News

 Samstag, 01. Juli 2006 

Platz neun beim Grand Slam in Stavanger
DVV-Männer 2:3 in Bulgarien
Stavanger: Pohl/Rau im Halbfinale
Banck/Lahme erhalten zusätzliche Förderung

Juni 2006

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Mai 2006

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Deutschland - USC Münster-News

 Samstag, 01. Juli 2006

   

Platz neun beim Grand Slam in Stavanger

Zum dritten Mal in dieser Saison haben Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich bei einem Weltserienturnier den Sprung unter die Top Ten geschafft. Beim FIVB Grand Slam in Stavanger (Norwegen) belegte das Team vom USC Münster den neunten Rang und kann damit sehr zufrieden sein

Ihr Soll haben Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich beim FIVB Grand Slam in Stavanger (Norwegen) vollauf erfüllt. Nach den Turnieren in Modena (Italien) und Shanghai (China) landeten sie zum dritten Mal in dieser Saison auf dem neunten Platz und heimsten dafür dieses Mal 320 Weltranglistenpunkte sowie 9.000 US-Dollar Preisgeld ein.

Zunächst verlor das Duo vom USC Münster in der Vorrunde – diese ersetzte in Stavanger den sonst üblichen Doppel-K.O.-Modus – mit 1:2 (21:16, 18:21, 13:15) gegen Schwaiger/Schwaiger (Österreich), setzte sich dann aber gegen die tschechischen Qualifikantinnen Klapalova/Petrova mit 2:1 (21:17, 15:21, 15:10) durch. Mit dem Vorhaben, die an Position zwei gesetzten und damit favorisierten Chinesinnen Wang/Tian Jia wenigstens zu ärgern, gingen Brink-Abeler/Jurich ins dritte Gruppenspiel. Und mussten eine knappe Niederlage einstecken. Nachdem die Kontrahentinnen im dritten Satz schon mit 9:13 vorn lagen, schafften die Münsteranerinnen beim 14:14 den Ausgleich, mussten sich letztlich – nach einem finalen Netzkantenaufschlag der Chinesinnen - aber doch mit 1:2 (17:21, 21:15, 14:16) geschlagen geben. „Das war ganz, ganz bitter“, sagte Hella Jurich.

Im Überkreuzspiel um den Einzug ins Achtelfinale gelang dem USC-Team mit 2:0 (21:18, 22:20) die Revanche gegen die Schwaiger-Schwestern. In der Runde der besten 16 Teams allerdings zogen die Münsteranerinnen gegen die an Position fünf gesetzten Brasilianerinnen Ribeiro/Antunes nach 34 Spielminuten mit 0:2 (14:21, 18:21) den Kürzeren.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 01. Juli 2006

   

DVV-Männer 2:3 in Bulgarien

Kröger verletzt sich

Die DVV-Männer haben die EM-Qualifikation so beendet wie sie sie begonnen haben: Gegen Bulgarien setzte es in Varna vor 2.500 Zuschauern eine 2:3-Niederlage (22-25, 25-20, 21-25, 26-24, 12-15), mit dem gleichen Ergebnis hatten die deutschen Männer die EM-Qualifikation begonnen. Das Ergebnis war allerdings unbedeutend, da bereits vorher Bulgarien als Gruppensieger und die deutsche Mannschaft als Gruppenzweiter feststanden. Bulgarien hat sich direkt für die EM-Endrunde 2007 in Russland qualifiziert, die deutsche Mannschaft kämpft Anfang September in Hin- und Rückspiel gegen den Zweiten der Gruppe B (Tschechische Republik, Slowakei oder Ungarn) um einen weiteren EM-Platz.

Frank Dehne, Jochen Schöps, Stefan Hübner, Norbert Walter, Björn Andrae, Marcus Popp und Thomas Kröger – so hieß die Startformation der DVV-Auswahl. Es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, allerdings litten die deutschen Aktionen oftmals unter der Instabilität. Nach dem Ende des ersten Satzes musste Bundestrainer Stelian Moculescu einen Wechsel auf der Libero-Position vornehmen: Thomas Kröger schied mit einer Knieverletzung (Patellasehne) aus und wurde duch Sebastian Schwarz ersetzt.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 01. Juli 2006

   

Stavanger: Pohl/Rau im Halbfinale

Brink-Abeler/Jurich werden Neunte

Im Halbfinale allein unter Brasilianern – dieses Gefühl kannten zuletzt nur Julius Brink/Christoph Dieckmann. Umso schöner, dass es nun auch Stephanie Pohl/Okka Rau widerfährt, die sensationell in das Halbfinale von Stavanger eingezogen sind. Nachdem sie bereits in der Gruppenphase ungeschlagen und ohne Satzverlust geblieben waren, setzte sich der Siegeszug auch in der KO-Runde fort. Zunächst bezwangen sie die Norwegerinnen Hakedal/Torlen deutlich, anschließen sensationll die an zwei gesetzten Chinesinnen Wang/Tian Jia. Im Halbfinale warten nun die Altmeisterinnen Adriana Behar/Shelda.

Ebenfalls zufrieden können Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich sein, die das Turnier auf Platz neun beendeten. Nach einem Sieg über die Schwaiger-Schwestern (AUT) unterlagen sie den Brasilianerinnen Ribeiro/Antunes deutlich.

Im Männer-Wettbewerb schlossen Julius Brink/Christoph Dieckmann die Gruppenphase ungeschlagen als Erste ab. David Klemperer/Kjell Schneider kamen als Gruppendritte weiter, Eric Koreng/Kay Matysik verpassten den Einzug in die KO-Runde sieglos.

 

 

Deutschland - Beach-Volleyball.de

 Samstag, 01. Juli 2006

  www.beach-volleyball.de 

Banck/Lahme erhalten zusätzliche Förderung

Ohne Moos nix los

Geeske Banck und Susanne Lahme erhalten als Nationalteam nun eine zusätzliche finanzielle Förderung vom Deutschen Volleyball-Verband, da sie sich auf Punkteebene gegenüber Anja Günther/Jana Köhler behaupten konnten.

Zum Anfang der Saison erhielten Banck/Lahme und Günther/Köhler beide den Titel "Nationalteam". Anhand eines vom DVV festgelegten Schlüssels (es gingen die Hälfte der erworbenen CEV-Punkte sowie eine festgelegte Anzahl von FIVB-Worldtour-Turnieren in die Wertung mit ein) sollte dann Ende Juni, nach dem Turnier in Stavanger, verglichen werden, wer mehr Punkte auf dem Konto hat.

Das Team mit den meisten Punkten steht nun schon vor dem Wochenende fest: Geeske Banck/Susi Lahme erhalten eine zusätzliche finanzielle Unterstützung. Ihre Leistungsfähigkeit müssen sie international jedoch noch unter Beweis stellen. Das Duo profitiert derzeit in erster Linie von den Ranglistenpunkten des Vorjahres, in dem Susi Lahme zusammen mit Danja Müsch viele Erfolge erzielen und Punkte sammeln konnte, so dass das Team Banck/Lahme bei den ersten Turnieren direkt im Hauptfeld gesetzt war. Geeske Banck und Susi Lahme gewannen jedoch bei den FIVB-Turnieren in dieser Saison noch kein Spiel und schieden zuletzt im norwegischen Stavanger bereits im Country-Quota aus.

Eine zusätzliche Förderung gibt es nun nicht, den Titel "Nationalteam" behalten Anja Günther und Jana Köhler allerdings ebenfalls, jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach nur bis zum Ende des Jahres, denn dann werden die Karten ohnehin neu gemischt...

Aller guten Dinge sind drei

Auf Seiten beider Geschlechter wird die Anzahl der Nationalteams auf drei hinunter gefahren. Die derzeitigen Nationalteams sind:

Damen-Nationalteams:

- Stephanie Pohl/Okka Rau

- Sara Goller/Laura Ludwig

- Hella Jurich/Rieke Brink-Abeler

- Helke Claasen/Antje Röder

- Anja Günther/Jana Köhler

- Geeske Banck/Susanne Lahme

Herren-Nationalteams:

- Markus Dieckmann/Jonas Reckermann

- Julius Brink/Christoph Dieckmann

- David Klemperer/Kjell Schneider

Bei den Herren hat sich die Anzahl der Teams bereits von selbst reduziert. Zunächst waren in diesem Jahr neben den drei genannten noch Stefan Hübner/Tom Kröger sowie Marcus Popp/Eric Koreng als Nationalteams nominiert gewesen. Doch Hübner, Kröger und Popp haben sich schließlich alle der Verantwortung der Hallenvolleyball-Nationalmannschaft unterstellt (wir haben darüber berichtet) und dem Beach-Volleyball fürs erste den Rücken gekehrt.

Schade war das besonders für Eric Koreng, der dann mit der Leidenschaft für den Beach-Volleyball mit leeren Händen dastand. Die schon früh bekannt gemachte Verletzung von Jonas Reckermann spülte Eric jedoch schnell an den Strand von NRW und an die Seite von Markus Dieckmann. Eine sehr gute Chance für Eric... doch dann machte das Verletzungspech auch vor Jonas Partner Markus nicht Halt und "Flat" war wieder allein. Aber ein guter Beach-Volleyballer bleibt nicht lange single und so bestreitet Eric gerade an der Seite von seinem neuen Partner Kay Matysik die Wettkämpfe beim Grand Slam in Stavanger.

Aber wer darf nun Nationalteam bleiben?

Die ersten beiden Teams werden nach Weltranglistenpunkten ermittelt, wobei nicht alle Turniere, sondern nur etwa 60% der FIVB-Worldtour-Turniere mit in die Wertung eingehen. "Wir wollen auch den Teams eine Chance geben, die vielleicht zwischendurch verletzt sind. Zudem sollen ja diejenigen Nationalspieler sein, die am erfolgreichsten spielen und nicht die, die am meisten spielen", erläutert Lars Elsässer, DVV-Beach-Volleyball-Koordinator, das Konzept des DVV.

"Wir werden uns dann im November schon einmal zusammensetzen und diskutieren." Gegenstand dieser Diskussion wird dann die Nominierung des dritten Nationalteams sein, das nicht rechnerisch ermittelt wird, sondern von einem Gremium ernannt.

Mitglieder dieses Gremiums sind Lars Elsässer, Götz Moser, Jörg Ahmann, Markus Dieckmann als Vertreter für die Spieler, Bernd Schlesinger als Vertreter für die Trainer, Lennard Krapp und Olli Dieterle, Vorsitzender des Beach-Volleyball-Ausschusses. "Ich bin froh, dass wir diese Regelung gefunden haben", sagte Lars Elsässer gegenüber beach-volleyball.de,"so haben wie einerseits die besten Spieler und Spielerinnen klar vorne und andererseits auch die Möglichkeit, einem Team, das zum Beispiel Verletzungspech hatte, eine Chance zu geben." Auch wenn das Gremium im November bereits die Gespräche beginnt, wird doch der 31.12. der Stichtag für den internen Punktevergleich sein.

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel