News

 Mittwoch, 01. November 2006 

Toller Erfolg für die jungen Häfler Volleyballer
Atika Bouagaa mit gelungenem WM-Auftakt
Entwarnung für Simon Tischer
DVV-Auswahl mit perfektem Start
Russland demonstriert gewaltige Stärke
Titelverteidiger Italien verliert
Guidetti: „Nicht unterschätzen, erwarte aber 3:0“
Unterstützung aus Wiesbaden und der Familie
TEAM 48 startet Derby-Vorverkauf
DVV-Auswahl unterliegt erneut Polen
Schwer beeindruckt von der eigenen Dominanz
DVV-Frauen mit 3:0-WM-Auftaktsieg

Oktober 2006

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 01. November 2006

    

Toller Erfolg für die jungen Häfler Volleyballer

FRIEDRICHSHAFEN – Toller Erfolg für die Württemberg-Auswahl und die Häfler Jugendvolleyballer. Unter der Regie von Trainer Helmut Zirk holten sie sich den zweiten Platz beim C-Pokal der Landesauswahlmannschaften in Rülzheim. Fünf Häfler haben sich mit ihrer guten Leistung für die Sichtung zur neuen Jugend-Nationalmannschaft empfohlen.

Das beste Spiel im gesamten Turnier lieferte sich die württembergische C-Jugend (Jahrgänge 1991/92) gegen die Auswahl aus Sachsen. Leider nicht im Endspiel, sondern bereits in der Zwischenrunde, in die Württemberg nach einem 2:0 gegen Thüringen und einem 0:2 gegen Nordbaden als Gruppenzweiter einzog. Mit 23:22 führte das Team gegen Sachsen, dann sorgten zwei Aufschlagfehler dafür, dass der Satz mit 23:25 an den Gegner ging. Im zweiten Durchgang zeigten die Jungs alles, was in ihnen steckt. „Der Aufschlag und die Annahme – alles hat geklappt“, freute sich Helmut Zirk über die Leistung zum 25:16-Satzerfolg. Im anschließenden Tiebreak lief’s allerdings nicht wie gewünscht. Der 0:3-Rückstand am Anfang konnte nicht mehr aufgeholt werden.

Anschließend folgte für die Württemberger, die mit sieben Häflern (Daniel Heidak, Robin Baur, Lukas Hölzl, Steffen Moosherr, Severin Weiß, Christian Hesse und Markus Durnay) im Kader angetreten waren, die spannendste Partie des dreitägigen Turniers in Rheinland-Pfalz: das Halbfinale gegen Bayern. In einem engen Spiel, in dem sich keine Mannschaft absetzen konnte, hatte Württemberg am Ende mit 25:23 und 25:21 die Nase vorn. Im Endspiel ging’s erneut gegen die Sachsen, die diesmal mit 2:0 die Oberhand behielten. Für Trainer Helmut Zirk kein Beinbruch: „Wir haben super gespielt und waren in Aufschlag/Annahme die beste Mannschaft.“ Pech für das Zirk-Team: Außenangreifer Steffen Moosherr hatte sich bereits im ersten Spiel verletzt und musste den Rest des Turniers zuschauen.

Für Daniel Heidak, Robin Baur, Lukas Hölzl, Steffen Moosherr und Severin Weiß hat der C-Pokal ein erfreuliches Nachspiel: Mitte November sind sie zum Sichtungslehrgang zur Jugend-Nationalmannschaft nach Kienbaum eingeladen. „Wir haben die besten Springer“, sagt Helmut Zirk. „Deshalb glaube ich, dass drei von fünf Spielern den Sprung in die DVV-Auswahl schaffen können.“ Eines steht für die fünf VfB-Akteure schon jetzt fest: Sie wollen ihr Bestes geben, um für die Jugendnationalmannschaft nominiert zu werden.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Mittwoch, 01. November 2006

    

Atika Bouagaa mit gelungenem WM-Auftakt

Die deutschen Volleyballerinnen haben ihr erstes Spiel bei der WM in Japan gegen die Dominikanische Republik mit 3:0 gewonnen. Dabei feierte auch Atika Bouagaa vom USC Münster einen Auftakt nach Maß – mit zehn Zählern war sie die zweitbeste Punktesammlerin

Exakt eine Stunde und 17 Minuten dauerte der erste Auftritt der deutschen Volleyballerinnen bei der Weltmeisterschaft – danach war der erste Sieg unter Dach und Fach gebracht. Mit 3:0 (25:17, 25:16, 25:21) besiegte die DVV-Auswahl die Dominikanische Republik und feierte damit einen WM-Auftakt nach Maß. Mit von der Partie war auch Atika Bouagaa vom USC Münster, die nicht nur zur Startformation zählte, sondern mit zehn Zählern auch zur zweitbesten Punktesammlerin der Begegnung avancierte. „Ich bin super erleichtert, denn es war ein sehr wichtiges Spiel, auf das wir uns lange vorbereitet haben“, sagte die Außenangreiferin und fügte hinzu: „Unser Trainer hat uns immer gewarnt, dass die Dominikanische Republik jederzeit das Spiel ändern kann - das haben sie aber nicht. Wir haben immer Druck mit dem Aufschlag gemacht.“

Bereits am Mittwoch (1. November) könnten Atika Bouagaa & Co. einen großen Schritt in Richtung Zwischenrunde machen. Dann steht das Spiel gegen Mexiko auf dem Programm ehe die Deutschen am 3. November auf Russland, am 4. November auf Azerbaidschan sowie am 5. November auf China treffen. „Es ist bestimmt nicht die leichteste Gruppe, aber wir wollen unbedingt in die nächste Runde“, so Atika Bouagaa, die von einer Platzierung unter den ersten Acht träumt. „Das ist realistisch“, sagte sie und ergänzte: „Wir werden alles dafür tun.“

Gelänge das, würde die 24-Jährige bei ihrer zweiten WM-Teilnahme besser abschneiden als 2002, als vor heimischer Kulisse mit dem deutschen Team Platz zehn heraussprang. Aber auch, wenn sie dieses Ziel nicht erreichen würde, wäre die WM 2006 für Atika Bouagaa ein Erfolg. Schließlich hatte die gebürtige Offenburgerin nach ihrer langwierigen Verletzung – Anfang 2005 hatte sie sich einen Ermüdungsbruch im Schienbein zugezogen und erst im Februar 2006 beim USC Münster ihr Comeback als Angreiferin gefeiert – nicht damit gerecht, in Japan dabei zu sein. „Noch im Mai hätte ich mir nie erträumt, zur WM zu fahren. Mein Ziel war es, wieder auf höherem Niveau Volleyball zu spielen“, sagte sie. „Das ich jetzt dabei bin, ist deswegen einfach total cool.“

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 01. November 2006

    

Entwarnung für Simon Tischer

Die Volleyball Weltmeisterschaft in Japan ist für den Zuspieler der deutschen Volleyball Nationalmannschaft, Simon Tischer, nicht in Gefahr. Bei einer medizinischen Untersuchung in Düsseldorf konnten die Ärzte keine schwerere Verletzung feststellen. „Die Untersuchung hat ergeben, dass ich mir eine Bänderdehnung zugezogen habe und nun zwei bis drei Tage pausieren muss. Dann kann ich mit einem speziellen Verband wieder ins Mannschaftstraining einsteigen“, so Simon Tischer erleichtert. 

Der Zuspieler des VfB Friedrichshafen und der deutschen Volleyball Nationalmannschaft war am Wochenende beim WM - Testspiel gegen Polen in Darmstadt umgeknickt und musste anschließend ausgewechselt werden.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 01. November 2006

    

DVV-Auswahl mit perfektem Start

3:0 gegen die Dominikanische Republik

Die DVV-Frauen haben einen perfekten Start in die WM 2006 hingelegt: Im Auftaktspiel bezwang die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti die Dominikanische Republik nach einer hoch konzentrierten Leistung mit 3:0 (25-17, 25-16, 25-21). Punktbeste Spielerinnen auf deutscher Seite waren Angelina Grün (15) und Atika Bouagaa (10), bei der Dominikanischen Republik Nuris Arias (8) sowie Annerys Vargas und Milagros Cabral (je 6).

Am 1. November trifft die deutsche Mannschaft im zweiten Turnierspiel auf Mexiko. Bei einem weiteren Sieg gegen den Außenseiter in Gruppe B wäre ein großer Schritt in Richtung zweite Runde getan.

Selbstvertrauen, Aggressivität, Teamgeist und Kampfeswille – diese Attribute will Bundestrainer Giovanni Guidetti von seinen Spielerinnen sehen, und seine Mannschaft geizte nicht damit im Eröffnungsspiel gegen die Dominikanische Republik. In allen Elementen besser, vor allem technisch den Gegnerinnen überlegen, präsentierten Angelina Grün & Co, zudem griff die akribisch ausgearbeitete Taktik des Bundestrainers. Die deutschen Spielerinnen stellten oftmals gar einen Dreierblock gegen die sprunggewaltigen und schlagstarken Karibik-Asse, und wenn ein Mal ein Ball den Weg an diesem Bollwerk vorbei fand, warteten Kerstin Tzscherlich und ihre Abwehrkolleginnen auf die Beute. Lediglich zu Beginn des ersten Satzes hielt die Mannschaft von Trainer Beato Miguel dagegen, ein Zwischenspurt von 12-9 auf 18-11 brachte die Vorentscheidung. 

Danach zeigten sich die gegnerischen Spielerinnen entnervt, auch weil die DVV-Frauen gnadenlos weiter am Drücker blieben und den Druck aufrecht erhielten. Lediglich im dritten Satz, als die DOM bis auf einen Punkt verkürzte (20-19), kam so etwas wie Spannung auf, aber mit der nötigen Konsequenz wurden die nächsten Punkte angegangen und erfolgreich bewältigt. Alle Spielerinnen zeigten sich spielstark, die Dresdner Mittelblockerachse mit Corina Ssuschke und Christiane Fürst pflückte gleich acht Bälle am Netz. Im Bereich Aufschlag-Annahme war ein deutlicher Unterschied zu verzeichnen und auch im Zuspiel-Angriffsbereich, dem am meisten gefürchteten, präsentierte sich die DVV-Auswahl wirkungsvoller und besser.

Der ausführliche Spielbericht

Bundestrainer Giovanni Guidetti begann mit Kathleen Weiß im Zuspiel, Birgit Thumm auf der Diagonalen, Angelina Grün und Atika Bouagaa auf den Annahmepositionen, Corina Ssuschke und Christiane Fürst im Mittelblock sowie Kerstin Tzscherlich als Libero.
Die Dominikanische Republik trat an mit Annerys Valdas, Nuris Arias, Milagros Cabral, Juana Gonzalez, Cindy Rondon, Cosiri Rodriguez und Carmen Caso.

1. Satz
Trotz der hohen Anspannung, die beide Mannschaften aufgrund der Bedeutung haben mussten, agierten beide Teams von Beginn an konzentriert: Die Annahme war stabil trotz druckvoller Aufschläge auf beiden Seiten. Christiane Fürst besorgte mit einem Einbeiner den ersten deutschen Punkt zum 1-1, nach einem geblockten Ball gegen Thumm lautete es 3-5 aus deutscher Sicht. Doch ein Block von Ssuschke sowie ein Hinterfeldangriff von Thumm drehten diesen Spielstand in ein 6-5. Dieser Vorsprung hatte auch bei der ersten technischen Auszeit Bestand (8-7). Als Rodriguez bei einem Hinterfeldangriff übertrat, lag die DVV-Auswahl erstmals mit zwei Zählern vorne. Ssuschke setzte den Annahmeriegel der Gegnerinnen weiter unter Druck und Bouagaa war es, die im zweiten Anlauf den nächsten Punkt beisteuerte – Auszeit DOM (12-9). Die Taktik von Bundestrainer Giovanni Guidetti ging in dieser Phase voll auf: Die deutschen Aufschlägerinnen setzten die technisch nicht so starken Annahmespielerinnen der DOM unter Druck, sodass nur relativ hohe Bälle über die Außenpositionen gespielt werden konnten. Dort war der deutsche Block gut postiert und alles, was doch vorbei oder drüber flog, entschärften Tzscherlich & Co. Nach einer starken Abwehr von Bouagaa und einem Not-Zuspiel von Weiß punktete Grün mit viel Gefühl (16-11). Auch nach dieser technischen Auszeit gaben die deutschen Spielerinnen weiter Gas: Grün an den Block und Bouagaa per Ass erhöhten auf 18-11. Beim 20-13 kam Margareta Kozuch für Weiß, einen Punkt später Tanja Hart für Birgit Thumm. Der obligatorische Doppelwechsel, den Guidetti in jedem Satz macht. Doch zunächst zahlte sich dieser nicht aus, denn die DOM machte die nächsten drei Zähler (Cabral an Block und Grün aus) und verkürzte auf 20-16 – Auszeit Guidetti. Doch dann drückte wieder die deutsche Mannschaft aufs Tempo: Grün an den Block, Tzscherlich mit phantastischer Abwehr sowie zwei Punkte durch Bouagaa (an Block und im Einerblock) erhöhten den Punktestand auf 23-16. Als Kozuch dann auch noch im Block punktete, gab es Satzbälle en masse (24-16). Grün verschlug den ersten per Aufschlag, doch die andere Seite machte es auch nicht besser. Ein perfekter Auftaktsatz für die deutschen Spielerinnen (25-17).

2. Satz
Guidetti beorderte wieder seine Anfangsformation des ersten Satzes aufs Feld, also wieder Weiß und Thumm. Die erste Führung der DVV-Auswahl wurde durch einen Block von Ssuschke erzielt (3-2), zuvor hatte schon ihre Dresdner Vereinskameradin Fürst zugepackt. Dann gab es wieder einen kleinen Zwischenspurt: Grün und Bouagaa punkteten jeweils per „Super“, dem schnellen Rückraumangriff über Position VI, anschließend war gar Weiß im Angriff erfolgreich (7-4). Im Anschluss punktete die DVV-zwei Mal in Folge nicht aus der Annahme, sofort war der Ausgleich da (7-7), ehe es nach einem Netzaufschlag von Arias mit 8-7 in die technische Auszeit ging. Die deutschen Frauen hielten den Ein-Punkt-Vorsprung, weil sie aus der Annahme gut agierten. Thumm punktete per Einbeiner (10-9). Nach Angriffsfehler von DOM-Kapitän Rodriguez hieß es erstmals Zwei-Punkte-Führung (12-10), die zwar kurze Zeit später hinfällig war (12-12). Dann sorgte jedoch erneut ein Angriffsfehler sowie ein abermaliger Blockpunkt von Ssuschke für klarere Verhältnisse (15-12). Als Grün dann per Einerblock noch einen drauf packte, hieß es 16-12 bei der zweiten technischen Auszeit. Als Bouagaa einen Lob aus dem Hinterfeld gegen den Dreierblock auf den Boden setzte, nahm Beato Miguel erbost eine Auszeit (18-13). Beim 18-14 brachte der DOM-Trainer zwei frische Leute: Karla Echenique übernahm das Zuspiel, Bethania De la Cruz ging in den Außenangriff. Als eine hohe Grün-Abwehr bei der DOM nach einem Missverständnis unberührt auf den Boden fiel, nahm der Coach die zweite Auszeit (20-14). Der gegnerische Trainer wechselte weitere frische Spielerinnen ein, doch die deutschen Spielerinnen ließen sich nicht davon beeindrucken und aus der Ruhe bringen (22-16). Beim 23-16 kam Cornelia Dumler für Bouagaa aufs Feld und ging gleich an den Aufschlag. Grün sorgte nach schönem Ballwechsel für den ersten Satzball, in dem sie ihren Angriff auf den gegnerischen Block zimmerte (24-16). Die Spielführerin war es höchstpersönlich, die gleich die erste Chance nutzte und den Ball zum 25-16 und zur 2:0-Satzführung versenkte.

3. Satz
Die deutsche Mannschaft blieb (natürlich) unverändert, Bouagaa kehrte wieder zurück, und auch die DOM präsentierte erneut die Stammformation. Doch es blieb das alte Bild: Die deutsche Mannschaft strotzte vor Selbstvertrauen und ging gegen die demoralisierten Spielerinnen der DOM gleich schnell in Führung (4-1). Guidetti sprang bei einer Abwehraktion höher als alle Spielerinnen und zeigte nach dem Punkt die Faust. Zwei technische Fehler auf Seiten der DOM ließen den Vorsprung weiter wachsen (7-2), DOM-Star Cabral wurde entnervt ausgewechselt. Nach einem Schnellangriff der starken Ssuschke ging es mit 8-3 in die technische Auszeit. Zwar verkürzte die DOM kurzfristig (9-6), aber eigentlich hatte keiner in der Halle das Gefühl, die Partie könne kippen. Nach einem Aufschlagwinner von De la Cruz hieß es nur noch 11-9, doch Thum per gefühlvollem Lob sorgte für den wichtigen nächsten Punkt (12-9). In dieser Phase schlug die deutsche Mannschaft nicht so druckvoll auf, Weiß und Thumm unterliefen zwei Aufschlagfehler in Folge, die DOM rückte näher (13-12) – Guidetti nahm sofort eine Auszeit. Als Grün ihren Angriff hinter die Grundlinie setzte, war erstmals wieder der Ausgleich da (13-13), aber Thumm erhielt die Führung. Kozuch kam für Weiß, um die Blockreihe zu stärken – prompt packte diese durch Grün zu (15-13). Anschließend kam Hart für Thumm, der Doppelwechsel war komplettiert. Grün schlug mit viel Übersicht den hohen Block an – 16-14 in der zweiten technischen Auszeit. Der Zwei-Punkte-Vorsprung hielt, weil Hart variabel die Angreiferinnen einsetzte. Beim 18-16 kam Thumm zurück, beim 18-17 Weiß. Als Bouagaa aus schwieriger Lage trotzdem punktete, nahm DOM-Trainer Miguel eine Auszeit (19-17). Dumler kam zum Aufschlag für Bouagaa, Fürst blockte den Schnellangriff von Arias brutal (20-17). Bouagaa kehrte zurück, und die DOM blockte Thumm zum Anschluss (20-19). Aber die DVV-Frauen blieben cool, Grün punktete nach guter Block- und Feldabwehr zum 22-19 durch den Block. Als die gegnerische Annahme den Aufschlag von Fürst nicht kontrollieren konnte, versenkte Thumm das Geschenk eiskalt (23-19). Grün besorgte per Lob die ersten Matchbälle (24-20), der erste sprang vom deutschen Dreierblock knapp ins aus. Ssuschke blieb es vorbehalten, den zweiten Matchball zu versenken und eine deutsche Jubeltraube auszulösen. 25-21, 3:0-Sätze, ein perfekter Start in die WM.

Stimmen zum Spiel

Giovanni Guidetti: „Mein Team hat sehr konzentriert und motiviert gespielt, alles lief perfekt: Annahme, Zuspiel, Block und Angriffssicherung. Wir haben sechs Monate sehr hart für dieses Spiel und diesen Wettkampf gearbeitet. Unsere Taktik ist voll aufgegangen, teilweise ist es uns daher sehr leicht gefallen, Punkte zu machen. Nur im dritten Satz hatte ich etwas Sorge, als die DOM trotz schwacher Annahme drei, vier Mal punktete. Wir haben aber immer den Fokus auf dem Spiel beibehalten und haben konstant weiter gespielt.“

Angelina Grün: „Wir haben lange auf den Tag gewartet und lange dafür trainiert. Wir haben von so einem Start natürlich geträumt, dass es uns gelungen ist, ist umso schöner. Jede Spielerin hat zeigen können, was sie kann und das wollen wir auch in den nächsten Partien machen.“

Atika Bouagaa: „Ich bin super erleichtert, es war ein sehr wichtiges Spiel, auf das wir uns so lange vorbereitet haben. Unser Trainer hat uns immer gewarnt, dass die DOM jederzeit das Spiel ändern können, das haben sie aber nicht. Wir haben immer Druck mit dem Aufschlag gemacht.“

Corina Ssuschke: „Geil! Wir haben uns akribisch vorbereitet, da konnten wir fast nichts falsch machen. Die wussten teilweise nicht, was sie machen sollten, wir hatten immer einen Doppelblock und die Abwehr dagegen. Natürlich war es auch wichtig, 3:0 gewonnen zu haben, aber richtig gefährlich sind sie uns auch nicht geworden.“

Birgit Thumm: „Ich bin froh, dass das Spiel vorbei ist. Ein super Auftakt, der gut für die Psyche und unser Selbstvertrauen ist. Ich habe es nicht so klar erwartet, ich dachte von den Videos, sie greifen viel härter an. Zumal wir beim Grand Prix 2005 immer über fünf Sätze gegen sie gegangen sind. Heute hat man gesehen, dass jede Spielerin wichtig ist, wenn eine zu ruhig wird, übernimmt das eine andere.“

Beato Miguel (Trainer DOM): „Gratulation, der Sieg der deutschen Mannschaft ist verdient. Unsere Spielerinnen konnten die deutschen Angreiferinnen nicht blockieren. Deutschland hat sehr gut gespielt. Wir waren vor allem in der Annahme schwach, sodass unser Zuspiel nicht so präzise war.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 01. November 2006

    

Russland demonstriert gewaltige Stärke

China mit Problemen gegen Aserbaidschan

Die Chancen, dass die deutsche Mannschaft bei der WM in Japan mit zwei Siegen in das Turnier startet, sind sicherlich als gut zu bewerten: Mexiko unterlag in seinem ersten Spiel Russland, einem der großen Turnierfavoriten, mit 0:3 (8-25, 11-25, 10-25) und blieb vieles schuldig. Allerdings zeigten die russischen Riesen Ekaterina Gamova, Lioubov Sokolova und Elena Godina auch eine starke Leistung und ließen den körperlich deutlich unterlegenen Mexikanerinnen nicht den Hauch einer Chance. Selbst wenn die russische Annahme mal nicht präzise an das Netz kam, half immer der hohe Posten auf die Außenpositionen. Dann schlug der Ball des öfteren über den Block bei den Mexikanerinnen ein.

Im dritten Gruppenspiel des Tages in Sapporo sahen die Zuschauer in Sapporo das beste Spiel. Olympiasieger China lieferte sich mit Aserbaidschan einen Kampf auf Biegen und Brechen und siegte am Ende knapp mit 3:1 (25-23, 24-26, 25-16, 25-22). Dabei überzeugte bei Aserbaidschan die gesamte Mannschaft, das Spiel war längst nicht mehr auf Super-Star Mammadova zugeschnitten, die natürlich dennoch mit 23 Punkten beste Scorerin des Spiels war. Stabile Annahme, variables Zuspiel und kaum Fehler – Aserbaidschan beeindruckte Bundestrainer Giovanni Guidetti, der mit Co-Trainer Helmut von Soosten und Spielbeobachter Alessandro Beltrami aufmerksamer Beobachter war. Bei den Chinesinnen zog die weltbeste Zuspielerin Kun Feng gekonnt die Szenen und versetzte die Zuschauer oftmals in Verzückung, wenn ihr ein besonders schönes Pässchen gelang. Zwar konnten die Asiatinnen nicht an ihre Glanzvorstellungen der Olympischen Spiele 2004 anknüpfen, aber auf sehr hohem Niveau agierten die Chinesen allemal.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 01. November 2006

    

Titelverteidiger Italien verliert

Gastgeber Japan enttäuscht

Gleich der erste Spieltag der Frauen-WM brachte zwei faustdicke Überraschungen: Titelverteidiger Italien zog gegen Serbien & Montenegro mit 1:3 den Kürzeren und steht bereits vor dem zweiten Spiel gegen Peru unter starkem Druck. Auch Gastgeber Japan musste völlig überraschend am ersten Spieltag eine Niederlage quittieren: Über 8.500 Zuschauer und wahrscheinlich ein Millionen-Publikum am Fernsehen waren Augenzeuge der 1:3-Niederlagen gegen den krassen Außenseiter Taiwan. Fast hätte es auch Vize-Weltmeister USA erwischt, der im fünften Satz bereits 3:9 gegen WM-Neuling Kasachstan zurück lag, dann das Blatt aber noch wenden konnte.

In den übrigen Partien siegten durchweg die favorisierten Teams, sieben Begegnungen gingen nur über drei Sätze, darunter auch die mit Spannung erwarteten Duelle zwischen Deutschland – Dominikanische Republik und Kuba – Türkei. Über vier Sätze musste sich Olympiasieger China gegen Aserbaidschan quälen und konnte glücklich sein, das Spiel für sich entschieden zu haben. Der Satzverlust von Europameister Polen gegen Kenia dürfte aufgrund der weiteren Gruppengegner im Pool A nicht sonderlich ins Gewicht fallen.

Ergebnisse

Pool A
KOR - CRC 3:0 (25-16, 25-15, 25-17)
POL – KEN 3:1 (25-15, 25-17, 20-25, 25-20)
TPE – JPN 3:1 (18-25, 25-18, 25-19, 25-23)

Pool B
GER – DOM 3:0 (25-17, 25-16, 25-21)
RUS – MEX 3:0 (25-8, 25-11, 25-10)
CHN – AZE 3:1 (25-23, 24-26, 25-16, 25-22)

Pool C
BRA – PUR 3:0 (25-21, 25-15, 25-18)
NED – CMR 3:0 (25-16, 25-17, 25-18)
USA – KAZ 3:2 (19-25, 25-19, 25-19, 26-28, 16-14)

Pool D
PER – EGY 3:0 (25-19, 25-6, 25-13)
CUB – TUR 3:0 (25-20, 27-25, 25-21)
ITA – SCG 1:3 (18-25, 22-25, 25-19, 25-27)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 01. November 2006

    

Guidetti: „Nicht unterschätzen, erwarte aber 3:0“

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und so ging es für den deutschen Trainerstab nach dem überzeugenden 3:0-Sieg über die Dominikanische Republik gleich in die Vorbereitung auf den zweiten Gegner Mexiko (1. November um 16.00 Uhr Ortszeit, 8.00 Uhr deutsche Zeit, live auf arena). Cheftrainer Giovanni Guidetti, Co-Trainer Helmut von Soosten und Spielbeobachter waren Augenzeuge der Auftaktniederlage der Mexikanerinnen gegen WM-Mitfavorit Russland, konnten aus dem Spiel jedoch nicht wirklich große Erkenntnisse ziehen: „Russland hat mit seinem Aufschlag einen so hohen Druck erzeugt, dass Mexiko überhaupt nicht ins Spiel gekommen ist“, so Guidetti. Und weiter: „Die mexikanischen Spielerinnen haben weniger Qualität und Lösungsmöglichkeiten als die Spielerinnen der Dominikanischen Republik, aber dennoch müssen wir aufpassen. Wir haben in den anderen Gruppen gesehen, dass auch Teams wie Taiwan oder Kenia Volleyball spielen und für Überraschungen sorgen können. Wir müssen voll auf das Match fokussiert sein, wir müssen 3:0 gewinnen, weil auch die Sätze wichtig sind.“

Die Videoanalyse wird zwischen dem Trainerstab aufgeteilt: Von Soosten sieht sich die Annahme der Mexikanerinnen an, Guidetti und Beltrami achten auf den Angriffsaufbau und die Angriffsrichtungen des morgigen Gegners. Stärkste Angreiferin der Mittelamerikanerinnen ist Spielführerin Bibiana Candelas, die bereits 2002 bei der WM in Deutschland für Aufsehen sorgte: Damals avancierte sie gemeinsam mit Angelina Grün mit 97 Punkten zur besten Punktesammlerin der Vorrunde. Dennoch konnte sie damals nicht die 0:3-Niederlage im letzten Vorrundenspiel der WM in Münster gegen die DVV-Auswahl verhindern.

Gleiches strebt Guidetti mit seinen Frauen auch am 1. November 2006 an und hat "ein bisschen Angst, dass meine Spielerinnen Mexiko unterschätzen". Um dem gegenzusteuern, absolviert die Mannschaft am Vormittag vor dem Spiel noch ein Krafttraining und sieht sich die wichtigsten Eigenheiten der Mexikanerinnen auf Video an.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 01. November 2006

    

Unterstützung aus Wiesbaden und der Familie

Erheiterung über „neue Spielerinnen“!

Zwar sind die deutschen Spielerinnen weit, weit weg von zu Hause, dennoch sind sie in Sapporo nicht alleine: Frank Gallas und Axel Spieß sind zwei „Edel-Fans“ aus Wiesbaden, haben sich mit DVV-Partner Vietentours auf den Weg gemacht und sehen die gesamte WM. Da auch Miroslaw Kozuch, Vater von „Maggi“ Kozuch mit seiner Lebensgefährtin Renate Schumacher, dem Spiel beiwohnte, war die 7.000 Zuschauer fassende Halle (mit gut 300 Zuschauern gefüllt) fest in deutscher Hand. Zumal auch die deutschen Journalisten Peter Juny (DPA), Lars Becker (SID), Steffen Marquardt und DVV-Pressesprecher Thilo von Hagen an der Seite mitfieberten und ihnen das ein oder andere laute „Jaaaa“ entfuhr.

Das Spiel wurde übrigens nicht nur live auf arena übertragen, sondern auch in der Dominikanischen Republik: Wegen der Zeitverschiebung war es dort 1.00 Uhr in der Nacht, dennoch dürften viele TV-Zuschauer dabei gewesen sein – Volleyball ist in der Dominikanischen Republik sehr angesagt.

Kurz vor dem ersten Ballwechsel gab es im deutschen Team einige Erheiterung: Bei der Mannschaftsvorstellung der Startformation hatte der Hallensprecher einige Probleme bei der Aussprache von Atika Bouagaa („Bagga“), Kerstin Tzscherlich oder Corina Ssuschke. Den Spielerinnen schienen ihre Namensänderungen nichts auszumachen, anschließend spielten sie zwar wie ausgewechselt, aber unter ihren richtigen Namen.

Kaum war die Partie zu Ende gab es die ersten Glückwünsche: Frauen-Bundesligist 1. VC Wiesbaden meldete sich per SMS und richtete Glückwünsche und Grüße an das Team und den Trainerstab. Sylvia Roll meldete sich bei Giovanni Guidetti und gratulierte ihm und dem Team.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 01. November 2006

   www.volleyballer.de 

TEAM 48 startet Derby-Vorverkauf

TEAM 48 – TSV Giesen. Polarisiert. Elektrisiert. Und zieht jedes Jahr eine ganze Region an. Am 25.11.06 um 20:00 wird die Party in der Halle 39 angepfiffen. Der Vorverkauf ist sehr erfolgreich angelaufen. Früh Entschlossene können Tickets in der Schalterhalle der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung am Marktplatz oder am Ticket-Point in der Galeria Kaufhof in der Almstr. erwerben.

Kostenpunkt für die heiß begehrten Eintrittskarten ist im Vorverkauf € 8 / € 5 ermäßigt. V.I.P - Tickets kosten € 16,-. Auch Familienangebote hat sich das TEAM 48 einfallen lassen. So zahlen Familien mit 2 Kindern (ab 12 Jahren) € 18, sowie € 20 für Familien mit mehr als 2 Kindern. Kinder bis einschl. 11 Jahre haben freien Eintritt.

Sportlich wird dieses Spiel sicher ein absolutes Highlight. Stellt man die über Jahre hinweg kontinuierliche Arbeit des TSV Giesen den 4 Neuverpflichtungen des TEAM 48 gegenüber, so darf man sicherlich gespannt sein, wie sich die beiden Mannschaften aus dem Landkreis in der selben Liga schlagen. Statistisch gesehen haben die 48er klar die Nase vorn. Von bisher elf gespielten Derbys entschieden die Hildesheimer bisher neun für sich. Dies bringt, neben der gesunden sportlichen Rivalität, sicherlich eine besondere Note in das Duell. Sind die Giesener sicherlich hoch motiviert diese Serie zu beenden, so wollen die 48er die Serie weiter ausbauen und ihre „Derby-Vormachtstellung“ unterstreichen.

Betrachtet man das TEAM 48 genauer, so ist den Verantwortlichen in Vorbereitung auf die Saison ein Quantensprung in punkto Personalpolitik gelungen. Gleich 4 Neuzugänge konnten verpflichtet werden, die zur Qualitätssteigerung in ALLEN Bereichen beitragen. Beginnt die Mannschaft um die Neuzugänge Meyer, Windemuth, Melde und Soviero nach dem bisher gezahlten Lehrgeld (8:6 Punkte nach 7 Spielen, Anm. d. Red.) die Früchte ihrer Arbeit zu ernten, so steht Managerin Claudia Becker und ihren Schützlingen auf dem Feld eine große Perspektive bevor. Das Potenzial dieser Mannschaft bleibt auch dem Spielbeobachter in der Halle nicht verborgen. Es bedarf nur dem Abschluss des gemeinsamen Findungsprozesses intern. Und dieser ist laut Coach Walther Hoch, spätestens nach der geschlagenen Schlacht gegen die Ostbek Cowboys, „sehr weit“.

Übrigens, letztgenannte Team-Managerin und Nachfolgerin von Thomas Gritzka (zog sich aus familiären Gründen zurück, wir berichteten) Claudia Becker, leistet bisher großartige Arbeit. Durchweg positive Resonanz aus Politik und Wirtschaft sowie die Vorfreude auf ein grandioses Derby-Event, versprechen dem TEAM 48 auch in diesem Bereich eine Zukunft die so bisher nicht für möglich gehalten werden konnte. Man darf also mit Recht gespannt sein.

Zuvor (04.11.06, 20:00 Uhr Jahrhunderthalle Spergau) müssen die 48er jedoch die harte Nuss VC Bad Dürrenberg-Spergau knacken. Trainer und Team sehen jedoch ganz entspannt dem Spiel entgegen. „Das wird eines der einfachsten Spiele der Saison“, ist das TEAM 48 sicher. „Wir sind absolute Außenseiter, noch dazu auswärts, und werden versuchen unseren Aufwärtstrend aus dem Oststeinbek-Spiel fortzusetzen. Wenn wir unseren Mannschaftsgeist in die Waagschale werfen, muss uns nicht bange sein.“ Und das Team vermittelt weiterhin: „Bad Dürrenberg muss, wir können gewinnen.“

 

 

Deutschland - Sport1.de

 Mittwoch, 01. November 2006

   www.sport1.de 

DVV-Auswahl unterliegt erneut Polen

Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Herren hat in der Vorbereitung auf die WM in Japan (17. November bis 3. Dezember) erneut verloren.

 

 

Deutschland - Die Welt

 Mittwoch, 01. November 2006

   www.welt.de 

Schwer beeindruckt von der eigenen Dominanz

Die deutschen Frauen sind gut in die Volleyball-Weltmeisterschaft in Japan gestartet. Beim ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen Angstgegner Dominikanische Republik war die Handschrift des neuen Nationaltrainers Giovanni Guidetti bereits zu erkennen.

 

 

Deutschland - T-Online.de

 Mittwoch, 01. November 2006

   http://onsport.t-online.de 

DVV-Frauen mit 3:0-WM-Auftaktsieg

Die deutschen Volleyballerinnen tanzten auf dem Parkett ausgelassen im Kreis, alle strahlten um die Wette und waren erleichtert über den Start nach Maß bei der Weltmeisterschaft in Japan.

 

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel