News

 Mittwoch, 28. Juni 2006 

Rottenburger Volleyballer international erfolgreich
Tucher Beach Cup auf dem "Lohhof Beach"
Stavanger: Zwölf deutsche Duos am Start
Interview mit Nationalspieler Julius Brink
CVJM wechselt fast komplett nach Fischbek

Juni 2006

Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30    

Mai 2006

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31        

Zum Medien-Überblick

Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe 
nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle 
Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.

 

 

 

Deutschland - TV Rottenburg-News

 Mittwoch, 28. Juni 2006

   

Rottenburger Volleyballer international erfolgreich

Stefan Schmeckenbecher und Axel Ziethe (TV Rottenburg/Uni Tübingen sowie TSV Allianz Stuttgart/Uni Stuttgart) haben bei den Europäischen Hochschulmeisterschaften in Latina (Italien) die Bronzemedaille gewonnen.

Dabei scheiterten sie im Halbfinale nur knapp gegen die späteren Europameister aus Spanien, Correa/Hernan, die auch bereits Erfahrungen auf Turnieren der World-Tour gesammelt haben. Nachdem eben jene Spanier Schmeckenbecher/Ziethe bereits in der zweiten Runde in den Loser-Pool geschickt hatten (Doppel-K.O.-System), gelang es den beiden Deutschen mit Siegen über Serbien und Montenegro, Polen und Portugal sich dennoch für das Halbfinale zu qualifizieren. Im Spiel um Platz drei schafften es Schmeckenbecher/Ziethe, die als Team Germany II an den Start gingen, in sengender Hitze mit einem letzten Kraftakt das ebenfalls Welt-Tour erprobte Team Hakala/Kanicaanpaa aus Finnland mit 2:0 (21:15; 21:17) zu schlagen.

In der Woche zuvor gelang Schmeckenbecher zusammen mit Raimund Wenning ein hervorragender vierter Platz bei der Studenten-Weltmeisterschaft in Zypern.

Nachdem Schmeckenbecher/Ziethe bei der Studenten-EM 2005 in Slowenien wegen einer Verletzung Ziethes ebenfalls „nur“ Platz vier erreichten, gelang nun endlich der Sprung aufs Siegerpodest. Entsprechend erleichtert zeigte sich Schmeckenbecher nach diesen internationalen Erfolgen: „Wir haben wirklich alles gegeben, ich wollte diesmal keinesfalls ohne Medaille nach hause fahren. Ich bin überglücklich, das nun geschafft zu haben!“

Die beiden Beachvolleyballer konzentrieren sich nun wieder auf das nationale Turniergeschehen. Ihre Erfolge in der laufenden Saison auf Landesverbandsebene (vier Turniersiege und sieben Treppchenplätze bei sieben Turnieren) haben die beiden auch in der gesamtdeutschen Rangliste weit nach vorne gebracht. Zum momentanen Zeitpunkt wären die beiden sogar für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Bis dahin (Anfang September in Timmendorfer Strand) ist jedoch noch ein weiter Weg, den die beiden durch weitere Teilnahmen an der nationalen Smart Beach Tour antreten wollen.

 

 

Deutschland - SV Lohhof-News

 Mittwoch, 28. Juni 2006

   

Tucher Beach Cup auf dem "Lohhof Beach"

Der Tucher Beach Cup, die zweithöchste Beachvolleyball-Turnierserie Deutschlands nach der Smart Beach Tour des Deutschen Volleyball-Verbandes und  mit der A-Serie die höchste Bayerns, macht Station in Unterschleißheim, auf der neuen 6-Felder-Anlage des SV Lohhof, dem "Lohhof Beach".

Nach den A-Turnieren in Altdorf, München-Beacharena, Mühldorf, Ingolstadt und dem A+-Turnier in Fürth, ist Lohhof das sechste Turnier der A-Serie 2006. Es folgen noch die A-Turniere in Kempten (15./16.7.) und Elsenfeld (22./23.7.), bevor als Höhepunkt des Tucher Beach Cups die Bayerische Meisterschaft vom 4.-6.8. am Flughafen München stattfinden wird.

Parallel zum A-Turnier in Lohhof findet am Samstag ein C-Turnier des Bezirkes Oberbayern und am Sonntag ein BVV-Mixed-Turnier statt. Ausserdem am Samstag Abend: das große Sommerfest der Volleyballabteilung mit Grill, Musik und Moderation, großem Fussball-WM-Viertelfinal-TV und voraussichtlich bestem Wetter unter weißblauem Himmel.

Bei den Turnieren am kommenden Wochenende stellt der SV Lohhof erneut die meisten Teilnehmer, 28 an der Zahl.

Viele weitere Infos zu den Beachvolleyballteams des SV Lohhof sind unter dem Punkt "Beach" auf der Vereinsseite http://www.svlohhof.de/volleyball zu finden.

Spielbeginn beim A-Turnier der Herren ist am Samstag um 9.00 Uhr, bei den Damen um 13.00 Uhr. Spielbeginn beim C-Turnier am Samstag um 9.00 Uhr und am Sonntag beim Mixed-Turnier ebenfalls um 9.00 Uhr. Die Finalspiele des A-Turniers finden ca. um 13.30 Uhr (Damen) und 14.30 Uhr (Herren) statt. Der Eintritt ist, wie beim Beachvolleyball üblich, an beiden Tagen frei!

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 28. Juni 2006

   

Stavanger: Zwölf deutsche Duos am Start

Nur eine Woche nach dem ersten Grand Slam des Jahrs folgt der zweite Tour-Stopp mit höherem Preisgeld (für Frauen und Männer insgesamt 580.000 US Dollar) und Weltranglistenpunkten: In Stavanger/Norwegen trifft sich die Welt-Elite des Beach-Volleyballs vom 27. Juni bis 2. Juli zum zweiten Grand Slam, darunter sind gleich zwölf deutsche Duos. Mit Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich, Stephanie Pohl/Okka Rau (beide Hamburger SV), Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia Berlin) und David Klemperer/Kjell Schneider (MTV 48 Hildesheim/FT Adler Kiel) sind vier DVV-Duos für das Hauptfeld gesetzt. Pohl/Rau profitierten von der Nicht-Teilnahme der US-Teams.

Dagegen müssen Eric Koreng/Kay Matysik (Seaside Beachclub Essen/VC Olympia Berlin) und Daniel Krug/Mischa Urbatzka (beide FT Adler Kiel) bei den Männern (28. Juni) und Geeske Banck/Susanne Lahme (FT Adler Kiel/VC Olympia Berlin), Helke Claasen/Antje Röder (beide VC Olympia Berlin), Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC) und Michaela Eckl/Mireya Kaup (beide TSV Sonthofen) bei den Frauen in die Qualifikation (27. Juni).

Von den vier Frauen-Duos können allerdings nur zwei in der Qualifikation antreten, da maximal vier Duos pro Nation im Hauptfeld startberechtigt sind. So wurde im Vorfeld (26. Juni) noch eine „deutsche“ Qualifikation gespielt, bei der sich Claasen/Röder (21-15, 21-18 gegen Goller/Ludwig) und Eckl/Kaup (21-17, 24-22 gegen Banck/Lahme) durchsetzten.

In Norwegen wird das Hauptfeld im „Pool-Play“, in Gruppenspielen, absolviert.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 28. Juni 2006

   

Interview mit Nationalspieler Julius Brink

Julius Brink und Christoph Dieckmann bilden seit dieser Saison ein gemeinsames Duo. Mit ihren vorigen Partnern Kjell Schneider (Brink) und Andreas Scheuerpflug (Dieckmann) zählten sie bereits zur absoluten Weltspitze, WM-Bronze (Brink/Schneider), drei Siege auf der World Tour (einer Brink/Schneider, zwei Dieckmann/Scheuerpflug) und Platz fünf bei den Olympischen Spielen (Dieckmann/Scheuerpflug) dokumentieren dies eindrucksvoll. Die Frage, ob sich die beiden exzellenten Einzelspieler ohne weiteres auch als Team ergänzen oder doch einen gewissen Anlauf benötigen, stellte sich zu Saison-Beginn. Aber nur kurz: Nach fünf internationalen Turnierstarts auf der europäischen Tour und der World Tour mit fünf Platzierungen auf dem "Treppchen" steht fest: Brink/Dieckmann sind absolute Weltklasse. Vor dem Abflug zum nächsten Grand Slam nach Stavanger/Norwegen äußerte sich Julius Brink im Interview.

Julius, ist es anstrengender auf das Treppchen zu steigen oder der Weg dahin?
Brink (lachend): "Natürlich der Weg dahin."

Eure Konstanz in diesem frühen Stadium der Saison ist sensationell. Überrascht euch das?
Brink: "Ja, auf jeden Fall. Das war nicht zu erwarten. Ich hatte in der Vorbereitung zwar ein gutes Gefühl, weil wir eine gute und harte Vorbereitung absolviert haben und beispielsweise gute Rückmeldungen aus den Trainingsspielen bekamen. Aber damit kann man natürlich nicht rechnen."

Gab es einen "Aha-Effekt" oder verlief die Liaison bislang völlig normal?
Brink: "Nein, eigentlich nicht. Wir haben uns mit den Norwegern und Esten vorbereitet. Sicherlich war der Sieg in Shanghai gegen Emanuel/Ricardo sehr schön, da es der erste Sieg von mir über den Olympiasieger war. Christoph hatte das ja schon vorher geschafft. Das gibt einem natürlich die Bestätigung, dass wir jeden schlagen können. Aber natürlich ist es kein Selbstläufer."

Welchen Anteil hat euer Betreuerstab (Trainer sind Bernd Schlesinger und Andreas Künkler, Andi Scheuerpflug ist Manager)?
Brink: "Beide Trainer ergänzen sich sehr gut, es gibt keine Hierarchien. Die Aufgabenbereich sind klar abgegrenzt, Bernd macht die direkte Vorbereitung und Periodisierung, Andi bearbeitet vor allem den taktisch-analytischen Bereich und pflegt die von ihm angefertigte Video-Datenbank. Die Turnierbetreuungen teilen sie sich. Und Andi Scheuerpflug hält uns den Rücken mit dem ganzen Drumherum frei."

Ihr habt bewusst eine Pause eingelegt und das Turnier in Zagreb ausgelassen. Warum?
Brink: "Der Grund ist der, dass mit Gstaad und Stavanger zwei Höhepunkte kommen, bei denen wir unsere gute Top-Leistung abrufen wollen. Die Periodisierung ist darauf ausgerichtet. Es ist auch nicht sinnvoll, die komplette Tour zu spielen, auch wenn das am Ende vielleicht den einen oder anderen Platz in der Weltrangliste kostet."

Wie sieht die weitere Saisonplanung aus, was sind die Höhepunkte?
Brink: "Höhepunkte sind die Europa- und die Deutschen Meisterschaften sowie die Grand Slams."

Ihr seid die aktuelle Nummer drei in der Welt und habt euch zwischen die Brasilianer gequetscht. Wie fühlt man sich als "weißer Brasilianer"?
Brink: "Gut, wenn ich auch noch so eine Ballkontrolle hätte, ginge es mir noch besser. Aber man muss auch die Kirche im Dorf lassen."

Wie sehen die anderen Teams eure Erfolge?
Brink: "Man bekommt schon Anerkennung von den Teams, auch Emanuel/Ricardo bereiten sich gegen uns intensiver vor, als in Erstrundenspielen. Und Ricardo steht bei unseren Aufschlägen auch nicht mit durchgedrückten Beinen in der Annahme..."

Ist es noch etwas Besonderes, gegen die Olympiasieger Emanuel/Ricardo oder die Weltmeister Marcio Araujo/de Jesus Magalhaes zu gewinnen?
Brink: "Ja, natürlich. Das wäre vermessen, wenn das nicht mehr so wäre. Ich habe jetzt zwei Mal gegen Emanuel/Ricardo gewonnen und drei Mal verloren. Es ist schön, dass es mittlerweile so eng ist."

Welchen Weltranglistenplatz belegt ihr am Ende der Saison?
Brink: "Das ist schwierig zu sagen, und wir wollen uns auch keine Platzierung vornehmen. Wir lassen ja auch Turniere weg, die dann den ein oder anderen Platz kosten können."

Wer wird Fußball-Weltmeister?
Brink: "Mein Geheim-Tipp war Holland, jetzt traue ich den Deutschen viel zu. Die haben einen sehr guten Teamgeist, und ich bin sehr gespannt, wie es sich weiter entwickelt."

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Mittwoch, 28. Juni 2006

   www.abendblatt.de 

CVJM wechselt fast komplett nach Fischbek

FISCHBEK - Die Volleyball-Frauen des Regionalliga-Teams des CVJM Hamburg wechseln fast komplett zum TV Fischbek, nehmen dabei ihr Startrecht für ihre Spielklasse mit und werden künftig wie die erste Mannschaft in der Bundesliga unter dem Signum der Norddeutschen Affinerie als NA. Hamburg auflaufen. "Damit haben wir jetzt einen Unterbau", so Chef-Trainer Helmut von Soosten erfreut. Bis auf Jugendnationalspielerin Veronik Olszewska (17), die mit Erstligaaufsteiger WiWa Hamburg liebäugelt, vollzieht der komplette Kader den Wechsel. Trainer wird Stefan Schubot bleiben, der seinen Vertrag bei Manager Horst Lüders schon unterschrieben hat.

Ziel der Mannschaft wird es sein, nächste Serie in die 2. Bundesliga aufzusteigen. Wie groß die Hilfe der ersten Mannschaft dabei sein wird, ist noch offen. Rein formal ist der Wechsel zwischen beiden Teams möglich. So wird Angreiferin Katharina Wulff , die in der abgelaufenen Erstligaserie nahezu ohne Einsatz blieb, das Drittliga-Team unterstützen. Allerdings wird die neue "Zweite" in dieser Serie noch in Wandsbek spielen. Ein Umzug ist momentan kein Thema. Jedoch wird es auch künftig ein Mitspracherecht des CVJM geben. "Ich werde mich bei wichtigen Entscheidungen mit den Verantwortlichen abstimmen", so Manager Horst Lüders.

Derzeit läuft die Suche nach einer Verstärkung im Mittelblock für das Erstliga-Team. Da "der deutsche Markt abgegrast ist", so von Soosten, würden jetzt Angebote von italienischen Spielervermittlern gesichtet. Videos von Spielerinnen aus der italienischen 2. Liga hat von Soosten vorliegen, will Kandidatinnen in einem Probetraining testen. Damit muß die Entscheidung noch diese Woche fallen oder erst ab 24. Juli. Dazwischen ruht der Trainingsbetrieb in der Halle Neumoorstück.

masch

Anmerkung der Smash: Beim beschriebenen Vorgang handelt es sich um eine Kooperation zwischen dem CVJM und dem TV Fischbek. Die Regionalligaspielerinnen zahlen weiterhin ihren Mitgliedsbeitrag beim CVJM und erhalten eine freie Mitgliedschaft im TV Fischbek, die Jugendspielerinnen haben ihr Jugendspielrecht weiterhin beim CVJM. Und nicht der komplette Kader ist dabei: aus beruflichen oder Ausbildungsgründen sind Svenja Ehlers, Svea Beyer und Carolin Schmaloske nicht mehr dabei.

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel