News

 Dienstag, 18. April 2006 

evivo im Finale!
Mirko Culic neuer Trainer bei evivo Düren
USC biegt 0:2-Rückstand noch um
Wiesbaden siegt ohne Probleme
Beach-Hallentour für Götz Moser keine Utopie
Weiße Bälle statt bunter Eier
»Wieder ein Jahr warten«
Büring sieht nun Geschlossenheit im Team
SSC-Damen mit Höhen und Tiefen
Suhl: Happyend gestern um 16.50 Uhr
Fischbek in der Meisterrunde weiter ohne Sieg
VCW: Banane schmeckt plötzlich gut

April 2006

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Deutschland - evivo Düren-News

 Dienstag, 18. April 2006

   

evivo im Finale!

Düren biegt verloren geglaubtes Spiel in Berlin noch um!

Volleyball-Bundesligist evivo Düren hat das Play-Off-Finale um die deutsche Meisterschaft gegen Rekordmeister  VFB Friedrichshafen erreicht. Nach einem 0:2 Satzrückstand bogen die Schützlinge von Trainer Bernd Werscheck mit beeindruckender Moral das Spiel noch in einen hart umkämpfen 3:2 Sieg in Berlin um. Die 1.700 Zuschauer  unter Ihnen auch 120 mitgereiste Dürener Fans und Moskitos erlebten ein Wechselbad der Gefühle in einem verrückten Spiel, ehe der Sieg nach 110 Spielminuten unter Dach und Fach war.

Ausgelassene Freude bei den Moskitos - die Mannschaft mit einem Siegestanz, dagegen  blankes Entsetzen und Enttäuschung auf der anderen Seite unmittelbar nach dem Schlusspfiff. Die Berliner lagen nicht nur sprichwörtlich auf dem Boden. Zuvor hatten die Zuschauer mal wieder ein Volleyballspiel gesehen, was von der Dramaturgie eines Play-Off-Halbfinales sicherlich in die Volleyballgeschichte eingehen wird!

Denn der SCC Berlin sah eigentlich schon wie der sichere Sieger aus. Trainer Michael Warm hatte sein Team in den ersten beiden Sätzen hervorragend eingestellt. Mit druckvollen Aufschlägen und einer starken Annahme waren Marco Liefke und Co den Dürenern klar überlegen. Hinzu kam, dass es den Charlottenburgern zunächst gelang auch Quero und Anton quasi aus dem Spiel zu nehmen. Das venezolanische Sprungwunder Heriberto Quero , der mit sage und schreibe 31 Punkten im Hinspiel der überragende Topangreifer bei den Gästen von der Rur war, wurde im Rückspiel mehrmals geblockt, war allerdings mit „nur“ 15 Punkten auch im Rückspiel Dürens bester Angreifer. Und Dürens Routinier Sven Anton wurde im 2. Satz zunächst durch Sven Dick ersetzt.

So kam es dass die Berliner wie im Spielrausch die ersten beiden Sätze klar und deutlich mit 25:18 und 25:14 für sich entscheiden konnten. Im ersten Satz schaffte der SCC eine beruhigende 10:4 Führung, baute diese auf 18:11 aus, um sich den Satz im Eilzugtempo nach nur 20 Minuten mit 25:14 zu sichern. Der 2. Satz dauerte immerhin sechs Minuten länger, weil es auch ein wenig knapper zuging, denn evivo konnte bis zum 14:15 immerhin noch mithalten, dann jedoch zog

Berlin an ging mit 20:14 in Führung, so dass der heute durchaus wechselfreudige Dürener Coach zum letzten Mittel griff und den Zuspieler wechselte Björn Arne Alber ersetzte Ilja Wiederschein, doch auch dieser Satz ging mit 18:25 verloren. Nicht nur auf der Tribüne unter den Dürener Fans machte sich Ratlosigkeit breit. Bernd Werscheck kommentierte nachher kurz und treffend „Wir waren absolut chancenlos!“ Eine Erklärung für den Leistungseinbruch hatten auch Dürens Spieler nicht wirklich „Der Bio-Rhythmus war’s,“ so Tim Elsner lächelnd nach der Partie. „In Düren wird ja erst um 19:30 Uhr angepfiffen.“ Jedenfalls von 19 Uhr bis 19:45 Uhr war das Team quasi im kollektiven Tiefschlaf. Die Fans diskutierten bereits über das Dritte Spiel am Mittwoch.

Nur einer war felsenfest von Dürens Sieg zu diesem Zeitpunkt überzeugt: Dürens Busfahrer Vincenzo „Ich bin mir sicher, die kommen noch“, um dann nachzuschieben, „ich hab denen gesagt die Jungs müssen den Bus nach Hause schieben wenn sie verlieren.“ Das wiederum wollten Dürens Volleyballer nun offenbar gar nicht! Ohne 10 Minuten Pause, dafür aber wieder mit Sven Anton für Tim Elsner ging es in den 3. Satz. Und der 35-jährige spielte mit Wut im Bauch und einer Leidenschaft die alle im Team mitriss. Dürens neuer und Berlins alter Trainer Mirko Culic (Pressebericht folgt) nach dem Spiel „Sven Anton war der Schlüssel zum Sieg.“ Und auch Bernd Werscheck zollte Sven Anton ein Sonderlob „Er hat eine Super-Leistung geboten, an ihm haben sich die anderen Jungs hochgezogen.“

In der Tat schien die schöpferische Pause dem Dürener Angreifer gut getan zu haben. Und zusammen mit Anton schaltete sich auch Quero wieder ins Spiel ein und prompt führte Düren mit 5:2. Unter den Fans keimte wieder Hoffnung auf. Selbst eine unglückliche Entscheidung des Schiedsrichters beim Stande von 10:9 konterte Anton mit einem Aufschlag-Ass. Sven Dick und endlich einmal der viel zu selten gesehene Schnellangriff durch die Mitte über Malte Holschen sorgten wieder für eine 14:11 Führung. Selbst ein gegen Quero gepfiffener Fußfehler (!) brachte Düren nicht aus dem Konzept. Über 21:17 sicherte sich Düren den Satz durch den Punkt von Quero zum 25:19. Da konnte sich auch der Trainer taktische Wechselspiele erlauben, der in der Endphase von Satz 3 und 4 Kenneth Blanca für Sven Dick brachte.

Das Team war auferstanden und die Dürener Fans fortan wieder hellwach. Begeistert gaben Sie volles Rohr an Unterstützung gegen die zahlenmäßige Übermacht der Hausherren, die allerdings gegen Ende des Spiels immer ruhiger wurden. Denn so wie die Dürener nunmehr „20 % drauf legten wurden die Berliner 10 % schwächer,“ sah nicht nur Bernd Werscheck den entscheidenden Vorteil im Nervenkostüm und der Psyche seiner Spieler „Ich musste die Jungs nur irgendwie in den Tiebreak bringen, denn ich wusste den gewinnen wir!“

Doch soweit wars noch nicht. Berlin schwächelte, hatte aber immer noch die besseren Karten und führte durch Liefke in Satz vier auch wieder mit 7:5. Über 10:8 baute der SCC diese Führung gar auf 13:10 aus. Berlin hatte den Sieg eigentlich schon dicht vor Augen, doch dann sorgten wiederum Anton und Liz Roque mit einem genialen Block erstmals für den 14:14 Gleichstand. Malte Holschen mit einem Ass brachte Düren erstmals mit 15:14 in Führung, Sven Antons nächster Ass zum 18:16 brachte den ersten Zwei Punkte Vorsprung. Berlins Trainer nahm eine Auszeit und versuchte alles, doch Sven Anton machte mit seinen Punkten zum 24:21 und 25:22 alles klar.

Satzausgleich 2:2! Der ersehnte Tiebreak, die Moskitos hielt es kaum mehr auf den Sitzen. Berlin versuchte sich zu wehren, hielt bis zur technischen Auszeit beim Stande von 7:8 noch mit, aber eine eigene Führung gelang dem SCC im Tiebreak nicht mehr. Als Sven Dick und Sven Anton zum 11:9 und 13:10 punkteten war die Partie entschieden. Nochmals Malte Holschen zum 14:11 und die Partie war gedreht. Mit 15:11 ging auch der Tiebreak an Düren. Rot-Weiße-Glückseligkeit auf den Rängen „Vizemeister, Vizemeister und Finale, Finale,“ skandierten die Moskitos und das Team ließ sich zurecht feiern!

Geschäftsführer Rüdiger Hein nach Spielschluss wohl noch unter Schockzustand „Das ist abartig was die Mannschaft macht. Wie die Jungs so ein Spiel mit unbändigem Kampf noch umbiegen. Aber muss das erst so spannend werden,“ sprach er vielen für den erlittenen Gemütszustand aus der Seele. Und Bernd Werscheck war überglücklich „Saisonziel Nummer 1 erreicht, wir wollten wieder ins Finale und sind wieder deutscher Vizemeister! Und jetzt wollten wir auch den VFB ein wenig ärgern. Wer so ein Spiel gewinnt ist auch gegen Friedrichshafen nicht chancenlos!“

Tja fürwahr mit einer solchen Leistung sollte evivo zumindest in der heimischen Arena Kreis Düren in der Lage sein den amtierenden deutschen Meister zu bezwingen, um zumindest ein viertes Spiel in Düren zu erreichen. Aber vielleicht gelingt den Dürenern ja schon beim ersten Play-Off-Spiel in Friedrichshafen am kommenden Samstag um 19:30 Uhr in der Arena Friedrichshafen eine Überraschung. Und vielleicht erfüllt die Mannschaft dem scheidenden Trainer Bernd Werscheck einen Traum „Als deutscher Meister als Trainer in Düren abtreten das ist mein größter Traum,“ hatte Werscheck schon vor Monaten gesagt. Und träumen darf man ja schließlich, oder?

In Anlehnung an das letzte Jahr können Fans und Mannschaft schon jetzt stolz auf das Erreichte sein, was jetzt kommt ist die Kür: „Deutschland, Friedrichshafen und die Welt wir kommen!“

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Dienstag, 18. April 2006

   

Mirko Culic neuer Trainer bei evivo Düren

Der deutsche Vizemeister evivo Düren hat Mirko Culic als neuen Trainer ab der neuen Spielzeit 2006/2007 verpflichtet. Er löst damit Bernd Werscheck ab, der mit einer Unterbrechung in Mendig für Dürens Aufschwung in den letzten sechs Jahren verantwortlich war. Der 43-jährige Serbe unterschrieb einen Zweijahresvertrag mit einer vorzeitigen Ausstiegsklausel. Darauf einigten sich Culic und evivo Geschäftsführer Rüdiger Hein am Samstag Abend vor der Halbfinalpartie in Berlin. Hein hofft mit Culic die erfolgreiche Arbeit von Bernd Werscheck fortsetzen zu können und im Rahmen professioneller Strukturen auch Werscheck als Teammanager weiterhin langfristig an den Verein binden zu können.

Mirko Culic wurde am 05.02.1963 in der serbischen Stadt Kragujevac geboren, wuchs aber fortan in Bosnien auf. Deshalb bezeichnete Culic sich selbst bei der Frage nach seiner Nationalität lächelnd als „Mischling“. Culic bestritt als Zuspieler 260 Länderspiele für Jugoslawien in seiner aktiven Karriere. Nachdem er in Sarajewo und Belgrad spielte, kam Culic Ende der 80 er Jahre nach Deutschland und war als Spieler für den Moerser SC und den SC Charlottenburg Berlin aktiv.

Seine erste Trainerstation war die Damenmannschaft der Volley Cats Berlin bevor er 2001 die Verantwortung bei den Herren des SCC Berlin übernahm. Mit den Berlinern wurde Culic 2x deutscher Meister bevor ihn Ende der Saison 2004/2005 dort Michael Warm als Coach ablöste.

In seiner bisherigen Laufbahn holte Culic insgesamt 12 Titel und zwar als Trainer 2x die deutsche Meisterschaft mit dem SCC Berlin gegen den hohen Favoriten Friedrichshafen. Als Spieler wurde  er insgesamt 4 x Meister und 6x Pokalsieger.

Seit 1996 ist Mirko Culic mit seiner Frau Milica verheiratet. Seinen Wohnsitz wird Culic im Juli dieses Jahres von Berlin nach Düren verlegen, da sein Vertrag ab dem 30.07.2006 läuft. Culic liebt die Natur und wird in der nahen Eifel sicherlich Entspannung vom Volleyball finden und Zeit für ausgedehnte Spaziergänge mit seinem Hund haben.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 18. April 2006

   

USC biegt 0:2-Rückstand noch um

Der USC Münster hat die vierte Begegnung der Meisterrunde gegen den Dresdner SC gewonnen. In einem dramatischen Spiel holten die Westfalen einen 0:2-Satzrückstand auf und setzten sich schließlich mit 3:2 (24:26, 20:25, 25:21, 25:19, 15:13) durch. Überragende Spielerin auf Münsteraner Seite war Teee Williams

Nach der Partie gegen den Dresdner SC wurde Teee Williams eine ganz besondere Ehre zuteil. Statt „USC Münster“ skandierten die Fans „Teee Williams“ und feierten die überragende Spielerin der Begegnung damit auf ihre eigene Weise. Mit gutem Grund. Denn die US-Amerikanerin hatte entscheidenden Anteil daran, dass die Münsteranerinnen einen 0:2-Satzrückstand aufholten und schließlich sogar noch mit 3:2 (24:26, 20:25, 25:21, 25:19, 15:13) gewannen. „Wenn ich spiele wie heute“, sagte 38-Jährige schmunzelnd, „fühle ich mich wieder wie 28“.

Der USC startete konzentriert und hatte das Spiel im ersten Abschnitt bis über die Satzmitte hinaus unter Kontrolle. Die Dresdnerinnen allerdings wurden zusehends stärker und hatten sich beim 22:24 den ersten Satzball erarbeitet. Der USC egalisierte, hatte aber knapp und etwas unglücklich – schließlich hatte Dresdens Corina Ssuschke Münsters Vesna Citakovic beim letzten Ballwechsel unter dem Netz touchiert - das Nachsehen. Danach drehte der DSC auf. Basierend auf einem druckvollen Aufschlagspiel und gelungenen Angriffen über die Außenpositionen sicherten sie sich Durchgang zwei.

Vor allem das Münsteraner Publikum wollte sich aber noch keinesfalls geschlagen geben. Energisch peitschten die 1510 Zuschauer ihre Lieblinge nach vorn. Zudem schlug die Stunde der Teee Williams. Sie brachte Sicherheit auf das Spielfeld, war mit ihren Angriffen nicht zu bremsen und verhalf ihrem Team zu zwei Teilerfolgen und damit dem Satzausgleich. Und auf einmal war sogar noch mehr drin. Leidenschaftlich kämpften die Unabhängigen – wiederum angeführt von einer bärenstarken Teee Williams – um jeden Ball und sicherten sich so den Satz- und damit zugleich den Spielgewinn.

„Was die Zuschauer heute gemacht haben, war phantastisch“, sagte Dresdens Trainer Arnd Ludwig. „In Verbindung mit Teees Leistung hat das den Ausschlag gegeben.“ Münsters Trainer Axel Büring sah das ganz ähnlich. „Das war spitze heute“, freute er sich. „Auch in den Sätzen drei, vier und fünf haben wir nicht fehlerfrei gespielt. Dank dieser Unterstützung haben wir es aber geschafft, die Fehler zu kompensieren.“ Aber auch für sein Team hatte er noch ein Lob parat: „Dass eine Mannschaft so eine Moral zeigt, an sich glaubt und zurückkehrt – davor ziehe ich den Hut.“

Dank des Sieges tauschte Münster mit Dresden im Klassement die Plätze und liegt nun wieder auf Rang drei. Zwei Zähler besser platziert sind die Roten Raben Vilsbiburg, die am Ostermontag Ligaprimus Schweriner SC mit 3:2 bezwangen und nun vier Punkte hinter dem Pokalsieger 2006 rangieren.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 18. April 2006

   www.volleyballer.de 

Wiesbaden siegt ohne Probleme

Lange hatte Wiesbaden in der Leverkusener Sporthalle nicht gewinnen können, dafür sorgten die Damen von Trainer Luis Emilio Ferrades heute umso mehr für einen Paukenschlag. Ein klares 0:3 (17:25; 24:26; 15:25) war das Ergebnis für die Gäste.

Bis auf den zweiten Satz konnten die Wiesbadenerinnen tun und lassen was sie mochten und sammelten Punkt für Punkt. "Wiesbaden hatte heute eine deutlich bessere Technik" so Leverkusens Trainerin Gudula Krause. Dabei musste sie im Spiel auf die etatmäßige Zuspielerin Julia Schlecht wegen einer Verletzung verzichten und auf Lina Gorenc setzen. Ihr war jedoch ein Trainingsrückstand nicht abzusehen und so kamen die Bälle nicht immer bei der Angreiferin an.

Für Leverkusen geht es nun am Freitag (20 Uhr) in heimischer Halle gegen den USC Braunschweig. Der siebte Tabellenplatz ist das Ziel, aber dies wird wird schwer angesichts des starken Wiesbadener Teams.

 

 

Deutschland - Beach-Volleyball.de

 Dienstag, 18. April 2006

   www.beach-volleyball.de 

Beach-Hallentour für Götz Moser keine Utopie

Götz Moser ist als Stellvertreter von DVV-Chef Werner von Moltke der zweite starke Mann im Deutschen Volleyball- verband. Kurz vor Saisonbeginn wird auch in der Verbandszentrale in Frankfurt der Trend von Beach- Volleyball-Events in der Halle registriert. beach-volleyball.de hat nachgefragt, ob man in naher Zukunft mit einer Hallen-Tour rechnen kann.

beach-volleyball.de: Herr Moser, die Indoor Classics in Essen sind bereits das zweite große Beach- Volleyball-Hallenevent in diesem Frühjahr. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung? 
Götz Moser: Wir betrachten diese Entwicklung mit Freude und Zuversicht. Die Indoor Classics in Essen sind von der Teilnehmerzahl ein relativ kleines, aber hochkarätig besetztes Turnier. Das ist schon was. Wir haben ja mit dem Beach Nations Cup selbst ein Hallen-Turnier ins Leben gerufen, dass nun jährlich ausgetragen werden soll - wenn auch mit internationaler Zielsetzung.

Lässt sich da von einem Trend in Richtung Beach-Volleyball in der Halle sprechen? 
Nicht direkt. Solche Hallen-Veranstaltungen sind natürlich auch dazu da, die eigentliche Sportart Beach-Volleyball im Geschäft zu halten. Und für die Aktiven bzw. die Profis ist solch ein Turnier natürlich auch eine willkommene Abwechslung. Derzeit stecken die Teams doch mitten in der Saisonvorbereitung. Da ist es schon etwas anderes, mal wieder um Punkte zu spielen. Und etwas zu verdienen gibt es ja schließlich auch. Um es zusammen zu fassen: Wir begrüßen diese Events in der Halle ausdrücklich.

Kann man in naher Zukunft mit einer kleinen Hallen-Tour rechnen? 
Für die Zukunft ist das sicherlich eine Idee. Aber im Augenblick steht erst einmal die Sommer-Serie im Fokus unserer Aufmerksamkeit und Bemühungen. Es ist ja kein Geheimnis, dass die Fußball-Weltmeisterschaft die Suche nach Sponsoren nicht gerade erleichtert hat. Aber für die Zukunft könnte ich mir eine kleine Hallen-Serie mit drei bis vier Turnieren schon vorstellen. Zu stark wachsen dürfte eine solche Hallentour aber auf keinen Fall. Da macht die FIVB nicht mit.

 

 

Deutschland - Darmstädter Echo

 Dienstag, 18. April 2006

   www.echo-online.de 

Weiße Bälle statt bunter Eier

Acht Mannschaften aus sechs Nationen messen und begegnen sich auf der Marienhöhe

Das Auge weiß nicht, wo es zuerst hingucken soll. Im hohen Boden fliegen die Bälle quer über die Felder, auf denen herumspringende Spieler aus sechs Nationen eine Art internationaler T-Shirt-Ausstellung präsentieren.

 

 

Deutschland - Neues Deutschland

 Dienstag, 18. April 2006

   www.nd-online.de 

»Wieder ein Jahr warten«

SCC Berlin verpasst nach 2:3 gegen evivo Düren Volleyball-Finale 

Fassungslos saßen und lagen die Volleyballer des SC Charlottenburg auf dem Parkett in der Berliner Sömmeringhalle und einigen der hühnenhaften Männer liefen die Tränen übers Gesicht. Ein paar Meter neben ihnen feierten ihre Kontrahenten aus Düren mit rund 300 mitgereisten Fans den Einzug ins Finale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft. 

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Dienstag, 18. April 2006

   www.westline.de 

Büring sieht nun Geschlossenheit im Team

Münster - Volleyball ist ein Mannschaftssport, und gerade Münsters Trainer Axel Büring ist ein Mann, der tunlichst Einzelkritiken vermeidet. Doch die Vorstellung, die seine eigentlich als Co-Trainerin vorgesehene Ausnahme-Athletin Tonya Williams (38) gestern beim 3:2 über Dresden ablieferte, konnte man einfach nicht mit dem Rest vermengen.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Dienstag, 18. April 2006

   www.svz.de 

SSC-Damen mit Höhen und Tiefen

Sieg gegen Münster / Niederlage in Vilsbiburg

Schwerin/ Vilsbiburg - Die Schweriner Volleyballerinnen schickten ihre Fans am Osterwochenende durch ein Wechselbad der Gefühle. Am Samstag schlug der Tabellenführer den USC Münster in heimischer Halle mit 3:1 (20, 19, -24, 25). Gestern verloren die Schützlinge von SSC-Trainer Tore Aleksandersen beim Bundesliga-Zweiten Rote Raben Vilsbiburg mit 2:3 (-20, 19, 18, -16, -12).

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Dienstag, 18. April 2006

   www.freies-wort.de 

Suhl: Happyend gestern um 16.50 Uhr

0:3-Heimniederlage gegen Vilsbiburg folgt 3:2-Auswärtssieg über Hamburg-Fischbek

SUHL/HAMBURG – Um 16.50 Uhr fand das Osterwochenende für die Suhlerinnen gestern doch noch einen erfolgreichen Abschluss. Mit 3:2 (17:25, 18:25, 25:20, 25:16, 15:12) gewannen sie das Meisterschaftsrundenspiel beim TV Fischbek Hamburg. Im Heimspiel am Samstag hatte sich der VfB mit 0:3 (23:25, 33:35, 18:25) gegen die Roten Raben Vilsbiburg geschlagen geben müssen.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 18. April 2006

   www.abendblatt.de 

Fischbek in der Meisterrunde weiter ohne Sieg

HAMBURG - Die Volleyball-Frauen des TV Fischbek bleiben in der Meisterschaftsrunde der besten sechs Teams der Bundesliga auch nach den Ostertagen ohne Sieg und damit Sechster (22:26 Punkte). Am Sonnabend hatte es beim Dresdner SC ein 0:3 (20:25, 13:25, 28:25) gegeben. Gestern unterlag das Team vor 450 Zuschauern in der Halle Neumoorstück dem VfB Suhl 2:3 (25:17, 25:18, 20:25, 16:25, 12:25).

"Mit dem Auftreten der Mannschaft gegen Suhl kann ich zufrieden sein, mit dem Ergebnis nicht", lautete das Fazit des Fischbeker Trainers Helmut von Soosten. Seine Erklärung für die wenig stabile Leistung in den letzten Partien: "Einige Spielerinnen machen sich wohl zu viele Gedanken um ihre Zukunft, sind vielleicht etwas verunsichert." Das bestätigt Mittelblockerin Julia Kaufhold zum Teil: "Natürlich denke ich darüber nach, daß der Verein zur nächsten Saison vielleicht mit Kathy Radzuweit aus Leverkusen eine Nationalspielerin für meine Position verpflichten will." Dies sei aber spätestens mit Spielbeginn vergessen, beteuert Kaufhold, die trotz der zu erwartenden Konkurrenz ihren Vertrag in Fischbek verlängern will.

masch

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Dienstag, 18. April 2006

   www.wiesbadener-kurier.de 

VCW: Banane schmeckt plötzlich gut

VCW landet zwei 3:0-Erfolge / Erster Triumph über Bayer Leverkusen

WIESBADEN Mit zwei 3:0-Siegen haben die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden zwei Oster-Ausrufezeichen in der Playdown-Runde gesetzt.

 

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel