News

 Sonntag, 16. April 2006 

TVF: Überraschungserfolg gegen Dresden bleibt aus
VfB Friedrichshafen steht im Finale
Münster erkämpft Satzgewinn in Schwerin
SCC: Déjà-vu der bitteren Art
Fünf Nationalspieler kommen aus Friedrichshafen
Einladung zur WiWa Saisonabschlussparty am 22.04.
Giovanni Guidetti wird neuer Bundestrainer
Jugend weiblich bei Turnier in Belgien
Raben nisten sich auf zweitem Platz ein
Partner wechsel dich!
Personalie Williams passt Ludwig nicht
Letzter Spieltag des ETV in Stralsund

April 2006

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Deutschland - TV Fischbek-News

 Sonntag, 16. April 2006

   

TVF: Überraschungserfolg gegen Dresden bleibt aus

Sa., 15. April, Heinz-Steyer-Stadion: Dresdner SC –TV Fischbek 3:0 (25:20, 25:13, 28:26)

Auch im dritten Aufeinandertreffen zwischen Dresden und Hamburg verließen die DSC- Damen als Sieger den Platz. Mit einer überzeugenden Leistung vor 1.300 Zuschauern im ausverkauften Heinz-Steyer-Stadion sichern sich die Dresdnerinnen

zwei wichtige Punkte und konnten den Rückstand auf den Tabellendritten USC Münster auf zwei Zähler verkürzen. Für den TVF ist es in der Meisterschaftsrunde die dritte Niederlage in Folge, so dass die Harburgerinnen vorerst auf dem sechsten Tabellenplatz bleiben. „Dresden hat heute sehr druckvoll und konsequent gespielt. Bei meinen Spielerinnen habe ich die nötige Aggressivität und Leidenschaft vermisst, um das Spiel noch zu drehen“, kritisierte TVF-Trainer Helmut von Soosten sein Team. 

Die Gäste aus Hamburg überstanden zunächst die druckvolle Anfangsphase des DSC. Erst zum Ende des ersten Satzes konnte der Tabellenvierte seine Erfahrung ausspielen und den ersten Durchgang mit 25:20 für sich entscheiden. Nach dem Seitenwechsel verloren die von Soosten-Schützlinge ihren Spielrhythmus völlig und gewährten dem Gegner viele leichte Punkte. Ohne großem Aufwand gewannen die Dresdnerinnen auch den zweiten Satz deutlich mit 25:13. „Besonders mit unserer Chancenausbeute im zweiten Satz bin ich nicht zufrieden. Zu selten haben wir den direkten Punkt erzielt und sind einfach zu häufig am gegnerischen Block gescheitert. Gegen so einen Gegner wird das in der Meisterschaftsrunde gnadenlos bestraft“, ärgerte sich der TVF-Trainer über die vergebenen Chancen.

Im dritten Durchgang keimte für die Gäste von der Elbe noch einmal Hoffnung auf. Einen 6:9-Rückstand drehte der Tabellensechste in eine respektable 14:10-Führung. Besonders Außenangreiferin Joana Nemtanu war es zu verdanken, dass der TVF seine Führung mit 16:10 weiter ausbauen konnte. Mit neun verwandelten Angaben hätte die 18-jährige Schülerin beinahe die Wende des Spiels eingeläutet. Die Hamburgerinnen führten bereits mit 18:12 und 24:21, bis das große Nervenflattern einsetzte und den Dresdnerinnen eine kurze und konzentrierte Aufholphase reichte, um auch den dritten Satz (28:26) und damit das Spiel

für sich zu entscheiden. „So einen Satz muss man nach Hause bringen. Wir hatten genügend Möglichkeiten, den dritten zu gewinnen und haben unsere Chance nicht genutzt. Wir hätten es verdient gehabt, haben uns aber selber um unseren Lohn gebracht. Gegen Suhl erwarte ich die nötige Aggressivität und Leidenschaft, um endlich den ersten Sieg einzufahren. In der Endrunde wird dir nichts geschenkt, jeder Punkt muss hart erarbeitet werden“, blickte von Soosten bereits der Ostermontagspartie entgegen.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Sonntag, 16. April 2006

   

VfB Friedrichshafen steht im Finale

UNTERHACHING/ FRIEDRICHSHAFEN - Der VfB Friedrichshafen hat's geschafft. Mit einem 3:0-Erfolg (25:22, 25:21, 26:24) beim TSV Unterhaching ist das Team von Trainer Stelian Moculescu am Samstag ins Finale eingezogen. Nach dem Modus „Best of five“ geht's im Endspiel gegen das Team von Evivo Düren, das sich in zwei spannenden Spielen gegen den SCC Berlin durchsetzte. Zunächst hat der VfB am Samstag, 22. April, 19.30 Uhr in der ARENA Heimrecht.

Beide Teams, sowohl der VfB Friedrichshafen als auch der TSV Unterhaching, hatten sich viel vorgenommen. Die favorisierten Häfler wollten gewinnen, die Hachinger forderten Revanche für die 0:3-Niederlage im ersten Spiel. Unverkennbar war denn auch hüben wir drüben die Leistungssteigerung im Vergleich zur ersten Partie. Die Hachinger konnten zu der spannenden Partie erstmals mehr als 1000 Zuschauer im Sportzentrum am Utzweg begrüßen, davon waren rund 70 Fans aus Friedrichshafen angereist.

Mit einer beeindruckenden Vorstellung präsentierten sich die Gäste in der neuen Hachinger Halle. Lediglich im dritten Satz - nach der vom VfB ungeliebten Zehn-Minuten-Pause - wurde es am Ende eng. Simon Tischer, Joao José, Svetozar Ivanov, Jochen Schöps, Robert Hupka, Elvis Contreras und Alexis Valido hatten ihre Gastgeber in den ersten beiden Sätzen fest im Griff, wenngleich sie über eine Zwei- bis Dreipunkteführung nicht hinaus kamen. Die neben Joao José auffälligsten Spieler, Robert Hupka und Elvis Contreras, verwandelten die Satzbälle zum 25:22 und zum 25:21.

Nachdem der TSV Unterhaching die mögliche Zehn-Minuten-Pause genutzt hatte, um seinen Hallenorganisator und die Ballroller und Wischer zu ehren, kam der VfB etwas aus dem Tritt. Hinzu kam, dass nicht nur die Stimmung, sondern auch die Temperatur in der Halle stieg. Dadurch wurde der Spielball extrem feucht. Die Hausherren profitieren davon, dass Zuspieler Simon Tischer den Ball nicht richtig zu packen bekam. „Das kann mal vorkommen“, nahm Stelian Moculescu seinen Ballverteiler in Schutz. Alles in allem war er mit seinem Regisseur sehr zufrieden. „Wir haben guten Volleyball gespielt und Simon hat clever Regie geführt“.

Lediglich am Ende des dritten Satzes erlaubte sich der VfB zu viele Fehler, sodass Unterhaching die 24:22-Satzführung egalisieren konnte. Aber die Häfler wollten sich nicht auf einen vierten Satz einlassen und starteten zum Endspurt. Kurz darauf servierte Simon Tischer einen unannehmbaren Aufschlag zum 26:24-Satz- und Matchgewinn. „Wir sind gut gerüstet für das Finale“, resümierte ein zufriedener Trainer Stelian Moculescu.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Sonntag, 16. April 2006

   

Münster erkämpft Satzgewinn in Schwerin

Am dritten Spieltag der Meisterrunde erwies sich der Schweriner SC für die Volleyballerinnen des USC Münster als zu stark. Mit 1:3 (20:25, 19:25, 26:24, 25:27) zogen sie den Kürzeren, zeigten aber eine kämpferisch starke Vorstellung, die Mut für das Heimspiel am Ostermontag (17. April, 15.30 Uhr) gegen den Dresdner SC macht

Fast aussichtslos zurückgelegen, wieder ins Spiel gefunden, glänzend gekämpft und dann doch verloren – so lautet das Bilanz des USC Münster nach dem dritten Spiel der Meisterrunde beim Schweriner SC. Mit 1:3 (20:25, 19:25, 26:24, 25:27) zogen die Münsteranerinnen gegen den unangefochtenen Ligaprimus den Kürzeren und rangieren nun wieder acht Zähler hinter dem Team aus Mecklenburg-Vorpommern. „Natürlich ärgere ich mich, dass wir verloren haben“, sagte Münsters Trainer Axel Büring. „Unter dem Strich muss ich aber zugeben, dass das Ergebnis in Ordnung geht.“

Die ersten beiden Sätze entwickelten sich zu einer souveränen Angelegenheit für Schwerin. Zwar konnten die Unabhängigen, bei denen Anika Brinkmann wegen Trainingsrückstand fehlte, Zweitligaspielerin Steffi Golla mit an Bord war und Atika Bouagaa wiederum die Liberorolle übernahm, die teils hohen Rückstände immer wieder verkürzen. Mehr jedoch war nicht drin. Auch im dritten Satz sah der SSC schon wie der sichere Sieger aus. Mit 21:24 führten Sylvia Roll & Co. ehe ihnen Fehler unterliefen, Münster zurück in die Partie fand und schließlich auch das Glück auf seiner Seite hatte. Beim 23:24 tropfte ein Service von Johanna Barg von Netzkante ins Schweriner Spielfeld. Der Ausgleich war geschafft und damit zugleich der Grundstein für den Satzerfolg des USC gelegt.

Hoch motiviert lieferten sich beide Teams im vierten Durchgang einen offenen Schlagabtausch, bei dem Schwerin bei der ersten technischen Auszeit mit 7:8 und Münster bei der zweiten technischen Auszeit mit 16:13 die Nase vorn hatte. Wiederum wehrte die Mannschaft um Kapitän Andrea Berg mehrere Satzbälle ab ehe die SSClerinnen dieses Mal ein Quäntchen mehr Glück hatten. Beim 25:26 kratzte der USC zwar einen Angriff vom Boden – der anschließend von Vesna Citakovic über das Netz gespielte Ball landete jedoch etwa zehn Zentimeter im Aus. „Dass wir noch einmal ins Spiel gefunden haben, zeigt, dass die Einstellung gestimmt hat“, so Büring. „Am Schluss aber hat Schwerin einfach noch mal aufgedreht.“

Nun gilt die Aufmerksamkeit der Westfalen bereits der nächsten Begegnung. Am Ostermontag (17. April, 15.30 Uhr) empfangen sie im heimischen Volleydome den Dresdner SC, der am Karsamstag durch einen 3:0-Erfolg über den TV Fischbek Hamburg mit dem USC die Positionen tauschte und nun auf Rang der Tabelle drei rangiert. „Dresden ist bestens gerüstet“, sagte Büring. „Ich hoffe, dass es ähnlich spannend wird wie in den ersten drei Spielen der Meisterrunde.“

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Sonntag, 16. April 2006

   

SCC: Déjà-vu der bitteren Art

Ein stummer Webcam-Blick am Samstag kurz nach 22 Uhr in die Berliner Sömmeringhalle hätte genügt, um zu verdeutlichen, was passiert war: Die Spieler des Gastgebers SC Charlottenburg lagen oder standen regungslos auf dem Parkett. Währenddessen saßen die Akteure von evivo Düren Seit an Seit und wedelten fröhlich mit den Armen zu ihren Fans. La Ola im Sitzen!

2:3 (25:14, 25:18, 19:25, 22:25, 11:15) nach mehr als zwei Stunden hatte der SCC vor 1.700 Zuschauern das zweite Halbfinalmatch um die Deutsche Volleyball-Meisterschaft verloren. Damit bleibt den Berlinern nach dem 1:3 aus dem Hinspiel nur der Kampf um Rang drei gegen den TSV Unterhaching (1. Spiel am 23. April, 15 Uhr, Sömmeringhalle).

Bitter für die Mannen des SCC-Trainers Michael Warm nicht nur, dass sie wie vor einem Jahr unter der Regie von Mirko Culic (war in der Halle und hatte vor dem Anpfiff den Vertrag bei Düren unterschrieben) von evivo erneut am Finaleinzug gehindert worden sind, sondern wie im ersten Semifinale den greifbaren Sieg nicht nach Hause bringen konnten. Italien-Legionär Björn Andrae, wie Nationalspieler-Kollege Frank Dehne in der vertrauten Heimathalle, meinte mitfühlend: "Das war aus Sicht des SCC heute mehr als unglücklich. Man führt 2:0 und lässt danach viele Chancen zum Sieg ungenutzt, macht dabei dumme Fehler."

Nachdem in Düren alle vier Sätze am Ende jeweils mit einem 2-Punkte-Unterschied endeten, gewann der SCC am Samstag die ersten beiden Durchgänge erdrutschartig mit 11 und 7 Zählern Vorsprung. Weil eine taktische Umstellung - Matti Ollikainen für Dirk Westphal, möglichst viele Angriffe ohne Marco Liefke und erneut Marcus Böhme als zweiter Mitttelblocker für den leicht angeschlagenen Felix Fischer - Düren Probleme bereitete und "der SCC in dieser Phase herausragend gut und kompakt spielte", wie evivos Trainer Bernd Werscheck anerkannte. Vor allem Sebastian Prüsener (SCC-Manager Kaweh Niroomand: "Er war  der einzige unserer Angreifer, der die Erwartungen erfüllte, ja sogar übertraf") war überall punktbringend beteiligt: in der Annahme, im Angriff von beiden Außenpositionen und von der Hinterfeldmitte, im Block und in der Feldabwehr. Verständlich, dass der beste SCCer an diesem Abend hinterher besonders frustriert war: "Das geht normalerweise nicht - wir sind zwei Mal die bessere Mannschaft und bringen die Vorteile einfach nicht zu Ende.".

Möglicherweise auch deshalb, weil Werscheck frühzeitiger als der SCC den Mut aufbrachte, wichtige Leute (selbst Sven Anton) nach schwächeren Momenten aus der Schusslinie zu nehmen oder ihnen eine Pause zu gönnen. Als dies die Hausherren mit Böhme und Liefke praktizierten (dafür Fischer bzw. Cutino), hatte sich Düren längst gefangen. Vor allem der 36-jährige Oldie Anton, der lange Jahre in Berlin bei Post schmetterte, riss seine jüngeren Mitstreiter durch Aufgabenserien und schmerzlich treffende Schmetterschläge gegen den  SCC-Block (gut gegen Dürens Topangreifer Heriberto Quero) mit. Werscheck über seinen zeitweiligen Co-Trainer: "Ein Dino der Bundesliga, der durch seine Aktionen und seine Motivationstricks ein Spiel allein herumreißen kann." Sein Mannschaftsführer habe 10 Prozent Anteil an der 20prozentigen Steigerung der Dürener nach dem Rückstand. Das sei mit dem 10prozentigen Niveauverlust beim SCC maßgeblich für die 3:2-Wende gewesen.

Michael Warm nach seinem ersten Jahr als verantwortlicher Betreuer eines Bundesliga-Spitzenvereins meinte, dass sein Team künftig noch mehr den Kontakt zu ausländischen (polnischen, italienischen) Klubs suchen müsse, um sich auf das Level von Düren und Friedrichshafen einzustellen. Niroomand ging in seiner Analyse übrigens nicht mit Andrae konform, die Niederlage sei "unglücklich" gewesen. Der Manager sprach von einer "deutlich besseren spielerischen Substanz" beim Sieger, die sich vor allem im Außen- und Diagonalangriff und der Fähigkeit bei Drucksituationen äußere: "Unsere Absicht, den Weggang des starken Angreifers Robert Kromm durch die Einbeziehung eines schwächeren Angreifers mit besserer Annahme zu kompensieren, ist nicht aufgegangen." Um Vorsprünge zu Satzgewinnen ausbauen zu können, bedarf es "physischer und psychischer Stärke, Talent und Erfahrung". Daran mangele es momentan. Dennoch "werden wir nicht wie im Vorjahr den Fehler machen, den dritten Rang leichtfertig zu verspielen".

epo

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Sonntag, 16. April 2006

   

Fünf Nationalspieler kommen aus Friedrichshafen

FRIEDRICHSHAFEN - Stelian Moculescu ist derzeit nicht nur bei den Play-off-Spielen beim VfB Friedrichshafen beschäftigt, im Hintergrund laufen bereits die Vorbereitungen für die Nationalmannschaft, deren Lehrgänge am 10. Mai starten. Mit dabei sind diesmal fünf Spieler vom VfB Friedrichshafen: Jochen Schöps, Simon Tischer, Max Günthör, Sebastian Schwarz und Thilo Späth. Erstmals mit im Kader ist Thilo Späth, Außenangreifer der Volley YoungStars, der in der kommenden Saison zum VC Olympia Berlin wechselt. Wie auch in der Junioren-Nationalmannschaft wird Späth auch bei den Männern als Libero fungieren. „Thilo Späth will ich ausprobieren, man muss auch perspektivisch planen“, begründet Moculescu die Nominierung. Max Günthör ist ebenfalls neu im Kader der Männer-Nationalmannschaft. Moculescu zum Thema Mittelblock: „Nach dem Karriereende von Stefan Hübner ist Max Günthör neben Malte Holschen, Marcus Böhme und Felix Fischer ein Kandidat für die vakante Mittelblockerposition.“

Der komplette 23-er Kader: Jochen Schöps, Simon Tischer, Max Günthör, Sebastian Schwarz, Thilo Späth (alle VfB Friedrichshafen), Marcus Böhme, Felix Fischer, Patrick Steuerwald, Dirk Westphal (alle SCC Berlin). Till Lieber, Malte Holschen (beide evivo Düren), Frank Bachmann (SG uniVersa Eltmann), Björn Andrae, Christian Pampel (beide Padua/ITA), Eugen Bakumovski (Ancona/ITA), Ralph Bergmann (Paris/FRA), Frank Dehne (St. Croce/ITA), Christian Dünnes (Piacenza/ITA), Robert Kromm (Modena/ITA), Marcus Popp (Taviano/ITA), Mark Siebeck (Olsztyn/POL), Norber Walter (Wien/AUT), Georg Wiebel (Maaseik/BEL).

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Sonntag, 16. April 2006

   

Einladung zur WiWa Saisonabschlussparty am 22.04.

Wieder ist eine Hallensaison vorbei. Für unsere ersten WiWa-Damen steht am 22.4. der letzte Spieltag in der 2. Bundesliga an. Dabei entscheidet sich in dem Spiel gegen Aachen (Anpfiff um 17 Uhr in der Wandsbeker Sporthalle) auch, ob WiWa in der kommenden Saison in der 1. Bundesliga spielen kann!

Doch egal wie das Spiel ausgeht - ab 20.30 Uhr steigt im Bürgerhaus Wandsbek (Wandsbeker Allee 55) die traditionelle WiWa-Saisonabschlussparty. Dazu lädt WiWa Hamburg herzlich ein.

Wie kommt man hin ? Mit der U1 bis Wandsbek Markt, von dort aus sind es dann nur wenige Schritte bis zur Kreuzung Wandsbeker Marktstraße / Wandsbeker Allee. Nach weiteren 200 m auf der Wandsbeker Allee Richtung Norden ist man da. Oder noch besser: schon um 17 Uhr in die Sporthalle Wandsbek zum Spiel gegen Aachen kommen - die Tickets sind auch für die Party gültig! Alle anderen Gäste zahlen 3 EUR Eintritt.

Volleyball-Hamburg (und Umgebung) sieht sich auf der WiWa-Saisonabschlussparty - dabei sein! Und es weitersagen!

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 16. April 2006

   

Giovanni Guidetti wird neuer Bundestrainer

Der Italiener Giovanni Guidetti wird neuer Frauen-Bundestrainer. Guidetti wird die DVV-Frauen damit bereits beim ersten EM-Qualifikationsturnier in Georgien (26.-28. Mai) gegen Frankreich, Georgien und Lettland betreuen und auch bei der WM in Japan vom 31. Oktober bis 16. November Verantwortlicher sein. Der Kontrakt gilt zunächst bis zur WM in Japan.

Bis zum gestrigen 12. April war Guidetti mit Chieri in den italienischen Play-offs aktiv. Seine Mannschaft verlor das entscheidende dritte Spiel im Viertelfinale gegen Novara und schied damit aus. In Chieri spielt auch Hanka Pachale. Guidetti wird Chieri auch in der kommenden Saison betreuen.

Guidetti ist trotz seines jungen Alters (33 Jahre) bereits sehr erfahren, seine Trainerstationen sind vielversprechend: Seit der Saison 1997/98 ist er als Trainer in der ersten italienischen Liga aktiv (Spezzano, Vicenza, Modena, Chieri), nur unterbrochen von einem einjährigen Engagement (2000/01) als Trainer bei USPV/USA. Daneben fungierte Guidetti von 1997 bis 2000 als Co-Trainer der italienischen Frauen-Nationalmannschaft, zudem war er im Sommer 2003 verantwortlich für die bulgarische Frauen-Nationalmannschaft. Seine größten Erfolge war auf Vereinsebene der Gewinn des europäischen Top Teams Cup (2005 mit Chieri), zudem erreichte er diverse Male die Play-off Halbfinals. Mit der italienischen Frauen-Nationalmannschaft wurde er WM-Fünfter 1998 in Japan sowie Olympia-Neunter 2000 in Sydney.

Der neue Bundestrainer äußerte sich erfreut: „Ich bin bereit, die deutschen Frauen zu trainieren und sehr stolz, dass mir der Deutsche Volleyball-Verband diese Chance ermöglicht. Ich möchte mit der Mannschaft die EM-Qualifikation schaffen und eine gute WM spielen.“ DVV-Präsident Werner von Moltke sagte zu der Verpflichtung Guidettis: „Wir sind sehr froh, einen solch renommierten Trainer in so kurzer Zeit für unsere Frauen-Nationalmannschaft gefunden zu haben. Ich bin optimistisch, dass er die erfolgreiche Arbeit von Hee Wan Lee fortsetzen kann.“

Giovanni Guidetti im Portrait

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 16. April 2006

   

Jugend weiblich bei Turnier in Belgien

Die weibliche Jugend-Nationalmannschaft (Jahrgang 1990/91) nimmt vom 15. bis 17. April an einem internationalen Turnier im belgischen Yvoir teil. Gegner der Mannschaft von Bundestrainer Jens Tietböhl sind Polen (Samstag), die Slowakei (Sonntag) und die flämische Auswahl (Montag). Am Montag finden auch die Spiele um Platz drei und das Finale statt.

Das Turnier in Belgien ist die erste internationale Maßnahme in diesem Jahr, Höhepunkt ist in diesem Jahr das im Juni in Genf stattfindende Acht-Nationen-Turnier.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Sonntag, 16. April 2006

   www.volleyballer.de 

Raben nisten sich auf zweitem Platz ein

Mit einem klaren 3:0(25:23/35:33/25:18)-Sieg gegen den VfB Suhl haben die Roten Raben am Samstag ihren zweiten Tabellenplatz gefestigt. Damit können sie voller Selbstvertrauen auf den Primus der Volleyball-Bundesliga, den Schweriner SC, warten, der am Ostermontag um 15.30 Uhr in die Vilsbiburger Vilstalhalle kommt. Der Tabellenführer besiegte den USC Münster mit 3:1, Dresden erreichte ein 3:0 gegen den TV Fischbek Hamburg.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben es die Roten Raben geschafft, in der Suhler Wolfsgrube zu bestehen. Die 1100 Zuschauer meldeten sich immer wieder lautstark zu Wort, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Raben-Trainer Michael Schöps meinte nach dem Spiel, es sei eine gute Wettkampfatmosphäre gewesen. Dabei begannen die Roten Raben konzentriert und engagiert, ohne sich entscheidend von den Gastgeberinnen absetzen zu können. Zwischen einem und drei Punkten war zumeist der Abstand zwischen beiden Teams. Michael Schöps nahm beim 20:17 eine Auszeit, um die Suhler etwas aus dem Rhythmus zu bringen und dann nochmal beim 24:23 für die Raben. Mit Erfolg, denn der nächste Punkt ging an die Raben und der Satz war unter Dach und Fach.

Einen wahren Volleyball-Marathon bekommen die Zuschauer beim zweiten Satz zu sehen. Mit 3:0 gingen die Gastgeberinnen in Führung und konnten diese bis zum 10:5 sogar noch ausbauen. Doch dann kämpften sich die Raben Punkt für Punkt heran. 13:12 hieß es plötzlich für die Raben und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch der beiden Mannschaften. Lange Ballwechsel, bei denen um jeden Ball gekämpft wurde, mit aggressiven Abwehr- und Angriffsaktionen forderten beide Teams aufs Äußerste. Die Führung wechselte ständig hin und her, ohne dass sich eine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil verschaffen konnte. Beim 22:23 brachte Raben-Trainer Michael Schöps Ina Prechtl für Katja Wühler und Hana Kovarva für Nicole Fetting. Sie sollten die Blockarbeit verstärken. Was auch gelang. Und beim 25:25 wechselte Schöps wieder zurück. Die Zuschauer bekamen, trotz der langen Dauer, dramatische Ballwechsel zu sehen. Beim 24:24 und 25:26 versuchte Suhls Trainer Han Abbing seine Mannschaft noch einmal auf zu rütteln, doch schließlich hatten die Roten Raben das erfolgreichere Ende für sich. Mit 35:33 – einem Ergebnis, das in dieser Saison bei den Raben noch nie da war – rangen sie Suhl nieder.

Der dritte Satz war dann eine relativ leichte Beute für die Raben. Sie setzten die Suhlerinnen, denen die Enttäuschung über den verlorenen zweiten Satz anzumerken war, permanent unter Druck und erzielten so Punkt für Punkt. Han Abbing musste beim 3:0 und 6:0 für die Raben seine beiden Auszeiten nehmen, konnte aber nicht verhindern, dass die Raben weiter davon zogen: 14:6, 17:7, 19:10 und 20:11 hieß es unter anderem. Da war dann der Satz bereits so gut wie entschieden. Wieder schenkte Raben-Trainer Michael Schöps seinen Youngstern Ina Prechtl und Hana Kovarova sowie diesmal auch Vroni Pongratz (für Regina Burchardt) sein Vertrauen. „Vroni hat ihre Sache gut gemacht, mit Ina und Hana hat die Mannschaft plötzlich nicht mehr so gut harmoniert, wie noch im zweiten Satz. So habe ich wieder zurück wechseln müssen“, erläutert Michael Schöps nach dem Spiel. Doch auch dieser Satz ging wieder an die Raben, die sich damit auf dem zweiten Tabellenplatz eingenistet haben.

Bereits am Ostermontag erwarten sie dann Tabellenführer Schweriner SC in der Vilsbiburger Vilstalhalle. Sicher eine spannende Begegnung, bei der die Weichen gestellt werden, wer den Meistertitel in dieser Saison holen wird.

Nach dem Spiel, das von der Vilsbiburger Zeitung präsentiert wird, sorgen zudem die Gaukler der Landshuter Hochzeit für Kurzweil und Unterhaltung. Ein spannender und unterhaltsamer Ausklang des Osterfestes steht also bevor.

Harald Schwarz

 

 

International - Sport1.at

 Sonntag, 16. April 2006

   www.sport1.at 

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US-Beach wird ordentlich durchgemischt

Wien - Zu Beginn der Beachvolleyball-Saison 2006 werden auch die Fans gefordert. Über den langen Winter haben sich etliche Teams aufgelöst und neu formiert.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Sonntag, 16. April 2006

   www.westline.de 

Personalie Williams passt Ludwig nicht

Dresden - Das 3:2 gegen den designierten Meister und Tabellenführer Schweriner SC vom letzten Sonntag war ein Befreiungsschlag für den Dresdner SC.

 

 

Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News

 Sonntag, 16. April 2006

   

Letzter Spieltag des ETV in Stralsund

... oder ein Reisebericht der anderen (längeren) Art

Am 1. April hieß es für die ersten Tapferen der 1. Herren und 1. Damen des ETV um kurz nach 8 Uhr Treffen an der Halle Gustav-Falke-Str. zum Brötchenschmieren, damit die lange Auswärtsfahrt ohne größere Hungersnöte, man denke da nur an Jan Ullrich, überstanden werden konnte. Da der "Herr Busfahrer" Schorsch auch bereits mit dem gecharterten Reisebus anwesend war, konnte der nicht schmierende Teil schon mal mit der liebevollen Beladung des Gefährts beginnen. Über die Reserven an Getränken, die im Bauch des Busses verstaut wurden, wird an dieser Stelle geflissentlich geschwiegen. Um kurz nach neun, nachdem auch der letzte Nachzügler da war, konnte die Reise gen Osten dann losgehen.

Nach einigen Zwischenstopps zum Aufsammeln einiger Spieler, lebenswichtigen Pinkelpausen und der ausgiebigen Lektüre der Gala (und hier sei erwähnt, dass auch die männliche Zunft großes Interesse zeigte, Malte!), traf man mittags in Stralsund ein. Der Bus musste zunächst geräumt werden, damit Schorsch mit diesem handlichen Fahrgerät in die Stadt fahren konnte, um so seinen Mittags-Döner zu besorgen.

Die Büttels mussten um 15h mit dem Spiel beginnen, die ETV-Armada erst um 18h, so dass man im Stile der deutschen Fußballnationalmannschaft zunächst einen Spaziergang Richtung Meer machte. Das doch etwas eigenwillige Strandambiente wusste dabei zwar nicht wirklich zu überzeugen und auch die Luftqualität barg so manche Überraschung, hatte dennoch seinen ganz eigenen Charme. Es wurde tapfer marschiert, um die schweren Beine in Gang zu bekommen bzw. um endlich ein geöffnetes Cafe zu finden.

Nach Rückkehr zur Halle wurden die Büttels dann zunächst tatkräftig angefeuert, wobei sowohl die Tonlage als auch das Anfeuerungstempo der Armada die Büttels vor zum Teil größere Probleme stellte als der Gegner. Es standen manchem ETV-Spieler unübersehbare Fragezeichen im Gesicht. Trotz dieser Anstrengungen konnten die Büttels ihr Spiel dennoch fürs sich entscheiden und haben mit 3:1 gewonnen.

Um 18h war es dann soweit, das letzte Saisonspiel der Armada begann vor einer gut gefüllten Halle. Dabei war vor dem Spiel schon klar, dass der Ausgang des Spiels an der Tabellensituation nichts zu ändern vermag. Selbst bei einem Sieg würde der VC Stralsund aufgrund des besseren Satzverhältnisses vor der Armada bleiben. Im ersten Satz begannen Petra Halfmann, Martina Laporte, Andrea Meyer, Katrin Wiese , Meike Utzig und Julia Lang frohen Mutes, um dann gleich ins Hintertreffen zu geraten. Schnell lag man 0:6 zurück, fing sich jedoch und konnte den ersten Satz noch mit 25:22 gewinnen.

Im zweiten Satz führten die ETV-Damen dann stetig und hatten zu diesem Zeitpunkt vor allem die starke Diagonalangreiferin im Griff, insbesondere ETV-Mittelblockerin Andrea Meyer zeigte ein starkes Spiel. Doch dann kippte das Spiel wieder und Stralsund hatte Vorteile, Trainer Grussendorf setzte nun auch Tanja Sander , Klaudia Standhardt, Kathrin Urban und Anni Güttner ein. Beim Stande von 22:24 trat dann zum ersten Mal der erste Schiedsrichter in den Mittelpunkt (mancher mag sich noch an ein Spiel der Büttels gegen Stralsund erinnern, in dem besagter Schiri im 5.Satz nach freundlicher Nachfrage eine rote Karte zog und das Spiel damit beendete…). Stralsund kassierte eine gelbe Karte wegen Zeitspiels, angeblich wurde der Ball nicht schnell genug zum ETV gegeben. Stralsund ließ sich aber vom Punktverlust zum 24:23 nicht erschüttern und machte mit dem nächsten Angriff den Punkt zum 25:23.

Im dritten Satz zeigte sich dann, dass hier beide Mannschaften erzogen werden sollten. Denn als die ETV-Damen diesmal nach einem gewonnenen Ball die Frechheit besaßen, zunächst zu jubeln anstatt den Ball zu holen, bekamen sie beim Stande von 9:6 eine gelbe Karte wegen Zeitspiels. Als beim Stande von 16:17 dann ein freundlicher Zuschauer einer herbei eilenden ETV-Spielerin die Arbeit abnahm und den Ball zum Gegner rollte, gab es die nächste Karte. Zumindest ab diesem Zeitpunkt standen sämtliche Auswechselspieler Gewehr bei Fuß und ersprinteten in beachtlicher Weise die Bälle, es lag fast mehr Konzentration und Beifall auf dem "Bälleholen" als auf dem Spiel. Nebenbei sei erwähnt, dass die Armada diesen Satz nach einem 20:23 Rückstand mit 25:23 gewann. Schön, wenn Schiris Mannschaften entscheidend motivieren können.

Im vierten Satz gab es durch die Sprinteinlagen auf beiden Seiten zwar keine gelben Karten mehr, aber Stralsund konnte den Satz trotz einiger Rückwechsel beim ETV mit 25:22 für sich verbuchen. Im fünften Satz lief bei der Armada nicht mehr viel zusammen und die Gastgeber gewannen diesen verdient mit 15:9.

Der Stimmung auf der Heimreise tat diese Niederlage aber keinen Abbruch. Die Büttels hatten sich und die ETV-lerinnen während des Spiels schon auf der Tribüne bei Stimmung gehalten und nach Abpfiff knallten dann auch die ersten Sektkorken bei der Armada. Ein wenig wehmütig war dieser Moment schon, denn einige Spielerinnen haben ihren Rücktritt aus der Regionalligamannschaft erklärt.

Kurz nach neun machte sich dann der Bus wieder in Richtung Hamburg auf. Dabei dürften andere Autofahrer auf der Autobahn ein leicht tiefer gelegtes Hinterteil des Busses gesehen haben, denn dort wurde auf engstem Raum eine maximale Befüllung der Sitzplätze geprobt. Schorsch musste ertragen, dass immer wieder die ETV-Einspielmusik gefordert wurde. Der Getränkevorrat wurde kontinuierlich abgebaut.

Als die gesamte ETV-Truppe dann bei dem goldenen M einkehrte, zeigte sich bei voller Beleuchtung nun doch so langsam, wie es um die körperliche Verfassung der einzelnen bestellt war. An dieser Stelle sei auch noch mal an die wirklich erschreckende Stimme der Bedienung erinnert, manchmal ist eine Zigarette weniger doch deutlich mehr. Frisch gestärkt ging es dann auf das restliche Stück gen Heimat. Um 0h wurde im ganzen Bus für Petra Halfmann "Happy Birthday" geträllert, dass sie nur noch via Handy zugeschaltet war, da sie bereits vorher ausgestiegen ist, änderte an der Lautstärke des Gesangs nichts.

Gegen 1.30h nach einer weiteren P-Pause auf einer Tankstelle, die scheinbar doch nicht so geschlossen war wie es zunächst schien, stoppte der Bus vor der Halle in Eimsbüttel. Schorsch dürfte froh gewesen sein, dass er die gesammelte ETV-Gruppe abgeladen hatte. Einige Tapfere zogen dann noch Richtung Kiez weiter, man munkelt nur über das weitere Geschehen. Alles in allem lässt sich sagen, dass die Auswärtsfahrt nach Stralsund ein sehr gelungener Saisonabschluss war und noch immer so manches Grinsen ins Gesicht treibt.

 

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel