News

 Freitag, 02. Juni 2006 

Grünes Licht für Top-Leistungen
Guidetti: „Mehr gute Spielerinnen, als ich dachte!“
Dehne: „Wir sind auf der Hut vor den Letten“
Gewinner des Gewinnspiels Mai stehen fest
World Tour: Goller/Ludwig im Hauptfeld
2000 Volleyballer, 370 Teams, ne Menge Handy-Akkus
OSV: Wiederaufstieg schwer realisierbar
Echtes Hamburger Beach-Feeling
Meistertrainer für Fischbek
Masters: Urbatzka verpaßt Hauptfeld
Beachvolleyball ohne sommerliche Stimmung
Feuchte Bagger-Party am Rathausmarkt

Juni 2006

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Mai 2006

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Deutschland - Global Sports-News

 Freitag, 02. Juni 2006

   

Grünes Licht für Top-Leistungen

Pohl/Rau (GER) und Keizer/Leenstra (NED) stehen als erste Halbfinalteilnehmer des German Masters auf dem Hamburger Rathausmarkt fest

Hamburg, 1. Juni 2006: Es ließ sich nicht schön reden: Zum Auftakt des German Masters auf dem Hamburger Rathausmarkt hatten die Stars der NESTEA European Championship Tour unter dem für Hamburg typischen “Schmuddelwetter“ zu leiden.

Es war kalt und verregnet, doch für die meisten Profis, die es als Reisende in Sachen Beach Volleyball rund um den Globus gewohnt sind, auch bei schlechtem Wetter Leistung zu bringen, nahmen es gelassen. “Wenn es bei einem Turnier kalt sein darf, dann hier in Hamburg“, sagt die deutsche Nationalspielerin Stephanie Pohl, “denn hier kümmert man sich hervorragend um uns Aktive.“ Selbst die Spanierinnen, so Pohl, würden es gelassen nehmen: “Das gehört zu unserem Job eben dazu.“ Dass sie ihre eigene Leistung “als noch nicht feurig genug empfand“, ändert nichts daran, dass sie mit Partnerin Okka Rau nach Siegen gegen van Ierssel/Wesselink (Niederlande), Jursone/Minusa (Lettland) und Baburina/Osheyko aus der Ukraine noch ungeschlagen ist und damit am Samstag um 12 Uhr im Halbfinale steht. Die Gegnerinnen werden erst am Freitag in den restlichen Spielen der Verliererrunde ermittelt.

Pohl/Rau sind damit als Nummer eins der Setzliste vor heimischer Kulisse ihrer Favoritenrolle bislang gerecht geworden. “Wir haben vor dem Turnier gesagt, dass uns noch Matchpraxis fehlt“, sagt Okka Rau, “aber wir haben gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Und der soll am Samstag Nachmittag möglichst auf Platz eins führen.

Eine Überraschung ist beim mit 100.000 Euro Preisgeld dotierten German Masters dem niederländischen Duo Sanne Keizer und Marrit Leenstra gelungen.

Vor zwei Wochen hatten sie zum Saisonauftakt das Turkish Masters in Alanya nach zwei Niederlagen im Hauptfeld auf Platz 13 beendet. In Hamburg stehen sie nun im Halbfinale. Auf dem Weg in die Runde der besten Vier hatten sie gegen Claasen/Röder (Deutschland) und die tschechischen Teams Felbabova/Novotna und Nakladalova/Tobiasova gewonnen. Wer die bewegende Geschichte der Sanne Keizer kennt, kann die Freude der Holländerinnen gut nach empfinden. Die 21-jährige Sanne Keizer (U-18-Weltmeisterin 2002) hatte sich im Februar einer Herzoperation unterziehen müssen und stand kurz davor, überhaupt nicht mehr Leistungssport betreiben zu können. Drei Jahre lang hatten Mediziner nach den Ursachen geforscht. “Als mir die Ärzte dann Anfang März nach Nachuntersuchungen grünes Licht gegeben haben, weiter spielen zu dürfen, hat sich mein Leben völlig verändert.“ Jetzt erlebt sie alles mit neuem Bewusstsein und freute sich entsprechend über den gelungenen Auftakt in Hamburg, obwohl “wir noch lange nicht den Leistungsstand erreicht haben, der möglich ist.“

Bei den Männern fand am Donnerstag die Qualifikationsrunde statt. Dabei haben sich vier Teams einen Platz im 16-er Hauptfeld gesichert: Huth/Pompe (Deutschand), Berger/Nowotny (Österreich), Nummerdor/Schuil (Niederlande) und Hoyer/Soderberg (Dänemark). Das Männer-Turnier beginnt mit seinen Hauptfeldspielen am Freitag um 9 Uhr. Favoriten sind die Italiener Riccardo Lione und Matteo Varnier (Zweiter beim Turkish Masters) und die Deutschen Julius Brink und Christoph Dieckmann. Brink/Dieckmann hatten beim Auftakt der NESTEA European Championship Tour in Alanya und bei der World Tour in Shanghai vor einer Woche jeweils Bronze gewonnen.

Am Samstag werden die Halbfinals der Frauen (12 und 13 Uhr) und der Männer (14 und 15 Uhr) ausgetragen. Am späten Nachmittag geht es dann im Stundentakt um Edelmetall: Platz drei der Frauen (16 Uhr), Frauen-Finale (17 Uhr), Platz drei der Männer (18 Uhr) und schließlich das Männer-Endspiel ab 19 Uhr.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 02. Juni 2006

   

Guidetti: „Mehr gute Spielerinnen, als ich dachte!“

Mit voller Zuversicht, aber ohne Gepäck, sind die DVV-Frauen am zweiten Spielort der EM-Qualifikationsturnier, im französischen Le Temple-Sur-Lot erschienen. Während der Transfer der deutschen Delegation nach Frankreich problemlos lief, gibt es Probleme mit dem Gepäck, sodass eventuell eine Trainingszeit ausfallen muss. In Le Temple-Sur-Lot bestreiten die DVV-Frauen vom 2. bis 4. Juni gegen Lettland (2. Juni um 20.30 Uhr), Georgien (3. Juni um 18.00 Uhr) und Frankreich (20.30 Uhr) das zweite Qualifikationsturnier. Nachdem die Spielerinnen von Bundestrainer Giovanni Guidetti im ersten Turnier in Tiflis/Georgien ungeschlagen und ohne Satzverlust blieben, sollte die direkte Qualifikation für die kontinentalen Titelkämpfe vom 14. bis 30. September 2007 in Belgien & Luxemburg zu schaffen sein. Der Zweitplatzierte absolviert Anfang September Play-off Spiele gegen einen anderen Gruppenzweiten.

Noch bevor das zweite Turnier gespielt ist, äußerte sich Guidetti zufrieden mit dem bisher Erreichten in den ersten drei Wochen: „Das Level der Mannschaft ist gut. Es sind mehr gute Spielerinnen, als ich gedacht hatte. Keine Spielerin ist sicher bei der WM dabei, sodass der Wettkampf im Training sehr gut ist.“

Über allem steht in diesem Jahr aber die WM vom 31. Oktober bis 16. Dezember in Japan, bei der Guidetti unter die ersten acht Teams kommen will. Seiner Bitte, die Bundesliga-Saison erst nach der WM zu beginnen, lehnten die Bundesligisten ab, doch Guidetti hat Verständnis dafür: „Das ist absolut normal. Ich als Bundestrainer möchte das Beste für mein Team und die Spielerinnen technisch, taktisch und physisch vorbereiten. Und die Klubs haben natürlich auch ihre Interessen, sodass ich mich nicht beklage. Nachdem ich am Ende der Diskussion als Kompromiss drei Wochen mehr Vorbereitungszeit bekommen habe, gibt es keine neue Diskussion und erst Recht keinen Streit.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 02. Juni 2006

   

Dehne: „Wir sind auf der Hut vor den Letten“

Die Niederlage zum Auftakt der EM-Qualifikation gegen Gruppenfavorit Bulgarien ist abgehakt, dem zweiten Heimspiel am 2. Juni um 19.30 Uhr in der EWE Arena in Oldenburg gegen Lettland wird entgegen gefiebert. Auf einer Pressekonferenz äußerten sich Bundestrainer Stelian Moculescu sowie die Spieler Frank Dehne, Björn Andrae und Norbert Walter zuversichtlich, nötigen dem Gegner aber auch Respekt ab.

„Wir müssen die Spiele gegen Lettland und Rumänien gewinnen, um Platz zwei zu sichern, der ja auch die Chance beinhaltet, sich für die EM zu qualifizieren. Wenn wir das schaffen, gucken wir mal, was im letzten Spiel der EM-Qualifikation in Bulgarien möglich ist“, so Moculescu. Noch liegen der Mannschaft kaum Informationen über die Letten vor, die am ersten Spieltag die Rumänen 3:1 besiegt hatten.

Spielbeobachter Dr. Bernd Zimmermann wird erst am heutigen Nachmittag mit der Auswertung des ersten Letten-Spiels zur Mannschaft stoßen. „Das hat mich nicht überrascht, das ist ein normales Ergebnis“, meint Moculescu zum Auftaktsieg der Lettten, „die eine Mischung aus jungen und älteren Spielern aufbieten und die typische russische Schule durchlaufen haben.“

Einer, der schon mal gegen Lettland böse überrascht wurde, ist Frank Dehne. Der Kapitän war 1999 bei der Vor-Olympia-Qualifikation dabei, als Deutschland im ersten Spiel sensationell gegen die Letten 1:3 verlor. „Wir hatten sie damals falsch eingeordnet, das wird uns nicht mehr passieren. Wir sind auf der Hut“, so Dehne.

Ob Dehne oder Zuspiel-Kollege Simon Tischer spielt, ist noch nicht klar. Tischer meldete sich nach seiner Rückenverletzung, die er sich im Abschlusstraining in Münster zugezogen hatte, wieder gesund zurück. Auf der Libero-Position vertraut Moculescu weiterhin „Notlösung“ Eugen Bakumovski, der den aus privaten Gründen abwesenden Till Lieber vertritt.

Die Spieler dürfen sich auf eine gute gefüllte EWE Arena freuen, „denn 2.300 Tickets sind bereits verkauft, sodass nur noch 300 Karten zu haben sind“, so Jan-Axel Wartemann von der Weser-Ems-Halle. Für Zuschauer in Oldenburg und Umgebung, die das Spiel nicht live in der Halle verfolgen können, folgender Hinweis: Oldenburg eins überträgt ab 19.15 Uhr live.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 02. Juni 2006

   

Gewinner des Gewinnspiels Mai stehen fest

„AUF DEM WEG NACH JAPAN“:  – Start des Gewinnspiels Juni

Die ersten Glücklichen des WM-Gewinnspiels „AUF DEM WEG NACH JAPAN“ stehen fest. Am Vortag des EM-Qualifikationsspiels der Männer Deutschland - Lettland in Oldenburg (2. Juni um 19.30 Uhr) betätigte sich Trainingsgast Stefan Hübner als „Glücksfee“ und zog die Sieger aus über 4.000 abgegebenen Stimmen, die folgende Frage beantworten mussten: Wann wurden die DDR-Männer Weltmeister?

Richtig war natürlich Antwort b) 1970. Damals drehte die Mannschaft von Trainer Herbert Jenter ein 5:13 im entscheidenden fünften Satz gegen Gastgeber Bulgarien in ein 15:13.

Von den über 4.000 abgegebenen Stimmen waren lediglich sechs falsche Antworten dabei. Die glücklichen Gewinner der Mai-Verlosung sind

1. Preis: 12 Asics Volleyballtrikots Smash oder Ever (gestiftet von Volleyballdirekt.de) erhält Horst Bilogan aus 87561 Oberstdorf
2. Preis: 3 Silver Panel Series Beach-Volleybälle (gestiftet von Hammer Sport AG) erhält Karl Lück aus 51105 Köln
3. Preis: 1 Beach-Volleyball Mikasa VLS 200 DVV Official + 1 Ballpumpe Double Action (gestiftet von Zurich Versicherung) erhält Dirk Hasenpusch aus 38667 Bad Harzburg
4. - 6. Preise: je 1 Schnupperabo der Fachzeitschrift Volleyball-Magazin (gestiftet vom Philippka-Verlag) erhalten Peter Münnich aus 69412 Eberbach, Günter Redenius aus 26624 Südbrookmerland und Britta Büthe

Herzlichen Glückwunsch! Wir werden Sie nach Pfingsten schriftlich benachrichtigen. Die Frage für den Juni dreht sich dieses Mal um die WM-Geschichte der Frauen und lautet:

Welchen Platz errang die vereinigte deutsche Frauen-Nationalmannschaft 1994 bei der WM in Brasilien?

Erneut gibt es tolle Preise der DVV-Partner zu gewinnen, und jeder Teilnehmer nimmt am Ende an der Verlosung für den Hauptgewinn - eine Reise zur WM-Vorrunde nach Japan, gestiftet von Vietentours und Japan Airlines – teil.

Und nun zum WM-Gewinnspiel Juni

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 02. Juni 2006

   

World Tour: Goller/Ludwig im Hauptfeld

Famose Leistung

Sara Goller/Laura Ludwig haben ihr großes Potenzial bei der Qualifikation der World Tour in Athen/Griechenland mehr als nur angedeutet: Das DVV-Duo bezwang im entscheidenden Spiel die Chinesinnen Zhang/Zuo mit 2:1 (19-21, 24-22, 15-13). Genau diese Chinesinnen hatten in der vergangenen Woche einen glänzenden vierten Platz bei der World Tour in Shanghai belegt.

Leider klappte es im ersten Spiel des Hauptfeldes nicht ganz: Gegen die amtierenden Europameisterinnen Arvaniti/Karadassiou setzte es eine knappe 1:2-Niederlage (18-21, 21-17, 12-15), sodass Goller/Ludwig - wie auch das zweite DVV-Duo Geeske Banck/Susanne Lahme - in der "Loserrunde" steckt. Banck/Lahme verloren ihre Auftaktpartie gegen Mason/Boss (USA) mit 0:2 (15-21, 19-21).

 

 

Deutschland - Delmenhorster Kreisblatt

 Freitag, 02. Juni 2006

   www.dk-online.de 

2000 Volleyballer, 370 Teams und jede Menge Handy-Akkus

VG Del-Berg-Um bietet pralles Programm/Feten steigen an der Elsflether Straße

Die 28. Auflage des Pfingst-Turniers lockt am kommenden Wochenende wieder rund 2000 Volleyballer nach Delmenhorst. Knapp 100 Helfer hat Marco Thiel, Leiter des Organisationsteams, um sich geschart.

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Freitag, 02. Juni 2006

   www.abendblatt.de 

OSV: Wiederaufstieg schwer realisierbar

Der Oststeinbeker SV startet kommende Woche seine Saisonvorbereitung. Trainer Joachim Müller weiß noch nicht, mit welchen Spielern er für die bevorstehende Punktrunde planen kann.

Oststeinbek - Im dritten Anlauf soll es jetzt endlich klappen. Am kommenden Dienstag will Joachim Müller, neuer Cheftrainer der Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV, sein Zweitbundesliga-Team nun zum ersten offiziellen Training in der Walter-Ruckert-Sporthalle begrüßen. Zweimal schon hatten die Aktiven nach der stressigen Erstliga-Serie um Verschiebung des Trainingsauftakts gebeten. "Dafür hatten wir Verständnis", so Abteilungs-Chef Jan Schneider. Allerdings wissen weder Schneider noch sein Trainer, wer dann wirklich kommende Saison noch für die Ostbek Cowboys auflaufen wird.

Bestätigt ist, daß Mirko Suhren und Christian Proske das Team verlassen haben. Interessant: Mannschaftskapitän Björn Domroese und Mittelblocker Felix Braun haben ihre Namen auf die Transferliste setzen lassen. Domroese will offenkundig seinen "Marktwert" testen. Bei Braun könnte sogar ein Klubwechsel erfolgen. "Seine Lebenspartnerin ist in Berlin", weiß Schneider. Noch hat Braun nicht entschieden, was er machen wird.

Unklar ist auch, was Diagonalangreifer Martin Hofmann und Universalspieler Jan Buhrmester machen. Beide stehen vor dem Abschluß ihres Betriebswirtschaftsstudiums, müssen jetzt mit ihren Abschlußarbeiten anfangen. Buhrmesters Tendenz: Er wird wohl in der kommenden Serie der zweiten Mannschaft im Abstiegskampf der Regionalliga helfen. Wer Buhrmester kennt, weiß aber: In der Not steht er zur Verfügung. Neuzugänge gibt es bislang nur aus den eigenen Reihen: Oliver Kook und Oliver Schmäschke gehören kommende Serie zum Aufgebot. Auch Außenangreifer Fridolin Lippens kehrt nach einem Jahr zurück. Ebenso ist damit zu rechnen, daß Sebastian Neufeld und Timo Timpe als Zuspieler mit dabeisein werden, Patrick Stellmann als Außenangreifer, Hendrik Hofmann als Libero und Stefan Trienen als Mittelblocker.

Aber: Noch hat keiner der Akteure einen Vertrag für die kommende Saison unterschrieben. "Ich denke, daß ich es in den nächsten Tagen über die Bühne bekomme", sagt Schneider. An der Verpflichtung von Neuzugängen arbeitet der Abteilungschef noch. "Es sieht nicht so schlecht aus", sagte er, ohne Namen nennen zu wollen. Klar ist aber: Seine Hoffnung, junge, ehrgeizige und talentierte Spieler zu den Cowboys holen zu können, erfüllt sich nicht. Die gehen lieber als elfter oder zwölfter Spieler zu einem der Erstliga-Klubs. "Das ist für sie wohl attraktiver", mußte Schneider feststellen.

Es zeichnet sich ab, daß das Projekt "sofortiger Wiederaufstieg" schwieriger umzusetzen sein wird, als am Ende der Saison gedacht.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Freitag, 02. Juni 2006

   www.abendblatt.de 

Echtes Hamburger Beach-Feeling

HAMBURG - Auf der faulen Haut lag gestern keiner der Beachvolleyballprofis. Viel Haut zeigten zum Auftakt des German Masters vor dem Rathaus aber nur die stets von Gran Canaria eingeflogenen Dance-Girls bei ihren Tanzeinlagen auf dem Centre-Court. Bei Morgentemperaturen von nur 7 Grad und teils heftigen Schauern baggerten die topgesetzten Stephanie Pohl und Okka Rau (HSV) in langen Hosen. 

"In Hamburg stört mich der Regen nie", hatte Stephi Pohl vor dem ersten Aufschlag gesagt, "aber das erste Match war das bisher furchtbarste meiner Karriere." Zwar mußten sich Pohl/Rau erst mal trockenrubbeln, kalt erwischt wurden die EM-Dritten aber von den Niederländerinnen van Ierssel/Wesselink ebensowenig wie bei den weiteren 2:0-Satzsiegen gegen Jursone/Minusa (Lettland) und Baburina/Osheyko (Ukraine). Das Halbfinale und 3250 Euro sind sicher.

"Die Spieler, die hier fehlen, verpassen einiges", ist Stephi Pohl vom Flair auf dem Rathausmarkt aufs neue angetan. Und Okka Rau sagt: "Wir fühlen uns sehr wohl auf der europäischen Tour und wollen außer Valencia alle Turniere spielen." Der Standort Deutschland ist für die beiden ebenso wie für die fehlenden Nationalduos Sara Goller/Laura Ludwig (Berlin), Geeske Banck/Susanne Lahme (Kiel/Berlin) und Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (Münster) sowie die deutschen Männer 2006 nur ein Neben(-schau-) platz.

Im Jahr nach der Beach-WM in Berlin fällt das lukrative Grand-Slam-Turnier dort aus. Zudem ist die Masters-Tour, bis dato die zweitstärkste aller Nationen, nach Ausstieg von RTL, des Vermarkters Sportfive und des Sponsors Nokia tot. Der zuvor zweitklassige Beach-Cup wurde zur Smart-Beach-Tour (9 Stationen) erweitert, geblieben sind die Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand (1.-3.9.). Im hiesigen Sand liegt mit 142 000 Euro so wenig Geld wie zuletzt 1995. Rau: "Dieser Rückgang ist ein deutsches Phänomen, in Spanien etwa boomt der Sport."

Mit Glück aber ist morgen für Pohl/Rau nicht nur Bikini-Wetter (ab 18 Grad) angesagt. Für den angepeilten Finalsieg erhielten sie 8500 Euro.

str

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Freitag, 02. Juni 2006

   www.abendblatt.de 

Meistertrainer für Fischbek

Michael Schöps unterstützt ab sofort Helmut von Soosten. In der WM-Pause werden die Bundesligafrauen vom vierfachen Titelträger Schöps trainiert. Sonst arbeitet das Duo zusammen.

Fischbek - "Ein wenig kurios mag es auf den ersten Blick ja wirken", bestätigt Helmut von Soosten, Cheftrainer der Fischbeker Volleyball-Bundesliga-Frauen von NA.Hamburg. Sein neuer Mitarbeiter, Michael Schöps, paßt so gar nicht ins Amt eines Co-Trainers. Bis zum Ende der Saison war der 49jährige noch Coach des deutschen Vizemeister Rote Raben Vilsbiburg, hat in seiner Karriere als Trainer schon drei deutsche Meisterschaften und zwei Pokalsiege geholt sowie jeweils zweimal den zweiten Platz in beiden Wettbewerben belegt. Von Soosten hingegen ist noch titellos. "Mike wird auch kein Co-Trainer sein, er ist unser zweiter Trainer", erläutert der "Headcoach".

"Das wird schon klappen", ist sich Michael Schöps sicher. Schließlich kennen sich beide seit mehr als 20 Jahren, sind sich freundschaftlich verbunden. "Als Helmut noch in der Zweiten Liga beim SSF Bonn spielte, war ich mal sein Trainer", erinnert sich Schöps, der jetzt nach drei Jahren Vilsbiburg verlassen hat. Seitdem kreuzten sich die Wege immer wieder.

Der Wechsel aus Bayern in den Norden hat für den Meistertrainer auch private Gründe. So leben Ehefrau Kathleen sowie die Zwillinge Tabea und Benjamin (beide 4) in der Nähe von Schwerin. Drei Jahre war Schöps nun in Vilsbiburg. "Da stellte sich die Frage, wie das weitergehen soll", sagt er. Das Angebot aus Fischbek kam genau zum rechten Zeitpunkt. In anderthalb Stunden ist der Weg nach Hause zu schaffen, auch wenn Schöps in Harburg eine kleine Wohnung bezieht.

Tatsächlich muß er mehr sein, als nur ein Co-Trainer. Da Helmut von Soosten das Angebot des neuen Bundestrainers Giovanni Guidetti hat, die deutsche Frauen-Nationalmannschaft auf ihrem Weg zur WM nach Japan begleiten zu können, braucht er einen hochqualifizierten Vertreter für die Abwesenheit. Schließlich muß der Rest des Teams in der mehrwöchigen Spielpause im Oktober/November auf hohem Niveau weitertrainieren. Das ist nun sichergestellt.

"Außerdem können wir gemeinsam viel gezielter arbeiten", so von Soosten. Über die genaue Verteilung der Kompetenzen will sich das Duo noch detailliert einigen. "Klar ist: Ich stehe bei den Spielen an der Seitenlinie", betont von Soosten. "Wir gucken uns das ein Jahr an und sehen dann, wie es geklappt hat", sagt Michael Schöps völlig gelassen. Im Hintergrund gibt es immer noch die Überlegung, daß von Soosten schon in diesem Jahr - einst angedacht mit dem damaligen Bundestrainer Lee Hee Wan - seinen Trainerposten räumt, und sich als Sportchef um die Gesamtkonstruktion kümmert. "Dieses Jahr bleibe ich noch Trainer und habe auch richtig Lust dazu", sagt dazu Helmut von Soosten.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Pinneberger Zeitung

 Freitag, 02. Juni 2006

   www.abendblatt.de 

Masters: Urbatzka verpaßt Hauptfeld

Elmshorn - Der Traum, von heute an vor mehreren tausend Zuschauern beim German Masters auf dem Hamburger Rathausmarkt zu baggern und zu pritschen, ist für den Elmshorner Beachvolleyballer Mischa Urbatzka nicht in Erfüllung gegangen: Bei der Qualifikation im Stadtpark scheiterten der 23jährige und Partner Daniel Krug (beide FT Adler Kiel) gestern in der Runde der letzten acht an einem Duo aus den Niederlanden.

Die Enttäuschung über die Dreisatzniederlage war dem Elmshorner deutlich anzumerken: "Daniel hatte zwar infolge eines Fingerbruches Trainingsrückstand, aber wir hätten trotzdem nicht verlieren dürfen."

Der angehende Sport- und Fitneßkaufmann ärgerte sich vor allem darüber, daß er und sein gleichaltriger Partner gegen die Holländer nach gewonnenem ersten Satz (22:20) im zweiten eine 17:13-Führung hergaben und noch 18:21 verloren. Im entscheidenden dritten Durchgang legten Urbatzka/Krug dann vergeblich "Überstunden" ein und zogen mit 25:27 den kürzeren. Zum Auftakt der Qualifikation hatten sich der Elmshorner und der gebürtige Berliner in zwei Sätzen gegen ein dänisches Team durchgesetzt.

Mit Florian Huth (Adler Kiel)/Matthias Pompe (TV Rottenberg) schaffte neben zwei holländischen Duos und einem österreichischen Paar zumindest eine deutsche Mannschaft den Sprung ins 16er-Hauptfeld der Männer, in dem auch die gesetzten Christoph Diekmann/Julius Brink (Olympia Berlin) und David Klemperer (MTV Hildesheim)/Kjell Schneider (Adler Kiel) sowie die Wildcard-Inhaber Eric Koreng (Seaside Beach Club Essen)/Kay Matysik (Olympia Berlin) stehen.

In den nächsten Tagen möchte Mischa Urbatzka "ein bißchen abschalten", ehe es für ihn und Daniel Krug am Pfingstmontag per Flugzeug nach Italien geht. Dort starten die Elften der deutschen Teamrangliste vom kommenden Mittwoch an in Roseto d'Abruzi bei einem Turnier der FIVB World Tour, der ranghöchsten Serie.

Frank Will

 

 

Deutschland - Die Welt

 Freitag, 02. Juni 2006

   www.welt.de 

Beachvolleyball ohne sommerliche Stimmung

Schwere Niederschläge trüben die Stimmung am ersten Turniertag der German Masters - Pohl und Rau siegreich

 

 

Deutschland - Hamburger Morgenpost

 Freitag, 02. Juni 2006

   www.mopo.de 

Feuchte Bagger-Party am Rathausmarkt

Beachvolleyballerinnen starten bei Kälte und Regen / Pohl & Rau stark

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel