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Mo, 30.10. - So, 05.11.2006

Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.

OSV bangt um Punkte aus Hildesheim
1. VCN: Heimspiel mit Mini-Kader
TEAM 48 legt offiziell Protest ein
USC-Zweite will in Norderstedt Vollgas geben
NA.Hamburg II trifft auf Spitzenreiter
Ostbek Cowboys empfangen den TSV Giesen
Kira Boge fehlt beim Gastspiel in Norderstedt
Kronshagen: Die Tabellenführung verteidigen!
Ausruhen nach dem 3:0 gegen Mexiko
3:0-Traumstart in die Volleyball-WM
Von Beust: "Entschlossen, Olympia hinzukriegen"
Maggi feiert 20. Geburtstag
VGE-Frauen nach 3:2 in Kiel eiskalt erwischt
Auf Titeljagd in Japan
Landesliga: SVNA-Frauen empfangen TSV Glinde
OSV: Sieg mit fadem Beigeschmack
"Nonno" als Ruhepol auf der Bank!
"Maggi" in Japan
VCN: Erster Auswärtssieg des Aufsteigers
Hildesheim protestiert gegen Oststeinbeker Sieg
Morgen WM-Start

 

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Samstag, 04. November 2006

   www.abendblatt.de 

OSV bangt um Punkte aus Hildesheim

OSTSTEINBEK - Die Zweitbundesliga-Volleyballer des Oststeinbeker SV müssen um ihren 3:1-Sieg beim MTV Hildesheim bangen. Der Gegner hat wie angekündigt bei der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) Protest gegen die Wertung der Partie eingelegt. Die Niedersachsen behaupten, ihnen sei im vierten Satz ein Punkt nicht angerechnet worden. Statt 25:23 habe es erst 25:24 für Oststeinbek gestanden, Hauptschiedsrichter Thomas Krause die Partie somit zu früh beendet. Als Beweis bietet Hildesheim Videoaufnahmen an, auf denen die Punkte nachgezählt werden könnten. "Nach meinen Aufzeichnungen war alles korrekt", sagte Oststeinbeks Coach Joachim Müller.

Erneut könnten die Stormarner damit eine unfreiwillige Rolle in einem möglichen Präzedenzfall im deutschen Volleyball spielen. Vor zwei Jahren ging es darum, ob das Ligabüro in Frankfurt auch Trainer von einer Sperre benachrichtigen muss. Der damalige Coach Bernd Schlesinger hatte bei einem Spiel auf der Bank gesessen, obwohl er eigentlich gesperrt war - nur hatte es ihm niemand gesagt. Nach viermonatigem Hin und Her blieben die Punkte in Oststeinbek.

Diesmal könnte die Frage nach der Tatsachenentscheidung eines Unparteiischen in den Mittelpunkt rücken. Akzeptiert Bundesspielwart Werner Schaus den Protest der Hildesheimer, wäre auf diese Weise der Videobeweis im Volleyball eingeführt.

Diesen Sonnabend (20 Uhr, Meessen) empfängt der OSV den TSV Giesen.

masch

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Samstag, 04. November 2006

   www.abendblatt.de 

1. VCN: Heimspiel mit Mini-Kader

NORDERSTEDT - Das Zweitliga-Heimspiel der Volleyball-Frauen des 1. VC Norderstedt gegen die zweite Vertretung des USC Münster (Sonnabend, 19.30 Uhr, Moorbekhalle) muss die Frage beantworten, ob die Substanz der Norderstedter für die Dauer einer langen Saison reichen kann. Denn erneut stehen mit Cornelia Nick (Daumenverletzung) und Katrin Salbach (Schulter) zwei wichtige Angreiferinnen nicht zur Verfügung.

Zum Einwechseln wird an der Seite von Trainer Thomas Broscheit nur Janina Bettencourt am Spielfeldrand stehen. Denn auch Reservespielmacherin Martina Schwarz hat eigentlich die Folgen ihrer Knie-OP noch nicht überwunden und ist allenfalls im Notfall bereit, für Juliane Lüning das Spiel zu machen. So wird erneut Libera Christina Flemming als Diagonalangreiferin "fremdgehen".

masch  

 

 

Deutschland - MTV Hildesheim-News

 Freitag, 03. November 2006

    

TEAM 48 legt offiziell Protest ein

Gegen die Wertung des Spiels vom vergangenen Wochenende, als man den Ostseinbek Cowboys „offiziell“ mit 1:3 unterlag, legen die Verantwortlichen nun offiziell Protest ein.

„Wir haben uns in Ruhe überlegt, ob und wie wir hier vorgehen“ hört man aus dem Hildesheimer Lager. „Aber aufgrund des Spielverlaufs und der Vorkommnisse auch schon engen Situationen vorher, sind wir zu dem Entschluss gekommen, den Weg der Sportgerichtsbarkeit zu gehen“ so Trainer Walther Hoch weiter. „Die Unterlagen gehen den dafür zuständigen Stellen heute per Post zu.“ Gemeint ist nicht nur die Szene, die zum Spielende führte (der 1. Schiedsrichter beendete das Spiel im 4. Satz beim Stand von 25:24 für Oststeinbek; wir berichteten), sondern auch das Ende des 2. Satzes. Hier ließ der 1. Schiedsrichter beim Stand von 27:25 (und damit einer 2:0 Satzführung) für die 48er, den gewonnenen letzten Ballwechsel wiederholen, da er trotz eines klaren technischer Fehler des Oststeinbeker Liberos, den Ballwechsel zu früh abgepfiffen haben will. Den Pfiff dazu hatte aber niemand in der Halle gehört. Danach folgte der Satzausgleich der Cowboys.

Das Spielende ist jedoch der eigentliche Grund des Einspruchs. Hierbei könnten die Offiziellen des MTV 48 auch einen Videobeweis führen, der eindeutig belegen soll, dass die Entscheidung des Schiedsgerichts irregulär das Spiel beendete. Auch hier sind sich sportliche und organisatorische Leitung einig. „Wir wollen es versuchen, weil wir in eine Situation gebracht wurden, die wir nicht selber verschuldet haben. Da wäre es fahrlässig, es nicht zu probieren und  unser Recht einzufordern“ so der 48er-Coach. Auch die Oststeinbeker, die nach Spielende Größe zeigten, sich der Situation bewusst waren und die Hildesheimern zum Teil sogar trösteten und beruhigten, waren sich zuerst unsicher ob des unverhofften Spielendes. Nun obliegt eine Entscheidung dem Bundesspielwart, ob es eine Neuansetzung der Partie gibt oder das TEAM 48 eine Niederlage kassiert, die sportlich keine war.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Freitag, 03. November 2006

    

USC-Zweite will in Norderstedt Vollgas geben

Zum dritten Auswärtsspiel der Saison reist das Zweitligateam des USC Münster am Samstag (4. November, 19.30 Uhr) zum VC Norderstedt. „Wir müssen von Beginn an ein konzentriertes und mannschaftlich kompaktes Spiel zeigen“, fordert USC-Trainer Christoph Kesselmeier

Höchste Motivation ist angesagt, wenn die Zweitligamannschaft des USC Münster am Samstag (4. November, 19.30 Uhr) zum dritten Auswärtsspiel der Saison beim VC Norderstedt antritt. Nachdem die jungen Münsteranerinnen am vergangenen Wochenende gegen den 1. VC Essen-Borbeck einen 0:2-Satzrückstand gerade noch einmal zu ihren Gunsten drehen konnten, wollen sie nun in erster Linie sich selbst beweisen, dass es auch wesentlich besser geht. „Gegen Essen konnten wir nur im Entferntesten zeigen, was wir können“, sagt Münster Trainer Christoph Kesselmeier. „Das soll uns am Samstag nicht wieder passieren.“

Für die Begegnung gegen Norderstedt, das derzeit mit 4:10 Punkten den achten Tabellenplatz belegt, sollten die Unabhängigen gewarnt sein. Denn nach dem 3:1-Sieg über den 1. VC Parchim könnten sich die Gastgeberinnen im Aufschwung befinden. Sie wollen in jedem Fall Anschluss an das Mittelfeld halten. „Wenn wir aus den Fehlern der letzten Partie gelernt haben, können wir zwei Punkte mit nach Münster nehmen“, so Kesselmeier. „Ganz klar ist aber auch, dass das kein Zuckerschlecken wird, bei dem wir die Punkte nur aufheben müssen.“

Voraussichtlich muss der Coach auf Kira Boge verzichten, die von Rückenproblemen gequält wird. „Ich würde sehr gerne dabei sein, um die Mannschaft zu unterstützen“, sagte die Mittelblockerin. „Aber gerade die moralische Unterstützung wird es bringen – und da gebe ich dann Vollgas!“ Mit Vollgas und nicht wieder mit angezogener Handbremse, die dann auf halber Strecke etwas gelöst wird, soll so dem Team von Norderstedt eingeheizt werden, so dass diese ihr Spiel erst gar nicht entfalten können. Das USC-Team will seinen nächsten Sieg einfahren und sich damit im Tabellenmittelfeld festsetzen.

 

 

Norddeutschland - NA.Hamburg-News

 Freitag, 03. November 2006

    

NA.Hamburg II trifft auf Spitzenreiter

„Habe ein gutes Bauchgefühl“

Hamburg, den 02.11.2006. Mit drei Siegen aus vier Spielen ist die Regionalliga-Mannschaft NA.Hamburg II (ehemals CVJM Hamburg) verheißungsvoll in die neue Saison gestartet. Nach vierwöchiger Pause empfängt das Team von Trainer Stefan Schubot am kommenden Samstag (4. November) um 20 Uhr in der Sporthalle Wandsbek den Tabellenführer 1. VC Stralsund.  

Ausgerechnet gegen die bisher ungeschlagenen Stralsunderinnen muss Trainer Schubot auf zwei seiner Stammspielerinnen verzichten. Kurios dabei: Zuspielerin Alexandra Schuda und Kapitän Kirsten Pemöller erlitten beide einen schmerzhaften Bänderriss und stehen ihrem Team für mindestens vier Wochen nicht zur Verfügung. 

Schubot äußert sich dennoch zuversichtlich: „Besonders in Krisensituationen hat die Mannschaft bisher eine Trotzreaktion zeigen können. Auch diese Mal hoffe ich, dass mein Team die Ärmel hochkrempeln wird. Auch wenn Stralsund sich bisher sehr stabil gezeigt hat, gehe ich mit einem guten Bauchgefühl in die Partie. Egal wie die Begegnung ausgehen wird. Unser Saisonziel ist ein Platz unter den ersten vier.“

NA.Hamburg II – 1.VC Stralsund
Samstag, 4.11. 2006, 20.00 Uhr, Sporthalle Wandsbek

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Freitag, 03. November 2006

    

Ostbek Cowboys empfangen den TSV Giesen

Die Cowboys haben einen kleinen Lauf. Die beiden Siege gegen Hildesheim und Bad Dürrenberg zeigen dies, das verlorene Spiel in Essen wies schon darauf hin. Nach fünf Spieltagen sah das anders aus. Ratlosigkeit schien sich breitzumachen, drei Siegen standen zwei Niederlagen gegenüber, eine schwache Ausbeute für einen Aufstiegsaspiranten. Nun hat sich das Blatt gewandelt. Der OSV ist oben dabei, dick im Geschäft, nach ganz wichtigen Siegen gegen die unmittelbare Konkurrenz. Die Mannschaft scheint sich gefunden zu haben nach den Schwierigkeiten am Anfang der Saison. Und doch: Das Team von Joachim Müller ist noch nicht an seiner Leistungsgrenze angekommen, „noch lange nicht“, wie Müller selbstbewusst sagt.

Am Wochenende können die Cowboys einen weiteren Schritt auf dem Weg dorthin machen. Und einen Gegner im direkten Duell vorerst abschütteln. Giesen gastiert in der Halle der Wild-Westler im Wilden Osten, 8:4 Punkte haben die Gäste, zwei Pluspunkte weniger also als der OSV. „Wir wollen natürlich gewinnen“, sagt Müller, „sonst bringen uns die beiden Siege gegen Dürrenberg und Hildesheim gar nichts. Aber dazu müssen wir unsere Fehler im Aufschlag und der Annahme reduzieren.“ Scheinbar hatte Giesen in der letzten Begegnung gegen Berlin mit ähnlichen Annahmeproblemen zu kämpfen. Zumindest weist die Homepage der Giesener auf derlei Mängel hin. Acht geben sollte der OSV auf den Diagonalangreifer Mathias Sockel.

Nach der tollen Unterstützung in Hildesheim hoffen die Spieler natürlich wieder auf die Unterstützung der Fans!!! Danach wird wie immer im Fairways gegessen, getrunken und gefeiert.

Oststeinbeker SV – TSV Giesen
Samstag, 04.11., 20 Uhr, Sporthalle Walter-Ruckert-Sporthalle (Meessen)

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Freitag, 03. November 2006

   www.westline.de  

Kira Boge fehlt beim Gastspiel in Norderstedt

-cku- Münster. Drei Siege und zwei Niederlagen stehen aktuell in der Saisonbilanz der Zweitliga-Volleyballerinnen des USC Münster. In der Tabelle belegen sie damit Rang fünf. Bilanz und Position verbessern können sie am morgigen Samstag.

 

 

Norddeutschland - TSV Kronshagen-News

 Donnerstag, 02. November 2006

    

Kronshagen: Die Tabellenführung verteidigen!

Das gilt es an diesem Samstag für die 1. Herren des TSVK gegen die Vg WIWA aus Hamburg zu erreichen. Nach zwei Wochen intensiver Trainingsarbeit sollte dies auch im Bereich des Möglichen liegen, wobei auch die Kieler Adler zuletzt gegen WIWA zu Hause in der Gellertstraße patzten.

"WIWA ist kein angenehmer Gegner, mit einer sehr starken Annahme-und Abwehrleistung und wir haben nicht umsonst letzte Saison zweimal über die volle Distanz gehen müssen, um sie zu bezwingen", gibt Mannschaftsführer Morten Klein zu bedenken.

"Das wird ein sehr hartes Stück Arbeit werden und nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu schaffen sein", gibt sich auch Trainer Dirk Severloh, der zuletzt mit Platz 5 seiner Beach-Schützlinge Goller/Ludwig beim World Tour-Turnier in Acapulco einen großen Erfolg feiern konnte, eher vorsichtig.

Es wird sich an diesem Wochenende zeigen, ob die derzeitige Tabellenführung nur Ausdruck einer sehr hohen Frühform oder ein Zeichen für konstante Spitzenleistung in Kronshagen ist.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 02. November 2006

   www.abendblatt.de

Ausruhen nach dem 3:0 gegen Mexiko

SAPPORO/HAMBURG - Die deutschen Volleyballfrauen haben mit dem 3:0 (25:18, 25:21, 25:19) über Außenseiter Mexiko im zweiten Spiel der WM-Vorrunde im japanischen Sapporo ihre Pflicht erfüllt und den zweiten Sieg erschmettert. "Jetzt freuen wir uns darauf, einmal ausschlafen zu dürfen", sagte Mittelblockerin Christina Benecke (32; NA Hamburg), die im ersten und dritten Durchgang von Bundestrainer Giovanni Guidetti eingesetzt wurde. Am spielfreien heutigen Donnerstag kommt der Weckruf im Hotel erst um neun statt wie gewöhnlich um 7.30 Uhr.

Den halben freien Tag wird nicht nur Benecke zum Entspannen nutzen. "Sightseeing ist zu anstrengend", sagt die Hamburgerin. Denn schon am Nachmittag beginnt die Vorbereitung auf das Freitagsspiel gegen den Weltranglistendritten Russland (8 Uhr MEZ, Arena live). "Wir haben Respekt, aber die Russinnen mit ihrer geradlinigen Spielweise liegen uns mehr als die Chinesinnen", sagt Benecke. Auf den Weltranglistenersten und Olympiasieger treffen die deutschen Frauen am Sonntag, am Sonnabend heißt der Gegner Aserbaidschan.

"Das wird unser Schlüsselspiel für die angestrebte WM-Platzierung unter den ersten acht", meint die Mittelblockerin. Die ehemalige Sowjetrepublik hatte gegen China und Russland jeweils einen Satz gewonnen. Mindestens einen Sieg braucht die DVV-Auswahl noch, um in die Zwischenrunde einziehen zu können.

Gegen Mexiko gab Guidetti jeder Spielerin Matchpraxis. "Ich brauche alle in diesem Turnier", betonte der Italiener. "Es gibt hier auch keine Sozialwechsel", weiß Routinier Benecke. Gegen die Mexikanerinnen reichte der deutschen Auswahl eine durchschnittliche Leistung.

Mannschaftsführerin Angelina Grün war mit 17 Punkten einmal mehr beste Punktsammlerin. Die zweite Hamburgerin Margareta Kozuch (20) war mit sieben Zählern erfolgreichste Einwechselspielerin.

masch

Smash-Info: Im Altonaer "Kick & Company" gibt es die WM-Spiele auf Großbildleinwand zum Frühstück!

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 01. November 2006

   www.abendblatt.de 

3:0-Traumstart in die Volleyball-WM

SAPPORO - Warum bist du eigentlich so hibbelig", wurde Margareta Kozuch von einer Mitspielerin gefragt. "Ich hab gar nicht richtig mitgekriegt, wie aufgeregt ich eigentlich war", berichtet die Hamburger Volleyballnationalspielerin von NA.Hamburg, die beim 3:0 (25:17, 25:16, 25:21) der DVV-Auswahl zum WM-Auftakt im japanischen Sapporo über die Dominikanische Republik ihr WM-Debüt gegeben hatte.

"Das ging mir 1998 bei meiner ersten WM ähnlich", weiß ihre Klubmitspielerin Christina Benecke (32), ebenfalls eine der zwölf deutschen Auswahlspielerinnen in Sapporo. Das sei jetzt mit der Erfahrung von zwei Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Spielen anders. "Diesmal kann ich es auch ein wenig genießen", sagt die Mittelblockerin. Im Volleyball-verrückten Japan werden auch ausländische Spielerinnen erkannt. "Einige Autogramme durfte ich schon geben", so die Hamburgerin.

Im deutschen Team stimmt es offenkundig sportlich wie menschlich. Mit Bravour hatte der Weltranglisten-18. den -zehnten Dominikanische Republik besiegt. "Das lässt das Selbstvertrauen wachsen", bestätigt Kozuch einen Tag nach ihrem 20. Geburtstag. Vom Team hatte es morgens eine Torte mit Kerze gegeben. Ihr nach Japan mitgereister Vater Miroslav überreichte ihr nach dem Spiel ein kleines Päckchen von Schwester Katharina (26), selbst Außenangreifern beim Bundesliga-Team WiWa Hamburg. Inhalt: ein speziell bedrucktes T-Shirt und ein Schutz- und Glücksengel.

"Von solch einem Turniereinstieg haben wir geträumt", meinte Italien-Profi Angelina Grün, mit 15 Zählern einmal mehr beste Punktesammlerin. "Aber wir haben noch Potenzial nach oben", schätzt die Außenangreiferin, die sich mit Kozuch das Hotelzimmer teilt.

Platz acht, der die finanzielle Förderung durch das Bundesinnenministerium sichert, gilt als Mindestziel. Hierfür wurde pro Spielerin eine Prämie von 2500 Euro ausgelobt. Wichtig: Sollten sowohl die Deutschen wie auch der Auftaktgegner als eines der vier besten Teams in die Zwischenrunde einziehen, würde das gestrige Ergebnis dort seine Gültigkeit behalten.

Während sich die Spielerinnen freuten, beobachteten Bundestrainer Giovanni Guidetti und sein Hamburger Kotrainer Helmut von Soosten den heutigen Gegner Mexiko (8 Uhr/Arena live) bei seiner 0:3-Niederlage gegen Russland. Vor den Mexikanerinnen, als Weltranglisten-28. krasser Außenseiter, warnt der Italiener Guidetti: "Wir müssen 3:0 gewinnen, die Sätze sind wichtig."

Sorgen um die Belastung von fünf Spielen in nur sechs Tagen macht sich Kozuch nicht: "Darauf sind wir vorbereitet." Zu denken gibt der Diagonalangreiferin aber ihr Lampenfieber: "Das werde ich wohl vor jedem Spiel haben."

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 01. November 2006

   www.abendblatt.de 

Von Beust: "Entschlossen, Olympia hinzukriegen"

HAMBURG - Der Bürgermeister kam zu spät. Ole von Beust stand im Stau. Seine Entschuldigung wurde allerdings akzeptiert: "Das muss an der Verkehrspolitik irgendeines Senats gelegen haben."

Der Hamburger Sportbund (HSB) hatte gestern Abend zu seinem ersten politischen Jahresempfang ins Haus des Sports am Schlump geladen. Und wenn im offiziellen Teil wie erwartet Höflichkeiten ausgetauscht wurden, verfestigte sich doch der Eindruck, dass die Beziehungen zwischen dem HSB und dem Senat trotz einigen sachlichen Differenzen, Stichwort Betriebskostenzuschüsse/Sportplatzübernahme, nach einer Phase verhärteter Fronten wieder belastbar sind.

"Wir brauchen für die Zukunft eine verlässliche finanzielle Grundabsicherung", hatte HSB-Präsident Günter Ploß in seiner Begrüßung gefordert. Von Beust versprach in seiner Rede, "die Finanzierung des Sports einvernehmlich sicherzustellen". Hintergrund der Problematik: Die bisher garantierten Einnahmen aus den Überschüssen staatlicher Lotterien, hängen vom Bestand des staatlichen Wettmonopols ab. Und ob dieses trotz entsprechender Beschlüsse der Ministerpräsidenten dauerhaften Bestand haben wird, zweifelt nicht nur Rechtsanwalt von Beust an.

Der Bürgermeister kündigte zudem an, die Institutionen des Hamburger Sports, HSB, Olympiastützpunkt (OSP) und Sportamt besser zu vernetzen. "Niemand soll dabei seine Identität und Originalität aufgeben", sagte von Beust, es müsse aber "völlig tabufrei" über neue Formen der Zusammenarbeit diskutiert werden. Wie die Neuorganisation aussehen könnte, ließ der Bürgermeister offen. Angedacht sind ein Landesbetrieb Sport oder die Gründung einer GmbH. Die Diskussion unter Federführung des Sportstaatsrates Andreas Ernst steckt in den Anfängen.

Den größten Beifall erhielt von Beust, als er Hamburgs Entschlossenheit betonte, sich erneut um die Ausrichtung Olympischer Sommerspiele bewerben zu wollen: "Ich bin fest entschlossen, das hinzukriegen!" Seinen Optimismus begründete der Bürgermeister mit der breiten Unterstützung aus Politik, Wirtschaft und Bevölkerung. Und: "Hamburg hat seinen Ruf als Sportstadt bundesweit verbessert. Unsere Anstrengungen für den Leistungs- und Breitensport werden registriert."

rg

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 31. Oktober 2006

    

Maggi feiert 20. Geburtstag

Pressekonferenz, Teamfoto und Wettkampftraining

Der 30. Oktober begann für die Spielerinnen bereits um Mitternacht, der Grund: Margareta „Maggi“ Kozuch feierte ihren 20. Geburtstag. Mit einem Kuchen (mit Kerze), kleinen Geschenken, einem Ständchen wurde die Hamburgerin überrascht und von allen gedrückt. Mit Wasser wurde auf den Jubeltag angestoßen.

Am Morgen ging es gut ausgeschlafen weiter: Der Bus setzte sich um 9.40 Uhr in Bewegung mit Ziel Wettkampfhalle. Dort absolvierte die DVV-Auswahl die erste Stunde in der Trainingshalle, ehe es für eine Stunde in den Hokkaido Prefectural Sports Center ging. Die 7.000 Zuschauer fassende Wettkampfhalle (ca. 18 Meter hoch) präsentierte sich geschmückt und spielfertig. Die deutsche Mannschaft absolvierte ein lockeres „6 gegen 6“ zur Abstimmung in der neuen Umgebung und machte anschließend noch Aufschlag-Annahme.

Nach dem Mittagessen nutzten die Spielerinnen ihren freien Nachmittag zum Video schauen. Dieses Mal stand aber nicht die Dominikanische Republik auf dem Programm, sondern der Sportfilm „The Miracle“, der den Sensationssieg der US-Eishockeyspieler gegen die Sowjetunion bei den Olympischen Spielen 1976 behandelt.

Für Physiotherapeut Patrick „Pecke“ Rissler, der mit den anderen Männern in die Stadt gegangen war, hatte sich die Mannschaft etwas ganz Besonderes ausgedacht: Der täglich hart schuftende „Pecke“ wurde von der Mannschaft auf dem Flur empfangen und bekam von den Spielerinnen eine Massage geschenkt. Die Hotel-Masseuse nahm sich für 40 Minuten den müden Muskeln des Physios an.
Kurze Zeit später traf DVV-Vize-Präsident Götz Moser im Hotel ein. Sein Flieger hatte Rückenwind, sodass er eher als erwartet die Mannschaft begrüßen konnte.

Um 17.00 Uhr ging für Bundestrainer Giovanni Guidetti, Delegationsleiter Jan Lindenmair und Mannschaftsarzt Dr. Paul Schmeing die WM offiziell los: Auf dem „Technical Meeting“ bekamen sie die allerletzten Instruktionen – die sechs Vorrundenteams in Sapporo gaben ihre definitiven 12-er Kader bekannt. Ab sofort ist keine Änderung des Kaders mehr möglich.

Anschließend standen die sechs Cheftrainer auf der Pressekonferenz Rede und Antwort, Guidetti wurde von Hiromi Arahata begleitet, der Team-Dolmetscherin. „Hilo“, wie sie von allen gerufen wird, ist eine alte Bekannte und seit Ende der 80-er Jahre als Dolmetscherin für die deutsche Mannschaft aktiv, wenn diese in Japan auftritt. Sie wird von allen nur „Hilo“ genannt erklärte sie, weil die Japaner das „r“ nicht aussprechen können…

Nach der Pressekonferenz wurden alle Teams abgelichtet, das offizielle Teamfoto wurde bereits einen Tag vor den Spielen geschossen. Beim Abendessen stand nochmals „Maggi“ im Mittelpunkt: Das Geburtstagskind bekam vom japanischen Organisationskomitee eine Torte, auf der in japanisch „Herzlichen Glückwunsch Maggi“ stand.

Der Tag endete wie so viele zuvor: Ein letztes Mal bat Guidetti seine Spielerinnen zum Videostudium der Dominikanischen Republik. Ein letztes Mal wurden Stärken und Schwächen der sprunggewaltigen Angreiferinnen vorgeführt und die Gegenstrategien eingebläut, morgen gilt es dann. Sayonara aus Sapporo.

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 31. Oktober 2006

   www.abendblatt.de 

VGE-Frauen nach 3:2 in Kiel eiskalt erwischt

ELMSHORN - Eine eiskalte Dusche blieb den Volleyballerinnen der VG Elmshorn beim Regionalliga-Vergleich mit der FT Adler Kiel in der Landeshauptstadt nicht erspart - allerdings erst, nachdem sie sich binnen eineinhalb Stunden mit 3:2 (19:25, 25:13, 23:25, 25:13, 15:8) den vierten Saisonsieg gesichert hatten: Da die Heizung in der Halle an der Gellertstraße nicht in Betrieb war, gab es auch kein warmes Wasser.

Nach Auffassung von Mannschaftsführerin Katja Saß hätten die Elmshornerinnen indes schon früher in den "Genuss" der zweifelhaften Erfrischung kommen können: "Beide Satzverluste waren unnötig." Zur Hochform liefen die Gäste erst auf, als Trainer Marc Hasselmeyer im dritten Durchgang mit Carina Parnow, Katharina Culaw und Juliane Mahn drei "Neue" einwechselte, die für frischen Wind sorgten. Erfreuliche Erkenntnis am Rande für den Coach: Jede seiner Spielerinnen war für eine Aufschlagserie gut.

fwi

 

 

Deutschland - Die Welt

 Dienstag, 31. Oktober 2006

   www.welt.de 

Auf Titeljagd in Japan

In Sapporo findet die Volleyball-Weltmeisterschaft statt. Zwei Hamburgerinnen sind dabei. Dienstag ist das erste Gruppenspiel.

Hamburg - Ausgerechnet der Kontakt mit Familie und Freunden fällt in diesen Tagen schwer. 

 

 

Hamburg - SV Nettelnburg-Allermöhe-News

 Dienstag, 31. Oktober 2006

   

Landesliga: SVNA-Frauen empfangen TSV Glinde

„Das“ Spiel sollte es werden, der Saisonhöhepunkt, das Duell mit dem Regionalliga-erfahrenen Verbandsligaabsteiger und unangefochtenen Tabellenführer TSV Glinde am kommenden Sonntag. Viele Spielerinnen des SVNA spielten vor 2 Jahren selbst in Glinde, wollten zeigen, dass sie, wie schon so oft, den aktuellen Tabellenführer besiegen können.

Nun aber die Ernüchterung, vier Stammspielerinnen verletzt, zwei weitere mit erheblichem Trainingsrückstand. Besonders der Mittelblock bereitet Trainer Kay Lühr Kopfzerbrechen. Beide Stammittelblockerinnen sind verletzt bzw. krank, die Alternativen auf dieser Position fallen mit Verdacht auf Bruch des Mittelfußes bzw. Meniskusanriss ebenfalls länger aus. Auch Rike Koch aus der 2. Mannschaft, die in Schwarzenbek einen starken Eindruck hinterließ, steht nicht zur Verfügung, da sie bei einem weiteren Einsatz nicht mehr in der zweiten Mannschaft spielberechtigt ist.

So erhalten zwei weitere Spielerinnen aus der 2. Mannschaft (Bezirksklasse) neben den „Ergänzungsspielerinnen“ die Gelegenheit, Spielerfahrung zu sammeln.

Zum Glück ist ja der Saisonstart mit 6:2 Punkten geglückt. „Mit 6:6 Punkten sind wir noch im Soll“ stellt dann auch Co-Trainer „Hansi“ Niels Pape fest. Im zweiten Spiel treffen die Damen des SV Nettelnburg-Allermöhe auf Verbandsligaabsteiger CVJM zu Hamburg.

Sonntag, 05.11.06, 14.30 Uhr / Walter-Rothenburg-Weg/Fährbuernfleet
SVNA – TSV Glinde
SVNA - CVJM  

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 30. Oktober 2006

    

OSV: Sieg mit fadem Beigeschmack

OSV Cowboys – Hildesheim – OSV Cowboys (25:21/26:28/20:25/23:25)

Vorerst haben die Cowboys das Auswärtsspiel in Hildesheim gewonnen. 3:1, mit einer ganz starken Leistung. Das Team von Joachim Müller ist nun hinter Bad Dürrenberg auf Platz zwei gerückt. Vorerst. Denn endgültig entschieden wird die dramatische Partie, in der der erste Schiedsrichter und die Anschreiber die Hauptrolle übernahmen, erst am grünen Tisch der DVV-Sportgerichtsbarkeit. Hildesheim hat Protest eingelegt. Warum?

Die Cowboys führen im vierten Satz 24:23. So steht es auf der großen elektronischen Anzeigetafel, so steht es auch auf der kleinen Tafel am Anschreibetisch. Bei einer 2:1-Satzführung haben die Gäste also Matchball. Sie verwandeln ihn, Kapitän Björn Domroese und seine Mitspieler bilden eine Freudentraube in der Mitte des Feldes. Das Spiel ist aus. 50 mitgereiste OSV-Fans jubeln. Auf der anderen Seite herrscht jedoch blankes Entsetzen. Hildesheimer Spieler und Trainer stürmen auf den Schiedsrichter zu. Der Spielstand habe nicht gestimmt, monieren sie fassungslos. Es hätte 24:24 gestanden, der Gegner müsse nun erst mit 25:24 führen und nicht schon als Sieger das Feld verlassen. Kurz: Die Anschreiber hätten einen schlimmen, ja spielentscheidenden Fehler gemacht. Die Schiedsrichter werden noch eineinhalb Stunden nach Spielende über dem Spielberichtsbogen brüten.

Die Cowboys interessiert das herzlich wenig, sie machen La Ola mit ihren Fans, die das Auswärts- zu einem Heimspiel umfunktioniert hatten, und feiern ihren Sieg. „Ich denke nicht, dass das Spiel gegen uns gewertet wird“, sagt Joachim Müller nach der Begegnung. „Es war ein ganz wichtiger Sieg für uns, weil es der erste Auswärtserfolg war. Und dann noch gegen einen unmittelbaren Konkurrenten.“ Für OSV-Kapitän Björn Domroese hatte der Erfolg dennoch einen „faden Beigeschmack“. Ein bisschen unbefriedigend sei es schon, wenn man nun von der DVV-Entscheidung abhängig sei nach so einem guten Spiel.

Dass der erste Satz mit 21:25 flöten ging, lag an verträumten Cowboys, deren Gedanken anfangs überall waren, nur nicht auf dem Feld. „Mit dem Aufschlag und der Annahme bin ich überhaupt nicht zufrieden. Das war durch den ganzen Satz hindurch enttäuschend. Zum Glück waren die Hildesheimer hier genauso schlecht“, so Müller. Lobende Worte fand der Trainer der Cowboys für seinen Zuspieler Timo Timpe. „Der hat seine Sache im ganzen Spiel sehr gut gemacht.“

Der zweite Satz war hart umkämpft, die Cowboys spielten „richtig gut“, wie Domroese formulierte, und machten die wichtigen Punkte. 12:7 für die Gäste im dritten Satz, der OSV-Express rollte nun. Der Aufschlag kam, der Block stand gut, die Abwehr holte viele Bälle. So sieht gutes Volleyball aus, 25:20, Hildesheim hatte keine Chance.

Dann dieser vierte Satz, der so seltsam endete. Zwei Punkte lagen die Cowboys ständig in Führung, bis zum 24:22. Hildesheim verkürzte auf 24:23, der Rest ist bekannt. Ein wichtiger Sieg. Vorerst ist das Spiel „gegessen“, gewonnen also, abgehakt. Der Sieg schmeckt den Cowboys mittlerweile ziemlich gut. Versalzen kann ihn jetzt nur noch der DVV. 

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 30. Oktober 2006

    

„Nonno“ als Ruhepol auf der Bank!

Die Schläfen färben sich langsam grau, und er wird liebevoll von Giovanni Guidetti „Nonno“ (Großvater) gerufen: Co-Trainer Helmut von Soosten ist in der Tat mit seinen 42 Jahren der „Delegations-Opa“ – eine so junge Delegation hat es noch nie gegeben.

Neben Spielbeobachter Alberto Salomoni, Physiotherapeut Patrick Rißler und Teamarzt Paul Schmeing ist von Soosten der Vierte, der aus der Ära Hee Wan Lee den DVV-Frauen erhalten geblieben ist. Dabei sah es danach zunächst nicht aus, nachdem Lee ging, schien auch das Kapitel von Soosten beendet. Doch Guidetti fragte nach seiner Einstellung, was mit dem ehemaligen Betreuerstab sei und bat von Soosten, weiter zu fungieren. „Natürlich war gut, dass er die Spielerinnen und den Verband kannte. Außerdem hat er mir kein Konzept vorgelegt, wie es vielleicht viele in seiner Position gemacht hätten, sondern hat mich meine Ideen verwirklichen lassen können“, so Guidetti dankbar.

Von Soosten ist seit 2004 als Co-Trainer bei der Frauen-Nationalmannschaft aktiv und erlebte bereits Olympische Spiele und Europameisterschaften. Die WM in Japan ist allerdings bereits seine zweite, denn der Hamburger nahm 1994 als Co-Trainer der Männer-Nationalmannschaft (neben Igor Prielozny) teil und erreichte dort Platz neun, „ein Abschneiden, das ich als gut ansehe, auch wenn es die Öffentlichkeit anders bewertet hat. Denn Neunter muss man erst Mal werden, und wir haben gegen starke Teams wie die USA und Brasilien verloren“, so von Soosten.

Doch natürlich ist von Soosten nicht Berufs-Co-Trainer, sondern lebt noch in einer anderen Welt: Die dreht sich seit 1977 um Volleyball, zunächst in der Jugend, später bei den Senioren als Zuspieler (u.a. 2. Liga in SSF Bonn, Bayer Wuppertal, Eimsbütteler TV und 1. Liga in Odense/Dänemark), dann als Trainer. Dort durchlief er die Stationen Wuppertal (2. Liga/Regionalliga Männer und Jugend), Schwerte (1. Bundesliga Frauen und Jugend), Hamburg (Landestrainer und CVJM, Jugend). Aus dieser Arbeit entstammen heutige Bundesligaspielerinnen wie Johanna Barg, Imke Wedekind und auch eine Nationalspielerin: Margareta Kozuch. 2003 war von Soosten als weiblicher Jugend-Nationaltrainer vorgesehen, dann kam das Engagement doch nicht zustande und „für ein halbes Jahr hatte ich eine Volleyball-Pause“. In dieser Zeit kümmerte er sich vermehrt um seinen Volleyball-Laden, die „Ballsport GmbH“ in Wandsbek, den er seit 1991 als zweites Standbein betreibt.

Nachdem er als Co-Trainer der DVV-Frauen wieder im Geschäft war, wurde der „Naturbursche“ („Ich bin am Wald groß geworden und bin gerne draußen.“) 2005 Chef-Trainer von Frauen-Erstligist TV Fischbek (jetzt NA.Hamburg), „mit dem ich in drei Jahren um die Deutsche Meisterschaft spielen will“, so von Soosten.

Als nunmehr langjähriger Kenner der Frauen-Nationalmannschaft gibt von Soosten einen optimistischen Ausblick auf die WM: „Die Mannschaft ist – so lange ich dabei bin – so gut vorbereitet wie nie. Alles ist unter Giovanni professioneller und moderner geworden. Es ist eine sehr gute Truppe, sowohl das Team, als auch das Drumherum. Wir können mit den besten Teams der Welt mithalten, wie auch die Vorbereitung mit Siegen gegen Brasilien, Polen, Serbien & Montenegro oder die Niderlande gezeigt hat.“

Von Soosten steuert durch die gegnerische Beobachtung während des Spiels, zudem ist er mit Spielbeobachter Alessandro Beltrami online verbunden, wichtige Informationen bei. „Vor allem die Mittelblockerinnen sind oft bei mir, um zu fragen, wann welcher Ball gespielt wird“, so der „Delegations-Methusalem“. Noch wichtiger kann er für die DVV-Frauen jedoch aus einem anderen Grund werden: „Er ist ein guter Gegenpol zu mir, nicht so nervös wie ich, sodass er mich auch beruhigt. Wir sind ein gutes Team, und er ist ein guter Freund. Der erste, den ich in Deutschland traf. Ein netter Mensch und natürlich auch ein guter Trainer“, lobt Guidetti die Ausgeglichenheit und die Eigenschaften seines Co´s.

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Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 30. Oktober 2006

  www.abendblatt.de 

"Maggi" in Japan

Am Dienstag spielen die deutschen Frauen zum Auftakt gegen die Dominikanische Republik - mit Margareta Kozuch.

Tokio/Hamburg - Heute wird Margareta Kozuch wieder ihre Klamotten in Taschen und Koffer stecken. Die vorletzte Etappe ihrer Weltreise wird die 20 Jahre alte Hamburgerin mit der Volleyball-Nationalmannschaft nach Sapporo führen. Dort schlägt das Team am Dienstag zum Auftakt der WM-Vorrunde gegen die Dominikanische Republik auf. Die Frauen aus der Karibik sind Zehnte der Weltrangliste, die Deutschen 18. Der TV-Sender Arena überträgt live von 5.50 Uhr MEZ an. Christina Benecke (31) ist die zweite Hamburgerin im 12er-Kader.

In den vergangenen Tagen in Tokio hat Margareta Kozuch "wunderschöne Bilder einer anderen Kultur" genossen, die ihr auch nach einer Woche Akklimatisierung "immer noch fremd" erscheint. Mit ihren 1,87 Meter, ihren langen Beinen und ihrer Modelfigur ist sie auch in Japan der Blickfang. Komplimente aber blockt sie ab wie den Volleyball am Netz. Sie errötet leicht. Der Mittelpunkt ist ihre Position nicht. "Maggi", sagt Helmut von Soosten, "stellt stets das Team an erste Stelle, niemals sich selbst." Von Soosten ist Kozuchs Trainer beim Bundesligaklub NA.Hamburg (früher Fischbek). Bei der WM assistiert er dem deutschen Chefcoach Giovanni Guidetti, einem Italiener.

Ihr Talent ist Hamburgs Sportlerin des Jahres nie zu Kopf gestiegen. Das bestandene Abitur gibt ihr in dieser Saison erstmals die Möglichkeit, wie ein Profi zu trainieren - mehr als 20 Stunden in der Woche. 2007 möchte sie nach Italien wechseln, in die beste Frauenliga der Welt. Der Bundestrainer unterstützt ihre Pläne.

Die WM krönt für Margareta Kozuch ein turbulentes Jahr. "In den vergangenen Monaten ist viel auf sie eingestürzt. Sie hat ihre Unbekümmertheit verloren", hat von Soosten beobachtet. Der zurückgetretene polnische Nationaltrainer Andrzej Niemczyk, ein Freund ihres Vaters, hatte sie in die Heimat ihrer Eltern zu locken versucht. Teile ihrer Familie wohnen weiter in Polen, Margareta Kozuch besucht sie oft. Niemczyks Angebot hatte sie im Frühjahr in eine Identitätskrise gestürzt. Den Halt hat sie jetzt wieder gefunden, im bekennenden Spagat zwischen Polen und Deutschland, den beiden Kulturen, die sie geprägt haben. Auf die WM kann sie sich deshalb freuen: "Jedes Spiel dort wird sicher ein Erlebnis für mich werden."

Rainer Grünberg

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Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 30. Oktober 2006

  www.abendblatt.de 

VCN: Erster Auswärtssieg des Aufsteigers

Das Team von Trainer Thomas Broscheit beweist trotz angespannter Personalsituation seine Zweitliga-Tauglichkeit.

Norderstedt - Endlich: Die Volleyball-Frauenmannschaft des 1. VC Norderstedt hat mit dem 3:1 (19:25, 25:17, 25:13, 25:21)-Erfolg beim VC Parchim ihren ersten Auswärtssieg in der 2. Bundesliga eingefahren. Allerdings musste sich Trainer Thomas Broscheit im vierten Durchgang nach zwei souverän gewonnenen Sätzen plötzlich wieder Sorgen machen.

Beim Zwischenstand von 8:11 hatte er mit dem üblichen T-Zeichen für ein Time-out in Richtung des zweiten Schiedsrichters seine Spielerinnen um sich versammelt. "Da bin ich dann doch etwas lauter geworden und habe meinen Unmut klar geäußert", kommentierte Broscheit seinen Stimmungsausbruch.

Mit viel Energie in der Stimme fragte der Coach seine Spielerinnen, ob sie dieses Spiel wirklich gewinnen wollten. Zu unkonzentriert hatte der Norderstedter Sechser auf dem Feld agiert. Die deutliche Ansprache wirkte wie ein Weckruf, die Mannschaft fing sich wieder und behielt auch im vierten Durchgang die Oberhand.

"Vielleicht muss ich das immer so machen", meinte Thomas Broscheit nach dem Spiel. Doch selbst dem stets engagierten Coach dürfte klar sein, dass eine derartige Moralpredigt auf Dauer ihre Wirkung verliert. Womöglich ist sie in dieser Form künftig aber auch gar nicht nötig.

Schließlich sollte jetzt auch die letzte Spielerin des Aufsteigers verstanden haben, dass der 1. VC Norderstedt in der 2. Bundesliga durchaus mithalten kann und der Klassenerhalt kein großes Wunder wäre. Angst vor der eigenen Courage braucht niemand mehr zu haben.

Der Beweis: Trotz angespannter Personallage kontrollierte die VCN-Crew den Gegner aus Parchim ab dem zweiten Satz klar, zwischenzeitlich wurde sogar ein Klassenunterschied gegen eines der etablierten Teams der 2. Bundesliga deutlich.

Dabei waren die Angreiferinnen Cornelia Nick (Daumenverletzung) und Katrin Salbach (Schulter) nicht einsetzbar. Zum Einwechseln standen nur die angeschlagene Zuspielerin Martina Schwarz und Janina Bettencourt zur Verfügung.

So verzichtete Broscheit auf die Besetzung des Libera-Postens und beorderte Abwehrchefin Christina Flemming erneut auf die Position der Diagonalangreiferin. Kurios genug: Wird in vielen anderen Teams die Libera-Aufgabe eher notgedrungen übernommen, verhält es sich bei Flemming genau umgekehrt.

"Sie möchte so schnell wie möglich wieder die Abwehr organisieren", so der Trainer. Dabei erweist sich die erfahrene Zweitligaspielerin auch am Netz als wichtige Größe. Thomas Broscheit: "Allein schon aus dem Grund, weil sie kaum Fehler macht."

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 30. Oktober 2006

  www.abendblatt.de 

Hildesheim protestiert gegen Oststeinbeker Sieg

OSTSTEINBEK - Dem Spielbericht nach haben die Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV ihr Zweitbundesliga-Spiel beim MTV Hildesheim mit 3:1 (21:25, 28:26, 25:20, 25:23) gewonnen. Und doch müssen die "Ostbek Cowboys" um die beiden im Kampf um den Meistertitel so wichtigen Zähler noch ein wenig bangen. Grund: Der Gegner hat gegen die Wertung des Spiels Protest eingelegt. Die Niedersachsen glauben, dass ihnen im vierten Satz ein Punkt nicht angerechnet worden ist. Statt 25:23 habe es erst 25:24 für die Stormarner gestanden, das Match sei mithin noch nicht vorbei gewesen.

"Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass die Sache durchkommt", sagte Oststeinbeks Trainer Joachim Müller. Immerhin wird das Anschreiber-Team, das den Spielstand notieren muss, grundsätzlich vom Ausrichter gestellt, in diesem Fall also von den Hildesheimern. "Die werden wohl kaum ihre eigenen Leute benachteiligt haben", so der OSV-Coach, der selbst mitgezählt hatte, das bestehende Ergebnis für korrekt hält und deshalb fest von einem Sieg ausgeht.

Müller: "Damit haben wir es jetzt wieder selbst in der Hand." Die Hildesheimer gehören wie die in der Tabelle auf den zweiten Rang vorgerückten Oststeinbeker zum Favoritenkreis für Meisterschaft und Aufstieg, vielleicht erklärt dies auch das Verhalten des Verlierers.

Nachdem sie vor acht Tagen schon Spitzenreiter VC Bad Dürrenberg/Spergau geschlagen hatten, bezwangen die Stormarner nun also schon wieder einen direkten Konkurrenten.

"Im oberen Tabellendrittel kann jeder jeden schlagen", so Müller. Auch in Hildesheim hatte sich ähnlich wie in der Woche zuvor ein äußerst enges Spiel entwickelt. Dabei kam Zuspieler Timo Timpe erstmals in dieser Saison von Beginn an zum Einsatz, weil Stammspielmacher Sebastian Neufeld mit einem mit doppelten Bänderriss noch mindestens vier Wochen ausfällt.

"Im Training war es zwischen beiden schon sehr eng, deshalb hatte ich bei Timo keine Bedenken", so der Coach. Und Timpe rechtfertigte das in ihn gesetzte Vertrauen. Sicher auch von Vorteil: Diagonalangreifer Gil Ferrer Cutino war ebenfalls wieder einsatzbereit. Und der aus dem kurzen Heimaturlaub zurückgekehrte US-Amerikaner Chris Ahlfeldt erwies sich erneut als wertvolle Unterstützung. Er kam im zweiten Durchgang für Felix Braun in den Mittelblock.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 30. Oktober 2006

  www.abendblatt.de 

Morgen WM-Start

TOKIO - Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft besiegte im letzten Test vor dem WM-Auftakt gegen die Dominikanische Republik (morgen, 6 Uhr MEZ, Arena) in Sapporo den japanischen Profi-Klub NEC 3:0 (25:17, 25:19, 28:26). Die Hamburgerinnen Margareta Kozuch und Christina Benecke wurden eingesetzt, Kozuch hatte größere Spielanteile.

"Ich rechne nicht damit, am Dienstag in der Startsechs zu stehen", so Benecke. Im Test war Italienprofi Angelina Grün mit einer Knieverletzung ausgewechselt worden. Ihr WM-Einsatz ist nicht gefährdet.

masch

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Newsseiten Hamburger Vereine

Oststeinbeker SV - News

Newsticker Hamburger Vereine

VG WiWa
WiWa Hamburg

Hamburger Heimspiele 06/07

WM-Frühstück 
im Altonaer "Kick & Company"

"Train the Trainer"
HVbV-Bildungsprogramm 2006

Hamburger Topteams:
Die nächsten Spiele ... 

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Oststeinbeker SV - TSV Giesen
Sa, 04.11., 20 h, Sporthalle Meessen
WiWa Hamburg - NA.Hamburg
So, 26.11., 16 h, Sporthalle Wandsbek
NA.Hamburg - Köpenicker SC
Mi, 29.11., 19.30 h, Sporthalle Neumoorstück 

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