungen.

Während sich Brink/Schneider über einen Siegerscheck über 8.500 Euro freuen durften, konnten sich die unterlegenen Klemperer/Schneider mit 6.250 Euro trösten. Mit ihrem Sieg in Hamburg und Platz drei beim Turkish Masters in Alanya übernahmen Brink/Schneider nun auch die Position als “smart european ranking leader“. Wenn sie ihre Führung bis zum Saisonende nach dem NESTEA European Championship Final in Den Haag verteidigen, werden sie mit zwei smart forfour belohnt.

Im Spiel um Platz drei trafen die beiden Überraschungsteams des German Masters aufeinander. Reinder Nummerdor und Richard Schuil aus den Niederlanden hatten sich über die Qualifikation bis ins Halbfinale gekämpft.

Die früheren Hallenasse steigerten sich von Spiel zu Spiel und deuteten an, dass sie für die etablierten Sandspezialisten zu einer echten Herausforderung werden dürften. Gleiches gilt für Mykola Babich und Oleg Nikolayev aus der Ukraine, die sich immer weiter Richtung europäischer Spitze orientieren. Die Aufsteiger aus dem Westen und dem Osten Europas lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Dabei hatten die Holländer das bessere Ende für sich und gewannen das kleine Finale mit 2:1 (16:21, 21:18, 15:12).

 

 

Hamburg - Hamburger Sportbund-News

 Samstag, 03. Juni 2006

   

HSB und GEK laden ein zu sportsmile

Kostenloses Aktivprogramm an der Außenalster

Hamburg ist das Tor zur (Sport-)Welt! Vor allem die Fußball-WM lockt zahlreiche nationale und internationale Gäste in die Stadt. Ihnen und allen Hamburger/innen bieten Hamburger Sportbund (HSB) und Gmünder ErsatzKasse GEK mit hamburg sportsmile ein kostenloses Aktivprogramm rund um die Außenalster. Zwischen Anfang Juni und Anfang Juli finden dort regelmäßige Sportangebote in Kooperation mit Vereinen und Verbänden statt. Motto: Hamburg ist eine mitreißende Sportstadt und hinterlässt bewegende Eindrücke bei Gästen aus aller Welt.

Das sportsmile-Programm:

Nordic Walking (Laufwerk e.V.), 
Lauftreffs, Laufanalyse (Laufwerk e.V.), 
Bungee Run (Integration durch Sport) 
Inline Skating (Hamburg Inline-Skating Schule e.V.), 
Golf, 
Speedminton (Hamburger Turnerbund 1862 e.V.), 
Dart (DSV Alster Hamburg e.V.), 
Fechten (Hamburger Fechtverband e.V.), 
Volleyball (Hamburger Volleyball Verband e.V.), 
Drachenboot (Sportvereinigung Polizei Hamburg e.V.), 
Segeln (Ostsee Segler Gemeinschaft e.V.), 
Sportabzeichen, 
Yoga (Yoga im täglichen Leben e.V.), 
QiGong (Altrahlstedter Männerturnverein e.V.) 
Taiji Chi Bailong (Taiji Chi Bailong Association), 
Kletterwand (Deutscher Alpenverein e.V.), 
Jedermann- und Show-Triathlon (TriMichels e.V.), 
Einradfahren (Niendorfer Turn- und Sportverein e.V.), 
„Himmelsleiter“ (Netzwerk „Bodenlos“), 
Street Soccer Cup („Player“, b&d Verlag, HSV fördernde Mitglieder/Supporters), 
Torwandschießen, 
Footbag (Hamburg Footkings e.V.), 
Hamburger Stadt-Achter (RG Hansa e.V.), 
Ruder-Ergometer-Contest (RG Hansa, Concept 2, GEK).

Das tagesaktuelle Programm sowie weitere Informationen werden rechtzeitig vor WM-Beginn auf der Website www.sportsmile.de veröffentlicht.

 

 

Hamburg - Eimsbüttler TV-News

 Samstag, 03. Juni 2006

   

Volleyballerparty des ETV am 9. Juni

Der ETV schmeißt wieder einmal eine seiner legendären Volleyballerpartys. Am 09.06. im Glam Slam (Bahrenfelder Straße 237) geht ab 22 Uhr die Post, die Luzie und was auch immer ab. Im Eintrittspreis von 3 Euro ist ein Bier enthalten.

 

 

Deutschland - Global Sports-News

 Samstag, 03. Juni 2006

   

Hamburg: Auf konstant hohem Niveau

Julius Brink und Christoph Dieckmann (Deutschland) erreichen beim German Masters in Hamburg das Halbfinale und sind neue smart european ranking leader

Hamburg, 2. Juni 2006: Das Wichtigste vorweg: Am zweiten Tag des mit 100.000 Euro dotierten German Masters hatte die Sonne ein Einsehen und brach sich ihren Weg durch die Wolken über Norddeutschland. Nachdem es am Eröffnungstag des zweiten Turniers der NESTEA European Championship Tour 2006 wie aus Kübeln geregnet hatte, zeigte der Hamburger Rathausmarkt sein schönstes Gesicht. Entsprechend war die Stimmung in der Sonnen überfluteten guten Stube der Hansestadt. Nachdem das Turnier der Frauen am Donnerstag im Mittelpunkt stand, schlugen am Freitag in erster Linie die Männer auf. Am erfolgreichsten präsentierten sich die Teams Julius Brink und Christoph Dieckmann (Deutschland) sowie die überraschend starken Mykola Babich und Oleg Nikolayev aus der Ukraine. Beide Duos sicherten sich mit drei Siegen in Folge souverän den Einzug ins Halbfinale. Der Rest des Feldes ist entweder nach zwei Niederlagen ausgeschieden, oder muss den langen Weg über die Verliererrunde wählen, um den Einzug ins Halbfinale zu schaffen.

Brink und Dieckmann schafften nach Platz drei beim Turkish Masters in Alanya erneut den Sprung unter die besten Vier und haben sich damit die führende Position im Kampf um den smart european ranking leader erobert. Für die beiden Athleten ist das wichtig, schließlich geht es nicht nur um Punkte, sondern auch um zwei smart forfour, die am Ende der sechs Turniere umfassenden NESTEA European Championship Tour an die CEV Ranglistenersten ausgeschüttet werden. Dieckmann stuft es als überraschend ein, dass er sich mit seinem Partner erneut so weit vorne wieder findet. “Schließlich spielen wir erst seit dieser Saison zusammen, da ist es keine Selbstverständlichkeit, dass wir dieses hohe Niveau so konstant präsentieren können.“ 

Nicht nur die deutschen Athleten sind voll des Lobes über die tolle Stimmung in Hamburg. So staunte Dieter Melis (Belgien) nicht schlecht, als er sich die Kulisse auf dem Hamburger Rathausmarkt ansah: “Es ist solch eine phantastische Atmosphäre hier in Deutschland, da muss man einfach gut spielen.“ Der Belgier ließ sich mit seinem Partner Tim Joosen von den begeistert mitgehenden Zuschauern inspirieren und warf mit den Österreichern Niklas Berger/ Robert Nowotny und den Deutschen Florian Huth/Matthias Pompe gleich zwei höher eingestufte Teams aus dem Rennen.

Im Frauen-Turnier wurden die Teams ermittelt, die Okka Rau und Stephanie Pohl (Deutschland) sowie Sanne Keizer und Marrit Leenstra (Niederlande) ins Halbfinale folgen: Die tschechischen Teams Sarka Nakladalova/Tereza Tobiasova und Lenka Felbabova/Petra Novotná setzten sich in der Verliererrunde durch, so dass es am Samstag zu folgenden Halbfinalbegegnungen kommt: Pohl/Rau gegen Nakladalova/Tobiasova (12 Uhr) und Keizer/Leenstra gegen Felbabova/Novotná (13 Uhr).

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Samstag, 03. Juni 2006

   www.abendblatt.de 

Sonne und Geld am Hamburg City Beach

HAMBURG - Am Vortag hatten sich die Beachvolleyballspielerinnen beim German Masters auf dem Rathausmarkt noch kalte und nasse Füße geholt, und die Hamburger Ballkinder froren an Händen und Oberkörper, ehe sie endlich Regenjacken erhielten. Am Freitag tauchte die Abendsonne den fast voll besetzten Centre-Court und den Nebenplatz dann in warmes Licht: Dort trainierten Stephanie Pohl (28) und Okka Rau (29; beide HSV) in pinkfarbenen Tops mit den Niederländerinnen Sanne Keizer und Marrit Leenstra. "Wir haben uns abgesprochen", scherzte Okka Rau.

Am Sonnabend (12 Uhr) trifft die deutsche "Beachvolleyballerin des Jahres 2005" mit ihrer Partnerin beim Europaranglisten-Turnier im ersten Halbfinale auf die Tschechinnen Nakladalova/Tobiasova, danach messen sich die Holländerinnen mit den vermeintlich stärkeren Tschechinnen Felbabova/Novotna. "Das Finale müßten Stephi und Okka schaffen", sagte Trainer Bernd Schlesinger.

Mit der Abendsonne um die Wette strahlte am Hamburg City Beach Rüdiger Franzen. Der Manager von Pohl/Rau hatte am Tage einen neuen Premium-Sponsor für sein Team aus dem Sand gezogen: Smart, einer der Sponsoren des German Masters und Titelsponsor der deutschen Beach-Tour, wird als persönlicher Partner mit den Weltranglisten-14. bis 2008 durchstarten.

Grund zum Jubeln hatte auch Schlesingers Männerduo: Im Duell der WM-Dritten zog Julius Brink (Leverkusen) mit Raus Freund Christoph Dieckmann (Berlin) in 2:0-Sätzen (21:18, 21:13) gegen seinen Ex-Partner Kjell Schneider (Kiel) und David Klemperer (Hildesheim) direkt ins Halbfinale ein. "Wenn meine Teams im Finale wären und eines gewänne, wäre ich sehr zufrieden", meinte Schlesinger. Bei den Männern schieden zudem die topgesetzten Italiener Lione/Varnier mit 1:2 gegen Babich/Nikolajew (Ukraine) aus, die mit 2:0 gegen die Deutschen Eric Koreng/Kay Matysik ebenfalls direkt in die Vorschlußrunde kamen. Nur Zuschauer war der zweimalige Europameister Markus Dieckmann, für den die Saison nach einem Bandscheibenvorfall wohl ebenso gelaufen ist wie für Partner Jonas Reckermann (Rückenprobleme).

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Deutschland - Die Welt

 Samstag, 03. Juni 2006

   www.welt.de 

Probleme der Favoriten beim German Masters

Beim Beachvolleyball auf dem Rathausmarkt enttäuscht das Spitzen-Duo aus Italien - Dieckmann und Brink steigern sich

Sogar der CDU-Fraktionsvorsitzende in der Bürgerschaft, Bernd Reinert, schaute mal kurz auf dem Centre-Court vorbei. Am zweiten Tag der German Masters im Beachvolleyball ...

 

 

Deutschland - Hamburger Morgenpost

 Samstag, 03. Juni 2006

   www.mopo.de 

Sommer, Sonne und Samba im Sand - endlich!

Beachvolleyball ohne Sonne ist wie das brasilianische Fußball-Nationalteam ohne Samba

Aber gestern schien sie - und schon war der Center Court auf dem Rathausmarkt richtig gut gefüllt. Die Show-Girls von den Kanarischen Inseln heizten ein, die Männer waren dran!

 

 

Deutschland - Global Sports-News

 Freitag, 02. Juni 2006

   

Grünes Licht für Top-Leistungen

Pohl/Rau (GER) und Keizer/Leenstra (NED) stehen als erste Halbfinalteilnehmer des German Masters auf dem Hamburger Rathausmarkt fest

Hamburg, 1. Juni 2006: Es ließ sich nicht schön reden: Zum Auftakt des German Masters auf dem Hamburger Rathausmarkt hatten die Stars der NESTEA European Championship Tour unter dem für Hamburg typischen “Schmuddelwetter“ zu leiden.

Es war kalt und verregnet, doch für die meisten Profis, die es als Reisende in Sachen Beach Volleyball rund um den Globus gewohnt sind, auch bei schlechtem Wetter Leistung zu bringen, nahmen es gelassen. “Wenn es bei einem Turnier kalt sein darf, dann hier in Hamburg“, sagt die deutsche Nationalspielerin Stephanie Pohl, “denn hier kümmert man sich hervorragend um uns Aktive.“ Selbst die Spanierinnen, so Pohl, würden es gelassen nehmen: “Das gehört zu unserem Job eben dazu.“ Dass sie ihre eigene Leistung “als noch nicht feurig genug empfand“, ändert nichts daran, dass sie mit Partnerin Okka Rau nach Siegen gegen van Ierssel/Wesselink (Niederlande), Jursone/Minusa (Lettland) und Baburina/Osheyko aus der Ukraine noch ungeschlagen ist und damit am Samstag um 12 Uhr im Halbfinale steht. Die Gegnerinnen werden erst am Freitag in den restlichen Spielen der Verliererrunde ermittelt.

Pohl/Rau sind damit als Nummer eins der Setzliste vor heimischer Kulisse ihrer Favoritenrolle bislang gerecht geworden. “Wir haben vor dem Turnier gesagt, dass uns noch Matchpraxis fehlt“, sagt Okka Rau, “aber wir haben gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Und der soll am Samstag Nachmittag möglichst auf Platz eins führen.

Eine Überraschung ist beim mit 100.000 Euro Preisgeld dotierten German Masters dem niederländischen Duo Sanne Keizer und Marrit Leenstra gelungen.

Vor zwei Wochen hatten sie zum Saisonauftakt das Turkish Masters in Alanya nach zwei Niederlagen im Hauptfeld auf Platz 13 beendet. In Hamburg stehen sie nun im Halbfinale. Auf dem Weg in die Runde der besten Vier hatten sie gegen Claasen/Röder (Deutschland) und die tschechischen Teams Felbabova/Novotna und Nakladalova/Tobiasova gewonnen. Wer die bewegende Geschichte der Sanne Keizer kennt, kann die Freude der Holländerinnen gut nach empfinden. Die 21-jährige Sanne Keizer (U-18-Weltmeisterin 2002) hatte sich im Februar einer Herzoperation unterziehen müssen und stand kurz davor, überhaupt nicht mehr Leistungssport betreiben zu können. Drei Jahre lang hatten Mediziner nach den Ursachen geforscht. “Als mir die Ärzte dann Anfang März nach Nachuntersuchungen grünes Licht gegeben haben, weiter spielen zu dürfen, hat sich mein Leben völlig verändert.“ Jetzt erlebt sie alles mit neuem Bewusstsein und freute sich entsprechend über den gelungenen Auftakt in Hamburg, obwohl “wir noch lange nicht den Leistungsstand erreicht haben, der möglich ist.“

Bei den Männern fand am Donnerstag die Qualifikationsrunde statt. Dabei haben sich vier Teams einen Platz im 16-er Hauptfeld gesichert: Huth/Pompe (Deutschand), Berger/Nowotny (Österreich), Nummerdor/Schuil (Niederlande) und Hoyer/Soderberg (Dänemark). Das Männer-Turnier beginnt mit seinen Hauptfeldspielen am Freitag um 9 Uhr. Favoriten sind die Italiener Riccardo Lione und Matteo Varnier (Zweiter beim Turkish Masters) und die Deutschen Julius Brink und Christoph Dieckmann. Brink/Dieckmann hatten beim Auftakt der NESTEA European Championship Tour in Alanya und bei der World Tour in Shanghai vor einer Woche jeweils Bronze gewonnen.

Am Samstag werden die Halbfinals der Frauen (12 und 13 Uhr) und der Männer (14 und 15 Uhr) ausgetragen. Am späten Nachmittag geht es dann im Stundentakt um Edelmetall: Platz drei der Frauen (16 Uhr), Frauen-Finale (17 Uhr), Platz drei der Männer (18 Uhr) und schließlich das Männer-Endspiel ab 19 Uhr. 

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Freitag, 02. Juni 2006

   www.abendblatt.de 

OSV: Wiederaufstieg schwer realisierbar

Der Oststeinbeker SV startet kommende Woche seine Saisonvorbereitung. Trainer Joachim Müller weiß noch nicht, mit welchen Spielern er für die bevorstehende Punktrunde planen kann.

Oststeinbek - Im dritten Anlauf soll es jetzt endlich klappen. Am kommenden Dienstag will Joachim Müller, neuer Cheftrainer der Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV, sein Zweitbundesliga-Team nun zum ersten offiziellen Training in der Walter-Ruckert-Sporthalle begrüßen. Zweimal schon hatten die Aktiven nach der stressigen Erstliga-Serie um Verschiebung des Trainingsauftakts gebeten. "Dafür hatten wir Verständnis", so Abteilungs-Chef Jan Schneider. Allerdings wissen weder Schneider noch sein Trainer, wer dann wirklich kommende Saison noch für die Ostbek Cowboys auflaufen wird.

Bestätigt ist, daß Mirko Suhren und Christian Proske das Team verlassen haben. Interessant: Mannschaftskapitän Björn Domroese und Mittelblocker Felix Braun haben ihre Namen auf die Transferliste setzen lassen. Domroese will offenkundig seinen "Marktwert" testen. Bei Braun könnte sogar ein Klubwechsel erfolgen. "Seine Lebenspartnerin ist in Berlin", weiß Schneider. Noch hat Braun nicht entschieden, was er machen wird.

Unklar ist auch, was Diagonalangreifer Martin Hofmann und Universalspieler Jan Buhrmester machen. Beide stehen vor dem Abschluß ihres Betriebswirtschaftsstudiums, müssen jetzt mit ihren Abschlußarbeiten anfangen. Buhrmesters Tendenz: Er wird wohl in der kommenden Serie der zweiten Mannschaft im Abstiegskampf der Regionalliga helfen. Wer Buhrmester kennt, weiß aber: In der Not steht er zur Verfügung. Neuzugänge gibt es bislang nur aus den eigenen Reihen: Oliver Kook und Oliver Schmäschke gehören kommende Serie zum Aufgebot. Auch Außenangreifer Fridolin Lippens kehrt nach einem Jahr zurück. Ebenso ist damit zu rechnen, daß Sebastian Neufeld und Timo Timpe als Zuspieler mit dabeisein werden, Patrick Stellmann als Außenangreifer, Hendrik Hofmann als Libero und Stefan Trienen als Mittelblocker.

Aber: Noch hat keiner der Akteure einen Vertrag für die kommende Saison unterschrieben. "Ich denke, daß ich es in den nächsten Tagen über die Bühne bekomme", sagt Schneider. An der Verpflichtung von Neuzugängen arbeitet der Abteilungschef noch. "Es sieht nicht so schlecht aus", sagte er, ohne Namen nennen zu wollen. Klar ist aber: Seine Hoffnung, junge, ehrgeizige und talentierte Spieler zu den Cowboys holen zu können, erfüllt sich nicht. Die gehen lieber als elfter oder zwölfter Spieler zu einem der Erstliga-Klubs. "Das ist für sie wohl attraktiver", mußte Schneider feststellen.

Es zeichnet sich ab, daß das Projekt "sofortiger Wiederaufstieg" schwieriger umzusetzen sein wird, als am Ende der Saison gedacht.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Freitag, 02. Juni 2006

   www.abendblatt.de 

Echtes Hamburger Beach-Feeling

HAMBURG - Auf der faulen Haut lag gestern keiner der Beachvolleyballprofis. Viel Haut zeigten zum Auftakt des German Masters vor dem Rathaus aber nur die stets von Gran Canaria eingeflogenen Dance-Girls bei ihren Tanzeinlagen auf dem Centre-Court. Bei Morgentemperaturen von nur 7 Grad und teils heftigen Schauern baggerten die topgesetzten Stephanie Pohl und Okka Rau (HSV) in langen Hosen. 

"In Hamburg stört mich der Regen nie", hatte Stephi Pohl vor dem ersten Aufschlag gesagt, "aber das erste Match war das bisher furchtbarste meiner Karriere." Zwar mußten sich Pohl/Rau erst mal trockenrubbeln, kalt erwischt wurden die EM-Dritten aber von den Niederländerinnen van Ierssel/Wesselink ebensowenig wie bei den weiteren 2:0-Satzsiegen gegen Jursone/Minusa (Lettland) und Baburina/Osheyko (Ukraine). Das Halbfinale und 3250 Euro sind sicher.

"Die Spieler, die hier fehlen, verpassen einiges", ist Stephi Pohl vom Flair auf dem Rathausmarkt aufs neue angetan. Und Okka Rau sagt: "Wir fühlen uns sehr wohl auf der europäischen Tour und wollen außer Valencia alle Turniere spielen." Der Standort Deutschland ist für die beiden ebenso wie für die fehlenden Nationalduos Sara Goller/Laura Ludwig (Berlin), Geeske Banck/Susanne Lahme (Kiel/Berlin) und Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (Münster) sowie die deutschen Männer 2006 nur ein Neben(-schau-) platz.

Im Jahr nach der Beach-WM in Berlin fällt das lukrative Grand-Slam-Turnier dort aus. Zudem ist die Masters-Tour, bis dato die zweitstärkste aller Nationen, nach Ausstieg von RTL, des Vermarkters Sportfive und des Sponsors Nokia tot. Der zuvor zweitklassige Beach-Cup wurde zur Smart-Beach-Tour (9 Stationen) erweitert, geblieben sind die Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand (1.-3.9.). Im hiesigen Sand liegt mit 142 000 Euro so wenig Geld wie zuletzt 1995. Rau: "Dieser Rückgang ist ein deutsches Phänomen, in Spanien etwa boomt der Sport."

Mit Glück aber ist morgen für Pohl/Rau nicht nur Bikini-Wetter (ab 18 Grad) angesagt. Für den angepeilten Finalsieg erhielten sie 8500 Euro.

str

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Freitag, 02. Juni 2006

   www.abendblatt.de 

Meistertrainer für Fischbek

Michael Schöps unterstützt ab sofort Helmut von Soosten. In der WM-Pause werden die Bundesligafrauen vom vierfachen Titelträger Schöps trainiert. Sonst arbeitet das Duo zusammen.

Fischbek - "Ein wenig kurios mag es auf den ersten Blick ja wirken", bestätigt Helmut von Soosten, Cheftrainer der Fischbeker Volleyball-Bundesliga-Frauen von NA.Hamburg. Sein neuer Mitarbeiter, Michael Schöps, paßt so gar nicht ins Amt eines Co-Trainers. Bis zum Ende der Saison war der 49jährige noch Coach des deutschen Vizemeister Rote Raben Vilsbiburg, hat in seiner Karriere als Trainer schon drei deutsche Meisterschaften und zwei Pokalsiege geholt sowie jeweils zweimal den zweiten Platz in beiden Wettbewerben belegt. Von Soosten hingegen ist noch titellos. "Mike wird auch kein Co-Trainer sein, er ist unser zweiter Trainer", erläutert der "Headcoach".

"Das wird schon klappen", ist sich Michael Schöps sicher. Schließlich kennen sich beide seit mehr als 20 Jahren, sind sich freundschaftlich verbunden. "Als Helmut noch in der Zweiten Liga beim SSF Bonn spielte, war ich mal sein Trainer", erinnert sich Schöps, der jetzt nach drei Jahren Vilsbiburg verlassen hat. Seitdem kreuzten sich die Wege immer wieder.

Der Wechsel aus Bayern in den Norden hat für den Meistertrainer auch private Gründe. So leben Ehefrau Kathleen sowie die Zwillinge Tabea und Benjamin (beide 4) in der Nähe von Schwerin. Drei Jahre war Schöps nun in Vilsbiburg. "Da stellte sich die Frage, wie das weitergehen soll", sagt er. Das Angebot aus Fischbek kam genau zum rechten Zeitpunkt. In anderthalb Stunden ist der Weg nach Hause zu schaffen, auch wenn Schöps in Harburg eine kleine Wohnung bezieht.

Tatsächlich muß er mehr sein, als nur ein Co-Trainer. Da Helmut von Soosten das Angebot des neuen Bundestrainers Giovanni Guidetti hat, die deutsche Frauen-Nationalmannschaft auf ihrem Weg zur WM nach Japan begleiten zu können, braucht er einen hochqualifizierten Vertreter für die Abwesenheit. Schließlich muß der Rest des Teams in der mehrwöchigen Spielpause im Oktober/November auf hohem Niveau weitertrainieren. Das ist nun sichergestellt.

"Außerdem können wir gemeinsam viel gezielter arbeiten", so von Soosten. Über die genaue Verteilung der Kompetenzen will sich das Duo noch detailliert einigen. "Klar ist: Ich stehe bei den Spielen an der Seitenlinie", betont von Soosten. "Wir gucken uns das ein Jahr an und sehen dann, wie es geklappt hat", sagt Michael Schöps völlig gelassen. Im Hintergrund gibt es immer noch die Überlegung, daß von Soosten schon in diesem Jahr - einst angedacht mit dem damaligen Bundestrainer Lee Hee Wan - seinen Trainerposten räumt, und sich als Sportchef um die Gesamtkonstruktion kümmert. "Dieses Jahr bleibe ich noch Trainer und habe auch richtig Lust dazu", sagt dazu Helmut von Soosten.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Pinneberger Zeitung

 Freitag, 02. Juni 2006

   www.abendblatt.de 

Masters: Urbatzka verpaßt Hauptfeld

Elmshorn - Der Traum, von heute an vor mehreren tausend Zuschauern beim German Masters auf dem Hamburger Rathausmarkt zu baggern und zu pritschen, ist für den Elmshorner Beachvolleyballer Mischa Urbatzka nicht in Erfüllung gegangen: Bei der Qualifikation im Stadtpark scheiterten der 23jährige und Partner Daniel Krug (beide FT Adler Kiel) gestern in der Runde der letzten acht an einem Duo aus den Niederlanden.

Die Enttäuschung über die Dreisatzniederlage war dem Elmshorner deutlich anzumerken: "Daniel hatte zwar infolge eines Fingerbruches Trainingsrückstand, aber wir hätten trotzdem nicht verlieren dürfen."

Der angehende Sport- und Fitneßkaufmann ärgerte sich vor allem darüber, daß er und sein gleichaltriger Partner gegen die Holländer nach gewonnenem ersten Satz (22:20) im zweiten eine 17:13-Führung hergaben und noch 18:21 verloren. Im entscheidenden dritten Durchgang legten Urbatzka/Krug dann vergeblich "Überstunden" ein und zogen mit 25:27 den kürzeren. Zum Auftakt der Qualifikation hatten sich der Elmshorner und der gebürtige Berliner in zwei Sätzen gegen ein dänisches Team durchgesetzt.

Mit Florian Huth (Adler Kiel)/Matthias Pompe (TV Rottenberg) schaffte neben zwei holländischen Duos und einem österreichischen Paar zumindest eine deutsche Mannschaft den Sprung ins 16er-Hauptfeld der Männer, in dem auch die gesetzten Christoph Diekmann/Julius Brink (Olympia Berlin) und David Klemperer (MTV Hildesheim)/Kjell Schneider (Adler Kiel) sowie die Wildcard-Inhaber Eric Koreng (Seaside Beach Club Essen)/Kay Matysik (Olympia Berlin) stehen.

In den nächsten Tagen möchte Mischa Urbatzka "ein bißchen abschalten", ehe es für ihn und Daniel Krug am Pfingstmontag per Flugzeug nach Italien geht. Dort starten die Elften der deutschen Teamrangliste vom kommenden Mittwoch an in Roseto d'Abruzi bei einem Turnier der FIVB World Tour, der ranghöchsten Serie.

Frank Will

 

 

Deutschland - Die Welt

 Freitag, 02. Juni 2006

   www.welt.de 

Beachvolleyball ohne sommerliche Stimmung

Schwere Niederschläge trüben die Stimmung am ersten Turniertag der German Masters - Pohl und Rau siegreich

 

 

Deutschland - Hamburger Morgenpost

 Freitag, 02. Juni 2006

   www.mopo.de 

Feuchte Bagger-Party am Rathausmarkt

Beachvolleyballerinnen starten bei Kälte und Regen / Pohl & Rau stark

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Donnerstag, 01. Juni 2006

   

Brink-Abeler/Jurich sagen Start in Hamburg ab

Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich werden nicht am Turnier der European Championship Tour in Hamburg teilnehmen. Das derzeit beste deutsche Frauenteam sagte seinen Start verletzungsbedingt ab, ist aber auch verärgert, keine Wild Card erhalten zu haben

Wenn Rieke Brink-Abeler über das Turnier der European Championship Tour in Hamburg (31. Mai bis 3. Juni) spricht, wird sie richtig sauer. Der Grund: Ihr und Partnerin Hella Jurich, derzeit immerhin an Platz zehn der Weltrangliste und bestes deutsches Frauen-Duo, wurde vom Europäischen Volleyballverband (CEV) eine Wild Card für das Hauptfeld verwehrt, obwohl der Deutschen Volleyballverband (DVV) diese für das Team beantragen wollte. Anstatt an das Team vom USC Münster gingen die zwei Wild Cards an die Belgierinnen Mouha/Simurina sowie die Niederländerinnen Van Iersel/Wesselink.

“Das ist sehr traurig und macht uns wütend”, so Rieke Brink-Abeler. Und Trainer Axel Büring sagt: “Diese Entscheidung kann nur politische Gründe haben. Ich finde es völlig unverständlich, dass bei einem internationalen Turnier in Deutschland kein deutsches Team eine Wild Card bekommt.”

Wohl oder übel ziehen Brink-Abeler/Jurich nun ihre Konsequenzen. Den Start in Hamburg, wo sie aufgrund bisher fehlender europäischer Punkte zuerst das Country Quota und anschließend die Qualifikation hätten spielen müssen, sagten sie verletzungsbedingt ab. Auch die Teilnahmen an den weiteren CEV-Turnieren sowie der EM in Den Haag sind in diesem Jahr kein Thema mehr.

Stattdessen setzen die Münsteranerinnen nun voll und ganz auf die World Tour und wollen dort die guten Plätze ihrer bisherigen Saisonauftritte bestätigen. Sowohl in Modena (Italien) als auch in Shanghai (China) belegten sie den neunten Platz und waren damit bestes deutsches Team. “Wir spielen gerade ganz gut, aber das kann sich auch schnell wieder ändern”, sagt Rieke Brink-Abeler. “Natürlich freuen wir uns, unter den Top 10 zu sein. Aber man sollte das nicht überbewerten. Am Saisonende wollen wir unter den Top 20 und mindestens zweitbestes deutsches Team sein.”

Bevor die beiden Beachvolleyballerinnen vom 24. bis 26. Juni in Gstaad (Schweiz) beim FIVB-Grand Slam wieder auf Punktejagd gehen, steht nun ein intensives Trainingsprogramm an. Dabei sind auch Übungseinheiten mit hochkarätigen Trainingspartnern geplant. In der kommenden Woche beispielsweise reisen Brink-Abeler/Jurich in die Niederlande, um gemeinsam mit Kadijk/Mooren zu trainieren.

 

 

Deutschland - Global Sports-News

 Donnerstag, 01. Juni 2006

   

Hamburg: Ein Standort mit hohen Erwartungen

Das German Masters in Hamburg der NESTEA European Championship Tour ist verbunden mit Wünschen und Zielen. Okka Rau (GER): “Es wird Zeit, aufzutrumpfen“

Hamburg, 31. Mai 2006: Die Botschaft von Okka Rau war deutlich und unüberhörbar: “Wir haben in Hamburg noch kein Finale verloren und das soll auch so bleiben.“ Mit ihrer Partnerin Stephanie Pohl will die gebürtige Kielerin auch beim German Masters auf dem Hamburger Rathausmarkt diese Tradition fortsetzen. Bei dem mit 100.000 Euro Preisgeld dotierten zweiten Stopp der NESTEA European Championship Tour 2006 sind Pohl/Rau in der Setzliste die Nummer eins und wissen, dass die Favoritenstellung mit hohen Erwartungen verknüpft ist. “Das sind wir ja gewohnt“, sagt Okka Rau. “Die höchsten Erwartungen haben wir sowieso an uns selbst.“

Bei einer Pressekonferenz, die am Morgen des ersten Turniertages im smart-center in Hamburg-Wandsbek stattfand, erinnerten sich Pohl/Rau mit Freude an vergangene Endspiele in der Hansestadt: “Wir haben hier auch schon erlebt, dass die Fans bei strömendem Regen ausgehalten haben, um uns zu unterstützen.“ Nach ihrem 5. Platz beim Saisonauftakt vor zwei Wochen mit dem Turkish Masters in Alanya waren sie nicht vollends zufrieden. Auch nicht mit Platz 13 bei der World Tour in Shanghai. “Man kennt das ja von uns, dass wir schwach starten“, sagt Okka Rau, “aber jetzt wird es Zeit, aufzutrumpfen.“

Das German Masters vor der malerischen Kulisse mit dem Rathaus im Hintergrund ist das einzige internationale Turnier 2006 in Deutschland und das erste in der norddeutschen Metropole. Andreas Ernst, Hamburger Staatsrat in der Behörde für Bildung und Sport, ist entsprechend stolz, weil damit das sportliche Engagement Hamburgs unterstrichen wird: “Das German Masters ist der richtige Rahmen, um der Welt zu zeigen, dass Beach Volleyball bei uns einen festen Platz hat.“ Auch bei Tour-Partner smart wird die Attraktivität Beach Volleyballs geschätzt. Oliver Hoffmann, Senior Manager Marketing Communication im Hause smart, sagte bei der Medienkonferenz: “Kein Sport verkörpert das Thema Lebensfreude so sehr wie Beach Volleyball.“ Während der vier Turniertage, so Hoffmann, wird auf Hamburgs Straßen ein Truck zu sehen sein, auf dessen Ladefläche eine Mini-Court aufgebaut ist. “Das passt perfekt zu unserem Slogan“, sagt Hoffmann und der lautet: “Spiel, wo Du willst.“

Bei dem Pressegespräch war natürlich auch die Zukunft des Standortes Hamburg ein Thema, zu dem Christian Scholbrock, als Managing Director der Agentur Global Sports Marketing, die die NESTEA European Championship Tour im vierten Jahr vermarktet und ausrichtet, immerhin verraten konnte: “Wir sind in Gesprächen mit den Gremien der Stadt, der Verbände und mit unseren Partnern und können uns das EM-Finale 2008 oder 2009 hier in Hamburg sehr gut vorstellen.“

Erst einmal ging es aber auf sportlicher Ebene des German Masters los mit den Qualifikationsspielen des Frauen-Turniers. Claasen/Röder (GER), Keizer/Leenstra (NED), Yanchulova/Yanchulova/ (BUL) und Tychnova/Tychnova

(CZE) eroberten sich dabei einen Platz im 16er-Hauptfeld, das ab Donnerstagmorgen (ab 9 Uhr) auf zwei Courts auf dem Rathausmarkt ausgespielt wird. Auf zwei Sidecourts im Stadtpark werden ebenfalls am Donnerstag im Männer-Turnier vier Qualifikanten für das Hauptfeld ermittelt. Am Freitag stehen ab 9 Uhr wieder die Hauptfeldspiele (Männer und Frauen) auf dem Spielplan, bevor es am Pfingstsamstag ab 12 Uhr mit den Halbfinals in die heiße Phase geht. Das Finale der Frauen beginnt dann um 17 Uhr, das der Männer um 19 Uhr. Die Siegerteams erhalten jeweils 8.500 Euro Preisgeld sowie wertvolle Ranglistenpunkte. Die sind wichtig im Kampf um den Sonderpreis zum Saisonende für die “smart European season ranking leader“.

Die besten Teams der CEV Europarangliste erhalten von Tourpartner smart jeweils zwei smart forfour.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 01. Juni 2006

   www.abendblatt.de 

Beach-Girls baggern

Vor der (Büro-)Tür ihres Trainers Bernd Schlesinger absolvierten sie gestern nachmittag auf dem Beiersdorf-Beachvolleyballcourt noch ihr Abschlußtraining. Heute (9 Uhr) schlagen Stephanie Pohl und Okka Rau (HSV) als Nummer eins der Setzliste zum Europa-Ranglistenturnier German Masters (100 000 Euro) auf - vor dem Rathaus, umrahmt von 2000 Sitzplätzen (Eintritt frei).

"Wir wollen das Turnier gewinnen", erklärten die EM-Dritten des Vorjahres, die bei ihren drei vorherigen nationalen Masters-Turnier-Siegen in Hamburg noch kein Match verloren und bis Sonnabend als einziges deutsches Frauen-Nationalteam starten. Direkt im Hauptfeld der Männer (je 16 Teams) stehen Raus Freund Christoph Dieckmann mit dem WM-Dritten Julius Brink, David Klemperer/Kjell Schneider sowie per Wildcard Eric Koreng und Kay Matysik.

Im Winter 2007/08 wollen Pohl/Rau auch erstmals in Hamburg unterm Dach trainieren - in der noch zu errichtenden Beach-Indoor-Anlage am Dulsbergbad. "Dann wird Hamburg auch Bundesstützpunkt", sagte der neue Sport-Staatsrat Andreas Ernst.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 01. Juni 2006

   www.abendblatt.de 

Tina bald in Urlaub, Maggi nach Montreux

Der Urlaub ist nah: Christina Benecke (31), Kapitän der Volleyball-Bundesligafrauen von NA.Hamburg, muß nach absolvierter EM-Qualifikation gegen Lettland, Georgien und Frankreich (2. bis 4. Juni in Bordeaux) nicht mit zum internationalen Turnier nach Montreux fahren. "Bundestrainer Giovanni Guidetti hat gesagt, daß er jetzt weiß, was ich kann", sagt die Mittelblockerin, die erst im August zur Vorbereitung auf die WM Ende Oktober in Japan wieder zur Auswahl stößt.

Beneckes Klubkameradin Margareta Kozuch reist hingegen nach Montreux. Durch ihre Einsätze für die DVV-Auswahl kann Polens Nationaltrainer Andrzej Niemczyk alle Pläne begraben, die Deutschpolin in sein Nationalteam für Olympia 2008 zu locken.

 

 

Deutschland - Die Welt

 Donnerstag, 01. Juni 2006

   www.welt.de 

Sandkastenspiele auf hohem Niveau vor Rathaus

Bis Sonnabend gastiert die europäische Beachvolleyball-Elite in Hamburg - Rau und Pohl setzen auf Heimnimbus

 

 

Hamburg - Smash-News

 Donnerstag, 01. Juni 2006

   

Viel los in Pinneberg-Waldenau

Beim Männer-B-Turnier am vergangenen Donnerstag siegten auf der Anlage am Jappopweg Jugendnationalspieler Rasmus Mumme (Eimsbüttler TV) mit Partner Finn Dittelbach (TSV Husum) im Finale gegen Mathias Eggers und Achim Eggert (SV Altengamme). Platz drei erspielten sich Niko Hoff und Hans Korte (SV Friedrichsgabe/FT Adler Kiel) gegen Torsten Haller und Arne Schultz vom SV St. Georg.

Beim DuoMixed-Turnier am Samstag landete Torsten Haller dann gemeinsam mit Ute Mahlstedt (Hummelsbüttler SV) auf dem zweiten Platz, den Sieg holten Cornelia Wilke und Jan Leidecker (Sportspaß/TuS Ottensen). Das kleine Finale entschieden Birthe Wolf und Tino Heidtmann (TSV Heide) gegen Susanna und Bastian Wigger (FT Adler Kiel) für sich.

Das Männer-C-Turnier am Sonntag letztlich sah Vjaceslav Borisko und Vadim Schewtschenko (BFSV Atlantik 97) als Sieger, die sich im Finale gegen Martin Heide und Steffen Kacan (VG HNF) durchsetzen konnten. Sven Gietzelt und Ricoh Klitz (Oststeinbeker SV) holten sich Platz 3 gegen Moritz Miehe und Michael Hubert (Grün-Weiß Eimsbüttel/SW Garbsen). Der für den Walddörfer SV antretende HSB-Präsident Günter Ploß landete an der Seite von Ausrichter Krystof Nazarewicz (SV Nettelnburg-Allermöhe) auf Platz 6.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 31. Mai 2006

   

17 deutsche Teams im Einsatz

Turniere in Hamburg, Athen und Zagreb

Diese Woche steht ganz im Zeichen des internationalen Beach-Volleyballs und hat es wirklich in sich: Gleich drei internationale Turniere finden im Zeitraum 31. Mai bis 4. Juni statt – insgesamt 17 deutsche Teams kämpfen um Weltranglistenpunkte und Preisgelder.

Aus deutscher Sicht steht vor allem das Turnier in Hamburg vom 31. Mai bis 3. Juni im Blickpunkt, welches zur NESTEA European Beach Championship Tour zählt. In Hamburg kämpfen 13 DVV-Teams um die Platzierungen, mit Stephanie Pohl/Okka Rau (beide Hamburger SV) und Michaela Eckl/Mireya Kaup (beide TSV Sonthofen) sowie Julius Brink/Christoph Dieckmann (TSV Bayer 04 Leverkusen/VC Olympia Berlin), David Klemperer/Kjell Schneider (MTV 48 Hildesheim/FT Adler Kiel) und Kay Matysik/Eric Koreng (VC Olympia Berlin/Seaside Beach Club Essen, wild card) sind fünf Teams für das Hauptfeld gesetzt.

Die Duos Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (beide USC Münster), Helke Claasen/Antje Röder (beide VC Olympia Berlin), Katrin Holtwick/Ilka Semmler (beide VC Olympia Berlin), Ruth Flemig/Friederike Romberg (beide Alemannia Aachen) und Claudia Lehmann/Julia Sude (TV Fischbek Hamburg/VfB Friedrichshafen) spielen in der Qualifikation am 31. Mai um noch einen deutschen Platz im Hauptfeld. Maximal drei Teams pro Nation dürfen im 16-er Hauptfeld starten, welches bei den Frauen am 1. Juni beginnt.

Bei den Männern kämpfen die Teams Daniel Krug/Mischa Urbatzka (beide FT Adler Kiel), Tilo Backhaus/Tom Götz (beide VC Olympia Berlin) und Florian Huth/Matthias Pompe (FT Adler Kiel/TV Rottenburg) am 1. Juni um einen weiteren deutschen Startplatz im Hauptfeld (Beginn 2. Juni) – die wild card für Matysik/Koreng belastet nicht die Nationen-Quote.

In Hamburg beginnen die Spiele an allen Tagen um 9.00 Uhr. Ausnahme ist der Final-Samstag, wenn die Teams und Fans eine Stunde länger schlafen dürfen.

Die SWATCH Beach World Tour schlägt zeitgleich in Athen/Griechenland (Frauen) und Zagreb/Kroatien (Männer) auf: Geeske Banck/Susanne Lahme (FT Adler Kiel/VC Olympia Berlin) sind für das Hauptfeld in der Olympiastadt von 2004 gesetzt, Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC) und Anja Günther/Jana Köhler (beide VC Olympia Berlin) müssen den Weg über die Qualifikation (31. Mai) gehen.

Ebenfalls in der Qualifikation tritt das einzige deutsche Männer-Duo, Sebastian Dollinger/Stanislaw Bakumovski (FT Adler Kiel/VC Olympia Berlin), in Zagreb an.

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Mittwoch, 31. Mai 2006

   www.abendblatt.de 

Manager Broscheit wird jetzt auch Coach

Notlösung beim VCN

NORDERSTEDT - Die erste Personalentscheidung beim Volleyball-Zweitliga-Aufsteiger 1. VC Norderstedt gefallen. Manager und Klubpräsident Thomas Broscheit wird das Frauenteam in der Saison 2006/2007 trainieren. Die frühere Nationalmannschafts-Zuspielerin Martina Schwarz fungiert als seine Assistentin.

Der Grund für die Notlösung: Für die bisherige Trainerin Marina Cukseeva (jetzt beim Erstliga-Aufsteiger WiWa Hamburg) hatte sich kein geeigneter Nachfolgekandidat gefunden. Der Klub verfügt nicht über die finanziellen Möglichkeiten, um einem Coach ein attraktives Honorar bieten zu können. Von den angestrebten 50 000 bis 70 000 Euro sind Broscheit und Marketing-Experte Klaus Meetz noch weit entfernt. Mindestens 25 000 Euro müssen aber zusammenkommen, um überhaupt an den Start gehen zu können.

Allein 8000 Euro schlagen für Verwaltungs- und Schiedsrichtergebühren an das Ligabüro in Frankfurt zu Buche. Und: "Für jede der elf Auswärtsfahrten rechnen wir im Schnitt mit 1000 Euro Kosten", so Broscheit. Bei diesem Mindestetat bliebe kein Geld für Aufwandsentschädigungen - weder für den Coach, noch für die Spielerinnen.

Unklar ist noch, wer künftig für den Verein baggert und schmettert. "Alle aus dem bisherigen Kader wollen weitermachen", so Thomas Broscheit. Im Laufe der Woche möchte er die notwendigen Verträge perfekt machen. Bislang gibt es auch noch keine Absage von Natalia, der Tochter von Marina Cukseeva. "Natalia kann ganz alleine entscheiden, was sie macht", so die frühere VCN-Trainerin. Für ihre Tochter dürfte aber der Sprung in ein Erstliga-Team noch zu groß sein.

Klar ist, daß mit dem vorhandenen Kader der Auftritt in der 2. Bundesliga ein Abenteuer wird - obwohl Thomas Broscheit vor der Qualität seines Teams überzeugt ist: "Das müßte zum Klassenerhalt reichen", meint er.

masch

 

 

Norddeutschland - Harburger Rundschau

 Mittwoch, 31. Mai 2006

   www.abendblatt.de 

Polizei Rotenburg baggert am besten

HARBURG - Ein "Abonnement" haben die Polizeivolleyballer aus dem Landkreis Rotenburg offensichtlich auf die Meisterschaft im Bereich der Polizeidirektion Lüneburg: Erneut siegten sie. Das Polizeiaufgebot an der Scheeßeler Großturnhalle war groß, als Polizeirat Torsten Oestmann, Leiter der Rotenburger Inspektion, die Mannschaften aus Lüneburg, Dannenberg, Uelzen, Harburg, Soltau, Stade, Celle, Rotenburg und Lüneburg begrüßte. Der Spielplan bescherte ein "echtes Endspiel", das Rotenburg mit 28:15 gegen Harburg gewann, die hinter dem Zweiten Stade auf Rang drei kamen.

hr

 

 

Deutschland - Beach-Volleyball.de

 Dienstag, 30. Mai 2006

   www.beach-volleyball.de 

Beach: Den Landesverband ins Rampenlicht holen

Jetzt seid ihr gefordert. Damit zukünftig mehr Berichte und Ergebnisse von den Beach-Volleyball-Turnieren auf Landesebene auf www.beach-volleyball.de erscheinen, benötigen wir eure Mithilfe. Berichtet von den Geschehnissen aus eurem Landesverband und zeigt, dass in den Landesverbänden etwas bewegt wird.

Wie das funktionieren soll ? Ganz einfach:

Schickt uns euren Text vom jeweiligen Landesturnier einfach per Email an info@beach-volleyball.de. Der Text sollte die Länge von einer halben DIN A 4 Seite (bei Microsoft Word) nicht überschreiten. Ideal wäre es, wenn der Mail noch Links zu den aktuellen Ergebnissen bzw. Ranglisten angefügt wären.

Dazu kommt: Wenn ihr auf unserer Seite Links zu eurem Landesverband findet, die evtl. nicht mehr existieren oder uns aktuellere Links mitteilen wollt, dann schreibt uns ebenfalls eine Email. Wir werden dann umgehend eine Aktualisierung der Daten vornehmen bzw. neue Daten eintragen.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 30. Mai 2006

   www.abendblatt.de 

Rückkehr zum Rathausmarkt

German Masters in Hamburg. Europas Top-Frauen und -Männer spielen um 100 000 Euro. Stephi Pohl/Okka Rau sind an eins gesetzt.

Hamburg - Die Entscheidung fiel ihnen nicht schwer. "Für uns stand immer fest, daß wir in Hamburg spielen werden. Die Stadt, ihre Atmosphäre und die Leute hier gefallen uns." Stephanie Pohl (28) und Okka Rau (29), Deutschlands beste Beachvolleyballerinnen, schlagen von Donnerstag an (bis Sonnabend) vor dem Rathaus zu den German Masters auf. Die beiden HSV-Frauen, Europameisterinnen 2003, Olympiafünfte 2004 in Athen und EM-Dritte des Vorjahres, sind an eins gesetzt.

Hamburg, das zweite von sechs Turnieren der Nestea European Championship Tour, ist mit 100 000 Euro dotiert. Den Abschluß der Serie bildet Ende August die EM in Den Haag. Zwei Jahre später soll sie auf dem Rathausmarkt ausgetragen werden. Das sieht der Vierjahresvertrag der Schweizer Agentur GSM vor.

Daß Pohl/Rau in Hamburg antreten, war keine Selbstverständlichkeit - "aber eine Herzensangelegenheit". Sogar ihr ortsansässiger Hauptsponsor Beiersdorf (Nivea) hatte ihnen die Entscheidung freigestellt. Nach einem mäßigen Start in die Weltserie, 17. in Modena (Italien), 13. in Shanghai, hätten sie in dieser Woche in Athen versuchen müssen, ihren Fall in der - für die Olympia-Qualifikation wichtigen - Weltrangliste zu stoppen. Als derzeit 18. droht ihnen der Verlust des direkten Eintritts in die Hauptfelder. "Wir haben von uns in diesem Jahr mehr erwartet, als wir bisher gezeigt haben", sagen beide.

Obwohl Pohl (Jura) und Rau (Englisch und Sport) im Winter in Kiel vor allem ihr Studium vorangetrieben hatten und erst Ende Februar mit Plänen ihres Hamburger Coachs Bernd Schlesinger zum Strandtraining nach Brasilien starteten, glauben sie sich gut auf die Saison vorbereitet zu haben. "Wir fühlen uns hervorragend, die Athletik stimmt, uns fehlt momentan nur etwas Matchpraxis", sagt Stephi Pohl. Pech in der Auslosung kam hinzu. Starke US- und chinesische Duos versperrten ihnen frühzeitig den Weg in höhere (Preisgeld-)Ränge.

Von ihren Zielen in dieser Saison rücken sie jedoch nicht ab. Pohl/Rau wollen jeweils zum zweiten Mal Europa- und deutscher Meister werden. Danach soll es keine (Studien-)Kompromisse mehr geben. "Im Herbst beginnt für uns das Projekt Peking 2008", sagt Stephi Pohl. Hätte Hamburg den Olympiazuschlag für 2012 erhalten, hätten beide sogar bis zu diesem Datum weitermachen wollen: "Olympia in Hamburg wäre ein Traum für uns gewesen."

German Masters: Qualifikation, ab morgen, 9 Uhr, Stadtpark (neben der Jahnkampfbahn). Hauptfelder (je 16 Frauen- und Männerteams): ab Donnerstag auf dem Rathausmarkt; Endspiele am Sonnabend, Eintritt frei.

Rainer Grünberg

 

 

Deutschland - Eurobeach-News

 Montag, 29. Mai 2006

   

Die Beach Volleyball Fans sollen Kopf stehen

Das German Masters der NESTEA European Championship Tour 2006 auf dem Hamburger Rathausmarkt soll ein Highlight werden

Hamburg, 29. Mai 2006: Wer Okka Rau und ihre Partnerin Stephanie Pohl schon einmal hat spielen sehen, weiß, für welchen Verein das Herz der beiden Beach Volleyball Profis schlägt. Die als Klebetattoo auf dem Oberarm prangende Raute weist das Duo eindeutig als Mitglied des Hamburger Sport-Vereins aus.

Da ist es nur zu natürlich, dass sich Okka Rau unheimlich auf das German Masters vom 31. Mai bis 3. Juni in der Hansestadt freut: “Es ist schön, vor heimischem Publikum zu spielen, und ich hoffe natürlich auch auf jede Menge Unterstützung der HSV-Fans, wenn wir auf dem Centre Court auflaufen.“

Okka Rau und Stephanie Pohl haben sich viel vorgenommen, wenn sich die europäische Creme de la Creme ihres Sports in der Hansestadt trifft. Apropos europäische Spitze: Da kann sich Okka Rau einen kleinen Seitenhieb auf die kickenden Kollegen nicht verkneifen: “Weil es der HSV nicht mit der direkten Qualifikation für die UEFA Champions League geschafft hat“, sagt die Europameisterin von 2003, “sind Stephie und ich in der Pflicht, uns auf der internationalen Bühne erfolgreich zu platzieren.“

Nicht nur die Lokalmatadoren sind froh, dass die NESTEA European Championship Tour nach dem stimmungsvollen Auftakt in Alanya nun in Norddeutschland Station macht. Hinnerk Femerling, Operations Director bei der in Zürich ansässigen Veranstaltungsagentur Global Sports Marketing (GSM) und Tourdirektor freut sich, “nach einem Jahr Pause mit der NESTEA European Championship Tour wieder in Deutschland zu sein. Zudem ist es für uns eine schöne Sache, dass wir nicht nur dieses eine Mal in dieser schönen Stadt sind.“ Schließlich haben GSM und Hamburg sich bis 2009 vertraglich gebunden, die NESTEA European Championship Tour in der Hansestadt auszurichten. “Mit Hamburg haben wir einen hervorragenden Kandidaten für den langfristigen Aufbau der Tour in Deutschland“, sagt Christian Scholbrock, Managing Director bei GSM.

Schließlich gibt es an der Elbe viele Liebhaber des sandigen Spektakels, wie Femerling aus den Erfahrungen der nationalen Tour weiß: “Hamburg war schon immer ein hervorragender Spielort, wo bester Sport vor enthusiastischem Publikum geboten wird. Wir wollen an diese Tradition anknüpfen.“ Die Hochachtung basiert auf Gegenseitigkeit: “Ich freue mich, dass es in unserer Stadt, wo Beach Volleyball Tradition hat und mit dem Olympiastützpunkt Beach Volleyball ein nationales Trainingszentrum errichtet wird, erstmals auch ein internationales Turnier gibt“, sagt Alexandra Dinges-Dierig, Senatorin für Bildung und Sport in Hamburg.

Alle Vorzeichen deuten darauf hin, dass es in Hamburg ein stimmungsvolles Event gibt. Schließlich sind die Rahmenbedingungen phantastisch: Gespielt wird in Hamburgs guter Stube, dem Rathausmarkt, womit die Beach Volleyballer eine Location vorfinden, die attraktiver kaum sein könnte. Femerlings einzige Sorge ist, “dass wir auf dem Rathausmarkt nicht genug Platz haben, um all die Fans unterzubringen, die unsere Stars sehen wollen.“

Die Zuschauer sollten sich also frühzeitig einen Platz auf den Tribünen rund um den Centre Court sichern. Außerdem wollen die Veranstalter dafür Sorge tragen, dass die zur Verfügung stehenden Kapazitäten auf dem Rathausmarkt optimal ausgenutzt werden. “Denn wenn die besten europäischen Teams in Hamburg antreten“, sagt Scholbrock, “sollen die Fans Kopf stehen können.“

 

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