News

 Montag, 11. September 2006 

Triumph: Cowboys gewinnen Turnier in Kyritz
Männer-Nationalmannschaft löst EM – Ticket
USC gewinnt zweiten Test mit Mühe
Zweiter Sieg gegen Serbien & Montenegro
Die EM-Teilnehmer stehen fest!
DVV-Junioren unterliegen Slowakei 1:3
DVV-Frauen: „Hattrick“ gegen Serbien & Montenegro
U19-Beach-WM: Gold für Erdmann/Klass
Brasilien wiederholt Weltserien-Erfolg
Janotta verzeichnet positive Leistungsentwicklung
Fischbek Dritter

September 2006

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Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 11. September 2006

   

Triumph: Cowboys gewinnen Turnier in Kyritz

Pirates werden guter Fünfter

Die beiden Männerteams des Oststeinbeker SV gehen gut gerüstet in die neue Saison: Beim stark besetzten Vorbereitungsturnier des VC Fortuna Kyritz entschieden die Ostbek Cowboys das Finale gegen den Süd-Zweitligisten VC Gotha mit 2:1 für sich. Im Spiel um Platz fünf setzten sich die Pirates 2:0 gegen die Gastgeber durch.

Zehn Teams waren nach Brandenburg gereist, darunter ein dänischer Erstligist und mehrere deutsche Zweitligisten. Die Cowboys erwischten einen schwachen Start, leisteten sich gegen den Ligarivalen TSV Giesen viele unnötige Fehler und verloren verdient 1:2. Danach aber kam die Mannschaft von Trainer Joachim Müller immer mehr in Fahrt, man bezwang sowohl die SV Wusterhausen als auch Fortuna Kyritz sicher mit 2:0, ehe man den VC Gotha im ersten Duell 2:1 besiegte. „Unser Rhythmus wurde besser, je länger das Turnier dauerte“, sagte Müller, „vor allem in der Annahme hatten wir am Anfang Probleme, am Schluss stand die so sicher, wie wir das für unser Spiel brauchen.“

Im Überkreuzvergleich kam es schließlich zum reizvollen Aufeinandertreffen von Cowboys und Pirates. Die Zweitligareserve des OSV, gecoacht von Bernd Schlesinger, hatte zuvor überraschend den Zweitligisten SV Warnemünde geschlagen. „Und gegen uns haben sie auch frisch und frei aufgespielt“, sagte Müller, „meine Jungs hatten große Mühe, ins Spiel rein zu finden. Ein Lob an die Pirates, aber so viele Probleme dürfen wir natürlich nicht bekommen.“ Nach dem 23:25 gewannen die Cowboys wenigstens die beiden Folgesätze, standen somit im Finale gegen Gotha. Hier zeigten die Cowboys, trotz Müdigkeit, trotz 13 Sätzen in zwei Tagen in den Knochen, die beste Leistung. Vor allem die Annahmeachse um Björn Domroese, Patrick Stellmann und Libero Hendrik Hofmann war nun nicht mehr ins Wanken zu bringen. Auf diagonal überzeugte der junge Oliver Kook, der im Endspiel Gil Ferrer Cutino vertrat. Der kubanische Neuzugang deutete an, wie wertvoll er für die Cowboys werden kann, aufs Finale aber musste er wegen Schmerzen in der Schlagschulter verzichten. „Er muss noch die Umstellung vom Sand in die Halle verkraften, das ist keine große Sache“, sagte Müller.

Seine Mannschaft, ohne Stefan Trienen und Oliver Schmäschke angereist, sieht er auf einem guten Weg. „Es hat sich in den vergangenen Wochen eine Stammsechs herausgebildet, allerdings habe ich auch gesehen, dass ich jeden Spieler bedenkenlos einsetzen kann. Die Spieler sind schnell, sie springen gut, sie sind wach. Und das Zusammenspiel wird immer besser.“ Vier Einheiten hat er nun noch, am Spiel der Cowboys zu feilen, dann kommt der SV Warnemünde nach Oststeinbek – die mit großer Spannung erwartete Saison beginnt am 16.9. um 20 Uhr (zuvor spielen die Ostbek Pirates um 17 Uhr gegen Wiwa Hamburg). Den Gegner bei diesem ersten Spieltag, am Ende Vierter in Kyritz, hält Müller „für jung, talentiert und athletisch. Man muss aber abwarten, wie stabil sie sich im Wettkampf präsentieren können“. Die Stabilität, das war stets die große Stärke der Cowboys in der 2. Liga, und sie soll auch in dieser Spielzeit zum großen Plus werden. „Da brauchen wir aber noch ein paar Wochen, um auf 100 Prozent zu kommen“, sagt Müller, „noch haben wir viel Luft nach oben. Was mich aber sehr gefreut hat, war, wie konzentriert die Jungs die letzte Aufgabe gegen Gotha angegangen sind. Das ist die Einstellung, die ich fordere.“ Kommenden Samstag muss sie sofort stimmen – für den Erstligaabsteiger zählt zum Rundenauftakt vor den eigenen Fans nur ein Sieg.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 11. September 2006

   

Männer-Nationalmannschaft löst EM – Ticket

3:2 – Sieg in der Tschechischen Republik

Die deutsche Volleyball Nationalmannschaft hat sich für die Europameisterschaften im kommenden Jahr in Russland qualifiziert. Nach dem deutlichen 3:0 – Erfolg im ersten Play – off Spiel vergangenes Wochenende in Leipzig sicherte sich das deutsche Team mit einem 3:2 Sieg im tschechischen Svitavy endgültig das EM – Ticket. „Die Mannschaft hat in allen Belangen hervorragend gespielt“, urteilte Nationaltrainer Stelian Moculescu nach dem Match.

Nachdem die Tschechen den ersten Satz mit 25 zu 20 für sich entschieden hatten, steigerten sich das deutsche Team im zweiten Satz, gewann diesen nach packenden Ballwechseln mit 22 zu 25 und sicherte sich dadurch frühzeitig die EM – Teilnahme. „Ich kann meinen Spielern nur ein riesiges Kompliment machen, mit welcher Einstellung sie hier gespielt haben“, so Stelian Moculescu über seine Mannschaft. „Mit dem Sieg und der EM – Qualifikation ist eine große Last von und abgefallen.“ Großen Anteil am Erfolg hatte wie in Leipzig auch wieder Zuspieler Simon Tischer, der die Angriffe seines Teams mustergültig vorbereitet hat.

Mit Beginn des dritten Satzes wurde auf deutscher Seite die Mannschaft komplett gewechselt und die Spieler, die nicht zur Stammformation gehören, durften auf das Feld. Sie nutzten Ihre Chance und spielten gegen die resignierenden Tschechen frei auf. Einer der überragenden Akteure auf dem Feld war der Friedrichshafener Diagonalspieler Jochen Schöps. „Jochen Schöps hat klasse gespielt und das Match am Ende durch seine Aktionen zu unseren Gunsten entschieden“, lobte Nationaltrainer Moculescu den VfB Akteur.

„Die Mannschaft ist im Laufe des letzten Jahres gewachsen und hat eine gute Zukunft vor sich“, ist sich der Volleyball Bundestrainer sicher. Nächstes Ziel des deutschen Teams ist die Volleyball Weltmeisterschaft im November und Dezember in Japan. Hier trifft sie in der Vorrunde unter anderem auf Welt- und Olympiasieger Brasilien.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 11. September 2006

   

USC gewinnt zweiten Test mit Mühe

Mit viel Mühe haben die Volleyballerinnen des USC Münster das zweite Testspiel gegen den TSB VC Weert gewonnen. Nach dem deutlichen Sieg am Freitagabend setzten sich am Samstag nach mehr als zwei Stunden mit 3:2 gegen den niederländischen Erstligisten durch. Dabei kam Johanna Barg nicht zum Einsatz. Die Außenangreiferin wurde wegen muskulärer Probleme vorsichtshalber geschont. Dafür zählten mit Lea Hildebrand und Teresa Mersmann zwei Spielerinnen aus der Zweitligateam zum Kader der Münsteranerinnen.

Wenig später setzte sich Weert in einem zweiten Spiel mit 3:0 gegen die zweite Mannschaft des USC Münster durch. In einem weiteren Vergleich treffen beide Teams am Sonntag (10. September) noch einmal aufeinander.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 11. September 2006

   

Zweiter Sieg gegen Serbien & Montenegro

Die DVV-Frauen haben auch das zweite von drei Länderspielen gegen Serbien & Montenegro gewonnen: Einen Tag nach dem 3:2-Sieg in Hoyerswerda siegte die deutsche Mannschaft vor 1.100 Zuschauern in Neubrandenburg mit 3:1 (25-21, 25-23, 24-26, 25-22). Es war das erste Länderspiel in Neubrandenburg seit 24 Jahren. Am 10. September endet in Bützow (16.00 Uhr) die Dreierserie, die beiden Teams als Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften vom 31. Oktober bis 16. November in Japan dient. Punktbeste Spielerinnen waren Sylvia Roll (22), Margareta Kozuch (17) und Christina Benecke (15) auf deutscher Seite sowie Ivana Djerisilo Jovana Brakocevic und Brizitka Molnar (alle 10) auf Seite von Serbien & Montenegro. 

Nicht im Kader standen Mareen Apitz und Angelina Grün, die Spielführerin hatte sich im ersten Spiele eine Bauchmuskelzerrung zugezogen und wurde sicherheitshalber geschont. Mit Corina Ssuschke und Christiane Fürst kamen zwei weitere Spielerin am heutigen Tag nicht zum Einsatz. Nach der Dreierserie gegen Serbien & Montenegro sind die deutschen Spielerinnen noch bis zum 14. September in Kienbaum zusammen, ehe sie in ihre Vereine gehen und die Bundesliga-Saison beginnt.

Bundestrainer Giovanni Guidetti begann mit folgender Startformation: Tanja Hart im Zuspiel, Margareta Kozuch diagonal, Cornelia Dumler und Sylvia Roll im Außenangriff, Cathrin Schlüter und Christina Benecke im Mittelblock und Kerstin Tzscherlich auf der Libero-Position.

Zoran Terzic, Chef-Trainer von Serbien & Montenegro, begann mit Maja Simanic, Jelena Nikolic, Anja Spasojevic, Aleksandra Rankovic, Ivana Djerisilo, Vesna Citakovic und Susana Cebic.

1. Satz
Die DVV-Frauen erwischten durch einen schönen Hinterfeldangriff von Roll, die beim heutigen Spiel die Kapitänsrolle übernommen hatte, und einem Block von Kozuch den besseren Start (4-1). Die Gäste konterten jedoch mit einem Block von Nikolic gegen Kozuch (4-3), ehe ein Block von Benecke gegen Djerisilo wieder den Drei-Punkt-Vorsprung brachte (6-3). Nach einem schönen Trickschlag von Kozuch ging es mit 8-6 in die erste technische Auszeit. Beide Mannschaften agierten mit veränderten Stammformationen – dies merkte man in dieser frühen Spielphase deutlich an, denn einige der Aktionen wirkten zufällig und unpräzise. Nach einem erfolgreichen Aufschlag von Spasojevic übernahm Serbien & Montenegro erstmals die Führung (10-11), nach einem Block von Djerisilo gegen Dumler erhöhten die Gäste (11-14) – Auszeit Guidetti. Dieser Drei-Punkte-Rückstand hatte auch in der zweiten technischen Auszeit Bestand, weil Serbien & Montenegro aus der Annahme punktete und es der deutschen Mannschaft nicht gelang, in Block- und Feldabwehr zu punkten (13-16). Guidetti brachte Birgit Thumm und Kathleen Weiß für Hart und Kozuch, und die DVV-Auswahl verkürzte durch einen Roll-Knaller und einen etwas glücklichen Angriff von Benecke (mit Netzkante) zum 16-17. Als Spasojevic ihren Angriff ins aus setzte und Roll erneut hart von der Position vier punktete, ging die deutsche Mannschaft wieder in Führung (18-17). Roll punktete weiter, dieses Mal mit einem gefühlvollen Lob und als Djerisilo einen leichten Angriff verschlug, wechselte Zoran Terzic seine drei Top-Angreiferinnen Nikolic, Spasojevic und Djerisilo auf ein Mal aus (21-18). Diese radikale Maßnahme des Gäste-Trainers verdeutlichte seine Unzufriedenheit, brachte aber auch keine Wende mehr. Beim 24-20 vergab Roll den ersten Satzball, den zweiten verwertete sie mit „links“ per Lob aus dem Rückraum (25-21).

2. Satz
Während die deutsche Mannschaft unveränderte mit der Stammformation des ersten Durchgangs den zweiten Satz begann, gab Terzic seiner zweiten Garde eine Chance. Die schlug sich zumindest zu Beginn prächtig, dann bei der ersten technischen Auszeit lag Serbien & Montenegro vorne (7-8). Als Dumler geblockt wurde und Hart einen Ball nicht mehr erlaufen konnte, zog Serbien & Montenegro etwas davon (8-11). Drei erfolgreiche Kozuch-Angriffe ließen wieder hoffen (11-12). Doch als Dumler einen Angriff ins Netz schlug, war der alte Rückstand wieder da (11-14) und Guidetti erzürnt. Benecke hielt die deutsche Mannschaft mit zwei Schnellangriffen im Spiel, doch vor allem Brizitka Molnar bereitete dem deutschen Block Probleme (16-18). Ein Angriff von Kozuch brachte schließlich den Ausgleich und Auszeit Terzic (18-18). Guidetti brachte per Doppelwechel Weiß und Thumm, aber die Gäste legten vor (19-21). Als die gute 1,96 Meter große Diagonalangreiferin Jovana Brakocevic den Ball hinter die Grundlinie setzte, und der Schweriner Block Roll/Schlüter erfolgreich war, lag Deutschland wieder vorne (22-21). Als Citakovic ihren Aufschlag ins aus schlug, hatten die DVV-Frauen ihren ersten Satzball – Roll packte im Einerblock zu (25-23).

3. Satz
Das Spiel blieb auch im dritten Satz zu Beginn völlig ausgeglichen, Kozuch blockte Vesovic, Molnar blockte Schlüter. Nach einem Angriffsfehler von Kozuch aus dem Rückraum lagen die Gäste erstmals mit zwei Zählern vorne (6-8). Die beste serbische Spielerin, Molnar, war vom deutschen Block nicht zu stoppen und erhöhte auf 7-11. Nach einem erfolgreichen Rückraumangriff von Deutschlands bester Spielerin, Sylvia Roll, nahm Terzic eine Auszeit (11-13) – dennoch lief das deutsche Spiel in dieser Phase nicht besonders. Nach einer schönen Kombination, initiiert von Hart und abgeschlossen von Dumler, sowie einem Ass von Kozuch war die deutsche Mannschaft „dran“ (13-14). Ein weiteres Ass von Dumler, die ihren Sprung-Flatteraufschlag direkt hinter das Netz platzierte, brachte den Ausgleich (15-15), ein Missverständnis auf serbischer Seite die erste Führung im dritten Satz (18-17). Als Benecke auf 19-17 erhöhte, wechselte Terzic mit Krsmanovic und Djerisilo zwei seiner Stammkräfte ein. Krsmanovic blockte sogleich Roll, doch der deutsche Routinier revanchierte sich prompt mit einem Block gegen Molnar (20-18). Serbien & Montenegro gab aber nicht kampflos aus und glich per Ass von Brakocevic aus (21-21) und ging nach Angriffsfehler von Kozuch gar in Führung (21-22). Beim 22-22 kam Thumm (für Hart), beim 22-23 Weiß (für Kozuch), doch die Gäste hatten durch Molnar ersten Satzball (23-24). Thumm schloss eine Kombination hinter der Zuspielerin erfolgreich ab (24-24), Guidetti nahm eine Auszeit, um taktische Anweisungen zu geben. Doch Schlüter machte mit ihrem Fehlaufschlag alle taktischen Vorgaben zunichte, und dann zappelte beim zweiten Satzball der Gäste auch noch eine deutsche Spielerin im Netz – kein glückliches Ende (24-26).

4. Satz
Einem 0-3-Fehlstart folgten vier Zähler in Folge, u.a. ein verwandelter „Elfmeter“ durch Benecke, ehe die Gäste wieder punkten konnten (4-4). Ein Rückraumangriff in die Diagonale (Kozuch) und ein harter Diagonalschlag von Dumler ließ die deutsche Mannschaft mit zwei Punkten in Führung gehen (8-6), doch Serbien & Montenegro konterte erneut (10-10). Dann machte Hamburg „dicht“ – zunächst blockte Benecke, anschließen Kozuch (beide NA. Hamburg, 12-10). Als Dumler zwei Mal in Folge am Einerblock der eingewechselten Djerisilo scheiterte und Kozuch ihren Angriff nicht traf, hatten die Gäste die Führung zurück erkämpft (14-15). Abermals kamen Thumm und Weiß für Hart und Kozuch, aber Roll war es, die der deutschen Mannschaft die Führung zurück erschmetterte (20-18). Dann patzte aber auch die Spielführerin und setzte einen Angriff ins aus und einen Lob ins Netz, ehe Benecke wieder für den knappen Vorsprung sorgte (21-20). Schlüter hielt den Vorsprung per Schnellangriff (23-22), ehe Dumler den Block geschickt anschlug und Matchbälle holte (24-22). Nach gutem Aufschlag von Weiß konnten die Serben den Ball nur über das Netz retten – Thumm versenkte gnadenlos (25-22).

Stimmen zum Spiel

Giovanni Guidetti (Bundestrainer): „Das war kein gutes Spiel, beide Teams waren heute schwach. Dabei haben wir gut begonnen, aber teilweise hat unser Spiel unter der fehlenden Kommunikation gelitten. Das ist aber normal, da ich in jedem Spiel andere Formationen aufstelle. Es kann aber nicht sein, dass wir den dritten Satz bei einer Angriffs-Quote von 20% bei Serbien & Montenegro verlieren. Da haben wir uns leider dem Gegner angepasst.“

Margareta Kozuch (Spielerin): „Phasenweise haben wir gut gespielt, dann jedoch auch wieder schwächer. Wenn wir die leichten Fehler abstellen, dann schlagen wir die auch höher.”

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 11. September 2006

   

Die EM-Teilnehmer stehen fest!

Die 32 Teams (je 16 Frauen- und Männer-Teams), die 2007 um die EM-Kronen kämpfen, stehen fest: Als letztes lösten im Männer-Wettbewerb Deutschland, Finnland und Slowenien die Tickets für die EM-Endrunde vom 6. bis 16. September in Moskau und St. Petersburg/Russland, bei den Frauen gewannen Frankreich, Belarus und die Slowakei die entscheidende Play-off Runde und nehmen somit an der EM-Endrunde vom 20. bis 30. September in Charleroi, Hasselt/Belgien und Luxemburg teil.

Ergebnisse Play-offs Männer

EST – FIN   

1:3   

   21-25, 30-32, 25-21, 13-25

FIN – EST   

3:0   

   25-23, 25-17, 25-18

Finnland qualifiziert

BLR – SLO   

0:3   

   22-25, 23-25, 28-30

SLO – BLR   

1:3   

   24-26, 25-23, 20-25, 21-25

Slowenien qualifiziert

GER – CZE   

3:0   

   25-22, 25-22, 25-18

CZE – GER   

2:3   

   25-20, 22-25, 25-22, 25-27, 12-15

Deutschland qualifiziert

Ergebnisse Play-offs Frauen

BLR – SLO   

3:0   

   25-19, 25-16, 25-14

SLO – BLR   

2:3   

   25-23, 19-25, 23-25, 25-20, 11-15

Belarus qualifiziert

SVK – UKR   

3:1   

   22-25, 25-19, 25-18, 25-19

UKR – SVK   

2:3   

   23-25, 17-25, 25-16, 25-20, 12-15

Slowakei qualifiziert

FRA – GRE   

3:1   

   25-22, 25-17, 22-25, 25-15

GRE – FRAU   

0:3   

   23-25, 21-25, 17-25

Frankreich qualifiziert

Folgende Teams nehmen an der Männer-EM 2007 teil: Italien, Russland, Serbien & Montenegro, Spanien, Frankreich, Griechenland, Polen, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Niederlande, Slowakei, Türkei, Deutschland, Finnland, Slowenien

Folgende Teams nehmen an der Frauen-EM 2007 teil: Belgien, Polen, Italien, Russland, Aserbaidschan, Niederlande, Türkei, Bulgarien, Kroatien, Tschechische Republik, Spanien, Deutschland, Serbien & Montenegro, Frankreich, Slowakei, Belarus

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 11. September 2006

   

DVV-Junioren unterliegen Slowakei 1:3

Die deutschen Junioren haben bei der Junioren-EM in Kazan/Russland die wichtige Partie gegen die Slowakei mit 1:3 (19-25, 24-26, 25-23, 21-25) verloren. Es war die dritte Niederlage im vierten Spiel. Damit bestehen nur noch geringe Aussichten, die Vorrunde unter den ersten vier Teams zu beenden.

Wenn es nicht optimal läuft, kommt oft auch noch Pech dazu: So auch bei der deutschen Mannschaft, als sich Libero Markus Steuerwald im zweiten Satz beim Stand von 17-16 so schwer verletzte, dass er nicht mehr weiterspielen konnte. Für ihn schickte Bundestrainer Manfred Steinbeißer Dennis Kaliberda auf die wichtige Position. Vielleicht fiel durch diese kurzfristige Umstellung im zweiten Satz die Entscheidung zuungusten der DVV-Auswahl, denn der Durchgang wurde knapp mit 24-26 abgegeben. Zwar zeigte die deutsche Mannschaft Moral und gewann den dritten Satz, konnte aber im vierten nicht mehr nachlegen und kassierte die dritte Niederlage.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 11. September 2006

   

DVV-Frauen: „Hattrick“ gegen Serbien & Montenegro

3:0 in Bützow

Die DVV-Frauen haben den „Hattrick“ gegen Serbien & Montenegro perfekt gemacht und auch das dritte von drei Länderspielen gewonnen: Vor 550 Zuschauern in Bützow zeigte die deutsche Mannschaft beim 3:0 (25-15, 25-21, 25-20) ihre beste Leistung in dieser Dreierserie. Beiden Teams als Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften vom 31. Oktober bis 16. November in Japan dient. Punktbeste Spielerinnen waren Birgit Thumm (12), Sylvia Roll und Atika Bouagaa (je 11) auf deutscher Seite sowie Anja Spasojevic (12), Jelena Nikolic und Ivana Djerisilo (je 9) auf Seite von Serbien & Montenegro. Nicht im Kader standen Mareen Apitz und Angelina Grün, die Spielführerin wurde wegen ihrer Bauchmuskelzerrung geschont. Nach der Dreierserie gegen Serbien & Montenegro sind die deutschen Spielerinnen noch bis zum 14. September in Kienbaum zusammen, ehe sie in ihre Vereine gehen und die Bundesliga-Saison beginnt.
Bundestrainer Giovanni Guidetti begann mit folgender Startformation: Kathleen Weiß im Zuspiel, Birgit Thumm diagonal, Atika Bouagaa und Sylvia Roll im Außenangriff, Christiane Fürst und Corina Ssuschke im Mittelblock und Kerstin Tzscherlich auf der Libero-Position.
Zoran Terzic, Chef-Trainer von Serbien & Montenegro, begann mit Maja Ognjenovic, Jelena Nikolic, Anja Spasojevic, Natasa Krsmanovic, Ivana Djerisilo, Vesna Citakovic und Susana Cebic.

1. Satz
Trotz der abermaligen Rotation zeigte die deutsche Mannschaft von Beginn an eine hoch konzentrierte Leistung und präsentierte sich sehr stark in allen Elementen: Nach zwei Assen von Fürst und Thumm sowie starker Feldabwehr von Tzscherlich ging es mit 8-4 in die erste technische Auszeit. Thumm hämmerte weiter ihre Sprungaufschläge von der Grundlinie, und der deutsche Block erledigte den „Rest“ (12-4). Die Gäste kamen kaum zum „Atmen“, die Sprungaufschläge von Weiß und Sprung-Flatteraufschläge von Ssuschke zeigten Wirkung. Zudem präsentierte sich der deutsche Block hellwach – Thumm schloss den Dreierblock und blockte den Rückraumball erfolgreich (16-7). Das deutsche Spiel lief weiter glänzend, Weiß setzte ihre Angreiferinnen gekonnt in Szene und verschaffte ihnen oftmals optimale Bedingungen (21-10). Guidetti führte seinen bekannten Doppelwechsel durch und brachte Margareta Kozuch und Tanja Hart (für Thumm und Weiß). Beide fügten sich nahtlos ein, auf Zuspiel von Hart erschmetterte Roll den ersten Satzball (24-14). Den ersten wehrten die Gäste noch ab, den zweiten versenkte Roll locker die Linie entlang (25-15).

2. Satz
Nach diesem hervorragenden Satz schickte Guidetti natürlich die gleiche Formation auf das Feld. Und die sechs bzw. sieben Spielerinnen knüpften an die starke Vorstellung des ersten Satzes nahtlos an. Zunächst pfefferte Weiß der serbischen Annahme ihre Sprungaufschläge um die Ohren (3-0), dann war es in erster Linie Thumm, die mit Einbeinern über Kopf erfolgreich war (7-3). Dann zeigte Nikolic, dass auch sie starke Sprungaufschläge beherrscht, zudem schlugen die Gäste-Angreiferinnen zwei Mal den deutschen Block mit Geschick und etwas Glück an (7-7). Als Spasojevic einen Angriff auf den Block von Weiß schlug, lag Serbien & Montenegro erstmals in Führung (8-9). Doch die deutsche Mannschaft konterte prompt und erkämpfte sich die Führung durch starke Block- und Feldabwehr zurück (11-9). Ein Angriffsfehler von Fürst sowie ein Block von Nikolic gegen Thumm sorgte für den Gleichstand (13-13). Nun hielten beide Teams ihren Side-out und nach einem Schnellangriff von Ssuschke ging es mit 16-15 in die zweite technische Auszeit. Hart und Kozuch kamen erneut für Weiß und Thumm – Ssuschke sorgte per Ass für eine Zwei-Punkte-Führung (19-17). Dann packten Fürst und Roll im Block gegen Citakovic zu und Ssuschke schlug das zweite Ass (21-18). Weiß und Thumm kehrten zurück, aber zunächst setzten sie Serbinnen mit zwei guten Aktionen Ausrufezeichen – Auszeit Deutschland (22-21). Roll sorgte per Lob für den nächsten Punkt, Djerisilo per Fehlangriff für die Satzbälle (24-21). Thumm und Fürst ließen sich nicht lange bitten und machten per Doppelblock dem zweiten Satz ein Ende (25-21).

3. Satz
Auch im dritten Satz erwischte die DVV-Auswahl einen perfekten Start und lag früh deutlich vorne: In der Block- und Feldabwehr zeigten sich die Spielerinnen von Guidetti hellwach und dem Gegner überlegen (5-1). Als Bouagaa einen Außenangriff diagonal verwandelte und Ssuschke einen Kombinationsball blockte, nahm Terzic bei 7:2 eine Auszeit. Während sich die serbische Mannschaft weiter „von der Rolle“ zeigte, zogen die deutschen Spielerinnen gnadenlos durch. Vor allem Thumm zeigte eine hervorragende Partie und war vom gegnerischen Block kaum zu stoppen (12-4). Beim 16-6 in der zweiten technischen Auszeit war die Vorentscheidung in diesem Satz und im Spiel längst gefallen. Zum einen, weil die deutsche Mannschaft ihr bestes Spiel in dieser Serie zeigte, zum anderen, weil die Spielerinnen von Serbien & Montenegro unkonzentriert wirkten und in allen Elementen unter Form agierten. Nachdem Thumm eine „Kreuz-Kombination“ vollendete, kamen Kozuch und Hart (für Weiß und Thumm, 21-13). Durch Unkonzentriertheiten auf deutscher Seite verkürzten die Gäste nochmals (21-16), aber Bouagaa führte die DVV-Auswahl per Angriff und Aufschlag wieder auf Kurs (23-16). Kozuch holte den ersten Matchball (24-18), doch die Serbinnen wehrten die ersten beiden ab (24-20). Die Kombination Hart auf Kozuch brachte schließlich die Entscheidung (25-20) – ein verdientes 3:0 in Bützow.

Stimmen zum Spiel

Giovanni Guidetti (Bundestrainer): „Ich bin heute sehr glücklich, weil wir heute die stärkste Mansnchaft von Serbien & Montenegro beherrscht haben und in allen Elementen besser waren - und das ohne Angelina Grün. Unser Außenangriff, Block und Abwehr waren besser, Thumm und Weiß machten sehr viel Druck mit ihren Aufschlägen. Nachdem ich in der vergangenen Wochenende gegen die Türkei etwas enttäuscht war, bin ich heute zufrieden. Wir haben jetzt zwei Zuspielerinnen mit sehr gutem Niveau, als ich im Mai kam, hatten wir mit Hart nur eine. Auf der Position vier haben wir verschiedene Spielertypen, aber alle auf einem guten Niveau. Mit Thumm und Kozuch sind zwei Spielerinnen auf der Diagonalposition vorhanden, schwierig wird es für die Mittelblock-Position, da fällt mir eine Entscheidung schwer, welche Spielerin ich letztlich nicht mit nach Japan nehme. Voraussichtlich werde ich dies nach den Brasilien-Spielen bekannt geben.“

Birgit Thumm (Spielerin): “Es war gut, dass wir sehr konzentriert und viel Power gespielt haben. Wir haben die Länderspielserie gegen Serbien & Montenegro mit drei Siegen abgeschlossen, was gut für das Selbstbewusstsein ist im Hinblick auf die WM ist. Ich hoffe, dass wir auch die Spiele gegen Brasilien mit so einem Engagement und Aggression angehen.”

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 11. September 2006

   

U19-Beach-WM: Gold für Erdmann/Klass

Sie kehren als neue Weltmeister aus dem Urlaubsparadies Bermudas zurück: Jonathan Erdmann/Marvin Klass (VC Olympia Berlin/VC Offenburg) haben bei der U19-Beach-WM die Goldmedaille gewonnen. Im Finale gewann das DVV-Duo nach 54 Minuten mit 2:1 (21-18, 17-21, 15-12) gegen die Italiener Nicolai/Giontella. Erdmann ist damit der „Beach-König“ in diesem Jahr: Der 18-Jährige hatte zuvor schon den U20-EM-Titel gewonnen (mit Stefan Windscheif). Mit Svenja Engelhardt/Britta Büthe (SV Sinsheim/TSV Speyer) hatte ein weiteres DVV-Duo bereits Bronze gewonnen.

Bis ins Finale hatte das deutsche Duo in insgesamt sechs Partien (drei in der der Gruppe, drei in der Ko-Runde) nicht einen einzigen Satz abgegeben. Im Finale wurde das von Bundestrainer Elmar Harbrecht betreute Team erstmals richtig gefordert, aber im dritten Satz gaben Glück und Können den Ausschlag für Erdmann/Klass.

Dabei hing die Teilnahme des Gold-Duos im Vorfeld an einem seidenen Faden: Marvin Klass konnte erst einen Tag später auf die Bermudas fliegen, da er bei der letzten Passkontrolle am Frankfurter Flughafen feststellen musste, dass er noch ein Visum für die Landung in den USA benötigt. Während sich die übrigen Delegationsmitglieder planmäßig am 4. September auf den Weg machten, musste sich Klass und der DVV um die Formalien kümmern. Dank eines sehr kooperativen US-Konsulats in Frankfurt und der guten Planung des Berliner Reisebüros Travel & Touristik klappte alles für den Tag darauf. Mit der Aufforderung der DVV-Geschäftsstelle, „jetzt auf jeden Fall eine Medaille zu gewinnen“, machte sich Klass auf den Weg auf die Bermudas. Das Ende der Geschichte ist bekannt.

 

 

International - Yahoo-News

 Montag, 11. September 2006

   http://de.sports.yahoo.com 

Brasilien wiederholt Weltserien-Erfolg

Bereits zum sechsten Mal haben Brasiliens Volleyballerinnen die Weltserie gewonnen.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 11. September 2006

   www.westline.de 

Janotta verzeichnet positive Leistungsentwicklung

-kafi/pd- Warendorf. Durchwachsen war die sportliche Bilanz des Volleyball-Zweitbundesligisten WSU beim Vorbereitungsturnier um den Sparkassen-Cup. Hinter dem überragenden Team des SCU Emlichheim und den hoch begabten Youngstern (Durchschnittsalter knapp 16 Jahre) aus der Talentschmiede des 1.VC Parchim belegte die WSU vor dem VC Essen-Borbeck Rang drei.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 11. September 2006

   www.abendblatt.de 

Fischbek Dritter

NORDERSTEDT - Der deutsche Volleyball-Frauen-Meister Schweriner SC gewann mit 5:0-Siegen das Saisonvorbereitungsturnier des Zweitliga-Aufsteigers 1. VC Norderstedt (4., 2:3) in der Moorbekhalle vor dem Erstliga-Konkurrenten Köpenicker SC (4:1) und NA. Hamburg (3:2). Erstliga-Aufsteiger WiWa Hamburg (5., 1:4) konnte nur Zweitliga-Aufsteiger USC Braunschweig mit 2:1 nach Sätzen schlagen.

Schwerin wie NA. Hamburg (vormals TV Fischbek) mussten auf ihre deutschen Nationalspielerinnen verzichten, die am Wochenende drei Vergleiche mit dem gleichfalls für die WM in Japan (31. Oktober bis 16 November) qualifiziertem Team von Serbien & Montenegro 3:2, 3:1, 3:0 gewannen. Im zweiten Vergleich in Neubrandenburg (3:1) waren die Hamburgerinnen Margareta Kozuch (17) und Christina Benecke (15) hinter Sylvia Roll (22) punktbeste Spielerinnen.

masch

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel