News

 Mittwoch, 18. Oktober 2006 

Gipfeltreffen in Friedrichshafen
Kronshagen: Glanzloser Sieg mit glanzvollen Folgen
Maggi und Tina gegen Brasilien
Chemnitz: Dritte Spielerin mit US-Pass verpflichtet
Moculescu beruft elf „Legionäre“
DVV-Frauen: Sensationelles 3:0 gegen Brasilien
SV Bayer reist zum Spitzenspiel an den Bodensee
CarGo!: Co-Trainer Pospiech übernimmt vorerst
Sensation in Stuttgart
Moculescu: " Spitze ist für Bayer möglich"
USC bereitet Saison zum zweiten Mal vor
Schwerin: Jetzt folgt der Feinschliff

Oktober 2006

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 18. Oktober 2006

   

Gipfeltreffen in Friedrichshafen

VfB empfängt Wuppertal / Comeback von Jochen Schöps

Die Fans des VfB Friedrichshafen bekommen beim letzten Heimspiel der Volleyballer vor der WM Pause nochmals voll auf Ihre Kosten. Der Erste gegen den Zweiten der Volleyball Bundesliga oder, der VfB Friedrichshafen gegen den SV Bayer Wuppertal. „Wuppertal hat bislang eine sehr gute und konstante Saison gespielt“, so VfB Co – Trainer Ulf Quell vor dem anstehenden Gipfeltreffen am Mittwoch um 20.00 Uhr in der Arena Friedrichshafen.

Wie von Kennern der Volleyball Szene erwartet spielt das Team des SV Bayer Wuppertal in diesem Jahr eine wichtige Rolle in der Bundesliga. Lediglich gegen Unterhaching hat das Team von Trainer Jens Larsen das Feld als Verlierer verlassen. Gegen die Mannschaften von Berlin, Königs Wusterhausen, Leipzig, Delitzsch und Moers siegte sein Team.

Auch für das Match in Friedrichshafen hat sich Trainer Larsen einiges vorgenommen: „Wir sind ein junges Team und wir wollen gegen den VfB von Beginn an versuchen, unsere Chancen zu nutzen. Wir sind gut in Form, das hat nicht zuletzt das Spiel gegen den SCC Berlin gezeigt.“ Jedoch muss Larsen gegen den deutschen Rekordmeister vier Spieler ersetzen, darunter auch Diagonalspieler Lars Dinglinger und David Kampa in der Annahme.

Bislang noch ohne Niederlage und mit zehn zu null Punkten führt der VfB die Tabelle an. „Wir wollen auf jeden Fall mit einer weißen Weste in die WM Pause gehen. Unsere ganze Konzentration gilt den Spielen gegen Wuppertal und in Unterhaching“, so Ulf Quell der wahrscheinlich Stelian Moculescu erneut als Cheftrainer ersetzen wird.

Vom Co – Trainer zurück auf das Spielfeld heißt es für Nationalspieler Jochen Schöps, der seine Verletzung auskuriert hat und seit dieser Woche wieder mit der Mannschaft trainiert. „Ich freue mich, wieder mit der Mannschaft auflaufen zu können. Es ist wichtig für mich, vor der WM nochmals ins kalte Wasser geworfen zu werden“, freut sich Jochen Schöps. Top fit sei er natürlich noch nicht, vor allem bei der Sprungkraft und dem Ballgefühl gebe es noch Trainingsrückstand. „Alleine für den Kopf ist es wichtig, endlich wieder zu spielen.“ Einen Einsatz von Beginn an wird es gegen Wuppertal jedoch nicht geben stellt Ulf Quell klar: „Wir werden sehen, wie sich das Match entwickelt und wie sich Jochen fühlt, dann entscheiden wir spontan während dem Spiel.“ Mit der Rückkehr von Jochen Schöps ist der Kader des VfB in dieser Saison erstmals komplett.

Das Spitzenspiel in der Volleyball Bundesliga, VfB Friedrichshafen gegen den SV Bayer Wuppertal, beginnt am Mittwoch um 20.00 Uhr in der Arena Friedrichshafen.

 

 

Norddeutschland - TSV Kronshagen-News

 Mittwoch, 18. Oktober 2006

   

Kronshagen: Glanzloser Sieg mit glanzvollen Folgen

Die 1. Herren des TSV Kronshagen haben mit ihrem 3:1-Sieg im Auswärtsspiel bei der VG Elmshorn die Tabellenführung der Regionalliga- Nord übernommen und sich aufgrund von Patzern der Konkurrenten sogar mit zwei Punkten Vorsprung vom Feld distanziert.

Dabei standen die Sterne für das Spiel in Elmshorn gar nicht sehr günstig. Wichtige Spieler wie Morten Klein und Florian Lüdike reisten grippegeschwächt an, Moritz Renhof und Axel Erhardt fehlten komplett und die Elmshorner hatten eine Woche vorher gegen den letztjährigen Zweiten Norderstedt gewonnen. Doch auch in den Elmshorner Reihen wurden einige Stammspieler vermisst.

Mit Neuzugang Malte Nagursky im Zuspiel begannen der TSV mit einem sehr guten ersten Satz gegen verhältnismäßig schwache Elmshorner. Druckvolle taktische Aufschläge und eine sehr gute Passverteilung aus der sicheren Annahme ließ vor allem die Mittelangreifer Matze Werner und Jan-Peter Wurl sowie Diagonal Florian Lüdike immer wieder druckvoll zuschlagen. Der Satz ging deutlich an die Kronshagener.

Im zweiten Satz wurden die Gäste von einigen "pädagogischen" Schiedsrichterentscheidungen aus dem Rhythmus gebracht und ließen vor allem im Aufschlag den Druck des ersten Satzes vermissen. So ging der Satz an die Gastgeber aus Elmshorn.

Im dritten und vierten Satz leisteten sich die Kronshagener immer wieder kleine Schwächeperioden, die sie allerdings mit platzierten Aufschlägen und variablem Angriffsspiel zu kompensieren vermochten. Vor allem das "Quasi"-Geburtstagskind Matze Werner konnte im vierten Satz durch mächtige Schmetterbälle und kraftvolle Blockaktionen überzeugen. Malte Nagursky war es schließlich, der mit einem unglaublichen Einerblock den Sieg der Gäste aus Kronshagen manifestierte.

"Das wir durch diesen Sieg die Tabellenführung übernommen haben, macht ihn natürlich zu einem besonderen Erfolg. Trotzdem sind auch dies erst einmal nur weitere zwei Punkte gegen den Abstieg", sagte Mannschaftsführer Morten Klein nach dem Spiel. Auch Trainer Dirk Severloh schätzte die Lage ähnlich ein: "Dies ist nicht die Zeit für Übermut, sondern die Zeit harter Arbeit, um auf diesem Niveau zu bleiben." Für diese Arbeit bleibt jetzt viel Zeit, da das nächste Spiel der 1. Herren erst am 4. November auswärts bei WIWA Hamburg stattfinden wird.

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Mittwoch, 18. Oktober 2006

   

Maggi und Tina gegen Brasilien

Hamburg, den 17.9.2006. Die NA.Hamburg Nationalspielerinnen Christina Benecke (168 Länderspiele) und Margareta Kozuch (37) wurden für die WM-Vorbereitungsspiele am 17. und 18. Oktober gegen Brasilien nominiert. Die zwei Partien gegen den WM-Topfavoriten in Stuttgart und Unterschleißheim (beide 19.30 Uhr) sind der Abschluss einer langen und intensiven Vorbereitung, bevor die DVV-Damen ihre Koffer packen und zur WM nach Japan (31. Oktober bis 16. November) abreisen. „Die Brasilianerinnen haben mit Abstand das stärkste Team und sind ein ganz heißer Anwärter auf den Titel. Wir konnten schon in den Testspielen gegen Polen, Serbien und der Türkei zeigen, was wir drauf haben. Doch mit Brasilien haben wir den schwersten Gegner. Jetzt können wir sehen, wo wir wirklich stehen“, freut sich Benecke auf den hochkarätigen Gast.  

Besonders für Bundestrainer Giovanni Guidetti sind die letzten Abschluss-Tests eine wichtige Bestandaufnahme im Hinblick auf die Weltmeisterschaft in Asien. Während Diagonalangreiferin Margareta Kozuch ihr WM-Ticket so gut wie sicher in der Tasche hat, muss Teamkollegin Benecke noch zittern. „Es werden drei Mittelblockerinnen zur WM mitgenommen. Momentan sind wir noch vier im Kader, so dass noch eine rausfliegt. Ich bin noch ein Wackelkandidat, daher werden die Testspiele gegen Brasilien für mich doppelt wichtig. Über eine Nicht-Nominierung wäre ich schon sehr enttäuscht und ein wenig traurig“, gibt Benecke zu.  Berücksichtigen muss man die starke Konkurrenz auf der Mittelblock-Position. Mit Christiane Fürst (Dresdner SC), Cathrin Schlüter (Schweriner SC) und die in aufstrebender Form spielende Corina Ssuschke kämpfen noch drei weitere leistungsstarke Kandidatinnen um das letzte Ticket.

Ein Vorteil der 1,90 Meter großen Hamburgerin könnte ihre Erfahrung sein. Mit vier EM-Turnieren (1997,1999, 2001, 2003) und zwei Olympia-Teilnahmen (2000 in Sydney, 2004 in Athen) gehört die 32-jährige Hanseatin zu den routiniertesten Spielerinnen der DVV-Auswahl. „Natürlich werde ich gegen Brasilien alles geben. Dennoch weiß ich, dass die Konkurrenz sehr groß ist. Auch bei einer Nicht-Nominierung werde ich der Nationalmannschaft treu bleiben und von Jahr zu Jahr planen“, äußert sich die ausgebildete Bürokauffrau über ihre sportliche Zukunft.

 

 

Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Mittwoch, 18. Oktober 2006

   

Chemnitz: Dritte Spielerin mit US-Pass verpflichtet

Brook Coulter verstärkt Team der Fighting Kangaroos Chemnitz

Einen für Zweitligaverhältnisse spektakulären Blitztransfer haben die „Kängurus“ zu verzeichnen: „Innerhalb von 36 Stunden haben wir einen internationalen Transfer über die Bühne gebracht, für den man sonst 10 Tage gebraucht hätte“, so der Chemnitzer Trainer Mirko Pansa, der am Montag seinen 33. Geburtstag feiern konnte.

Die 28-jährige US-Amerikanerin stand in Verhandlung mit diversen Volleyball-Vereinen in Europa. Durch das Verletzungspech in Reihen des Chemnitzers Teams, suchten die Verantwortlichen eine neue Spielerin. „Brook war gerade in Europa und just zu diesem Moment ohne Verein. Nach einem viertägigen Probetraining hat sie dann unterschrieben“, erklärt der CPSV-Coach.

Brook Coulter wurde am 11.11.1977 in Longmont, Colorado geboren. Während ihrer Studienzeit spielte sie vier Jahre an der University of California, Berkeley im Team der „California Golden Bears“ in der 1. College Liga und bekam als eine der wenigen Spielerinnen ein Volleyballstipendium. Während ihrer Studienzeit war die US-Amerikanerin jedoch nicht nur im Volleyball erfolgreich. Nach vier Jahren wechselte sie die Sportart und spielte noch einmal zwei Jahre für das Basketball-Team der Universität von Berkeley.

Nach dem Studium ging es dann nach Europa zum holländischen Basketball-Erstligisten Bahrendrecht. Nach diesem Zwischenspiel wechselte Brook Coulter wieder zum Volleyball und arbeitete für ein Jahr als Co-Trainerin an der University of Nevada in Reno. Anschließend ging es wieder über den großen Teich nach Maribor, Slowenien, wo sie zwei Jahre für den Erstligaclub OK Benedikt aktiv war. Brook Coulter kommt vom Champions-League-Teilnehmer SVS Post Wien nach Chemnitz und wird eine echte Verstärkung für das Team der „Fighting Kangaroos“ sein.

“Brook ist eine Top-Aufschlagspielerin und sehr gut in Feldabwehr und Annahme. Im ersten Satz gegen den MTV Stuttgart am vergangenen Spieltag hat sie sechs Angriffsbälle in Folge abgewehrt und damit die Wende im Spiel gegen einen starken Gegner herbeigeführt. Brook hat sich prima in das Team eingefügt und ist schon jetzt eine echte Bereicherung für uns“, erzählt Kangaroo-Coach Mirko Pansa abschließend.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 18. Oktober 2006

   

Moculescu beruft elf „Legionäre“

18-er Kader für die WM in Japan nominiert

Man spricht zwar immer noch deutsch in der DVV-Männer-Nationalmannschaft, aber im 18-er Kader für die WM vom 17. November bis 3. Dezember in Japan sorgen gleich elf „Legionäre“ für eine internationale Komponente. Bundestrainer Stelian Moculescu gab vor kurzem seinen Kader bekannt, der in der Vorrundengruppe B in Fukuoka gegen Australien (17.11. um 10.00 Uhr deutsche Zeit), Kuba (18.11. um 10.00 Uhr), Griechenland (19.11. um 8.00 Uhr), Frankreich (21.11. um 10.00 Uhr) und Brasilien (22.11. um 6.00 Uhr) bestehen und in die Zwischenrunde einziehen will. Um sich auf die WM in Japan einzustimmen, absolvieren die deutschen Männer am 29. Oktober in Darmstadt (19.30 Uhr) und am 31. Oktober in Wuppertal (19.30 Uhr) noch zwei Länderspiele gegen Polen (Tickets zu diesen Spielen). Am 10. November erfolgt der Abflug nach Japan.

Ab dem 23. Oktober versammelt Stelian Moculescu 16 Spieler im Olympiastützpunkt Heidelberg um sich - Ilja Wiederschein (evivo Düren) und Georg Wiebel (Maaseik/BEL) stehen nach Rücksprache auf Abruf bereit - um das Team auf den Höhepunkt des Jahres vorzubereiten. Nach der erfolgreichen EM-Qualifikation mit zwei starken Auftritten gegen die Tschechische Republik will die Mannschaft in Japan an die Leistungen anknüpfen und ihre stetige Verbesserung der vergangenen Monate und Jahre auch gegen die weltbesten Teams unter Beweis stellen. „Es ist das erste Mal seit langer Zeit, dass wir gegen die Großen spielen, wo es um etwas geht. Zuletzt waren das nur Freundschaftsspiele oder Weltliga, jetzt zählt´s, und unser Ziel ist es, eine Runde weiter zu kommen“, so Moculescu. Mit dabei sind auch Mark Siebeck (Warschau/POL) und Jochen Schöps (VfB Friedrichshafen), die zuletzt wegen Krankheit bzw. Verletzung ausgefallen waren.

Seinen endgültigen 12-er Kader für die WM in Japan will Moculescu nach einem Vier-Nationenturnier vom 3. bis 5. November in Paris bekannt geben. Dort spielt die DVV-Auswahl gegen Serbien & Montenegro, die Tschechische Republik und Frankreich.
Der deutsche 18-er Kader: Simon Tischer, Jochen Schöps, Max Günthör (alle VfB Friedrichshafen), Christian Pampel, Björn Andrae, Robert Kromm (alle Padua/ITA), Eugen Bakumovski (Kedzierzyn/POL), Frank Dehne (z.Zt. ohne Verein), Stefan Hübner (Trento/ITA) Marcus Popp (Montichiari/ITA), Norbert Walter (Montpellier/FRA), Ralph Bergmann, Thomas Kröger (Wien/Österreich), Mark Siebeck (Warschau/POL), Georg Wiebel (Maaseik/BEL), Ilja Wiederschein (evivo Düren), Thilo Späth (Zurich Team VC Olympia Berlin), Marcus Böhme (SCC Berlin)

TV-Tipp: arena überträgt bei der WM alle Partien mit deutscher Beteiligung (Frauen und Männer) sowie die Halbfinal- und Finalspiele.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 18. Oktober 2006

   

DVV-Frauen: Sensationelles 3:0 gegen Brasilien

Sylvia Roll fällt für WM aus

Die DVV-Frauen haben mit einem starken Auftritt und einem sensationellen 3:0 (25-21, 25-21, 25-21) über WM-Topfavorit Brasilien für einen Paukenschlag vor der WM gesorgt. In Stuttgart spielte die deutsche Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti wie aus einem Guss und ließ den etwas müde wirkenden Südamerikanerinnen keine Chance. Punktbeste Spielerinnen waren Angelina Grün (16), Birgit Thumm und Christiane Fürst (je 12) sowie Jaqueline und Sheilla (je 7). Es war der erste Sieg über Brasilien seit 2002 (damals beim Grand Prix). Am 18. Oktober haben die Brasilianerinnen in Unterschleißheim (19.30 Uhr) die Chance zur Wiedergutmachung.

Dennoch gab es an diesem schönen Abend einen sehr großen Wermutstropfen: Auf der Pressekonferenz gab Bundestrainer Giovanni Guidetti eine bittere Entscheidung bekannt: Sylvia Roll, 250-fache Nationalspielerin und Hoffnungsträgerin für die WM, wird aufgrund ihrer Handverletzung nicht mit nach Japan reisen. Die Handverletzung entpuppte sich als Bruch des Mondbeins im Handgelenk und ist noch nicht verheilt. Damit ist die Nominierung hinfällig, alle zwölf in Stuttgart anwesenden Spielerinnen sind in Japan dabei.

Bundestrainer Giovanni Guidetti begann mit folgender Startformation: Kathleen Weiß im Zuspiel, Birgit Thumm auf der Diagonalen, Cornelia Dumler und Angelina Grün auf den Außenpositionen, Christiane Fürst und Corina Ssuschke im Mittelblock und Kerstin Tzscherlich als Libero. Gegenüber Jose Guimaraes vertraute zunächst auf Helia Souza, Walewska Oliveira, Fabiana Claudino, Welissa Gonzaga, Jaqueline Carvalho und Fabiana Oliveira.

1. Satz
Die deutsche Mannschaft erwischte vor den 4.200 lautstarken Zuschauern einen Start nach Maß und lag bei der ersten technischen Auszeit mit 8-5 in Führung. Christiane Fürst steuerte ein Ass bei, zudem unterliefen dem brasilianischen Super-Star Sheilla zwei Angriffsfehler. Bereits in den Anfangsminuten lieferten sich beide Teams lange Ballwechsel – oftmals mit dem besseren Ende für die deutsche Mannschaft. Birgit Thumm war es, die mit druckvollen Sprungaufschlägen den brasilianischen Annahmeriegel Probleme bereitete und den Frauen vom Zuckerhut einen geordneten Angriffsaufbau erschwerte. Als Ssuschke einen Schnellangriff versenkte und anschließend per Einerblock gegen Walewska punktete, nahm Trainer Guimaraes eine Auszeit (11-5). Nach einem weiteren Angriffspunkt wechselte der brasilianische Trainer mit Carolina Albuquerque sowie Renata Colombo (für Sheilla und Souza) zwei neue Spielerinnen ein, doch die deutsche Mannschaft harmonierte weiter prächtig und lag hoch vorne (14-7). 

Doch die Brasilianerinnen „berappelten“ sich: Ein glückliches Netzkanten-Ass von Walewska, ein Block von Renata gegen Dumler sowie ein Schnellangriff von Claudino sorgten für drei Punkte in Folge und die deutsche Auszeit (14-10). Beim Stand von 15-11 wechselte Guimaraes seine beiden etablierten Kräfte zurück, doch zunächst hielten die DVV-Frauen den Vorsprung bis zur zweiten technischen Auszeit (16-12). Als Fürst im Einerblock gegen Fabiana zupackte, war der Vorsprung wieder auf sechs Punkte angewachsen, doch nach einem Angriffsfehler von Dumler wechselte Guidetti Atika Bouagaa ein (18-14). Als Grün per Lob nicht punkten konnte und Jaqueline den Gegenangriff versenkte, schmolz der Vorsprung (20-17), doch ein „Grün-Knaller“ sorgte wieder für vier Punkte Differenz. Guidetti führte mit der Einwechselung von Tanja Hart und Margareta Kozuch (für Thumm und Weiß) einen Doppelwechsel durch – der Spielfluss und die Führung blieben (23-19). Bouagaa sorgte per exzellentem Schlag die Linie entlang für die ersten Satzbälle (24-20), den ersten vergab Bouagaa aufgrund eines Netzfehlers. Weiß und Thumm kehrten aufs Feld zurück, und die Vilsbiburgerin Thumm war es, die für die überraschende 1:0-Satzführung sorgte (25-21).

2. Satz
Beide Teams begannen mit ihren Startformationen des ersten Satzes, nur Bougaa blieb für Dumler auf dem Feld. Die Gäste erwischten dieses Mal den etwas besseren Start (2-4), doch die deutschen Spielerinnen kämpften und glichen durch Ssuschke aus (4-4). Nach einem Fehlaufschlag von Grün ging es mit einem Zwei-Punkte-Rückstand in die technische Auszeit (6-8). In dieser Phase setzte sich die Power der Brasilianerinnen gegen den deutschen Block durch, der oftmals „dran“ war, aber die Bälle nur unerreichbar abfälschen konnte (7-10). Ein Schnellangriff von Fürst, ein druckvoller Diagonalangriff von Bouagaa gegen den brasilianischen Dreierblock sowie ein erfolgreicher deutscher Dreierblock (abgeschlossen von Thumm) gegen Sheilla sorgten für den Anschluss (10-11). Als Sheilla abermals ihren Meister im deutschen Block fand (Grün), war der Ausgleich geschafft (12-12). Thumm setzte noch einen drauf, als sie eine phantastische Rettungsaktion von Tzscherlich erfolgreich abschloss (13-12) – Auszeit Brasilien. Die DVV-Frauen spielten weiter mutig und wurden belohnt: Bouagaa drosch einen Not-Hinterfeldangriff in das gegnerische Feld – die Zuschauer waren begeistert über das deutsche Auftreten und die 16-14-Führung. La ola schwappte durch die Porsche Arena. Als Jaqueline einen Angriff weit ins aus schlug, wechselten beide Trainer: Brasilien brachte wie schon im ersten Satz Albuquerque und Renata, Guidetti führte auch seinen bekannten Doppelwechsel (Hart und Kozuch für Weiß und Thumm) durch (18-15). Als die eingewechselte Marianne Steinbrecher ebenfalls ihren Angriff neben die Seitenlinie setzte, ging es mit 20-16 in die zweite brasilianische Auszeit. Der brasilianische Trainer schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn nach zwei Angriffen von Renata hieß es nur noch 20-18, und Guidetti nahm eine Auszeit. Kozuch wurde geblockt, doch Bouagaa sorgte mit viel Gefühl für den nächsten deutschen Punkt (21-19). Beim 22-20, Grün hatte per Hinterfeldangriff gepunktet, kamen Weiß und Thumm zurück. Bouagaa machte auch den nächsten deutschen Punkt und ließ die deutsche Mannschaft vom 2:0 träumen. Als Claudino ihren Angriff deutlich ins aus setzte, war es erneut so weit: Deutschland hatte beim 24-21 drei Satzbälle, der erste wurde von Thumm genutzt, indem sie geschickt den brasilianischen Block anschlug (25-21).

3. Satz
Natürlich beließ Deutschlands italienischer Chef-Trainer seine erfolgreiche Mannschaft auch im dritten Satz auf dem Feld, bei Brasilien waren Steinbrecher und Caroline Gallaz für Walewska und Gonzaga auf dem Court. Zunächst konnte sich kein Team absetzen, einen Zwei-Punkte-Vorsprung der Brasilianerinnen egalisierte Grün per Hinterfeldangriff (6-6). Als Jaqueline den Schnellangriff von Ssuschke erfolgreich parierte, ging es mit 6-8 in die technische Auszeit. Nach dieser war es Caroline, die mit taktischen kurzen Aufschlägen Verwirrung in der deutschen Annahme schaffte. Der Angriffsaufbau war empfindlich gestört, die Brasilianerinnen setzten sich ab (7-12). Doch eines hatte dieses Spiel bisher gezeigt: Diese deutsche Mannschaft war kämpferisch und spielerisch an diesem Abend ebenbürtig und ließ nicht locker. Nach einem abermals erfolgreichen Schnellangriff durch die starke Fürst hieß es nur noch (11-14). Beim 12-15 kam wieder Kozuch (für Weiß), zwei Punkte später Hart (für Thumm, 13-16). Als Sheilla bei ihrem Hinterfeldangriff übertrat, hatte Deutschland bis auf einen Punkt verkürzt, da Grün zuvor Jaqueline geblockt hatte (15-16). Bouagaa sorgte per Diagonalangriff für den Ausgleich, Kozuch per Longline-Angriff für die erste deutsche Führung (18-17). Als der Doppelblock Bouagaa/Fürst gegen Renata zupackte, hieß es gar 19-17 – eine Sensation lag in der Luft. Beim 20-18 kam Thumm zurück, die gleich geschickt den brasilianischen Block anschlug (21-18) – Guimaraes nahm sichtlich genervt seine nächste Auszeit. Weiß war beim 21-19 wieder da und prompt der nächste Zähler durch einen Fehlaufschlag der eingewechselten Paula Pequeno. Als Fürst Fabiana abermals am Netz „pflückte“, war die Sensation greifbar (23-19). Ein abermals energisches Zupacken durch Grün/Fürst sorgte für Matchbälle (24-20): Fürst war es per Ass vorbehalten, die Sensation perfekt zu machen. Mit 25-20 und 3:0-Sätzen fertigte die DVV-Auswahl den WM-Topfavoriten Brasilien in Stuttgart ab.

Stimmen zum Spiel

Giovanni Guidetti (Bundestrainer): „Ich bin sehr glücklich, denn das Spiel hat gezeigt, dass wir gegen jeden Gegner eine Chance haben, wenn wir unsere beste Leistung bringen. Brasilien ist ein bisschen schwer ins Spiel gekommen, danach haben sie uns nicht so stark und motiviert erwartet. Das hat ihnen die Sicherheit geraubt.
Der Ausfall von Sylvia tut mir für sie sehr leid, für uns ist sie sehr wichtig auf und neben dem Feld. Die Antwort des Teams auf diesen Ausfall war großartig.“
Jose Guimaraes (Trainer Brasilien): „Glückwunsch an die deutsche Mannschaft, sie hat sehr gut gespielt. Meine Mannschaft spielte nicht auf einem hohen Level, und dann kam die hervorragende Block- und Feldabwehr der deutschen Mannschaft hinzu. Ich habe Deutschland vor drei Monaten zuletzt gesehen, das war ein anderes Team heute, Giovanni arbeitet sehr gut.
Wir wollen in Japan Gold, wir haben den Traum, aber es wird sehr schwer.“
Corina Ssuschke (Mittelblockerin): „Das war eine absolut geschlossene Mannschaftsleistung. Wir haben wenig Fehler gemacht, die Brasilianer umso mehr. Unsere Block- und Feldabwehr war super. Es war ein geiles Spiel, mein erstes gegen Brasilien und dann vor so vielen Zuschauern. Der Sieg wird uns für die WM weiter beflügeln.“
Sylvia Roll (Außenangreiferin): „Ich glaube, ich muss nicht sagen, wie ich mich fühle, denn wegen der Teilnahme an der WM habe ich das Ganze ja nochmals gemacht. Ich kann nicht in Japan spielen, aber ich überlege, dennoch mitzufliegen. Und jetzt nach dem tollen Auftritt mache ich das wohl.“

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 18. Oktober 2006

   www.volleyball-bundesliga.de 

SV Bayer reist zum Spitzenspiel an den Bodensee

Tabellenerster empfängt Tabellenzweiten, die Bundesliga-Volleyballer des SV Bayer Wuppertal zu Gast beim VfB Friedrichshafen (Mittwoch, 20 Uhr). Doch Spitzenspielstimmung möchte vor dem Knaller am Bodensee im Lager der Bergischen so gar nicht aufkommen.

Tabellenerster empfängt Tabellenzweiten, die Bundesliga-Volleyballer des SV Bayer Wuppertal zu Gast beim VfB Friedrichshafen (Mittwoch, 20 Uhr). Doch Spitzenspielstimmung möchte vor dem Knaller am Bodensee im Lager der Bergischen so gar nicht aufkommen.

Wen wundert’s, denn das Verletzungspech hat die Wuppertaler weiter fest im Griff. Nach David Kampa (Fuß), Lars Dinglinger (Daumen) und Mads Ditlevsen (Knie) erwischte es jetzt Ergänzungsspieler Julian Stuhlmann (Daumen). „Mir gehen langsam die Spieler aus. Das ist aus zwei Gründen negativ für das Training: es sind kaum noch Spielformen möglich, und die Belastung für die gesunden Spieler steigt natürlich an“, hadert Trainer Jens Larsen. Da dürfte dem Dänen ein kleiner Stein vom Herzen gefallen sein, als er die Diagnose für seinen Landsmann Ditlevsen bekam. „Es ist nichts im Knie kaputt. Aber ob Mads bereits am Mittwoch oder erst am Sonntag oder erst nach der Pause wieder spielen kann, steht nicht fest“, so der SV Bayer-Coach.

Zumindest was die Motivation anbelangt, dürfte der 37-Jährige definitiv keine Probleme vor der Partie gegen Friedrichshafen haben. „Es ist das leichteste Spiel des Jahres. Wir fahren an den Bodensee, um unsere Chancen zu nutzen“, erklärt Larsen. Aber natürlich ist dem Wuppertaler Trainer auch klar, dass ein Sieg nur möglich ist, wenn alles zusammenpasst. „Wenn alle 100 Prozent ihres Leistungsvermögen zeigen, und unser Fokus immer nur dem nächsten Ball gilt, können wir das schaffen“, hofft er auf eine Überraschung. „Wir sind nicht so weit vom VfB entfernt wie im letzten Jahr.“

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 18. Oktober 2006

   www.volleyballer.de 

CarGo!: Co-Trainer Pospiech übernimmt vorerst

Bottrop: Nach dem überraschenden Rücktritt von Matthias Biesiada steht beim Volleyball-Herren-Zweitligisten CarGo! Bottrop mit dem bisherigen Co-Trainer Klemens Pospiech nun vorerst ein "neuer" Mann an der Seitenlinie.

Unter seiner Regie holte die Mannschaft am vergangenen Wochenende einen 3:0-Erfolg beim TSC Berlin. "Klemens soll die grundsätzlich positive Stimmung nach dem Sieg weiter ausbauen", so Teammanager Wolfgang Donat.

Ob Pospiech Interimstrainer bleibt, oder dauerhaft zum Cheftrainer aufsteigt, lassen die Bottroper Verantwortlichen derzeit offen.
"Wir sehen keinen Handlungsbedarf!", so Donat und Bottrops sportlicher Leiter Werzinger, der den Abgang von Trainer Biesiada aus Rom miterlebte. "Pospiech hat derzeit nicht die erforderliche Trainerlizenz für die Liga, wir werden wahrscheinlich einen Ausnahmeantrag stellen", erklärt Donat. Pospiech gibt sich zuversichtlich und hat Rückendeckung bei Donat und Werzinger und vor allem bei den Spielern. "Bis zu einer Entscheidung will ich mit den Spielern durch Erfolge unseren Verantwortlichen Ruhe verschaffen, nach einem neuen Coach zu suchen, falls es mit der Lizenz nichts wird", sieht Pospiech der Zukunft gelassen entgegen.

Auch eine Doppellösung mit Pospiech und dem sportlichen Leiter Michael Werzinger, der im Besitz der erforderlichen DVV-Lizenz ist, könnte in Frage kommen.

Pospiech selbst ist seit dem Ende der vergangenen Saison bei den Bottropern. Nach fünf Jahren als Trainer des Damenteams des TuS Herten - das er von der Bezirksklasse mit drei Aufstiegen bis in die Landesliga führte - suchte er eine neue Herausforderung und fand sie in Bottrop. "Ich bin vor allem nach Bottrop gekommen, um was zu lernen. Nun hab ich die härteste Form des Lernens: Learning by doing", lacht Pospiech.

 

 

Deutschland - Mitteldeutsche Zeitung

 Mittwoch, 18. Oktober 2006

   www.mz-web.de 

Sensation in Stuttgart

Deutsche Volleyballerinnen schlagen Brasilien 3:0

Stuttgart/dpa. Die deutschen Volleyballerinnen haben am Dienstagabend in Stuttgart für eine Sensation gesorgt. In einem Vorbereitungsspiel auf die Weltmeisterschaften Ende Oktober in Japan schlug das Team um Außenangreiferin Angelina Grün vor 4 200 begeisterten Zuschauern überraschend Brasilien mit 3:0 (25:21; 25:21; 25:20).

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Mittwoch, 18. Oktober 2006

   www.wz-newsline.de 

Moculescu: " Spitze ist für Bayer möglich"

Im WZ-Interview spricht Volleyball-Trainer Stelian Moculescu über seinen Kollegen Jens Larsen und das Länderspiel der Nationalmannschaft in Wuppertal.

 

 

Deutschland - Westfälische Rundschau

 Mittwoch, 18. Oktober 2006

   www.westline.de 

USC bereitet Saison zum zweiten Mal vor

-wis- Münster. Die Situation ist ungewöhnlich und für alle Beteiligten gewöhnungsbedürftig. Vier Spiele haben die Volleyball-Damen des USC Münster in der laufenden Bundesliga-Saison absolviert. Auf das nächste (beim Meister Schwerin) müssen sie bis zum 22. November warten.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Mittwoch, 18. Oktober 2006

   www.svz.de 

Schwerin: Jetzt folgt der Feinschliff

SSC-Volleyballerinnen morgen wieder im Training / Am Wochenende zum Turnier

Schwerin (Von Martina Kasprzak) - Heute noch dürfen sich die Schweriner Volleyballerinnen nach der Brasilien-Reise aktiv erholen. Dann geht es mit dem Training wieder in die Vollen.

 

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