News

 Mittwoch, 12. Juli 2006 

Ostbek Cowboys verpflichten Gil Ferrer Cutino
Tea Lealamanua verstärkt die Roten Raben
Deutschland sucht den SIVOSTAR
Buchholz: Die erste Schulstadtmeisterschaft
Oststeinbeks Transfer-Coup
Weltklasse in Münster
Rieke und Hella rücken weiter vor
Bayer: Plichta soll die Punkte machen

Juli 2006

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Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Mittwoch, 12. Juli 2006

   

Ostbek Cowboys verpflichten Gil Ferrer Cutino

Vier Neue im Kader

Eine bemerkenswerte Verpflichtung melden die Ostbek Cowboys, Absteiger aus der 1. Bundesliga: Vom Erstliga-Spitzenklub SCC Berlin wechselt Diagonalangreifer Gil Ferrer Cutino in Hamburgs Wilden Osten, ein kubanisches Sprungwunder. Beim Pressegespräch stellte der Oststeinbeker SV auch drei weitere Neuzugänge vor.

„Unsere Zuschauer können sich auf einen spektakulären Spieler freuen, der Volleyball mit viel Herz spielt. Mit seiner unglaublich offenen Art hat Gil das Zeug zu einem Publikumsliebling“, sagte OSV-Abteilungsleiter Jan Schneider bei der Präsentation des neuen Cowboys-Kaders im Restaurant „Fairway´s“. „Unser Ziel ist ganz klar die Rückkehr in die 1. Bundesliga, auch wenn es sehr starke Konkurrenz geben wird. Gils Verpflichtung ist ein Signal, dass es uns ernst ist.“

Neben der Empfehlung seines früheren Beach-Trainers Bernd Schlesinger („das ist eine klasse Truppe und im Verein sind alle sehr nett“), lockte Cutino vor allem die Möglichkeit, in seinem erlernten Beruf als Sportlehrer zu arbeiten. Der 29-Jährige wird bei Haupt-Sponsor TMT Taurus angestellt und in Hamburgs sozialem Projekt „Sport statt Gewalt“ beschäftigt sein. „Darauf freue ich mich sehr“, sagte Cutino. Auf dem Feld soll er die junge OSV-Mannschaft mitreißen - im Training hat er seine neuen Mitspieler bereits kennen gelernt. „Das hat viel Spaß gemacht, wir werden zusammen guten Volleyball spielen.“

Cutino, 1.85 Meter groß, wurde viermal in die kubanische Nationalmannschaft berufen, ist inzwischen Deutscher und gehört im Sand zu Deutschlands Besten. Fest zum Oststeinbeker Team stoßen wird er Ende August, kurz vor den Deutschen Beach-Volleyball-Meisterschaften in Timmendorfer Strand.

Der Presse ebenso vorgestellt wurden Rückkehrer Fridolin Lippens und Youngster Oliver Schmäschke. Beide werden auf Annahme außen eingesetzt werden. Lippens, 26, 1.92 Meter, spielte seit 2000 beim OSV (und bereits einige Jahre früher in der Jugend) und war im Aufstiegsjahr zur 1. Liga eine wichtige Stammkraft, „unser Metronom“, sagt Schneider. Nach einem einjährigen Studienaufenthalt in Stockholm kehrt er nun in den Kader der Ostbek Cowboys zurück. „Ein paar Erstligaspiele habe ich gesehen, andere im Internet-Radio verfolgt, es war ein komisches Gefühl“, sagt Lippens, „ich will tatkräftig mithelfen, dass wir den Sprung zurück in die 1. Bundesliga schaffen.“

Schmäschke, 21, 1.91 Meter, kommt aus der 2. Mannschaft des OSV, in der Jugend lief er für FT Adler Kiel auf. Bereits in der Vorsaison trainierte er oft bei den Cowboys mit, „da hat mir noch ein Stückchen gefehlt, ich werde hart arbeiten, dass ich das aufhole und mir meine Spielanteile erkämpfe.“ Schneider sieht in Schmäschke „einen Typen, der Bock hat, etwas zu reißen. Solche Jungs brauchen wir.“

Als vierter Neuzugang stößt Mittelblocker Oliver Kook, 21, 1.95 Meter (früher 1. VC Norderstedt) zum Kader, auch er spielte zuletzt bei den Ostbek Pirates in der Regionalliga, ein Modellathlet, der sich von den Routiniers Kniffe abschauen soll. „Das zeigt, dass es uns gelungen ist, unsere Philosophie, die Mannschaften miteinander zu verzahnen, in die Praxis umzusetzen“, sagt Schneider. Im Gegenzug wird sich Jan Buhrmester, langjähriger Kapitän der Cowboys, in die Regionalliga-Reserve zurückziehen. „Er braucht einmal eine Pause“, sagt der neue Pirates-Trainer Bernd Schlesinger, der als Co-Trainer den neuen Cowboys-Chefcoach Joachim Müller (derzeit im Urlaub) unterstützen wird. Der neu zusammen gestellte Kader sei „besser als der im letzten Jahr“, sagt Schlesinger, „das Potential ist da, dass wir um die Meisterschaft in der 2. Liga Nord mitspielen können sollten“.

Den OSV verlassen haben Christian Bartram (private Gründe), Christian Proske und Mirko Suhren. „Wir danken allen Spielern, die uns über die Jahre begleitet haben“, sagt Jan Schneider, „es war eine besondere Zeit, und jeder hat daran einen wichtigen Anteil.“

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 12. Juli 2006

   www.volleyball-bundesliga.de 

Tea Lealamanua verstärkt die Roten Raben

Bei den Roten Raben laufen die Vorbereitungen auf die neue Saison auf Hochtouren. Jetzt haben sie noch einmal auf dem Spielermarkt zu geschlagen und sich die Dienste einer weiteren Mittelblockerin gesichert.

Die 23-jährige Tea Lealamanua kommt vom französischen Erstligisten USSP Albi für eine Saison nach Niederbayern. Bereits in der vergangenen Saison hat es einen lockeren Kontakt mit der Australierin gegeben. Da hatte sie sich allerdings für ein weiteres Jahr in Frankreich entschieden. Nach einem einwöchigen Probetraining in Vilsbiburg waren sich Verein und Spielerin allerdings einig, dass man in der kommenden Saison zusammen arbeiten will.

Tea Lealamanua, deren Eltern aus Samoa kommen, wurde in Neuseeland geboren und kam mit zehn Jahren nach Australien. Von dort machte sich die 23-jährige auf, die europäische Volleyballwelt kennen zu lernen. In den vergangenen drei Jahren waren sie in Spanien und Frankreich aktiv. Zuletzt spielte sie bei USSP Albi. Der französische Erstligist aus der Nähe von Toulouse gehört zu den guten Volleyballadressen in Frankreich, war in diesem Jahr im französischen Pokalfinale und hat auch im Europacup gespielt.

Eine Nationalmannschaftskollegin, die auch bereits in der deutschen Volleyballbundesliga gespielt hatte, hatte den Roten Raben die Verpflichtung von Tea Lealamanua empfohlen. Nach einem einwöchigen Probetraining hatten Verein und Spielerin einen guten Eindruck voneinander gewonnen, so dass Tea Lealamanua jetzt einen Vertrag über eine Saison unterzeichnete. Raben-Trainer Michi Merten schätzt an der Australierin, dass sie sehr athletisch und ein positiver Typ ist. Damit passe sie sehr gut in das Spielgefüge der Raben. Momentan trainiert Tea Lealamanua bei ihrem Heimatverein in Sydney und freue sich bereits auf ihr Engagement in Vilsbiburg.

Wenig erfreut ist dagegen Raben-Trainer Michi Merten über den überraschenden Rückzug des TSV Spandau aus der ersten Bundesliga. Seiner Meinung schade diese Aktion dem öffentlichen Ansehen des Volleyballsports. Allerdings kann er dem ganzen auch etwas Gutes abgewinnen. Da die Roten Raben in der kommenden Saison in drei Wettbewerben starten – Bundesliga, DVV-Pokal, Top Teams Cup – ist er aus sportlicher Sicht froh, dass seine Spielerinnen zwei Spiele weniger austragen müssen und so ihre Kräfte schonen können.

Welche Spielerinnen zum Trainingsauftakt da sein werden, ist derzeit noch nicht ganz klar. Schließlich sind die drei Nationalspielerinnen Birgit Thumm, Regina Burchardt und Nadja Jenzewski derzeit auf einem Lehrgang und werden aller Voraussicht die Chinareise der deutschen Nationalmannschaft mitmachen.

 

 

Deutschland - Volleyball Online

 Mittwoch, 12. Juli 2006

   www.volleyball-online.de 

Deutschland sucht den SIVOSTAR

"Deutschland sucht den SIVOSTAR" - unter diesem Motto hat sich eine Initiative das Ziel auf die Fahnen geschrieben, den Sitzvolleyballsport in Deutschland populärer zu machen und die Nationalmannschaft der Frauen wieder zum Leben zu erwecken. Um dieses Ziel zu erreichen, werden deutschlandweit Spielerinnen gesucht.

Nach Möglichkeit sollte es sich hier um Frauen und Mädchen mit einer Gehbehinderung handeln, welche über volleyballerische Vorkenntnisse oder Vorkenntnisse im Sitzball verfügen. Am interessantesten sind hierbei Spielerinnen aus den Sitzvolleyballhochburgen Hamburg, Nienburg, Leverkusen, Neubrandenburg, Berlin, Leipzig, Magdeburg sowie Cottbus. Aber auch Interessierte aus anderen Gegenden Deutschlands - auch ohne Volleyballerfahrungen - sind herzlich eingeladen dabei zu sein.

Im ersten Schritt zur Erreichung des Zieles wird vom 11. - 13. August 2006 ein Sitzvolleyball-Schnupperkurs in Tangerhütte (Sachsen-Anhalt) veranstaltet.

Informationen und Anmeldemöglichkeit zur Aktion gibt es unter www.sivoba.de/sivostar

Stefan Krohn

 

 

Norddeutschland - Harburger Rundschau

 Mittwoch, 12. Juli 2006

   www.abendblatt.de 

Buchholz: Die erste Schulstadtmeisterschaft

BUCHHOLZ - Bei den erstmals auszutragenden Buchholzer Schulstadtmeisterschaften treten am Freitag, 9 Uhr, beide Buchholzer Gymnasien, beide Realschulen, die August-Hermann-Francke-Schule, die Birkenschule und die Waldschule in drei Sportarten gegeneinander an. 

Die 5. und 6. Klassen spielen am Kattenberge Fußball. Die Turniere im Basketball (7. und 8. Klassen) sowie im Volleyball (9. Klassen) steigen zeitgleich in der neuen Halle am Schulzentrum I. Danach werden die Ergebnisse der drei Turniere zusammengerechnet und die sportlichste Buchholzer Schule 2006 wird gekürt.

ml

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Mittwoch, 12. Juli 2006

   www.abendblatt.de 

Oststeinbeks Transfer-Coup

Vierfacher kubanischer Nationalspieler wechselt zum OSV. Gil Ferrer Cutino vom Bundesliga-Dritten SCC Berlin soll die Stormarner in die Zweitliga-Spitzengruppe führen.

Oststeinbek - Der Volleyball-Bundesliga-Absteiger Oststeinbeker SV verpflichtet mit Gil Ferrer Cutino für die kommende Saison einen ehemaligen kubanischen Nationalspieler (vier Einsätze) für die Diagonalposition. "Gil ist genau der Spieler, den wir uns erhofft haben, um in der Zweiten Bundesliga oben mitspielen zu können", sagt Jan Schneider, der Abteilungsleiter der Oststeinbeker Volleyballer.

In der Tat stellt die Verpflichtung des 29jährigen, der vom Bundesliga-Dritten SCC Berlin kommt, durchaus eine Zäsur dar. Erstmals stößt ein Volleyball-Profi zur Mannschaft, die bislang ausschließlich aus engagierten Amateuren bestand.

Seit 2002 lebt der Kubaner in Deutschland, mußte zunächst eine zweijährige Sperre absitzen, da ihn sein Heimatverband nicht freigab. Der für Volleyball-Verhältnisse mit 1,85 Meter kleine, aber immens sprunggewaltige Angreifer ist mit einer Deutschen verheiratet, hat ein Kind. Das Paar hatte sich 2001 am Strand kennengelernt, ihretwegen kam er nach Deutschland. "Die Familie behält noch ihre Wohnung in Berlin, hier nimmt sie sich eine kleine Wohnung", so Schneider.

Die Verpflichtung Ferrer Cutinos, der die deutsche Staatsangehörigkeit beantragt hat, ist durchaus als Experiment anzusehen. Der Vertrag läuft zunächst über ein Jahr. Denn klar ist: Die "Ostbek Cowboys" mit ihrem Etat in der Größenordnung von 70 000 Euro können sich keinen reinen Profi leisten. Deshalb war es Glück, daß Ferrer Cutino eine Arbeit über die Volleyball-Zeit hinaus sucht. So wird sich der gelernte Sportlehrer bei einem Hamburger Sozial-Projekt unter dem Motto "Sport statt Gewalt" engagieren, dort einen Teil seiner Einkünfte erzielen. "Wir versuchen, ihn zusätzlich in unserem Verein zu beschäftigen", so Schneider.

Zunächst aber spielt der frühere Beachvolleyball-Nationalspieler mit seinem Berliner Partner Florian Kahl die deutsche Strand-Saison. Vergangene Serie reichte es bei den deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand immerhin zu Rang neun.

Deshalb steigt der Kubaner erst Ende August ins Mannschaftstraining ein. "Das ist nicht optimal, aber es läßt sich nicht anders regeln", so Schneider. Die Frage ist dann: Wie schnell kann Ferrrer Cutino von Sand auf Parkett umschalten - die Unterschiede sind größer als vom Außenstehenden angenommen. Außerdem muß sich der Diagonalangreifer mit seinem neuen Team einspielen. Auch das braucht Zeit.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Mittwoch, 12. Juli 2006

   www.westline.de 

Weltklasse in Münster

-wis- Münster. Die Idee geisterte schon lange durch die Köpfe, nun wird sie umgesetzt: Am Sonntag findet in den Osmo-Hallen am Hafen ein hochkarätiges Beachvolleyball-Turnier statt. Mit Julius Brink und Christoph Dieckmann hat auch ein Weltklasse-Duo seine Startzusage gegeben.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Mittwoch, 12. Juli 2006

   www.westline.de 

Rieke und Hella rücken weiter vor

-wis- Münster. Mit dem fünften Platz in Marseille feierten Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich in der vergangenen Woche ihr bislang bestes Ergebnis auf der World Tour. 360 Punkte bescherten den Beachvolleyballerinnen vom USC Münster auch eine deutliche Verbesserung in der Weltrangliste.

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Mittwoch, 12. Juli 2006

   www.wz-newsline.de 

Bayer: Plichta soll die Punkte machen

Volleyball-Bundesligist SV Bayer Wuppertal setzt auf den slowakischen Nationalspieler als echte Verstärkung.

Wuppertal. 1,95 m groß, stabil in der Annahme und vor allen Dingen in der Lage, auch Punkte zu machen: Auf seinen slowakischen Neuzugang Tomas Plichta setzt Volleyball-Bundesligist SV Bayer Wuppertal große Hoffnungen.

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel