News

 Montag, 28. August 2006 

Timmendorf 2006: Jetzt geht´s los!
Im ersten Anlauf auf den Thron
Weltliga 2006: Erneut gewinnt Brasilien
DVV-Männer: 3:0 im letzten Härtetest
U21-WM: Köhler/Sude gewinnen Silbermedaille
Vier Autos gewonnen, Medaille verspielt
Kortmann: "Der vierte Platz ist gigantisch"
Brink und Dieckmann gewinnen EM-Gold

August 2006

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Deutschland - Sportsandevents-News

 Montag, 28. August 2006

   

Timmendorf 2006: Jetzt geht´s los!

Während sich Deutschlands Top-Duos auf die Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften (1. – 3. September) vorbereiten und die verbleibende Zeit für letzte Trainingseinheiten nutzen, laufen in Timmendorfer Strand schon die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Montagfrüh, Punkt 6 Uhr, geht’s mit der Planierung des Strandes an der Seebrücke los. Über 100 Strandkörbe wurden am Sonntag von fleißigen Helfern zur Seite geräumt, damit der minutiös geplante Aufbau von statten gehen kann. Das Gefälle zum Meer wurde ausgeglichen, damit die vier Courts auch gerade stehen. Erst nach Fertigstellung aller Planierungsarbeiten geht´s an den Aufbau der „Ahmann-Hager Arena“. Ab Dienstagmorgen 7 Uhr werden die Tribünen für die 6.000 Beach-Volleyball Fans hochgezogen.

Zeitgleich wird auf der Promenade und im Kurpark das DM-Dorf errichtet. Sponsorenstände und eine bunte Gastromeile werden bis zur Eröffnungsfeier am Donnerstagabend um 20:00 Uhr aufgebaut sein. Damit alles reibungslos läuft und die Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften 2006 pünktlich mit dem ersten Spiel der Frauen am Freitagmorgen um 9 Uhr angepfiffen werden können, arbeiten über 100 Helfer fast eine Woche lang am Aufbau und der Koordination für das Beach-Volleyball Highlight des Jahres!

Der Aufbau der vier Courts kann über die Webcam der Internetseite www.timmendorfer-strand.de live verfolgt werden. Die Aktualisierung der Bilder erfolgt jede halbe Stunde!

 

 

Deutschland - EuroBeach-News

 Montag, 28. August 2006

   

Im ersten Anlauf auf den Thron

Alexandra Shiryaeva und Natalia Uryadova (Russland) gewinnen in Scheveningen das Finale der NESTEA European Championship Tour

Den Haag, 27. August: Als sich rund um Alexandra Shiryaeva alle fertig machten, um die neuen Europameisterinnen bei der Siegerehrung auf dem Centre Court zu küren, fand die Russin einen kurzen Moment der Ruhe, um sich an den Anfang der Saison zurück zu erinnern: “Beim Turkish Masters im Mai in Alanya haben wir uns noch riesig gefreut, dass wir uns über die Qualifikationsrunde einen Platz im Hauptfeld erspielt haben. Und jetzt bin ich Europameisterin.

Unglaublich.“ Mit ihrer Partnerin Natalia Uryadova gewann sie am Strand von Scheveningen gegen die Niederländerinnen Rebekkka Kadijk/Merel Mooren mit 2:1 (14:21, 21:16, 19:17) das Endspiel beim NESTEA European Championship Final und durfte von Erica Terpstra, der Vorsitzenden des Niederländischen Olympischen Komittees, die Goldmedaille in Empfang nehmen. Zudem erhalten die neuen Beach Volleyball-Königinnen Europas 20.000 Euro Preisgeld und 800 Ranglistenpunkte. “Ich bin überwältigt von den meinen Gefühlen“, sagte Alexandra Shiryaeva, “weil ich das nie für möglich gehalten habe.“

Schon nach einem dramatischen Halbfinale (21:19, 12:21, 24:22) gegen die Norwegerinnen Nila Hakedal und Ingrid Toerlen, bei dem sie sechs Matchbälle abwehren mussten, schwomm Alexandra Shiryaeva auf einer Welle der Emotionen: “Ich bin sicher, dass uns diese auch im Finale tragen werden.“ Ungeachtet der naturgemäß einseitigen Unterstützung der holländischen Fans für ihr Team ließen sich die Russinnen auch nicht von einem Matchball für Kadijk/Mooren irritieren. “Es hat Spaß gemacht, hier zu spielen“, sagte Natalia Uryadova.

“Es ist schrecklich“, sagte dagegen Merel Mooren, “dass wir diesen einen einzigen Punkt nicht eingefahren haben. Wir hätten so gern unseren Fans etwas für ihre Unterstützung zurück gegeben.“ Vier Versuche hat nun Rebekka Kadijk hinter sich, um einmal Gold bei einer Europameisterschaft zu gewinnen. Vier Mal reichte es nur zu Silber: 1998 mit ihrer Schwester Debora als Partnerin, 2002 mit Merrit Leenstra, im vergangenen Jahr mit Merel Mooren. Und nun blieb vor heimischer Kulisse wieder nur Platz zwei, obwohl sie sich so viel vorgenommen hatte: “Ich habe es schon so oft versucht, da muss es ja endlich mal klappen“, sagte die 27-Jährige nach dem Halbfinale (21:16, 21:18) gegen die Deutschen Sara Goller und Laura Ludwig.

“Wir haben das ganze Jahr darauf hin gearbeitet“, sagt Kadijk. Die EM war die erste internationale Veranstaltung für die Beach Volleyballer in den Niederlanden und hätte schon am Samstag eine Krönung für die heimischen Fans erfahren können. Doch im Männer-Finale (2:0) hatten Julius Brink und Christoph Dieckmann den Niederländern Jochem de Gruijter und Gijs Ronnes keine Chance gelassen. Ein kleiner Trost ­ neben 15.000 Euro Preisgeld ­ bleibt jedoch Rebekka Kadijk.  Da sie auch schon einmal Bronze (2000 mit Debora Kadijk) gewonnen hat, ist sie die zweiterfolgreichste Spielerin in der Geschichte der Europameisterschaften. Nur die Italienerin Lucilla Perrotta hat eine Medaille mehr (je 1x Gold und Silber, 4x Bronze) auf dem Konto.

Bronze beim Finale der NESTEA European Championship Tour holten sich Hakedal/Toerlen durch einen 2:1-Sieg (13:21, 21:17, 15:7) gegen Goller/Ludwig. Für Platz drei erhalten Hakedal/Toerlen 10.500 Euro, Goller/Ludwig bekommen 7.500 Euro Preisgeld.

 

 

International - DVV-News

 Montag, 28. August 2006

   

Weltliga 2006: Erneut gewinnt Brasilien

Olympiasieger und Weltmeister Brasilien hat erneut die Weltliga gewonnen: In Moskau gewann die Mannschaft von Trainer Bernardinho 3:2 (22-25, 23-25, 25-22, 25-23, 15-13) gegen Frankreich und bog ein schon verloren geglaubtes Finale abermals um. Dritter wurde Russland durch ein 3:0 über Bulgarien, der Mannschaft, der am Ende die Luft ausging. Beide Teams sind WM-Vorrundengegner der deutschen Mannschaft.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 28. August 2006

   

DVV-Männer: 3:0 im letzten Härtetest

Die DVV-Männer haben den letzten Härtetest vor den wichtigen Play-off Spielen in der EM-Qualifikation gegen die Tschechische Republik mit Bravour bestanden: In Frankfurt/Oder, es war das erste Länderspiel seit 40 Jahren dort, gewann die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu vor 900 Zuschauern mit 3:0 (25-21, 25-17, 27-25). Zuvor hatte es ein 3:0 in Eisenhüttenstadt sowie ein 3:1 in einem Trainingsspiel in Kienbaum gegeben. Punktbeste Spieler in Eisenhüttenstadt waren Stefan Hübner (13, davon allein sechs Blockpunkte), Jochen Schöps und Marcus Popp (je 10) auf deutscher Seite sowie Dragan Radovic, Matija Plesko, Tine Urnaut und Mitja Gasparini (je 9) auf slowenischer.

Die Partien dienten beiden Mannschaften als Vorbereitung auf die Play-offs in der EM-Qualifikation. Deutschland trifft dann am 2. September in Leipzig (20.00 Uhr) und 9. September in Svitavy auf die Tschechische Republik, Slowenien bekommt es mit Weißrussland zu tun. Die Sieger der Partien sind für die EM-Endrunde 2007 vom 6. bis 16. September in Moskau und St. Petersburg/Russland qualifiziert.

Bundestrainer Stelian Moculescu begann mit Simon Tischer im Zuspiel, Christian Pampel auf der Diagonalposition, Björn Andrae und Marcus Popp im Außenangriff, Norbert Walter und Stefan Hübner im Mittelblock und Thomas Kröger als Libero.

Sloweniens Trainer Iztok Ksela begann mit Rok Satler, Dragan Radovic, Davor Cebron, Sasa Gadnik, Matija Plesko, Andrej Kovacic, Sebastijan Skorc

1. Satz
Die deutsche Mannschaft wirkte von Beginn an hoch konzentriert: Aufschläge flogen hart, aber ohne große Fehlerquote über das Netz, die Annahme um den erstmals wieder spielenden Thomas Kröger zeigte sich souverän. Ein Block von Hübner sorgte für die erste Zwei-Punkte-Führung, ein weiterer Block des von einer Rückenblockade genesenen Mittelblockers für den ersten Vier-Punkte-Vorsprung (14-10). Die deutsche Mannschaft spielte weiter wie aus einem Guss und ließ den körperlich unterlegenen Slowenen keine Chance. Dabei agierte die DVV-Auswahl im Aufschlag mit einem guten Mix aus harten Sprungaufschlägen (Pampel und Andrae) und taktischen Sprung-Flatteraufschlägen (Hübner, Tischer). Am Ende des Satzes führte Moculescu noch den Doppelwechsel mit Frank Dehne und Jochen Schöps (für Pampel und Tischer) durch – beide fügten sich nahtlos ein und Walter sorgte per Block für das 25-21.

2. Satz
Moculescu ließ wieder seine Anfangsformation aufs Feld, und die ließ sich nicht lange bitten: Ein Block von Popp und ein „Monsterblock“ von Hübner gegen den besten slowenischen Angreifer Dragan Radovic sorgten gleich zu Beginn für Stimmung in der Halle (4-0). Aber die Slowenen kämpften sich durch einen „Revanche-Block“ von Radovic gegen Hübner heran (8-6). Es entwickelte sich nun ein ausgeglichenes Spiel, weil auch die Slowenen aus der Annahme besser agierten. Als der eingewechselte Tine Urnaut einen Lob ins Netz legte und Tischer Sloweniens Kapitän Matija Plesko im Einerblock „pflückte“, war der zu Beginn heraus gespielte Vier-Punkte-Vorsprung wieder da (14-10). Die deutsche Mannschaft probierte nun Varianten - vor allem Popp wurde von Tischer in einige Kombinationen eingebunden. Dies sah gut aus und war auch erfolgreich, denn der Gastgeber setzte sich weiter ab (22-15). Erneut kamen Dehne und Schöps für Pampel und Tischer – Schöps sorgte per Longline-Angriff für die 2:0-Satzführung (25-17).

3. Satz
Jochen Schöps kam für Pampel auf die Diagonalposition, ansonsten standen die gleichen deutschen Spieler der Anfangsformation auf dem Feld. Die Slowenen schienen von ihrem Trainer Iztok Ksela die Anweisung bekommen zu haben, im Aufschlag mehr Risiko zu gehen. Zwar flogen die Aufgaben nun mit deutlich mehr Km/h über das Netz, aber die deutsche Annahme schien das nicht zu interessieren. Dennoch begann die Partie ausgeglichen, weil die Slowenen unbedingt einen Satz gewinnen wollten und jeden Punktgewinn lautstark bejubelten (6-6). Das Spiel blieb „eng“, keine der beiden Teams konnte sich mit mehr als zwei Punkten absetzen (15-15). Das blieb bis zum 23-23 so, dann besorgte Hübner per Block den ersten Matchball (24-23). Georg Wiebel kam für Andrae zum Block, doch die Slowenen wehrten ab (24-24), Andrae kam zurück. Schöps besorgte per gefühlvollem Hinterfeldangriff den zweiten Matchball, den der 18-jährige Urnaut erneut abwehren konnte. Ein verschlagener Aufschlag der Slowenen sorgte für das 26-25 und dann packten Andrae/Walter im Doppelblock gnadenlos zu und beendeten die Partie (27-25).

Wie bereits beim ersten Spiel einigten sich beide Teams auf einen zusätzlichen vierten Satz: Den gewann die deutsche Mannschaft in der Besetzung Dehne, Schöps, Robert Kromm, Eugen Bakumovski, Hübner, Wiebel und Thilo Späth mit 25-20.

Stimmen zum Spiel

Thomas Kröger (Libero): „Ich war mit mir bis auf den letzten Satz, wo ich körperlich nachgelassen habe, weil ich die letzten zwei Monate nicht gespielt habe, zufrieden. Momentan geht es meinem Knie noch gut, mal abwarten, wie das morgen aussieht.“

Stelian Moculescu (Bundestrainer): „Wir haben heute die ersten zwei Sätze sehr gut gespielt, gut aufgeschlagen und geblockt. Im dritten Satz sind die Slowenen richtig ehrgeizig geworden, und bei uns ist es runter gegangen. Dennoch war es wichtig, dass wir gewonnen haben. Es ist überraschend, dass Kröger wieder eine Alternative ist. Er ist eine der ganz seltenen Spezies in Deutschland, der die Annahme beherrscht. Wenn er jetzt die nächsten Tage trainiert und übersteht, dann spielt er, weil er noch sicherer ist, als Thilo. Wir trainieren jetzt mit allen 14 Spielern weiter, und am Donnerstag/Freitag entscheide ich, welche zwölf Spieler in Leipzig gegen die Tschechen spielen. Ich denke schon, dass die Startformation steht, aber wir haben Alternativen auf allen Positionen. “

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 28. August 2006

   

U21-WM: Köhler/Sude gewinnen Silbermedaille

Großer Erfolg für Jana Köhler/Julia Sude (VC Olympia Berlin/VfB Friedrichshafen) bei der U21-Beach-WM im polnischen Myslowice: Das DVV-Duo gewann nach einer 1:2-Niederlage (13-21, 22-20, 6-15) gegen die Brasilianerinnen Seixas/Aragao die Silbermedaille.
Für Sude war es nach dem U20-EM-Titel (mit Jeniffer Eckardt) die zweite Medaille innerhalb von sieben Tagen. Köhler war im vergangenen Jahr mit Laura Ludwig Fünfte bei der U21-WM geworden und hatte mit Anja Günther 2005 die U23-Europameisterschaft gefeiert.

Die drei anderen deutschen Duos hatten in den Kampf um die Medaillen nicht eingreifen können: Thomas Kaczmarek/Stefan Uhmann unterlagen den lettischen Brüdern Smedins 0:2 und mussten sich mit Platz fünf begnügen. Für Katharine Schillerwein/Jennifer Eckardt sowie Tilo Backhaus/Jonathan Erdmann war bereits eine Runde früher Schluss: Sie unterlagen jeweils in drei Sätzen einheimischen Teams und wurden Neunte.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 28. August 2006

   www.abendblatt.de 

Vier Autos gewonnen, Medaille verspielt

DEN HAAG/HAMBURG - Obwohl das Turnier für Julius Brink/Christoph Dieckmann schon am Sonnabendnachmittag beendet war und Stephanie Pohl/Okka Rau nicht mehr um die Medaillen baggerten, waren die vier Deutschen gestern noch mal gefragt. Beim Abschlussbankett der Beachvolleyball-EM im historischen Kurhaus von Scheveningen bei Den Haag erhielt jeder der vier einen Schlüssel für einen Smart forfour - Bonusprämie dafür, dass die Teams des Hamburger Erfolgstrainers Bernd Schlesinger die europäische Tour als Ranglistenerste beendet hatten.

Mit Gold für Brink/Dieckmann war Schlesinger sehr zufrieden, mit dem fünften Platz für Pohl/Rau nicht ganz: "Ich gucke als Trainer mehr auf die Medaillen als auf Autos", meinte der Coach. Zweimal Edelmetall für seine beiden Duos hieß das erklärte Ziel.

Im Sand des Centre-Courts ihren Mann standen Brink/Dieckmann: Das für Olympia Berlin startende Kieler Duo krönte seine erste gemeinsame Saison mit 2:0 (21:13, 21:13) im Finale gegen die niederländischen Meister de Gruijter/Ronnes und ließ sich von den 3500 Fans ebenso wenig aus der Ruhe bringen wie beim 2:0 (22:20, 21:17) im Halbfinale gegen die Olympia- und EM-Dritten Heuscher/Kobel (Schweiz). Siegprämie: 20 000 Euro. "Vor der EM konnten wir mit der Saison schon zufrieden sein, aber wenn wir hier nichts erreicht hätten, wäre das alles nichts wert gewesen", sagte der disziplinierte Dieckmann (1,98 m), Spitzname "Streber". Mit dem impulsiven Abwehr- und Sprungaufschlag-Blondie Brink hatte der Block-Riese die Turniere auf dem Hamburger Rathausmarkt und in Luzern gewonnen und sich mit konstanten Leistungen auf Platz vier der Weltrangliste geschmettert.

So weit oben war Dieckmanns Freundin Okka Rau noch nie, jedoch verpasste es die fünfmalige deutsche "Beachvolleyballerin des Jahres" mit Stephanie Pohl (beide HSV) nach drei Turniersiegen und der Rückkehr in die Top Ten der Welt ihre bisher stärkste Saison an der Nordsee mit Edelmetall zu krönen. "Die Bedingungen mit dem starken Wind waren schwierig", sagte Schlesinger, "Okka und Stephi haben aber auch nicht in allen Spielen ihre Topleistung gebracht." Vor allem am Freitag. Nachdem die Europameisterinnen von 2003 gegen Sara Goller/Laura Ludwig (Hertha BSC) verloren hatten, war der Akku nach vier Siegen in der Verlierrunde, darunter 2:1 gegen die entthronten Titelverteidigerinnen Arvanity/Karadassiou (Griechenland), beim 1:2 gegen Hakedal/Toerlen leer. Die aufstrebenden Norwegerinnen vermasselten Goller/Ludwig und ihrem Hamburger Coach Olaf Kortmann (wurde vorgestern 51) mit 2:1 im kleinen Finale ein Bronze-Präsent. Zuvor hatten die aufschlagstarken Berlinerinnen im Halbfinale (0:2) gegen Kadijk/Mooren (Niederlande) verloren.

So blieb es Spaßvogel Brink vorbehalten, Geschenke zu verteilen: Schon nach dem Halbfinalerfolg hatte er seinen Bruder Benjamin in Leverkusen angerufen: "Junge, du hast jetzt ein neues Auto." Fortsetzung der Auto- und Strand-Show am Wochenende bei den deutschen Meisterschaften in Timmendorf: Dort bekommen alle Champions je einen Forfour . . .

Stefan Reckziegel

 

 

Deutschland - Die Welt

 Montag, 28. August 2006

   www.welt.de 

Kortmann: "Der vierte Platz ist gigantisch"

Es ist Sonnabendnachmittag am Strand von Scheveningen (Niederlande). Die Sonne wärmt und verdrängt endlich die Regenwolken. Das Wetter ist nicht nur angenehm, sondern geradezu perfekt für einen Geburtstag. Beispielsweise den von Olaf Kortmann, der 51 Jahre alt wird, aber während der Beachvolleyball-Europameisterschaft ...

 

 

Deutschland - Die Welt

 Montag, 28. August 2006

   www.welt.de 

Brink und Dieckmann gewinnen EM-Gold

Die beiden können den Erfolg kaum fassen. Für den Sieg über die Niederländer De Gruijter und Ronnes brauchen sie nicht einmal 20 Minuten.

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel