News

 Donnerstag, 20. April 2006 

Heimspiel für Lea Hildebrand
USC: Zwei Mal Hamburg in drei Tagen
Friedrichshafen: Das Finale
Ich habe ein großes Herz für unseren Sport
Alemannia zu Gast bei WiWa Hamburg
Saisonausklang bei CarGo! mit USC Braunschweig
Evivo Sonderaktie: „Sympathie für Siegertypen!“
DVV-Mädchen: Souveräne Turniersieger in Belgien
Sinsheim: Zum Saisonabschluss noch mal Spannung
WiWa: Erstklassige Chance
Jana Sperling - die kleinste Libera
Hoffnung für den Süderelberaum
Janotta hat Rang sechs im Visier
Fischbek: Gedämpfte Ambitionen
Schwerin: Mehr Aggressivität am Netz zeigen
Arbutina: „Ich bin mit mir im Reinen“
Volleyballradio.de feiert Geburtstag

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Deutschland - USC Münster-News

 Donnerstag, 20. April 2006

   

Heimspiel für Lea Hildebrand

Von Freitag (21. April) bis Sonntag (23. April) nimmt die deutsche Juniorinnen-Nationalmannschaft an einem Vier-Nationen-Turnier in Coesfeld, Reken und Lüdinghausen teil. Vom USC Münster mit von der Partie ist Youngster Lea Hildebrand.

Wenn Lea Hildebrand am kommenden Wochenende mit der deutschen Juniorinnen-Nationalmannschaft beim Vier-Nationenturnier im Münsterland aufschlägt, wird sie unter den Zuschauern viele Bekannte entdecken. Der Grund: Die Partien gegen Frankreich (21. April, 18.30 Uhr), Polen (22. April, 17 Uhr) und Italien (23. April, 17 Uhr) werden in Coesfeld, Reken und Lüdinghausen und damit fast vor der Haustür der Sendenerin ausgetragen. „Die Vorfreude ist riesig“, sagt die 17-Jährige, die beim USC Münster in der 2. Liga spielt und zum erweiterten Kader der Erstligamannschaft zählt. „Und nervös bin ich überhaupt nicht.“

Mit Hilfe des Turniers will Nachwuchs-Bundestrainer Dirk Groß seine Mannschaft fit für die EM-Qualifikation in Kienbaum bei Berlin machen, wo sie vom 24. bis 28. Mai gegen Ungarn, Tschechien, die Niederlande Israel und Slowenien um zwei Tickets zu den kontinentalen Titelkämpfen spielt. „Das ist ein ganz, ganz wichtiges Vorbereitungsturnier für uns“, sagt er. „Wir wollen uns auf höchstem Niveau als Mannschaft finden und internationale Erfahrung sammeln.“

Ob Lea Hildebrand wie schon letzten Auftritt mit der deutschen Auswahl im Rahmen des deutsch-französischen Jugendwerks im vergangenen Dezember wieder zur Startformation gehören wird, will Groß allerdings noch nicht verraten. Nur soviel: „Sie hat sich gut entwickelt und ist fit und frech wie immer. Im Block und im Aufschlag hat sie allerdings noch Reserven.“ Lea Hildebrand sieht es gelassen: „Ich bin ein Spieltyp und kein Trainingsweltmeister. Im Spiel kann ich zeigen, was ich kann.“

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Donnerstag, 20. April 2006

   

USC: Zwei Mal Hamburg in drei Tagen

Gleich zwei Mal treffen die Volleyballerinnen des USC Münster an den beiden kommenden Spieltagen auf den TV Fischbek Hamburg. Am Freitag (21. April, 18.30 Uhr) gastieren die Hanseatinnen in Münster, am Sonntag (23. April, 15 Uhr) steht für den USC das Rückspiel in Hamburg auf dem Programm

Wenn Axel Büring, Trainer des USC Münster, in dieser Woche auf die Landkarte schaut, um sich einen Überblick über die Entfernung zum nächsten Auswärtsspiel zu verschaffen, dürfte sich bei ihm Erleichterung einstellen. Angesichts der Distanzen, die die Münsteraner Volleyballerinnen sonst beispielsweise nach Dresden (570 km) oder Vilsbiburg (675 km) zurücklegen, sind die knapp 280 Kilometer zum TV Fischbek Hamburg fast schon ein Katzensprung. Am Sonntag (23. April, 15 Uhr) sind die Unabhängigen zu Gast bei den Hanseatinnen und stehen ihnen damit zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen gegenüber. Denn bereits am Freitag (21. April, 18.30 Uhr) gastiert der TV Fischbek Hamburg in Münster.

Auf den ersten Blick scheinen die Rollen bei diesem Duell klar verteilt zu sein. Während der USC derzeit auf Platz drei rangiert und drei von vier Meisterrundenspielen für sich entscheiden konnte, warten die Hamburgerinnen als Sechste noch auf ihren ersten Sieg in der Endphase der Meisterschaft. „Hamburg ist sehr ehrgeizig“, sagt Büring. „Dass die Mannschaft bisher noch nichts gewonnen hat, wird sie ärgern. Für das Spiel bei uns wird sie sich einiges vornehmen.“

Das Potenzial ist zweifellos vorhanden, schließlich verfügt Hamburg mit Elena Keldibekova de Westreicher über eine ausgezeichnete Zuspielerin, mit Kapitän Tina Benecke über eine Mittelblockerin mit internationaler Erfahrung sowie im Außenangriff mit Joana Nemtanu und Nationalspielerin Margarethe Kozuch über zwei junge und talentierte Haudraufs. Im Dezember stellten sie ihre Leistungsfähigkeit bereits unter Beweis und fügten dem USC eine schmerzhafte 1:3-Niederlage zu, für die sich Münster drei Monate später mit einem souveränen 3:0-Erfolg in heimischer Halle revanchierte.

„Wir nehmen uns auch dieses Mal vor, eine gute Leistung zu zeigen“, sagt Büring. „Kämpferisch haben wir das in der Meisterrunde immer geschafft.“ Wie bei den vergangenen beiden Spieltagen kann der Coach auf einen aus 13 Spielerinnen bestehenden Kader zurückgreifen. Wer gegen Hamburg nicht auflaufen wird, wird wiederum erst kurz vorher entschieden. „Alle“, sagt er, „haben die Chance, sich während der Trainingseinheiten in dieser Woche zu empfehlen“.

Gelängen der Mannschaft um Spielführerin Andrea Berg zwei Siege über Hamburg, bestände sogar die Chance, im Klassement auf Platz zwei vorzurücken. Dafür allerdings müssten die Roten Raben Vilsbiburg sowohl am Freitag als auch am Sonntag gegen den Dresdner SC den Kürzeren ziehen.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Donnerstag, 20. April 2006

   

Friedrichshafen: Das Finale

Die Volleyballer des VfB Friedrichshafen stehen im Finale der Deutschen Volleyball-Meisterschaft. Wird es das Team von Stelian Moculescu schaffen, seinen Titel erfolgreich zu verteidigen und damit die 7. Meisterschaft an den Bodensee zu holen? Oder wird sich diesmal Evivo Düren durchsetzen? Ab Samstag treffen die beiden besten Teams der Volleyball-Bundesliga aufeinander, um nach dem Modus „Best of five“ den Meister 2006 zu ermitteln.

Hier die Termine auf einen Blick (Das Team, das zuerst drei Spiele gewonnen hat, ist Deutscher Meister):

Sa 22. April 19.30 Uhr ARENA Friedrichshafen
Mi 26. April 19.30 Uhr in Düren
Sa 29. April 19.30 Uhr ARENA Friedrichshafen
Mi 3. Mai 19.30 Uhr in Düren
Sa 6. Mai 19.30 Uhr ARENA Friedrichshafen

 

 

International - Global Sports-News

 Donnerstag, 20. April 2006

   

Ich habe ein großes Herz für unseren Sport

Der Norweger Vegard Hoidalen ist der Veteran der europäischen Beach Volleyball Szene, doch mit 34 Jahren noch längst nicht müde

Zürich, 19. April 2006: Der Norweger Vegard Hoidalen ist der Profi, der sich am längsten in der europäischen Beach Volleyball Szene behauptet. Der 34-Jährige bringt Top-Leistungen und hat sich am Strand zudem als streitbarer Geist einen Namen gemacht. Seine emotionalen Diskussionen mit den Schiedsrichtern sind legendär.

Sie sind einer der Pioniere der europäischen Beach Volleyball Szene. Haben Sie nach all den Jahren noch Spaß daran, den Sand umzugraben?
Vegard Hoidalen:
Ja, ich habe immer noch sehr viel Spaß. Ich mag es zu reisen, ich mag die Leute in unserem Sport und ich mag es, mehr als 200 Tage im Jahr am Strand zu verbringen. Ich habe ein großes Herz für unseren Sport.

Es ist ein unumstößlicher Fakt, dass Sie immer älter werden und Ihre Konkurrenten immer jünger. Wie motivieren Sie sich?
Vegard Hoidalen:
Nun, mit dem Alter ist das eine merkwürdige Sache: Wenn du 20 bist, magst du denken, ein Typ mit 35 sei alt. Aber fast jeder mit 45 wird dir versichern, er fühle sich jung. Ich halte mich nicht für alt und denke definitiv nicht ans Aufhören. Wenn Sie die großen Sportarten betrachten, sehen Sie, dass die meisten Stars 30 und älter sind. Wenn du motiviert und gesund bist, kannst du lange dabei bleiben.

Wie lange wollen Sie noch spielen?
Vegard Hoidalen:
Ich bin der Überzeugung, dass du dein Niveau halten kannst bis du über 40 bist. Ich liebe es, Spieler zu schlagen, die jünger sind als ich. Und je älter ich werde, desto mehr liebe ich es. Letztes Jahr habe ich begonnen, mit Terje Oevergaard zu spielen. Er ist ein sehr starker Hallenspieler, doch er braucht auf Sand noch Zeit. Terje ist 30 und ich bin 34, aber wir denken dennoch langfristig. Wenn ich es schaffe, so stark wie Karch Kiraly zu bleiben, habe ich noch zehn Jahre in der Szene.

Werden Sie dem Beach Volleyball nach Ihrer Karriere erhalten bleiben?
Vegard Hoidalen:
Ja. Ich investiere in verschiedene Projekte sehr viel Zeit. Ich glaube, dass das Wachstumspotenzial extrem hoch ist. Daran möchte ich teilhaben.

Wie beurteilen Sie die Entwicklung der NESTEA European Championship Tour in den vergangenen Jahren?
Vegard Hoidalen:
Ich glaube, dass alles auf dem richtigen Weg ist. Es ist großartig, dass die NESTEA European Championship Tour in diesem Maße gewachsen ist. Das schafft mehr Möglichkeiten für die Spieler, ihren Lebensunterhalt am Strand zu verdienen. Es macht mich happy, das Wachstum von Jahr zu Jahr zu verfolgen, und ich versuche, so viele Turniere wie möglich zu spielen. Der Sport braucht diese gute Tour. Die Sponsoren, GSM and die CEV machen das möglich.

Es ist Ihr Stil, mit großem Temperament zu spielen. Ihre Schiedsrichter-Diskussionen sind legendär. Müssen Sie so spielen, um erfolgreich zu sein?  
Vegard Hoidalen:
Ich mag Spiele mit viel Action und Temperament – wer mag das nicht? Ich versuche immer, mein Bestes zu geben, manchmal mit konzentriertem Einsatz, manchmal mit viel Adrenalin. Normalerweise raste ich nur aus, wenn der Schiedsrichter arrogant ist. Ich respektiere Schiedsrichter, die Fehler machen. Niemand ist perfekt. Natürlich führt das normalerweise zu einer Diskussion auf dem Feld. Das ist Teil des Spiels. Ob mich mein Temperament besser macht oder nicht, weiß ich nicht.

Welche europäischen Teams haben Sie in Ihrer Karriere am meisten beeindruckt? 
Vegard Hoidalen:
Das ist eine schwere Frage, weil es so viele waren. Maia/Brenha aus Portugal haben mich immer beeindruckt. Sie haben es zwei Mal bis ins olympische Halbfinale geschafft, obwohl sie für Beach Volleyball kleine Spieler sind. Außerdem haben mich die Laciga-Brüder beeindruckt und natürlich meine Landsleute Kvalheim/Maaseide. Bei den Frauen fallen mir die Italienerinnen Perrotta/Gattelli ein. Sie bevorzugen das technische Spiel, nicht so sehr das physische. Ich mag ihre Art zu spielen.

Vor elf Jahren spielten Sie in Berlin Ihr erstes großes Turnier, drei Jahre später gewannen Sie dort. Ist Berlin ein magischer Ort Ihrer Karriere?
Vegard Hoidalen:
Wenn ich mich richtig erinnere, spielten 1995 128 Teams in der Qualifikation. Es war damals ein harter Job. Ich glaube, wir haben acht oder neun Spiele absolviert, bevor wir in einer der letzten Runden rausgeflogen sind. Ich habe eine Menge guter Erinnerungen an Berlin. Die besten natürlich an den Sieg 1998. Ja, Berlin ist für mich ein magischer Ort gewesen.

1997 wurden Sie Europameister, außerdem haben Sie vier Bronzemedaillen gewonnen. Die Highlights Ihrer Karriere?
Vegard Hoidalen:
Vielleicht, aber ich hoffe, dass die Highlights erst noch kommen.

Die Stationen der NESTEA European Championship Tour 2006:
17. bis 21. Mai 2006:              Turkish Masters in Alanya
31. May bis 03. Juni 2006:      German Masters in Hamburg
15. bis 18. Juni 2006:              Russian Masters in Moskau
20. bis 23. Juli 2006:               Spanish Masters in Valencia
05. bis 08. August 2006:        Swiss Masters in Luzern
24. bis 27. August 2006:        NESTEA European Championship Final
in Den Haag (Niederlande)

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Donnerstag, 20. April 2006

   

Alemannia zu Gast bei WiWa Hamburg

Die „Nie-mehr-Zweite-Liga-Fußball-Kollegen“ haben noch vier Pflichtspiele vor sich, Samstagnachmittag beenden bereits die Zweitliga-Spielerinnen von Trainer Luc Humblet in Hamburg beim Tabellen-Fünften die Saison. Dabei wird bei einem Sieg Platz  6, bei einer Niederlage Platz 7 als Endresultat feststehen. Eigentlich ein Spiel um die berühmte „goldene Ananas“!

Jedoch: aus dem Hinspiel gilt es, eine knappe, unglückliche und vor allem unnötige 0:3-Niederlage wieder gut zu machen, und alle Spielerinnen schienen in der Woche hoch motiviert, dieses Ziel anzugehen.

Weiterer Grund, sich ins Zeug zu legen: Ein Aachener Sieg würde Punktgleichheit mit Rang fünf (Hamburg) und eventuell Rang 4 bedeuten, denn jener Vierte Potsdam spielt zum Saisonabschluss gegen den Tabellenführer aus Spandau.

Tania Van den Berghen macht die Reise gar nicht mehr mit, verletzungsbedingt konnte sie auch schon in der Woche nicht mehr mittrainieren. Ansonsten ist der Kader fit und wer will schon mit einer Niederlage eine Spielzeit beenden, oder?

André Schnitker

 

 

Deutschland - CarGo! Bottrop-News

 Donnerstag, 20. April 2006

   

Saisonausklang bei CarGo! mit USC Braunschweig

Der letzte Bundesligaspieltag soll es noch einmal bringen! Beide Mannschaften stehen sorglos im Mittelfeld der Tabelle und der eine oder andere sagt gern, "es geht nur noch um die goldene Ananas". Doch weit gefehlt!

Cheftrainer Matthias Biesiada bittet das CarGo! Team nach der Osterpause noch einmal richtig in die Kammer - will sagen, 5 Trainingseinheiten in der Halle und zwei mal ins Aktiv-Studio an der Essener Straße. Das soll es noch einmal bringen, denn vielleicht winkt ja noch Platz 5, unter ganz besonderen Umständen vielleicht Platz 4. Also nochmal ein Ansporn für Ferdie Stebner und seine Mitstreiter. Die Gunst der Stunde soll gleichzeitig genutzt werden, so wird u.a. Ralph Nothalft, 21 jähriger Junioren-Nationalspieler aus demVolleyballinternat Frankfurt an diesem Trainingslager teilnehmen, möglicherweise wird er in der kommenden Saison in Bottrop spielen.

Am letzten Spieltag treten alle Teams zeitgleich an, das ist auch gut so, werden Auf- und Abstieg doch noch in direkten Duellen zwischen Königswusterhausen und Bad Dürrenberg sowie Schladern und Spandau entschieden.

Das CarGo! Team wird an seinem letzten Spieltag noch einmal von Flatman unterstützt, der quirligen Comicfigur, die für Sponsorpartner GelsenNet wirkungsvoll auftritt. Für die Fans gibt es sicher auch noch mal was als Zugabe. Unter den fleissigen Vereinshelfern wird am letzten Spieltag noch ein Bundesligatgrikot verlost und auch einige Volleyball werden sich ihren neuen Besitzer finden.

Zur Unterhaltung der Zuschauer hat sich das Management noch eine kleine Überraschung ausgedacht, aus diesem Grunde wird erstmals in dieser Saison nach dem zweiten Durchgang die mögliche 10 Minutenpause einngelegt.

Letztlich werden noch Verabschiedungen vorgenommen, da einige Spieler in der neuen Saison nicht mehr für das CarGo! Bundesligateam spielen werden. Stefan Debus zieht es beruflich nach München, Marco Donat geht unmittelbar nach der Saison nach Frankreich, Gürsel Yesiltas strebt ein Zusatzstudium an der Sporthochschule in Köln an und wird den zeitlichen Aufwand nicht mehr stemmen können und letztlich läuft auch die Vereinbarung mit Geronimo Chala aus.

Also ist reichlich viel Stoff zu verarbeiten an diesem Wochenende - Marcel Werzinger wird rechtzeitig aus dem Beachcamp zurückkehren, fraglich ist jedoch, ob seine Verletzung schon auskuriert ist. Alex Walkenhorst wird auf jeden Fall erst am Sonntag in Bottrop eintreffen, so dass er nicht zur Verfügung steht und auch der sportliche Leiter des CarGo! Teams wird erst zum Spielende vie Flugzeug aus Salou erwartet.

Zum Saisonabschluss wird sich der Bundesligabereich auf der Homepage www.vcbottrop90.de in neuer Gestalt präsentieren, um den Bundesligavolleyball noch transparenter darstellen zu können. Spielbeginn ist am Samstag um 19.00 Uhr in der Dieter Renz Halle.

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Donnerstag, 20. April 2006

   

Evivo Sonderaktie: „Sympathie für Siegertypen!“

Erhältlich zum Preis von 20 Euro

Der deutsche Vizemeister evivo düren setzt rechtzeitig vor den Finalspielen um die deutsche Meis­terschaft auf die Identifikation der Stadt mit seinem Team und bietet Aktien unter dem Motto „Sympathie für Siegertypen“  für jedermann an. Der Stückpreis einer solchen Sympathieaktie be­trägt 20,- EURO. „Wir wollen das Team zusammen halten und die Voraussetzungen schaffen um weiter Champions-League spielen zu können,“ erläutern Gesellschafter Goswin Caro und Ge­schäftsführer Rüdiger Hein auf einer eigens anberaumten Pressekonferenz am Mittwoch Abend die Motive für diese in Volleyballkreisen sicherlich ungewöhnliche Aktion.

Dabei ist der Verkauf von Sympathieaktien für Düren nicht ganz neu: „Wir haben die Idee aus dem Jahre 1996 nochmals aufleben lassen, nachdem feststeht, dass unser Team mindestens wieder deutscher Vizemeister ist und sich erneut auch die sportliche Qualifikation für die Champions-Lea­gue gesichert hat,“ so Goswin Caro weiter. Die Aktie zeigt ein Mannschaftsfarbfoto mit allen Origi­nalunterschriften.

Dabei setzen die Gesellschafter von evivo Düren voll auf den Identifikationsfaktor. Goswin Caro: „Jeder Dürener  aus Stadt und Kreis hat mit dem Erwerb von Sympathieaktien die Chance SEINE Bundesligamannschaft zu unterstützen und für kleines Geld einen Beitrag zu leisten auch künftig eine schlagkräftige Mannschaft zu sichern.“

Nach oben hin sind hinsichtlich des Erwerbs von Sympathieaktien keine Grenzen gesetzt. „Das macht die Sache doch sicherlich auch für Industrie, kleinere Sponsoren  und Mittelstandsvereini­gung interessant. Jeder kann sich nach seiner eigenen Begeisterung und seinem Geldbeutel ein­bringen. Bei einer Größenordnung von ca. 50 Aktien und mehr wird bei Bedarf na­türlich auch gerne eine Rechnung ausgestellt,“ erläuterte Caro das neue Modell weiter.

Die Sympathieaktien zum Stückpreis von 20,- EURO sind ab Montag auf der Geschäftsstelle von evivo Düren in der Kämergasse sowie darüber hinaus an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Zusätzlich können die Sympathieaktien am kommenden Mittwoch an einem Stand im Foyer der Arena Kreis Düren im Vorfeld des 2. Finalspieles um die deutsche Meisterschaft gegen den VFB Friedrichshafen erworben werden. Ob einfacher Fan, Gönner oder Sponsor unterstützen Sie unsere „Siegertypen“ damit die Mann­schaft nicht nur zusammenbleibt sondern auch künftig attraktiven Spitzenvolleyball anbieten kann.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 20. April 2006

   

DVV-Mädchen: Souveräne Turniersieger in Belgien

Die weibliche Jugend-Nationalmannschaft (Jahrgang 1990/91) setzte sich beim internationalen Turnier im belgischen Dinant souverän und ohne jeglichen Satzverlust gegen die Konkurrenz durch: In der Vorrunde gab es 3:0-Siege gegen Polen (9, 22, 13), die Slowakei (15, 15, 16) und die flämische Auswahl (22, 15, 16), im Finale wurde Polen erneut mit 3:0 (13, 23, 15) bezwungen.

Für den neuen Jahrgang war es die erste internationale Maßnahme als Jugend-Nationalmannschaft, einige Spielerinnen hatten aber bereits im vergangenen Jahr internationales Flair beim Acht-Nationen-Turnier geschnuppert. Die deutsche Mannschaft überzeugte in Belgien mit guten Leistungen und hatte gegen die nicht so starken Belgierinnen und Slowakinnen wenig Mühe. Souveräne Erfolge gab es auch gegen die Polinnen, bei denen jedoch mehrere Spielerinnen fehlten und die gerade dabei sind, die Mannschaft zu konzentrieren.

Für die deutschen Spielerinnen absolvieren mit ihren Bundesstützpunkten im Juni eine Serie untereinander, ehe vom 18.-22. Juli in Genf/Schweiz das Acht-Nationen-Turnier auf dem Plan steht. Dort stehen in der Vorrunde Frankreich, die Niederlande und Schweden auf der anderen Netzseite.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Donnerstag, 20. April 2006

   www.volleyballer.de 

Sinsheim: Zum Saisonabschluss noch mal Spannung

Nochmals für Spannung kann die 2. Ligamannschaft des SV Interroll Sinsheim beim Saisonabschlussspiel in der Sinsheimer Realschulhalle am kommenden Samstag sorgen. Schaffen die Sinsheimerinnen den 3. Platz in der 2. Bundesliga, oder geben sie am letzten Spieltag ihren Abonnementplatz noch ab?

Gegen den USC Freiburg Rothaus, den Tabellenvorletzten und Absteiger geht es also nochmals um wichtige Punkte. Die Konkurrenz sitzt dem SVS im Nacken, denn Sonthofen kann es noch schaffen, den SV Sinsheim zu überholen. Also muss für den SV Interroll noch ein Sieg her, um diesen Platz endgültig zu belegen.

Bisher waren, zumindest bis in die vergangene Saison, die Spiele gegen den USC Freiburg stets heiße Duelle. Da ging es immer um die Vormachtstellung in Baden, und Freiburg lieferte in den letzten Spielzeiten häufig gegen den SVS das beste Saisonspiel ab. So wechselten die Siege hin und her, keine Mannschaft konnte sich auf Dauer die Nummer 1 in Baden nennen. Anders in dieser Saison. Der USC Freiburg belegte fast die gesamte Saison einen Abstiegsplatz und der SV Interroll Sinsheim gewann das Hinspiel in Freiburg deutlich. Dies will aber nichts bedeuten, da der Konkurrenzkampf nach wie vor ganz oben steht. Also wird Freiburg sein Bestes geben, um den SV Interroll Sinsheim zu ärgern.

Kämpferisch können es die Südbadener immer mit den anderen Teams aufnehmen. Also auch mit dem SV Interroll Sinsheim. Dabei kommt es nun darauf an, dass die Sinsheimerinnen den Kampf annehmen und sich in den Köpfen nicht Bruder Leichtsinn und Überheblichkeit breit machen. Mit links haben die Kraichgauerinnen noch kein Spiel gewonnen. Es war stets harte Arbeit und volle Konzentration gefordert, um die Gegner nieder zu halten.

So will der Trainer Bertram Beierlein von seinen Schützlingen es sehen: Sicherheit in Annahme und Blockspiel und druckvolles variantenreiches Angriffsspiel, das den Gegner vor Probleme stellt. Dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Der SV Interroll wird allerdings geschwächt in die Partie gehen müssen, da Vera Dölger, die etatmäßige Zuspielerin, weiterhin pausieren muss. Sie plagt sich schon seit Wochen mit einer hartnäckigen Hüftverletzung herum und hat nun vom Arzt Ruhepause verordnet bekommen. Schade, dass diese aufstrebende Zuspielerin in den letzten Saisonspielen zuschauen muss.

Dafür wird die Kanadierin Ellen Barwise, wie schon in den letzten Spielen, die Verantwortung als Spielmacherin übernehmen müssen. Für sie ist es das letzte Spiel im Dress des SV Interroll Sinsheim. Sie wird, wie auch Deanna Albers, die Heimreise nach Kanada antreten. Dieses letzte Spiel wird also für die beiden Kanadierinnen noch einmal Ansporn sein, sich von ihrer besten Seite zu zeigen und sich mit positiven Eindrücken zu verabschieden.

Für die weiteren Spielerinnen, die in dieser Saison Premiere in der 2. Bundesliga hatten, geht ebenfalls eine erfolgreiche Saison zu Ende. Svenja Engelhardt und Mareike Kolb wie auch Kathrin Neumayer haben sich in ihrer ersten Saison in dieser Liga und beim SV Interroll Sinsheim prächtig geschlagen. Sie versprechen für die Zukunft einiges an Leistung und der SVS hofft, diese Entwicklung mit beeinflussen zu können.

Das Spiel wird am Samstag, den 22. April bereits um 19.00 Uhr angepfiffen. Fans und Zuschauer sind also aufgefordert, eine halbe Stunde früher in der Realschulhalle zu sein. Nach dem Spiel steigt wieder traditionell die Saisonabschlussfete, zu der natürlich alle Zuschauer und Fans herzlich eingeladen sind.

Heinz Stegmaier

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 20. April 2006

   www.abendblatt.de 

WiWa: Erstklassige Chance

Platz vier reicht normalerweise nicht zum Aufstieg. Sollten die Volleyball -Frauen von Wiwa Hamburg (5.) gegen Aachen aber am 22.4. (17 Uhr, Rüterstraße 75) siegen, kann die Truppe von Trainer-Manager Carsten Schmidt den Sprung in die Bundesliga wagen (Eintritt 5/3 Euro).

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Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 20. April 2006

   www.abendblatt.de 

Jana Sperling - die kleinste Libera

Wenn man Jana Sperling gegenübertritt, glaubt man ihr, daß sie an eine Volleyballkarriere "nie geglaubt" hat. Nun steht die mit 1,63 Meter Körperlänge kleinste Libera der Zweiten Bundesliga mit WiWa Hamburg vor dem Aufstieg in die Erstklassigkeit, der mit einem Sieg am letzten Spieltag gegen Aachen (Sa., 17 Uhr, Sporthalle Wandsbek) und gleichzeitiger Niederlage von Konkurrent SC Potsdam bei Meister Spandau 1860 geschafft wäre.

Seit ihrem zwölften Lebensjahr baggert und pritscht die Beamtin, auch weil es keine andere Mannschaftssportart in ihrem Heimatdorf Pampow in Mecklenburg gab. Aber erst die Einführung des Liberopostens 1998 eröffnete der 23jährigen eine Perspektive. Die Mitspielerinnen mit Gardemaß wie Sandra Landvoigt (28; 1,91 m) oder Anita Drese (24; 1,91 m) kennen allerdings keine Gnade: Wird die Abwehrspezialistin mit der Trikotnummer sechs mal auf dem Spielfeld gerempelt, heißt es lapidar: "Sorry, hab' nichts gesehen."

Zum Abklatschen werde sich gern mal demonstrativ runtergebückt. Das aber stört die fröhliche Abwehrchefin kaum. Schließlich ist sie im Hinterfeld immer auf Ballhöhe. Und das schätzen ihre Mitspielerinnen an ihr - über alle Maßen.

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Donnerstag, 20. April 2006

   www.abendblatt.de 

Hoffnung für den Süderelberaum

Zwei Talente aus Harburg fahren zur deutschen Meisterschaft. Niklas Rupinski (17) und Scott Wenzel (15) sind als norddeutscher Jugend-Vizemeister qualifiziert.

Harburg - Volleyball droht südlich der Elbe immer mehr zur "sterbenden" Sportart zu werden. Nicht nur, weil beim Frauen-Bundesligateam des TV Fischbek unter dem neuen Namen NA Hamburg die Abwanderung nach Wandsbek ins Haus steht. Das Frauen-Regionalligateam des TuS Jork hat sich im Vorjahr zurückgezogen, aktuell folgte jetzt die Demission der Jorker Oberliga-Männer. Zudem stiegen gerade die Frauen des TV Vahrendorf und die Männer des Harburger TB aus der vierten Liga ab. Volleyball-Wüste Harburg also ? Nicht ganz: Zwei junge Talente der Volleyball-Gemeinschaft Hausbruch/Neugraben/Fischbek (VG HNF) halten die Fahne hoch, wurden gerade norddeutscher Jugend-Vizemeister in Niebüll und fahren am letzten Aprilwochenende zu den deutschen Titelkämpfen der Jugend nach Bad Saulgau in Baden-Württemberg.

Die Rede ist von Scott Wenzel (15) und Niklas Rupinski (17). Da sie so ziemlich die einzigen aussichtsreichen Volleyball-Talente aus dem Bereich südlich der Elbe sind, spielen sie allerdings im Jugendteam des Eimsbütteler TV. "Zuerst kam Scott zum mit Auswahlspielern gespickten ETV, da er selbst in der Hamburger Auswahl spielt. Dadurch war auch der Weg für mich bereitet", erzählte Niklas Rupinski. Der 1,95 Meter große Mittelblocker spielte früher beim FC Viktoria Harburg Fußball, trainierte später bei seinem volleyballbegeisterten Vater Bernd Rupinski bei der FSV Harburg mit. Nach einem Oberschenkelbruch beim Schulsport im Immanuel-Kant-Gymnasium mußte er ein Jahr pausieren, ehe er sich der VG HNF anschloß.

Ebenfalls durch seinen volleyballspielenden Vater, Detlef Wenzel, kam Scott zu diesem Sport. Der mit 1,87 Metern etwas kleiner geratene Schüler der Gesamtschule Fischbek spielt auf der rechten Außenposition oder als Libero. Bis zum zwölften Lebensjahr war Scott auch ein erfolgreicher Schwimmer, ehe seine Eltern ihn drängten, sich doch für einen Sport zu entscheiden. So nimmt sich der Youngster neben Volleyball auch noch die Muße für weitere Hobbys wie das Gitarrespielen, Joggen, Fahrradfahren und verbringt außerdem viel Zeit mit seiner Freundin Svenja (14). Da will das regelmäßige Wochenprogramm mit Training und Pflichtspielen gut organisiert sein.

Derzeit solo, auch wegen des vielen Volleyballspielens, ist Niklas Rupinski, der für die deutsche Meisterschaft in Bad Saulgau die Devise ausgibt: "Nur nicht Letzter werden." Sorge macht ihm, daß von den 15 anderen Teams viele aus Volleyball-Internaten kommen, so auch Vorrundengegner Bayern. Wermutstropfen der DM-Teilnahme der beiden ist, daß das eigene Männerteam der VG HNF gleichzeitig die Relegation zur Bezirksliga spielt. "Wir haben versucht, es zu verlegen, haben aber bisher noch nichts vom Verband gehört", sagte Scott enttäuscht und ergänzte: "Einerseits ist es förderlich für uns, bei den Erwachsenen mitzuspielen. Andererseits können wir jetzt nichts für den Aufstieg tun und spielen nächste Saison eventuell eine Liga tiefer als nötig."

Ein Wechsel im Erwachsenenbereich ist nicht geplant, und gemeinsam wollen Scott und Niklas im Sommer auch in die Hamburger Beach-Volleyballserie eingreifen. "Bei den World Junior Games 2005 in Hamburg wurde ich mit Jan-Phillip Köther vom SC Finkenwerder Zweiter", erzählte Scott von seinem bisher größten Erfolg im Beach-Volleyball. Vielleicht ergänzt er sich beim populären "Beachen" ja genauso gut mit Niklas wie beim Berufswunsch: Scott möchte Physiotherapeut werden, Niklas Medizin studieren.

Matthias Lorenz

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Donnerstag, 20. April 2006

   www.westline.de 

Janotta hat Rang sechs im Visier

-wol- Warendorf. Seit den beiden Siegen über den VC Parchim und Neustadt-Glewe ist die Saison für Warendorfs Volleyballerinnen eigentlich gelaufen: Der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Nord ist nicht mehr in Gefahr.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Donnerstag, 20. April 2006

   www.westline.de 

Fischbek: Gedämpfte Ambitionen

hamburg - Die Kampfansage an den USC Münster bleibt aus. Nicht etwa, dass der TV Fischbek den noch amtierenden Meister in dieser Saison nicht hätte besiegen können.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Donnerstag, 20. April 2006

   www.svz.de 

Schwerin: Mehr Aggressivität am Netz zeigen

SSC-Damen vor Doppelpack gegen den VfB Suhl

Schwerin - "Es ist ein Vorteil, dass wir an diesem Wochenende zweimal gegen den selben Gegner spielen", meint SSC-Trainer Tore Aleksandersen. Der deutsche Pokalsieger trifft morgen um 19 Uhr in heimischer Halle auf den VfB Suhl. Am Sonntagnachmittag kommt es in der Meisterrunde gleich zum Rückspiel in Thüringen.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Donnerstag, 20. April 2006

   www.nrz.de 

Arbutina: „Ich bin mit mir im Reinen“

Der bisherige MSC-Trainer Igor Arbutina hat sich in Moers ausgesprochen wohl gefühlt.

Die Volleyballsaison des Bundesligisten Moerser SC ging nach den beiden verlorenen Partien gegen den VfB Friedrichshafen im Play-off-Viertelfinale vor zwei Wochen zu Ende - ebenso die Ära von Igor Arbutina bei den "Adlern".

 

 

Deutschland - Volleyballradio.de

 Donnerstag, 20. April 2006

   www.volleyballradio.de 

Volleyballradio.de feiert Geburtstag

„Per Klick“ in die ganz heiße Finalserie der 1. Volleyball-Bundesliga der Herren

„Eins, Zwei, ja, Tusch! Sieg, Sieg, Sieg! Düren gewinnt in Berlin 3:0. Ist das hier ein Traum!“ – so lauteten die abschließenden Worte der ersten offiziellen Übertragung von Volleyballradio.de am 13. April 2005. Fast genau ein Jahr später kam es zur Neuauflage dieser Begegnung zwischen dem SCC Berlin und evivo Düren im Halbfinale der 1. Volleyball-Bundesliga der Herren. Das innovative Projekt von einem Kreis volleyballbegeisterter Radiomacher war wieder live dabei.

In diesem Jahr konnte evivo Düren in Berlin schon den Einzug in das Finale perfekt machen, nachdem man auch das erste Spiel in Düren gewonnen hatte. Volleyballradio.de berichtet nun schon zum zweiten Mal von der ganz heißen Phase der Volleyball-Bundesliga der Herren. Eine Vision, die mit hohem persönlichen Engagement von Webmastern und Fans aus der Taufe gehoben wurde, hat sich im Laufe der Saison zu einem nicht mehr wegzudenkenden Service für Volleyballfans in der ganzen Welt entwickelt.

Tagtäglich leben viele Anhänger für ihren Verein und ihre Sportart mit ganzem Herzen. Wenn man bei den sportlichen Wettkämpfen nicht live dabei sein kann, versucht man gewöhnlich so schnell wie möglich das Ergebnis zu erfahren. Noch besser wären aus der Sicht eines wahren Fans auch weitere Details über den Spielverlauf und über Kuriositäten am Rande. So ist es auch beim Volleyball! Verschiedene Angebote wie Live-Scores für die zeitnahe Übermittlung von Ergebnissen und sporadische Übertragungen von einzelnen Spielszenen im Internet hat es schon vor dem Projekt von Volleyballradio.de gegeben. Man wollte jedoch näher dran sein und gar nichts mehr verpassen. So findet auch „Pehdie“ aus Hamburg das Projekt großartig und glaubte seinen Puls bei so mancher Übertragung auf 130 zu spüren.

Natürlich gab es am Anfang einige technische Schwierigkeiten zu meistern und in den Testsendungen floss so mancher Schweißtropfen auch neben dem Spielfeld und im Studio, wie Kai Kreisköther zu berichten weiß. Doch schon im Zuge der Finalserie 2005 war das Internetradio mit von der Partie und berichtete für mehrere Hundert Zuhörer am Abend. In der Zwischenzeit ist das Projekt gewachsen und hat mit dem Deutschen Volleyball Verband einen Partner gefunden, mit dem es auf eine solide Basis gestellt werden konnte. Schon in der Sommerpause berichtete man sogar live über die Euro-League in Finnland und die WM-Qualifikation der deutschen Herren aus Neapel. „Quitschi“ kann sich noch gut erinnern, wie er in seinem Wohnzimmer in Friedrichshafen die spannenden Reportagen von Barbara Schlieper aus Italien aufmerksam verfolgte.

Mit dem Startschuss in die laufende Saison konnte Volleyballradio.de dann im Rahmen einer Konferenzschaltung  von allen Spielen in der 1. Volleyball-Bundesliga live berichten. Natürlich gab es auch hier noch ein paar Schwierigkeiten. Die Tücken der Technik und die Versprecher der Reporter sind dabei sehr gut nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass die Crew nur aus ehrenamtlichen Laien besteht. Dennoch arbeitet man konsequent an der Verbesserung der Qualität, wie Alexander Willkomm erläutert. So wurde für die anstehende Finalserie das Studio in Düren vergrößert und mit weiteren Funktionen ausgestattet. Inzwischen gibt es auch einige ganz bekannte Stimmen, die schon fast Kultcharakter genießen. Es konnte auch zusätzliches Personal für die Sendezentrale in Düren gewonnen werden. Trotzdem freut man sich über weiteren Zulauf für den sehr zeitaufwendigen Sendebetrieb. Natürlich werden auch weitere Sponsoren mit offenen Armen empfangen, denn ohne die ist eine Realisierung von weiteren Ideen für die kommende Saison nicht möglich.

Das Team steht jetzt in den Startlöchern für das Finale zwischen dem VfB Friedrichshafen und evivo Düren. Die Spannung wird nun zum Greifen sein und die Volleyballfans werden wieder in Massen „per Klick“ den Kontakt in die Sporthallen herstellen. Unter der großen Hörerschaft begrüßt man unterdessen nicht nur Anhänger in Deutschland. Auch Verwandte und Freunde der internationalen Spieler z.B. aus Kroatien oder Argentinien, sowie Fans die sich im Urlaub oder auf Geschäftsreisen befinden, lauschen gespannt vor ihren Computern. Die Fans sind sich unter dessen einig, dass sie immer noch lieber live vor Ort sind. So bringt es Malte Ramin, Fan des Oststeinbeker SV, auf den Punkt: „Falls man nicht selbst in der Halle ist, ist auf jeden Fall Einschaltpflicht.“ Volleyballradio.de hat eine Möglichkeit geschaffen, die einen sehr guten Ersatz bietet, sofern der Besuch des Events in den Sportarenen nicht möglich sein sollte. So darf man sehr gespannt sein, wie die letzten Worte in den Finalspielen sein werden. Für wen gehen die Träume in Erfüllung und wird es große Überraschungen geben ?

Sie können mit Volleyballradio.de in der entscheidenden Phase der 1. Volleyball-Bundesliga der Herren live dabei sein:

Finale (Best of five): Sa. 22.4., Mi. 26.4., Sa. 29.4., evtl. Mi. 3.5., evtl. Sa. 6.5. (jeweils ab 19:30 Uhr)  
Internet: www.volleyballradio.de ;E-Mail: info@volleyballradio.de

Markus Freier

 

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