News

 Dienstag, 10. Oktober 2006 

Hochs und Tiefs bei 1:3-Niederlage in Suhl
"Kängurus" springen auf Platz drei
VfB: „Es wird ein ganz schwieriges Spiel!“
Cowgirls weiterhin ungeschlagen
Kronshagen: Sieg im Lokalderby
Zwei Länderspiele gegen Europameister Polen
DVV-Männer: EM-Auftakt gegen Serbien
Haching rettet zwei Punkte gegen VCO Berlin
Sinsheim: Drittes Heimspiel – Dritter Heim-Sieg?
Volleyballerinnen besiegen Europameister Polen
Volleyball-Weltverband bekommt Konkurrenz
DVV-Trio als Sorgenkinder
VGE: Befreiungsschlag geglückt

Oktober 2006

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Deutschland - VCO Rhein-Neckar-News

 Dienstag, 10. Oktober 2006

   

Hochs und Tiefs bei 1:3-Niederlage in Suhl

Es wäre mal wieder mehr drin gewesen. So muss das Fazit nach der 1:3 Niederlage (17:25, 25:22, 15:25, 18:25) der Juniorinnen vom VC Olympia Rhein-Neckar beim VfB Suhl am Freitagabend wohl lauten. Im letzten Spiel vor der fünfwöchigen Weltmeisterschaftspause stand jedoch auch nach dem fünften Spiel in der Bundesliga vor 900 Zuschauern in der Suhler „Wolfsgrube“ am Ende wieder eine Niederlage zu Buche.

Dabei erwischte die VCO-Talentschmiede einen guten Start. Aus einer stabilen Annahme konnte vor allem über die Außenpositionen direkt gepunktet werden und bis zum 12:11 war man stets in Führung. Die folgende Schwächeperiode nutzt der VfB jedoch um sich vorentscheidend abzusetzen und am Ende den Satz für sich zu entscheiden.

Ähnliches Bild auch zunächst im zweiten Satz aus. Aufgrund kurzeitiger Probleme im Abschluss  konnte sich Suhl immer wieder leicht absetzen. Bei 18:22 schien die Entscheidung gefallen. Doch Lisa Rühl machte mit ihren Aufschlägen kräftig Druck und Nora Götz vollendete mit zwei wichtigen Blockpunkten. Der VCO holte insgesamt sieben Punkte in Folge und sicherte sich mit 25:22 den Satzgewinn.

Auch im dritten Durchgang sah es zunächst gut aus. Bis zum Stand von 12:12 waren beide Teams auf Augenhöhe. Es zeichnete sich aber bereits hier ab, wo das Problem heute wieder liegen würde. Die Spannung vom zweiten Satz konnte nicht gehalten werden. Dies spiegelte sich vor allem im Aufschlag wieder. Entweder begann die Spieleröffnung mit einem Fehler oder war eine sichere Beute für die Suhler Annahme. Zu diesem Zeitpunkt hatten die VCO-Girls so bereits vier Punkte direkt „hergeschenkt“. Im Gegenzug fanden die kurzzeitig verunsicherten Gastgeberinnen wieder zu ihrem gewohnten Spiel zurück. „Wenn wir in dieser Phase weiter Druck machen, können wir den Bock umstoßen.“, trauerte Bundestrainer Dirk Groß den versäumten Möglichkeiten nach. Es sollte anders kommen. Suhl zog konsequent davon und die Angriffe der Nachwuchshoffnungen landeten ein ums andere Mal im gegnerischen Block. Mit 15:25 war das Ergebnis eine klare Angelegenheit.

Wie in den vorherigen Durchgängen startete der VCO auch im vierten Satz zunächst ordentlich. Es sollte sich aber bereits abzeichnen, dass es auch heute nichts mit dem ersten Spielgewinn in der Bundesliga werden würde. Ab dem 9:14 brachte Groß noch einmal Saskia Leonhardt und Alina Bondar als Außenangreiferinnen und Luise Mauersberger auf der Diagonalposition ins Spiel. Letztere gab dabei ihr Bundesliga-Debüt. Die drei direkten Aufschlagpunkte von Saskia Leonhardt waren am Ende nur noch Ergebniskosmetik.

„Wir müssen wohl mit dem Ergebnis zufrieden sein, obwohl im Endeffekt mehr drin gewesen wäre.“, resümierte Groß. In der nun spielfreien Zeit wird das Trainer-Team die Erfahrungen der ersten Bundesliga-Spiele detailliert analysieren, um das Training entsprechend auszurichten. „Wir wissen jetzt wie knapp wir dran sind. Das sollte Motivation genug für die nächsten Wochen sein“, treibt Groß seine Schützlinge für die kommenden Trainingseinheiten an. Der nächste Einsatz für den VCO wird am 24. November beim Auswärtsderby in Wiesbaden sein, bevor am 1. Dezember Bayer 04 Leverkusen im Olympiastützpunkt zu Gast sein wird.

 

 

Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Dienstag, 10. Oktober 2006

   

"Kängurus" springen auf Platz drei

Die Fighting Kangaroos gewannen am Sonntag ihr Auswärtsspiel beim VfL Nürnberg nach einer Spielzeit von 92 Minuten mit 3:1 (21:25, 25:20, 28:26, 25:23). Durch diesen Sieg springen die Chemnitzer Damen vom vierten auf den dritten Tabellenplatz.

Dabei standen Kangaroo-Coach Mirko Pansa für die Partie gegen den fränkischen Zweitligisten gerade einmal sieben Spielerinnen zur Verfügung. Der 32-Jährige musste verletzungsbedingt neben Carolin Bilz auch auf Susann Nitzsche verzichten. Das blonde Energiebündel wird am Dienstag in einer Spezialklinik in Bad Düben operiert.

Neuzugang Carolin Herrmann ersetzte Susann Nitzsche auf der Mittelblockerposition. „Caro hat ihre Chance bravourös genutzt. Das war ein guter Einstand. Gut, dass wir noch eine dritte Spielerin für die Mitte verpflichtet haben“, so Pansa. Beweis dafür war unter anderem der spielentscheidende Blockpunkt des 1,90 m großen „Schmetterlings“ beim Stand von 24:23 im vierten Satz zum Matchgewinn.

Die Fighting Kangaroos kamen jedoch schwer ins Spiel. Durch eine fehlende Abstimmung im neuformierten Chemnitzer Annahmeriegel lagen im ersten Durchgang schnell zurück. Am Ende konnten die Gastgeberinnen aus Nürnberg den Satz mit 25:21 auf ihrer Seite verbuchen.

Auch im zweiten Spielabschnitt sahen die ca. 150 Zuschauer in der Ballspielhalle von Altenfurt einen ähnlichen Satzverlauf - jedoch mit dem besseren Ende für die Gäste aus Sachsen. Ein Blockpunkt von Kapitänsfrau Stacey O’Connor sorgte für den 1:1-Satzausgleich.

Mit gezielten Aufschlägen setzten die Chemnitzer Spielerinnen das Team des VfL Nürnberg immer wieder unter Druck und erarbeiteten sich im dritten Durchgang einen recht komfortablen Vorsprung. Drei Satzbälle konnten jedoch nicht verwertet werden. Das Team des VfL kämpfte sich noch einmal heran, glich aus und hatte danach selbst die Möglichkeit zum Satzgewinn. Erst im vierten Anlauf reichte es dann für die Fighting Kangaroos zum 28:26-Satzgewinn.

Im vierten Satz verschliefen die CPSV-Damen zunächst den Satzbeginn. Was folgte war ein 1:6-Rückstand. Der VfL Nürnberg konnte sich bis auf 20:15 absetzen. Am Ende reichte jedoch eine Vier-Punkte-Serie beim Stand von 21:23 für einen 3:1-Auswärtserfolg.

„Es war heute kein schönes Spiel. Eine geringere Fehlerquote hat das Spiel zu unseren Gunsten entschieden. Es hätte aber auch anders herum enden können. Mein Team hat aber Moral bewiesen in den entscheidenden Situationen die wichtigen Punkte gemacht“, resümiert Kangaroo-Coach Mirko Pansa.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Dienstag, 10. Oktober 2006

   

VfB: „Es wird ein ganz schwieriges Spiel!“

Die nächste Runde in der Indesit European Champions League steht für die Volleyballer des VfB Friedrichshafen auf dem Programm. Nach der Niederlage gegen Bre Banca Lannutti Cuneo und dem packenden und äußerst knappen Sieg gegen DHL Ostrava empfängt der deutsche Volleyball Rekordmeister am Mittwoch in der Arena Friedrichshafen das Team von Vojvodina Novolin Novi Sad. Wie der VfB ist auch die Mannschaft aus Serbien Montenegro mit einem Sieg gegen Numancia Soria und einer Niederlage gegen Cuneo in den Wettbewerb gestartet.

„Es wird ein ganz schwieriges Spiel am Mittwoch“, ist sich VfB Co – Trainer Ulf Quell sicher. „Novi Sad hat eine sehr junge Mannschaft, die sich auf der europäischen Bühne beweisen will.“ Besonders gefährlich wird es, wenn das Team aus Serbien Montenegro einen Lauf bekommt. „Wenn wir nicht von Anfang an voll auf dem Platz sind, dann wird es ganz schwer für uns, das Spiel am Ende noch zu gewinnen.“

Novi Sad, für die Verantwortlichen des VfB keine Unbekannte. „In der Stadt gibt es eine lange und gute Volleyballtradition. Immer wieder schaffen Spieler aus der Region um Novi Sad den Durchbruch und spielen bei den großen Vereinen in Europa“, so Ulf Quell weiter. Doch für die Friedrichshafener gilt nur das heute und jetzt: „Wir wollen das Spiel auf jeden Fall gewinnen, um unserem Ziel in der Champions League einen Schritt näher zu kommen.“ Dabei setzen die Spieler und Verantwortlichen am Mittwoch auch auf die Fans in der Arena Friedrichshafen, mit deren Unterstützung schon das ein oder andere verloren geglaubte Spiel noch gedreht wurde.

Respekt vor großen Namen hat die junge Mannschaft aus Novi Sad nicht. So wurde der spanische Club Numancia Soria in einem packenden Match mit einem deutlichen drei zu eins in eigener Halle besiegt. Gegen Bre Banca Lanutti Cuneo war die Mannschaft aus Serbien Montenegro jedoch genau so chancenlos wie der VfB bei seinem Gastspiel in Italien.

Die Begegnung Friedrichshafen gegen Novi Sad am Mittwoch in der Arena Friedrichshafen könnte wieder ein Volleyballfest werden. Denn beide Trainer können auf den gesamten Kader zurückgreifen. Der VfB muss lediglich auf Nationalspieler Jochen Schöps verzichten, der nach seinem Bänderriss erst wieder mit dem Aufbautraining begonnen hat.

Derzeit belegt Novi Sad in der Gruppe D den mit drei Punkten und drei zu vier Sätzen den dritten Platz. Der VfB Friedrichshafen ist mit drei Punkten und drei zu fünf Sätzen auf  Rang vier. Anpfiff zum Champions League Spiel VfB gegen Novi Sad ist am Mittwoch ist um 20.00 Uhr in der Arena Friedrichshafen.

 

 

Hamburg - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 10. Oktober 2006

   

Cowgirls weiterhin ungeschlagen

Die Cowgirls bleiben auch nach den Spielen 5 und 6 in der Verbandsliga bisher ungeschlagen. Mit 3:0 konnte am Samstag das Team der VG WiWa klar bezwungen werden und mit 3:1 der Regionalligaabsteiger Rissener SV.

Die Cowgirls hatten zu Beginn des Spieltages zunächst die Möglichkeit zum intensiven Gegnerstudium. Sie sahen, wie das Team aus Rissen überraschend klar die Gastgeberinnen von der VG WiWa mit 3:0 vom Feld schickten und so deutlich machten, dass an diesem Spieltag mit ihnen zu rechnen sein sollte.

Aber zuerst stand dann das Duell gegen die Zweitvertretung des Neu-Bundesligisten an. Die WiWa Spielerinnen waren nach der deutlichen Niederlage im Spiel zuvor, offensichtlich gewillt dem Favoriten aus Oststeinbek ein Bein zu stellen und so entwickelte sich ein von beiden Seiten engagiert geführter Schlagabtausch, bei dem sich die Oststeinbekerinnen erst ab der Satzmitte deutlicher absetzen konnten. Die 22-18 Führung wurde zwar leichtfertig aufgrund von Eigenfehlern verspielt, aber der Satz verdient mit 25-23 gewonnen.
Im zweiten Satz ließen die OSV Damen es am Anfang an der ausreichenden Aggressivität fehlen und mussten so beständig einem Rückstand hinter her laufen. Beim Stand von 20:24 konnte der erste Satzball des Gegners abgewehrt werden und Neuzugang Inga Hansmann sorgte mit einer Aufschlagserie für den Satzgewinn mit 26:24.
Im dritten Satz spielten die Oststeinbekerinnen dann kontrolliert die Begegnung zu Ende und gewannen Satz und Spiel verdient mit 25:22.

Der nächste Gegener war das neuformierte Team aus Rissen. Eine gelungene Mischung aus Nachwuchskräften und RL-erfahrenen Spielerinnen war gewillt den OSV auf die Probe zu stellen.

Nach dem mit 25:23 gewonnenen ersten Satz war wie im Spiel zuvor, das größte Problem der OSV-lerinnen die mangelnde Aggressivität bei den eigenen Angriffsaktionen. Rissen kam immer besser ins Spiel und bei 17:22 begann die Aufholjagd ernsthaft. Nach dem ersten Satzball für die Gegnerinnen gelang der Ausgleich bei 24:24 und für den 29:27 Satzerfolg sorgte letztendlich der besser positionierte Block des OSV.

Im dritten Satz war das Spiel eigentlich schon entschieden. Denn bei Zwischenständen von 14:8 und 16:11 zweifelte offensichtlich niemand im OSV Team mehr am Satzgewinn. Aber Rissen machte seinen Job besser als der OSV, gab das Spiel nicht verloren und fand über den Kampf in den Satz zurück. Bei 17:16 übernahmen Sie zum ersten Mal die Führung und gaben diese bis zum verdienten Satzgewinn mit 25:21 nicht wieder ab.

Den OSV Spielerinnen war das Warnung genug. In Satz vier spielten sie wieder konzentriert ihre Stärken aus und gelenkt durch das kluge Zuspiel von Maja Tomaschunas konnte das Team Satz und Spiel verdient mit 25:18 für sich entscheiden.

Das Team steht nun eigentlich unerwartet verlustpunktfrei an der Tabellenspitze und hat 4 Wochen Zeit an den eigenen Defiziten zu arbeiten, um diesen Tabellenplatz ab dem 04.11. gegen die Verfolger zu verteidigen.

 

 

Norddeutschland - TSV Kronshagen-News

 Dienstag, 10. Oktober 2006

   

Kronshagen: Sieg im Lokalderby

Zweiter Tabellenplatz für die 1. Herren

Die 1. Herren des TSV Kronshagen haben das von ganz Volleyball-Kiel mit Spannung erwartete Lokalderby mit der FT Adler Kiel vor 100 Zuschauern in der Gymnasiumhalle am Suchsdorfer Weg nach hartem Kampf mit 3:2 gewonnen.

Für beide Teams stand das Derby unter einem guten Stern, da beide Trainer fast auf die gesamten Kader zurückgreifen konnten. Bei den Kronshagenern fehlte verletzungsbedingt nur Philipp Kornrumpf, während auf Adler-Seite Daniel Krug (Trainingslager) und Dirk Böckermann (Verletzung) fehlten.

Den besseren Start erwischten allerdings die Gastgeber aus Kronshagen und konnten durch starke Aufschläge,gute Annahme, eine sehr gute Passverteilung von Steller Torge Fröhlich und starke Angriffe über alle Positionen glänzen. Adlers starker Block vermochte gegen dieses starke Angriffsspiel noch wenig auszurichten und so ging der erste Satz mit 25:21 nach Kronshagen.

Im zweiten Satz gab es nach der Lädierung des Zuspielers auf Seiten der Kronshagener viel Verwirrung. Es lief nur noch wenig zusammen und viele direkte Blockpunkte der Adler aus Kiel waren die Folge.Die schwächeren Aufschläge taten ihr Übriges dazu, dass der zweite Satz mit 16:25 deutlich an die Adler ging.

Im dritten Satz vermochten es die Gastgeber, sich wieder deutlich zu steigern. Spektakuläre Angriffe und Aufschläge von Diagonalangreifer Florian Lüdike und eine stabile Annahme brachten sie wieder in die spielbestimmende Position. Die Zuspieler Torge Fröhlich und Heiko Mülmenstädt verteilten die Bälle über die verschiedenen Positionen und die Angriffe fanden oft ihr Ziel. Der Satz blieb mit 25:19 in Kronshagen.

Auch im vierten Satz setzte sich das starke Spiel der Gastgeber fort. Kleinere Rückstände holten sie mit grandiosen Abwehraktionen und direkten Angriffspunkten wieder auf und gingen schließlich mit 23:21 in Führung. Was dann geschah, vermochte nach dem Spiel niemand zu erklären. Zwei Annahmefehler und ein Blockpunkt für die Adler brachten die Wende und der Satz ging noch mit 25:27 an die Adler.
Nun sollte also wie schon so oft im Lokalderby der Tie-Break die Entscheidung bringen. Den besseren Start erwischten die Adler mit guten platzierten Aufschlägen und so gingen sie mit 8:6 in Führung. Doch mit einer unglaublichen Energieleistung und starken Angriffen über Jan-Peter Wurl und Matze Werner , sowie einiger wichtiger Abwehraktionen konnten sich die Gastgeber wieder in die Führungsposition spielen und mit 13:11 in Führung gehen. Nach einem unglaublich spannenden Spiel, mit vielen Höhen und Tiefen auf beiden Seiten, unglaublichen Angriffs-und Abwehrsituationen und starken Aufschlägen konnten die Gastgeber sich schlussendlich mit 15:11 und damit mit 3:2 durchsetzen.

Trainer Dirk Severloh sagte nach dem Spiel:"Ich kann mich kaum an ein so gutes Regionalliga-Spiel erinnern. Am Ende waren wir abgeklärter" und meinte dies wohl als Hinweis auf die Altersstruktur seiner Mannschaft, die letztendlich ausschlaggebend für den Ausgang des Spiels war. Das Duell "Alt gegen Jung" ging wieder einmal zugunsten der Erfahrung und zugunsten des Volleyballsports in Kiel aus, der nach diesem Spiel um eins der großen Derbys, an die man sich noch lange erinnern wird, reicher ist.

Nun heißt es für die 1. Herren allerdings schon wieder nach vorne schauen, da man mit nunmehr 3 Siegen aus 3 Spielen in der neuen Saison schon dieses Wochenende den zweiten Tabellenplatz in Elmshorn verteidigen will."Elmshorn wird ein harter Brocken werden", sagt Co-Trainer Christoph Schimansky im Hinblick auf den Sieg der Elmshorner am letzten Wochenende gegen den letztjährigen Tabellendritten Norderstedt, "aber in Anbetracht unserer Spielstärke brauchen wir uns im Moment nicht zu verstecken". Ob er Recht behalten wird, wird sich an diesem Wochenende entscheiden.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 10. Oktober 2006

   

Zwei Länderspiele gegen Europameister Polen

Mit zwei Spielen gegen Europameister Polen startet die Frauen-Nationalmannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti den Countdown für die WM: Am 9. (20.00 Uhr) und 10. (20.00 Uhr) Oktober gastiert die deutsche Mannschaft zwei Mal in Sanok, ehe sie am 11. Oktober nach Heidelberg zurück kehrt und die WM-Vorbereitung fortsetzt. Die beiden Heimspiele gegen WM-Topfavorit Brasilien am 17. Oktober in Stuttgart (19.30 Uhr) und 18. Oktober in Unterschleißheim (19.30 Uhr) bilden den Abschluss der intensiven Vorbereitung, ehe am 21. Oktober der Abflug nach Japan ansteht.

Die deutsche Mannschaft flog am gestrigen 8. Oktober ohne Sylvia Roll (Schweriner SC) nach Polen, Roll war unglücklich auf die rechte Schlaghand gefallen und kuriert die Verletzung in Schwerin aus. Dennoch hat Guidetti zwölf Spielerinnen an Bord, von denen nach Rolls Rückkehr eine noch aus dem Kader für die WM gestrichen werden muss. Dass es eine Mittelblockerin trifft, ist bereits bekannt, zur Diskussion stehen Christiane Fürst, Corina Ssuschke (beide Dresdner SC), Cathrin Schlüter (Schweriner SC) und Christina Benecke (NA.Hamburg).

Nach zuletzt chaotischen Zuständen, Nationaltrainer Andrzej Niemczyk sowie Super-Star Malgorzata Glinka hatten ihren Rücktritt erklärt, hat sich die polnische Mannschaft wieder stabilisiert: Bei der Grand Prix Qualifikation in Varna/Bulgarien sicherte sich der zweifache Europameister (2003 und 2005) nach anfänglichen Problemen als Vierter das begehrte Ticket für den Grand Prix 2007.

Der deutsche Kader in Polen: Birgit Thumm (Rote Raben Vilsbiburg), Cathrin Schlüter, Kathleen Weiß (beide Schweriner SC), Corina Ssuschke, Christiane Fürst, Kerstin Tzscherlich (alle Dresdner SC), Margareta Kozuch, Christina Benecke (beide NA. Hamburg), Cornelia Dumler (Forli/ITA), Atika Bouagaa (USC Münster), Angelina Grün (Bergamo/ITA), Tanja Hart (1. VC Wiesbaden)
TV-Tipp: arena überträgt bei der WM alle Partien mit deutscher Beteiligung (Frauen und Männer) sowie die Halbfinal- und Finalspiele.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 10. Oktober 2006

   

DVV-Männer: EM-Auftakt gegen Serbien

Nun steht auch fest, wie die Spielreihenfolge der DVV-Männer bei der EM-Endrunde 2007 (6. bis 16. September) in Moskau und St. Petersburg/Russland lautet: In der Vorrundengruppe A in St. Petersburg startet die deutsche Mannschaft am 7. September gegen Serbien, spielt am 8. September gegen Griechenland und trifft zum Abschluss der Vorrunde am 9. September auf den Uralt-Rivalen Niederlande. Dabei haben die DVV-Männer den Vorteil, dass sie am Eröffnungstag, 6. September, spielfrei haben und Auftaktgegner Serbien (gegen die Niederlande) beobachten können.

Der Spielplan der Vorrunde

06/09/2007
Moskau: CRO-BUL, BEL-RUS, FIN-ITA
St. Petersburg: SLO-ESP, NED-SRB, SVK-FRA
07/09/2007
Moskau: POL-BEL, CRO-FIN, RUS-TUR
St. Petersburg: GRE-NED, SVK-SLO, SRB-GER
08/09/2007
Moskau: BUL-FIN, TUR-POL, ITA-CRO
St. Petersburg: ESP-SVK, GER-GRE, FRA-SLO
09/09/2006
Moskau: TUR-BEL, ITA-BUL, RUS-POL
St. Petersburg: GER-NED, ESP-FRA, SRB-GRE

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 10. Oktober 2006

   www.volleyballer.de 

Haching rettet zwei Punkte gegen VCO Berlin

Der TSV Unterhaching hat gestern mit einem hart erarbeiteten Sieg gegen den VC Olympia Berlin eine äußerst turbulente Woche mit drei Spielen in acht Tagen erfolgreich beendet. Gegen die deutsche Junioren-Auswahl, die am Spielbetrieb der Volleyball-Bundesliga teilnimmt, hatten die Hachinger kein leichtes Spiel und mussten bis zum Ende des Tie-Breaks zittern, bis schließlich das 3:2 (25:23, 22:25, 25:22, 30:32, 15:7) und damit vorläufige der dritte Tabellenplatz perfekt war.

Um einiges stärker als von vielen erwartet präsentierte sich die Mannschaft von U21-Bundestrainer Manfred Steinbeißer, die zuvor noch ohne gewonnenen Satz auf dem letzten Tabellenplatz rangierte. Die Hausherren vom TSV hatten sichtlich Mühe, in ihr Spiel zu finden. Haching-Coach Miahai Paduretu war jedoch alles andere als überrascht über den starken Gegner. "Wir haben VCO definitiv nicht unterschätzt. Die anderen Teams werden sicherlich große Schwierigkeiten mit diesen Jungs haben." Auch sein Zuspieler Patrick Steuerwald, der selbst schon für die Berliner gespielt hat, pflichtete seinem Chef bei. "Wir waren gewarnt. Schließlich hatten die Jungs auch ohne Satzgewinn immer enge Spiele gemacht."

Dass es kein Spaziergang werden würde, zeichnete sich erstmals zum Ende des ersten Durchgangs ab. Unterhaching lag mit 24:18 in Führung und Paduretu wollte die Gelegenheit nutzen, seinem zweiten Steller Lucian Jachowicz, ein wenig Spielpraxis zu geben. Doch die Gäste legten einen Zwischenspurt von fünf Punkten am Stück ein, und plötzlich stand es nur noch 24:23. Stamm-Zuspieler Patrick Steuerwald übernahm wieder das Ruder, und endlich verwandelte sein Team den nun schon sechsten Satzball. Doch spätestens nach dem von den Hachingern total verschlafenen Auftakt im zweiten Spielabschnitt – es stand zwischenzeitlich 0:4 und 5:10 aus Sicht der Gastgeber – war jedem in der Halle klar, dass die Begegnung noch etwas länger dauern könnte. Der von den Berlinern viel umjubelte erste Satzgewinn in der Saison war die logische Folge. Die TSV-Jungs und allen voran die Mittelblocker Norbert Kunstek und Gerrit Zeitler, über die nun verstärkt das Angriffsspiel der Hachinger lief, holten sich zwar den dritten Satz, verpassten es aber, im folgenden vierten Durchgang den Sack zuzumachen.

Das Spiel entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch beider Teams, von denen sich vom 11:11 bis 23:23 keines absetzen konnte. Zuerst waren es dann die Hachinger, die vier Matchbälle vergaben. Auch die Gäste vergaben noch einige Chancen zum Satzgewinn, bis nach einem starken Block von Dejan Stankovic zum 30:29 die Partie gelaufen schien. Doch wieder hielten die VCO-Jungs dagegen und konnten sich doch noch durchsetzen. Im nun folgenden Tie-Break machte sich jedoch die größere Erfahrung der Akteure vom TSV bemerkbar, die nun das Spiel locker nach hause schaukelten.

"Da hat es bei uns dann einfach nicht mehr gereicht", trauerte anschließend Jan Umlauft, der in diesem Jahr für Unterhaching in der A-Jugend spielt, der vergebenen Chance hinterher. Zumindest haben die zwei gewonnen Sätze jedoch für einen kleinen Aufstieg in der Tabelle auf den vorletzten Rang gereicht. Und damit konnte dann auch VCO-Coach Steinbeißer zufrieden sein. "Klar ist es schade, wenn man nach fünf Sätzen am Ende mit leeren Händen da steht. Es war aber ein Schritt in die richtige Richtung. Unser Ziel ist vorrangig die Qualifikation zur Junioren-WM." Vielleicht klappt es ja dann in den nächsten Spielen endlich mit dem ersten Sieg.

Ein solcher muss nun für den TSV Unterhaching auch am kommenden Wochenende gegen Aufsteiger Rottenburg her. "Wenn wir die Punkte auch noch holen, können wir ganz entspannt in Partie gegen Friedrichshafen gehen", verkündete Paduretu zum Abschluss der Pressekonferenz.

Andreas Bergmann

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 10. Oktober 2006

   www.volleyballer.de 

Sinsheim: Drittes Heimspiel – Dritter Heim-Sieg?

In der 2. Volleyball-Bundesliga der Frauen steht am kommenden Wochenende das dritte Heimspiel der Saison auf dem Programm. Der Gast, die TG Bad Soden, ist in diesem Jahr Aufsteiger aus der Regionalliga Südwest. Der Verein war jedoch schon mehrfach in dieser 2. Bundesliga vertreten.

In diesem Jahr legte die TG einen besonders guten Start hin mit 2 Siegen. Danach allerdings folgten zwei Niederlagen, so dass die Mannschaft sich derzeit im Mittelfeld der Liga platziert hat. Dennoch ein überraschender Auftakt des Aufsteigers und die bisher beste Platzierung in dieser Liga. Die Mannschaft wurde zu Beginn der Saison durch Erstligaspielerinnen des Nachbarn VC Wiesbaden verstärkt, die in Wiesbaden nicht mehr im Kader stehen. Dies wirkt sich natürlich auf die Spielstärke des Teams aus. Zuletzt gab es eine äußerst knappe 2:3 Niederlage gegen den Titelfavoriten aus Erfurt. Diese Mannschaft ist also sehr stark und gefährlich. Kein leichter Gegner für den SV Interroll Sinsheim.

Der SV Interroll hat sich beim letzten Auswärtsspiel in Vilsbiburg nicht mit Ruhm bekleckert, denn die Mannschaft verlor mit 1:3 Sätzen. Eine durchwachsene Leistung der Sinsheimerinnen, die in den ersten beiden Sätzen unerwartet schwach und mit vielen Fehlern agierten. Unglücklich dann jedoch der Verlust des vierten Satzes (24:26), den der SV Interroll zwar dominiert hatte, aber durch viele Fehlentscheidungen und eine längere Spielunterbrechung aus dem Rhythmus gebracht wurde. Also die erste Niederlage der Saison für den SVS. Bitter natürlich, dass sie unter diesen Umständen zustande kam. Dadurch wurden die Sinsheimerinnen auf Platz vier zurückgeworfen.

Und aufgrund dieser unerwarteten Niederlage muss nun am Samstag ein Sieg gegen die TG Bad Soden her. Schwierig genug unter normalen Umständen, kommt nun der Makel der Niederlage hinzu. Das Team ist verunsichert und spielt nicht mehr fehlerfrei. Die Hessen haben einen Lauf und treten als kompaktes und angriffsstarkes Team auf. Da wäre es wichtig, wenn die SV-Damen im Laufe der Woche ihre Psyche wieder aufbauen und zu alter Leistungsstärke zurückkehren würden.

Es ist natürlich ein Vorteil, wenn man gegen starke Gegner zu Hause antreten kann. Die Sinsheimer Halle ist von den Gegnern gefürchtet, da der SV Interroll als sehr heimstark gilt und bisher nur wenige Niederlagen hier einstecken musste.

Ob dieser Heimvorteil auch am Samstag, um 19.30 Uhr greift, bleibt zumindest derzeit fraglich. Es kommt darauf an, wie das Training in dieser Woche läuft, ob alle gesund bleiben und ob sie die Niederlage gut verarbeitet haben. Dann ist es durchaus eine realistische Chance, an einen Sieg für den SV Interoll zu glauben.

Und es dürfte auch wichtig sein, dass erneut viele Zuschauer den Weg in die Realschulhalle finden. Die notwenige Unterstützung für das SV-Team vorausgesetzt, wird auf jeden Fall wieder ein hochklassiges spannendes Bundesligaspiel zu sehen sein.

Heinz Stegmaier

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Dienstag, 10. Oktober 2006

   http://de.sports.yahoo.com 

Volleyballerinnen besiegen Europameister Polen

Sanok/Polen (dpa) - Die deutschen Volleyball-Frauen haben das erste von zwei Länderspielen bei Europameister Polen gewonnen. Das Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti siegte in Sanok 3:0 (25:13, 25:20, 25:23).

 

 

International - Netzeitung.de

 Dienstag, 10. Oktober 2006

   www.netzeitung.de 

Volleyball-Weltverband bekommt Konkurrenz

Die Gründung eines Konkurrenzverbandes zum Internationalen Volleyball-Verband FIVB nimmt immer konkretere Formen an. Der Präsident des deutschen Verbandes bezog eindeutig Stellung.

 

 

Deutschland - Lausitzer Rundschau

 Dienstag, 10. Oktober 2006

   www.lr-online.de 

DVV-Trio als Sorgenkinder

Berlin (dpa) - Die Volleyball-Nationalspieler Frank Dehne, Marcus Popp und Jochen Schöps sind derzeit die großen Sorgenkinder von Bundestrainer Stelian Moculescu.

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 10. Oktober 2006

   www.abendblatt.de 

VGE: Befreiungsschlag geglückt

Jeweils mit 3:1 setzten sich die VGE-Frauen bei NA. Hamburg II und ihre Vereinskameraden beim VC Norderstedt durch.

Elmshorn - Das könnte der Befreiungsschlag gewesen sein für die Regionalliga-Volleyballer der VG Elmshorn. Ausgerechnet im Nachbarschaftsduell beim VC Norderstedt stoppten die VGE-Männer ihren Abwärtstrend und fanden mit dem 3:1 (25:18, 29:27, 24:26, 25:20), ihrem ersten Saisonsieg, Anschluss ans Mittelfeld.

Trotz klarer Steigerung gegenüber den vorangegangenen Niederlagen hielt sich VGE-Spielertrainer Ekkehard Goller mit Lob zurück: "Der Gegner hat es uns ziemlich leicht gemacht." Dabei hatte der 41-Jährige selbst gehörigen Anteil daran, dass in der Moorbekhalle der Knoten platzte. Da der zweite Zuspieler der VGE, Martin Stegmann, privat verhindert war, war "Ekke", wie er von Freunden und Mannschaftskameraden gerufen wird, weitgehend auf dem Parkett gefordert. Zudem wählte der (zu)spielende Coach eine taktische Variante, die letztlich binnen einer Stunde und 20 Minuten zum Erfolg führte: Er ließ Heiko Sievers auf der Libero-Position debütieren und beorderte dafür Lars Winter auf Außen, und der nutzte die unverhoffte Gelegenheit, harte Schmetterbälle im gegnerischen Feld zu platzieren. Ein übriges taten die effektiven Sprungangaben von Thomas Ahne.

Dennoch mussten die Elmshorner noch einmal um den Sieg bangen, als die Norderstedter den dritten Satz für sich entschieden. Doch die Gäste konterten umgehend und gewannen den vierten Durchgang souverän aus einer Führung heraus. "Na bitte, geht doch", lautete das ebenso erleichterte wie erfreute Fazit der VGE-Männer, die sich nunmehr für das Heimspiel gegen den TSV Kronshagen (Sonnabend, 15 Uhr, KGSE-Halle) gerüstet sehen.

Aufwärts geht es auch mit den Regionalliga-Frauen der VG Elmshorn, die sich bei der Bundesliga-Reserve von NA. Hamburg mit 3:1 (25:22, 13:25, 25:22, 25:18) durchsetzte. Vor spärlicher Kulisse in der Sporthalle Wandsbek benötigte das Team von Trainer Marc Hasselmeyer 84 Minuten, um den zweiten Saisonsieg perfekt zu machen.

Dabei wechselten bei den Elmshornerinnen allerdings Licht und Schatten. Zu gefallen wussten aus dem achtköpfigen VGE-Aufgebot vor allem Anja Svensson und Manuela Rohr, die am Netz ein ums andere Mal punkteten. Dafür wollte den Gästen im verlorenen zweiten Satz rein gar nichts gelingen. "Den haben wir dann aber glücklicherweise sehr schnell abgehakt", berichtete Mannschaftsführerin Katja Saß , die eine klare Steigerung im Heimspiel gegen den aktuellen Spitzenreiter VC Adler Kiel (Sonnabend, 18 Uhr, KGSE-Halle) fordert. In dieser Partie sollen bei der VGE auch die in Wandsbek fehlenden Kirsten Greve (Urlaub) und Katharina Culaw (Fußverletzung) wieder mitwirken.

Frank Will

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel