News

 Dienstag, 29. August 2006 

Schilf und Schöberl Queen-/King-of-the-Beach
TSV Kronshagen gewinnt Florapokal in Elmshorn
Wir sind Beach-Volleyball - die Männer
SCC: Erste Testphase erfolgreich abgeschlossen
Koszowski/Spinger niedersächsische Meisterinnen
Markus Dieckmann macht Schluss
TSV-Jungs dominieren Mini-Turnier in Salzburg
Damals im Sandkasten

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Deutschland - Bayrischer VV-News

 Dienstag, 29. August 2006

   

Schilf und Schöberl Queen-/King-of-the-Beach

Bayerns beste Beacher trotzten Wind und Wetter im Straubinger Gäubodenpark

(gk) Petrus war am vergangenen Wochenende offensichtlich kein Beachvolleyball-Fan. Denn das erstmals in Straubing ausgetragene Beachvolleyball-Event King & Queen-of-the-Beach des Bayerischen Volleyball-Verbandes wurde regelmäßig von Regenschauern und teilweise auch ergiebigen Regengüssen heimgesucht. Trotzdem zogen die Veranstalter in Straubing ein positives Fazit. „Bei dem Wetter konnte man nicht mehr Zuschauer erwarten“, so der Medienbeauftragte des FTSV Straubing Georg Kettenbohrer. Über das ganze Wochenende hinweg hatten rund eintausend Straubinger auf dem Eventgelände vorbeigeschaut und die Atmosphäre dieses erstmals in Straubing präsentierten Events geschnuppert.

Und die Fans, die trotz des bestenfalls durchwachsenen Wetters den Weg in die eigens aufgebaute Beach-Arena gefunden hatten waren durchweg begeistert. „Toll was ihr da aufzieht“ beziehungsweise, „schade, dass das Wetter nicht mitspielt, aber wir bleiben trotzdem da, denn es wird super Sport geboten“, waren die gängigsten Aussagen auf der Tribüne. Und sportlich war das Turnier auch auf höchstem Niveau. Die Teilnehmer der Damen und Herren-Konkurrenzen lieferten sich bereits spannende Matches in den Vorrundengruppen und in den beiden Finalgruppen legten sie dann sogar noch eine Schippe drauf. Bei den Damen setzten sich in den Vorrundengruppen neben den favorisierten Eva Schilf (SV Mauerstetten) und Claudia Wifling (SV Lohhof) auch Ulli Herfurth (TV Altdorf) und Niki Kaiser (SV Lohhof) durch .

In der Finalgruppe am Sonntag, wo wie am Vortag wieder jede Spielerin mit jeder gegen jede spielte, lieferten sich diese vier Damen dann bis zum Schluss ein Kopf an Kopf Rennen. Letztlich kam es quasi doch noch zu einem Finale. Denn im letzten Spiel der Damen-Gruppe hatten sowohl Ulli Herfurth als auch die auf Eins gesetzte Eva Schilf noch Chancen das Turnier zu gewinnen und Queen of the Beach 2006 des Bayerischen Volleyball-Verbandes zu werden. Nachdem Ulli Herfurth mit ihren Partnerin Niki Kaiser im ersten Satz das bessere Ende für sich hatte. Die beiden gewannen diesen Durchgang denkbar knapp mit 25:27 gegen Claudia Wifling und Eva Schilf, wobei beide Teams eine Reihe von Satzbällen nicht hatten nutzen können. Im zweiten Satz ging es genau so spannend weiter wie im ersten und die rund 50 Zuschauer feuerten die, im strömenden Regen spielenden Mädels weiter kräftig an. Weder Herfurths noch Schilfs Team konnte sich entscheidend absetzen. So dass letztlich etwas das Glück mit entscheiden musste. Schilf/Wifling glichen mit dem ersten Verlängerungspunkt den Satzstand aus (22:20). Im Tie-Break schließlich spielten Schilf/Wifling ihre Erfahrung aus und gewannen diesen klar mit 15:11. Somit konnte sich Eva Schilf als Queen-of-the-Beach feiern lassen. Die weiteren Platzierungen: 2. Ulli Herfurth (TV Altdorf), 3. Niki Kaiser (SV Lohhof), Claudia Wifling (SV Lohhof), 5. Vroni Tille (TSV Mühldorf), Birgit Primbs (DJK SB München-Ost), Martina Pospiech (SV Lohhof) und 7. Julia Führmann (TSV Friedberg).

Bei den Herren gab es bereits am ersten Tag eine faustdicke Überraschung. Der an Eins gesetzte Lohhofer Roland Höfer erreichte in seiner Vorrundengruppe nur den dritten Platz. Wäre also ausgeschieden gewesen. Doch profitierte er von einer Verletzung von Ferdinand Tille aus Unterhaching, der trotz seines Sieges in der Vorrundengruppe nicht weiterspielen konnte. Somit zog Höfer gemeinsam mit Florian Schöberl (MTV München), Hannes Buchner und dem Titelverteidiger Dominik Richter (beide VC Tegernseer Tal) in die Finalrunde ein. Er blieb jedoch ohne Satzgewinn und wurde daher Vierter. Ähnlich wie bei den Damen gab es auch in der Herrenkonkurrenz ein „Finale“, denn im letzten Spiel hatten sowohl Hannes Buchner als auch Florian „Joschi“ Schöberl noch die Chance den Titel King-of-the-Beach 2006 zu holen. Buchner startete in dieses letzte Spiel mit der besseren Ausgangssituation. Er hatte seine vorherigen zwei Spiele bereits mit 2:0 nach Sätzen klar gewonnen und ihm hätte ein Satzgewinn zum Titel gereicht. Doch wie es der Konjunktiv bereits andeutet kam es anders. Florian Schöberl spielte zusammen mit Buchners etatmäßigen Beachpartner Dominik Richter quasi wie aus einem Guss. Man konnte glauben, dass die beiden bereits den ganzen Sommer zusammengespielt hätten. Die beiden fegten ihre Kontrahenten (Hannes Buchner/Roland Höfer) regelrecht vom Platz. 21:12 und 21:7. Schöberl hatte damit seinen Rückstand an Bällen gegenüber Buchner in einen Vorsprung umgewandelt und konnte sich zum Abschluss des Turniers als King of the Beach 2006 feiern lassen. Für die Krönung von King & Queen-of-the-Beach war extra Bürgermeister Markus Pannermayr in den Gäubodenpark gekommen, der die Schirmherrschaft für den Event übernommen hatte.

Die weiteren Platzierungen:  2. Dominik Richter (VC Tegernseer Tal), Hannes Buchner (VC Tegernseer Tal), Roland Höfer (SV Lohhof), 5.Ferdinand  Tille (Develey Unterhaching), Thilo Pfletschinger (MTV München), 7.Maxi Hauser (TSV Herrsching), Florian Malescha (Develey Unterhaching).

Großes Lob erhielten auch die Verantwortlichen von Cityinfocard, dem Gäubodenpark und des FTSV Straubing von den Spielerinnen und Spielern sowie vom Bayerischen Volleyballverband. Besonders bedankten sich die Beacher auch bei dem Moderatoren-Duo Stefan Kindler und Georg Kettenbohrer von Eventertain, die für fast jede Situation die richtige Musik oder den richtigen Spruch auf Lager hatten. So spielten sie beispielsweise den Klassiker „Splish splash“, als es gerade Bindfäden regnete. Auch ein  kurzfristiger Stromausfall konnte die beiden nicht bremsen. Gemeinsam mit den Zuschauern und Spielern machten sie munter weiter Stimmung bis der Strom wieder da war.

Der Beachvolleyball-Koordinator des Bayerischen Volleyball-Verbandes Roland Höfer signalisierte in seinem Abschluss-Statement bereits das Interesse des BVV, den Event eventuell auch im kommenden Jahr an Straubing zu vergeben. Die Organisatoren wollten sich hier jedoch noch nicht zu einer Stellungnahme diesbezüglich hinreißen lassen. „Es hat uns sehr viel Spaß gemacht“, so Jürgen Radomski von der Werbegemeinschaft Gäubodenpark, „aber jetzt gilt es erst einmal Bilanz zu ziehen und dann können wir mehr sagen. Bilanz wollen die Organisatoren bereits in der kommenden Woche ziehen und sich dann noch vor dem Winter entscheiden, ob Sie einen derartigen Event noch einmal in Straubing aufziehen.

 

 

Deutschland - TSV Kronshagen-News

 Dienstag, 29. August 2006

   

TSV Kronshagen gewinnt Florapokal in Elmshorn

Die Regionalliga-Herren des TSVK haben am vergangenen Wochenende das Saisonvorbereitungsturnier der VG Elmshorn, den Florapokal, gewonnen.

In der Vorrunde am Samstag traf die Mannschaft zunächst auf keinen direkten Liga-Konkurrenten. Mit der VG Elmshorn 2 (LL Hamburg), dem Harburger TV (LL Hamburg) und dem Team aus Parchim (VL M-V) waren die Teams auf dem Papier durchaus schlagbar, erwiesen sich allerdings als hartnäckige Gegner, die vor allem in der Abwehr eine sehr gute Leistung abrufen konnten. Doch mit viel Kampfgeist und mit Einhalten der taktischen Vorgaben von Trainer Dirk Severloh konnten alle Spiele gewonnen und der Gruppensieg erreicht werden.

Am Sonntag standen in der Endrunde mit der VG Elmshorn 1 und dem SV Adelby gleich zwei direkte Liga-Konkurrenten auf dem Spielplan des Teams aus Kronshagen. Das erste Spiel gegen den SV Adelby war hart umkämpft und durch Unkonzentriertheiten auf beiden Seiten gekennzeichnet, doch schließlich konnte sich das Kronshagener Team mit 2:1 durchsetzen. Gegen die VG Elmshorn, die in der vergangenen Regionalliga-Saison nur einen Platz vor dem TSVK lag, war das Spiel noch enger.

"Im ersten Satz haben wir gezeigt, was für ein riesiges Potential in unserem Team steckt", fasste Co-Trainer Christoph Schimansky die hervorragende Leistung seines Teams zusammen. Im zweiten Satz drehte sich das Blatt jedoch, was vor allem auf die schwache Annahme zurückzuführen war, die die Zuspieler vor teilweise unlösbare Aufgaben stellte. Im dritten Satz stabilisierte sich die Leistung der Kronshagener wieder und mit zwei zwingenden Aktionen am Ende des Satzes konnte auch dieses Spiel denkbar knapp gewonnen werden. Im dritten Spiel gegen Parchim sah es zunächst so aus, als wären die Kronshagener gar nicht auf dem Feld. Mit 9:3 führten die Mecklenburger bis eine Auszeit das lange Leiden des Trainers auf der Bank beendete und das Blatt sich wendete. Mit starken Angriffen von allen Positionen und mit taktischen bzw. sehr harten Sprungaufschlägen konnten die Parchimer niedergerungen und der Turniersieg gesichert werden.

"Wir können auf ein sehr aufschlussreiches und erfolgreiches Turnier zurückblicken", sagte Trainer Dirk Severloh nach dem Turnier. Hierbei seien vor allem der Einsatz der Neuzugänge Torge Fröhlich, Christian Knies und Hendrik Beimgraben vom TSV Husum zu nennen, die einen guten Eindruck hinterließen.

Die "alteingesessenen" Spieler zeigten über weite Strecken überzeugende Leistungen vor allem in Angriff, Aufschlägen und Annahme, die in der nächsten Wochen vor dem ersten Heimspieltag am 16.9. in der Realschulhalle in Kronshagen noch gesichert werden sollen. "Wenn wir unsere Leistung noch stabilisieren können und unsere Verletzten, allen voran Morten Klein, sich bis dahin erholt haben, dann sehe ich dem ersten Spieltag sehr zuversichtlich entgegen", kommentierte Interims-Mannschaftsführer und Steller Heiko Mülmenstädt abschließend das Turnier.

Auf jeden Fall würde sich das Team über zahlreiche Zuschauer und kräftige Anfeuerung am 16.9. in Kronshagen sehr freuen!

 

 

Deutschland - Sportsandevents-News

 Dienstag, 29. August 2006

   

Wir sind Beach-Volleyball - die Männer

Der Countdown läuft. In wenigen Tagen wird das Beach-Volleyball Highlight Deutschlands mit der Vorstellung der 32 teilnehmenden Teams auf dem Timmendorfer Platz offiziell eröffnet. Deutschlands beste 16 Frauen- und Männerteams kämpfen vom 1. - 3. September bei den Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften um die Beach-Krone. Hier folgen Kurzportraits aller qualifizierten Teams.

Deutschlands Top 16 – Männer

DIE FAVORITEN

Julius Brink / Christoph Dieckmann (VC Olympia Berlin / VC Olympia Berlin)
Dem 2006 neuformierten Team scheint der Titel nicht mehr zu nehmen. Julius Brink und Christoph Dieckmann – frisch gebackene Europameister - führen mit großem Vorsprung die Deutsche Rangliste an. „Natürlich reisen wir nach Timmendorf, um dort Deutscher Meister zu werden“, so Julius Brink. Partner Christoph holte an der Seite von Andreas Scheuerpflug bereits 2003 und 2004 den Titel. Für Julius Brink wäre es nach Rang Drei 2003 und Rang Zwei 2004 sein erster Meistertitel.

David Klemperer / Kjell Schneider (MTV 48 Hildesheim / FT Adler Kiel)
Sie gelten als die schärfsten Konkurrenten der Ranglisten-Ersten Julius Brink und Christoph
Dieckmann. Beim CEV-Turnier in Hamburg unterlagen David Klemperer und Kjell Schneider erst im Finale dem Topduo Brink/Dieckmann. Bei fünf weiteren internationalen Auftritten lagen sie immer auf einem der vorderen Plätze. In Timmendorfer Strand gehören sie zweifellos zum Top-Favoritenkreis.

Eric Koreng / Kay Matysik (Seaside Beach Club Essen / VC Olympia Berlin)
Zwei Mal traten Eric Koreng und Kay Matysik bei der smart beach tour 2006 an – zwei Mal sicherten sie sich den Turniersieg (Leipzig, Dresden). Für die Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften gibt sich Eric zuversichtlich: „Wir wollen unbedingt ins Finale! Es ist der krönende Abschluss der Saison und jeder, der teilnimmt, will ein gutes Ergebnis. Deutscher Meister wird ein Nationalteam, vielleicht ja wir?“

DIE HERAUSFORDERER

Florian Huth / Stefan Uhmann (FT Adler Kiel / Kölledaer SV)
Mit großem Vorsprung gewannen sie das smart beach tour Ranking: Florian Huth und Stefan

Uhmann (mit 2,11 Meter der größte Spieler der deutschen Tour) waren das erfolgreichste Team der deutschen Beach-Volleyball Saison 2006. Bei sieben Turnier-Teilnahmen standen sie sechs Mal im Finale. Florian Huth: „Ziel ist es, ins Halbfinale zu kommen. Und dann schauen wir mal, was noch so geht. Wir sind derzeit auf Nummer 4 der Rangliste und wollen diesen Platz auch verteidigen.“

Daniel Krug / Mischa Urbatzka (FT Adler Kiel / FT Adler Kiel)
Bereits zum dritten Mal in Folge nehmen die beiden Kieler Daniel Krug und Mischa Urbatzka an den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand teil. „Wir möchten gerne besser als in den letzten zwei Jahren abschneiden, wir wurden jeweils Neunte. Wenn das erstmal vollbracht ist, dann werden wir versuchen, uns so weit wie möglich nach oben zu spielen“, hofft Mischa Urbatzka. Bislang steht für die beiden auf der nationalen Serie ein Turniersieg, ein dritter und ein fünfter Rang zu Buche.

Marvin Polte / Thorsten Schoen (ASV Dachau / FC Schüttorf)
Ihren größten Erfolg feierten Marvin Polte und Thorsten Schoen mit dem vierten Platz bei der
Beach-Volleyball WM 2005 in Berlin. Seit diesem Karrierehöhepunkt hat das sympathische Duo bei nationalen Auftritten die Fans auf ihrer Seite. Das Ziel für die Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften: „Wir wollen zumindest ein Spiel gewinnen, alles weitere ergibt sich. Ich würde gerne bei meiner letzten DM noch mal auf dem Center Court spielen“, so der 34-jährige Schoen, der in Timmendorfer Strand seinen Abschied vom Beach-Volleyball feiert.

Martin Kern / Maarten Lammens (TuS Schladern / TSV Bayer 04 Leverkusen)
Nur ein einziges Mal traten Martin Kern und Maarten Lammens nicht bei einem Turnier der smart beach tour an. Bei allen anderen acht Stationen wurden die sympathischen Rheinländer mindestens Neunte. Ihre größten Erfolge feierten die „M&Ms“ zum Abschluß der Tour mit dem zweiten Platz in München. Bei ihrer zweiten Timmendorf-Teilnahme wollen die beiden in jedem Fall die Vorjahresplatzierung erreichen: Rang neun.

Jan Günther / Sebastian Prüsener (VC Leipzig / SCC Berlin)
Für Marvin Polte werden die Sieger der smart beach tour Köln in Timmendorfer Strand zumindest die „Meister der Herzen“. Dass die beiden „Tour-Spaßmacher“ Jan Günther und Sebastian Prüsener mehr drauf haben, als gute Laune zu verbreiten, haben „Seppl“ und „Paule“ bei ihren Teilnahmen auf der nationalen Tour eindrucksvoll bewiesen. Neben dem Turniersieg in Köln erreichten sie 2006 zweimal den fünften und viermal den siebten Platz.

Hannes Ambelang / Manuel Rieke (Netzh. Königs Wusterhausen / Netzh. Königs Wusterhausen)
Bei der smart beach tour in Dresden verletzte sich Hannes Ambelang an der Hand und steig erst beim vorletzten Tourstopp in Köln wieder ins Spielgeschehen ein. In der Zwischenzeit feierte Manuel „Potze“ Rieke mit Hallen-Nationalspieler Marcus Popp zwei Turniersiege (Binz, St. Peter-Ording). Rieke: „Für die Deutschen Meisterschaften ist unser Ziel der siebte Platz. Das war bis jetzt die beste Platzierung. Natürlich wollen wir das Turnier auch genießen - wie jedes Jahr“.

Gil Ferrer Cutino / Florian Karl (VC Olympia Berlin / VC Olympia Berlin)
Er ist das Gesicht der smart beach tour: Der Kubaner Gil Ferrer Cutino – Neffe des legendären Buena Vista Social Club Sängers Ibrahim Ferrer - ist einer der Sympathieträger des deutschen Beach-Volleyballs. Auch sportlich lief es für Gil und Florian Karl in dieser Saison gut: In Leipzig wurden sie Dritte, in Essen holten sie Silber. „Es ist das entscheidende Turnier der Saison, bei dem nur der Beste gewinnen kann. Man kann das Turnier nur als große Chance sehen. Wir wollen unter die Top10“, so „Flocki“ Karl.

Matthias Pompe / Raimund Wenning (TV Rottenburg / TSV Giesen)
Für Matthias „Matze“ Pompe ist es die erste Teilnahme an den Deutschen Beach-Volleyball
Meisterschaften in Timmendorfer Strand,. Sein Partner Raimund „Ray“ Wenning wurde in den beiden Vorjahren jeweils 13. „Wir wollen unsere Setzung bestätigen und dann mal schauen, wie es läuft. Es ist meine erste Teilnahme, deshalb bin ich mit Prognosen eher vorsichtig. Deutsche Meister werden aber Brink-Abeler/Jurich und Brink/Dieckmann“, so Pompe. Ihren größten Erfolg feierten Pompe/Wenning mit dem dritten Platz bei der smart beach tour in Dresden.

DIE AUßENSEITER

Stefan Schmeckenbecher / Axel Ziethe (TV Rottenburg / TSV Allianz Stuttgart)
Stefan Schmeckenbecher und Axel Ziethe starteten als Underdogs in die Beach-Volleyball Saison und feierten mit dem fünften Platz in Dresden ihren ersten Erfolg. Zum Abschluss wurden „Schmeckes“ und „Atze“ Dritte in Köln und Vierte in München. Die erste Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften war gesichert. Schmeckenbecher: „Ich sehe die Teilnahme, die wir zu Saisonbeginn niemals erwartet hätten, als Lohn für einen harten Beach-Sommer und werde die DsBM daher sehr entspannt angehen“.

Thomas Kaczmarek / Martin Plöntzke (VV Humann Essen / VV Humann Essen)
Erfahrung bringen Thomas „Katsche“ Kaczmarek und Martin Plöntzke vor allem aus der Halle mit. Beide stehen in der Stammelf des Bundesligisten VV Humann Essen. Das sich die „Ruhrpottler“ aber auch durchaus im Sand auskennen, bewiesen sie vor allem mit dem zweiten Platz bei der smart beach tour in Köln und dem fünften Rang in München. Beide sind zum ersten Mal dabei.

Arvid Kinder / Leonard Waligora (VC Olympia Berlin / VC Olympia Berlin)
Arvid „Achim“ Kinder und Leonard „Luiz“ Waligora lieferten eine gute Beach-Volleyball Saison 2006. Sie qualifizierten sich in ihrem vierten gemeinsamen Jahr bereits zum dritten Mal für das deutsche Beach-Volleyball Highlight an der Ostsee. 2003 wurden die Berliner Neunte, ein Jahr später sicherten sie sich Rang 7. Auf der nationalen Tour feierten Arvid und Leonard ihr bestes Saisonergebnis mit dem dritten Platz in Binz auf Rügen.

Jonathan Erdmann / Stefan Windscheif (VC Olympia Berlin / TuS Iserlohn)
Er ist mit 18 Jahren der jüngste Beach-Volleyballer, der 2006 auf der smart beach tour gespielt hat. Und erfolgreich zugleich: Gemeinsam mit Partner Stefan Windscheif holte „Joni“ auf Fehmarn nicht nur Rang Drei, sondern sicherte sich in Slowenien auch den Titel des U20 Europameisters. Windscheif: „Wir wollen möglichst viel Spaß haben und Spielfreude entwickeln. Wir denken da von Spiel zu Spiel. Die Atmosphäre muss unglaublich sein, wir werden alles geben“.

Stanislaw Bakumovski / Sebastian Dollinger (VC Olympia Berlin / FT Adler Kiel)
Ihren größten Erfolg feierten Stanislaw Bakumovski und Sebastian Dollinger mit Rang Fünf bei den U23 Europameisterschaften im österreichischen St. Pölten und beim FIVB Challenger Turnier auf Zypern. Nach einigen Startschwierigkeiten kämpften sich „Stani“ und „Basti“ in St. Peter-Ording auf den fünften Platz. Beim Abschlussturnier der smart beach tour in München wurden sie Neunte.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Dienstag, 29. August 2006

   

SCC: Erste Testphase erfolgreich abgeschlossen

Am Montagabend kehrten die Volleyballer des SCC BERLIN von ihrer ersten Testspielserie aus Tschechien zurück. Dort traf das neu formierte SCC-Team auf namhafte Gegner wie die letztjährigen ChampionsLeague-Teilnehmer Hot Volley Wien und VK Kladno sowie das tschechische Spitzenteam von Dukla Liberec.

Nach neunzehn – für die Saisonvorbereitung sehr wertvollen – Sätzen standen zwei Siege, eine Niederlage und sogar ein für die Sportart eher untypisches Unentschieden zu Buche. Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

SCC – Hot Volley Wien   3:2 (20:25, 25:23, 17:25, 25:16, 15:10)
SCC – VK Kladno   2:3 (22:25, 22:25, 25:18, 23:25, 15:9)
SCC – Dukla Liberec   3:2 (25:20, 25:22, 20:25, 25:23, 12:15)
SCC – Dukla Liberec   2:2   (25:23, 19:25, 22:25, 25:21)

[Bei allen Spielen wurden unabhängig vom Resultat jeweils fünf bzw. vier Sätze vereinbart.]
 

Viel wichtiger als die Ergebnisse war allerdings die Tatsache, dass sich das im Umbruch befindliche SCC-Team (gleich fünf neue Spieler wurden für die neue Saison verpflichtet) gegen starke Gegnerschaft einspielen konnte. Bis auf den serbischen Neuzugang Jovan Vukanovic, der sich kurz vor der Abreise eine Rückenverletzung zuzog, konnte SCC-Coach Michael Warm erstmals auf sein komplettes Team 2006/07 zurückgreifen und zeigte sich vom Leistungsstand seiner Schützlinge positiv überrascht: „Hier entwickelt sich ein wunderbares Team, das sichtlich Spaß daran hat, voran zu kommen. Thanasis Panousos zeigte bereits in den ersten Spielen seine Führungsqualitäten, was unsere junge Garde zu tollen Leistungen animierte. Das Berliner Publikum darf sich auf ein SCC-Team freuen, das Spielfreude lebt.“

Bereits am kommenden Wochenende reisen die Berliner erneut in die Tschechische Republik, um vom 01. bis 03. September an einem Vorbereitungsturnier im südböhmischen Pribram teilzunehmen.

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Dienstag, 29. August 2006

   

Koszowski/Spinger niedersächsische Meisterinnen

Traditionell wurde die Landesmeisterschaft des Niedersächsischen Volleyball-Verbandes (NVV) in Hannover eine Woche vor der Deutschen Meisterschaft in Timmendorfer Strand ausgetragen. Die 16 punktebesten Herren- und 12 punktbesten Damen-Duos spielten vom 25.-27. August den NVV-Meister aus.

Stephanie Koszowski/Levke Spinger (Kiel/Heide) holten den Titel des niedersächsischen Landesmeisters. Sie revanchierten sich im Finale für die Viertelfinal-Niederlage und setzten sich gegen die Berlinerinnen Andrea Kühn/Juliane Plepp mit 2:1 durch. Dritte wurden Maren Brinker/Jana Ulrich (Leverkusen/Berlin).

Noch während sich die strahlenden Siegerinnen vor Freude im Sand wälzten, kommentierte Koszowski/Spinger-Trainer Jan Oelke: "Ein schöner Abschluss. Die gewohnte Harmonie auf dem Feld war wieder hergestellt." Nach der U18-Europameisterschaft in Bratislava (27.-30. Juli), für die Stephanie Koszowski mit Melanie Iwansky nominiert wurde, entstand eine kleine Schieflage in der Kiel-Heide-Formation. Stephanie Koszowski kehrte nicht nur mit einer Bronzemedaille zurück, sondern auch mit einer neuen Portion Selbstbewusstsein. Anschließend bei der Deutschen Meisterschaft U20 in Kiel (11.-13. August) agierte Koszowski selbstsicherer und lauter auf dem Feld. "Dies ist als eine positive Entwicklung zu werten, doch mit der neuen Situation mussten beide erst klar kommen", erklärte Oelke. Nicht zuletzt deswegen kamen die Youngsters bei der U20-DM über Platz neun nicht hinaus. Doch das interessiert nicht mehr, die "Krise" ist überstanden, und die Saison nimmt ein versöhnliches Ende.

Beide um die Medaillen spielenden Herren-Duos mit schleswig-holsteinischer Beteiligung, Hendrik Matthießen/Carlo Wiese (beide Kiel) und Dirk Böckermann/Andre Schneider (Kiel/Bremen), verpassten das Finale und trafen im kleinen Finale aufeinander. In einem spannenden Duell über die volle Distanz setzten sich Matthießen/Wiese mit 21:17, 17:21 und 15:11 durch. Den Titel holten zum dritten Mal Jan-Erik Gatzke/Thorsten Schoen (Vahrenwald/Schüttdorf). Sie lieferten sich ein spannendes und ausgeglichenes Duell mit Dennis Schirmeisen/Matthias Sockel (Bottrop/Giesen). Mit einem Ass Gatzkes waren das 2:1 und der Titel perfekt.

"Ich habe mit 17 das erste Mal die niedersächsische Landesmeisterschaft gespielt. Seitdem bin ich Neunter, Siebter und Fünfter geworden. Diesmal konnte es also nicht anders sein als Dritter zu werden", scherzte Carlo Wiese. "Wir hätten im Viertelfinale nicht gegen Schirmeisen/Sockel verlieren dürfen", kommentierte Carlo Wiese die verpasste Final-Teilnahme. Enttäuscht sei er nicht mit Platz drei, aber als Ranglistenerster könne er damit auch nicht zufrieden sein. Durch die Viertelfinal-Niederlage kam das Kieler Duo im Turnierbaum auf die Seite der favorisierten Gatzke/Schoen.

Im Halbfinale erwiesen sich der Routinier Gatzke und der beste Spieler der Weltmeisterschaft 2005 Schoen als zu stark. Mit 19:21, 15:21 zogen die Kieler den Kürzeren. Böckermann/Schneider schafften nach einer starken Viertelfinal-Leistung gleich am frühen Sonntagmorgen gegen die Berliner Hannes Goertz/Peer-Ole Mielenz (15:9, 17:15) den Sprung ins Halbfinale und standen dort Schirmeisen/Sockel gegenüber. Mit 22:24 und 13:21 verpassten sie zwar das Finale, doch enttäuscht war Dirk Böckermann auf keinen Fall: "Ich wusste, dass wir nur mit ganz viel Glück ins Halbfinale kommen können. Dass wir Goertz/Mielenz geschlagen haben, ist unglaublich. Wir sind sehr zufrieden." Gegen die Teamkollegen der FT Adler Kiel Matthießen/Wiese im kleinen Finale fehlte dann die Kraft. Nach dem 17:21, 21:17 und 11:15 verabschiedeten sich Böckermann/Schneider als gute Vierte aus dem Turnier und vom Beach-Sommer. Ab heute steht wieder Hallen-Volleyball-Training auf dem Programm.

Malte Nagursky/Jan Siegmund (Lübeck/Aschenstrang) wurden Neunte, Katharina Schulte/Wiebke Siegmund (beide Kiel) Siebte.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Dienstag, 29. August 2006

   www.volleyball.de 

Markus Dieckmann macht Schluss

In der aktuellen Ausgabe des volleyball magazins wurde es bereits angedeutet, jetzt ist es offiziell: Der Beachvolleyballer-Profi Markus Dieckmann hat seinen Rückstand vom Leistungssport verkündet.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 29. August 2006

   www.volleyballer.de 

TSV-Jungs dominieren Mini-Turnier in Salzburg

Noch etwa drei Wochen sind es bis zum Start der neuen Bundesliga-Saison, und der TSV Unterhaching kommt so langsam in Fahrt. Beim Vorbereitungsturnier in Salzburg zeigte die Mannschaft von Mihai Paduretu, dass sich das harte Training bezahlt macht.

Gegen die Gastgeber Volley Salzburg gelang den Hachingern ein blitzsauberes 3:0 und gegen die nationale Konkurrenz von der SG uniVersa Eschenbacher Eltmann schließlich ein hart umkämpfter 3:2-Erfolg. Der Coach will diesen Sieg jedoch nicht überbewerten: "Die Eltmänner sind ohne zwei Stammspieler angetreten, da sagt so ein Sieg nicht sehr viel aus." Trotzdem beweist das starke Abschneiden seiner Schützlinge, dass es mit dem Team vorangeht.

Bis zum Saisonstart sind noch weitere Tests geplant. Schon am kommenden Mittwoch sind die österreichischen Erstligisten vom TV Amstetten zu Gast, und am Wochenende nehmen die Hachinger am Stadtwerke Tübingen Volleyball Cup teil. Mit dabei sind die SG Eltmann, TV Rottenburg und Sparkasse Hartberg (Österreich). Als Generalprobe für den Liga-Start am 9. und 10. September werden die Hachinger schließlich ein eigenes internationales Turnier veranstalten, wo die SG Eltmann, Netzhoppers Königs Wusterhausen, TV Rottenburg und das Schweizer Erstligateam TV Amriswil vertreten sind

Andreas Bergmann

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Dienstag, 29. August 2006

   www.westline.de 

Damals im Sandkasten

Münster. Hella Jurich hat in ihrer Karriere als Beachvolleyballerin schon einiges erlebt. Als schönstes Erlebnis hat sich der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2004 im Gedächtnis der 25-Jährigen festgebrannt. Emotional waren dies überwältigende Stunden, erinnert sich die Spielerin an den Erfolg mit Dauerpartnerin Rieke Brink-Abeler vor zwei Jahren. Von Freitag bis Sonntag versammelt sich die nationale Elite erneut in Timmendorfer Strand.

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel