News

 Freitag, 25. August 2006 

Mit Rückenwind zum Saisonhöhepunkt
Die EM – Qualifikation hat oberste Priorität
SHVV-Grundlagentraining: Erste Teilnehmerinnen
Familienbande am Strand von Scheveningen
Atika Bouagaa ist DOSB-Integrationsbotschafterin
DVV-Junioren: 0:3 gegen Italien
Beachanlagen: DVV leistet kostenlose Hilfe
U21-WM: DVV-Teams überstehen Qualifikation
Beach-EM: Brink/Dieckmann verhindern Fehlstart
DVV-Frauen besiegen Bulgarien 3:1
WiWa: Erst leises Gebrummel, dann immer lauter
Florapokal mit Beach-Champions

August 2006

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International - EuroBeach-News

 Freitag, 25. August 2006

   

Mit Rückenwind zum Saisonhöhepunkt

Beim NESTEA European Championship Final 2006 in Den Haag gehen einige Teams mit einer ganz besonderen Motivation ins Titelrennen

Zürich/Den Haag, 24. August 2006: Einen ersten Vorgeschmack auf das, was sie von Donnerstag bis Sonntag (24. bis 27 August) beim NESTEA European Championship Final erwartet, konnten die holländischen Beach Volleyball Fans am vergangenen Wochenende erleben. Vor den Toren von Den Haag fanden am Strand von Scheveningen die holländischen Meisterschaften statt. Dort konnten in den Finals Teams bewundert werden, die auch bei den Europameisterschaften für Medaillen gut sind: Bei den Frauen gewannen Rebekka Kadijk und Merel Mooren vor Sanne Keizer und Marrit Leenstra. Bei den Männern setzten sich Jochem De Gruiter und Gijs Ronnes gegen Reinder Nummerdor und Richard Schuil durch. De Gruiter/Ronnes ergatterten sich durch den Finalerfolg die letzte Wild Card für das NESTEA European Championship Final 2006.

Als frisch gekürte Landesmeister gehen auch die Österreicher Sara Montagnolli/Sabine Swoboda und Nik Berger an den Start. Berger gewann den Titel mit Robert Nowotny, tritt in Den Haag jedoch mit Peter Gartmayer an. Für den Routinier Berger eine Chance, späte Lorbeeren zu ernten. Hauptamtlich fungiert Berger als Manager des Duos Doppler/Gartmayer. Doch weil sich Clemens Doppler am Knie verletzt hat, vertritt er seinen Klienten auf dem Feld.

Mit Rückenwind gehen die Deutschen Okka Rau und Julius Brink ins Rennen. Sie wurden von den Lesern des volleyball magazins zu den deutschen Beach Volleyballern des Jahres gewählt. Okka Rau wurde zum fünften Mal, Brink zum zweiten Mal gewählt. “Das ist immer wieder ein schöner Treuebeweis, der einem von den Fans entgegengebracht wird“, sagt Okka Rau.

Zwei Jahre nach ihrer Trennung werden Paul und Martin Laciga in Den Haag wieder gemeinsam im Sand zu sehen sein. Weil Martin Lacigas etatmäßiger Standardpartner Markus Egger wegen einer Knieverletzung ausfällt und das Duo Paul Laciga/Sascha Heyer nicht für das NESTEA European Championship Final qualifiziert ist, wagen die beiden Brüder ein Comeback. Laciga/Laciga gewannen in ihrer zehnjährigen gemeinsamen Karriere drei Mal EM-Gold.

Mit Stefan Kobel steht in Den Haag ein weiterer Athlet aus der Schweiz im Blickpunkt: Kobel beendet seine Karriere, das NESTEA European Championship Final wird sein letzter Auftritt auf der großen internationalen Bühne sein. Mit seinem Partner Patrick Heuscher feierte Kobel viele gemeinsame Erfolge. Der größte war der Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Freitag, 25. August 2006

   

Die EM – Qualifikation hat oberste Priorität

Nationaltrainer Stelian Moculescu im Interview vor den entscheidenden Play-off Spielen

Nur noch knapp eine Woche ist es hin, bis die Volleyball Nationalmannschaft der Herren die erste große Aufgabe in diesem Jahr zu meistern hat: die Play-off Spiele gegen die Tschechische Republik für die Europameisterschaft im kommenden Jahr in Moskau uns St. Petersburg. Ein Ziel, dem Bundestrainer Stelian Moculescu oberste Priorität einräumt. Im Trainingslager stand der Nationaltrainer Rede und Antwort.

Am 1. September ist das erste Play-off Spiel in Leizpig. Wie laufen die Vorbereitungen?
S. Moculescu:  „Die Vorbereitung laufen bislang sehr gut. Wir sind haben eine sehr gute Euroliga gespielt und sind in jeder Hinsicht voll im Soll. Nun hoffe ich, dass alle Spieler gesund bleiben und wir unser gemeinsames Ziel, die Qualifikation zur Europameisterschaft, erreichen werden.“

In den kommenden Tagen stehen drei Testspiele gegen Slowenien auf dem Programm. Warum habe Sie dieses Team zur Vorbereitung ausgewählt?
S. Moculescu:  „Slowenien spielt in der EM – Qualifikation gegen Weißrussland um eine der letzten drei freien Plätze für die Europameisterschaft. Andere mögliche Gegner sind derzeit in der Weltliga aktiv.“ 

Wie stark schätzen Sie die Tschechische Republik ein?
S. Moculescu:  „Das tschechische Team ist eine technisch sehr gute und erfahrene Mannschaft, die auch einen höheren Altersdurchschnitt wie wir haben. Aber ich bin mir sicher, dass wir sie mit einem guten Aufschlag und einer guten Annahme aus dem Rhythmus bringen können. Entscheidend für den Ausgang der Qualifikation wird das erste Spiel vor heimischem Publikum in Leipzig. Wenn wir dieses Match gewinnen, dann ist alles möglich.“

Auch in Ihrem Heimatverein Friedrichshafen laufen die Vorbereitungen für die kommende Spielzeit seit drei Wochen auf Hochtouren. Kommen die Play-off Spiele gegen die Tschechische Republik rein zeitlich gesehen nicht zur falschen Zeit?
S. Moculescu:  „Nein, ich sehe hier keine Probleme für das deutsche Team. Die Nationalspieler waren die ganze Zeit mit der Nationalmannschaft unterwegs, sind deshalb gut vorbereitet und körperlich fit. Es sind eher die Clubs, die in ihrere Vorbereitung gestört werden, da wichtige Leistungsträger nicht vor Ort sind. Es könnte höchstens im Nachhinein kommen, dass Nationalspieler durch die EM – Qualifikation und die Testspiele in der Saison ein bisschen müde werden.“

Sind alle Spieler gesund und munter im Mannschaftsquartier in Kienbaum angekommen, oder warten Sie noch auf Nachzügler?
S. Moculescu:  „Wir sind am Dienstag alle nach der langen Anfahrt aus Friedrichshafen gut hier in Kienbaum angekommen. Alle Mann sind an Bord und nun geht der Countdown für die beiden entscheidenden Partien los.“

Werden sie in den kommenden Tagen noch spezielle Taktiken und Spielzüge einstudieren?
S. Moculescu:  „Nein, das haben wir nicht vor. Wir müssen nun schauen, dass die Spieler richtig fit und spritzig werden und sich niemand mehr verletzt. Das Einzige was wir noch trainieren müssen, ist die Feinabstimmung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen – aber im Großen und Ganzen steht alles.“

Für die WM 2006 in Japan hat sich Ihre Mannschaft bereits qualifiziert. Dennoch genießt die EM-Qualifikation für sie die „oberste Priorität, weshalb?
S. Moculescu:  „Die Europameisterschaft ist äußerst wichtig mit Blick auf die Olympischen Spiele 2008. Die Qualifikation ist ein Meilenstein auf dem Weg nach Peking und den wollen wir unbedingt schaffen. Olympia 2008 ist das oberste Ziel dieser jungen Mannschaft. Erreichen wir die aktuellen Ziele, dann kann uns in den kommenden Jahren noch sehr viel mehr gelingen.“

Haben Sie Angst, dass dem sehr jungen Team  schwache Nerven einen Streich bei den Partien in Leipzig und Syitavy spielen könnten?
S. Moculescu:  „Nein, ich denke nicht, dass die nervliche Anspannung ein Problem wird. Unsere Spieler sind zwar jung, verfügen aber trotzdem über sehr viel Erfahrung. Alle spielen entweder in ausländischen Ligen, der Champions League oder haben schon einige Partien in der Nationalmannschaft absolviert. Von daher dürfte die Nervosität keine große Rolle spielen. Eine gewisse Anspannung wird natürlich vorhanden sein. Das muss aber so sein, um die volle Leistung bringen zu können.“

In Ihrem Aufgebot für die Play-offs stehen nur drei Spieler, die in der Bundesliga unter Vertrag sind. Davon kommen mit Simon Tischer und Jochen Schöps zwei vom VfB Friedrichshafen. Welche Rolle spielen die beiden in der Nationalmannschaft?
S. Moculescu:  „Beide, sowohl Simon Tischer als auch Jochen Schöps spielen eine sehr wichtige Rolle im Nationalteam. Jochen Schöps ist auf dem Sprung in die Stammformation und liefert sich um die Position des Diagonalspielers einen heißen Kampf mit Christian Pampel. Da ist noch nicht entschieden, wer gegen die Tschechische Republik von Beginn an auf dem Platz steht. Bei Simon Tischer geht es mit Frank Dehne um die Position des Angreifers, wobei hier Simon Tischer derzeit einen Tick vorne ist.“

Bei der Tschechischen Nationalmannschaft sind mit Jiri Polansky und Lukas Tichacek auch zwei Spieler des VfB Friedrichshafen im Kader. Ist dies für Sie als Trainer von Friedrichshafen eine komische Situation?
S. Moculescu:  „So etwas kommt regelmäßig wieder vor. Wir hatten in Friedrichshafen immer gute Spieler, bei denen es fast selbstverständlich war, dass sie in einer Nationalmannschaft spielen. Ab und an steht man sich dann auf dem Feld eben gegenüber. Das belastet mich aber nicht.“

Wenn Sie derzeit den deutschen Volleyball mit anderen Nationen in Europa vergleichen, wo steht Deutschland?
S. Moculescu:  „Auf dem Papier stehen wir in Europa nicht ganz so gut da. Doch die Mannschaft ist besser, als es auf dem Papier steht. Das Team hat in den letzten Jahren immer wieder bewiesen, dass es mit allen Mannschaften in Europa mithalten kann – nicht zu letzt im vergangenen Jahr, als wir Italien in Italien geschlagen haben. Von daher blicke ich zuversichtlich in die Zukunft. Vielleicht kann sie den Erfolg den sie verdient hat, irgendwann auch mal einfahren.“

Letzte Frage: Wie tippen Sie, dass die Qualifikationsspiele gegen die Tschechische Republik enden?
S. Moculescu:  „Einen Tipp werde ich nicht abgeben. Jedoch hoffe ich, dass wir das bessere Ende auf unserer Seite haben.“

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg!

Die Play-off Spiele der deutschen Volleyball Nationalmannschaft finden am 2. September in Leipzig und am 9. September in Syitavy statt. Karten für das Heimspiel in Leipzig sind unter anderem im Internet unter www.volleyball-verband.de  erhältlich.                                                          

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Freitag, 25. August 2006

   

SHVV-Grundlagentraining: Erste Teilnehmerinnen stehen fest

Nach mehreren Talent-Sichtungen stehen nun die Teilnehmerinnen der ersten zentralen Einheit am 17. September in Kiel fest. 20 Spielerinnen des Jahrganges 94/95 wurden vom Trainerstab eingeladen. Die Teilnehmerliste hat Grundlagen-Trainer Kristian Ewald auf der aktualisierten Internet-Seite "Jugend-Leistung-Halle" veröffentlicht.

"Spielerinnen, die wir nicht ausgewählt haben, sollen aber nicht traurig sein und weiter fleißig traininieren", sagt Trainer Ewald. Weiter trainieren und an sich arbeiten lohnt sich bekanntlich immer. Außerdem ist es jederzeit möglich, in das Training nachzurücken.

Kristian Ewald und Co-Trainer Ali Hobst freuen sich auf die erste Einheit auf dem Weg zum Bundespokal C-Nord 2008.

 

 

International - EuroBeach-News

 Freitag, 25. August 2006

   

Familienbande am Strand von Scheveningen 

Emiel Boersma und Mathis Mast (Niederlande) und die Laciga-Brüder (Schweiz) sorgen am ersten Tag des NESTEA European Championship Final für Furore

Den Haag, 24. August 2006: Als die erste große Überraschung der diesjährigen Europameisterschaft der Beach Volleyballer vollbracht war, entschuldigte sich Emiel Boersma erst einmal, um einer angenehmen Pflicht nachzukommen: “Warten Sie bitte kurz auf mich, ich muss meiner Freundin einen Kuss geben.“ Boersma hatte kurz zuvor mit seinem Partner Mathijs Mast Großes vollbracht, indem er in der zweiten Gewinnerrunde gegen Reinder Nummerdor und Richard Schuil gewann.

Die beiden ehemaligen Ausnahmespieler in der Halle sind nach fünf gespielten Masters als smart european ranking leader geführt und beim NESTEA European Championship Final in Scheveningen vor den Toren von Den Haag als Mitfavoriten ins Titelrennen gegangen. Dennoch wurden sie von ihren Landsleuten auf dem Centre Court in drei Sätzen entzaubert. Ein Umstand, der Boersma selbst am meisten überraschte: “Wir trainieren regelmäßig mit Reinder und Richard und wissen, dass wir normalerweise keine Chance gegen sie haben.“ Noch vor wenigen Tagen, so berichtete der lange Blockspieler, gab es beim Halbfinale der holländischen Meisterschaft “ein Debakel für uns. Sie haben uns regelrecht verhauen.“

Also sagten sich Boersma und Mast vor dem erneuten Aufeinandertreffen: “Wenn wir schon nicht gewinnen können, lass uns wenigstens zeigen, dass wir vernünftig Beach Volleyball spielen können.“ Den Plan haben die Außenseiter mehr als erfüllt. Für Boersma war es ein wunderbares Erlebnis, weil seine Eltern und seine Geschwister den Erfolg auf der Tribüne miterlebten. “Es war klasse, dass sie alle dabei waren“, freute sich Boersma. Besonders die Anwesenheit von Schwester Cynthia bedeutete Boersma viel. Die frühere Weltklassespielerin hat ihre Karriere vor Jahren beendet und lebt als Mutter in Italien. “Sie ist nur noch wenige Wochen im Jahr in der Heimat“, sagt Boersma, “umso schöner, dass sie heute dabei war.“ In der dritten Winnerrunde bekommen es Boersma/Mast wieder mit Landsleuten zu tun. Gegen Jochem de Gruitjer und Gijs Ronnes gelten sie erneut als Außenseiter. Aber vielleicht gelingt ja noch so ein Kunststück.

Eine Familiengeschichte wurde auch in einem anderen Fall weiter geschrieben: Die Schweizer Paul und Martin Laciga beherrschten Ende der 90er Jahre das kontinentale Volleyballgeschehen am Strand und wurden drei Mal Europameister. Nach den Olympischen Spielen 2004 in Athen trennten sich die Routiniers, um mit neuen Mitspielern neue Erfolge zu feiern. Doch weil Martin Lacigas Partner Markus Egger am Knie verletzt und Paul Laciga mit Sascha Heyer nicht für die Europameisterschaft qualifiziert ist, kam es kurzfristig zum Comeback. Mit Erfolg: Laciga/Laciga agierten in Den Haag bislang, als habe es die zweijährige Abstinenz vom Bruder nie gegeben. Zwei Spiele, zwei Siege ­ das macht Appetit auf mehr: “Dafür, dass wir nur zweimal für eine Stunde miteinander trainiert haben, war es schon ganz gut“, sagte Paul Laciga nach dem souveränen 2:0 gegen die Deutschen Koreng/Matysik. Der ältere der beiden Brüder registrierte zwar noch “ein paar Flüchtigkeitsfehler, aber das ist verständlich nach der langen Zeit.“ Beim Bestreben, ihr viertes gemeinsames EM-Gold aus dem Sand zu buddeln, treffen die Schweizer am Freitag auf die Österreicher Nik Berger und Peter Gartmayer.

Die Partien der dritten Winnerrunde:

Boersma/Mast (NED)

-

de Gruitjer/Ronnes (NED)

Joosen/Melis (BEL)

-

Kobel/Heuscher (SUI)

Berger/Gartmayer (AUT)

-

Laciga/Laciga (SUI)

Kjemperud/Skarlund (NOR)

-

Brink/Dieckmann (GER)

Gespielt wird am Donnerstag ab 9 Uhr. Am gleichen Tag beginnt auch die Europameisterschaft der Frauen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 25. August 2006

   

Atika Bouagaa ist DOSB-Integrationsbotschafterin

Große Ehre für Atika Bouagaa: Die Nationalspielerin wurde vom DOSB -Präsidium unter Leitung von Dr. Thomas Bach zur Integrationsbotschafterin ernannt. Neben ihr sind dies nur noch die Trampolinturnerin Anna Dogonadze und die Karateka Ebru Shikh Ahmad. Die Ernennung der drei Spitzensportlerinnen erfolgte im Rahmen des Integrationsgipfels, der unter der Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits am 14. Juli stattfand.

Welche Aufgaben und Termine die drei Botschafterinnen wahrnehmen müssen, ist noch zu klären. Atika Bouagaa zeigte sich erfreut: "Ich bin schon ein bisschen stolz, dass ich gefragt wurde und übernehme die Aufgabe gerne." Sie selbst ist als dunkelhäutiges Kind tunesischer Eltern bereits mit Rassismus in Deutschland konfrontiert worden. "Als ich in Berlin war, gab es da schon ein paar Sprüche. Als ich beispielsweise im Bus die Füße auf den Sitz stellte, meinte der Busfahrer: “Junge Dame, das können sie in ihrem Land machen, aber nicht hier."

Bouagaa spricht dem Sport eine große Rolle bezüglich der Integration zu: "Ich glaube, dass Sport der Schlüssel zur Integration ist, weil es im Sport in erster Linie um Teamgeist, Kameradschaft, Respekt, Fairness und Spaß am gemeinsamen Erleben geht und nicht um die Herkunft des Einzelnen."

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 25. August 2006

   

DVV-Junioren: 0:3 gegen Italien

Abschluss der EM-Vorbereitung

Die deutschen Junioren (Jahrgang 1987/88) haben die Dreierserie gegen Italien ohne Sieg beendet: Im dritten und letzten Spiel gegen den EM-Gruppengegner blieb die Mannschaft von Bundestrainer Manfred Steinbeißer in Boario Terme beim 0:3 (17-25, 18-25, 17-25) chancenlos. Zuvor hatte es ein 1:3 und ein 2:3 gegeben. Die Spiele gegen die Italiener waren zugleich der letzte offizielle Vergleich vor der EM-Endrunde vom 6. bis 14. September in Kazan/Russland. Italien ist neben Frankreich, der Slowakei, Bulgarien und den Niederlanden EM-Vorrundengegner der DVV-Auswahl.

Im dritten Spiel gegen die Italiener machte sich der Kräfteverschleiß mit sechs Spielen (zuvor drei Partien in der Slowakei) in sieben Tagen bemerkbar: "Wir hatten einen totalen Einbruch, den ich aber auf die Belastung zurückführe", so Steinbeißer. Einziger Lichtblick: Zuspieler Sebastian Kühner spielte durch, nachdem er sich vor dem ersten Vergleich mit den Italienern eine Sprunggelenksverletzung zugezogen hatte.

Als Vorbereitung auf die EM-Endrunde plant Steinbeißer noch zwei Spiele gegen Bundesligisten.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 25. August 2006

   

Beachanlagen: DVV leistet kostenlose Hilfe

Immer mehr wird die Hilfestellung des DVV beim Bau von Beachanlagen von den Vereinen angenommen. Auf seiner Internetseite hat der DVV die für den Bau von Beachanlagen notwendigen Informationen ins Internet gestellt, die auch heruntergeladen werden können.

Im Mittelpunkt der Informationen stehen zweifelsohne die "Planungsempfehlungen zum Bau von Beach-Anlagen" und die Beschreibungen der richtigen Beachsande. Allein die Zertifizierung von Beachsanden durch den DVV hat so manchen Verein davor bewahrt, den falschen Sand zu kaufen und mit dazu beigetragen, dass viele Anlagen letztendlich auch das hielten, was man sich von ihnen versprach. Gefahren einer Fehlplanung wurden somit auf ein Minimum reduziert.

Diese Vorteile können gerade diejenigen ermessen, die ohne Hilfe auskommen mussten und eines Tages vor einer unbrauchbaren Anlage standen, für deren Instandsetzung dann keine Gelder mehr zur Verfügung steht. Mit der Auflistung der Sandfirmen, deren Sande der DVV zertifiziert hat, ist den Vereinen die Möglichkeit gegeben, weitestgehend die richtigen Sande in ihrer unmittelbaren Nähe zu kaufen und weite Anfahrtswege zu vermeiden, was insbesondere aus Kostengründen wichtig ist.

Ziel des DVV ist es, dass jedem Verein in Deutschland in einem Umkreis von bis zu 100 km der richtige Beachsand zur Verfügung steht. Auch die bisherigen Vertragsfirmen haben die Vorteile einer Zertifizierung erkannt, und verzeichnen einen höheren Absatz ihrer Quarzsande für Beachanlagen.

Um aber ein lückenloses Netz von Sandfirmen bilden zu können, benötigt der DVV die Hilfe seiner Vereine. Wer also eine Firma in seiner Nähe hat, welche Sande anbietet, der sich für den Bau von Beachanlagen eignen könnten, sollte diese auffordern, diese durch den DVV zertifizieren zu lassen. Die Untersuchung ist kostenlos und erst die Verwendung des Zertifikats ist gegen eine jährliche Pauschale möglich. Nähere Einzelheiten hierüber sind auch unter "Zertifizierung Beachsand" zu finden.

Schauen Sie mal rein und machen kostenlosen Gebrauch von dem beschriebenen Angebot. Kontaktaufnahme mit Frank Streissle unter: Frank Streissle, Deutsche Volleyball Sport GmbH, Otto-Fleck-Schneise 8, 60528 Frankfurt, Tel.: 069 / 698 001-11, Fax: 069 / 698 001-99, Mail: streissle@volleyball-verband.de

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 25. August 2006

   

U21-WM: DVV-Teams überstehen Qualifikation

Jonathan Erdmann/Tilo Backhaus (beide VC Olympia Berlin) und Katharina Schillerwein/Jennifer Eckardt (Hamburger SV/VC Olympia Berlin) haben die Qualifikation bei den U21-Beach-Weltmeisterschaften überstanden und starten neben Julia Sude/Jana Köhler (VfB Friedrichshafen/VC Olympia Berlin) und Thomas Kaczmarek/Stefan Uhmann (VV Human Essen/Kölledaer SV) im am 24. August beginnenden Hauptfeld.

Allerdings bedurfte es einer Menge harter Arbeit und einer Portion Glück dazu. Backhaus/Erdmann gewannen ihre zwei notwendigen Partien mit 2:0 (22-20, 21-19) gegen Litauen und 2:0 (21-18, 21-17) gegen Tschechien. Eckhard/Schillerwein starteten mit einem 2:0 (21-17, 21-13) gegen ein slowenisches Duo, verloren dann jedoch 1:2 (18-21, 21-15, 13-15) gegen Italien und waren damit eigentlich ausgeschieden. Doch da das Team aus Mozambique nicht zur Auslosung des Hauptfeldes erschien, rückten Eckhard/Schillerwein als am besten platziertes und nicht qualifiziertes Duo nach.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 25. August 2006

   

Beach-EM: Brink/Dieckmann verhindern Fehlstart

Das haben sich die deutschen Männer-Duos sicherlich anders vorgestellt: Zum Auftakt der Beach-EM 2006 im niederländischen Den Haag verloren David Klemperer/Kjell Schneider gegen Berger/Gartmayer (AUT) mit 0:2 (13-21, 18-21) und Eric Koreng/Kay Matysik gegen die Laciga-Brüder (SUI) ebenfalls in zwei Sätzen (16-21, 18-21).

Und auch bei den Mitfavoriten Julius Brink/Christoph Dieckmann deutete zunächst alles auf einen Fehlstart hin, nachdem sie den ersten Satz gegen Biza/Kubala (CZE) verloren hatten. Doch am Ende spielten Brink/Dieckmann ihre Klasse und Routine aus und gewannen am Ende noch ungefährdet mit 2:1 (19-21, 21-10, 15-12). In der nächsten Runde - erst am 25. August - treffen die Weltranglisten-Dritten auf Kjemperud/Skarlund (NOR), Klemperer/Schneider bekommen es mit Pineda/Herrera (ESP) und Koreng/Matysik mit Benes/Benes (CZE) zu tun. Die erste "Loserrunde" wird noch am 24. August ausgetragen.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Freitag, 25. August 2006

   http://de.sports.yahoo.com 

DVV-Frauen besiegen Bulgarien 3:1

St. Brieuc (dpa) - Die deutschen Volleyball-Frauen haben zum Auftakt eines Vier-Länder-Turniers im französischen St. Brieuc gegen Bulgarien mit 3:1 (24:26, 25:16, 25:11, 25:16) gewonnen. Die weiteren Gegner sind die Niederlande und Gastgeber Frankreich.

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Freitag, 25. August 2006

   

WiWa: Erst leises Gebrummel, dann immer lauter

In einem Testspiel trat WiWa Hamburg gestern Abend in der Sporthalle Süderelbe gegen das Bundesliga-Team aus Fischbek an. „Die Stimmung auf unserer Netzseite war über den ganzen Abend super! Die Spielerinnen waren wie ein kleiner Bienenstock - erst nur leises Gebrummel, dann immer lauter“, beschreibt WiWa-Trainerin Marina Cukseeva ihre Beobachtung. „Ich hoffe es wird noch viel lauter auf dem Feld, dann können wir bald selbstbewusst ein eigenes Spiel entwickeln."

Trotz der 5:0-Niederlage freut sich Cukseeva bereits auf das vereinbarte Rückspiel am kommenden Mittwoch in Wandsbek: „Es ist gut, unter Wettkampfbedingungen zu sehen, woran wir weiter arbeiten müssen. Es gab viele ärgerliche Fehler im neuen Feldabwehrsystem und in unserer Annahme, aber das wir noch nicht optimal aufeinander abgestimmt sind überrascht nicht, denn wir müssen viele neue Spielerinnen integrieren.“

In Abwesenheit ihrer jüngeren Schwester, zeigte Außenangreiferin Katharina Kozuch eine beeindruckende Leistungssteigerung im Spiel. „Kasia hat nicht gut angefangen, aber sich bis zum 4. Satz super gesteigert“, lobt Cukseeva. „Das gesamte Team hat schon viel, viel besser gespielt als am Wochenende gegen Aachen. Es ist ein Riesenpotential vorhanden und wenn wir nur 5% unserer Eigenfehler abstellen, können wir einen Riesenschritt nach vorne machen."

Am kommenden Samstag bestreiten die Wandsbekerinnen zwei Testspiele gegen die Reserve des USC Münster. Anpfiff ist um 11.30 Uhr und 14.00Uhr in der Sporthalle Wandsbek – Neugierige können kostenlos kiebitzen.

 

 

Deutschland - Pinneberger Zeitung

 Freitag, 25. August 2006

   www.abendblatt.de 

Florapokal mit Beach-Champions

Emshorn - Zum Ausklang des Sommers gelang Katja Saß und Sarah Hoppe aus dem Regionalliga-Team der VG Elmshorn der große Coup: Im Langenhorner Kiwittsmoorbad gewannen sie durch ein 2:0 (17:15, 15:7) im VGE-internen Finale gegen die Schwestern Lena und Svea Brügge den Titel des Hamburger Beachvolleyball-Meisters. Für die Überlegenheit des Elmshorner Duos, das im gesamten Turnier keinen Satz abgab, hatte Katja Saß eine plausible Erklärung: "Wir haben in diesem Sommer zuvor nur zweimal in Hamburg gebeacht und ansonsten vornehmlich an Turnieren der stark besetzten niedersächsischen Landesserie teilgenommen - das übt ungemein." Dieser "Wettbewerbsvorsprung", so die 31-Jährige weiter, habe dann sowohl im Halbfinale gegen Maike Köpcke und Kristine Richter vom TSV Niendorf als auch im Endspiel gegen die Teamkameradinnen den Ausschlag gegeben.

Lange auf ihren Lorbeeren ausruhen können sich alle vier Finalistinnen aber nicht, denn schon an diesem Wochenende sind sie beim Florapokal ihrer Volleyball-Gemeinschaft gefordert - dann allerdings auf dem Parkett der KGSE-Halle. Für das am Sonnabend (Beginn 12 Uhr) und Sonntag (9 Uhr) bereits zum 26. Mal durchgeführte Saison-Vorbereitungsturnier haben sich in der Leistungsklasse 1 (Landes- bis Regionalliga) zahlreiche spielstarke Mannschaften angesagt.

So könnten die Frauen der VGE (Regionalliga Nord) auf die Staffelkonkurrenten Wiker SV und Grün-Weiß Eimsbüttel sowie die BTS Neustadt aus der Regionalliga Nordwest treffen. Die Elmshornerinnen werden voraussichtlich in Bestbesetzung antreten, da Anja Svensson einen Beach-Termin in Niedersachsen "sausen" lässt.

Erstmals auf der Trainerbank der VGE-"Ersten" wird am Wochenende Marc Hasselmeyer Platz nehmen. Der 31-jährige Inhaber der A-Lizenz löst Burkhard Skibitzki ab, der seit zehn Jahren VGE-Teams coachte und mit den Regionalliga-Frauen in den zurückliegenden sechs Jahren fünfmal Vizemeister wurde. Der Rückzug hat primär private Gründe. "Es ist schade, dass Burkhard aufgehört hat, aber nach so langer Zeit kann ein Trainerwechsel auch positive Impulse geben", sagt Mannschaftsführerin Katja Saß.

Auf die Regionalliga-Männer der VGE warten ebenfalls schwere Gegner, darunter die Ligakonkurrenten TSV Kronshagen und SV Adelby. Sein Debüt für die VGE soll Zuspieler Benjamin Maaß geben, der zuletzt für den MTV Wilster in der Verbandsliga Schleswig-Holstein spielte.

Das Leistungsklasse-2-Turnier für unterklassige Mannschaften und Hobby-Truppen zum Auftakt des 26. Florapokals endete mit Siegen für die VGE. Bei den Frauen setzte sich die "Zweite" im vereinsinternen Vergleich mit der dritten und vierten Mannschaft durch, der Gesamtsieg bei den Männern ging an die VG Elmshorn III.

Frank Will

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel